Offene Corona-Diskussion

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Mittlerweile ist man geneigt zu sagen, dass unsere Regierung in den letzten Wochen bewusst falsche Nachrichten verbreitet hat um Angst zu erzeugen. Heute wurde ein Sitzungsprotokoll geleakt: https://orf.at/stories/3163480/

Außerdem wurde eine Vorschrift bzgl. privater Treffen heute nach sechs Wochen geändert.
Seit Mitte März wurde uns täglich über alle Kanäle verklickert, dass private Treffen verboten sind. Heute teilt das Gesundheitsministerium mit, dass diese natürlich erlaubt sind und nie verboten waren: https://orf.at/#/stories/3163467/ [[stupid]]
 
ALLE von der Gerichtsmedizin untersuchten "Corona"-verstorbenen waren vorerkrankt....(gibt auch noch weitere Artikel dazu und andere Gerichtsmediziner, die das bestätigen)

https://www.morgenpost.de/vermischte...rankungen.html

Ja, aber es gibt ja trotzdem eine Übersterblichkeit, die man nicht wegdiskutieren kann und selbst wenn die Sterblichkeitsrate nur bei 0,37% wäre, wären es ja potentiell 200.000 Tote, die man allein in Deutschland zu verantworten hätte. Das kann man, Obduktionen hin oder her, schon auch sehen.

Ich finde aber das Aufrechnen von Toten aus beiden Perspektiven blöd, es sollte weder benutzt werden, um zu verharmlosen noch um Panik zu verbreiten. Leider ist Letzteres seit Wochen pausenlos der Fall, wohingegen Relativierer schnell abserviert oder nicht ernst genommen werden. Ist etwa so als würde man sagen omg, es werden jeden Tag Menschen geboren und dafür abgecancelt werden. Meine persönliche Meinung ist, dass man eh erst richtig leben kann, wenn man die Angst vor dem Tod verloren hat und deshalb finde ich die Herangehensweise halt ziemlich krank: Kampf gegen das Virus. Das klingt wie Kampf gegen den Terror, Kampf gegen Drogen und wir wissen alle, dass der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist. Wir werden wohl erst mal nur mit dem Virus leben können, das kann man aber auch anders kommunizieren als mit Angst- und Paniktrommelfeuer, das man auf Bürger, die man eh schon lange nicht mehr ernst nimmt herabregnen lässt. Andererseits laufe ich hier durch die Straßen und die meisten Leute wirken recht entspannt.
 
Natürlich stellt dieser Virus eine Gefahr für Risikogruppen dar. Ich sehe aber keine Übersterblichkeit.
Wo nimmst du diese 200.000 Toten in Deutschland her? Obwohl JEDER, der Corona in sich hat, auch wenn er zu 99% an etwas anderem gestorben ist, als Coronatoter gezählt wird, haben wir Stand heute 5833 Todesfälle.

Unabhängig davon: in Deutschland sterben jedes Jahr zwischen 800.000 bis 950.000 Menschen (Durchschnitt in den letzten ca 10 Jahren). In einem Monat also ca. 70.000 bis 80.000 Menschen (Zahlen vom Statistischen Bundesamt Deutschland, destatis.de)
Davon 344.500 an Herz-Kreislauferkrankungen (laut Obduktionsberichten haben 60% der Corona Verstorbenen schwere Herz-Kreislauf-Vorerkrankungen), 227.600 an Krebs und 68.400 an Atemwegserkrankungen
(Zahlen vom Statistischen Bundesamt Deutschland, destatis.de)
 
Immer schön kritisch bleiben, denn wer mit der Masse und nicht gegen den Strom schwimmt, wird niemals die Quelle erreichen

Verschwörungsgeschwurbel hat nichts mit kritischem Denken zu tun, sondern mit Komplexitätsreduktion durch Flucht in alternative Realitäten. Wären VT-ler kritisch, würden sie ihre eigenen Theorien ständig hinterfragen und immer wieder auf ihre Plausibilität hin untersuchen. Stattdessen werden komplexe Sachverhalte dekonstruiert und so wieder zusammengesetzt, dass sie eine einfache Antwort liefern und ins eigene Weltbild passen. Gegenargumente werden mit Ad-hominem-Attacken ("Systemling", "gehirngewaschen", "vom Mainstream indoktriniert") statt mit eigenen Argumenten gekontert.

