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Wetten auf steigenden und fallenden Euro/Dollar – ein Ratgeber

Wer von einem steigenden oder fallenden Dollar profitieren will, muss dafür die US-Währung nicht kaufen. Beispielsweise lässt sich auch mit Aktien oder ETFs von Kursveränderungen profitieren.

Allgemeines zum Devisenhandel

Wetten auf steigenden und fallenden Euro oder DollarWährungen sind das wichtigste Handelsgut an den Weltbörsen. Der Umsatz mit Devisen lässt den mit Aktien weit hinter sich. Dabei sind Devisenmärkte eine vergleichsweise neue Erfindung. In der Vergangenheit basierten Währungen nämlich meistens auf Edelmetallen wie Gold, Silber oder Bronze. Die Geldwechsler vergangener Zeiten betrieben daher keinen Devisenhandel im heutigen Sinn, sondern sie bewerteten den Metallwert der Münzen und setzen entsprechend ihren Umtauschkurs fest.
Gehandelt werden immer Währungspaare, beispielsweise Euro/US-Dollar. Die Aussage, der Euro fällt oder steigt ergibt nämlich immer nur in Relation zu einer anderen Währung Sinn, denn der Euro kann gleichzeitig im Vergleich zum US-Dollar steigen und zum japanischen Yen fallen. Das Währungspaar wird immer aus der Perspektive der erstgenannten Währung betrachtet, wer beim Paar Euro/US-Dollar von steigenden Kursen spricht, meint einen Anstieg des Euros.

So kann man wetten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf den Anstieg oder Fall einer bestimmten Währung zu wetten.

Wetten mit Aktien und ETFs
Auch mit Aktien und Fonds kann man von Währungsschwankungen profitieren. Wer beispielsweise amerikanische Aktien kauft, der profitiert von einem Dollar-Anstieg. Selbst wenn die Aktie unverändert bei 18,9 US-Dollar liegt, profitiert man vom neuen Wechselkurs. Allerdings sollte man beachten, dass die amerikanischen Unternehmen dann unter Umständen weniger wettbewerbsfähig sind. Wer Aktien eines exportorientierten amerikanischen Unternehmens kauft, kann eventuell sogar von einem Dollar-Rückgang profitieren. Zwar wird der Gegenwert der Aktien in Euro dadurch zunächst geringer, dafür wird das Unternehmen wettbewerbsfähiger. Umgekehrt können exportorientierte deutsche Unternehmen von einem steigenden Dollar profitieren, Firmen mit hohem Ölverbrauch wie die Lufthansa profitieren dagegen zumindest kurzfristig von einem starken Euro, weil Öl meist in Dollar gehandelt und dann billiger wird.
Wer mit Aktien von Kursschwankungen profitieren will, sollte deshalb eine genaue Vorstellung von seiner Investition haben. Wer beispielsweise eine Anhebung des Leitzinses durch die US-Notenbank erwartet, kann in amerikanische Bankaktien investieren. Die profitieren dann unter Umständen vom steigenden Zinsniveau und beim Verkauf der Aktien und dem Tausch des Erlöses in Euro profitiert man vom günstigeren Wechselkurs.

Binäre Optionen
Wer direkt von Wechselkursschwankungen profitieren will, kann das mit binären Optionen einfacher tun. Wahlweise kann er mit Calls auf steigende und mit Puts auf fallende Kurse setzen, wobei jeweils die erstgenannte Währung entscheidende ist. Wer einen gegenüber dem Euro steigenden US-Dollar erwartet, muss beim Währungspaar Euro/US-Dollar Puts kaufen (weil der Euro fällt), beim Währungspaar US-Dollar/Euro dagegen Calls (weil der US-Dollar steigt).
Der große Vorteil binärer Optionen ist, dass im Gegensatz zum Forex-Handel maximal der Einsatz verloren werden kann. Dafür sind mit regulären binären Optionen auch keine Gewinne von 100 Prozent oder mehr möglich. Das geht aber mit Sonderformen wie One Touch Optionen.

Die Entwicklung der Google-Suchanfragen für „Binäre Optionen“ in den letzten Jahren. Das Interesse am Thema ist deutlich angestiegen.

