Wetten auf steigende oder fallende Kurse

Bei Finanzwetten lässt sich auf steigende wie auf fallende Kurse gleichermaßen setzen. Der beste Weg dafür sind CFDs, denn sie bieten hohe Gewinne und Verluste, sind preisgünstig und es besteht nicht die Gefahr, mehr zu verlieren, als man eingezahlt hat.

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Hinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und verfügen über ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74-89% der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Ihr solltet verstehen, wie CFDs funktionieren und ob ihr es euch leisten könnt, das Risiko einzugehen, eventuell bis wahrscheinlich Geld zu verlieren.

Unser Tipp: Mit CFDs auf fallende oder steigende Kurse wetten

CFD ist die Abkürzung für contract for difference, auf Deutsch auch Differenzkontrakte genannt. Ob sie steigen oder fallen hängt von einem Basiswert ab, beispielsweise einem Index wie dem DAX, eine Aktie, einen Rohstoff oder eine Währung. Sie sind unserer Meinung nach die beste Möglichkeit, um auf steigende oder fallende Kurse zu wetten.

Warum CFDs für Wetten besonders gut geeignet sind

Aber warum solltet ihr ein CFD kaufen und nicht direkt eine Aktie? Tatsächlich haben sich Aktien in den vergangenen 100 Jahren über 10 Jahre praktisch immer besser entwickelt als ein Sparbuch. Der Dow Jones legte seit seiner Gründung pro Jahr durchschnittlich 9 Prozent zu. Wer Geld anlegen will, trifft mit Aktien und Fonds sicher eine gute Wahl (weiterführende Informationen zum Investieren in Aktien gibt es auf aktien.net).

Aber für Wetten sind 9 Prozent pro Jahr einfach zu wenig. Wer Nervenkitzel sucht, der möchte hohe Gewinne in kurzer Zeit. Bei CFDs sind die Gewinne (und natürlich auch die Verluste) bis zu 30 Mal höher als beim Originalwert.

Bei spezialisierten CFD-Brokern kauft man diese Wertpapiere außerdem weitaus günstiger, als Zertifikate und Aktien üblicherweise ge- und verkauft werden können.

Auch Geschäfte mit Optionen und Futures sind für Einsteiger keine Alternative. Denn sie erfordern einiges an Grundwissen. Bei Futures kann es außerdem sein, dass die Verluste höher liegen als das eingezahlte Geld und Kapital nachgezahlt werden muss.

Den CFDs ähnlicher sind Hebelzertifikate, die ebenfalls einen Basiswert abbilden. Auch mit ihnen kann man auf steigende und auf fallende Kurse setzen. Allerdings ist der Kauf oft relativ teuer im Vergleich zu CFDs. Sie eignen sich eher, wenn die Papiere über mehrere Tage oder gar Wochen gehalten werden sollen. Mehr Informationen zu Zertifikaten und Termingeschäften haben wir in unserem Beitrag zum Thema Wetten auf Aktien zusammengestellt.

Auf steigende Kurse wetten

Natürlich lässt sich mit CFDs auf steigende Kurse wetten. Dazu kauft man einfach ein CFD, beispielsweise auf eine Aktie oder einen Index.

Wie beim Aktienhandel einfach abwarten, bis die Kurse im Plus sind, ist bei CFDs leider keine Möglichkeit. Wer die Papiere nicht am selben Tag wieder verkauft, zahlt eine Übernacht-Gebühr.

Geld verdienen mit fallenden Kursen

Anders als mit Aktien können Anleger mit CFDs ganz einfach auch auf fallende Kurse setzen. Dafür klickt man bei einem Basiswert einfach auf verkaufen. Das geht auch, wenn man diesen CFD gar nicht besitzt, man verkauft also leer.

Bei Wetten auf sinkende Kurse ist aber Vorsicht angebracht. Langfristig steigen die Aktien mehr als sie fallen, bei diesen Wetten sollte man deshalb gute Gründe für seine Entscheidung haben.

 

Wie erkenne ich einen guten Anbieter für Finanzwetten mit CFDs?

Um auf steigende oder fallende Kurse wetten zu können, benötigt man nur ein Konto bei einem CFD-Broker. Aber welcher ist der richtige? Wir nennen einige Kriterien und schlagen zwei Anbieter vor.

Nahezu unverzichtbar sind für einen guten Broker folgende Punkte:
  • Geringe Kosten
  • Regulierung durch Aufsichtsbehörde
  • Guter Kundenservice
  • Chart-Werkzeuge und Informationen
  • Ausreichend Basiswerte

Guter Broker für Einsteiger

Einsteiger können viel von Profis lernen. Deshalb beschäftigt Nextmarkets mehr als ein Dutzend Berater, die Kunden mit Empfehlungen zur Seite stehen. Das scheint auch zu funktionieren, denn die Verlustquote ist nach Angaben des Brokers die niedrigste in Europa. 64 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld, üblich sind oft mehr als 80 Prozent.

Das Unternehmen wickelt seine Handelsgeschäfte zwar über die Mittelmeerinsel Malta ab, Hauptsitz der Holding ist aber in Köln. Hier sitzen auch die meisten Berater. Gerade für Einsteiger eine sehr gute Wahl.

Guter Broker für Fortgeschrittene

Wer keine Unterstützung benötigt oder will, für den ist Libertex oft die bessere Wahl. Das Unternehmen bietet eine größere Auswahl an CFDs auf Indizes. Außerdem finanziert es sich über eine Kaufgebühr und nicht über einen Spread, also nicht über die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Das ist transparenter.

Das Unternehmen ist bereits seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt und hat rund 2,2 Millionen Kunden weltweit. Wer möchte, kann den Broker zunächst mit einem kostenlosen Demokonto und 50.000,- Euro Spielgeld risikolos testen.

Warum diese Broker gut sind

Dass wir diese zwei Broker empfehlen können, hat verschiedene Gründe. Bei Nextmarkets ist es vor allem das Konzept, das uns überzeugt hat, aber natürlich haben wir auch auf andere Punkte geachtet.

Kostenlos ist nicht kostenlos

Klassische Aktienbroker verlangen in der Regel eine Gebühr je Kauf oder Verkauf. Die meisten CFD-Broker verzichten dagegen auf diese Einnahmen. Wie können sie trotzdem Geld verdienen?

Kostenlos heißt nicht kostenlos. Die Anbieter von CFDs finanzieren sich vor allem über den Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskursen. Das bedeutet, wer beispielsweise ein CFD auf den DAX kauft, zahlt mehr, als er zum gleichen Zeitpunkt für einen Verkauf bekommen hätte. Je höher dieser Spread ist, desto teurer ist der Broker.

Einige Broker bieten aber auch im CFD-Handel eine Gebühr und verzichten dafür auf den Spread. Das ist transparenter und oft besser.

Qualität heißt auch Seriösität

Wie auch bei anderen Produkten ist der Preis nicht alles. Noch mehr sollten Trader auf die Seriosität achten. Klassische Wertpapierbroker agieren nur als Vermittler und übernehmen das Einlagern der Wertpapiere.

Anders sieht es meistens bei CFD-Brokern aus. Sogenannte No-Trading-Desk-Broker sind ebenfalls nur Vermittler, allerdings wird hier nicht über die Börsen, sondern außerbörslich mit großen Kapitalgebern gehandelt. Die meisten CFD-Broker sind aber sogenannte Marktmacher. Das bedeutet, sie erstellen die Kurse selbst. Dabei orientieren sie sich zwar an den Börsenkursen, trotzdem gab es immer wieder Kritik, dass Kurse so festgelegt wurden, dass beispielsweise möglichst viele automatische Verkaufsorder ausgelöst wurden, denn nur am Kaufen und Verkaufen verdienen die Broker ihr Geld.

Deshalb sollte ein Broker seinen Sitz in einem EU-Land haben und von einer Finanzaufsichtsbehörde wie der BaFin in Deutschland oder der CySEC auf Zypern überwacht werden.

Kundenservice und Informationen

Die Qualität eines Brokers merkt man vor allem dann, wenn man Hilfe braucht. Bei einem guten Anbieter finden Neukunden zunächst eine Einleitung in das Thema Finanzwetten. Mancher Broker bietet sogar ein kostenloses Demokonto, mit dem man das Spekulieren ohne Risiko ausprobieren kann. Nicht nur am Anfang sind gute Informationen hilfreich.

Viele Broker versorgen ihre Trader auch mit aktuellen Wirtschaftsinformationen und -analysen, beispielsweise täglichen Börsennachrichten. Wenn es Fragen gibt, sollte der Broker auch direkt erreichbar sein, idealerweise per Telefon oder im Live-Chat. Wer keine sicheren Englischkenntnisse hat, der sollte darauf achten, dass es auch einen deutschsprachigen Kundendienst gibt. Ideal ist es, wenn es im Inland auch eine Niederlassung gibt.

 

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Das sollten Einsteiger wissen

Wie bei Sportwetten muss man die richtige Strategie für Finanzwetten erst finden. Aber es hilft, ein paar wichtige Verhaltensregeln zu berücksichtigen.

1. Wie finde ich den richtigen CFD?

Für Finanzwetten gibt es unzählige Analysemethoden. Eine genauere Übersicht haben wir in unserem Beitrag Wetten auf Aktien und Aktienkurse unter der Überschrift Wie wette ich richtig? zusammengestellt. Hier wollen wir zwei wichtige Methoden aber kurz vorstellen.

