MMA Wetten 2024

UFC Fight Night Abu Dhabi

Das nächste internationale Event und diesmal zu schöner Uhrzeit für uns. Trotz vieler Random Matchups, motiviert mich die Uhrzeit nochmals genauer draufzuschauen.

Denis Tiuliulin vs Sedriques Dumas

Tiuliulin ist überhaupt nichts. Frage mich was die UFC von dem als Fighter hat. Der gehört absolut nicht in die UFC, hat null Grappling (und das als Russe), im Striking größtenteils ungefährlich und seine Cardio ab Rd. 2 ist auch fragwürdig. Auch schon 36 Jahre alt und mit Horrorrecord. Dies ist der letzte Fight auf seinem UFC-Vertrag und wird dementsprechend für Dumas geopfert.
Dumas ist kein Sympathieträger aber physisch ein Freak. Für die UFC auch einfach der interessantere Kämpfer der durchaus hart gematched wird. Fremd, Brundage, Azaitar und Ruziboev sind allesamt ordentliche Gegner. Der Kampf gegen Fremd kam zu früh für Dumas, danach hat man definitiv Verbesserungen gesehen. Im Grappling ist er eindeutig stärker geworden und sollte gegen Tiuliulin sogar einige Grapplingvorteile haben. Seine Cardio hat sich stark verbessert, seine Schlagauswahl ist überlegter.
Gegen Ruziboev natürlich ein absolut hartes Matchup gehabt, wobei es in den ersten 2 Minuten sogar gut ausgesehen hat.
Gegen Tiuliulin bekommt er jemanden, gegen den er schon als Short Notice gematched war, Kampf wurde nun zwei Monate später angesetzt, sollte Dumas entgegenkommen. Vom Talent her und den physischen Voraussetzungen klar pro Dumas. Wahrscheinlich sogar vorzeitig.
Beim Weigh-In und Face-Off nichts Erwähnenswertes.

Jai Herbert vs Rolando Bedoya

Bedoya steht zwar in der UFC 0-2, ist aber für mich gegen Herbert aber der Favorit. Bedoya hätte problemlos gegen Khaos Williams gewinnen können. Damals war ich auf Williams und hatte Glück, dass zwei Judges gegen Bedoya gesetzt haben. Bedoya hat in dem Kampf absolutes Herz bewiesen und gutes Striking. Da habe ich ihn durchaus unterschätzt.
Danach gegen Kenan Song war er zu Beginn klar besser, hat dann aber zu sehr nachgelassen.
Herbert wird sein schwächster seiner bisherigen UFC-Gegner sein. Herbert lebt immer nur von seiner Größe, hat aber innerhalb der UFC einen überschaubaren Erfolg. Seine Gegner sind natürlich auch relativ hart gewesen (Topuria, Moicano, Trinaldo, Nelson etc.). Herbert konnte aber nicht das zeigen, was man sich von ihm versprochen hat. Er ist mittlerweile 36 Jahre alt und zeigte zuletzt auch keine Verbesserungen, sondern eher das Gegenteil. Von Herbert kann man nicht mehr viel erwarten, entsprechend wurde er auch nicht auf die Manchester Card gematched. Ansonsten war er nämlich auf jeder UK-Card gematched. Seit Corona das erste Mal Auswärts unterwegs, obwohl letzte Woche UK PPV war…
Bedoya ist im Aufschwung, trotz zweier Niederlagen. Herberts Größenvorteile sind gegen Bedoya weniger stark als sonst. Gegen Fares war es ein ähnliches Matchup, da hatte Herbert große Probleme. Bedoya hat einen irren Output und eine super Cardio. Herberts Output ist für das Lightweight überschaubar, seine Defense gleichfalls unterer Durchschnitt. Zu Takedowns sollte es von beiden nicht kommen. Decision Win pro Bedoya. Ich glaube nicht, dass Bedoya KO geht (bisher noch nie), was aus meiner Sicht die einzige Chance für einen Herbert Sieg wäre.
Beim Weigh-In und Face-Off nichts Erwähnenswertes.

