US-Wahl 2020

Letzte Umfragen vor der Wahl:

Finale CNN-Umfrage US-weit: Biden +12. Im Jahr 2016: Clinton +5.
Finale Reuters/Ipsos-Umfrage: Biden +10. Im Jahr 2016: Clinton +3
Finale Franklin Pierce Umfrage: Biden +14. Im Jahr 2016: Clinton +4

Bezüglich der Wette um die Präsidentschaft gebe ich bewusst keinen Tipp, ergänze die Umfragen aber um folgende Berechnung des wohl bekanntesten "Datengurus" der USA, wenn nicht weltweit, nämlich Nate Silver ( https://twitter.com/NateSilver538 ):
"Chance of a Biden Electoral college win if he wins the popular vote by X points:
0-1 points: just 6%!
1-2 points: 22%
2-3 points: 46%
3-4 points: 74%
4-5 points: 89%
5-6 points: 98%
6-7 points: 99%"

Meine Wette mag zwar auf den ersten Blick wenig interessant klingen, ist aber folgenden:

Democrats to win popular vote @1,16 (bet365) 10/10

Ja ich weiß, 10/10 Wetten sind (zu Recht!) verrufen und im Sport würde ich sie auch nie platzieren, Politik ist aber etwas anders als ein Fußballspiel oder eine andere Sportveranstaltung. Hier ist ein "Lucky Punch" oder ein grotten schlechter Tag nicht möglich, selbst wenn die Republikaner morgen noch ein Video publizieren, wo Biden ein kleines Kind zum Frühstück verspeist würde das am popular vote nicht ändern.

Gerade CAL und NYC werden viel knapper werden als 2016, Cuomo hat die Coronapandemie verk.ackt, Kranke in die Altenheime abgeschoben, die Leute fliehen aus der Stadt weil es keine Jobs mehr gibt, haufenweie Firmenpleiten und selbst die Juden dort verbrennen ihre Masken, viele Car Parades und letztens erst ne Meile langer Trump-Support in Cali, würde ich niemals spielen.
 
3 Einheiten auf „Demokraten gewinnen in Florida“, Quote 2,05 bei Unibet
Florida natürlich die Mutter aller Swing-States, die Republikaner sind strukturell auch leicht im Vorteil, zumal sie den Gouverneur stellen, der halt die Hand auf den Wahlen hat. Trotzdem die Umfragen sehen Biden fast durchgehend mit einem kleinen Vorsprung um die 2% vorne. Und vor allem, es gibt Gründe zu glauben, dass sich das nicht großartig ändert. Das Trump-Lager hat fast seine kompletten Ressourcen aus Florida abgezogen. Das kann bedeuten, dass sie sehr sicher sind, den Staat zu gewinnen und nichts verschwenden wollen (denkbar, zumal der Gouverneur Republikaner ist, s.o.), es kann aber auch bedeuten, dass sie sehr sicher sind, den Staat nicht mehr gewinnen zu können. Dafür würde sprechen, dass die Umfragen auf Biden deuten und vor allem, dass das blaue Team mit den Bloomberg-Millionen das sehr viel stärkere Spiel aufziehen kann. Ich würde sagen, es ist ein bisschen mehr als Coin-Flip zugunsten der Demokraten, vielleicht so um die 60-65%.

Als das Early Voting spricht da eine andere Sprache, der VBM-Vorsprung beträgt nur noch 200k Stimmen, und er betrug vor dem EV 600k!

Nach meinen Berechnungen und den Umfragen zum Election Day Voting werden die Republikaner dort die klare Mehrheit stellen, deshalb wird es sicher für einen Trumpsieg reichen.
 
Letzte Umfragen vor der Wahl:

Finale CNN-Umfrage US-weit: Biden +12. Im Jahr 2016: Clinton +5.
Finale Reuters/Ipsos-Umfrage: Biden +10. Im Jahr 2016: Clinton +3
Finale Franklin Pierce Umfrage: Biden +14. Im Jahr 2016: Clinton +4

Wieso hast du dir gerade die drei herausgepickt?

IBD Biden +5
Emerson Biden +5
Rasmussen Biden +1 (!)

Wem man hier glauben will, muss jeder selbst wissen. Aber nach 2016 würde ich hier bei den abweichenden Prognosen nie im Leben eine 1,16 für 10 EH anrühren.

Die Umfragen insgesamt extrem schwer einzuschätzen mit großen Spannweiten. Wisconsin teilweise klar Biden vorne (ABC News +17) und teilweise Toss up (Trafalgar Biden +1).
 
Wieso hast du dir gerade die drei herausgepickt?

IBD Biden +5
Emerson Biden +5
Rasmussen Biden +1 (!)

Wem man hier glauben will, muss jeder selbst wissen. Aber nach 2016 würde ich hier bei den abweichenden Prognosen nie im Leben eine 1,16 für 10 EH anrühren.

Die Umfragen insgesamt extrem schwer einzuschätzen mit großen Spannweiten. Wisconsin teilweise klar Biden vorne (ABC News +17) und teilweise Toss up (Trafalgar Biden +1).

rasmussen ist halt son verdrottelter polster. die werden von trump retweetet und hauen deswegen so schmeichelnde zahlen raus. hatten ua mal biden in allen battlegrounds vorn aber national nur um einen punkt. gibt viele berichte über die und ihre seriösität.

am besten polling average von allen auf einigen seiten anschauen.
538 biden +9
realclearpolitics biden +7.7
 
rasmussen ist halt son verdrottelter polster. die werden von trump retweetet und hauen deswegen so schmeichelnde zahlen raus. hatten ua mal biden in allen battlegrounds vorn aber national nur um einen punkt. gibt viele berichte über die und ihre seriösität.

am besten polling average von allen auf einigen seiten anschauen.
538 biden +9
realclearpolitics biden +7.7

Naja, Rasmussen wird von FiveThirtyEight mit C+ bewertet. Kein wirklich gutes Rating, aber auch nicht "vertrottelt"
Trafalgar, die 2016 als eine der wenigen Trump auf dem Zettel hatten, hat ein C-. Das zeigt eigentlich schon, dass man sich darauf eben nicht so krass verlassen kann, dass man eine 1,16 voll anspielt (meiner Meinung nach). https://projects.fivethirtyeight.com/pollster-ratings/

Zu den Averages, zum einen sind die trotzdem deutlich unter dem Average, der sich aus den Werten von bookie1933 ergibt und auf deren Grundlage er seine Wette postet. Zum anderen sind Rasmussen sind ja nicht die einzigen, die ein engeres Rennen als 7,7 oder 9 aussagen. Jetzt kann man sagen, die sind alle Reps nah positioniert, aber das ist mir zu einfach und man verschließt du Augen vor Entwicklungen, die es so ähnlich schon mal gab
 
Naja, Rasmussen wird von FiveThirtyEight mit C+ bewertet. Kein wirklich gutes Rating, aber auch nicht "vertrottelt"
Trafalgar, die 2016 als eine der wenigen Trump auf dem Zettel hatten, hat ein C-. Das zeigt eigentlich schon, dass man sich darauf eben nicht so krass verlassen kann, dass man eine 1,16 voll anspielt (meiner Meinung nach). https://projects.fivethirtyeight.com/pollster-ratings/

rasmussen ist kaum ernst zu nehmen, wie gesagt trump retweetet die wenn ihm der poll gefällt, und oft scheinen eher darauf zu schauen dass trump mit dem poll zufrieden wird und sie exposure bekommen. interessant auch ihre approval-polls, während trump bei fasten allen polls zweistellig im disapproval war, postete rasmussen positive polls. und trump mit seinem kindergarten-intellekt retweetete die dann. also wie gesat einfach auf yt nach denen suchen und dann kommen genügend interessante sachen raus.