Gegen relativ harmlose Theorien, wie die Flat-Earth-Theorie oder Bob Lazars UFO-Geschichten, habe ich ehrlich gesagt nicht mal etwas einzuwenden, solange die Schwurbler unter sich bleiben und nicht auf penetrant-aggressive Weise versuchen, andere davon zu überzeugen.
Das Problem ist, dass es oft nicht bei einer einzigen Theorie bleibt. Jedem Verschwörungsmythos gemein ist eine zutiefst misstrauische Grundhaltung der Politik oder Wissenschaft gegenüber. Wenn Politiker und Wissenschaftler einmal lügen, müssen sie öfter lügen, richtig? So ist der Weg von harmlosen zu gefährlichen Theorien oft nicht weit.

Die psychologischen Motive hinter Verschwörungsmythen ähneln sich stark. Persönliche Probleme werden auf "die da oben" projiziert. Wenn man keine befriedigenden Antworten auf komplexe Fragen erhält, flüchtet man sich in eine Welt, die Sinn ergibt. Nicht ist simpler als anderen die Schuld für eigene Probleme zu geben. VT-ler sind oft sozial isoliert und haben das Gefühl, den Anschluss verloren zu haben. Ängste und Unsicherheiten werden in Wut und Zorn gegen Gesellschaft und Politik kanalisiert. Ja, die Welt in der wir heute leben ist extrem dynamisch und wird zunehmend komplexer. Gefühle der Überforderung und Verunsicherung sind bei vielen Menschen vorhanden. Aber manchmal muss man einfach akzeptieren, dass es nicht auf jede Frage eine Antwort oder für jedes Problem eine Lösung gibt. Das zeigt sich auch in der aktuellen Corona-Krise. Wir haben es mit einem neuartigen, weitgehend unerforschten Corona-Virus zu tun, dessen Auswirkungen weitgehend unbekannt sind und das in vielerlei Hinsicht unendlich viele Fragen aufwirft. Fragen, auf die es keine schnellen und einfachen Antworten gibt. Punkt. Extrem unbefriedigend, ich weiß, aber solange es keine wissenschaftlichen Evidenzen gibt, muss man sich wohl oder übel mit diesem Zustand der kognitiven Dissonanz arrangieren müssen. Ansonsten begibt man sich aufs Feld der Spekulation und da wird das Eis dann eben sehr schnell sehr dünn.



Nur weil sich jemand nicht impfen lässt oder an sonstige merkwürdige Theorien glaubt, begeht er nicht gleich ein Massaker. Solche Vergleiche gehen gar nicht mMn. Der Typ von Hanau war hochgradig gestört, die anderen vermutlich auch.

Die genannten Fälle waren Extrembeispiele dafür, welche Ausmaße der VT-Sumpf annehmen kann. Natürlich gibt es keine monokausalen Zusammenhänge. Aber bei labilen Persönlichkeiten können Verschwörungsmythen ein Katalysator für psychische Erkrankungen sein. Außerdem ist es zu kurz gegriffen, wenn wir Hanau auf eine "gestörte Persönlichkeit" zurückführen, es würde das eindeutig rassistische Motiv des Täters relativieren.

Um die Gefährlichkeit von Verschwörungsmythen zu verstehen, muss man nur einen Blick in die Geschichte werfen. Gewissermaßen war die antisemitische Propaganda zur Nazi-Zeit nichts anderes als ein einziger Verschwörungsmythos ("Der Jude als Weltparasit", "Der ewige Jude", "Das Judenkomplott"). Dieser Mythos wurde so oft wiederholt bis ihn eine kritische Masse an Menschen geglaubt hat. Nazis sind keine bösen Dämonen gewesen, die einem Höllenschlund entstiegen wären. Es waren Menschen wie du und ich, die verunsichert und verängstigt waren und ihre Perspektive verloren hatten. Diese Verunsicherung und Angst war der fruchtbare Boden, auf dem die Propaganda gedeihen konnte. Die Geschichte zeigt, dass man Bullshit nur oft genug zu wiederholen braucht, bis ihn die Menschen irgendwann glauben. Die ganze Brexitkampagne war eine einzige Ansammlung von falschen Behauptungen, allen voran 'The money saved from leaving the EU will result in the NHS getting £350m a week'.
 