Sam Hughes vs Victoria Dudakova

Dudakova hat zwar schon zwei UFC-Siege, aber den Sieg gegen Nunes kann man irgendwie nicht richtig bewerten und gegen eine ganz schwache Frey war es auch nichts tolles. Dudakova hat dazu oft Probleme beim Gewicht machen. Allerdings ist Sie auch erst 25 und hat dafür durchaus etwas gezeigt. In der Contender Series fand ich ihren Auftritt absolut in Ordnung. Sie ist Champion im MMA-Jugendweltmeisterin geworden, lange und erfolgreiche Amateurkarriere. Sie hat gutes Grappling, gutes BJJ, ordentliche Cardio. Im Striking muss Sie sich verbessern. Overall sehe ich das Talent von Dudakova und glaube, dass Sie sich entwickeln wird. Von der Karriereplanung finde ich Nunes, Frey und nun Hughes auch die richtigen Schritte.
Hughes ist eine die immer alles reinhaut und gibt. Sie geht in den Clinch und versucht die Gegner zu zermürben. Ihre Sub Defense ist sehr gut und im Grappling kann Sie sich über Wasser halten. Ihr Striking ist eher ungefährlich. Besonders erfolgreich ist Sie aber nicht. Kämpft meist gegen Low-Level und verliert dann sogar. Interessant ist, die UFC matched Hughes öfters mal gegen junge talentierte Kämpferinnen. Lookboomnee, Jauregui und nun Dudakova. Bisher 0-2.
Die Quote überrascht mich sogar ein wenig, ich hätte mit einer schlechteren Odd für Dudakova gerechnet. Aber der Frey Kampf war nun mal wirklich überschaubar. Trotzdem sehe ich Dudakova hier gewinnen. Sie ist im Endeffekt auch die Kämpferin, welche für die UFC langfristig interessanter sein sollte.
Dudakova sieht top durchtrainiert aus und einfach viel athletischer.

Shamil Gaziev vs Don´Tale Mayes

Hier setze ich nur gegen Mayes. Der Typ kämpft einfach sowas von blöd. Gaziev ist auch nicht das wofür man den Anfangs gehyped hat. Aber gegen Mayes sollte es problemlos reichen. Hier auch quasi „Heimkämpfer“, dementsprechend nett gematched. Mayes ist in der Divsion wahrscheinlich eines der einfachste Lose. Zwar hat er tatsächlich 4-4 Record in der UFC, aber ich erinnere nur an den Abdelwahab Kampf… das war sowas von peinlich. Mittlerweile no contest, weil Abdelwahab gestofft hat, aber auch gegen einen washed up Sakai verloren, 2x gegen Nascimento... Siege einzig gegen Leute die nicht mehr in der UFC sind und selbst die Fights waren teilweise knapp.
Gaziev hat Probleme gegen Grappler, das sollte gegen Mayes überhaupt kein Problem werden. Im Stand Up ist er ausreichend gut genug um einen Mayes zu besiegen. Physisch sollte er auch überlegen sein. Gaziev trainiert in einem Top Gym (Makhachev, Mokaev, Aliskerov uvm.). Das Gym ist based in Bahrain, hat unendlich Tschetschenen eingebürgert und schüttet alle mit Kohle zu. Für mich ist klar wen man hier gewinnen lassen will. Mayes gibt keine große KO-Gefahr, null Grappling/ Sub Gefahr und kämpft idiotisch. Einfacher wird es für Gaziev nicht.


Mohammed Yahya vs Kaue Fernandes

Yahya kämpft hier nur weil er aus UAE kommt. Schon auf der letzten UAE-Card war er komplett überfordert im Grappling. Und das gegen Tervor Peek, der echt kein Top Level Grappler ist. Vor der UFC hat er gegen komplett schwache Leute gekämpft, meist gegen andere aus dem Arabischen Raum. Als es gegen zwei Engländer ging, wurde er submissed.
Kaue Fernandes kommt aus einem guten Gym, welches vor allem für gutes BJJ bekannt ist. Fernandes ist aber auch keiner der in der UFC großartige Zukunft haben wird. In einem ersten Fight hat er gegen Diakiese per Split verloren, was durchaus lobenswert zu betrachten ist. Ich glaube Yahya bekommt im Striking hier einen Gegner den er durchaus beschäftigen kann. Im Grappling wird er weiterhin überfordert sein. Die Siegquote auf Fernandes ist aber zu gering, vor allem „Auswärts“. Bei knappen Runden, wird man wohlwollend pro Yahya stimmen. Allerdings finde ich die Submission Quote pro Fernandes spielbar und probiere es damit.

Alonzo Menifield vs Azamat Murzakanov

Hier halte ich mich ganz kurz. Für mich ist das ein Kampf der nicht über die Punkte gehen wird. Azamat hat zwar zuletzt mal über die Punkte gewonnen, ist aber ansonsten ein purer KO-Fighter. Menifield ähnlich wild, der vor 3 Monaten erst nach 12 Sekunden schwer KO gegangen ist. Ansonsten aber auch gut für eine wilde Aktion um vorzeitig zu gewinnen. Normalerweise Azamat KO Sieg, aber traue auch Menifield was Wildes zu.