Grundsätzlich sind Aktienwetten kurzfristiger Natur. Sie beziehen ihren Reiz aus der Tatsache, dass man in kurzer Zeit viel Geld gewinnen oder verlieren kann. Viele Anlagestrategien für Aktien wie das Value Investing oder das Quality Investing sind dagegen langfristig ausgerichtet. Sie eignen sich deshalb nicht oder nur eingeschränkt für Finanzwetten.

Bei Finanzwetten geht es außerdem nicht nur darum, das richtige Wertpapier zu finden, sondern auch die Richtung vorherzusagen. Denn Wetten lässt sich ja auf steigende und fallende Kurse gleichermaßen.

Newstrading

Eine einfache, interessante und für Finanzwetten gut geeignete Möglichkeit ist das Newstrading. Dabei reagiert man auf die aktuelle Nachrichtenlage. Verkündet eine Firma überraschend hohe Gewinne, wettet man auf einen Kursanstieg, bei enttäuschenden Zahlen auf einen Kursrückgang. Sind die Wirtschaftsdaten für eine ganze Nation besonders gut oder schlecht, wird auf eine entsprechende Entwicklung des Index gewettet.

Allerdings gilt es hier schnell zu sein. Denn andere Investoren haben die gleiche Idee und eine Nachricht ist dann schnell eingepreist.

Trendfolge

Eine zweite Möglichkeit ist es, Trends zu suchen. Ist eine Aktie sowohl im Vergleich zur Vorwoche als auch zum Vortag und zu den letzten Stunden gestiegen, wettet man auf einen weiteren Anstieg.

Dabei hilft ein Blick in die Charts, also die grafische Darstellung von Kursverläufen. Profis nutzen eine ganze Reihe von zusätzlichen Analysemethoden. Sie suchen außerdem Widerstands- und Unterstützungslinien, also Kurse, bei denen man erwarten kann, dass eine Entwicklung stoppen wird. Für den Anfang ist aber eine einfache Beobachtung von Trends ausreichend.

2. Wie begrenze ich meine Verluste?

Als 2015 die Schweiz den Franken vom Euro löste, stieg die eidgenössische Währung innerhalb von Sekunden um rund 20 Prozent. . Wer mit CFDs auf einen fallenden Franken gewettet hatte, musste teilweise ein Vielfaches seiner Einlage nachschießen. Der Broker Alpari UK ging deshalb sogar pleite. Seitdem hat der Gesetzgeber für Privatanleger die Nachschusspflicht verboten und den Hebel auf 30 begrenzt. Aus diesem Grund sollten Einsteiger sich auch nicht als professionelle Trader registrieren lassen.

Wer auf sein CFD-Konto monatlich nur einen festen Betrag einzahlt, den er notfalls auch „verzocken“ kann, der hat schon die wichtigste Vorsichtsmaßnahme berücksichtigt. Deshalb ist es auch sinnvoll, das Konto für Finanzwetten von dem für die Geldanlage zu trennen. Auch wer bereits ein Aktiendepot besitzt, sollte deshalb ein zusätzliches CFD-Konto eröffnen.

Aber es gibt noch weitere Absicherungen. Die wichtigste ist das Setzen von automatischen Verkaufskursen (oder Kaufkursen, wenn leer verkauft wurde). Beispielsweise lässt sich festlegen, dass das Papier automatisch verkauft wird, wenn ein bestimmtes Kursziel erreicht wurde. Das nennt man Take Profit. So verhindert man, dass die erzielten Gewinne wieder verloren gehen.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, bei einem bestimmten Minus automatisch zu verkaufen, um die Verluste zu begrenzen. Diese Möglichkeit heißt Stop Loss.

3. Wie viel Zeit muss ich für Finanzwetten einplanen?

Echte Daytrader sitzen den ganzen Tag vor dem Rechner und beobachten Kursverläufe. So viel Zeit haben die wenigsten – und auch so viel Lust. Durch den hohen Hebel gibt es schon in kurzer Zeit große Wertveränderungen. Das bedeutet, ein Papier kann auch nach wenigen Minuten wieder verkauft werden. Viele Anbieter haben außerdem Apps im Angebot, mit denen Anleger oder Tipper die Kurse immer wieder auch von unterwegs kontrollieren können. Und durch das Setzen von Stoppkursen (siehe oben) werden automatische Verkäufe ausgelöst.

Die Antwort lautet deshalb: Wer nur zum Spaß wettet, sollte so lange wetten, wie er Lust dazu hat. Bessere Ergebnisse erzielt natürlich meistens der, der den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzt.

Fazit

Mit CFDs kann man sowohl auf fallende als auch auf steigende Kurse setzen. Sie bieten sich vor allem für das kurzfristige Wetten an, denn wenn die Papiere nicht am selben Tag wieder verkauft werden, fallen Übernacht-Gebühren an. Von der Geldanlage sollte man die Finanzwetten aber trennen. Es empfiehlt sich deshalb, auch dann ein Konto bei einem CFD-Broker zu eröffnen, wenn man bereits ein Aktiendepot besitzt.

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