Ab wie vielen Jahren sind Tipico und andere Sportwetten erlaubt?

Sportwetten sind faszinierend und begeistern Jung und Alt. Trotzdem sind sie erst ab 18 Jahren legal. Die Regeln sind also erst einmal klar. In unserem Artikel erklären wir im Detail, warum Sportwetten unter 18 Jahren nicht erlaubt sind, welche Konsequenzen bei einer Missachtung auf euch zukommen und ob es Wettanbieter gibt, die den Jugendschutz trotzdem umgehen.

Das Wichtigste in Kürze
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Klare Regeln: Buchmacher folgen Gesetz und Ethik-Kodex

Die seriösen Wettanbieter unterliegen klaren Regeln. Das bedeutet unter anderem, dass eine Teilnahme am Spiel grundsätzlich erst nach dem Erreichen der Volljährigkeit erlaubt ist. Das hat zwei einfache Gründe:

  • 1
    Zum einen werden die Buchmacher durch die Lizenzbehören dazu verpflichtet, diese Altersgrenze zu kontrollieren.
  • 2
    Zum anderen gehen die Anbieter damit aber auch ihrer sozialen Verantwortung nach.

Die allermeisten großen Anbieter haben sich daher einen Ethik-Kodex auferlegt, der die Bekämpfung der Spielsucht vor wirtschaftliche Interessen stellt. Einen großen Teil macht hierbei der Schutz der Jugendlichen aus, die ein größeres Risiko zur Entwicklung einer Spielsucht haben.

Dank des Ethik-Kodex werden die gesetzlichen Regularien also teilweise sogar übertroffen. Unserer Meinung nach ist das ein weiteres Zeugnis davon, dass sich die Branche in den letzten Jahren zu einem überaus seriösen Wirtschaftszweig entwickelt hat.

Weiterführende Informationen: Erfahrt alles über die aktuelle Sportwetten Rechtslage in Deutschland und ob Bookies wie Tipico, bwin oder bet365 erlaubt sind, in den verlinkten Ratgebern.

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Zu geringes Alter: Sportwetten-Anmeldung trotzdem möglich?

personalausweis_dokument

Jein. Denn theoretisch könnten Minderjährige bei einigen Anbietern lediglich ein falsches Geburtsdatum angeben, um einen Account und somit Zugang zum Portal zu erhalten. In der Anonymität des Internets würde das nicht auffallen und auch eine Einzahlung von Geld dürfte noch relativ einfach möglich sein. Klingt leicht – erst einmal.

Doch der Betrug würde spätestens bei der Ausschüttung eines potentiellen Gewinns auffallen. Denn vor einer Auszahlung der Gelder prüft jeder Wettanbieter die Identität der entsprechenden Person.

Einen anderen Weg geht übrigens der österreichische Anbieter Tipp3. Dort ist selbst die Anmeldung nur in Verbindung mit einem Legitimations-Check möglich. Das mag zwar erst einmal umständlich erscheinen, erleichtert dem Anbieter sowie den Spieler aber später

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Sportwetten unter 18 Jahren: Wie prüfen die Anbieter das Alter?

Dabei muss sich jeder User anhand sogenannter KYC (Know Your Customer)-Dokumente verifizieren. Dazu gehören ein Lichtbildausweis (also Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) sowie eine neue Adressbestätigung (Versorgerrechnung oder Meldebescheinigung).

Wer nun versuchen möchte, die Dokumente zu fälschen, den müssen wir enttäuschen. Denn gleichzeitig zur Identitätsprüfung wird auch der Zahlungsweg vom Wettanbieter abgeglichen – der generell nur über eigene Konten oder Transfermethoden möglich ist.

Des Weiteren behalten sich die meisten Buchmacher das Recht vor, Drittparteien mit in die Prüfung einzubeziehen, um einen Betrugsfall zu vermeiden. Ganze Abteilungen des sogenannten Risk & Fraud Managements sind darauf spezialisiert, mithilfe von Tools und Erkennungssoftware Betrugsfälle wie die Verwendung gefälschter Dokumente aufzudecken. Ganz klar: Betrug lohnt sich nicht – und endet im Ernstfall mit einer Haftstrafe.

In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Tipico heißt es zum Beispiel:

6.3 Wir behalten uns zudem das Recht vor, jederzeit Sicherheitsprüfungen durchzuführen, um die Richtigkeit Ihrer Identität, Ihres Alters und Ihrer Anmeldedaten zu bestätigen und um zu prüfen, ob die durch Sie erfolgende Nutzung unserer Dienste und Ihre Finanztransaktionen möglicherweise gegen unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und geltendes Recht verstoßen. Sicherheitsprüfungen können unter anderem Auskünfte über mögliche betrügerische Aktivitäten bzw. sonstige Bestätigungen Ihrer Informationen mithilfe von Datenbanken Dritter beinhalten.

Kurz gesagt: Für einen Betrug sind die Sicherheitsvorkehrungen der Anbieter einfach zu hoch. Dann doch lieber auf den 18. Geburtstag warten, wenn das richtige Sportwetten-Alter erreicht ist.

Was passiert, wenn ein Betrug auffliegt?

Sollte ein Betrug auffliegen, werden die eingezahlten und/oder verlorenen Gelder nicht zurückgezahlt, sondern an die Aufsichtsbehörde überwiesen. Diese wiederum versucht dann eine Auszahlung an die Erziehungsberechtigten vorzunehmen. Im schlimmsten Fall kann jedoch eine Anzeige erfolgen.

Hinzu kommt schließlich auch noch, dass das Konto direkt eingefroren wird und eine nochmalige Anmeldung – selbst nach Erreichen der Volljährigkeit – dann im Regelfall überhaupt nicht mehr möglich ist.

Lasst also lieber die Finger davon und geduldet euch eine Zeit lang, bis ihr wetten dürft. Das kann frustrierend sein – aber bedenkt, dass die Regeln nur zu eurem Schutz sind.

Warum sind Sportwetten erst ab 18 Jahren?

Der ganze Aufwand wird ja nicht einfach so betrieben, sondern, um Jugendliche vor dem Risiko einer Spielsucht zu schützen. Das Fussballwetten kann sich zu einem zwanghaften Verhalten entwickeln, dem Betroffene dann nicht widerstehen können.

Dabei ist erwiesen, dass Jugendliche einem höheren Risiko ausgesetzt sind, dieses Suchtverhalten zu entwickeln. Aus diesem Grund möchten der Gesetzgeber sowie die Wettanbieter selbst Minderjährige schützen.

Natürlich besteht das Risiko trotzdem bei Jung und Alt. Wettanbieter treffen daher einige Maßnahmen, um dieses möglichst gering zu halten und betroffene Kunden und Kundinnen vor den Symptomen der Spielsucht zu schützen. So ist es möglich, dass sich User über einen Zeitraum – oder lebenslang – vom Wettbetrieb ausschließen lassen.

Zudem sind die Serviceteams der Branchenführer auf das Thema geschult und können auf entsprechende Hilfestellen verweisen. Falls ihr euch Gedanken macht, ob ihr spielsüchtig seid, raten wir, euch im ersten Schritt an solch einen Support zu wenden. Informationen findet ihr beispielsweise bei Verspiel nicht dein Leben der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern oder bei Automatisch verloren von Sucht.Hamburg.

Ob eine Spielsucht besteht, könnt ihr selbst feststellen, indem ihr euch die folgenden Fragen ganz ehrlich beantwortet. Je mehr Fragen ihr mit „JA“ beantworten könnt, desto höher ist eure Spielsuchtgefährdung!

Fragen zur Spielsucht:
  • Bleibt ihr zu Hause, um zu spielen und geht deshalb nicht zur Arbeit, Universität oder Schule?
  • Spielt ihr, weil ihr euch langweilt oder unglücklich seid?
  • Fühlt ihr euch verloren oder verzweifelt, wenn euch beim Glücksspiel das Geld ausgeht? Fühlt ihr den Zwang, so schnell wie möglich wieder zu spielen?
  • Spielt ihr so lange, bis ihr euren letzten Cent verloren habt, auch wenn das Geld nicht mehr für die Fahrt nach Hause oder eine Tasse Kaffee reicht?
  • Habt ihr jemals gelogen, um den Geldbetrag oder die Zeit, die ihr ins Spielen investiert habt, zu rechtfertigen?
  • Haben andere euch schon einmal dafür kritisiert, dass ihr um Geld spielt?
  • Merkt ihr, dass euer Interesse an eurer Familie, Freunden oder Hobbys nachlässt?
  • Habt ihr nach Streitereien, Frustrationen oder Enttäuschungen das Bedürfnis zu spielen?
  • Hattet ihr wegen eure Spielverhaltens schon Depressionen oder Selbstmordgedanken?

Gibt es Buchmacher, die sich trotzdem nicht an die Gesetze halten?

Immer wieder kommen auch mal unseriöse Buchmacher auf, die sich kaum an Vorschriften und Gesetze halten. Dementsprechend akzeptieren manche von ihnen auch minderjährige Kunden und Kundinnen. Zum Glück führt die Suche nach diesen in aller Regel aber ins Leere – denn wir raten dringend von einer Anmeldung ab!

Die entsprechenden Wettanbieter haben keine Glücksspiellizenz aus Malta oder Gibraltar, die ihnen bei Missachtung der Gesetze entzogen würde. Für euch bedeutet das: Diese Buchmacher sind äußerst unseriös, bieten schlechte Angebote und keine Sicherheiten im Umgang mit eurem Guthaben oder Gewinn. Anders als bei den seriösen Wettanbietern in unserem Sportwetten Vergleich.

Solltet ihr auf solch ein Portal stoßen, solltet ihr dieses möglichst schnell melden und die Community vor dem Anbieter warnen. Weiters empfehlen auch immer unsere Wettanbieter Blackliste zu überprüfen bevor ihr euch für einen Wettanbieter entscheidet.

 

Fazit: Der Schutz steht über allem

Fassen wir zusammen. Bei Tipico & Co. sind Anmeldungen erst ab 18 Jahren möglich. Und der Versuch Minderjähriger, das Gesetz zu umgehen, scheitert in aller Regel. Denn der Jugendschutz wird vom Staat wie den Buchmachern selbst äußerst ernst genommen. Der Grund dafür ist vor allem das Risiko einer Spielsucht, welche die Buchmacher bekämpfen wollen und müssen – bei Jung und Alt.

Jugendliche sollten also auf jeden Fall bis zum Erreichen der Volljährigkeit abwarten, um verantwortungsvoller mit der Faszination Sportwetten umzugehen.


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