Tony Ferguson vs Michael Chiesa

Ich weiß es ist wahrscheinlich Wahnsinn, aber ich probiere mal wieder Ferguson. Chiesa steht 0-3 zuletzt, ist seit seiner Knieoperation nicht mehr der Alte, dazu sehr inaktiv. Da darf er eigentlich gegen keinen Gegner der Welt 1.15 stehen.
Ferguson fand ich gegen Paddy gar nicht so schlecht. Auf jeden Fall verbessert. Ich traue Ihm durchaus zu hier einen umkämpften Fight zu liefern. Auf jeden Fall so umkämpft, dass er eigentlich nicht 5.5 stehen dürfte. Ein Decision Win ist immer drin. KO-Sieg von Chiesa sehe ich überhaupt nicht und auf dem Boden sollte sich Tony noch verteidigen können. Beide Washed Up, daher auch enger als quotiert.

Marlon Vera vs Deiveson Figueiredo

5 Monate nachdem Vera gegen Omalley verprügelt worden ist, geht es zurück in dem Oktagon. Vera ist weiterhin erst 31 Jahre alt, hat aber eine irrsinnige UFC-Erfahrung. 15-8 Record in der UFC und verliert eigentlich nur gegen das absolute Who is Who. Aldo, Sandhagen, OMalley. Die Yadong Song Niederlage zähle ich nicht, da jeder normale Mensch Vera vorne gesehen hat. Gegen die absoluten Topstriker lässt sich Vera zu oft treffen und vertraut seinem Eisenschädel. Gegen Sandhagen & Omalley auch klar undersized. Ansonsten ist Vera aber ein super skilled Kämpfer. Viel Volume, brandgefährliche Kicks, gute Clincharbeit, 70% Takedown Defense und einen Eisenschädel. Dazu ist sein Problem, dass er oft Runde 1 benötigt um in den Kampf zu kommen. Vera´s Cardio und Durability ist unfassbar. Selbst gegen Omalley ist er kurz vor Kampfende fast nochmal in den Kampf zurückgekommen.
Figgy ist Ende 36 und immer noch relativ neu in der Gewichtsklasse. Seine Gegner waren bisher Font (37) und Garbrandt (Washed up und kaputtes Chin). Gegen Vera wird er Probleme haben sein Grappling durchzubekommen, dazu wird ein undersized Figgy niemals Vera per KO finishen. Im Striking sollte Vera mehr damage produzieren können. Als Außenseiter sehe ich Vera auf keinen Fall, evtl. ist er mental ein wenig gebrochen, da er gemerkt haben sollte das es für ganz oben nicht reichen wird. Aber hier ist er endlich mal wieder der physisch stärkere, größere und auch jüngere Kämpfer. Für mich darf Vera niemals der Underdog sein, auch wenn er natürlich durch eine verkackte 1. Runde bei einem 15 Minuten Fight Probleme bekommen könnte. Aber plötzlich Underdog gegen ein 36 Jähriges Flyweight ? Hmm.

Shara Magomedov vs Michal Oleksiejczuk

Vom Piraten Shara hat sich die UFC wohl ein wenig mehr versprochen. Klar, er gewinnt bisher immer, aber auch nichts wirklich Überzeugendes. Dazu lässt ihn wohl auch keine Comission in den USA oder Europa kämpfen. Trotzdem ist er aktuell noch ein Kämpfer den man gerne Siegen sehen will. Mit Oleksiejczuk kommt ein absoluter Company Man. Kämpft alles was man ihm gibt, short notice, Top Gegner, Schrott Gegner, Rookie, alles egal. Vor 2 Monaten wurde ihm erst fast der Arm von Holland abgerissen und jetzt darf er gegen Magomedov ran. Eine Submission dürfte er hier nicht fürchten, dafür harte Kicks.
Ich glaube das Shara hier vorzeitig gewinnt, mich würde es aber nicht wundern, wenn Oleksiejczuk hier einen Upset schaffen könnte. Michals Grappling ist auch nichts, aber sollte besser sein als Sharas. Sein Rechter Arm sollte von der Holland Submission immer noch angeschlagen sein, aber seine Power kommt eh mit seiner Linken. Daher halte ich es durchaus für möglich das Michal hier sofort all in mit seiner Linken angreift.
Zusammengefasst, ich glaube der Kampf geht nicht über die volle Distanz.

