Sportwetten Steuer – Muss ich meinen Tipico Gewinn versteuern?

Der große Sportwetten-Gewinn ist endlich eingetroffen? Nur, möchte der Staat einen Teil abbekommen? Tatsächlich stellen sich viele Sportwetten-Fans nach der ersten Jubel-Phase die Fragen: „Muss ich meine Sportwetten versteuern?“, „Ist mein bet365 Gewinn meldepflichtig?“ oder „Muss ich den Tipico Gewinn versteuern?“. Antworten auf diese Fragen bekommt ihr hier in diesem Ratgeber.

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Wettsteuer bei Tipico: Das Paradebeispiel für Wettsteuer in Deutschland

Tipico ist einer der größten Buchmacher überhaupt und dient daher in diesem Beitrag als Generalbeispiel zur Erläuterung des Versteuerns von Sportwetten. Die hier zu findenden Aussagen lassen sich jedoch sehr wohl auch auf andere Buchmacher bzw. Suchanfragen, wie „bet365 Gewinn versteuern“ oder allgemein „Sportwetten versteuern“ beziehen. Grundsätzlich gibt es zwei Typen von Steuern, auf die ihr beim Sportwetten treffen könnt – nämlich die Wettsteuer und die direkte Steuerschuld durch den Spieler.

Was ist der Unterschied zwischen Sportwetten versteuern und der Wettsteuer

Im Jahr 2012 wurde die sogenannte Wettsteuer eingeführt. Diese findet sich im Rennwett- und Lotteriegesetz (RennwLottG). Sie besagt, dass sämtliche Einsätze bei Sportwetten-Anbietern mit einer Abgabe von 5 Prozent belegt werden. Faktisch erzielt der Staat mit dieser Besteuerung im Jahr über eine Milliarde Euro. Entsprechende Abgaben sind grundsätzlich von jedem Bookie zu entrichten, der seine Dienste deutschen Spielern zur Verfügung stellt. Die enormen Beträge, welche mit der Steuer erzielt werden, fließen in die Kassen der Bundesländer.

Betroffen sind bei der Versteuerung sämtliche Typen von Sportwetten, also Bundesliga-Wetten, Pferdewetten, NBA-Wetten, Tenniswetten etc., aber ebenso Einsätze auf E-Sports oder Virtual-Sports. Tatsächlich spielt es dabei keine Rolle, ob das digitale Wettbüro seinen Sitz in Deutschland oder im Ausland hat. Viele Bookies, die mit Lizenzen außerhalb der europäischen Union operieren, verzichten jedoch ganz auf diese steuerliche Abgabe. Solche Dienste sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da sie manchmal nicht seriös verfahren. Bei Sportwetten-Anbietern mit Europa-Lizenz ist das in der Regel kein Thema. Wett-Portale können aber auch innerhalb des Kontinents unterschiedlich mit der Wettsteuer umgehen. Folgende drei Varianten sind möglich:

Variante 1: Der Buchmacher zahlt

Diese Verfahrensweise ist am kundenfreundlichsten. Hier zahlt der Buchmacher die Wettsteuer selber, ohne dass ihr als Spieler etwas davon mitbekommt. Ihr umgeht die Wettsteuer also vollkommen. In diesem Kontext dürft ihr immer eure kompletten Einsätze verwetten bzw. Gewinne kassieren. Manchmal macht sich diese Steuerübernahme jedoch negativ in den Quoten bemerkbar.

Variante 2: Die Wettsteuer wird an euch abgeben

Hier zieht der Wett-Anbieter die Wettsteuer direkt beim Kunden ab – und zwar schon beim Einsatz. Setzt ihr also 100 Euro, gehen fünf Prozent davon ab, womit 95 Euro übrigbleiben.

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Quelle: Ohmbet.de

Variante 3: Die Wettsteuer wird vom Gewinn abgezogen

Hier erfolgt der Abzug beim schlussendlichen Erlös. Wenn ihr also 100 Euro setzt und 500 Euro gewinnt, erhaltet ihr nach Abzug der Steuer 475 Euro.

Auf der anderen Seite haben wir den Fall, in dem ihr (eventuell) eure bet356 Gewinne versteuern oder Tipico Auszahlung versteuern müsst. Diese Abgabe betrifft ganz klar nicht den Bookie, bei dem ihr spielt, sondern euch als Wetter. Das heißt, der Betreiber des Sportwetten-Portals eurer Wahl wird diese Steuerschuld keineswegs übernehmen. Hier greifen die Steuergesetze also immer bei eurem Guthaben an. Die Wettsteuer kann dabei durchaus zusätzlich anfallen – das heißt, solange ihr nicht bei einem Bookie spielt, der diese selbst zahlt (oder gar keine Steuer abgibt). Ob ihr überhaupt etwas von euren Erlösen an den Fiskus überweisen müsst, hängt in erster Linie von der Frequenz eurer Gewinne in Kombination mit deren Höhe ab. Wann ein Tipico Gewinn meldepflichtig ist, lest ihr weiter unten noch genauer. Schon an dieser Stelle können wir aber festhalten, dass eure Erlöse in den meisten Fällen nicht zu versteuern sind.

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Müsst ihr also in Deutschland eure Gewinne versteuern?

De facto sind Gewinne aus Sportwetten in Deutschland erst einmal nicht steuerpflichtig. Laut Gesetz zählen sie nicht zu den sieben Einkunftsarten (vgl. § 2 Abs. 3 EStG), die ihr in der nachfolgenden Liste findet:

  • 1
    Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
  • 2
    Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  • 3
    Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  • 4
    Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
  • 5
    Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • 6
    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • 7
    Sonstige Einkünfte im Sinne des § 22

Das bedeutet, der Staat hat gar keine Basis, eine Steuer von (allen) Wett-Fans zu verlangen. Das gilt übrigens nicht nur für Sportwetten, sondern für jede Art von Glücksspiel. Sämtliche Beträge, die ihr von eurem Wettkonto auf euer Bankkonto übertragt, bleiben damit zu 100 Prozent euer Eigentum.

Muss ich Gewinne aus meinen Sportwetten generell dem Finanzamt melden?

Nicht nur die Fragen nach „Muss man den Tipico Gewinn versteuern?“, „Muss man den bet365 Gewinn versteuern?“ oder allgemein „Muss man Sportwetten versteuern?“ kommen immens häufig bei Wett-Fans auf. Auch eine eventuelle generelle (regelmäßige) Meldepflicht ist mitunter unklar. Das heißt, Kunden fragen sich, ob sie ihre Gewinne wie einen kleinen Tipico Gewinn versteuern und deshalb lieber prophylaktisch an das Finanzamt übermitteln sollten, um gar nicht erst in Gefahr zu kommen, steuerliche Strafen hinnehmen zu müssen.

De facto besteht allerdings kein Zwang, eure Erlöse immer zu melden. Zumindest solange nicht, wie ihr Sportwetten ausschließlich als Freizeitbeschäftigung abschließt und nicht zu eurem Beruf macht. Seid ihr wirklich Berufsspieler, wird euch das Finanzamt mitteilen, in welchen Abständen ihr entsprechende Nachweise erbringen müsst. In jedem Fall ist eine jährliche Steuererklärung erforderlich.

Diejenigen, die alle ihre Gewinne melden und gar nicht in die Kategorie „Berufsspieler“ fallen, werden höchst wahrscheinlich sogar vom jeweils zuständigen Amt angemahnt werden, dies zu unterlassen.

Muss ich Gewinne aus Sportwetten versteuern, die ich angelegt habe?

Selbstverständlich habt ihr die Möglichkeit, kassierte Erlöse aus Sportwetten in allen erdenklichen Richtungen anzulegen. Damit handelt es sich jedoch faktisch nicht mehr um Wettgewinne, sondern eben um Anlagen. Es geht also nicht um die Frage, ob man einen kleinen Tipico Gewinn versteuern muss. Diese bzw. die daraus resultierenden Zinsen muss man durchaus in der Steuererklärung angeben. Solche Zinseinnahmen werden allerdings nur als solche gewertet und nicht speziell als Zinseinkünfte aus Sportwetten. Für das Finanzamt ist es also egal, ob es nun Abgaben zu Zinsen bekommt, die ihr durch eine Investition eines Sportwetten-Gewinns erhaltet oder eben durch einen anderen Geldeinsatz. Es werden nur die Zinsen an sich registriert.

Was ist zu tun, wenn man einmalig sehr viel Geld beim Sportwetten gewinnt?

Es wurde bereits verdeutlicht, dass ausschließlich Berufsspieler ihren Tipico Gewinn versteuern müssen. Ein Berufsspieler ist jemand, der über einen längeren Zeitraum regelmäßig Sportwetten-Gewinne erwirtschaftet und damit seinen Lebensunterhalt (großteilig) bestreitet. Faktisch macht euch das einmalige Gewinnen eines hohen Betrags, selbst wenn dieser den Lohn/das Gehalt aus eurem Arbeitsverhältnis übersteigt, nicht zu einem Berufsspieler. Diejenigen, die also dank einer genialen Strategie oder aus Glück vielleicht 100.000 Euro gewinnen, müssen als Freizeitspieler keine Versteuerung befürchten.

Ihr könnt euch in einem solchen Fall zurücklehnen und euch auf die Überweisung eures Erlöses freuen. Nicht einmal eine Meldung beim Finanzamt ist erforderlich. Bei sehr hohen Gewinnen empfiehlt sich dennoch eine spezifische Finanz- und Rechtsberatung – schon alleine um die besten Zinsen bei eurer Bank herausschlagen und perfekte Anlagemöglichkeiten ausmachen zu können.

Die Ausnahme: Berufsspieler müssen ihren Gewinn versteuern

Auch wenn Sportwetten in Deutschland grundsätzlich steuerfrei sind, solltet ihr das Finanzamt in einem speziellen Kontext nicht vergessen. Resultiert euer gesamtes Einkommen oder ein wesentlicher Teil davon aus Sportwetten, könnt ihr als Berufsspieler eingestuft werden. Demzufolge müsst ihr ähnlich wie selbstständig tätige Bürger euer Einkommen versteuern. Die entscheidende Frage ist dabei: Wann gilt der Begriff „Berufsspieler“ eigentlich? Tatsächlich gibt es gar keine eindeutige Definition.

Steuerberater und andere Finanzexperten raten jedoch allen Tippern, die über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg über 50 Prozent ihres Einkommens durch Sportwetten bestreiten, eine Meldung beim Finanzamt durchzuführen. Geschieht dies nicht, steht selbiges schnell auf der Matte. Ist das erst einmal der Fall, also geht der Fiskus auf einen Sportwetter aktiv zu und stellt dabei fest, dass entsprechende Gewinne hätten versteuert werden müssen, kann es schnell unangenehm werden. Wer regelmäßiges Einkommen bezieht, ist in Deutschland verpflichtet, dieses dem Staat gegenüber (selbst) anzuzeigen und gegebenenfalls zur Versteuerung anzumelden. Berufsspieler, die das nicht tun, rutschen sehr leicht in die höchst kritischen Gefilde der Steuerhinterziehung. Es drohen empfindliche Nachzahlungen, Strafen und sogar Gefängnis.

Was gilt es als (eventueller) Berufsspieler insbesondere zu beachten?

Hier muss zunächst festgehalten werden, dass dieser Beitrag nur Hinweise zum Versteuern von Sportwetten bietet und keine steuerliche Beratung ersetzen kann. Solltet ihr detaillierte Fragen rund um spezifische rechtliche Aspekte, genaue Abzüge, Konsequenzen bei Nichteinhaltung gesetzlicher Vorgaben etc. haben, müsst ihr euch an einen Steuerberater oder Rechtsanwalt wenden.

Finanzamt Schild – Tipico Gewinn versteuern

(Bild: Pixabay | © hrohmann)

Und genau das möchten wir euch an dieser Stelle ans Herz legen – wenn ihr wirklich einen Großteil eurer Einkünfte mit Sportwetten erzielt. Also explizit kleine Gewinne mal hin und wieder einfahrt und euch jetzt fragt, ob ihr den kleinen Tipico Gewinn versteuern müsst. Achtet darauf, legal zu verfahren, ansonsten können eure mitunter hart erarbeiteten Erlöse schnell pfutsch sein und/oder euch in sehr heikle juristische Schwierigkeiten bringen. Seid ihr euch nicht sicher, ob ihr wirklich als Berufsspieler eingestuft werden könntet oder nicht, ist Vorsicht angebracht. Auf der sicheren Seite seid ihr nur mit einer entsprechenden Rechtsberatung. Eure Wettscheine solltet ihr unter solchen Voraussetzungen gut archivieren und Einsätze sowie Gewinne genau dokumentieren. So könnt ihr gegebenenfalls erforderliche Nachweise prompt (oder überhaupt) erbringen.

Ist erst einmal klar, dass ihr Berufsspieler seid, lasst eure Steuererklärung immer von einem Profi machen. Denn einen ausreichenden Überblick der Bestimmungen zu erhalten, um entsprechende Schritte selbst durchführen zu können, ist nicht nur zeitaufwendig, sondern für Menschen, die sich nicht tagtäglich mit der Materie beschäftigen, auch fast unmöglich.

Muss man Wettguthaben oder Bonusgeld versteuern?

Nahezu alle Buchmacher stellen ihren Wettern Bonusangebote oder anderes zusätzliches Guthaben bereit. Entsprechende Deals können mit Einzahlungen freigeschaltet werden und auch als Geschenk auf eurem Konto landen. Ganz egal, ob ihr einen Willkommensbonus für eine Kontoaufladung kassiert oder als treue Kunden ein Extraguthaben erhaltet – eine Versteuerung ist nicht erforderlich.

Diesbezüglich gilt erneut: Es handelt sich bei derartigen Beträgen nicht um Einkommen gemäß der oben bereits aufgeführten sieben Einkunftsarten. Außerdem ist solches Geld nicht einmal Guthaben, das euch wirklich gehört bzw. über das ihr frei verfügen könnt. Erst nach der Erfüllung der jeweiligen Umsatzbedingungen habt ihr die Möglichkeit, es auf euer Bankkonto zu überweisen. Damit zählt es zu euren Spielgewinnen, die solange nicht zu versteuern sind, bis ihr als Berufsspieler eingestuft werdet.

Gewinne versteuern in Österreich und der Schweiz

In Österreich haben es Sportwetten-Fans vergleichsweise einfach: Hier fällt zumindest keine Wettsteuer an. In der Steuererklärung braucht ihr Wettgewinne ebenfalls nicht angeben. Ein wenig komplizierter sieht es allerdings bei den Nachbarn in der Schweiz aus: Eine Wettsteuer gibt es auch hier nicht. Anders als in Österreich müssen aber von den Spielern Steuern auf Sportwetten – entsprechend der Steuerklasse – bezahlt werden. Diese Regelung gilt für alle Sportwetten, die über Online-Buchmacher bzw. internationale Anbieter platziert werden. Für Wetten bei Anbietern mit Sitz in der Schweiz gilt wiederum ein Freibetrag von 1.000 Schweizer Franken. Wir erklären euch übrigens in einem separaten Artikel ausführlich, wie die Sportwettensteuer in der Schweiz und Österreich gehandhabt wird.

FAQ – Tipico Gewinn versteuern

⚖️ Muss ein Sportwetten-Gewinn (z.B. bei Tipico) versteuert werden?

Grundsätzlich gilt für Gewinne aus Sportwetten, dass sie in Deutschland versteuert werden müssen. Oft wird euch die Summe vom Gewinn abgezogen. Im Verlustfall übernimmt der Bookie meist die Zahlung der Steuer, da er ja in dem Fall gewonnen hat.

❓ Gibt es Sportwettenanbieter ohne Sportwettensteuer?

Einige wenige Wettanbieter übernehmen auch im eurem Gewinnfall die Sportwettensteuer für euch. Ihr könnt also auch komplett ohne Sportwettensteuer auskommen.

➕ Wie hoch ist die Sportwettensteuer?

In Deutschland liegt die Sportwettensteuer bei 5 %. Dieser Prozentsatz wird natürlich bei besonders hohen Gewinnen bzw. Einsätzen relevanter.

⭕️ Gelten für Profispieler andere Regeln?

Ja, denn Profispieler (die Definition ist hier etwas schwammig) bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Sportwetten. Somit müssen sie dieses Einkommen wie jeder andere arbeitende Mensch auch bei der Steuer angeben und versteuern.

⚠ Müssen in der Schweiz Gewinne versteuert werden?

Auch bei unseren Nachbarn gibt es eine Steuer. Die Regeln sind hier sogar noch um einiges strenger und es wird von den Spielern verlangt, dass sie die Gewinne notieren und jeder Zeit ausweisen können.

Fazit: Normalerweise müsst ihr euch um die Wettsteuer nicht sorgen

Sportwetten können fraglos immense Gewinne einbringen – und der Erhalt von (viel) Geld löst bei den meisten Wettern automatisch eine gedankliche Verbindung zum Fiskus aus. Schließlich schlägt der Staat ja auch bei Einkünften aus einem Arbeitsverhältnis und in anderen Kontexten steuerlich mehr oder weniger kräftig zu. Außerdem hört und liest man immer wieder von Steuerhinterziehungsfällen, in denen Personen belangt werden, obwohl sie wissentlich gar nichts falsch gemacht haben. Die Konsequenzen sind mitunter existenzbedrohend.

In der Regel ist es faktisch nicht erforderlich, die bei einem Bookie erzielten Gewinne steuerlich anzumelden bzw. entsprechende Abgaben zu verrichten. Es gibt jedoch eine Ausnahme – nämlich dann, wenn Spieler Sportwetten professionell betreiben. Sollte euch unklar sein, ob ihr selbst in die Kategorie „Berufsspieler“ fallt, sucht unbedingt einen Rechtsberater auf. Das ist bei Zweifeln zu steuerlichen Angelegenheiten und ebenso für dies betreffende Abhandlungen gegenüber dem Finanzamt übrigens immer die beste Wahl.

Für unsere Redakteure ist das Thema keins, das uns nachts nicht schlafen lässt. Vor allem nicht die Frage, ob wir den Tipico Gewinn versteuern müssen. In den Summen, die wir, und somit auch die durchschnittlichen Wettfans, agieren, sind nicht so enorm groß, dass der Staat zusätzlich die Hand weit aufmachen kann.

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