US-Politik - Präsidentschaftswahl 2024

Sorry hab den Thread hier nicht so verfolgt, aber finde es schon krass, dass du allgemein auf Biden gehst und dann sogar nochmal nachgelegt hast ? [[schock]] Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu sehen, dass der Typ die reinste Marionette ist. Gab damals schon Gerüchte, dass er nach dem ersten Wahlsieg paar Monate später aus gesundheitlichen Gründen abdankt und dann Harris übernimmt. Zum Glück kam es nicht soweit und das sage ich als jemand der null Respekt für Biden hat, aber die wäre dennoch schlimmer gewesen.

Ich verfolge zwar die amerikanische Politik nicht so Konsequent wie du, aber mich nervt diese Hetzkampagnen einfach nur noch, wie man sie auch in Deutschland findet.

Jaja unter Obama und Biden war alles schön und unter Trump natürlich alles Kacke, was für ein Schwachsinn!

Klar ist Trump ein Prolet, der bei vielen aneckt, aber zumindest ist er "real" und deshalb mögen ihn auch die Leute. Ob Biden ein seniler oder Pädophiler ist, sei mal dahingestellt. Wenn man bedenkt was Trump vorgeworfen wird, hat er halt ne Prostituierte für ihr schweigen bezahlt, wenn interessierts?? Aber die Medien bauschen es auf, als ob er sie umgebracht hätte.

Das Hilary Clinton damals Frauen zum Schweigen gebracht hat, die ihr Mann "befleckt" hat, spricht natürlich niemand an???
Davon mal abgesehen, dass Biden mit 100% Sicherheit in seiner ach so tollen 50 jährigen Politikkarriere auch genug Scheiße gebaut hat. Interessiert aber auch niemand, weil er ja der "Gute" sein soll.

Biden wirkte schon vor dem Auftritt bei vielen Gelegenheiten sehr "trottelig" wobei ich ausschnitte davon meistens nur bei 9Gag gehen habe.

Ich bin jetzt auch kein riesen Fan von Trump, aber ich glaube ihm, wenn er sagt, dass er alles versuchen würde so schnell wie möglich den Konflikt in der Ukraine beenden zu wollen. Und keine Waffen hinliefert wie die Biden Regierung.+

Ich finde es halt krass, was alles unternommen wird um Trump zu denunzieren und Biden wie einen heiligen dastehen zu lassen. Die Leute aber nicht mehr so naiv und lassen sich alles erzählen, habe sie damals schon bei der ersten Wahl bewiesen.

Also zuerst mal riesiger Respekt an Moghul für den Thread und sein großes Wissen über die US Poltitik. Vom Wissen her sicher uns allen überlegen und er wird schon wissen warum er auf Biden gegangen ist und nachgelegt hat. Es gab schon viele Gerüchte und Berichte über sein Alter etc. aber das er im TV Duell so abkackt und komplett neben der Spur ist war jetzt auch nicht wirklich in der Form abzusehen. Ja er ist gebrechlich und zweifelhaft. Aber so senil wie im TV Duell hätte ich ihn dann doch nicht erwartet. (Gibt ja auch genügend Gerüchte über putin sterbenskrank verwirrt etc, aber das ist er definitiv nicht, biden anscheinend schon) Damit hat er sich ins Aus geschossen. Denke jez liegt Trump ziemlich vorne und man kann über Trump sagen was man will unter ihm gab es keinen Krieg, keinen Einmarsch gar nichts all das was man ihm immer vorgeworfen hat wie gefährlich er an der Front wäre ist nicht eingetreten. Ich halte es für viel gefährlicher wenn weiterhin ein Präsident eine Weltmacht anführt der offensichtlich und das hat er mit dem Auftritt bewiesen nicht mehr Herr seiner Sinne ist, auch wenn er viele Dinge nicht alleine entscheiden kann.

Ob und wie trump den Ukraine Krieg beenden kann weiss ich nicht er ist aber auf alle Fälle um einiges mehr Respektperson als Biden. Und nur waffen liefern wie aktuell ist halt keine wirkliche Option.
kann es weder gut noch schlecht hei§en wenn Trump gewinnt aber definitiv besser als Biden. Sollte biden ausgewechselt werden denke ich ist die Wahl ohnehin entschieden pro Trump.