zu trafalgar, nein sie waren nicht richtig. sie waren nur näher dran. sie hatten überall trump als sieger.
sie hatten in michigan zb trump +2, am ende war trump 0.2 vorne. es war am ende praktisch ein tie aber einer der da nicht genau hinschaut denkt trafalgar war viel näher dran als andere die clinton+2 hatten.
nevada zb hatte trafalbar trump+5, am ende gewann clinton +2. das is halt ein doch grosser schnitzer der für so eine benotung sorgt. am ende haben so rep. pollster wie trafalgar, rasmussen, insideding, immer trump vorne, evtl gewinnt er und dann gibts headlines. wenn man jedoch genauer hinschaut siehts dann nicht ganz so rosig aus.

glaube ehrlich gesagt auch dass die 1.16 mehr ne verzinsung als ne wette sind. biden spaltet bei weitem nicht wie hillary und schon sie war 3pkt vorne im popular vote. trumps chancen sind im ele. college. die hohe wahlbeteiligung sollte nochmal zuversicht geben.
 
Mit deiner Kindergarten Aussage disqualifizierst du dich selbst. Du hast da das typische mitteleuropäische verächtliche Denken und nimmst Trump nicht ernst.
Bei uns in Mitteleuropa würden die Demokraten wohl 75% holen. Mit Trump als Gegner eher 85%. Ich würde auch nie im Leben Trump wählen, aber darum geht es halt nicht, es spielt bei manchen aber zu viel mit. Frag dich doch mal was das Teilen der Polls vom Rasmussen ihm bringt. Er mobilisiert, motiviert seine Wähler. Das viele, teilweise auch fragwürdige Twittern ist für uns befremdlich, aber es funktioniert doch offensichtlich, das hat es auch 2016 schon, er holt seine Leute damit ab ("Wir gegen die") und hat eine Bewegung geschaffen, die viele Amerikaner begrüßen. Das hat null komma null mit Kindergarten Intellekt zu tun, was soll es ihm denn schaden?

Ob er am Ende wieder gewinnen kann weiß ich nicht, die Chancen dass Biden es machen wird sind sicherlich aktuell deutlich höher. Ich bin mir aber sicher dass die genannten Quoten nicht spielbar sind, weil da einfach kein Value ist.
 
Mit deiner Kindergarten Aussage disqualifizierst du dich selbst. Du hast da das typische mitteleuropäische verächtliche Denken und nimmst Trump nicht ernst.
Bei uns in Mitteleuropa würden die Demokraten wohl 75% holen. Mit Trump als Gegner eher 85%. Ich würde auch nie im Leben Trump wählen, aber darum geht es halt nicht, es spielt bei manchen aber zu viel mit. Frag dich doch mal was das Teilen der Polls vom Rasmussen ihm bringt. Er mobilisiert, motiviert seine Wähler. Das viele, teilweise auch fragwürdige Twittern ist für uns befremdlich, aber es funktioniert doch offensichtlich, das hat es auch 2016 schon, er holt seine Leute damit ab ("Wir gegen die") und hat eine Bewegung geschaffen, die viele Amerikaner begrüßen. Das hat null komma null mit Kindergarten Intellekt zu tun, was soll es ihm denn schaden?

Ob er am Ende wieder gewinnen kann weiß ich nicht, die Chancen dass Biden es machen wird sind sicherlich aktuell deutlich höher. Ich bin mir aber sicher dass die genannten Quoten nicht spielbar sind, weil da einfach kein Value ist.

ja bestreite ich ja nicht dass er damit seine leute motiviert, dennoch ist das lächerlich wenn man nur polls retweeted die einem passen. und viele pollster nutzen das aus und hoffen auf nen retweet für seine 70mio follower.

und value? ich weiss nicht was für dich value ist, aber die demokraten gewinnen den popular vote zu 99%, der grund NICHT darauf zu wetten ist, man weiss nicht was da rumgemurkst wird. jetzt hat der trump ja ne mehrheit im supreme court, hab gelesen er könnte erklagen dass die zählung der wahlzettel abgebrochen wird. ausserdem weiss man nicht wan ausgewertet wird, die zählung könnte wochen dauern usw.
gibt sicher gründe vorsichtig zu sein.
 
ja bestreite ich ja nicht dass er damit seine leute motiviert, dennoch ist das lächerlich wenn man nur polls retweeted die einem passen. und viele pollster nutzen das aus und hoffen auf nen retweet für seine 70mio follower.

und value? ich weiss nicht was für dich value ist, aber die demokraten gewinnen den popular vote zu 99%, der grund NICHT darauf zu wetten ist, man weiss nicht was da rumgemurkst wird. jetzt hat der trump ja ne mehrheit im supreme court, hab gelesen er könnte erklagen dass die zählung der wahlzettel abgebrochen wird. ausserdem weiss man nicht wan ausgewertet wird, die zählung könnte wochen dauern usw.
gibt sicher gründe vorsichtig zu sein.

Was außer den Polls veranlasst dich denn zu dieser Aussage?

Trump ist in AZ, NV, PA, WI, MI, FLA, GA, NC, IA vorne oder wenn dann nur knapp hinten, allein das macht die Wahl knapper.

Dann noch die großen Teile der Latinovote in CAL und die Unzufriedenen in NY, das reicht dann aus damit Trump die PV gewinnt.

Der hat da durchaus Chancen, Statements wie "99%" sind Schmarrn.
 
Mit deiner Kindergarten Aussage disqualifizierst du dich selbst. Du hast da das typische mitteleuropäische verächtliche Denken und nimmst Trump nicht ernst.
Bei uns in Mitteleuropa würden die Demokraten wohl 75% holen. Mit Trump als Gegner eher 85%. Ich würde auch nie im Leben Trump wählen, aber darum geht es halt nicht, es spielt bei manchen aber zu viel mit. Frag dich doch mal was das Teilen der Polls vom Rasmussen ihm bringt. Er mobilisiert, motiviert seine Wähler. Das viele, teilweise auch fragwürdige Twittern ist für uns befremdlich, aber es funktioniert doch offensichtlich, das hat es auch 2016 schon, er holt seine Leute damit ab ("Wir gegen die") und hat eine Bewegung geschaffen, die viele Amerikaner begrüßen. Das hat null komma null mit Kindergarten Intellekt zu tun, was soll es ihm denn schaden?

Ob er am Ende wieder gewinnen kann weiß ich nicht, die Chancen dass Biden es machen wird sind sicherlich aktuell deutlich höher. Ich bin mir aber sicher dass die genannten Quoten nicht spielbar sind, weil da einfach kein Value ist.

Richtig, Trump ist Grenzschutz wichtig, mit der Mauer kann er da auf ne geschaffene Leistung verweisen.

Dazu die Steuersenkungen, von der Familien mit 4-5k mehr im Jahr profitieren.

Dann noch die Arbeitsplätze, die bis Corona geschaffen wurden.

Rassismus kann man ihm vorwerfen, aber er hat zumindest Milliarden für schwarze Colleges ausgegeben und ihnen mehr Chancen ermöglicht.