Umar Nurmagomedov vs Cory Sandhagen

Auf den Fight hat Umar lange gewartet. Keine Sau die höher geranked ist will gegen ihn antreten, nun bekommt er endlich einen Topgegner und könnte sich mit einem Sieg in einen Title Fight bringen. Im Striking könnte es für Umar gefährlich werden, da ist Sandhagen einfach Top Level. Umar hat seinen Cousin Khabib im Corner, obwohl dieser eigentlich ja nicht mehr sich blicken lassen wollte. Ich denke die Ansage wird klar sein, keine Spielchen gegen einen gefährlichen Striker, sondern klarer Gameplan und striktes Grappling. Der Submission Sieg für Umar ist für mich sehr wahrscheinlich. Einen KO-Sieg gegen Sandhagen sehe ich nicht. Der hat schon ganz andere Schlachten geschlagen. Genauso sehe ich Sandhagen nicht KO-Siegen, dafür kämpft Umar eigentlich zu schlau und rettet sich dann ins Grappling.
Ich glaube der Main Fight wird relativ viel Grappling und am Ende auch ein vorzeitiger Sieg durch Submission durch Umar. Die Quote dafür finde ich durchaus ansprechend.

Gesamt:
2/10 Gaziev + Dumas 1.91q @ Rabona
2/10 Umar Nurmagomedov by Sub 3.5q @ Pin
2/10 Menifield vs Murzakanov doesn’t go to distance + Magomedov vs Oleksiejczuk doesn’t go to distance 1.97q @ Rabona
1/10 Vera 2.2q @ Pin
1/10 Dudakova 1.59q @ Pin
0.5/10 Bedoya 2.09q @ Pin
0.5/10 Ferguson 5q @ Rabona
0.5/10 Kaue by Submission 3.33q @ Rabona
 
UFC Fight Night Abu Dhabi


Gesamt:
2/10 Gaziev + Dumas 1.91q @ Rabona
2/10 Umar Nurmagomedov by Sub 3.5q @ Pin
2/10 Menifield vs Murzakanov doesn’t go to distance + Magomedov vs Oleksiejczuk doesn’t go to distance 1.97q @ Rabona
1/10 Vera 2.2q @ Pin
1/10 Dudakova 1.59q @ Pin
0.5/10 Bedoya 2.09q @ Pin
0.5/10 Ferguson 5q @ Rabona
0.5/10 Kaue by Submission 3.33q @ Rabona

Ganz vergessen das auszuwerten. Wahrscheinlich wollte ich es schnell verdrängen...Sorry dafür.

-5.68
 
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UFC 306 Noche UFC
Das lang angekündigte und einmalige UFC-Event in der Sphere findet am Samstag – Sonntag statt. Die Card ist so oft wie zuletzt ernüchternd. Mich reizt kaum ein Kampf. Aber es wird natürlich trotzdem geguckt.
Eins vorweg, ich glaube kaum an einen „Heimvorteil“ für die Mexikanischen Kämpfer. Mexikaner gucken am Dia de la Indepedencia Boxen. Das ist Tradition und mit dem Canelo Fight als Konkurrent wird es für die UFC schwer den mexikanischen Markt zu bearbeiten. Ich war zweimal in Las Vegas zum Mexican Independence Weekend. Einmal war Canelo Fight, alles war voller Mexikaner. Als Canelo vs Golovkin 2018 lief, war ich sogar in Tijuana. Außer bei Fußball WM Halbfinale/ Finale habe ich sowas noch nie erlebt. Alle Restaurants, Bars etc. voll und selbst die Straßenverkäufer haben sich vor jeden freien TV gesellt. Boxen ist Volkssport in Mexiko. Mit so einer schwachen Card gegen Canelo anzutreten, dazu die völlig überdimensionierten Eintrittspreise, ist einfach dumm. Da gewinnt die UFC keinen einzigen Fan dazu. Die Mexikaner die sich die UFC-Karten leisten könnten, gehen an dem Tag zu Canelo. Normalos können sich die Tickets eh nicht leisten. Dementsprechend wird das Publikum kaum pro Mexiko sein, sondern ganz normales UFC-Publikum.

