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Wetten auf steigenden und fallenden Ölpreis – ein Ratgeber

Der Ölpreis steigt und steigt. Werden nicht schnell Alternativen zum Erdöl gefunden, wir das schwarze Gold schon bald sehr knapp und damit auch sehr teuer werden. Aber wie kann man davon profitieren? Und was beeinflusst den Ölpreis und wie kann ich zum Experten in Sachen Öl werden? All diese Fragen möchte ich im Folgenden beantworten.

Auf den Ölpreis wetten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, von der Veränderung des Ölpreises zu profitieren. Dabei können Anleger sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren.

Wetten auf steigenden & fallenden Ölpreis – wo möglich?

Aktien und ETFs

Wer weiter steigende Ölpreise erwartet, kann mit Aktien von Erdölunternehmen davon profitieren. Denn oft haben die Gesellschaften langfristig die Rechte zur Ausbeutung bestimmter Vorkommen erworben. Steigt der Ölpreis, können die Firmen ihr Öl teurer verkaufen. Allerdings können einzelne Firmen durch Umweltkatastrophen oder Enteignungen in politisch instabilen Ländern auch schnell hohe Verluste machen. Außerdem haben viele Firmen schon steigende Ölpreise in ihren Kalkulationen unterstellt – und entsprechend hohe Gebühren für die Förderrechte zahlen müssen. Hier helfen Fonds, die Aktien mehrere Erdölunternehmen bündeln. Allerdings sind viele Unternehmen gar nicht an der Börse, die weltgrößte Erdölgesellschaft Saudi Aramco beispielsweise ist staatlich, ebenso das mexikanische Erdölunternehmen Pemex und viele andere Unternehmen.

Binäre Optionen

Binäre Optionen können auch auf Rohstoffe abgeschlossen werden. Viele Broker bieten diese Möglichkeit. Größter Vorteil ist, dass hohe Gewinne möglich sind und die Verluste nicht den Einsatz überschreiten können. Außerdem ist das Finanzinstrument leicht verständlich, ist die Option im Geld wird ein Gewinn erzielt, der unabhängig vom Kurs immer gleich hoch ist.

Die Entwicklung der Google-Suchanfragen für „Binäre Optionen“ in den letzten Jahren. Das Interesse am Thema ist deutlich angestiegen.

Differenzkontrakte (CFDs)

CFDs können bei den meisten Brokern auch auf Rohstoffe abgeschlossen werden. Das hat den Vorteil, dass mit einem Hebel gehandelt werden kann. Bei einem Hebel von 200 betragen Gewinne und Verluste das 200fache dessen, was bei einer direkten Investition des gleichen Betrags möglich wäre. Wie bei binären Optionen lässt sich sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursen verdienen.

Wovon ist der Ölpreis abhängig?

Der Ölpreis ist von vielen Faktoren abhängig. Die wichtigsten sind:

  • Wirtschaftliche und soziale Entwicklung
  • Entwicklung neuer Technologien
  • Entdeckung neuer Erdölvorkommen
  • Politische Ereignisse

Die Nachfrageseite

Der gigantische Anstieg des Ölverbrauchs in den vergangenen 100 Jahren ist vor allem die Folge der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung. Was Anfang des vergangenen Jahrhunderts noch Luxus war, gehört heute zumindest in der westlichen Welt zum Standard: Autos, Flugreisen und bequeme Wärme mit der Gas- oder Ölheizung. Mit steigendem Wohlstand in den Entwicklungsländern und vor allem dem Wohlstandsgewinn der Mittelschicht steigt auch dort der Ölverbrauch. Auch in den Industrieländern können neue Technologien zu höherem Energieverbrauch führen.

Technischer Fortschritt kann aber auch den Anstieg des Ölverbrauchs senken, beispielsweise wenn sparsamere Motoren entwickelt oder gleich alternative Energiequellen entdeckt werden. In der Vergangenheit führte technischer Fortschritt meist zu mehr Ölverbrauch, der Energiebedarf neuer Technologien lag über der Einsparung durch höhere Effizienz. Doch das muss nicht ewig so bleiben.

Die Angebotsseite

Entscheidend für den Ölpreis ist aber nicht nur die Nachfrage, sondern auch das Angebot. Die Entdeckung neuer Erdölvorkommen kann den Preisanstieg aufhalten oder sogar umdrehen. Mit neuen Technologien können auch bisher nicht oder nicht effizient nutzbare Vorkommen wie Teersande in Kanada ausgebeutet werden.

Aber nicht nur die Technologie spielt eine Rolle, sondern auch die Politik. Dazu gehört natürlich einmal die Aktivität der Politik in den Industrieländern. Werden alternative Energien gefördert oder Ausnahmeregeln für Autos mit hohem Spritverbrauch erlassen? Wird der Ölverbrauch stärker besteuert oder weniger stark? Vor allem aber spielt die Politik in den Förderländern eine große Rolle, man denke an den Ölpreisschock Anfang der 1970er Jahre, als die OPEC die Preise deutlich heraufsetzte. Nach wie vor befindet sich ein Großteil der Ölvorräte in politisch unberechenbaren Staaten, beispielsweise im Irak, im Iran und in Saudi Arabien. Auch die Politik in Förderländern wie Angola, Nigeria oder Gabun in Afrika kann Einfluss auf den Ölpreis haben, etwa wenn es in einem der Länder zu einem Bürgerkrieg kommen sollte.

Was sollte man als Trader beachten?

  • Mehrere Quelle analysieren
  • Ölpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst, einzelne nicht überbewerten
  • Nicht alles auf eine Karte setzen
  • Verluste einplanen, nur Geld einsetzen, auf das man zur Not verzichten kann

Was sind Die wichtigsten Strategien und Tipps für erfolgreiches Trading?

Wer Erdöl traden will, kann verschiedene Strategien verfolgen. Möglich ist, das schwarze Gold als einen Basiswert wie jeden anderen auch zu betrachten und eine Strategie auf Basis der Chartanalyse zu wählen. Beispielsweise die Trendfolgestrategie, bei der man darauf setzt, dass sich der Kurs weiter in die bisher eingeschlagene Richtung bewegt. Sinkt der Ölpreis, setzt man auf sinkende Kurse, steigt er auf weiter steigende.

Alternativ können Trader sich an politischen Ereignissen orientieren. Stehen Wahlen in einem großen Förderland an und hat eine Partei die Verstaatlichung der Ölindustrie angekündigt? Wer dann richtig mit seiner Prognose des Wahlausgangs liegt, kann viel Geld verdienen.

Andere Anleger vertrauen darauf, dass der Ölpreis in der Summe öfter steigen als fallen wird und setzen immer auf steigende Kurse.

In jedem Fall sollten Anleger sich bewusst sein, dass sie mit ihrer Einschätzung falsch liegen können und kein Geld setzen, auf das sie zur Not nicht auch verzichten könnten.

Was sollte man bei Wetten auf den Ölpreis beachten?

Wetten auf steigenden & fallenden Ölpreis – wo möglich?Der Ölpreis speist sich aus vielen Faktoren, Angebot und Nachfrage sind gleichermaßen entscheidend. Wer auf den Ölpreis wettet sollte daher mehrere Quellen befragen und sich ein möglichst umfassendes Bild machen. Dass eine neue Technologie zum Einsparen von Öl entwickelt wurde bedeutet noch keinen fallenden Ölpreis, wenn gleichzeitig die Motorisierung in China immer weiter voran schreitet oder politische Unruhen im Mittleren Osten die Erdölförderung einschränken.

Außerdem sind auch bei einem intakten langfristigen Trend kurzfristig Bewegungen in die andere Richtung möglich. Das ist Chance und Risiko zugleich bei Wetten auf den Ölpreis.

Welche Quellen sind empfehlenswert?

Über die allgemeine wirtschaftliche Situation findet man Informationen in Wirtschaftspublikationen wie handelsblatt.de oder manager-magazin.de, aber auch in allgemeinen politischen Nachrichtenportalen wie Spiegel Online.
Einen Blick auf das Thema Erdöl ganz konkret aus Anlegersicht bietet der Investor Verlag (investor-verlag.de). Auch im Statistik-Portal Statista sowie auf Wikipedia finden Investoren Hintergrundwissen zum Thema Öl. Das Deutsche Anlegerfernsehen (DAF.fm) bietet eine eigene Kategorie „Rohstoffe“, in der der Öl neben Gold das wichtigste Thema ist.

Welche Broker sind seriös und empfehlenswert?

Wer auf den Ölpreis wetten will, fährt mit einem Broker für binäre Optionen oder Differenzkontrakte meist am besten. Auch mit Aktien oder ETFs bieten sich aber Chancen.

Broker für ETFs und Aktien

Wer Aktien von Erdölunternehmen oder ETFs mit Schwerpunkt Öl und Gas wie den iShares S&P Commodity Producers Oil & Gas kaufen will, tut das am besten bei einem klassischen Online-Broker. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten aktuell vor allem die Direktbanken Cortal Consors und comdirect sowie der Broker flatex. Dort lassen sich auch Optionen und Zertifikate auf den Ölpreis kaufen und verkaufen.

Broker für binäre Optionen

Fast alle Broker für binäre Optionen bieten auch die Möglichkeit, Optionen auf Öl zu kaufen. Eine haben sogar verschiedene Ölsorten im Angebot. Empfehlenswert ist BDSwiss (Banc de Swiss), ein Broker aus Zypern (EU) mit deutscher Niederlassung in Frankfurt (hier mehr zur BDSwiss Anmeldung). Er gehört zu den wenigen, die in Deutschland mit einem eigenen Büro präsent sind und bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) registriert sind. Die Mindesteinzahlung ist niedrig und kurzfristige Optionen lassen sich ab einem Mindesteinsatz von 10 Euro kaufen.
Seriös und empfehlenswert ist auch anyoption aus Großbritannien. Auch dieser Broker ist bei der BaFin registriert, außerdem bietet er ein gutes Informationsangebot auch in deutscher Sprache sowie Apps für den mobilen Handel vom Smartphone oder Tablet PC aus.

CFD Broker

Die meisten CFD- und Forex-Broker bieten neben Aktien, Indizes und Devisen auch Rohstoffe an. Zu den empfehlenswerten Brokern gehören Alpari und eToro.

Alpari punktet vor allem mit einem guten Angebot an Informationen und einer Niederlassung in Frankfurt/Main. Außerdem lässt sich dort neben Rohöl der Sorte Brent auch Gasöl handeln.

Das zypriotische Unternehmen eToro (mittlerweile über 4,1 Millionen Kunden) ist dagegen vor allem wegen des Social Tradings attraktiv. Man kann als Kunde die Aktionen erfolgreicher Trader mitverfolgen und entweder von Fall zu Fall nachmachen oder gleich automatisch alle Käufe und Verkäufe kopieren. Außerdem können sie sich mit anderen Tradern im Open Book über ihre Einschätzung der Marktpreise austauschen.

Die besten Broker im Internet:

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Wetten auf Aktienkurse

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