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ALLE von der Gerichtsmedizin untersuchten "Corona"-verstorbenen waren vorerkrankt....(gibt auch noch weitere Artikel dazu und andere Gerichtsmediziner, die das bestätigen)

https://www.morgenpost.de/vermischt...Alle-Corona-Toten-hatten-Vorerkrankungen.html

ALLE Untersuchten, EINES Gerichtsmediziners - merkste selber, oder?
Gibt auch durchaus auch Tote ohne Vorerkrankungen, z.Bsp.:
https://www.nachrichten.at/oberoest...au-spital-bestritt-fehlverhalten;art4,3253544

Selbst wenn ALLE Vorerkrankungen gehabt hätten, was soll das aussagen? Hoher Blutdruck zählt schon als Vorerkrankung und schon wär ich selbst auch auch "vorerkrankt" im Sinne der Statistik, obwohl ich in meinem bisherigen Leben in einem Krankenhaus glücklicherweise maximal zu Besuch war.
 
Weil im lil vorhin Schweden Thema war. Ein Artikel dazu: https://www.addendum.org/coronavirus/vorbild-schweden/
"Während die allgemeine Sterblichkeit in Spanien oder Großbritannien um weit mehr gestiegen ist als nur die offiziellen Corona-Toten, war die Sterblichkeit in Schweden ziemlich genau um die gemeldeten Corona-Toten erhöht."
Vermutlich hatten viele (nicht Covid) Kranke Angst, sich behandeln zu lassen und starben deshalb verfrüht an einer anderen Krankheit. Darüber gibts auch schon einige Artikel in Tageszeitungen, ist ein trauriger Nebenaspekt und die Folge der teils übertriebenen Angstmacherei, die wie gestern erwähnt keine Einbildung ist sondern laut Sitzungsprotokoll gewollt war, zumindest in Österreich.
 
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Viele geben vor diskutieren zu wollen, aber jeder hat seine Fakten, Studien, Wissenschaftler, Presseartikel und kaum einer will seine Sicht ändern. (Ich auch nicht!)

Im WF über diese (und andere politische) Themen diskutieren zu wollen ist in meinen Augen ein einziger Kollateralschaden. -> Viel Kopfschütteln & (neue) Antipathie. [[dagegen]]

Bitte schließen und ein neues Corona-Thema nur für Informationen & Nachrichten-Links mit klaren Sport- und Wettbezug aufmachen.

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Lustigerweise kommt dein Post mit der Forderung den Thread zu schließen direkt nach meinem, und nicht nach den vorangegangenen Posts von Schröck, Plum etc, die ja praktisch alle unsachlich waren.

Macht aber nix, es tut jedoch gut zu wissen dass immer mehr Leute aufwachen und gewisse Ereignisse hinterfragen.
 
Viele geben vor diskutieren zu wollen, aber jeder hat seine Fakten, Studien, Wissenschaftler, Presseartikel und kaum einer will seine Sicht ändern. (Ich auch nicht!)

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Dieser Post von Hapax und das was briske heute im Lil geschrieben hat fast das Thema Corona für mich ganz gut zusammen. Jeder oder viele glauben irgendwas zu wissen, posten Links etc. eigentlich wissen wir nichts. Völlig egal was ma glaubt, man wird in der heutigen Zeit Statistiken, Berichte, Grafiken und und und in den weiten des Internets finden. Woher weiß ich oder sonst wer dass das der Wahrheit entspricht? Wie soll ma das nachprüfen? Heutzutage lässt sich doch schon fast alles faken. Wenn jemand meint die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden, dann Hut ab ich kann das nämlich nicht. Alles was ich bieten kann ist eine unqualifizierte Meinung zum Thema Corona. Die ist genauso gut wie die von jedem anderen. Wer oder was befähigt mich zu behaupten die Wahrheit oder die Antwort zu kennen? Wenn wer was aus der Elektrotechnik wissen will, da könnt ich mich vielleicht noch wichtig machen, dann ist aber schon Feierabend...
 