Zusammenfassend wollte ich nur sagen Moghul weiss schon sehr gut was er tut und warum er auf Biden gegangen ist und nachgelegt hat. Hätte biden sich anders präsentiert dann glaube ich schon das es ein sehr enges duell geworden wäre. Im Nachhinein ist man immer schlauer und zudem.ist die Wahl ja noch gar nicht bzw. steht das Ergebnis noch nicht fest. Da kann noch einiges passieren bis dahin. Bezüglich der pornodarstellerin wurde es mMn auch zu sehr aufgebauscht und spielt im Wahlkampf eine untergeordnete Rolle.
 
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vielleicht kann man jetzt die @6 auf Biden spielen in der Hoffnung, dass bald berichtet wird Trump hätte das Attentat auf sich selbst arrangiert.

Wobei mich bei ernsthafter Betrachtung wundert, dass die Michelle Obama und Newsom Quoten immer noch viel höher sind als die von Biden und Harris.

Nach der letzten Nacht wird der Druck auf Biden jetzt doch in den eigenen Reihen nur noch höher zurückzutreten, weil die Demokraten mit dem Effekt von diesem versuchten Mord , der auf unentschlossene Wähler zu erwarten ist erst Recht mit Biden keine Chance mehr sehen werden.
Hinzu kommt, dass der MAGA-Wahlkampf ja jetzt sagen kann Biden hätte durch seine aggresive Rhetorik im bisherigen Wahlkampf den Attentäter angestachelt. Während bei Newsom und erst recht Obama ja glaube ich keine Zitate vorhanden sind, dass Trump die politische Zielscheibe sein solle und Hitler 2.0 wäre. Obwohl die Hitler Vergleiche auch von den Medien kamen glaube ich und nicht aus Bidens senilen Mund.

Naja die @19 Obama liegt wahrscheinlich daran, dass sie gesagt hat nicht kandidieren zu wollen, obwohl sie ja das Problem der Demokraten lösen würde, dass Schwarze und Frauen sich abwenden wenn Biden/Harris gemeinsam politisch aufs Abstellgleis verfrachtet würden.

Trump sollte wahrscheinlich nur noch zu UFC Events gehen bis November. Da werden nur Top-Sicherheitskräfte eingesetzt und wegen der Misogynie vermutlich auch keine Frauen als Bodyguards im Gegensatz zum Secret Service. Und Dana White würde bestimmt d'accord gehen, dass Trump da zukünftig auch noch bei jedem Event 5 Minuten Redezeit bekommt zusätzlich zur Air Time.

Da hätte es sich fast gerächt für ihn gestern UFC Denver ausgelassen zu haben, Aber gut Rose Namajunas war der Main Event. Das hatte den Fans letztes Mal auch schon nicht gefallen.
 
Ich mache hier mal zwei Posts draus, einen zur Einschätzung von Trump, einen zu den Wetten.

Also, ich glaube wir sollten politische Diskussionen hier weitgehend vermeiden. Auch wenn ich sie im Grunde verachte, habe ich offen durchscheinen lassen, dass ich die Demokraten mit Abstand vor den Republikanern favorisiere. Und damit sollten wir es eigentlich bewenden lassen. Dies ist ein Wettforum und es ist wohl nicht im Sinne der Leute, die uns diese Plattform bieten, dass wir jetzt auch noch intensive politische Diskussionen führen. Dazu habe ich auch weder Zeit noch Lust.

Rodriguez, Du kannst hier natürlich reinschreiben was Du willst. Aber ich kann Beiträge nicht sinnvoll kommentieren, die mit der Aussage anfangen, dass Du meine Argumente nicht gelesen hast, aber Dich trotzdem über sie wunderst. Und wenn Du dann im nächsten Satz eine Verschwörungstheorie anführst, von der Du selbst einräumst, dass sie sich de facto als unwahr herausgestellt hat, dann habe ich auch keine Lust dazu, mich mit dem Weiteren auseinandersetzen.

This beeing said … dann doch ein paar Kommentare zu den Beiträgen hier, die eine offene Sympathie für Trump zeigen, schließlich lesen hier auch sonst ein paar Leute mit. Für Trump? Ehrlich? Also wirklich ehrlich? Da gibt es doch so unglaublich viele Belege dafür, wie unfassbar dumm und wie unfassbar gefährlich der Typ ist. Eine Ein-Minuten-Recherche bringt da Tonnen von Material hervor.

Trump ist der Typ, der als Präsident eine Wahl verliert und sich dann hinstellt und sagt, er hätte die Wahl gewonnen – mit allen Konsequenzen, die das hat. Der wendet sich ganz offen gegen die gewählte Regierung. Damit ist die Diskussion doch eigentlich beendet, oder? Das ist aber nicht der einzige Hinweis darauf, dass der Typ durch und durch undemokratisch ist. Ein Vergleich zu Hitler kommt übrigens von seinem jetzigen Vize-Kandidaten J.D. Vance – das war allerdings bevor er sich opportunistisch gewendet hat. Man muss nur mal Project 2025 googlen – das ist der ausgearbeitete Fahrplan in eine Autokratie mit weitgehender Beschneidung von Bürgerrechten. Es gibt X andere Anzeichen, die Häufung seiner Familienmitglieder in einflussreichen Positionen zum Beispiel.

Das Argument wird nicht dadurch schlechter, dass Biden es in der Debatte ein paarmal genutzt hat: bei Rankings unter Professoren für Politikwissenschaft und für Geschichte schneidet Trump regelmäßig auf dem letzten oder vorletzten Platz ab. Die Leute, die das wirklich beurteilen können, schätzen Trump als Desaster ein.

Wie clever der ist, zeigt sich an 1000 Stellen, u.a. am defamation case. Er vergewaltigt Jean Caroll, sie macht das öffentlich, er leugnet das, sie verklagt ihn daraufhin wegen Verleumdung, Trump verliert und muss 5 Millionen zahlen. Könnte das Ende einer ekligen Story sein. Aber nicht für Trump. Der behauptet exakt das, wofür er gerade 5 Millionen aufgebrummt bekommen hat, und muss jetzt 83 Millionen zahlen. Echt ein sehr sehr stable genius mit einem very large a-brain. Der Stormy Daniels – Fall war übrigens kein bisschen aufgebauscht. Schließlich ging es nicht darum, ob er mit ihr gevögelt hat oder nicht, sondern um die Verschleierung einer Schweigegeldzahlung, weil er wusste, dass ihm das im Wahlkampf schadet.

Trump hätte den Ukraine-Krieg verhindert? So so. Schon vergessen wie klein Trump im Kreml neben Putin gestanden hat? Hat darauf verweisen, dass Putin ihm irgendwas gesagt hatte – und damit unmittelbar und öffentlich den Aussagen des CIA, also des amerikanischen Geheimdienstes widersprochen.

Den Taliban hatte er den Zeitpunkt des Rückzugs mitgeteilt, so dass die sich schonmal drauf einstellen konnten und dann folgerichtig das ganze Land aufgerollt haben. Sehr genial.

Schonmal eine Wahlkampfrede von Trump gesehen? Das ist Onkel Donalds Märchenstunde. Der steht da und denkt sich offenbar auf dem Podium irgendwas aus, von der er glaubt, dass es irgendwie eindrucksvoll klingt. Während der Debatte hat er laut Washington Post 28 mal gelogen – das ist wohl so eine Art Muster bei dem. U.a. hatte er mehrfach behauptet, die Demokraten wären für Abtreibung bis zum 8. Monat, 9. Monat, sogar bis zu drei Tage nach der Geburt. Mal ernsthaft, was soll das sein, eine Abtreibung bis drei Tage nach der Geburt?

Überhaupt diese Debatte! Wenn Biden das Ding nicht so verkackt hätte, wäre am nächsten Tag das große Thema gewesen wie sehr Trump das Ding verkackt hat. Hier der letzte Part seines Abschlussstatements:

All of the things that we've done, nobody's ever—never seen anything like—even from a medical standpoint. Right to Try, where we can try Space Age materials instead of going to Asia or going to Europe and trying to get when you're terminally ill.
Now, you can go and you can get something. You signed a document. They've been trying to get it for 42 years.
But you know what we did for the military was incredible. Choice for our soldiers, where our soldiers, instead of waiting for three months to see a doctor, can go out and get themselves fixed up and readied up, and take care of themselves and they're living. And that's why I had the highest approval rating of the history of the V.A.
So, all of these things—we're in a failing nation, but it's not going to be failing anymore. We're going to make it great again.

Watt?

Was will er denn jetzt sagen? Das ist eine vorbereitet, geskriptete Situation und er fselt da irgendeinen inkohärenten Unsinn. Das ist wie einen Freitsoß direkt vor dem Tor ins Seitenaus schießen.

Trump ist nicht real, nicht authentisch, nicht ein bisschen prollig. Er ist ziemlich gefährlich und nicht sehr smart.​
 
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Jetzt mal zur Begründung meiner Wetten.

Ich hatte in dem Thread zum Demokratischen Kandidaten ja schon geschrieben, dass es das realistischste Szenario ist, dass Biden jetzt relativ rasch seinen Rückzug erklärt. Das scheint inzwischen auch so ungefähr common sense zu sein. Mein Tipp ist: Mittwoch oder Donnerstag, nach dem Staatsbesuch von Netanyahu, den dürfte Biden noch mitnehmen. Prinzipiell ist es natürlich möglich, dass Biden drinbleibt – da glaubt nur inzwischen niemand mehr so ernsthaft dran.

Um es klar zu sagen, derzeit haben die Republikaner natürlich die Nase vorn. In der gegenwärtigen Konstellation liegen sie in fast allen Umfragen nationwide (eigentlich irrelevant) und in den entscheidenden Swing States vorne. Und das übrigens, obwohl die Demokraten zurzeit sehr viel mehr Geld ausgeben, also viel mehr Werbung machen. Dazu kommt der Hype um Trump und den Anschlag, der offenbar bei vielen Medien den Wind nochmal deutlich verändert hat bemerkenswerterweise. Übrigens ein sehr hübsches Beispiel für eine unbekannte Unbekannte, die ich im ersten Post mal erwähnt habe. Dass die Republikaner jetzt auch noch einen kleinen Convention-Bounce bekommen ist normal und normalerweise nicht nachhaltig.

Und jetzt meine These: das bleibt so nicht, die Demokraten haben immer noch ganz realistische Chancen auf den Sieg. Falls Biden bleibt, sind diese Chancen geringer, keine Frage, aber immer noch vorhanden. Und falls die Demokraten den Kandidaten austauschen, dann ist das zwar eine Operation am offenen Herzen, dürfte unter dem Strich aber die Chancen deutlich steigern, selbst wenn die Kandidatin dann Harris sein sollte. Kann sein, dass ich vollkommen falsch liege, dann hätte ich in diesem Cycle eine Menge Einheiten verbrannt. Aber ich sehe derzeit tatsächlich mehr Chancen.

Es gibt ein paar Argumente, die nach wie vor für die Demokraten sprechen: geringe Arbeitslosigkeit, gutes Wachstum, gelungene Projekte (Chips-Act z.B.), vor allem das Abtreibungsthema, das immer noch stark mobilisiert. So albern wie das klingt, auch wenn Taylor Swift die Demokraten endorsed, was als sehr wahrscheinlich gilt, dann bringt ihnen das nochmal zwei Prozent. Auf der anderen Seite gibt es ein paar Aspekte, die gegen die Demokraten sprechen: vor allem die Inflation und die Einwanderung werden den Demokraten angelastet, ob das objektiv begründbar ist oder nicht. Auch die Situation in Gaza ist ein fettes Minus, meines Erachtens hat Biden da vollkommen versagt, sowohl politisch als auch humanitär. Auch dass Schwarze und Hispanics kein sicheres Klientel mehr für die Demokraten sind, ist natürlich ein Nachteil. Stellt man das gegenüber, landet man bei 50:50 vielleicht.

Mein wichtigstes Argument für die Demokraten ist: Trump ist ein Idiot und die Leute wissen das. Die haben keinen Bock auf den, das haben sie schon ein paarmal gezeigt und ich glaube, dass sie das wieder zeigen wollen. Man muss ihnen nur die Gelegenheit geben.

Die Republikaner hatten das Jahr über in den meisten Umfragen einen kleinen Vorsprung. Dann kam die Debatte und der Vorsprung ist etwas gestiegen. Aber eben nur etwas, im Schnitt sagen wir mal ca. 5%. Das ist bei einer knappen Wahl natürlich entscheidend, aber es sind nicht 15% oder 20%, wie man erwarten könnte, wenn man die Berichterstattung über Biden verfolgt hat. Obwohl Biden sich desaströs präsentiert, liegen Biden und Trump in den Umfragen nationwide ungefähr gleichauf und in den Swingstates bleibt Biden in Schlagdistanz. Selbst Biden könnte das Ding also theoretisch noch gewinnen, wenn der Wahlkampf nach der Sommerpause erstmal richtig angefangen hat.

Woran liegt das? Na ja, die Leute halten Trump für einen Idioten und sie haben keinen Bock auf den. Schon bei den Midterms vor zwei Jahren haben die Demokraten viel viel besser abgeschnitten als erwartet, weil die Leute keinen Bock auf diesen Republikaner-Circus haben (und außerdem Abtreibungsrechte schätzen). Die Erwartungen waren ein Erdrutsch im Repräsentantenhaus, der ist ausgeblieben. Und im Senat haben die Demokraten sogar einen Sitz gewonnen.

Trump hat einen Boden nach unten, der liegt anscheinend bei ca. 43%, die ihn wählen egal was passiert. Aber er hat auch einen Deckel nach oben. Wenn er es bei den Vorzeichen kaum einmal schafft in den nationwide Polls über 50% zu landen, dann drückt das wohl den klaren Wunsch der Wähler nach einer wählbaren Alternative aus. Und genau das war das Muster vor vier Jahren: Biden musste nur zeigen, dass er noch halbwegs drei Sätze sprechen kann, das hat gelangt. Dieses Jahr nimmt man ihm das mit den drei Sätzen nicht mehr ab und deshalb sieht es kritisch aus. Aber sobald die Demokraten auf eine halbwegs wählbare Alternative switschen, und sei es meinetwegen auch Harris (sicher die schwächste Kandidatin), dann wird das anders aussehen.

Ich bin vollkommen sicher, das größte Problem für Trump ist Trump selbst. Er ist einfach unglaublich leicht schlagbar. Sein Ansatz ist immer gewesen base only. Der hat immer nur auf seine Maga-Sekte gespielt. Einmal hat’s gereicht, weil Hillary noch unbeliebter war. Und weil Trump nicht sehr lernfähig ist, glaubt er jetzt, das klappt immer – trotz aller Gegenbeweise. In den Vorwahlen hat Nikky Haley auch dann noch zwischen 10% und 20% bekommen als sie rechnerisch schon gar nicht mehr gewinnen konnte. Da wollten die eigenen Leute bei den Republikanern Trump mitteilen, dass sie keinen Bock auf ihn haben. Und was macht Trump? Statt die Hand auszustrecken und die Einigkeit der Partei zu betonen sagt er, na ja, die Haley-Wähler brauch er eh nicht …

Bezeichnend seine VP-Wahl. Er nimmt von allen Leuten, die zur Auswahl stehen den trumpigsten. Ein Riesen-Stratege dieser Trump. Jetzt wählen ihn seine Maga-Leute noch enthusiastischer. Dass er Wählergruppen gewinnen muss, die seinen Deckel nach oben öffnen, findet er anscheinend nicht so wichtig. Genauso bezeichnend: nach dem Anschlag geht das Motto um, wir müssen jetzt Einigkeit beschwören. Ich habe mich tatsächlich mehr als anderthalb Stunden mit Trumps Nominierungsrede gequält. Die ersten 10 Minuten ist er ohne Beleidigungen und unhaltbare Behauptungen ausgekommen ....

Ich glaube Trump kann einfach nicht anders, er ist ein Idiot. Und das ist keine kleine Chane für die Demokraten.

Generell sind die neuen Wetten in diesem Thread erstmal kandidatenunabhängig.

4 Einheiten Sieg der Demokraten zu 2,75: wie gesagt, die Republikaner sind gerade vorne, aber wie weit vorne weiß man nicht und dass sich das ändern kann, halte ich für offensichtlich.

7 Einheiten Demokraten Gewinner der Volksabstimmung zu 1,8. Gemeint ist, wer landesweit die meisten Stimmen bekommt. Da sind die Demokraten eindeutig im Vorteil, u.a. wegen der bevölkerungsreichen Staaten New York und Kalifornien. Das letzte mal, dass die Republikaner landesweit mehr Stimmen hatten war 2004 bei der Wahl Bush W. gegen Kerry. Die Quote lag mal bei 1,25 ist jetzt massiv nach oben gegangen. Sehe ich nicht als gerechtfertigt.

1 Einheit Demokraten Gewinner in Arizona, Quote 3,5. Da dürften die Republikaner schon vorne liegen, auch nach einem Kandidatenwechsel. Aber die Chance dürfte über 28% liegen, wie die Quote ja aussagt. Biden hat 2020 hauchdünn in Arizona gewonnen, es gibt einen stark beachteten Senatswahlkampf, in dem der Demokrat in den Umfragen vorne liegt. Fair wäre vielleicht so 2,5 oder so.

Unter dem Strich: es sind miese Zeiten für die Demokraten, aber ich glaube, man darf etwas optimistischer sein, als die Zahlen das derzeit suggerieren. Und wetttechnisch tun sich da gerade eine Menge Optionen auf.

Allerdings: da ist echt eine Menge Spekulation dabei. Liege ich mit meinen Spekulation daneben, gehen ne Menge Einheiten flöten.

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17 Einheiten offen:
3 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 3,1, gesetzt bei 22Bet am 09.01.24

2 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 2,875, gesetzt bei 22Bet am 22.06.24​​
4 Einheiten auf Gewinnende Partei Demokraten, Quote 2,75 bei 22Bet, gesetzt am 18.07.24
7 Einheiten auf Demokraten Gewinner der Volksabstimmung, Quote 1,8 bei 22Bet, gesetzt am 18.7.24
1 Einheit, Demokraten Gewinner in Arizona, Quote 3,5 bei 22Bet​, esetzt am 18.07.24
 
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Reaktionen: miro1916 und Zenyatta
Hallo Moghul! Ich bin fasziniert von deinem Fachwissen und dem schreiberischen aufwand, den du zum Teil in deine Beiträge hier steckst!

Ich bin ein ziemlicher Laie was Politik und gerade US Politik angeht. Dennoch kann ich absolut zu null komma null verstehen, wie man in so einer Ausgangslage 1. so klar auf biden geht, dann nochmal nachlegt und nach all den Entwicklungen nicht von der Meinung abweicht. Die Demokraten haben einfach das Problem, dass sie keinen Kandidaten/Kandidatin finden ( seit Jahren!) der nur halbwegs von der appearance und dem Charisma eines Donald Trump das Wasser reichen kann.

Für mich ist Amerika einfach ein gigantisches showbiz. Dort gewinnt der, der am unterhaltsamsten ist und sich am besten verkauft. Deshalb kann das nur Donald Trump sein, sofern er nicht davor gekillt wird oder wirklich ins Gefängnis muss. Joe Biden ist ungefähr die größte Katastrophe als Kandidat die man sich vorstellen konnte. Obama (Michelle) wäre da die einzige waffe gewesen, Harris scheint wohl noch schlechtere Werte als Biden vorzuweisen. Gerade das missglückte Attentat auf Trump und dessen ballsy Reaktion darauf ist denke ich genau der Präsident, den sich Amis insgeheim wünschen.

Hier mit wissenschaftlern o.Ä. Leuten zu argumentieren, welche Trump verabscheuen, mag zwar ein netter Gedanke sein, jedoch wird eine Wahl in ner Demokratie nicht von diesen Leuten entschieden sondern von den walmart npcs aus ohio, Indiana, missouri.. you name it.

Und dann doch in so einer großen Gruppe zu empfehlen auf die Demokraten zu gehen und einfach nicht von der Meinung wegzugehen find ich dann doch schade, weil es einfach nicht kommen wird. Ich würd da eher noch die republicans eintüten weil grad wirklich alles dafür spricht.

Soviel nur zu der allgemeinen endabrechnung democrats/rep
Zu einzelnen Staaten wage ich mir kein Urteil zu, denke aber dass sich das im Zweifel ähnlich verhalten kann, gerade in Texas/florida

Peace!​