Biden hat sogut wie keine Slogans oder Versprechen, allein sein Gestammel und die Aussicht auf ein Ende der Ölära lassen ihn für Millionen unwählbar erscheinen.

Trump taktisch klug seine Wähler angewiesen auf Briefwahl zu verzichten, das gibt eine Megawelle am 3. November, da werden viele Rückstände in Siege umgewandelt werden.
 
Also ich sehe das nicht so. Biden ist zwar nicht wirklich charismatisch, hat aber eine extrem lange politische Erfahrung und hat in seinem Wahlkampf keine groben Schnitzer gemacht. Das sehen auch viele Politexperten so.
Trump poltert zwar wesentlich mehr, von dem Geld für die Familien kommt aber wenig an und die Arbeitslosenzahlen sind horrend. Die Bekämpfung der Pandemie ist eine Katastrophe und Chaos pur.
Nicht zu vergessen die Vizekandidatin der Demokraten, die viele Schwächen von Biden wettmacht, während der republikanische Vize farblos ist.
Wird jedenfalls spannend und wohl kaum am Wahlabend entschieden.
 
Also ich sehe das nicht so. Biden ist zwar nicht wirklich charismatisch, hat aber eine extrem lange politische Erfahrung und hat in seinem Wahlkampf keine groben Schnitzer gemacht. Das sehen auch viele Politexperten so.
Trump poltert zwar wesentlich mehr, von dem Geld für die Familien kommt aber wenig an und die Arbeitslosenzahlen sind horrend. Die Bekämpfung der Pandemie ist eine Katastrophe und Chaos pur.
Nicht zu vergessen die Vizekandidatin der Demokraten, die viele Schwächen von Biden wettmacht, während der republikanische Vize farblos ist.
Wird jedenfalls spannend und wohl kaum am Wahlabend entschieden.

Was hätte Biden denn anders gemacht?

Trump hat alles nötige unternommen, die Fallzahlen sind im achso tollen Europa auch sauhoch, die Amerikaner können das besser einschätzen als du.

Schau dir mal die Staaten mit demokratischer Führung an, da läuft gar nix besser, in MI müssen alle Menschen draußen ne Maske tragen, die Zahlen steigen dennoch und viele kotzt das an.

Dann die Riots in ausnahmslos demokratischen Staaten, die Bürger sind es leid und wollen Normalität und wieder normal arbeiten gehen.

Dazu das TV-Duell glasklar gewonnen, allein der Fauxpas mit dem Öl könnte die Wahl entschieden haben.
 
deine ist keine objektive Sichtweise sondern wohl eher eine Wunschvorstellung?

Das erste TV Duell hat wohl Biden gewonnen.
Das zweite ist sehr unterschiedlich bewertet, jedes Lager sieht sich als Sieger. Die meisten halbwegs neutralen favorisieren Biden.

was Biden gemacht HÄTTE spielt keine Rolle, genausowenig was die FDP in Deutschland gemacht hätte...das was zählt ist was gemacht wurde. Und da sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache.

Immerhin scheint mir klar, dass bei Wiederwahl von Trump der Iran Krieg demnächst kommen wird....das schuldet er der Öllobby und Fracking-Industrie.
 
deine ist keine objektive Sichtweise sondern wohl eher eine Wunschvorstellung?

Das erste TV Duell hat wohl Biden gewonnen.
Das zweite ist sehr unterschiedlich bewertet, jedes Lager sieht sich als Sieger. Die meisten halbwegs neutralen favorisieren Biden.

was Biden gemacht HÄTTE spielt keine Rolle, genausowenig was die FDP in Deutschland gemacht hätte...das was zählt ist was gemacht wurde. Und da sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache.

Immerhin scheint mir klar, dass bei Wiederwahl von Trump der Iran Krieg demnächst kommen wird....das schuldet er der Öllobby und Fracking-Industrie.

Das zweite gewann eindeutig Trump, das sieht jeder neutrale Beobachter so.

Allein Bidens Gestammel v.a. in der zweiten Hälfte lässt jeden erkennen, dass der nicht mehr auf der Höhe ist.

Trump hat Beatmungsgeräte bauen und liefern lassen, PPE en masse zur Verfügung gestellt, und eine kostenlose Coronabehandlung angeboten, Impfstoffe sind in Arbeit.

Die Democrats hätten nix anders gemacht, das sieht man sehr gut hierzulande, wir haben kaum Veranstaltungen und dennoch gehen die Zahlen stark in die Höhe, denkst du ernsthaft die hätten da groß weniger Fälle mit einer demokratischen Regierung? LMFAO!

Die USA haben genug eigenes Land für Fracking, da ist es doch völliger Blödsinn zu behaupten die wollen deshalb den Krieg mit dem Iran.

Es deutet momentan NICHTS auf einen Krieg hin, Trump hat mit NK, RUS, Iran gut vermittelt und den USA so 4 Friedensjahre beschert und es ist äußerst zweifelhaft, dass es einen Krieg geben wird so er denn wiedergewählt werden würde.
 
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selten so etwas einseitiges gelesen....da du für Argumente eh nicht zugänglich bist und mir ausserdem deine überhebliche Schreibweise nicht gefällt, macht es wenig Sinn, weiter zu diskutieren.
Zurück zur US Wahl: wenn alles normal läuft, gewinnt Biden klar. Allein aufgrund des seltsamen Wahlsystems und des Einflusses einzelner Bundesstaaten ist aber alles möglich.
 
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einfach unfassbar subjektiv, was man hier von machen zum lesen bekommt! 2016 waren die Prognosen so fehlerhaft, weil es die October surprise gab und die Anzahl der Demokraten, die gegen Clinton als Kandidatin waren und nicht zur Wahl sind, unterschätzt wurde.

2020 ist alles VIEL stabiler im Bezug auf Prognosen.
Viel höhere Wahlbeteiligung = Vorteil für die Demokraten
Briefwahl wird massig genutzt = Vorteil für die Demokraten
Junge Leute/ Erstwähler, die 2016 wenig Interesse hatten, sind jetzt motiviert = Vorteil für die Demokraten

Mir gehts hier nicht um Details und persönlich ist es mir egal, wer gewinnt, da jede Seite Vor- und Nachteile hat. Aber Aufgrund der reinen Fakten und Vorzeichen, wird es statistisch mit großer Wahrscheinlichkeit KEINE Überraschung wie 2016 geben. Die üblichen +/-3% margin of error ja, aber sonst sehe ich da keine Überraschungen.
 
der grund warum polls trump unterschätzt haben war der dass mit bildung bei umfragen nicht berücksichte. eigentlich wird in polls versucht ein bild der bevölkerung zu projezieren. alslo 15% schwarze, 10% latinos usw je nach staat. bildung wurde da nicht berücksichtig und da trump-wähler durchschnittlich weniger gebildet sind und diese weniger bei umfragen mitmachen wird das bild verzeerrt. das wissen die polls nun und arbeiten dagegen. überraschungen kommen selten direkt nacheinander, eher gewinnt biden deutlch und dann heisst es "ja klar, ich hatte es vor der nase stehen".

die republikaner scheinen verzweifelt dass da kaum was zu finden ist über biden. diese hunter biden sache schien weit her geholt.
jetzt hat irgend son tv-host was gebracht wie "ich hatte da was, habs aber verlegt, biden ist sehr böse".

mit der zeit wird mir klar warum die demokraten biden aufstellten.
 
die republikaner scheinen verzweifelt dass da kaum was zu finden ist über biden. diese hunter biden sache schien weit her geholt.
jetzt hat irgend son tv-host was gebracht wie "ich hatte da was, habs aber verlegt, biden ist sehr böse".

mit der zeit wird mir klar warum die demokraten biden aufstellten.

Wer behauptet, dass Trump Wähler weniger gebildet sind? Kannst Du dies bitte mit Fakten belegen?

Die Hunter Biden Geschichte ist zumindest in sozialen Medien geradezu explodiert und in sehr viele Haushalte gedrungen. Sextapes des Crack rauchenden Sohnes des amtierenden Präsidentschaftskandidaten. Da sind viele Klicks garantiert. Die Videos wurden auf der asiatischen Plattform, auf der sie veröffentlicht wurden, bereits nach wenigen Stunden über 50 Millionen mal angeklickt. Keine Verschwörungstheorie, die Bilder und Videos exisiteren tatsächlich. Ob E-Mails, Texte etc. über illegale Businessdeals echt sind, lässt sich selbstverständlich nicht überprüfen. Dazu jedoch einfach einmal Biden's Aussagen bzgl. Ukraine/Burisma beim Council On Foreign Relations aus 2019 wirken lassen.

Seine Aussagen bzgl. Öl/Fracking werden ihn Millionen von Stimmen kosten, v.a. in einem Swing State wie Pennsylvania. Eine bessere Steilvorlage hätte er Trump mit der Aussage "that's not true, show the tape, put it on your site" nicht geben können.

Bruttoinlandsprodukt übrigens um 33,1% gestiegen, trotz Corona. Bei uns ist erstmal wieder alles dicht.

Und wer ständig behauptet, Trump hätte diesbezüglich komplett versagt. Einfach Groucho's Posting lesen und sich vor allem über die Skandale in Altenheimen informieren, z.B. in New York, New Jersey, Kalifornien, Michigan und Pennsylvania. Mehrere zehntausend Menschen starben aufgrund der desaströsen Politik in diesen demokratisch regierten Bundesstaaten.

Wer bei all dem Enthusiasmus für Trump eine Quote von 1,16 in dieser Wahl spielt, hat meiner Meinung nach den Schuss nicht gehört.
 
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Wer bei all dem Enthusiasmus für Trump eine Quote von 1,16 in dieser Wahl spielt, hat meiner Meinung nach den Schuss nicht gehört.

Du verwechselst Wahlsieger und Popular Vote! Die Chance, dass die Republikaner auch den popular Vote gewinnen liegt unter 10%. Ergo wäre die 1.16 sogar value. Einzige, unwahrscheinliche Chance ist, dass die Demokraten + 2 Mio Stimmen in Kalifornien und den Gründerstaaten im Nordosten + NY verlieren. Aber da geht in KEINER Umfrage der letzten Wochen/Monate der Trend hin. Da gehts nicht um 3-5% margin of error, sondern sämtliche Umfragen in den besagten Staaten hätten massiv falsch (im Bereich +20%) sein müssen.

Eine andere Option ist faktisch nicht möglich, da es keine stark besiedelten Red States gibt, in denen die Republikaner mit 1.5-2Mio Stimmen Vorsprung ausgleichen könnten.

Gehe persönlich eher davon aus, dass es in den Blue States in Nordosten noch deutlicher pro Demokraten wird als 2016. Daher ist die 1.16 value.

Wissen ja die Republikaner ebenso, aber da der public vote keinen interessiert, ist es ihnen auch egal.
 
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Du verwechselst Wahlsieger und Popular Vote! Die Chance, dass die Republikaner auch den popular Vote gewinnen liegt unter 10%. Ergo wäre die 1.16 sogar value. Einzige, unwahrscheinliche Chance ist, dass die Demokraten + 2 Mio Stimmen in Kalifornien und den Gründerstaaten im Nordosten + NY verlieren.
Eine andere Option ist faktisch nicht möglich, da es keine stark besiedelten Red States gibt, in denen die Republikaner mit 1.5-2Mio Stimmen Vorsprung ausgleichen könnten.

Gehe persönlich eher davon aus, dass es in den Blue States in Nordosten noch deutlicher pro Demokraten wird als 2016. Daher ist die 1.16 value.

Wissen ja die Republikaner ebenso, aber da der public vote keinen interessiert, ist es ihnen auch egal.

Nein, das habe ich nicht verwechselt.

Joe Biden ist meiner Meinung nach einer der unfähigsten Kandidaten, die jemals für das Amt des Präsidenten gestellt wurden. Viele bezeichnen Harris sogar als noch unsympathischer als Hillary. Dafür allein einmal ihre Zustimmungswerte nach den Debatten der Demokraten anschauen.

V.a. innerhalb der schwarzen Bevölkerung gab es in den letzten 4 Jahren unzählige Bewegungen, die sich allein dafür ausgesprochen haben, dass niemand, nur weil er schwarz ist, für die Demokraten stimmen muss. In New York und v.a. Kalifornien hat dies enorme Auswirkungen.

Biden hat die Denkweise der Linken ziemlich passend formuliert: "If you got to decide wheter you are for me or Trump then you ain't black."

Eine rassistischere Aussage hätte er nicht treffen können und das erkennen natürlich viele Schwarze (und auch alle anderen).

Latinos befürchten sozialistische Zustände unter Biden, die Zustimmung für Trump bei Latinos ist enorm. Ob diese Befürchtungen begründet sind oder nicht, mag jeder selbst beurteilen.

Das Publikum bei Trump Rallies ist extrem divers, das ist täglich zu sehen.
 
Um deine Argumente gehts ja gar nicht! Auch wenn ich sie als Richtig erachte und dir zustimme. Es kommt nicht darauf an, das Biden eine uncharismatische Schnarchnase ist. Viele Leute in den USA wählen Biden und wissen das, aber sehen es eher als 4 Jahre Gleitzeit.

Für den Gewinn des Public votes brauchst du, vereinfacht gesagt, nur auf Kalifornien schauen. Da müssten die gut 4 Mio Vorsprung der Demokraten von 2016 halbiert werden, damit es im Public vote realistisch für die Republikaner wäre. Aus statistischer Sicht ist das fast unmöglich! Vor Allem nicht ein paar Tage vor der Wahl, da die Umfragen in Kalifornien seit Monaten stabil > 25 Punkte pro Biden sind.

Trump oder Biden würde ich nicht anrühren, aber Public vote ist für mich sehr sicher vorhersehbar.
 
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Um deine Argumente gehts ja gar nicht! Auch wenn ich sie als Richtig erachte und dir zustimme. Es kommt nicht darauf an, das Biden eine uncharismatische Schnarchnase ist. Viele Leute in den USA wählen Biden und wissen das, aber sehen es eher als 4 Jahre Gleitzeit.

Für den Gewinn des Public votes brauchst du, vereinfacht gesagt, nur auf Kalifornien schauen. Da müssten die gut 4 Mio Vorsprung der Demokraten von 2016 halbiert werden, damit es im Public vote realistisch für die Republikaner wäre. Aus statistischer Sicht ist das fast unmöglich! Vor Allem nicht ein paar Tage vor der Wahl, da die Umfragen in Kalifornien seit Monaten stabil > 25 Punkte pro Biden sind.

Trump oder Biden würde ich nicht anrühren, aber Public vote ist für mich sehr sicher vorhersehbar.

Trump gewinnt gerade Florida, und das wird hinten raus ziemlich deutlich.

Ein weiterer Beleg dafür, dass er bei Latinos besser ankommt als Biden, der im Vgl. zu Hillary dort schlechter punktet.

Mittlerweile gehe ich von einem Trumpsieg overall aus, er hat unzählige Wege zum EC-Sieg, ist in allen Swing States gut im Spiel und hat das nötige Momentum als amtierender Präsident, um den Wahlsieg zu holen.

Vllt sogar ein Landslide, dann natürlich holt er auch die Popular Vote.
 
Eine Frage vorab, weiß jemand von euch warum Unibet, bwin, 888 und co die Politikwetten aus ihren deutschen Websites genommen haben? Ich habe Unibet kontaktiert, aber noch keine Antwort bekommen. Ich bin mit ca 550 Euro pro Trump involviert, würde aber gerne noch 200-250 Euro unterbringen. Wäre cool wenn die vor Dienstag wieder ins Programm kämen.

Ein Lob an Groucho und asvldn, dafür dass ihr in der Lage seit eigenständig zu denken und euch nicht von der Propaganda in unseren Medien beeinflußen lasst. Ich habe mich immer gefragt was das für Menschen waren, die zum Ende der DDR noch der "Aktuellen Kamera" geglaubt haben; dieser Thread gibt doch einige Antworten darauf.😉

An unsere "linken" Freunde hier: Findet ihr es nicht merkwürdig, dass ihr euer Geld in einen 77jährigen Joe Biden pumpt, der nicht nur geistig vor unseren Augen abbaut, sondern zudem auch noch korrupt ohne Ende ist und in 47 Jahren nichts in Washington erreicht hat, außer sich selbst die Taschen vollzumachen?
Ich dachte die "Linke" ist gegen Krieg?
Trump: 4 Jahre ohne Krieg, Isis zerstört und Iran gestutzt.
Biden: Pro Irakkrieg 2003, pro Libyenintervention 2011, ISIS wurde groß unter Obama/Biden, der Iran zu einem der größten Förderer von Terrorismus.
Ich dachte die "Linke" ist für den kleinen Mann?
TTIP wurde unter Trump kassiert. Löhne in den USA sind unter Trump gewachsen. Arbeitslosigkeit für Schwarze, Latinos, Frauen, Asiaten waren vor Corona alle auf Rekordtiefs.
Corona?
41 % aller Toten in den Usa lebten in Pflegeheimen, bei <1% der Gesamtbevölkerung. Wer hat nochmal Coronapatienten in Pflegeheime geschickt? Cuomo in New York, Whitmer in Michigan und Wolf in Pennsylvania. Hmmmmmm, alles Demokraten....Wer hat die Einreise aus China Ende Januar gestoppt? Trump! Wer hat ihn dafür noch im März kritisiert? Sleepy Joe!


Naja egal, ich find's gut, so gibt es großartige Quoten für Trump, was auch jede Wette pro Trump zu einer Valuebet macht. Wetten auf Bundesstaaten habe ich allerdings nur im 10 Euro Bereich platziert. Da kann viel passieren.

Zum popular vote für Trump: Natürlich ist das auch eine Valuebet, keine Frage! Ob sie aufgeht, steht aber auf einem anderen Blatt Papier. Beim letzten Mal hat Hillary zwar 3 M Stimmen mehr erhalten, 6 M plus kamen aber alleine aus Kalifornien und New York. 😂 Da bin ich ziemlich sicher, dass dieser Wert gen Süden tendieren wird.
 
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So, es ist anscheinend wirklich so, dass Politikwetten in Deutschland nicht mehr erlaubt sind! Das hälst du doch im Kopf nicht aus! Als ob es hier keine anderen Probleme gäbe.
Lieber esteban, die Medien sind sehr linkslastig in Europa und Amerika; diese Medien sorgen so mit ihrer verzerrten Berichterstattung für ein ebenso verzerrtes Bild der Realität der Situation in den USA. Dieses verzerrte Bild sorgt folglich für absurde Wettquoten. Der offensichtliche Favorit (Trump) wird zum Aussenseiter bei den Buchmachern. Politisch links stehende Wetter glauben natürlich eher den Medien, die ihre eigenen Vorurteile bestätigen und bewegen die Quoten entsprechend.
 
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Und verzerren diese linkslastigen Medien auch immer die Umfrageergebnisse?

Moghul,
So wie 2016? 😁 Aber, aber Drumpf hat doch das popular vote mit 3 M Stimmen verloren, so schlecht waren die Umfragen also nicht...Ja, rechne einfach mal Kalifornien raus, wo eh niemand Wahlkampf macht, dann war Hillary schon mit 1,5 hinten. New York, noch mal 1,5 M weg.

Wenn man natürlich Leuten wie Nate Plastic vertraut, dann gibt es nächste Woche wieder ein böses Erwachen. Trafalgar hat Trump in den battleground states vorne oder in Schlagdistanz, da bin ich sehr zuversichtlich.

Bezüglich der Manipulation von Umfragen. Meine Eltern haben früher immer gesagt: "Wer die Band bezahlt, sagt was für Musik gespielt wird!" Wer bezahlt für die von dir erwähnten Umfragen?

Aber, aber wie kann man denn tricksen? Oversampling von Demokraten, undersampling von Republikanern. Demokraten werden auf die Seite der Independants gestellt. Zudem sind Bevölkerungsgruppen die traditionell eher links wählen, eher bereit sich Zeit zu nehmen und Auskunft zu geben. Die 21jährige Lehramtsstudentin ist redseeliger und hat mehr Zeit als die 40jährige Hausfrau mit 3 Kindern.

Ach ja, laut Tim Pool würden 1 von 8 Trump Wählern bei Umfragen ihre politische Gesinnung verbergen.
 
Also JadonSancho, tatsächlich bin ich mir nicht so sicher, ob alle, die hier mitlesen, Deinen Beitrag auch richtig einordnen können. Deshalb gibt es jetzt auch wirklich noch eine Antwort.

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So wie 2016? 😁
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2016 haben die Umfragen ein anderes Wahlergebnis nahegelegt, das stimmt. 2018 waren sie dagegen schon wieder ganz in Ordnung.

Ich bin mir nicht ganz sicher, was denn jetzt Deine Position ist. Zweifelst Du Umfragen als Prädiktoren für Wahlergebnisse generell an, oder nur Umfragen von bestimmten Instituten?


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Aber, aber Drumpf hat doch das popular vote mit 3 M Stimmen verloren, so schlecht waren die Umfragen also nicht...Ja, rechne einfach mal Kalifornien raus, wo eh niemand Wahlkampf macht, dann war Hillary schon mit 1,5 hinten. New York, noch mal 1,5 M weg.
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Häh, warum sollte man die denn rausrechnen? Wenn es um die Popular Vote geht, und auf die beziehst Du Dich doch offenbar, dann gehören Kalifornien und New York nunmal dazu. Das ist so als würdest Du sagen „wenn man die beiden Bayern-Tore von gestern nicht zählt, dann hat der FC Köln gewonnen“.

Übrigens, weil das in diesem Thread an anderer Stelle mal aufgetaucht ist: zu Kalifornien und New York gibt es nicht sehr viele Umfragen. Aber die, die es gibt, deuten nicht darauf hin, dass die Demokraten hier bedeutend an Zustimmung verlieren, im Gegenteil. Deshalb (und weil Trumps Zustimmung auch in Staaten abgebröckelt ist, die er definitiv trotzdem gewinnen wird) dürfte die Popular vote auch zu 99% an Biden gehen.


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Wenn man natürlich Leuten wie Nate Plastic vertraut, dann gibt es nächste Woche wieder ein böses Erwachen. Trafalgar hat Trump in den battleground states vorne oder in Schlagdistanz, da bin ich sehr zuversichtlich.
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Weil Nate Silver immer falsch liegt? Das ist totale Grütze. Es gibt einen Grund, warum fivethirtyeight einen gewissen Ruf hat. Nate Silver hat nämlich verdammt oft richtig gelegen – auch da übrigens, wo andere falsch gelegen haben.

Und Dein scheinbarerer Beweis liegt darin, dass Du auf andere Institute verweist, die zu anderen Ergebnissen kommen. Anders ausgedrückt, Du nutzt die Daten, die Dir in den Kram passen und konzentrierst Dich auf Institute, die Ergebnisse präsentieren, die Dir passen …


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Bezüglich der Manipulation von Umfragen. Meine Eltern haben früher immer gesagt: "Wer die Band bezahlt, sagt was für Musik gespielt wird!" Wer bezahlt für die von dir erwähnten Umfragen?
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Da hast Du Deine Eltern aber falsch verstanden, denn wer die Umfragen bezahlt, ist ziemlich egal, wichtig ist nur, dass man methodisch sauber und transparent vorgeht. Du scheinst wirklich davon auszugehen, dass man sich die Ergebnisse aussuchen darf, wenn man die Studie in Auftrag gibt. Das glaubt Trump übrigens auch, der hat nämlich vor den Midterms mal die Verantwortlichen rausgeschmissen, weil die ihm Zahlen präsentiert haben, die er nicht mochte. Auch jetzt hat er wieder jemanden im Umfeld, der bekannt dafür ist, Zahlen zu servieren, die seine (meist republikanischen) Auftraggeber gerne sehen …

Trotzdem, zur Einordnung, es gibt im wesentlichen drei Kategorien von Pollstern. Die einen arbeiten im Auftrag von Medien, die solche Sachen bezahlen, um etwas zu berichten zu haben, ABC, Wapo, CNN, Fox usw. Dann gibt es Institute und Universitäten, die das ohne Auftrag als Eigen-PR machen. Und es gibt Institute, die von den Parteien engagiert werden, zum Teil für deren eigene Standortbestimmung, zum Teil, um mit den Zahlen in der Öffentlichkeit Stimmung zu machen. Dazu gehören u.a. Trafalgar oder Rasmussen – da muss man sich halt mal die Lise der Kunden uaf der Website anschauen.

Der Punkt ist, Institute spielen natürlich mit jeder veröffentlichten Umfrage mit ihrer Reputation. Wer zu oft falsch liegt ohne das gut erklären zu können, bekommt keine Aufträge mehr. Deshalb haben die alle ein massives Eigeninteresse daran, gute Prognosen zu treffen und methodisch sauber zu arbeiten, die guten jedenfalls.

Auch fivethirtyeight hat 2016 übrigens nicht so falsch gelegen. Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann haben die Trump damals eine Wahrscheinlichkeit von um die 15% zugeordnet. Na ja, und das ist eben deutlich über Null, das trifft eben in 15 von 100 Fällen ein. Und Trump hat 2016 nunmal den Royal Flush gezogen, ist nicht sehr wahrscheinlich, aber alle Jubeljahre kommt das ml vor. Auch die anderen haben im Grunde besser gearbeitet, als man im Nachhinein oft sagt. Bei der Popular Vote waren die Vorhersagen relativ gut, auf Staateneben und damit bei der Electoral Vote waren die meistens im Bereich der Fehlertoleranz. Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann war bei fast allen nur Wisconsin außerhalb des Fehlerbereichs.


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Aber, aber wie kann man denn tricksen? Oversampling von Demokraten, undersampling von Republikanern. Demokraten werden auf die Seite der Independants gestellt. Zudem sind Bevölkerungsgruppen die traditionell eher links wählen, eher bereit sich Zeit zu nehmen und Auskunft zu geben. Die 21jährige Lehramtsstudentin ist redseeliger und hat mehr Zeit als die 40jährige Hausfrau mit 3 Kindern.
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Tricksen ist ganz leicht, im Zweifel gibt man einfach falsche Zahlen an. Wie gesagt, ich glaube bloß nicht daran, dass Institute mit Absicht unsauber arbeiten, weil denen das dann relativ schnell auf die Füße fällt.

Nur, das heißt natürlich nicht und zwar nullkomanull, dass Umfragen per se richtig sind, natürlich nicht. Das gescheit zu machen, ist halt ein schwieriges Geschäft. So wie Du schreibst, da geht es um die richtige Auswahl der Stichprobe, den Ausgleich von over- und undersampling, korrekte Formulierung der Fragen und 1000 andere Dinge. Hier schonmal geschrieben: 2016 scheint bei vielen Instituten ein zentrales Problem gewesen zu sein, dass man die Zahl der noncollege whites in den Samples zu niedrig angesetzt hat, weil die in den Wahlen zuvor nur wenige von denen wählen gegangen sind. Trump hat gerade diese Gruppe 2016 aber unerwartet stark mobilisiert, was dazu geführt hat, dass die Zahlen der meisten Institute einen gewissen Bias hatten. Das haben die inzwischen natürlich korrigiert, deshalb war die Prognosegüte bei den Midterns ja auch wesentlich besser. Aber wer weiß, was diesesmal wohl eine Rolle spielt.

In der ganzen Diskussion hier scheint es immer wieder um die Frage zu gehen, ob man jetzt Umfragen „glaubt“ oder nicht. Und ich selbst sehe sie als das beste unter vielen unsicheren Instrumenten, einen Wahlausgang zu prognostizieren.

Klar, es gibt auch andere Indikatoren. Mein Bruder hat mir gerade wieder Bilder geschickt, wie viele Leute auf den Trump-Rallys sind und dass Leute sogar übernachten, um ihn zu sehen. Prima, aber was beweist das jetzt? Anscheinend gibt es viele Trump-Anhänger, die sehr enthusiastisch sind, sonst nichts. Jenseits der Methodendiskussion glaube ich sogar, dass es ein Fehler von Trump gewesen ist, in vier Jahren und einem Wahlkampf nichts weiter zu tun, als seine Base zu bespaßen. Klar sind die jetzt alle high, aber er hat offensichtlich nicht in wirklich bedeutendem Umfang neue Wählergruppen angesprochen und gewonnen. Oder es wird z.B. immer angeführt, dass es in irgendjemandes Nachbarschaft jetzt viel mehr Autoaufkleber und Gartenschilder für Biden gibt als 2016 für Clinton. Auch interessant, aber was sagen mir solche subjektiven Beobachtungen jetzt über das zu erwartende Wahlergebnis?

Entscheidend ist doch, wie am Ende alle Wähler abstimmen. Und das einzige Instrument, das genau dieser Frage methodisch nachvollziehbar nachgeht, sind nunmal Befragungen. Ziehe eine unverzerrte, ausreichend große Stichprobe, stelle saubere Fragen, versuche Störfaktoren zu eliminieren und rechne das auf die Gesamtheit aller Wähler hoch. Dann hast Du immer noch kein perfektes Ergebnis, aber das ist das beste, was wir haben. Und was ist jetzt mit dem Enthusiasmus der Trump-Anhänger und den Schildern im Vorgarten? Diese Dinge sollten sich in den Zahlen abbilden, wenn man sauber gearbeitet hat, ganz einfach. Ja, es gibt jetzt in republikanischen Vororten mehr Biden-Schilder, deshalb sind seine Zahlen ja auch ganz gut. Ja, es gibt viele enthusiastische Trump-Anhänger, deshalb hat er ja auch konstante Zustimmungswerte, die nicht unter 40% fallen, egal was er tut. Und wenn man aufgrund solcher Beobachtungen das Gefühl hat, dass mit den Zahlen etwas nicht stimmt, dann muss man halt die Stichprobenziehung überprüfen, aber das stellt ja die Methode als solches nicht infrage.

Um das nochmal zu sagen, es ist keine Frage, dass erstens einzelne Umfragen verzerrt sein können. Deshalb macht es ja auch Sinn, sich den Schnitt mehrerer Umfragen anzuschauen und neue Entwicklungen zu berücksichtigen. Z.B. habe ich meinen Tipp auf den Biden-Sieg in Iowa nicht auf Basis einer Umfrage abgegeben, sondern weil eine ganze Reihe von Umfragen Biden leicht vorn sahen. Gestern ist die Umfrage von Anne Selzer rausgekommen, die in Iowa so ein bisschen den Goldstandard bildet und die sieht Trump 7% vorne. Kann gut sein, dass die diesmal falsch liegt, aber spielen würde ich das mit dieser Info jetzt trotzdem nicht mehr.

Und zweitens kann es natürlich sein, dass die ganze Branche kollektiv den gleichen Fehler begeht, so wie 2016 bei der zu geringen Berücksichtigung einer bestimmten demographischen Gruppe. Klaro, kann das auch diesmal wieder der Fall sein. Und in diesem Fall ist das sogar einigermaßen naheliegend, und zwar deshalb, weil es so viele Aspekte gibt, zu denen keine Erfahrungswerte vorliegen. Es hat noch nie eine Wahl inmitten einer Pandemie stattgefunden, es hat noch nie einen so hohen Anteil von Früh- und Briefwählern gegeben, es hat noch nie eine so starke Polarisierung gegeben, noch nie einen Präsidenten, der gezielt die Legitimität der Wahl infrage stellt und noch nie ein solches Maß an Wahlbetrug und Wähler-Supression, auch mit Beteiligung der Justiz. Alle solche Dinger können zu systematischen Verzerrungen führen, stellen aber die Methode an sich nicht infrage, weil alle Alternativen Kaffeesatzleserei sind.

Kann Trump noch gewinnen? Ja, natürlich. Fivethirtyeight sieht zurzeit eine 10%-Chance für Trump. 10% ist nicht so wenig, ich würde jedenfalls über keine Straße gehen, von der bekannt ist, dass jeder 10. erschossen wird. Aber ich würde auf keinen Fall irgendwas davon erzählen, dass Wetten auf Trump value haben zu den gegenwärtigen Quoten.


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Ach ja, laut Tim Pool würden 1 von 8 Trump Wählern bei Umfragen ihre politische Gesinnung verbergen.
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Ich weiß nicht wer Tim Pool ist, aber das ist natürlich wirklich ein Aspekt, den man berücksichtigen muss. Wenn es tatsächlich regelmäßig in bedeutender Zahl Leute gibt, die in Befragungen falsche Angaben machen, dann wäre das eben der klassische Fall einer systematischen Verzerrung. Kann schon sein, dass es das gibt. Etwas skeptisch bin ich trotzdem. Zum einen weil ich darauf vertraue, dass die Institute nach 2016 auf solche Aspekte besonders achten und das einrechnen. Und zum anderen, weil es keinen starken Unterschied zwischen online- und offline-Befragungen gibt. Man würde ja annehmen, dass die Leute einer Maschine eher die Wahrheit sagen als einem Menschen. Aber da scheint es keine starken Abweichungen zu geben. Und schließlich: warum sollten die das tun, was haben die davon? In einer Zeit, in der halb Amerika mit einer Maga-Mütze rumläuft, geht es da ja nicht merh irgendwie um soziale Erwünschtheit oder sowas.
 
am einfachsten geht tricksen mit 2 Methoden:
- Selektive Auswahl der Befragten
- Statistische Auswertung der Ergebnisse

Damit lässt sich fast alles beweisen, was man beweisen möchte.

Dass das amerikanische Wahlsystem so antiquiert wie kompliziert ist, ist bekannt, dementsprechend gibt es natürlich keine Garantie für Ergebnisse. Ich glaube aber trotzdem nicht, dass die Buchmacher so falsch liegen. Nicht nur Eurobookies sehen Biden als klaren Sieger.

Wahrscheinlicher sind aber Anfechtungen, verschwundene Stimmen der Briefwahl oder der early votes, Probleme mit der Technik etc.
Wenn dadurch der eine oder andere Bundesstaat kippt, kann das das ganze Ergebnis dramatisch verändern....
 
Noch ein Nachtrag zu dieser Diskussion hier, ob man „Biden gewinnt die popular vote“ zu 1,16 spielen sollte. Also ob man das zu der Quote spielt oder nicht, das muss halt jeder selbst wissen, aber das es kommt halte ich für sehr sicher. Ich habe das hier nicht gespielt und springe jetzt auch nicht auf den Zug auf, aber eine relativ gute Verzinsung ist das allemal. Folgende Überlegungen:

Ich habe seit Monaten keine Umfrage gesehen, in der Trump vorne gelegen hätte. Der Realclear-Durchschnitt sieht Biden drei Tage vor der Wahl mit 7,1% vorne. Rasmussen, die einen klaren Republikaner-Bias haben, sagen es steht 49-46, The Hill, ebenfalls den Republikanern zugeneigt aber viel seriöser, sehen es bei 49-45. Alle anderen haben viel größere Abstände, Fox z.B (in dem Punkt viel seriöser als man denkt) sah es am Freitag bei 52-44, gut möglich, dass das am Endergebnis nahe dran ist. Es gibt auf Ebene der Zahlen also keinen Ansatzpunkt zu glauben, Trump könnte nationwide mehr Stimmen bekommen. Und: schätzungsweise knapp die Hälfte der Stimmen sind schon abgegeben. Selbst wenn jetzt noch irgendetwas außergewöhnliches passieren würde, müsste Trump den bisher sehr wahrscheinlich bereits angesammelten Rückstand aufholen. Schwer daran zu glauben.

Trump hat 2016 verdammt hoch gepokert, indem er sehr gezielt seine Base angesprochen hat. Wie wir wissen hat das haarscharf gereicht, zusammen haben damals etwas über 70.000 Stimmen in drei Bundesstaaten den Ausschlag gegeben – ein Royal Flush halt. Zugleich hat er aber ein wahnsinnig schlechtes Ergebnis in absoluten Zahlen und im Anteil an der popular vote gehabt. Noch schlechter als Mitt Romney vier Jahre zuvor und das obwohl das Bevölkerungswachstum dafür sorgt, dass die absoluten Zahlen von mal zu mal für beide Parteien ansteigen. Trump hatte vor vier Jahren 46,4%, Clinton hatte 48,3% glaube ich.

Na ja, und was hat dieses sehr stabile Genie seitdem gemacht? Ausschließlich seine Basis entertaint. Die finden den super und die finden ihn jetzt noch superer, und weil Trump im Kern ein wahnsinnig unsicherer Charakter ist, hatte er immer das Gefühl, er müsste sich seiner Anhänger immer wieder aufs Neue vergewissern. Ja, mag sein, dass er vereinzelt Leute dazugewonnen hat, Leute die an so Sachen glauben wie „der macht ja was er sagt“. Aber im Kern hat der keine neuen Wählerschichten erschlossen. Dafür hat er aber jede Menge von den Moderaten verloren, die sich vor vier Jahren in der Wahlkabine die Nase zugehalten, ihn gewählt und gehofft haben, dass er nach der Wahl ganz anders auftritt. Umfrage für Umfrage zeigt sich, dass er in den einzelnen Bundesstaaten ein gutes Stück an Zustimmung verliert. Man kann das wirklich Staat für Staat durchgehen, er verliert da ein paar Prozentpunkte und da ein paar mehr. Das spielt in Kentucky und Oklahoma keine Rolle, weil er die sowieso gewinnt, für die popular vote ist das aber natürlich wichtig. Der wirklich einzige Staat, für den ein höherer Stimmenanteil prognostiziert ist, ist Utah – da hatte ihm vor vier Jahren ein lokaler unabhängiger Kandidat ein paar Prozentpunkte abgenommen.

Unter dem Strich sehe ich keinen Ansatzpunkt, dass Trump über diese 46% vom letzten mal kommen könnte, Wahlbetrug hin oder her. Und Biden dürfte das Clinton-Ergbnis locker reißen und landet vermutlich irgendwo zwischen 49 und 53.

Als das noch ging, habe ich ja bei Bwin gespielt, dass er unter 45% landet, das kann kommen, muss es aber nicht (Quote 4), Unibet hatte das Angebot differenzierter gestaffelt, aber die waren schneller raus, als ich das genauer anschauen konnte. Diese 52-44 von Fox diese Woche scheinen mir ganz gut.

Mybet hat auch eine Wette drin, dass die Demokraten wieder das Repräsentantenhaus gewinnen, zu 1,18. Ich habs nicht gespielt, ich empfehle das auch nicht, aber das kommt auch auf jeden Fall. Es gibt keine Projektion, die das anders sieht.
 
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Hallo Moghul,

da du dir die Mühe gemacht hast , so ausführlich zu antworten, werde ich natürlich gerne auf einige deiner Aspekte eingehen. Leute die Wettquoten von 1,16 als value bezeichnen, kann man jedoch leider nicht wirklich ernst nehmen.
Nichtsdestotrotz liegst du komplett daneben. Ich habe 2016 sehr viel mit Trump gewonnen und bin dieses Mal auch wieder gut involviert. Du hast dir sicherlich viele Gedanken gemacht, machst aber einen entscheidenden Fehler: Du hinterfragst deine Quellen nicht!

Re 538:

https://fivethirtyeight.com/features...-in-one-chart/

"For this reason alone, Trump has a better chance of cameoing in another “Home Alone” movie with Macaulay Culkin — or playing in the NBA Finals — than winning the Republican nomination."

😆
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Auch fivethirtyeight hat 2016 übrigens nicht so falsch gelegen
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Siehe das Zitat oben. Wer sitzt im Weissen Haus? Ich kann mich an Umfragen von Hillary +10, 12 % erinnern.

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Institute spielen natürlich mit jeder veröffentlichten Umfrage mit ihrer Reputation. Wer zu oft falsch liegt ohne das gut erklären zu können, bekommt keine Aufträge mehr.
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Silver ist anscheinend immer noch im Geschäft. CNN sendet immer noch, Washington Compost und New York Slimes schreiben immer noch. Wir können uns gerne mal am Mittwoch über Rechenschaft in der Medienwelt unterhalten, falls du dann noch antworten möchtest...

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Jenseits der Methodendiskussion glaube ich sogar, dass es ein Fehler von Trump gewesen ist, in vier Jahren und einem Wahlkampf nichts weiter zu tun, als seine Base zu bespaßen. Klar sind die jetzt alle high, aber er hat offensichtlich nicht in wirklich bedeutendem Umfang neue Wählergruppen angesprochen und gewonnen.
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Schonmal die Prognosen für Schwarze gesehen? Zwischen 15 und 30 %. Latinos in Florida? 70 % aller Venezuelaner in Florida sind pro Trump. Ist das die typische Trump Base?
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dass erstens einzelne Umfragen verzerrt sein können. Deshalb macht es ja auch Sinn, sich den Schnitt mehrerer Umfragen anzuschauen und neue Entwicklungen zu berücksichtigen. Z.B. habe ich meinen Tipp auf den Biden-Sieg in Iowa nicht auf Basis einer Umfrage abgegeben, sondern weil eine ganze Reihe von Umfragen Biden leicht vorn sahen.
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Du bist Student, oder hast studiert? Korrekt? Aber nichts in Richtung Mathematik, BWL, VWL? Auch korrekt? Jeder mit ein wenig Grundwissen in Mathe/Statistik weiss, dass man Relativzahlen nicht addieren kann und es überhaupt keinen Sinn ergibt wie RCP irgendeinen Durchschnitt aus ( wahrscheinlich fehlerhaften) Umfragen zu bilden. Tut mir leid für dich, aber der Wetteinsatz ist weg, Biden war nichtmal bei den Demokraten in Iowa unter den top-3 bei ihrer Vorwahl.

Meine Staatswetten übrigens: Trump in Michigan für 3,00; Minnesota für 3,75, New Hampshire für 3,00; Trump gewinnt 31+ Staaten für 3,5. Zudem noch ein Versuch mit halbem Einsatz mit New Mexico für 8,00. Schade, ich hätte gerne noch ein bischen mehr gesetzt...

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...noch nie einen Präsidenten, der gezielt die Legitimität der Wahl infrage stellt und noch nie ein solches Maß an Wahlbetrug und Wähler-Supression, auch mit Beteiligung der Justiz.
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🤣
Meine Güte, meine Güte. Du glaubst aber auch jede Propaganda. Wer hat 3 Jahre lang behauptet, Trump sei ein Russischer Doppelagent? Wer wollte 2016 unbedingt nachzählen lassen? Wer konnte 2016 nicht mit Anstand verlieren und konnte in der Wahlnacht nicht vor ihre Anhänger treten? 😀 Ich denke sogar, dass es die Demokraten sein werden, die auch in 2020 wieder nicht anständig verlieren werden können...

Von welchem Wahlbetrug sprichst du? Etwa wie die somalische Sippe von Ilhan Omar andere Somalis in Minnesota einschüchtert oder für ihre Stimmen bezahlt? Project veritas auf Youtube, guck es dir an.

Welche Wähler werden denn unterdrückt? Briefwahl und early voting sprengen alle Rekorde zur Zeit.

Falls du am Mittwoch noch Interesse hast, schreib mir, dann kann ich dir einige Dinge mal genauer erklären. Im Moment ist das alles zu viel könnte, wönnte, schönnte für mich. Mit dem vorläufigen Wahlergebnis würden sich dann auch die Fronten hier deutlich klären und wir könnten in unserer Diskussion mit klaren Fakten argumentieren.
 
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