Experten sind wir natürlich alle keine auf diesem Gebiet (Ärzte, Virologen bitte vortreten und uns eines besseren belehren), ich finde es jedenfalls interessant zu erfahren wie andere darüber denken und welche unterschiedlichen Ansichten es gibt. Leider mussten wir zwei Beiträge löschen die am Thema vorbei oder ins Persönliche gingen. Auch zu diesem Thema sollte eine respektvolle Diskussion möglich sein.
 
Der Kernpunkt ist halt der und das wird jetzt ja in der Palmer-Diskussion deutlich, dass wir halt gerade mit dem Shutdown zwar ein paar Menschenleben retten und unter Umständen ein paar Monate verlängern zum Preis, dass wir eine Weltwirtschaftskrise riskieren bzw. schon eingeläutet haben, an deren Folgen weitaus mehr, vermutlich exorbitant mehr, zugrunde gehen werden. Es werden also über kurz oder lang Menschenleben geopfert um andere Menschenleben retten zu können. Das hört sich alles sehr brutal an aber genau so ist doch leider die Sachlage nüchtern betrachtet. Dass jetzt über Palmer hergezogen wird, wie menschenverachtend er sei usw. geht voll an der Sache vorbei.

Wozu gibt es in Ethik das Experiment mit dem Kommunitarismus. Wenn Du drei, fünf, zwölf Menschen retten könntest und musst dabei einen einzigen anderen opfern (das bekannte Zugbeispiel mit der Schiene), würde jeder gesunde Menschenverstand sagen: Na klar wir retten die Gruppe auch wenn wir dafür einen einzelnen opfern müssen. Diese Überlegungen werden sogar benutzt in psychologischen Tests, um zu überprüfen, ob jemand geistig gesund ist, denn nur ein Psychopath würde entscheiden, dass er den einzelnen rettet und die Gruppe dafür opfert.

Wendet man dieses Beispiel auf den Shutdown an, kann man es drehen und wenden wie man will. Wir haben dermaßen Angst, dass wir versuchen die Angst zu kontrollieren und in Wirklichkeit laufen wir nur weg von der Angst. Das sagte schon Demokrit im alten Griechenland: Wer vor der Angst flieht, den verfolgt die Angst. Ich hoffe es wird verstanden um welchen Punkt es mir geht: Um die grundsätzliche Einstellung zum Leben. Wer Angst vor dem Tod als oberste Maxime seines geistigen Daseins macht, ist bereits tot. So ist das Leben ganz bestimmt nicht gedacht. Was mussten Generationen vor uns opfern, damit es anderen besser ging. In den Kriegen starben GIs damit wir heute Coca Cola saufen können.

Ich schreibe das alles völlig ohne große Emotion, es ist aber eine absolut berechtigte Perspektive sich zu fragen, was dieser Shutdown über unser Lebensverständnis aussagt.
 
Ich hoffe es wird verstanden um welchen Punkt es mir geht: Um die grundsätzliche Einstellung zum Leben.

Bei allem Respekt, aber lies dir deine anderen Beiträge in diesem Thema durch und dann reden wir nochmal drüber, ob das der Punkt ist, worum es dir bis gestern ging.
 
Bei allem Respekt, aber lies dir deine anderen Beiträge in diesem Thema durch und dann reden wir nochmal drüber, ob das der Punkt ist, worum es dir bis gestern ging.

Ja, gut erkannt, das ist ja genau der Punkt, dass ich immer klarer erkenne, dass es bei der ganzen Diskussion ja gar nicht um die ganzen Meinungen usw. geht sondern was wir aus der Situation als Ganzes machen, vlt. sogar lernen. Kritik, die differenzieren kann, ist sicherlich auch bei mir untergegangen hier und da - aber letztlich geht es vlt. sogar nicht einmal darum. Denn, wenn ich mich, egal ob ich blind den Maßnahmen, der Politik oder den Verantwortlichen traue oder ob ich VTs konstruiere - beides mal bringe ich mich in eine Position der Schwäche bzw. der Ohnmacht und vermeide beides mal genau die Selbstverantwortung, um die es eigentlich geht - die ohne Angst auskommt und ohne Panik, ohne dass sie dafür einen Grund braucht (Zustimmung oder Ablehnung des Soseins). Das wird zumindest bei mir hier immer klarer und das ist ein gutes Gefühl. Jeder Krise ist Entwicklung und Katalysator.
Juhu, ich habe meinen Philosophischen, das sind die besten Tage
 
Ist ja gut, da postet man Fakten und der Beitrag "verschwindet" wieder einmal, und das obwohl da nix strafbares drinstand.