Alexa Grosso (16-3-1) vs Valentina Shevchenko (23-4-1)

Valentina ist mittlerweile 36 und ich kenne die Statistik von über 35-Jährigen in Title Matches. Ist mir aber egal. Ohne diesen irrsinnigen Judge hätte Valentina ihren Titel schon im letzten Kampf zurückgeholt. Valentina ist weiterhin absolut Top Fit, hat weiterhin ihre Skills. Die Niederlage im 1. Kampf kam irgendwie mit Ankündigung, Valentina kam einem vorher nicht hungrig vor und die Akzeptanz der Niederlage war irgendwie auch passend. Im 2. Kampf sah es schon wieder ganz anders aus und nach der Verarsche scheint Sie mir motiviert wie nie.
Mit ein bisschen Gegenwehr bei Takedowns sollte Shevchenko hier problemlos Grosso outscoren. An einen vorzeiteigenen Sieg glaube ich nicht, bei keinen der beiden. Bei Grosso´s Sieg war es mehr eine Selbstaufgabe. Ich vergleiche das mit der Nunes Niederlage gegen Pena. Grosso ist eine Gute, aber auch nichts Außergewöhnliches. Ich sehe die überhaupt nicht auf dem Niveau was Shevchenko ist/war.
Als Underdog spiele ich Valentina sowas von. 49-47 Decision Win Valentina mein Tipp.

Brian Ortega (16-3) vs Diego Lopes (25-6)

Lopes hat sich zurecht zum Publikumsliebling hochgekämpft. Kam aus dem nichts und liefert. Mit Ortega gibt’s aber nach Evloev wohl den stärksten Gegner, dazu ähnlich wie Evloev einer der mit dem BBJ von Lopes mithalten kann evtl. sogar stärker ist.
Ortega hat gegen Rodriguez gezeigt, dass man weiterhin mit ihm rechnen kann. Ansonsten stellt sich die Frage gegen wen Ortega denn bisher verloren hat? Holloway und Volkanovski. Das Who is Who also. Die Niederlage gegen Rodriguez war verletzungsbedingt und der Rückkampf hat gezeigt wie es ansonsten ausgehen hätte können.
Gegen einen 5 Stunden Short Notice Ige hat Lopes zwar gewonnen, war aber am Ende auch gut unter Druck. Das ist eher keine Auszeichnung wert.
Ortega hat klar die größere UFC-Erfahrung und High Level Competition (Holloway, Volkanovski, Rodriguez, Zombie, Swanson, Moicano, Guida usw.), allerdings natürlich auch eine lange Pause zwischen 22 bis 24.
Trotzdem finde ich den Kampf eher 50/50 anstatt Ortega als Underdog. Ortega ist auch erst 33 Jahre alt… da ist noch einiges im Köcher.

Gesamt:
2/10 Shevchenko 2.14q @ Pin
1/10 Ortega 2.71q @ Pin

 
UFC 306 Noche UFC
Das lang angekündigte und einmalige UFC-Event in der Sphere findet am Samstag – Sonntag statt. Die Card ist so oft wie zuletzt ernüchternd. Mich reizt kaum ein Kampf. Aber es wird natürlich trotzdem geguckt.
Eins vorweg, ich glaube kaum an einen „Heimvorteil“ für die Mexikanischen Kämpfer. Mexikaner gucken am Dia de la Indepedencia Boxen. Das ist Tradition und mit dem Canelo Fight als Konkurrent wird es für die UFC schwer den mexikanischen Markt zu bearbeiten. Ich war zweimal in Las Vegas zum Mexican Independence Weekend. Einmal war Canelo Fight, alles war voller Mexikaner. Als Canelo vs Golovkin 2018 lief, war ich sogar in Tijuana. Außer bei Fußball WM Halbfinale/ Finale habe ich sowas noch nie erlebt. Alle Restaurants, Bars etc. voll und selbst die Straßenverkäufer haben sich vor jeden freien TV gesellt. Boxen ist Volkssport in Mexiko. Mit so einer schwachen Card gegen Canelo anzutreten, dazu die völlig überdimensionierten Eintrittspreise, ist einfach dumm. Da gewinnt die UFC keinen einzigen Fan dazu. Die Mexikaner die sich die UFC-Karten leisten könnten, gehen an dem Tag zu Canelo. Normalos können sich die Tickets eh nicht leisten. Dementsprechend wird das Publikum kaum pro Mexiko sein, sondern ganz normales UFC-Publikum.

Alexa Grosso (16-3-1) vs Valentina Shevchenko (23-4-1)

Valentina ist mittlerweile 36 und ich kenne die Statistik von über 35-Jährigen in Title Matches. Ist mir aber egal. Ohne diesen irrsinnigen Judge hätte Valentina ihren Titel schon im letzten Kampf zurückgeholt. Valentina ist weiterhin absolut Top Fit, hat weiterhin ihre Skills. Die Niederlage im 1. Kampf kam irgendwie mit Ankündigung, Valentina kam einem vorher nicht hungrig vor und die Akzeptanz der Niederlage war irgendwie auch passend. Im 2. Kampf sah es schon wieder ganz anders aus und nach der Verarsche scheint Sie mir motiviert wie nie.
Mit ein bisschen Gegenwehr bei Takedowns sollte Shevchenko hier problemlos Grosso outscoren. An einen vorzeiteigenen Sieg glaube ich nicht, bei keinen der beiden. Bei Grosso´s Sieg war es mehr eine Selbstaufgabe. Ich vergleiche das mit der Nunes Niederlage gegen Pena. Grosso ist eine Gute, aber auch nichts Außergewöhnliches. Ich sehe die überhaupt nicht auf dem Niveau was Shevchenko ist/war.
Als Underdog spiele ich Valentina sowas von. 49-47 Decision Win Valentina mein Tipp.

Brian Ortega (16-3) vs Diego Lopes (25-6)

Lopes hat sich zurecht zum Publikumsliebling hochgekämpft. Kam aus dem nichts und liefert. Mit Ortega gibt’s aber nach Evloev wohl den stärksten Gegner, dazu ähnlich wie Evloev einer der mit dem BBJ von Lopes mithalten kann evtl. sogar stärker ist.
Ortega hat gegen Rodriguez gezeigt, dass man weiterhin mit ihm rechnen kann. Ansonsten stellt sich die Frage gegen wen Ortega denn bisher verloren hat? Holloway und Volkanovski. Das Who is Who also. Die Niederlage gegen Rodriguez war verletzungsbedingt und der Rückkampf hat gezeigt wie es ansonsten ausgehen hätte können.
Gegen einen 5 Stunden Short Notice Ige hat Lopes zwar gewonnen, war aber am Ende auch gut unter Druck. Das ist eher keine Auszeichnung wert.
Ortega hat klar die größere UFC-Erfahrung und High Level Competition (Holloway, Volkanovski, Rodriguez, Zombie, Swanson, Moicano, Guida usw.), allerdings natürlich auch eine lange Pause zwischen 22 bis 24.
Trotzdem finde ich den Kampf eher 50/50 anstatt Ortega als Underdog. Ortega ist auch erst 33 Jahre alt… da ist noch einiges im Köcher.

Gesamt:
2/10 Shevchenko 2.14q @ Pin
1/10 Ortega 2.71q @ Pin


+1.28
 
UFC Fight Night Paris 28.09 ab 18 Uhr
Die UFC ist wieder in Paris und bisher war jede Paris Karte Bombe. Von der Stimmung her mit das Beste des ganzen Jahres, dazu meist super Fights, auch wenn es von den Namen her so lala ist.

Darya Zheleznyakova vs Ailin Perez
Ich glaube es ist der Zeitpunkt wo der Ailin Perez Lay kommen sollte. Edwards war zuletzt einfach zu inaktiv, aber Perez kann NICHTS außer auf einem liegen und wild rumhüpfen. Sie steckt gut ein, ja. Und verkauft ihre „Treffer“ gut. Ansonsten ist das wirklich nichts. Sie wird immer wieder gebucht, da Sie relativ unterhaltsam ist. Einlauf, Rumgehüpfe nach dem Kampf, OF „Model“ etc. Aber das kann dauerhaft keine sportliche Zukunft haben. Dazu bricht sie eigentlich bei jedem Kampf ab Ende 2. Runde ein.
Mit Darya kommt eine in Frankreich durchaus bekannte Russin. Bei ARES FC (Französische Orga) gekämpft und bei MMA Factory am trainieren (Gym von Gane, Imavov, Lapilus, früher Ngannou).
Es ist also ein Heimkampf für Darya, was bei den Showeinlagen von Perez durchaus nicht schlecht ist, vor allem in Richtung Judges.
Sie hat in ihrem 1. UFC Fight zwar nur gegen eine schlechte Gegnerin gewonnen, aber mir gezeigt, dass Sie nach einem Takedown keine Probleme hat wieder aufzustehen und die Kondition nicht kaputt geht. Gegnerin Rendon ist nichts, aber hat solides Grappling und Takedowns. Dem konnte Darya nach der 1. Runde problemlos überwinden. Ähnlich stelle ich mir das gegen Perez vor. Wenn Perez nach den ersten 2-3 Takedowns (ohne jeglichen Damage) müde wird, wird Darya die im Striking zerlegen. Darya hat stabiles Striking und harte Fäuste. Perez ist im Striking nichts, hat null Power und hüpft ihre Gegnerinnen meist nach dem Takedown mürbe…
Dazu war Perez heute auf der Waage komplett am Ende. Sie zittert, kippt fast um, kann sich kaum auf den Füßen halten. Dazu natürlich zu viel Gewicht gehabt. Normalerweise wird so ein Kampf nun abgesagt, aber irgendwie scheint der weiterhin zu laufen. Bei den sowieso schon Konditionsproblemen, wird das noch dramatischer werden. Perez körperlich auch komplett unterlegen.
Ich gehe hier sowas von mit dem Underdog.

Kevin Jousset vs Bryan Battle

Jousset war mir irgendwie ein Rätsel, daher habe ich nach seinen zwei starken Auftritten in der UFC mal ein bisschen detaillierter nachgeschaut und mittlerweile ist mir nicht ganz klar weshalb er Außenseiter ist.
Jousset bekommt hier einen Heimkampf um nach vielen Jahren in Frankreich richtig vorgestellt zu werden. Er ist vor 9 Jahren nach Schottland und danach nach Australien gegangen. Seine komplette Amateurkarriere und der Beginn der Profikarriere haben sich in Ozeanien abgespielt. Er ist ein High Level Judoka und um sein Striking zu verbessern ist er zu den CKB-Jungs gewechselt. Dort mit Volkanovski, Adesanya, Hooker und Kara-France trainiert. Ein Striking hat sich extrem verbessert und er war einer der ersten Doppel Champs (Middle & Welterweight) bei Hex Fight (Ozeanien Orga). Bei seinen Auftritten in der UFC hatte er mit Crosbie und Kenan Song durchaus stabile Gegner und hat beide Mal überzeugt. Für die Gewichtsklasse ist er ein sehr großer und kräftiger Kämpfer, seine Ernährung scheint aber Top zu sein. Laut Interview sei er schon Anfang der Woche auf Gewicht gewesen und durfte sogar extra Essen nehmen.
Bryan Battle ist auch ein großer Junge, früher sogar im Schwergewicht, seitdem kontinuierlich runtergegangen und in der UFC als einer der wenigen neueren TUF Champs am Liefern. Bisher zwar gegen keinen richtig guten Gegner außer Fakhretdinov, aber als allrounder sehr überzeugt. Trotzdem sehe ich keinen Weg für Battle, wie er mal in die Top 10 kommen könnte oder wenigstens Top 15. Fakhretdinov hat ihm da schon die Grenzen aufgezeigt. Bei Jousset sehe ich aber die Möglichkeiten sich wirklich hochzuarbeiten. Der Typ hat extrem gutes Striking, sehr viel Output und dazu 1a Judo. Das spiegelt sich in Top Takedowns (offensive und defensiv) wider.
Jousset kämpft hier zum ersten Mal daheim und ist mit Sicherheit aus gutem Grund auf der Main Card. Die UFC will Jousset in Frankreich aufbauen. Frankreich ist aktuell der heißeste Markt außerhalb USA & UK und ein weiterer Hypetrain könnte nicht schaden.
Ich sehe den Kampf eher knapp pro Jousset vom Skillset her. Erfahrung spricht pro Battle, aber Battle konnte oft durch seine körperlichen Vorteile den Kampf von Beginn an dominieren, das wird hier nicht möglich sein.
Jousset sah topfit aus und ist beim Fight dann meist nochmal 15-20 Pfund schwerer (laut Interview). Battle ist allerdings auch nochmal um einiges schwerer, aber ich glaube keine 15-20 Pfund. Beim Weigh-In sah Battle auch irgendwie angestrengt und schwächer aus. Kann morgen natürlich wieder anders sein. War jetzt kein kurz vor Tod Weigh in wie bei Perez.

Oumar Sy vs Da Woon Jung
Oumar Sy wird der nächste Kracher aus Frankreichs MMA Szene sein. Modellathlet, gutes Wrestling, gute Submissions harte Hände. In KSW gegen unangenehme Gegner vorzeitig in unter 2 Minuten 3x gewonnen und in seinem ersten UFC-Fight wieder in der 1. Runde gewonnen.
Oumar bekommt hier mit Jung einen Gegner der wahrscheinlich auf der Abschussliste der UFC ist und nur gematched wurde um den noch jungen Sy ein stabiles Heimdebut zu bieten. Jung ist für mich nichts, hatte mal einen Glückstreffer gegen Chinny Nzechukwu und einem einigermaßen stabilen Start in die UFC. Seitdem entwickelt er sich zurück, scheint spätestens durch Jacoby gebrochen worden zu sein und eine Submission Niederlage gegen Ulberg sieht auch massiv nasty aus.
Für Sy ist das ein Gegner mit Namen und guter UFC-Erfahrung, aber ohne jegliche Gefahr. Sy in Runde 1 oder 2 und in den nächsten 2 Jahren einer für die Top 15.
Oumar Sy sah beim Weigh In wie zu erwarten massiv aus. Einer der wenigen der neben Jung noch massiver aussieht.

Ludovit Klein vs Robert Roosevelt
Klein wird die neue und etwas tolerantere Doping policy entgegenkommen. Der ist komplett auf Juice. Anders ist seine physis kaum zu erklären. Die UFC schenkt ihm hier mit Roosevelt einen der zum Abschuss freigegeben ist. Roosevelt hatte 2x TUF und hat es nicht geschafft, hatte normale UFC-Laufbahn und hat es nicht geschafft und ist nun zurück um direkt wieder zu verlieren. Seine UFC-Siege sind gegen Leute die nicht in die UFC gehören und längst nicht mehr da sind.
Roosevelt ist glaube ich gar kein schlechter, aber kämpft viel zu undiszipliniert und wird glaube ich auch langsam zu alt für seinen langen Körper im Lightweight. Vielleicht würde ihm ein Neuaufbau in einer höheren Klasse guttun.
Klein ist zwar 18 cm kleiner, aber wie aus Stahl. Wäre er etwas größer, dann wäre Klein einer für ganz oben im Lightweight. Mit großen Gegnern hat er aber kein Problem, siehe seinen Fight gegen Bahamondes. Bei Klein sieht man stetig eine Verbesserung, bei Roosevelt geht es stetig bergab. Hier bekommt Klein einen „Heimkampf“ in Europa und wird dies gegen Roosevelt auch vergolden.
Beide Problemlos beim Weigh-In. Roosevelt wie immer pur skinny, Klein pur shredded.
William Gomis vs Joanderson Brito
Ein Heimkämpfer muss ja verkacken und Gomis ist für mich dieser wo ich definitiv Schwierigkeiten sehe. Das Matchup ist der Horror für ihn. Brito rennt durch seine Gegner, massiv unangenehm zu kämpfen. Schon vor dem UFC-Start immerhin Diego Lopes und Chepe Mariscal besiegt. Alle Kämpfe seit seinem Aussetzer gegen Algeo, vorzeitig gewonnen. Nicht nur hart mit den Fäusten, sondern auch maximal kranker Powerwrestler. Auch wenn Gomis eine gute Takedown Defense hat, waren seine Gegner bisher nicht Ansatzweise auf Brito Niveau. Seine Auftritte gegen Errens und Marshall sind in der retrospektive auch eher negativer zu bewerten. Beides keine Leute die in der UFC die Bäume ausreißen. Das gleiche gilt für den Sieg gegen Ghemmouri. Gomis ist noch jung und hat Talent, aber hier wird Brito ihn auseinandernehmen. Wahrscheinlich Runde 2, nachdem er in Runde 1 noch einigermaßen dank Takedown Defense mithalten konnte.

Brito komplett shredded plus provoziert Gomis beim Face Off. Ich glaube von Brito träumt Gomis heute Nacht…


4/10 Sy + Klein + Brito 1.7q @ Rabona
3/10 Zheleznyakova 2.8q @ Rabona
2/10 Jousset 2.42q @ Pin
2/10 Sy vs Jung will NOT go to Distance + Klein vs Roosevelt will NOT go to Distance 2.02q @ Rabona
0.5/10 Zheleznyakova Round 3 – 19q @ Rabona
0.5/10 Zheleznyakova Round 2 – 13 q @ Rabona

 
UFC Fight Night Paris 28.09 ab 18 Uhr
Die UFC ist wieder in Paris und bisher war jede Paris Karte Bombe. Von der Stimmung her mit das Beste des ganzen Jahres, dazu meist super Fights, auch wenn es von den Namen her so lala ist.

Darya Zheleznyakova vs Ailin Perez
Ich glaube es ist der Zeitpunkt wo der Ailin Perez Lay kommen sollte. Edwards war zuletzt einfach zu inaktiv, aber Perez kann NICHTS außer auf einem liegen und wild rumhüpfen. Sie steckt gut ein, ja. Und verkauft ihre „Treffer“ gut. Ansonsten ist das wirklich nichts. Sie wird immer wieder gebucht, da Sie relativ unterhaltsam ist. Einlauf, Rumgehüpfe nach dem Kampf, OF „Model“ etc. Aber das kann dauerhaft keine sportliche Zukunft haben. Dazu bricht sie eigentlich bei jedem Kampf ab Ende 2. Runde ein.
Mit Darya kommt eine in Frankreich durchaus bekannte Russin. