US-Wahl 2020

US-PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL November

Joe Biden 2.30 bet365 10/10

In Amerika sieht es so düster wie schon lange nicht mehr aus. Die katastrophale Reaktion auf die Pandemie und nun massive Proteste gegen Rassismus. An der spitze ein ehemaliger Reality-Star der von einem Fettnapf in den nächsten stampft. Kein Zeichen von Empathie oder ne art Bindeglied zwischen den Gesellschaften zu sein, Trump treibt den keil lieber noch etwas tiefer.
die über 100k Corona Toden scheinen ihn nicht zu interessieren, stattdessen tweetet er lieber über Börsen-werte welche er als seine erfolge beansprucht. Demonstranten droht er mit dem eigenen Militär.

Er ist ein knallharter Lügner und Heuchler, bei Konferenzen und sein täglichen tweet-Tiraden bleibt eine frage, wie kann so einer GEWÄHLTER President des mächtigsten Landes der Welt sein??? Ich hab mir das mal genauer angeschaut...
Es gibt mehrere Gründe warum ihm so viele vertrauten und Gründe warum ich ne Wiederwahl für unwahrscheinlich halte.

-Ihn wählen hauptsächlich weiße, entweder die reichen die von seinen Steuerkürzungen profitieren oder die sehr dummen denen es der Populist angetan hat. der arme Süden der USA wählt ihn ausschließlich. die armen Louisiana, Alabama, Mississippi usw vertrauen auf ihn. obwohl diese Staaten von einer sozialen Regierung am ehesten profitieren würden fehlt es an Bildung um dies überhaupt zu realisieren.

-Hillary Clinton, in meinen Augen vielleicht sogar der Hauptgrund warum Trump die Wahl gewann. Viele kleine Skandale machten sie angreifbar und sowas nutzte Trump.
Nachdem Bernie Sanders die demokratischen primarys gegen Clinton verlor wurde sogar über Wahlbetrug gemunkelt. Sanders der vor allem bei den Jüngeren beliebt ist schien damals sehr unzufrieden und eine Spaltung innerhalb der Demokraten war die folge. gegen Clinton anstatt für Trump hieß es für viele Wähler. Zwar hat heuer wieder Sanders die demokratischen Vorwahlen gegen Biden verloren, diesmal sind die Demokraten nicht so gespalten, eine erneute Amtszeit von Trump scheint unvorstellbar daher ist Einigkeit verlangt.

-Vorgänger Obama, eigentlich war Obama ein guter Präsident, dem ungebildeten, armen "redneck" konnte man jedoch leicht einreden dass der "schwarze mit der ungewissen Herkunft" an allem schuld war. Trump würde alles besser machen. wie war nicht wichtig, nur halt "better and greater". (ja sowas zieht im Wahlkampf dort) somit war ein Rechtsruck die folge. Noch immer tweeted er fast täglich über Obama und macht ihn für Probleme verantwortlich die vor oder nach seiner Amtszeit stattfanden.

jetzt mal paar gründe warum ich denke dass eine Wiederwahl fast ausgeschlossen ist.

-Joe Biden ist nicht so angreifbar. Trump geht gerne unter die Gürtellinie, Hillary als frau mit einigen dubiosen spenden und e-mails war ein leichtes ziel da sie selbst bei Demokraten oft unbeliebt war. für Joe hat Trump den Beinamen "sleepy" da dieser oft vergesslich scheint. Außer Bidens alter hat Trump nicht viel zum kritisieren vor allem da Trump nicht sonderlich jünger ist.

-keine Wahlveranstaltungen dank Corona. "trump-rallys" waren berüchtigt. Ungefiltert konnte er seinen Unfug an tausende verbreiten. als Populist, mit großen Worten und kaum Substanz war dies ein riesen vorteil. in Corona-Zeiten werden seine ansprachen von den ganzen Networks zerkaut und ins lächerliche gestellt.

-Corona geht nicht weg, die Proteste werden für einen weiteren anstieg sorgen, die Rassismus-demos haben zwar covid in den Hintergrund gedrückt doch das problem lösen tun sie nicht. die zahlen werden steigen und Trumps miese Antwort auf die Pandemie rückt wieder in den Vordergrund.

-viele berühmte Republikaner wollen sich öffentlich für Biden aussprechen. Unter anderem w. bush oder Rond Paul, was schon viel heißt wenn schon leute aus der eigenen Partei nicht
den aktuellen Präsidenten unterstützen.

-Briefwahlen, wegen Corona werden Wähler bereits darauf vorbereitet dass heuer viel über Distanz gewählt wird. Nachteil Republikaner.
.
in umfragen liegt Biden derzeit 7pkt vorne, zum gleichen Zeitpunkt lag hillary damals 1.5 pkt vorne. Zumal ich nicht denke dass die arbeit von Trump leichter wird.

Was für einen Umschwung sorgen könnte:

- falls ne Lösung für Corona kommt, sprich ne Impfung vor den Wahlen. Egal wie effektiv, Trump würde wohl die Lorbeeren für sich beanspruchen und seine Wähler würde er wohl überzeugen und mobilisieren.

-Ausrutscher von Biden jeglicher Art auf denen Trump rumreiten würde

- Corona wird ignoriert und Wahlveranstaltungen finden statt und Briefwahlen werden nicht zugelassen

nicht sehr wahrscheinlich dennoch sollte man das im Auge behalten.

es gibt sicher noch viel mehr über den US-Wahlkampf zu schreiben, das sind jedoch die sachen die mir als erstes durch den kopf gingen.
 
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US-PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL November

Joe Biden 2.30 bet365 10/10

In Amerika sieht es so düster wie schon lange nicht mehr aus. Die katastrophale Reaktion auf die Pandemie und nun massive Proteste gegen Rassismus. An der spitze ein ehemaliger Reality-Star der von einem Fettnapf in den nächsten stampft. Kein Zeichen von Empathie oder ne art Bindeglied zwischen den Gesellschaften zu sein, Trump treibt den keil lieber noch etwas tiefer.
die über 100k Corona Toden scheinen ihn nicht zu interessieren, stattdessen tweetet er lieber über Börsen-werte welche er als seine erfolge beansprucht. Demonstranten droht er mit dem eigenen Militär.

Er ist ein knallharter Lügner und Heuchler, bei Konferenzen und sein täglichen tweet-Tiraden bleibt eine frage, wie kann so einer GEWÄHLTER President des mächtigsten Landes der Welt sein??? Ich hab mir das mal genauer angeschaut...
Es gibt mehrere Gründe warum ihm so viele vertrauten und Gründe warum ich ne Wiederwahl für unwahrscheinlich halte.

-Ihn wählen hauptsächlich weiße, entweder die reichen die von seinen Steuerkürzungen profitieren oder die sehr dummen denen es der Populist angetan hat. der arme Süden der USA wählt ihn ausschließlich. die armen Louisiana, Alabama, Mississippi usw vertrauen auf ihn. obwohl diese Staaten von einer sozialen Regierung am ehesten profitieren würden fehlt es an Bildung um dies überhaupt zu realisieren.

-Hillary Clinton, in meinen Augen vielleicht sogar der Hauptgrund warum Trump die Wahl gewann. Viele kleine Skandale machten sie angreifbar und sowas nutzte Trump.
Nachdem Bernie Sanders die demokratischen primarys gegen Clinton verlor wurde sogar über Wahlbetrug gemunkelt. Sanders der vor allem bei den Jüngeren beliebt ist schien damals sehr unzufrieden und eine Spaltung innerhalb der Demokraten war die folge. gegen Clinton anstatt für Trump hieß es für viele Wähler. Zwar hat heuer wieder Sanders die demokratischen Vorwahlen gegen Biden verloren, diesmal sind die Demokraten nicht so gespalten, eine erneute Amtszeit von Trump scheint unvorstellbar daher ist Einigkeit verlangt.

-Vorgänger Obama, eigentlich war Obama ein guter Präsident, dem ungebildeten, armen "redneck" konnte man jedoch leicht einreden dass der "schwarze mit der ungewissen Herkunft" an allem schuld war. Trump würde alles besser machen. wie war nicht wichtig, nur halt "better and greater". (ja sowas zieht im Wahlkampf dort) somit war ein Rechtsruck die folge. Noch immer tweeted er fast täglich über Obama und macht ihn für Probleme verantwortlich die vor oder nach seiner Amtszeit stattfanden.

jetzt mal paar gründe warum ich denke dass eine Wiederwahl fast ausgeschlossen ist.

-Joe Biden ist nicht so angreifbar. Trump geht gerne unter die Gürtellinie, Hillary als frau mit einigen dubiosen spenden und e-mails war ein leichtes ziel da sie selbst bei Demokraten oft unbeliebt war. für Joe hat Trump den Beinamen "sleepy" da dieser oft vergesslich scheint. Außer Bidens alter hat Trump nicht viel zum kritisieren vor allem da Trump nicht sonderlich jünger ist.

-keine Wahlveranstaltungen dank Corona. "trump-rallys" waren berüchtigt. Ungefiltert konnte er seinen Unfug an tausende verbreiten. als Populist, mit großen Worten und kaum Substanz war dies ein riesen vorteil. in Corona-Zeiten werden seine ansprachen von den ganzen Networks zerkaut und ins lächerliche gestellt.

-Corona geht nicht weg, die Proteste werden für einen weiteren anstieg sorgen, die Rassismus-demos haben zwar covid in den Hintergrund gedrückt doch das problem lösen tun sie nicht. die zahlen werden steigen und Trumps miese Antwort auf die Pandemie rückt wieder in den Vordergrund.

-viele berühmte Republikaner wollen sich öffentlich für Biden aussprechen. Unter anderem w. bush oder Rond Paul, was schon viel heißt wenn schon leute aus der eigenen Partei nicht
den aktuellen Präsidenten unterstützen.

-Briefwahlen, wegen Corona werden Wähler bereits darauf vorbereitet dass heuer viel über Distanz gewählt wird. Nachteil Republikaner.
.
in umfragen liegt Biden derzeit 7pkt vorne, zum gleichen Zeitpunkt lag hillary damals 1.5 pkt vorne. Zumal ich nicht denke dass die arbeit von Trump leichter wird.