Vielen Dank an Flo für eine jederzeit faire und niemals diskrininierende Diskussion

Hier noch einmal hunterttausende kritische Kommentare gegenüber dem "Philanthropen" und Bevölkerungsreduzierer Bill Gates:

https://www.instagram.com/p/B-moNMAAK49/

"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."

Das ganze gibts übrigens auch auf Deutsch, 700k Aufrufe, die Kommentare sprechen Bände:

https://www.youtube.com/watch?v=LfbbikCPoHk&feature=emb_logo
 
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Einer der sich nicht blenden lassen tut.

https://youtu.be/Jx27kmGnd7s
Unabhängig davon, wie sehr die Worte inhaltlich überzeugen oder nicht, was für mich wieder unangenehm heraus sticht ist die Sichtweise auf Entscheidungsträger in Politik und Wissenschaft.
Diese werden praktisch allesamt als inkompetent, dumm, korrupt, amoralisch dargestellt.

Sicher habe ich nur sehr sehr wenig Erfahrung diesbezüglich (Schul- & Unigremien, wenige persönliche Kontakte), aber meine Begegnungen mit 'Leuten in Positionen' waren da anders.
Meist Gespräche geprägt von Offenheit, Interesse & Abwägung mit Menschen, die mir idR sehr intelligent, empathisch und verantwortungsvoll wirkten.

Deswegen verstehe ich so ein negatives Welt- & Menschenbild nicht, wie es mir bei den schärfsten Kritikern des bisherigen Maßnahmenverlaufs vorherrschend zu sein scheint.
 
Einer der sich nicht blenden lassen tut.

https://youtu.be/Jx27kmGnd7s

Das Video wurde gelöscht. Ich glaube du meintest das von gestern auf ServusTV, oder? -> https://www.servustv.com/videos/aa-23ud73pbh1w12/

Unabhängig davon, wie sehr die Worte inhaltlich überzeugen oder nicht, was für mich wieder unangenehm heraus sticht ist die Sichtweise auf Entscheidungsträger in Politik und Wissenschaft.
Diese werden praktisch allesamt als inkompetent, dumm, korrupt, amoralisch dargestellt.

Sicher habe ich nur sehr sehr wenig Erfahrung diesbezüglich (Schul- & Unigremien, wenige persönliche Kontakte), aber meine Begegnungen mit 'Leuten in Positionen' waren da anders.
Meist Gespräche geprägt von Offenheit, Interesse & Abwägung mit Menschen, die mir idR sehr intelligent, empathisch und verantwortungsvoll wirkten.

Deswegen verstehe ich so ein negatives Welt- & Menschenbild nicht, wie es mir bei den schärfsten Kritikern des bisherigen Maßnahmenverlaufs vorherrschend zu sein scheint.

Die Wortwahl ist teilweise leider recht untergriffig, von beiden Seiten. Experten die der Regierung widersprechen werden auch gerne als Verschwörungstheoretiker abgetan, unser Kanzler Kurz hat alle als "dumm" bezeichnet die Covid mit der Grippe vergleichen. Jene Experten die anderer Meinung sind, sind teilweise Uni-Professoren, Ärzte mit zig Jahren Erfahrung die sich mit Viren besser auskennen als der Kanzler. Da kann es schon mal auf lil-Niveau hin und her gehen. [[grin]]

Was anderes hapax, du als Zahlen-Jongleur: Was hältst du von dieser Theorie, dass die Ausbreitung des Virus auf einem statistischen Trugschluss beruht?
Uni Regensburg: https://www.uni-regensburg.de/pressearchiv/pressemitteilung/1064701.html
Heise: https://www.heise.de/tp/features/Di...s-der-Coronavirus-Neuinfektionen-4709977.html
 
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Was anderes hapax, du als Zahlen-Jongleur: Was hältst du von dieser Theorie, dass die Ausbreitung des Virus auf einem statistischen Trugschluss beruht?
Uni Regensburg: https://www.uni-regensburg.de/presse...g/1064701.html
Heise: https://www.heise.de/tp/features/Die...n-4709977.html
Soweit ich es mitbekommen habe, waren die Zusammenhänge & mögliche Fehlinterpretationen bei der steigenden Testanzahl bekannt und dies wurde in den von mir gelesenen/gehörten Artikeln/Äußerungen auch meistens adressiert.

