Der Kernpunkt ist halt der und das wird jetzt ja in der Palmer-Diskussion deutlich, dass wir halt gerade mit dem Shutdown zwar ein paar Menschenleben retten und unter Umständen ein paar Monate verlängern zum Preis, dass wir eine Weltwirtschaftskrise riskieren bzw. schon eingeläutet haben, an deren Folgen weitaus mehr, vermutlich exorbitant mehr, zugrunde gehen werden. Es werden also über kurz oder lang Menschenleben geopfert um andere Menschenleben retten zu können. Das hört sich alles sehr brutal an aber genau so ist doch leider die Sachlage nüchtern betrachtet. Dass jetzt über Palmer hergezogen wird, wie menschenverachtend er sei usw. geht voll an der Sache vorbei.
Wozu gibt es in Ethik das Experiment mit dem Kommunitarismus. Wenn Du drei, fünf, zwölf Menschen retten könntest und musst dabei einen einzigen anderen opfern (das bekannte Zugbeispiel mit der Schiene), würde jeder gesunde Menschenverstand sagen: Na klar wir retten die Gruppe auch wenn wir dafür einen einzelnen opfern müssen. Diese Überlegungen werden sogar benutzt in psychologischen Tests, um zu überprüfen, ob jemand geistig gesund ist, denn nur ein Psychopath würde entscheiden, dass er den einzelnen rettet und die Gruppe dafür opfert.
Wendet man dieses Beispiel auf den Shutdown an, kann man es drehen und wenden wie man will. Wir haben dermaßen Angst, dass wir versuchen die Angst zu kontrollieren und in Wirklichkeit laufen wir nur weg von der Angst. Das sagte schon Demokrit im alten Griechenland: Wer vor der Angst flieht, den verfolgt die Angst. Ich hoffe es wird verstanden um welchen Punkt es mir geht: Um die grundsätzliche Einstellung zum Leben. Wer Angst vor dem Tod als oberste Maxime seines geistigen Daseins macht, ist bereits tot. So ist das Leben ganz bestimmt nicht gedacht. Was mussten Generationen vor uns opfern, damit es anderen besser ging. In den Kriegen starben GIs damit wir heute Coca Cola saufen können.
Ich schreibe das alles völlig ohne große Emotion, es ist aber eine absolut berechtigte Perspektive sich zu fragen, was dieser Shutdown über unser Lebensverständnis aussagt.
Wozu gibt es in Ethik das Experiment mit dem Kommunitarismus. Wenn Du drei, fünf, zwölf Menschen retten könntest und musst dabei einen einzigen anderen opfern (das bekannte Zugbeispiel mit der Schiene), würde jeder gesunde Menschenverstand sagen: Na klar wir retten die Gruppe auch wenn wir dafür einen einzelnen opfern müssen. Diese Überlegungen werden sogar benutzt in psychologischen Tests, um zu überprüfen, ob jemand geistig gesund ist, denn nur ein Psychopath würde entscheiden, dass er den einzelnen rettet und die Gruppe dafür opfert.
Wendet man dieses Beispiel auf den Shutdown an, kann man es drehen und wenden wie man will. Wir haben dermaßen Angst, dass wir versuchen die Angst zu kontrollieren und in Wirklichkeit laufen wir nur weg von der Angst. Das sagte schon Demokrit im alten Griechenland: Wer vor der Angst flieht, den verfolgt die Angst. Ich hoffe es wird verstanden um welchen Punkt es mir geht: Um die grundsätzliche Einstellung zum Leben. Wer Angst vor dem Tod als oberste Maxime seines geistigen Daseins macht, ist bereits tot. So ist das Leben ganz bestimmt nicht gedacht. Was mussten Generationen vor uns opfern, damit es anderen besser ging. In den Kriegen starben GIs damit wir heute Coca Cola saufen können.
Ich schreibe das alles völlig ohne große Emotion, es ist aber eine absolut berechtigte Perspektive sich zu fragen, was dieser Shutdown über unser Lebensverständnis aussagt.