Was für einen Umschwung sorgen könnte:

- falls ne Lösung für Corona kommt, sprich ne Impfung vor den Wahlen. Egal wie effektiv, Trump würde wohl die Lorbeeren für sich beanspruchen und seine Wähler würde er wohl überzeugen und mobilisieren.

-Ausrutscher von Biden jeglicher Art auf denen Trump rumreiten würde

- Corona wird ignoriert und Wahlveranstaltungen finden statt und Briefwahlen werden nicht zugelassen

nicht sehr wahrscheinlich dennoch sollte man das im Auge behalten.

es gibt sicher noch viel mehr über den US-Wahlkampf zu schreiben, das sind jedoch die sachen die mir als erstes durch den kopf gingen.

Ziemlich einseitig.

Da wird wieder die populistische Lüge des "dummen Redneck" aufgewärmt, obwohl Trumpt vermehrt von weißen Mittelständlern gewählt wurde.

Trump's Wirtschaft war die stärkste aller Zeiten, und die weltweite Wirtschaftskrise ist mit Sicherheit nicht seine Schuld.

Und Floyd bspw. war ein verurteilter Schwerverbrecher, der einer schwangeren Frau eine Waffe an den Bauch hielt.

Gerade die oft gewalttätigen Proteste mit hunderten verletzten und sogar einigen erschossenen Polizisten sagen mehr als tausend Worte, und Trump wird als Law and Order Präsident sicher auf Milionen Stimmen weißer Mittelschichtler zählen können.
 
Ziemlich einseitig.

Da wird wieder die populistische Lüge des "dummen Redneck" aufgewärmt, obwohl Trumpt vermehrt von weißen Mittelständlern gewählt wurde.

Trump's Wirtschaft war die stärkste aller Zeiten, und die weltweite Wirtschaftskrise ist mit Sicherheit nicht seine Schuld.

Und Floyd bspw. war ein verurteilter Schwerverbrecher, der einer schwangeren Frau eine Waffe an den Bauch hielt.

Gerade die oft gewalttätigen Proteste mit hunderten verletzten und sogar einigen erschossenen Polizisten sagen mehr als tausend Worte, und Trump wird als Law and Order Präsident sicher auf Milionen Stimmen weißer Mittelschichtler zählen können.

von seinen wählern haben 36% einen college-abschluss, fast 50% keinen.
den süden der staaten hat er komplett gewonnen. staaten die in sachen bildung und einkommen schlusslichter sind. das sind fakten und belügen tust du dich nur selber.
dass du ihm die verantwortung für den "wirtschaftsboom" in die schuhe schiebst halte ich für interessant.
aber dass du den mord an floyd mit sachen rechtfertigst die in dem moment völlig irrelevant waren, sagt eigentlich alles über dich aus
 
Dass Joe Biden nicht so angreifbar wie Hillary ist, sehe ich anders. Seine immer wiederkehrenden Aussetzer ( vergisst Wörter oder was er sagen will und eiert dann sekundenlang rum ), die teilweise an Demenz erinnern, werden ihn den ganzen langen Wahlkampf begleiten. Vor allem die Debattierrunden im TV gegen Ende der Kampagne, in denen er nicht einfach vom Script ablesen kann, bieten Stolpermöglichkeiten. Seine gesundheitliche Verfassung wird also immer ein Thema sein.

Des Weiteren ist Biden auch ein recht herrischer, autoritärer Typ. In der Radiosendung eines Schwarzen herrschte er den Moderator an, wer nicht wüsste wen er wählen soll ( Trump oder ihn ), wäre keine richtiger Schwarzer. Diese Unbeherrschtheiten streuen sich bei ihm immer mal wieder ein.

Der unangenehmste Punkt an Biden ist sein ständiger Drang Frauen und Mädchen vor laufender Kamera anzufassen. Nicht strafbar, aber ekelhaft. Hätte ich eine Tochter, ich würde sie keine Sekunde in seiner Nähe lassen. Paul Joseph Watson hat vor längerer Zeit schon mal mehrere Sequenzen zusammengestellt, aber schaut's euch selbst an: https://www.youtube.com/watch?v=KQ-YjGmpO4Q .
Und hier kommen auch die Demokraten als Partei ins Spiel, die auf den #Metoo -Zug aufgesprungen sind. Radikalfeministische, identitätspolitische Aktivisten, die sich nicht um Unschuldsvermutungen scheren und etlichen bekannten Leute in der Öffentlichkeit Vergewaltigung angehangen haben ( meist Jahrzehnte zurückliegend und nicht beweis - oder widerlegbar ) haben bei den US-Demokraten eine Heimat gefunden. Das könnte Biden bei seinem Verhalten ordentlich auf die Füße fallen.

Der Grund, weshalb Trump 2016 gewonnen hat, war die asymmetrische Mobilisierung. Eine kritische Masse an potentiellen Demokratenwählern ist wegen Hillary ( wegen ihr als Person und der Sache mit Sanders bei den Vorwahlen ) nicht an die Wahlurne gegangen. Trump gewinnt hier nur, wenn dieser Effekt auch bei Biden eintritt. Beispielsweise aus den oben genannten Gründen.
 
