Auf Aktien wetten – Ultimativer Ratgeber für Wetten auf Aktienkurse

Nicht nur auf Sportereignisse lässt sich wetten, sondern auch auf Aktienkurse. Wie spannend das sein kann, hat zuletzt die Corona-Krise im Februar und März 2020 gezeigt. Allein am 12. März 2020 gab der Deutsche Aktienindex DAX um 12,24 Prozent nach. Wer mit einem Hebel von 1:10 auf einen Rückgang des DAX gesetzt hätte, hätte 122,4 Prozent Gewinn gemacht.

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Hinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und verfügen über ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74-89% des Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Ihr solltet verstehen, wie CFDs funktionieren und ob ihr euch es leisten könnt, das hohe Risiko einzugehen, eventuell Geld zu verlieren.

Wie kann man auf Aktienkurse und auf Aktien wetten?

Aktien und ETFs: für die Geldanlage sehr attraktiv, für Wetten nur bedingt

icon informationAktien sind der Klassiker bei der Geldanlage – und das zu Recht, denn mit Aktien haben Anleger im Durchschnitt deutlich mehr Geld verdient als mit fast jeder anderen Investitionsmöglichkeit.

Für Wetten sind sie allerdings nur bedingt geeignet. Denn diese beziehen ihren Reiz daraus, dass man mit ihnen in kurzer Zeit viel Geld verlieren oder gewinnen kann. Außerdem setzt man als Aktionär auf steigende Kurse.

Zwar gibt es die berühmten Leerverkäufe. Meistens leiht man sich dafür Wertpapiere, verkauft sie und kauft sie zu einem späteren Zeitpunkt zu einem hoffentlich niedrigeren Kurs zurück. Aber für Privatanleger ist es gar nicht so einfach einen Verleiher zu finden, zumal damit rechnen muss, dass der Preis nicht fällt, sondern so stark steigt, dass Sie es nicht zurückkaufen können und er die Papiere nicht zurückerhält.

Warum CFDs zum Wetten besser geeignet sind

Für das Wetten auf Aktien und Aktienkurse sind Differenzkontrakte aber am besten geeignet. Besser als Aktien und auch besser als die unten aufgeführten Finanzprodukte. Bekannt sind sie vor allem als CFDs, die Abkürzung für das englische Wort Contract for Difference.

Sie haben gegenüber Aktien einige Vorteile, wenn das Wetten und nicht die Geldanlage im Vordergrund steht und sind einfach zu verstehen als Optionen oder Futures.

So bieten CFDs Spannung, weil hohe Gewinne und Verluste in kurzer Zeit möglich sind. Wie bei Knock-Out-Zertifikaten (siehe unten) werden CFDs mit einem Hebel gehandelt. Dieser kann bis zu 30 betragen, mehr ist für Privatanleger nicht erlaubt. Doch ein Hebel von 30 heißt immerhin, dass eine Veränderung des Kurses um 3,0 Prozent beim Basiswert einen Gewinn oder Verlust von 90,0 Prozent beim CFD bewirkt.

Anders als bei Futures gibt es aber keine Nachschusspflicht (mehr). Ein Verlust in Höhe von 4,0 Prozent würde beim genannten Hebel ja ein Minus von 4,0 Prozent führen, einer von 12,24 Prozent wie am Schwarzen Donnerstag 2020 sogar von 367,2 Prozent. Das kann bei Futures zu einem sogenannten Margin Call führen, also dazu, dass Geld nachgeschossen werden muss.

Bei CFDs ist die Nachschusspflicht für Privatanleger vom Gesetzgeber abgeschafft worden. Außerdem ist die Wertentwicklung leicht nachzuvollziehen, sie entspricht der des Basiswertes um einen Hebel erhöht.

Der Kauf und Verkauf von CFDs ist außerdem sehr preisgünstig. Es gibt keine Kaufgebühren, sondern die Broker finanzieren sich meistens ausschließlich daraus, dass die Kaufkurse etwas höher sind als die Verkaufskurse zum gleichen Zeitpunkt („Spread“).

Der vierte Vorteil ist die klare Trennung zwischen Wetten und Geldanlage. Wer für die Zukunft sparen will, sollte das mit Aktien, ETFs oder einem Robo Advisor tun (was ein Robo Advisor ist, erklärt dieser Beitrag auf Aktien.net). Zum Wetten bietet es sich an, ein getrenntes Konto zu verwenden, eben eines bei einem CFD Broker.

Termingeschäfte: hohe Gewinne und Verluste möglich

Futures

Eine weitere Möglichkeit auf Aktienkurse zu setzen sind Termingeschäfte. Beispielsweise lässt sich beim Verkauf eines Wertpapiers vereinbaren, dass es erst in der Zukunft geliefert wird, beispielsweise einem Monat. Wer bei einem solchen Future genannten unbedingten Termingeschäft auf Aktienkurse setzt, der macht Gewinn, wenn der Kurs des Wertpapiers in einem Monat niedriger ist als der im Future vereinbarte Kurs, beim Setzen auf steigende Kurse ist es umgekehrt. Großer Nachteil: Die Verluste können fast beliebig groß werden.

Optionen

Eine Alternative sind Optionen, mit denen beispiise der BVB-Attentäter Geld verdienen wollte. Dabei kauft man sich das Recht, ein Wertpapier zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festgelegten Kurs zu kaufen oder verkaufen. Beispielsweise beinhaltet sie das Recht, die Aktie des BVB am 31. Dezember 2022 für 5,55 Euro zu verkaufen. Liegt der Kurs dann niedriger, hat der Anleger Gewinn gemacht. Schließlich ist es attraktiv, eine Aktie zu 5,55 Euro verkaufen zu können, wenn sie tatsächlich nur 4,69 Euro wert ist. Bei einer Kaufoption ist es umgekehrt.

Hat sich die Vorhersage dagegen nicht erfüllt, besitzt man beispielsweise eine Verkaufsoption für 5,55 Euro, der aktuelle Verkaufswert liegt aber bei 6,00 Euro, dann wird die Option wertlos.

Im Gegensatz zum Future kann eine Option nämlich einfach nicht ausgeübt werden, man nennt sie deshalb ein bedingtes Termingeschäft. Das hat den Vorteil, dass die Verluste begrenzt sind.

Optionsscheine

Futures und Optionen werden an bestimmten Börsen wie der Eurex gehandelt, bei vielen Brokern benötigt man für den Handel ein spezielles Eurex-Konto. Außerdem sind die Zugangsvoraussetzungen hoch, man muss viel Erfahrung mit Börsengeschäften nachweisen.

Einige Optionen werden aber auch an den regulären Börsen gehandelt, man bezeichnet sie als Optionsscheine. Optionsscheine und Optionen sind übrigens nicht nur zum Wetten geeignet, sondern auch zur Absicherung des Depots.

Auf Aktien wetten: Analyse ist wichtig

Mit dem Smartphone auf Aktien wetten: Smartes Trading aller Finanzprodukte ist oft auch ortsunabhängig über das Smartphone möglich

Weitere Finanzderivate: für Einsteiger die zweitbeste Möglichkeit nach CFDs

Daneben haben sich in der Vergangenheit eine ganze Reihe weiterer Instrumente entwickelt, mit denen Anleger auf Aktienkurse setzen können. Eine Möglichkeit sind Faktor- oder Hebelzertifikate, wobei letztere auch als Knock-Out-Zertifikate bekannt sind.

Knock-Out- oder Hebelzertifikate

Hebelzertifikate haben ihren Namen von dem Umstand, dass sie die Gewinne und Verluste hebeln, ähnlich wie das auch bei CFDs möglich ist. Wer ein Knock-Out-Zertifikat mit einem Hebel von 3,0 im Wert von 100,- Euro kauft, der macht die gleichen Gewinne und Verluste, die er sonst mit 300,- Euro erzielen würde.

Das kann aber natürlich dazu führen, dass der Verlust über 100 Prozent steigt. Von Mitte Februar bis Mitte März 2020 verlor der DAX beispielsweise fast 40 Prozent. Bei einem Hebel von 3,0 hätte man also fast 120 Prozent verloren. Um das zu vermeiden, wird das Zertifikat vorher wertlos. Man spricht von einer Knock-Out-Schwelle.

Wobei die Schwelle bei der Ausgabe festgelegt wird und unveränderlich ist. Entscheidend ist also nicht der Verlust innerhalb eines Monats, sondern gegenüber dem Ausgabezeitpunkt. Trotzdem wurden im März 2020 viele Hebelzertifikate „ausgeknockt“, also wertlos.

Glück hatte dagegen, wer auf sinkende Kurse gewettet hatte. Auch das geht mit Hebelzertifikaten. Sie haben dann einen Hebel von -3,0 und werden als Short-Zertifikate bezeichnet. Man erkennt sie oft daran, dass sie den Begriff Short auch im Namen tragen. Beispielsweise gibt es Zertifikate auf den Short-DAX, der sich immer genau entgegengesetzt zum DAX entwickelt. Er fällt, wenn der DAX steigt und umgekehrt.

Faktorzertifikate

Ganz ähnlich funktionieren Faktorzertifikate. Auch hier ist die Wertentwicklung gehebelt und es lässt sich auf sinkende Kurse spekulieren, wenn der Faktor negativ ist.

Allerdings wird hier nicht die Wertentwicklung im Vergleich zum Kaufpreis gehebelt, sondern die tägliche Wertveränderung. Das hört sich zunächst identisch an, macht in der Praxis aber einen deutlichen Unterschied. Wird die tägliche Differenz gehebelt, gibt es nämlich eine Art Zinseszinseffekt.

Dadurch steigen Faktorzertifikate stärker an als Hebelzertifikate und sinken weniger stark. Das gilt auch bei Faktorzertifikaten mit negativem Faktor. Aber, wie fast immer, gibt es auch einen Nachteil: Wenn sie der Basiswert seitwärts bewegt, also beispielsweise der DAX am ersten Tag um 100 Punkte steigt und am nächsten um 100 Punkte fällt, hat der Anleger insgesamt einen Verlust gemacht.

Zertifikate sind insgesamt für Einsteiger wohl die beste Möglichkeit zum Wetten nach CFDs. Sie haben sogar Vorteile, wenn die Position längerfristig gehalten werden soll. Dann sind sie oft günstiger als CFDs, wo Übernacht-Gebühren auftreten, wenn sie nicht am selben Tag ge- und verkauft werden.

Sportwetten oder Finanzwetten? Was passt besser zu mir?

Ob man Finanz- oder Sportwetten bevorzugt, ist letztendlich Geschmackssache. Finanzwetten sind vor allem dann spannend, wenn man sich für Politik und Wirtschaft interessiert. Außerdem stehen hier sehr viele Daten zur Verfügung, um einen Wert zu analysieren.

Im Hinblick auf mögliche Gewinne gibt es keinen großen Unterschied. Bei Finanzwetten mit CFDs sind Verluste in Höhe von 100 Prozent allerdings seltener als bei Sportwetten. Bis vor wenigen Jahren waren dafür sogar Verluste von mehr als 100 Prozent möglich, dann musste Geld nachgezahlt werden. Das hat der Gesetzgeber aber mittlerweile für Privatanleger untersagt.

Hinweis

Wettfreunde, die auf der Suche nach einem weiteren Standbein sind, können bei vielen Buchmachern auch aus zahlreichen Politik Wetten wählen.

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Wie wette ich richtig?

Weil man sowohl auf steigende als auch auf sinkende Werte wetten kann, lässt sich theoretisch mit jedem Basiswert Geld verdienen. In der Praxis sollten sich vor allem Einsteiger aber Werte suchen, für die sich eine klare Entwicklung prognostizieren lässt, egal ob nach oben oder unten. Dafür gibt es verschiedene Herangehensweisen.

Newstrading

Wer aus den Nachrichten über die Verbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 (auch SARS-CoV-2) die richtigen Schlüsse zog und nach Bekanntgabe der ersten Meldungen über steigende Fallzahlen schnell Aktien verkaufte, konnte viel Geld verdienen.

Es muss aber gar nicht immer ein großes Ereignis sein. Ein unerwartet hoher oder niedriger Gewinn eines Unternehmens kann dazu führen, dass die Aktie steigt oder fällt. Wer also nach Bekanntgabe der ersten Zahlen schnell ist, kann damit Geld verdienen.

Fundamentalanalyse

Bei der fundamentalen Analyse vergleicht man die Daten mit denen anderer Unternehmen. Wie ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Vergleich zu anderen Aktien? Allerdings braucht man auch etwas Fantasie. Hat das Unternehmen Zukunft oder verkauft es ein Produkt, das bald niemand mehr brauchen wird? Fundamental heißt diese Analysemethode, weil man sich mit dem beschäftigt, was den Wert der Aktie langfristig am stärksten bestimmt, nämlich der Ertragskraft und Stabilität des Unternehmens.

Diese Strategie ist bei der Aktienanlage sehr beliebt. Für Finanzwetten eignet sie sich allerdings nur eingeschränkt. Selbst wenn man recht hat und ein Unternehmen unterbewertet ist, kann es lange dauern, bis der Markt das auch zur Kenntnis nimmt.

Anbieter wie eToro bieten noch eine weitere Möglichkeit für Einsteiger: Hier können Aktionen von erfahrenen Tradern kopiert werden. Selbstverständlich gibt es keine Erfolgsgarantie, man kann aber von den Signalen lernen.

Ihr Kapital ist Risiko ausgesetzt.

Technische Analyse

Die beliebteste Analysemethode ist die technische Analyse. Dabei wird der bisherige Verlauf des Kurses analysiert, oft (aber nicht immer) auf Basis der Charts, also der grafischen Darstellung von Kursverläufen.

Anleger können darin beispielsweise einen Trend entdecken. Außerdem gibt es oft Widerstands- und Unterstützungslinien, bei denen eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung endet. Viele Broker bieten spezielle Hilfsmittel für die Analyse von Charts.

Allerdings müssen die Ergebnisse der technischen Analyse dann in eine konkrete Kauf- oder Verkaufsentscheidung umgesetzt werden. Auch dafür gibt es verschiedene Herangehensweisen.

The Trend is your friend – until the end

Die einfachste Strategie ist dabei die Trendfolgestrategie. Ging es zuletzt abwärts, setzt man auf weiter sinkende Kurse, ging es aufwärts auf steigende. Dahinter gesagt die Erfahrung, dass sich Trends nicht sekündlich ändern. Diesen Effekt kennt jeder vom Wetter. Wer rät, dass das Wetter morgen genauso ist wie heute, hat zwar keine Treffergarantie, liegt jedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von deutlich über 50 Prozent richtig. Teilweise erkennt man den Trend schon auf einen Blick. Zusätzlich helfen können Trendgeraden oder gleitende Durchschnitte.

Die Trendfolgestrategie hat zwei Vorteile: Sie ist sehr einfach und trotzdem sehr erfolgreich. Wissenschaftler fanden heraus, dass Anleger in der Vergangenheit einen überdurchschnittlichen Gewinn gemacht hätten, wenn sie ihr Depot jeweils mit den Aktien gefüllt hätten, die im vergangenen Monat besonders stark gestiegen sind.

Widerstands- und Unterstützungslinien

Allerdings dauert kein Trend ewig. Einige Marktteilnehmer versuchen gezielt, auf Trendwechsel zu wetten. Das ist allerdings etwas schwieriger. Beispielsweise gibt es sogenannte Widerstands- und Unterstützungslinien. Das sind Kurse, die eine Aktie mehrfach nicht durchbrechen konnte. Von einem Widerstand spricht man, wenn ein Kursanstieg mehrfach endet, von einer Unterstützungslinie, wenn hier ein Kursrückgang gestoppt wird.

Nähert sich ein Kurs so einer Linie, kann sich eine Wette auf einen Trendwechsel lohnen. Aber Vorsicht, wird eine solche Linie einmal durchbrochen, beschleunigt sich die Entwicklung meistens.

Kurz- oder langfristige Wetten auf Aktien möglich

In der Praxis sollten vor allem Einsteiger auf Aktien wetten, für die sich eine klare Entwicklung prognostizieren lässt

Alternative: Wetten auf Währungen und Rohstoffe

Allerdings sind Wetten auf Aktien nicht die einzige Art von Finanzwetten. Noch beliebter sind Wetten am Devisenmarkt, zum Beispiel auf einen fallenden Euro. Damit lässt sich auf das Geschick einer ganzen Volkswirtschaft wetten. Wer beispielsweise der Meinung ist, dass als Folge der Corona-Krise Italien in die Staatspleite rutscht, kann gegen den Euro wetten, denn der würde unter einer weiteren Staatsschuldenkrise sicher leiden. Beliebt sind auch Wetten auf Rohstoffe wie Gold oder Öl.

Ein paar allgemeine Ratschläge

Wichtig: Finanzwetten sind keine Geldanlage

Wer Geld anlegen will, um beispielsweise für das Alter, für die Kinder oder für Notzeiten vorzusorgen, für den sind Finanzwetten das falsche Instrument. Ein paar Tipps zum Thema Geld anlegen hat die Seite Aktien.net in einem Beitrag zusammengestellt.

Wer dagegen Spannung und Nervenkitzel sucht, für den sind Finanzwetten deutlich besser geeignet als beispielsweise eine langfristige Geldanlage in Indexfonds. Denn schon kleine Entwicklungen am Markt können große Gewinne oder Verluste bedeuten. Das gilt umso mehr, als man hier sowohl mit Aufwärts- als auch Abwärtsbewegungen Geld verdienen kann.

Ruhig bleiben

Verluste müssen bei Finanzwetten eingeplant werden. Anders als bei der Geldanlage in Aktien, wo die Gewinne im Idealfall vom Unternehmen durch gute Produkte erwirtschaftet werden, gehört bei den meisten Finanzwetten zu jedem Gewinner ein Verlierer. Man sollte nicht vergessen, dass man selbst dieser Verlierer sein kann.

In diesem Fall gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Verluste sollte man schnell realisieren, bevor sie zu groß werden. Das kann man bei CFDs tun, indem ein Stop-Loss gesetzt wird, ein Kurz, zu dem die Position automatisch aufgelöst wird. Gewinne sollte man dagegen eine Zeit lang laufen lassen, aber natürlich rechtzeitig realisieren, bevor sie wieder dahinschmelzen.

Festes Budget setzen

Auf keinen Fall darf ein Verlust zu unsinnigen Geschäften führen, nur mit dem Ziel, den Verlust wieder wettzumachen. Das führt in den meisten Fällen nur zu noch mehr Verlusten.

Dazu gehört auch, sich ein festes Budget zum Wetten auf Aktien zu geben. Wer beispielsweise 500,- Euro übrig hat, zahlt die auf ein CFD-Konto ein und wettet damit. Ist das Geld aufgebraucht, wartet man bis zum nächsten Monat. Wer jetzt schnell 1.000,- nachzahlt, um den Verlust wieder aufzuholen, verliert in den meisten Fällen noch mehr Kapital.

Fazit

Finanzwetten können Spaß machen. Das sollten sie auch, denn sie sind keine Geldanlage, sondern ein Freizeitvergnügen. Niemand muss ein schlechtes Gewissen haben, wenn er nach einem Jahr 1.000,- Euro verzockt hat, es gibt deutlich teurere Hobbys (außerdem ist es deutlich umweltfreundlicher als beispielsweise der Kauf neuer Kleider). Aber natürlich ist es das Ziel, am Ende sogar Geld zu gewinnen. CFDs sind eine einfache Möglichkeit für Finanzwetten. Sie sind leicht zu verstehen und aufgrund einer Gesetzesänderung lässt sich heute maximal so viel Geld verlieren, wie zuvor eingezahlt wurde.

Weitere Ratgeber, passend zum Thema:

Wetten auf fallende und steigende Kurse

Wetten auf Finanzen und Währungen

Wetten auf eine Staatspleite

Wetten auf und gegen den Dax

Wetten auf steigenden und fallenden Euro

Wetten auf steigenden und fallenden Ölpreis

Wetten auf fallenden und steigenden Dax

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