Forex
Der klassische Weg Devisen zu handeln ist ein Forex-Broker. Dabei wird meist außerbörslich getradet. Die Währung muss nicht vollständige bezahlt, sondern nur eine Sicherheitsleistung hinterlegt werden. Wer beispielsweise für 100.000 Euro US-Dollar kauft, muss oft nur eine Sicherheitsleistung von 1,0 oder 0,5 Prozent hinterlegen, teilweise sogar noch weniger. Bei einer Sicherheitsleistung von 1,0 Prozent müssen also statt 100.000 Euro nur 1.000 Euro eingezahlt werden. Es kann allerdings sein, dass Geld nachgeschossen werden muss, wenn die Verluste die 1.000 Euro übersteigen. Dafür sind umgekehrt Gewinne von mehr als 100 Prozent möglich.

Von welchen Faktoren wird der Euro/Dollar-Kurs beeinflusst?

Der Kurs des Dollar zum Euro wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dabei wirken diese jeweils doppelt, einmal in Europa und einmal in den USA. Die wichtigsten drei sind:

  • Wirtschaftliche Stärke
  • Zinsniveaus
  • Politische Stabilität

Wetten auf steigenden und fallenden Euro oder Dollar

Wirtschaftliche Stärke
Wichtigste Aufgabe des Devisenmarktes ist es Tradern und Investoren Geld in der gewünschten Währung zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise wollen europäische Exporteure die in den USA oder anderen Ländern eingenommenen US-Dollar in Euro tauschen, amerikanische Exporteure dagegen ihre in Europa eingenommenen Euros in US-Dollar. Wollen nun mehr Unternehmen Euros als Dollar, fällt der Dollar-Kurs, bis der Markt wieder im Gleichgewicht ist und alle Teilnehmer ihr Geld getauscht haben. Das kann entweder dadurch passieren, dass zu den günstigeren Preisen neue Interessenten auf den Markt kommen, beispielsweise Spekulanten, oder aber die eine Seite schlicht weniger Euros für ihre Dollar bekommt und die andere mehr Dollar für ihre Euros.

Zinsen
Aber Geld wird nicht nur getauscht, um damit Waren oder Dienstleistungen zu kaufen, sondern auch um es zu investieren. Eine große Rolle spielt daher der durchschnittliche Zinssatz. Liegt beispielsweise das Zinsniveau in den USA höher als in Europa, werden viele Investoren ihr Geld lieber in den USA anlegen – und so die Nachfrage nach Dollar erhöhen und damit den Kurs der US-Währung steigen lassen.

Politik
Wo Investoren ihr Geld investieren, ist auch von ihrem Vertrauen in den jeweiligen Währungsraum abhängig. Das gilt umso mehr, als Devisenspekulanten mittlerweile nicht nur von Währungsschwankungen profitieren, sondern sie teilweise auch selbst beeinflussen.

Was sollte man bei Wetten auf den Euro/Dollar beachten?

Wetten auf steigenden und fallenden Euro oder DollarWichtig bei Wetten auf den Dollar ist, das richtige Währungspaar zu finden. Klassischerweise handelt man das Paar Euro/US-Dollar, aber möglicherweise sind andere Paare interessanter. Das Währungspaar Euro/US-Dollar hat allerdings auch einige Vorteile, oft sind hier besonders hohe Hebel möglich und der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs zu einem bestimmten Zeitpunkt, ist besonders niedrig.
Beim Traden sollten Anleger stets beachten, welche Währung als erste genannt wird. Alle Entwicklungen werden aus dieser Perspektive betrachtet, wer auf einen steigenden Dollar setzt, muss beim Währungspaar Euro/US-Dollar auf fallende Kurse setzen, denn ein steigender Dollarkurs bedeutet einen fallenden Eurokurs.
Daneben gelten für Forex-Trader natürlich die gleichen Empfehlungen wie für andere Trader auch. Es sollte stets nur Geld eingesetzt werden, dessen Verlust man auch verkraften kann. Im Forex-Handel sollten Trader außerdem nicht vergessen, dass sie eventuell Geld nachschießen müssen. Wer das vermeiden möchte, muss Stoppkurse setzen, bei denen die Position automatisch aufgelöst wird. Grundsätzlich gilt auch hier die alte Börsenweisheit, Verluste beherzt zu realisieren und sein Glück erneut zu versuchen und Gewinne laufen zu lassen.

Welche Quellen sind empfehlenswert?

Viele Forex-Broker bieten ein gutes Angebot an Werkzeugen für die Chartanalyse, beispielsweise mit dem MetaTrader. Bei Brokern für binäre Optionen ist das Angebot dagegen oft weniger gut.
Websites wie Onvista und Finanzen.net füllen diese Lücke mit kostenlosen Charts. Auch Anlegermagazine wie das Deutsche Anlegerfernsehen (DAF.fm) bieten eigene Rubriken zum Thema Devisen. Weil der Einfluss der Politik auf die Devisenmärkte groß ist, sollten Anleger auch aktuelle Nachrichten regelmäßig verfolgen und Quellen wie Spiegel Online, handelsblatt.de oder manager-magazin.de nutzen.
Allerdings dienen nicht nur klassische Medien als Quelle. Gute Forex-Broker haben eigene Analysten, die den Tradern aktuelle Infos zur Verfügung stellen. Auch Banken und Fondsgesellschaften stellen einige ihrer Analysen online. Oftmals lohnen ist auch ein Blick auf die Seiten der Europäischen Zentralbank und der amerikanischen Fed.

Welche Broker sind empfehlenswert und sicher?

Zwischen den Brokern gibt es deutliche Unterschiede, einmal was die Höhe der Gebühren angeht und zum anderen in Bezug auf Service und Seriosität.

Aktien und ETF-Broker
Wer Aktien oder ETFs an der Börse kaufen will, bezahlt dafür eine Handelsgebühr an den Broker und meist auch noch eine Börsengebühr. Vor allem wer regelmäßig handelt, sollte auf niedrige Gebühren achten, zumal es eine ganze Reihe von seriösen Anbietern in diesem Bereich gibt. Empfehlenswert und sicher sind beispielsweise Cortal Consors, comdirect und flatex.

Binäre Optionen
Bei binären Optionen ist die Suche nach einem guten Broker etwas komplizierter, denn Gebühren gibt es hier praktisch nicht. Die Anbieter finanzieren sich dadurch, dass die möglichen Gewinne bei einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 50 Prozent niedriger sind als die möglichen Verluste. Wer die Broker vergleichen will, muss also die Höhe der Gewinne für Euro/US-Dollar Wetten und die Verlustabsicherung betrachten.
Broker für binäre Optionen sitzen im Regelfall im Ausland, oft sogar in Steueroasen außerhalb der EU. BDSwiss und anyoption haben dagegen ihren Sitz in der EU, werden von der jeweiligen nationalen Aufsichtsbehörde und vom Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert und bieten einen guten Service. BDSwiss (Banc de Swiss) ist in Deutschland sogar mit einer Niederlassung vertreten, anyoption punktet vor allem mit seiner langen Erfahrung und einem guten Angebot an Informationen.

Forex-Broker
Die besten Möglichkeiten zur Chartanalyse und viele Informationen rund um den Devisenmarkt bieten Forex-Broker. Meist bieten diese außer Euro/US-Dollar auch andere Währungspaare, oft auch Differenzkontrakte auf Rohstoffe, Aktien oder Indizes.
Die meisten Forex-Broker verlangen keine Gebühren, verkaufen aber eine Währung zu einem ungünstigeren Kurs als sie diese zum gleichen Zeitpunkt kaufen würden. Diesen Spread kennt man auch von der Wechselstube. Ein guter Broker sollte daher einen niedrigen Spread sowie guten Service bieten und seriös sein.
Ein gutes Angebot an Analysen, Chartwerkzeugen und deutschen Kundenservice bietet der britische Broker Alpari, der auch mit eine Niederlassung in Frankfurt unterhält.
Vor allem mit dem Social Trading punktet dagegen das zypriotische Unternehmen eToro. Der Broker setzt wie kein anderer auf den Austausch der Trader untereinander. Zu jedem Basiswert lässt sich die Diskussion anderer Kunden nachlesen. Außerdem lassen sich erfahrene Kunden beobachten und sogar kopieren. Wahlweise können einzelne oder gleich alle Transaktionen eines erfolgreichen Traders einfach nachgemacht werden.

Die besten Broker im Internet:

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Wetten auf Aktienkurse

Wetten auf fallende und steigende Kurse

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