Dass Joe Biden nicht so angreifbar wie Hillary ist, sehe ich anders. Seine immer wiederkehrenden Aussetzer ( vergisst Wörter oder was er sagen will und eiert dann sekundenlang rum ), die teilweise an Demenz erinnern, werden ihn den ganzen langen Wahlkampf begleiten. Vor allem die Debattierrunden im TV gegen Ende der Kampagne, in denen er nicht einfach vom Script ablesen kann, bieten Stolpermöglichkeiten. Seine gesundheitliche Verfassung wird also immer ein Thema sein.

Des Weiteren ist Biden auch ein recht herrischer, autoritärer Typ. In der Radiosendung eines Schwarzen herrschte er den Moderator an, wer nicht wüsste wen er wählen soll ( Trump oder ihn ), wäre keine richtiger Schwarzer. Diese Unbeherrschtheiten streuen sich bei ihm immer mal wieder ein.

Der unangenehmste Punkt an Biden ist sein ständiger Drang Frauen und Mädchen vor laufender Kamera anzufassen. Nicht strafbar, aber ekelhaft. Hätte ich eine Tochter, ich würde sie keine Sekunde in seiner Nähe lassen. Paul Joseph Watson hat vor längerer Zeit schon mal mehrere Sequenzen zusammengestellt, aber schaut's euch selbst an: https://www.youtube.com/watch?v=KQ-YjGmpO4Q .
Und hier kommen auch die Demokraten als Partei ins Spiel, die auf den #Metoo -Zug aufgesprungen sind. Radikalfeministische, identitätspolitische Aktivisten, die sich nicht um Unschuldsvermutungen scheren und etlichen bekannten Leute in der Öffentlichkeit Vergewaltigung angehangen haben ( meist Jahrzehnte zurückliegend und nicht beweis - oder widerlegbar ) haben bei den US-Demokraten eine Heimat gefunden. Das könnte Biden bei seinem Verhalten ordentlich auf die Füße fallen.

Der Grund, weshalb Trump 2016 gewonnen hat, war die asymmetrische Mobilisierung. Eine kritische Masse an potentiellen Demokratenwählern ist wegen Hillary ( wegen ihr als Person und der Sache mit Sanders bei den Vorwahlen ) nicht an die Wahlurne gegangen. Trump gewinnt hier nur, wenn dieser Effekt auch bei Biden eintritt. Beispielsweise aus den oben genannten Gründen.

jo die punkte zu biden stimmen natürlich. jedoch ist es die USA, ein Sanders der sich sozialdemokrat nennt und europa als vorbild nennt hat dort natürlich keine chance. sofort wird er als kommunist betitelt was in amerika überhaupt nicht ankommt. dieses leicht herrische und rumgegrapshe, da wird trump probleme haben was auszusetzen da er kaum besser ist. um die schwarzen mache ich mir keine sorgen, viel eher sind es swing-states wie wisconsin wo er mit dieser masche pluspunkte holt. selbst texas ist für ihn greifbar und wenn sich namhafte republikaner für ihn stark machen ist der sieg fast sicher.

er muss es irgendwie über die zeit bringen und nicht kollabieren [[nervös]]
 
Ich cashe mal eine meiner drei Einheiten auf Biden aus und setze zur Absicherung eine halbe Einheit auf Cuomo (Quote 126 bei Bet365). Quote für Biden war 17, Bet bietet mir derzeit 7,69 an, was eigentlich lächerlich wenig ist – aber aus Vernunft bzw. um das Risiko zu minimieren, nehme ich diesen Gewinn jetzt mal mit. Nicht ganz auszuschließen auch, dass wir grade einen kleinen Peak zugunsten der Demokraten sehen, der sich in der nächsten Zeit etwas abflacht, gut denkbar jedenfalls.

Grundsätzlich bin ich immer noch sehr optimistisch, was Biden angeht und fühle mich mit allen meinen Einsätzen sehr wohl. Kein Mensch kann seriös eine Zahl angeben, aber Bidens Chancen Präsident zu werden, dürften wohl bei 80-85% liegen, wenn man das dann doch mal quantifizieren will. Aber es können nunmal auch immer noch ein paar Dinge schiefgehen. Aus meiner Sicht kommen vor allem drei Faktoren infrage:

1. Ein gesundheitliches Problem, gleich welcher Art.
Biden ist 77, da hat man schonmal kleinere und größere Zipperlein, von denen einige wohl auch tödlich oder sonst hinderlich sein könnten auf dem Weg zur Präsidentschaft. Ich habe in einem der ersten Posts hier gesagt, wie überzeugt ich bin, dass Biden auf jeden Fall gegen Trump gewinnt bzw. gewinnen würde (Aussage war noch während der Vorwahlen). Was ich nicht ganz so auf dem Schirm hatte, ist, wie sehr Biden körperlich und geistig nachgelassen hat. Wer mal Zeit hat, kann sich mal Bidens Rede auf dem Parteitag 2016 anschauen, grad mal vier Jahre her. Das ist der Biden, der mit Trump den Boden aufwischen würde, energiegeladen, präsent, voll da. Heute sieht er immer so ein bisschen aus als würde er im Kühlschrank leben, in dem Moment, wo jemand die Tür öffnet. Schwer zu sagen, wer jetzt weiter hinüber ist, Biden oder Trump, auf jeden Fall ein Anlass, mal einen Teil der Ernte einzufahren.