Die bessere Abschätzung des tatsächlichen Infektionszeitpunktes kam (auch) für mich vor 1-2 Wochen neu dazu.
Die Einschätzung & Diskussion bzgl. der Wirkung einzelner Maßnahmen scheint mir dadurch etwas weniger auf Spekulation angewiesen zu sein.
 
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Experten die der Regierung widersprechen werden auch gerne als Verschwörungstheoretiker abgetan, unser Kanzler Kurz hat alle als "dumm" bezeichnet die Covid mit der Grippe vergleichen. Jene Experten die anderer Meinung sind, sind teilweise Uni-Professoren, Ärzte mit zig Jahren Erfahrung die sich mit Viren besser auskennen als der Kanzler. Da kann es schon mal auf lil-Niveau hin und her gehen. [[grin]]

Die Ärzte die der Regierung widersprechen, denen droht ja ein Entzug der Zulassung. Die Kleine Zeitung Steiermark hat vor ein paar Tagen darüber berichtet.

Kanzler Kurz sagt am 6. März in der ZiB (als das ganze mehr oder weniger los ging) das er nicht verstehe warum die Menschen haufenweise Schutzmasken kaufen, weil diese ja e nichts helfen. Warum sollen wir dann plötzlich alle damit rumlaufen? In einem der beiden Fälle hat er entweder gelogen, oder hat selber keine Ahnung.
Ganz zu schweigen davon, das die Regierung ja völlig gezielt Angst verbreitet hat. Da frag ich mich dann halt schon: Lassen sich mit der Wahrheit, die ganzen Maßnahmen nicht aufrecht erhalten? Warum macht die Regierung das?

Das Politiker generell ehrlich sind, und es immer alle nur gut meinen mit uns, glaub ich persönlich nicht. Wird sicher viele geben, vielleicht sogar der Großteil, aber letzten Endes interessieren die sich doch auch nur für die Dicke ihrer Geldtasche. Man sehe sich nur die Verstrickungen eines Karl Heinz Grassers an. Was ist mit dem BUWOG Skandal? Lucona, mit dem ehemaligen Pensionistenvertrer Karl Blecha, der hier Tote in Kauf nahm? Die Eurofighter Causa? Ist zwar alles "nur" in Österreich, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es in den Deutschland sehr viel besser ist.

Und dieses ganze Impfgerede erfüllt mich persönlich auch nicht gerade mit Freude. Ich bin kein Gegner von Impfen generell. Allerdings bin ich dagegen mich mit einem Wirkstoff impfen zu lassen, der Bestenfalls ein Jahr oder anderthalb erprobt ist. Wer kann dir da etwas zu Langzeitfolgen/ Schäden sagen? Immerhin dauert die Entwicklung bis zur Marktreife im Schnitt 11 Jahre, bis ein Impfstoff tatsächlich zugelassen wird. Und das sollen wir jetzt alle rein spritzen? Ich meine wer will und das für notwendig hält, bitte schön. Soll jeder machen wie er glaubt. Ich find das nicht so prickelnd.
Denn auch wenn ich Grouchos Ansicht nicht teile, was ist wenn er mit Bill Gates und dieser ganzen "Impfagenda" recht hat???? Denn zu 100% ausschließen kann ich es leider nicht.
Und ganz ehrlich wenn ich da darüber nachdenke, dann bekomm ich es mit der Angst zu tun. Ihr könnt mich jetzt gerne Angsthase, Schisser, Verschwörungstheoretiker, Volltrottel oder sonst was bezeichnen (wenn euch kreative Beleidigungen einfallen, dann bitte in die Kommentare damit :) lieber wärs mir, wenn mir jemand meine Fragen ernsthaft beantworten kann.
 
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