- 1 Anleitung: LUGAS Einzahlungslimit erhöhen
- 2 LUGAS Limit ändern: Der Ablauf im Detail erklärt
- 3 Bis zu 30.000 € – Gibt es eine Ausnahme vom 10.000 €-Limit?
- 4 Was tun, wenn die Erhöhung des LUGAS Limits nicht übernommen wurde
- 5 Wie kann man das LUGAS Limit einsehen?
- 6 Können die Limits eines Buchmachers von den LUGAS Richtlinien abweichen?
- 7 Wie funktioniert die Bonitätsprüfung?
- 8 Welche Daten werden im LUGAS System gespeichert?
- 9 Fazit: LUGAS Limit erhöhen – möglich, aber aufwändig
- 10 Quellen
- 11 FAQ – LUGAS Limit erhöhen
Anleitung: LUGAS Einzahlungslimit erhöhen
Das LUGAS Limit ist ein anbieterübergreifendes Limit, das für alle Bookies mit deutscher Lizenz gilt. Somit könnt ihr die Limitänderung direkt bei einem Wettanbieter mit einer deutschen Lizenz anfordern – die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) selbst kann jedoch keine Limiterhöhung für euch bei den Anbietern durchsetzen.
So könnt ihr euer LUGAS Limit erhöhen:
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Meldet euch bei einem Wettanbieter an, der über eine deutsche Lizenz verfügt.
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Sucht im Kundenkonto nach dem Bereich „Limits“.
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Nun werdet ihr aufgefordert, bestimmte Informationen einzureichen, wie Angaben zu eurem Einkommen und Beruf. Je nach Wettanbieter können außerdem Nachweise zu eurer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erforderlich sein (z.B. Gehaltsabrechnungen, Kontoauszüge oder eine Schufa-G-Abfrage).
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Rechnet damit, dass die Überprüfung eurer Daten mehrere Werktage dauern kann.
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Nach erfolgreicher Prüfung tritt das neue Limit nicht sofort in Kraft. Gesetzlich ist eine Wartefrist von 7 Tagen vorgeschrieben. Das erhöhte LUGAS Einzahlungslimit gilt daher erst mit Ablauf des 7. Tages nach der Limitänderung – also unmittelbar nach 24:00 Uhr.
Was, wenn ihr die Bonitätsprüfung nicht durchlaufen möchtet?
Wer die Bonitätsprüfung vermeiden möchte, kann auf Wettanbieter ohne LUGAS ausweichen. Diese verfügen nicht über eine deutsche Lizenz und unterliegen daher nicht dem Einzahlungslimit. Viele dieser Anbieter gelten als seriös und bieten ein umfangreiches Wettangebot.
LUGAS Limit ändern: Der Ablauf im Detail erklärt
Der genaue Ablauf kann sich je nach Wettanbieter leicht unterscheiden. Deshalb zeigen wir euch Schritt für Schritt, wie ihr euer LUGAS Limit erhöhen könnt.
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Schritt 1: Sucht euch einen geeigneten Wettanbieter
Der Anbieter muss über eine gültige Lizenz der deutschen Glücksspielbehörde GGL verfügen. Einen entsprechenden Hinweis findet ihr in der Regel in der Fußzeile der Webseite. Anschließend erstellt ihr ein Spielkonto und schließt – falls erforderlich – die Identitätsprüfung ab.
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Schritt 2: Stellt den Antrag
Bei einigen Wettanbietern könnt ihr den Antrag direkt im Kundenkonto stellen, bei anderen erfolgt die Beantragung über den Kundenservice. Falls ihr euch unsicher seid, hilft euch der Support weiter.
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Schritt 3: Bonitätsprüfung durchführen und LUGAS Limit ändern
In der Regel könnt ihr euer anbieterübergreifendes Einzahlungslimit auf bis zu 10.000 € pro Monat anheben. Dafür prüft der Wettanbieter eure wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Je nach Anbieter können dafür u.a. Gehaltsabrechnungen, Kontoauszüge, Einkommensteuerbescheide oder eine Schufa-G-Abfrage erforderlich sein. Weitere Informationen zu euren SCHUFA-Daten und zur Beantragung einer Auskunft findet ihr bei meineSCHUFA.
Bis zu 30.000 € – Gibt es eine Ausnahme vom 10.000 €-Limit?
Grundsätzlich gilt für Wettanbieter mit deutscher Lizenz ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieses Limit erhöht werden. Im Regelfall ist eine Anhebung auf bis zu 10.000 € pro Monat möglich, sofern ihr eure wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweist und kein suchtauffälliges Spielverhalten vorliegt.
Damit soll sichergestellt werden, dass höhere Einzahlungslimits nur verantwortungsvoll und im Einklang mit den Vorgaben des Spielerschutzes vergeben werden. Darüber hinaus sieht der Glücksspielstaatsvertrag 2021 eine weitere Ausnahmeregelung vor:
30.000-€-LUGAS-Limit: Ausnahme statt Regelfall
In besonderen Fällen kann das LUGAS Einzahlungslimit auf bis zu 30.000 € pro Monat erhöht werden. Dabei handelt es sich jedoch ausdrücklich nicht um den Regelfall.
Nach Angaben der GGL ist „das Setzen eines Limits von über 10.000 € bis 30.000 € für nicht mehr als 1 % der bei dem jeweiligen Anbieter aktiven Spielenden zulässig“. Es handelt sich somit um eine eng begrenzte Ausnahme. Wie viele Spieler davon betroffen sein dürfen, richtet sich nach der durchschnittlichen Anzahl aktiver Spieler des jeweiligen Wettanbieters in den vergangenen drei Monaten.
Die Regelung richtet sich vor allem an Spieler, die die erhöhten Anforderungen dauerhaft erfüllen und deren finanzielle Verhältnisse eine entsprechende Limiterhöhung nachvollziehbar rechtfertigen.
Zusätzlich gelten hierbei weitere Anforderungen der GGL-Entscheidungsrichtlinie. Ein Anspruch auf die High-Limit-Stufe besteht daher nicht. Zu den wichtigsten Voraussetzungen zählen unter anderem:
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Mindestalter von 21 Jahren
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Nachweis einer ausreichenden wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, der mindestens einmal jährlich erneut erbracht werden muss
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kein auffälliges oder suchtgefährdendes Spielverhalten
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eine besonders intensive Überwachung des Spielverhaltens durch den Wettanbieter, deren Auswertung vierteljährlich an die Aufsichtsbehörde übermittelt wird
Ein Limit von mehr als 30.000 € pro Monat ist nach den Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags nicht zulässig. Ob ein Wettanbieter eine Erhöhung auf diesen Betrag überhaupt anbietet, entscheidet er im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und der von der GGL festgelegten Entscheidungsrichtlinie.
Was tun, wenn die Erhöhung des LUGAS Limits nicht übernommen wurde
In Einzelfällen wird eine beantragte Limiterhöhung trotz erfolgreicher Prüfung nicht übernommen. Die Ursachen können unterschiedlich sein und liegen mitunter beim jeweiligen Wettanbieter.
Gelegentlich kommt es vor, dass das LUGAS-Limit nicht korrekt ist. Einige Nutzer haben sich beispielsweise in diesem Zusammenhang über bet365 beschwert. Es gab sogar Fälle, in denen Einzahlungen bei anderen Wettanbietern möglich waren, während sie bei bet365 abgelehnt wurden.
Wenn ein Wettanbieter eine bereits bestätigte Limiterhöhung nicht übernimmt, kann die GGL in Ausnahmefällen Unterstützung bieten. Ob ein erhöhtes Einzahlungslimit gewährt wird, entscheidet jedoch grundsätzlich euer Anbieter. Das funktioniert nicht immer reibungslos. Bei Problemen oder Verzögerungen lohnt sich daher ein Vergleich lizenzierter Bookies in unserem Wettanbieter Vergleich.
Für eine Prüfung durch die GGL solltet ihr folgende Informationen bereithalten:
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einen Screenshot der vom Wettanbieter bestätigten Limiterhöhung
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euer Einverständnis, dass die GGL eure Daten zur Bearbeitung des Falls verwenden darf
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den Namen des Wettanbieters / Online-Casinos
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eure Spieler-ID (LUGAS-ID)
Die LUGAS-ID kann bis zu 127 Zeichen lang sein. Sie wird bei eurer ersten Registrierung bei einem Wettanbieter mit deutscher Lizenz vergeben und im LUGAS-System gespeichert. Statt eurer persönlichen Daten wird bei der Bearbeitung eures Falls ausschließlich diese Kennung verwendet.
Findet ihr die LUGAS-ID nicht in eurem Kundenkonto, wendet euch an den Kundenservice. Häufig steckt ein technischer Fehler oder eine noch nicht abgeschlossene Bearbeitung hinter dem Problem.
Wichtig!
Beachtet, dass das LUGAS-System auch fehlgeschlagene Einzahlungen erfasst, z. B. wenn eure Internetverbindung während des Vorgangs abbricht oder der Login fehlschlägt. Diese Erfassung ist gesetzlich vorgeschrieben, weshalb die GGL darauf keinen Einfluss hat.
Wettanbieter können ihre Zahlungssysteme so konfigurieren, dass solche Situationen möglichst vermieden werden. Achtet ferner darauf, dass verwendete Zahlungsmittel – egal ob Bankkonto, Kreditkarte oder E-Wallet – auf euren Namen laufen.
Ein wichtiger Hinweis: Eine Limiterhöhung wird erst nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen 7-Tage-Frist wirksam. Vorher sind in der Regel keine weiteren Schritte erforderlich.
LUGAS Limit Kontakt
Ihr könnt euch bei Fragen oder Problemen rund um das LUGAS-Limit direkt an die GGL wenden (LUGAS Kontakt). Beschreibt euer Anliegen möglichst genau und fügt alle relevanten Informationen sowie erforderlichen Nachweise bei.
Wie kann man das LUGAS Limit einsehen?
Wer sein LUGAS Limit erhöhen möchte, stellt sich häufig zwei Fragen:
1) Wo sehe ich mein monatliches LUGAS Limit?
Euer persönliches LUGAS-Limit legt ihr bei der Registrierung oder später auf Aufforderung des Wettanbieters fest. Den hinterlegten Betrag findet ihr in der Regel direkt im Kundenkonto. Alternativ hilft euch der Kundenservice weiter.
Könnt ihr euer LUGAS-Limit im Wettkonto dennoch nicht finden, kann euch die GGL in Ausnahmefällen den hinterlegten Limitbetrag mitteilen. Dafür benötigt die Behörde die weiter oben genannten Informationen und Einwilligungen sowie eure LUGAS-Spieler-ID.
Überschreitet eine Einzahlung euer festgelegtes Limit, erhaltet ihr eine entsprechende Meldung.
2) Wo sehe ich den LUGAS-Betrag, den ich diesen Monat noch einzahlen kann?
Den verbleibenden Betrag eures monatlichen Einzahlungslimits müsst ihr derzeit selbst im Blick behalten. Berücksichtigt dabei, dass – wie erwänt – auch fehlgeschlagene Einzahlungsversuche ebenfalls vom LUGAS-System erfasst werden. Einen zentralen LUGAS-Login oder eine Übersicht, in der ihr euren aktuell verfügbaren Restbetrag einsehen könnt, gibt es bislang nicht.
Euer monatliches Einzahlungslimit wird unter eurer LUGAS-Spieler-ID an alle Wettanbieter und Online-Casinos mit deutscher Lizenz übermittelt und jeweils zum Monatsbeginn zurückgesetzt. Die einzelnen Anbieter können jedoch nicht erkennen, wie viel von eurem Limit ihr bereits bei anderen Anbietern genutzt habt.
Einen zentralen LUGAS-Login oder eine Übersicht, in der ihr euren aktuell verfügbaren Restbetrag einsehen könnt, gibt es bislang nicht. Auch die GGL kann keinen tagesaktuellen Restbetrag eures monatlich verfügbaren Einzahlungslimits mitteilen.
Können die Limits eines Buchmachers von den LUGAS Richtlinien abweichen?
Zunächst einmal gibt es viel mehr Limits als nur das Einzahlungslimit. Bei den Buchmachern kann der Nutzer außerdem andere Arten von Limits einrichten, z. B. die Höhe der möglichen Einzahlungsbeträge pro Tag, Woche oder Monat sowie Verlustlimits und einen Panikbutton für eine sofortige Sperre von 24 Std. Für jede Zahlungsmethode gelten außerdem gesonderte Limits.
Was das Einzahlungslimit betrifft, so muss der Buchmacher nicht die vollen 10.000 Euro gewähren. Er hat das Recht, einen beliebigen Betrag innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu wählen.
Wie funktioniert die Bonitätsprüfung?
Die Bonitätsprüfung beim Wettanbieter dient dazu, eure wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Sie ist Voraussetzung dafür, das anbieterübergreifende Einzahlungslimit auf mehr als 1.000 € pro Monat erhöhen zu können, und soll gleichzeitig den Spielerschutz stärken.
Die Bonitätsprüfung kann je nach Wettanbieter auf unterschiedliche Weise erfolgen. Nach den Vorgaben der GGL sind verschiedene Nachweise der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zulässig. Dazu gehören unter anderem:
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Einkommensteuerbescheide oder andere Einkommensnachweise
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Konto- bzw. Bankauszüge
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eine Schufa-G-Abfrage
Eine Selbstauskunft allein genügt hingegen nicht. Die erforderliche Bonität muss durch geeignete und überprüfbare Unterlagen nachgewiesen werden. Die Prüfung dient dem Schutz vor problematischem Spielverhalten und soll verhindern, dass Spieler durch überhöhte Einzahlungen in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Hinweis: Ob die Schufa-G-Abfrage allein die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ausreichend abbildet, wird immer wieder diskutiert. Die GGL akzeptiert sie jedoch weiterhin als eines von mehreren zulässigen Prüfverfahren.
Welche Daten werden im LUGAS System gespeichert?
Im LUGAS-System werden verschiedene Daten gespeichert, die für die Spieleridentifizierung und die Verwaltung des anbieterübergreifenden Einzahlungslimits erforderlich sind. Dazu gehören unter anderem:
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persönliche Daten (z. B. Name, Anschrift, Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit)
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Kontaktdaten (E-Mail-Adresse und Telefonnummer)
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weitere erforderliche Nachweise, etwa Steuerbescheinigungen oder Informationen aus dem Schuldnerverzeichnis
Die Daten werden vom Wettanbieter mit deutscher Lizenz übermittelt, bei dem ihr euch erstmals registriert oder eine Limiterhöhung beantragt habt.
Für den Abgleich innerhalb des LUGAS-Systems wird eure LUGAS-Spieler-ID verwendet. Dadurch können die angeschlossenen Wettanbieter das anbieterübergreifende Einzahlungslimit verwalten, ohne dabei persönliche Daten untereinander auszutauschen.
Fazit: LUGAS Limit erhöhen – möglich, aber aufwändig
Die Erhöhung des LUGAS Limits ist möglich, setzt jedoch eine Bonitätsprüfung sowie den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit voraus. In den meisten Fällen ist eine Erhöhung auf bis zu 10.000 € pro Monat möglich, unter strengen gesetzlichen Voraussetzungen in Ausnahmefällen sogar auf bis zu 30.000 €.
Der damit verbundene Aufwand ist jedoch nicht zu unterschätzen. Hinzu kommen Schwachstellen des Systems, etwa dass auch fehlgeschlagene Einzahlungsversuche auf das Monatslimit angerechnet werden. Besonders für Highroller sind daher Wettanbieter ohne LUGAS reizvoll, bei denen deutlich großzügigere Limitregelungen gelten – sowohl bei Ein- als auch Auszahlungen. Wer sich für einen neuen Wettanbieter entscheidet, sollte zudem auf eine gute mobile Nutzung achten. Unser Sportwetten App Vergleich verrät die Top-Adressen.
Quellen
Hier findet ihr weitere Informationen zum LUGAS-System und darüber, wie ihr euer LUGAS Einzahlungslimit erhöhen könnt:
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2.
LUGAS – Häufig gestellte Fragen (PDF) – Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL)
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3.
Glücksspielregulierung Deutschland für Online Glücksspiel (PDF) – Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL)
FAQ – LUGAS Limit erhöhen
Ja, das gesetzliche Standardlimit von 1.000 € pro Monat lässt sich auf Antrag erhöhen. Voraussetzung sind der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, eine erfolgreiche Bonitätsprüfung sowie kein auffälliges Spielverhalten. In der Regel sind Erhöhungen auf bis zu 10.000 € pro Monat möglich.
Ja, in Ausnahmefällen ist ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von bis zu 30.000 € pro Monat möglich. Diese High-Limit-Stufe ist jedoch auf maximal 1 % der aktiven Spieler eines Wettanbieters begrenzt und erfordert zusätzliche Vorgaben der GGL. Ein Anspruch auf die Limiterhöhung besteht nicht.
Die Bearbeitungszeit hängt vom jeweiligen Wettanbieter und der Bonitätsprüfung ab und kann mehrere Werktage dauern. Nach der Genehmigung wird die Limiterhöhung erst nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen 7-Tage-Frist wirksam. Erst anschließend könnt ihr das neue Einzahlungslimit nutzen.
Nein, die GGL kann das Limit nicht ändern. Das liegt allein im Ermessen des Wettanbieters, bei dem ihr die Erhöhung beantragt habt. Sie kann aber nachforschen, falls der Wettanbieter die Anhebung zwar bestätigt, aber nicht durchgeführt hat (siehe oben).
Viele Tipper nehmen an, dass das LUGAS Limit sofort erhöhen wird. Gesetzlich ist jedoch festgelegt, dass nach der Bestätigung der Erhöhung 7 Tage vergehen müssen, bis das neue Limit in Kraft tritt.
Leider liegt die Entscheidung über die Limiterhöhung allein beim Wettanbieter. Alternativ zur Limiterhöhung könnt ihr bei einem Wettanbieter ohne Einzahlungslimit tippen. Diese Anbieter verfügen zwar nicht über eine deutsche Lizenz, können jedoch ebenso seriös sein. Es lohnt sich, unsere ehrlich verfassten Testberichte der einzelnen Buchmacher durchzulesen, um die besten internationalen Sportwettenanbieter zu finden.
Leider ja. Es ist der GGL oder dem Wettanbieter auch nicht möglich, fehlgeschlagene Zahlungen aus dem System zu löschen bzw. diese zu korrigieren. Ein solcher Fall kann eintreten, wenn während der Zahlung eine schlechte Internetverbindung besteht oder wenn der Login fehlschlägt.
Die Aktivitätsdatei ist Teil des LUGAS-Systems und verhindert, dass ihr gleichzeitig bei mehreren Wettanbietern mit deutscher Lizenz spielt. Beginnt ihr mit einer Spielaktivität, wird euer Status auf „Aktiv“ gesetzt. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist erst möglich, wenn der Status wieder auf „Inaktiv“ steht – entweder auf eure Veranlassung oder automatisch spätestens 30 Minuten nach der letzten Spielaktivität.