Übrigens, ein interessantes Gedankenspiel ist, wer Biden denn nachfolgen würde, wenn er nicht antreten könnte. Hier kommt es meines Erachtens entscheidend auf den Zeitpunkt an. Passiert so ein Ereignis nach der Nominierung und demnach auch nach der Benennung des Vize-Kandidaten, dann würde ziemlich sicher der oder die Vize-Kandidat/in übernehmen. Passiert sowas früher, dann würde man wohl jemanden suchen, der die ganze Partei vereinen kann und zugleich gute Chancen gegen Trump hat. Und dieser jemand wäre garantiert nicht Sanders. Vermutlich würde man Michelle Obama fragen, die schon mehrfach abgewunken hat, aber unter so dramatischen Umständen vielleicht dennoch umgestimmt werden könnte, Warren wäre ein Kompromiss, um das Sanders-Lager einzubinden, auch Cuomo scheint eine Option. Da ist es vernünftig, mit Cuomo abzusichern, auch wenn es eine halbe Einheit kostet.

2. Manipulierte Wahlen
Gerade bei den Vorwahlen in Georgia, aber zuvor auch z.B. in Wisconsin hat man gesehen, dass es 1000 Arten gibt, die Wahlen zu manipulieren. Das ist die größte Sorge der Demokraten. Die Republikaner wissen, dass sie verlieren, wenn es faire, funktionierende Wahlen gibt, Trump hat das auch mal sinngemäß zugegeben. Also sind sie gerade dabei alles Mögliche zu unternehmen, Voter Surpression, defekte / manipulierbare Wahlcomputer, unvollständige Wahllisten, Verringerung und Verlegung der Wahllokale (in Georgia haben die Leute zum Teil 8 Stunden und länger angestanden, vorzugsweise in Wohngebieten mit hohem Minderheitenanteil) usw. usw. Auch die Russen, die Iraner und die Chinesen sind offenbar schon am Start. Es ist also keinesfalls klar, dass das Ergebnis am Ende wirklich dem Willen der Mehrheit der Wähler entspricht. In einigen Bundesstaaten reicht eine Verschiebung von 0,1% oder 0,2% um ein Ergebnis zu kippen, in anderen kann es 1% sein oder 3%, alles durchaus denkbar. Schon jetzt wissen eigentlich alle, dass das Ergebnis am Wahlabend noch nicht feststeht, weil da vermutlich einige Bundesstaaten arg umstritten sind, die Ergebnisse angefochten werden usw.

3. Stimmungsumschwung
Gegenwärtig schaut für die Demokraten alles perfekt aus, wenn die es sich malen könnten, käme genau das heraus, was wir gerade beobachten (bezogen auf die Zahlen, nicht auf die Ereignisse). Aber man kann sich natürlich nicht ganz sicher sein, ob das so bleibt. Anders als vielfach spekuliert, halte ich eine Verschiebung des Wahltermins oder alle anderen Tendenzen eines Putsches derzeit für ausgeschlossen. Das gibt die Verfassung nicht her und würde die Unterstützung des Militärs erfordern, die so nicht da ist, wie sich spätestens in den letzten Tagen gezeigt hat. Nicht vollständig ausschließen würde ich dagegen bürgerkriegsähnliche Zustände, aber das ist wirklich schon sehr weit hergeholt.

Aber vielleicht findet Trump doch noch eine angemessene Antwort auf die gegenwärtigen Unruhen bzw. eine, die einem bestimmten Teil der Wähler angemessen erscheint. Es ist nicht wahrscheinlich, aber wenn man schnell einen Impfstoff entwickelt, wäre das sicher günstig für Trump. Entscheidend ist erfahrungsgemäß nicht der tatschliche Status Quo der Wirtschaft, sondern wie die Entwicklung ausschaut. Wenn sich in den nächsten fünf Monaten jeweils 2 Millionen Leute aus der Arbeitslosigkeit verabschieden, dann wäre das sicher eine gute Nachricht für Trump – auch wenn sich zuvor 40 Millionen arbeitslos gemeldet haben (und diese Zahl reflektiert keineswegs das reale Ausmaß der Arbeitslosigkeit). Und das sind nur ein paar der bekannten Unbekannten. Wer weiß, welche unbekannten Unbekannte da noch lauern. Vor fünf Monaten sah die Welt deutlich anders aus als heute, wie mag sie dann wohl in fünf Monaten aussehen? Erst recht, wenn Trump zuzutrauen ist, dass er im Anblick einer Niederlage irgendwelche Verzweiflungsaktionen starten könnte.

Es ist also längst nicht alles gelaufen, bis zum 3.11. sind es noch knapp 5 Monate. Dennoch, für den Augenblick schaut alles nach einem blauen Tsunami aus, nach einem Erdrutschsieg der Demokraten. So vorsichtig wie man mit Umfragen sein muss, je größer die Zahl, desto mehr kann man eben doch etwas ableiten, und da zeigt sich ein klares Bild. Trump führt in keinem der Swing States. Dagegen gelten im Augenblick einige Staaten als Battlegrounds, die eigentlich sicher in Trumps Lager sein müssten, zu nennen vor allem Georgia und Texas. Und wenn bei einigen tiefroten Staaten spekuliert wird, ob sie dieses Jahr umkämpft sein könnten, dann müssen die Strategen der Republikaner schlaflose Nächte haben. Trump führt in Staaten, die er 2016 mit 25-30 Prozentpunkten Vorsprung geholt hat teilweise nur mit knapp 10%, das ist in etwa die Dimension der Verschiebung. Selbst der Senat scheint für die Demokraten in Reichweite, was vor ein paar Wochen noch eine sehr höchst vage Aussicht war.

Und das spiegelt sich inzwischen auch in den Quoten, wo die Kurse für Biden deutlich gefallen sind. Das ist dann auch eine Bestätigung, dass ich mit dem Timing für meinen Einsatz ganz gut gelegen habe, wo man ja auch durchaus denken konnte, es sei vielleicht etwas früh. Aber z.B. bei meinen Wetten auf die Popular Vote hätte ich gerne früher und höher gesetzt. Meine Quote von 4 auf 40-45% (bzw. 11 auf weniger als 40) z.B. ist jetzt nicht mehr zu bekommen, da gibt es nur noch 2,6 bzw. 8 (und zu den Kursen ist value begrenzt, meiner Meinung nach). Auch bei den Wetten zu einzelnen Bundesstaaten sind die Kurse deutlich gerutscht, zum Teil kann man da aber noch was mitnehmen (wenn man mit kleinen Kursen leben kann).

In die VP-Spekulationen ist seit den Unruhen natürlich nochmal eine ganz andere Dynamik hineingekommen. Nachdem ich neulich der Meinung war, dass Biden sich für eine Weiße entscheiden würde, kommt er jetzt vermutlich nicht um eine Schwarze herum. Vor ein paar Wochen / Monaten konnte man da noch gute Quoten abgreifen, im Augenblick sehe ich da aber nirgendwo wirklich value. Harris gilt als meilenweite Favoritin, aber ich sehe sie nicht vorne, weil sie als Innenministerin / Generalstaatsanwältin von Kalifornien durchaus einen sehr harten Kurs in der Polizeiführung verfolgt hat und in einige Fälle sehr klaren Machtmißbrauchs seitens der Polizei persönlich verstrickt ist. Harris wäre also sicher das falsche Signal an die Black Community. Abrams scheint mir zu randständig und unerfahren. Demings hatte ich bis vor ein paar Wochen noch nicht auf dem Schirm, aber vielleicht ist die gerade die Favoritin, für die spricht gerade eine Menge. Aber ob einem da eine Quote von 6 (bwin)ausreicht? Auch Keisha Lance Bottoms hat sicher ein paar Pluspunkte auf ihrer Seite (Qute bei bwin 13). Aber im Augenblick setze ich da nichts, zumindest nicht hier veröffentlicht.


Gegenwärtiger Stand:
Gesamtbilanz:
Verloren: 0,6 + 5 + 5 = 10,6 Einheiten
Gewonnen: 6 + 3 + 2,7 + 6,69 = 18,39 Einheiten
Gegenwärtiger Stand also: +7,79 Einheiten

Noch offen 43,5 Einheiten:
5 (Sieg Demokraten zu 2,2, gesetzt am 9.2.)
3 (Präsidentschaft Biden zu 17, gesetzt am 26.2., eine davon ausgecasht am 15.06.)
2 x 1 (Warren wird Kandidatin zu 101 und Haley wird Präsidentin zu 301, gesetzt am 4.3.)
5 (Sieg Demokraten zu 2,05, gesetzt am 10.03.)
5 (4 Einheiten Trump erreicht 40-45% der Stimmen zu 4 bzw. eine Einheit weniger als 40% zu 11, gesetzt am 18.3.)
8 (Sieg Demokraten in New Hampshire zu 1,45, gesetzt am 1.5.)
8 (Sieg Demokraten in Pennsylvania zu 1,55, gesetzt am 1.5.)
8 (Sieg Demokraten in Michigan zu 1,44, gesetzt am 1.5.)
0,5 (Cuomo wird Präsident zu 126, gesetzt am 15.06.)
 
2 EH auf Rice als VP-Kandidatin, Quote 3,75 bei Unibet (bei Bwin gibt's 3,5, wer bessere sieht, gerne nehmen).

Ich hatte ursprünglich ganz andere Leute auf dem Schirm, hier auch erwähnt, aber glücklicherweise nicht gespielt. Nach den Protesten ist das Ganze aber natürlich in eine gänzlich andere Dynamik geraten.

Gut möglich you dass Biden jetzt am Freitag verkündet, wer denn die Glückliche ist, angekündigt war jedenfalls mal die erste Augustwoche. Jetzt versucht man wohl einen Zeitpunkt zu erwischen, wo ansonsten im News-cycle nicht so viel los ist.

​​​​​​Wie immer, nichts genaues weiß man nicht bis es offiziell ist, aber es gibt wohl substantielle Gerüchte, dass die Liste auf Harris oder Rice zusammengedampft ist. Beide machen Sinn, Harris dürfte tatsächlich die Favoritin sein, weil sie schon richtige Wahlen gewonnen hat, aber Rice wäre ebenfalls eine vollkommen nachvollziehbare Wahl (und die Obamas sollen auf sie drängen). Timing des Picks ist grottig, die Quote schon übel unten, aber zwei Einheiten scheinen mir vertretbar.
 
Wette wird erst am Wahltag ausgewertet, richtig?

Sehe ehrlich gesagt gewisse Tendenzen, dass Biden auf der Zielgeraden noch ersetzt wird.

habs ausgezahlt bekommen, die DNC war Stichtag.

Was natürlich nicht heißen muss, dass Biden nicht doch noch ersetzt werden wird.

Kann ja selbst im Amt noch locker impeacht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wegen Urlaubs mit deutlicher Verspätung die Auswertung: na ja, Susan Rice ist es dann halt nicht geworden, Biden hat sich für Kamala Harris als VP entschieden. Und das heißt dann hier -2 Einheiten.

Ob Harris eine gute Wahl ist? Ehrlich gesagt, ich bin nicht so ganz ganz ganz überzeugt, aber hinter solchen zentralen Personalentscheidungen stecken ja immer 1000 einzelne Aspekte, von denen wir keine Ahnung haben. Gerade bei Biden scheint das wohl auch der Nasenfaktor bzw. die persönliche Passung zu sein. Ist ja auch in Ordnung ist, wenn man eng zusammenarbeiten muss.

Wenn es stimmt, dass es am Ende auf die Wahl zwischen Rice und Harris hinausgelaufen ist, dann kann man zumindest wohl zwei Dinge ablesen. Erstens, die Obamas haben wohl stark auf Rice gesetzt, und Biden hat bewiesen, seinen eigenen Kopf zu haben. Zweitens, Harris ist im Vergleich zu Rice die sicherere Wahl, ist bekannt, Wahlkampferfahrung, besetzt das Thema innere Sicherheit, ist Öffentlichkeit gewöhnt. Biden spielt das insgesamt sehr auf Sicherheit bis jetzt. Mal abwarten, ob er das in den Debatten verändert.

Ich hatte ja einige Einheiten auf Warren und Cuomo gesetzt, um den Fall eines krankheitsbedingten Ausscheidens abzusichern. Diese Wetten sind jetzt natürlich alle für die Katz. Sollte Biden die Kandidatur aufgeben müssen, dann würde ihn zu 100% Harris und niemand sonst ersetzen. Privat habe ich deshalb auch mit Harris abgesichert (bei Bwin gibt es 34 für "keiner von beiden wird gewählt", das wäre die Absicherungsalzernative), und würde das auch jedem anderen raten, der zu einer sehr hohen Quote auf Biden gesetzt hat. Ist aber eine persönliche Entscheidung, und zumindest hier im Thread wiederhole ich das Spiel jetzt nicht noch einmal.

Ansonsten sehe ich das Rennen weitgehend unverändert. Die Zahlen schwanken ein bisschen, mal führt Biden deutlich, mal ein bisschen deutlicher, zuletzt hatte es den Anschein als würde Trump den Abstand etwas verkleinern. Aber grundsätzlich sehe ich nichts, was die Dynamik tatsächlich verändern würde, weder auf der Zahlenebene noch auf der Ereignisebene (obwohl es da jede Mene Anlässe gäbe). Wenn die Wahl heute und unter fairen Bedingungen stattfinden würde, würde Biden vermutlich bei 48-52 % der Stimmen und so ungefähr 330-350 Wahlmännerstimmen landen, schätze ich.

Wer noch zu Wetten zu kleinen Quoten bereit ist, die meisten Anbieter geben für Biden gewinnt Wisconsin noch Quoten teilweise deutlich über 1,50. Das ist nicht die Welt, aber in den letzten 15-20 Befragungen, die ich gesehen habe, hat Biden immer deutlich geführt. Schwer zu sehen, dass Trump den Staat noch einmal holt. Das Gleiche gilt auch für Minnesota.
Hier spiele ich:

6 Einheiten auf „Biden gewinnt Minnesota“ zu 1,53 bei Bet365

6 Einheiten auf „Biden gewinnt Wisconsin“ zu 1,57 bei Bet365


Zum Mitfiebern: 2 Einheiten auf „Biden gewinnt Iowa“ zu 3,5 bei Bet365. Hier dürfte zwar Trump gegenwärtig vorne liegen, aber nicht so stark, wie die Quote vermuten lässt. Es gab auch schon Zahlen, in denen das blaue Team vorne lag, und immerhin haben die Demokraten Iowa in 5 der letzten 7 Wahlen gewonnen.

Trotzdem ist das Rennen natürlich nicht gelaufen, in der Politik ist eine Woche eine Ewigkeit und bis zum Wahltag sind es noch ein paar Ewigkeiten hin. Niemand kann so genau abschätzen, wie sich die Proteste auswirken, ob es noch ein von den berühmten October-Surprises gibt (Impfstoff?), wie die Debatten laufen, wie sich die hohe Beteiligung bei den Briefwahlen auswirkt, wie die Pandemie insgesamt, wer da noch von außen reinpfuscht und mit welchem Erfolg, wie erfolgreich die Republikaner bei all diesen kleinen und großen Manipulationen sind usw. Und das sind nur die bekannten Unbekannten.

Wie gesagt, ich sehe die Demokraten immer noch sehr klar im Vorteil und bin nach wie vor ganz zufrieden 10/10 zu einer gescheiten Quote gesetzt zu haben. Aber das Einzige, was man tatsächlich prognostizieren kann, ist, dass wir am 03.11. wohl kein Ergebnis haben werden – mit Auszählen der Briefwahlstimmen, Anfechtungen, Gerichtsentscheidungen etc. etc. irgendwas zwischen einer und sechs Wochen, würde ich sagen.

Gegenwärtiger Stand:
Gesamtbilanz:
Verloren: 0,6 + 5 + 5 + 2 = 12,6 Einheiten
Gewonnen: 6 + 3 + 2,7 + 6,69 = 18,39 Einheiten
Gegenwärtiger Stand also: +5,79 Einheiten

Noch offen 57,5 Einheiten:
5 (Sieg Demokraten zu 2,2, gesetzt am 9.2.)
3 (Präsidentschaft Biden zu 17, gesetzt am 26.2., eine davon ausgecasht am 15.06.)
2 x 1 (Warren wird Kandidatin zu 101 und Haley wird Präsidentin zu 301, gesetzt am 4.3.)
5 (Sieg Demokraten zu 2,05, gesetzt am 10.03.)
5 (4 Einheiten Trump erreicht 40-45% der Stimmen zu 4 bzw. eine Einheit weniger als 40% zu 11, gesetzt am 18.3.)
8 (Sieg Demokraten in New Hampshire zu 1,45, gesetzt am 1.5.)
8 (Sieg Demokraten in Pennsylvania zu 1,55, gesetzt am 1.5.)
8 (Sieg Demokraten in Michigan zu 1,44, gesetzt am 1.5.)
0,5 (Cuomo wird Präsident zu 126, gesetzt am 15.06.)


6 (Sieg Demokraten in Minnesota zu 1,53, gesetzt am 15.09.)
6 (Sieg Demokraten in Wisconnsin zu 1,57, gesetzt am 15.09.)
2 (Sieg Demokraten in Iowa zu 3,5, gesetzt am 15.09.)
 
US Wahl Gewinner Harris @67 bet365 200€ Einsatz

Dass eine Wahl, vor allem die US Wahl nichts mit Fakten zu tun hat ist denke ich klar darum folgendes:

Bei der vorherigen Wahl ging es beim Wahlkampf nicht um Trump vs. Clinton, sondern Mann vs. Frau.
Das konnte man sehr schön an den Wahlslogans erkennen. "it's her turn".

Den Amerikanern wurde die erste weibliche Präsidentin verweigert. Und Clinton hatte sehr sehr gute Chancen. Ein Großteil der Frauen hinter sich, sehr viele Afroamerikaner, Mexikaner etc...


Jetzt haben wir Biden.
Er verkörpert genau das, was die "woken" Demokraten und ihre Anhänger verpöhnen. Einen alten, weißen, senilen Mann.
Er hat durch Aussagen wie "wer nicht die Demokraten wählt, ist kein Schwarzer" so einige schwarze Wähler von sich weggebracht.

Schaut man sich die Interviews an, dann wird deutlich, dass er halb Dement ist. Er hat absolut keine Chance in einer Debatte gegen Trump. Darum wird das Debattenthema ja schon im Vorfeld weggewischt. Mit Rona und Versammlungen...

Nächster Punkt sind die Ausschreitungen in den hauptsächlich Demokratenstädten. Die ganzen Häuser/Geschäfte und Existen die zerstört wurden stehen ganz sicher nicht mehr hinter den Demokraten mit Biden.

In einem kurzen Interview spricht selbst Biden von einer "Harris and Biden Administration" in einem anderen spricht Harris von einer "Harris Adiministration mit Bidens unterstützung" (frei wiedergegeben)

Ich kann die Interviews hier leider irgendwie nicht verlinken, weil die von Twitter sind.


Mein Argument ist, wenn man sich auch die Quoten von Biden vs Trump anschaut:

Wenn die Demokraten gewinnen wollen, dann nur mit Harris, weil 1. FRAU und 2. SCHWARZ.
Das kippt die komplette Wählerschaft.

Dass das passiert müsste Biden natürlich zurücktreten. Wie gesagt, schaut man sich seine Interviews und sein Verhalten an: Halb-Dement, Senil. Ihn abzusägen oder sogar die Wahrscheinlichkeit, dass er gesundheitsbedingt zurücktreten muss, sehe ich als nicht so gering an.


Ich behaupte 1 von 20 Wahldurchgängen steht Biden gesundheitsbedingt nicht durch.
Ob sie von sich aus selbst noch auf Harris setzen? Kann ich mir als Plan B vorstellen, wenn es die nächsten 1-2 Wochen ruppig wird.

Die Eröffnungsquote lag bei @101. Da ärger ich mich natürlich, aber was solls.
Die 200€ sind bei mir Maxbet bei bet365. Geht nicht mehr.


PS: Mir ist natürlich bewusst, dass das keine stichhaltigen Argumente und Beweise sind. Sondern auf Emotionen beruhen. Aber ich habe auch den letzten Wahlkampf verfolgt und war auf Trump. Von daher:mrgreen: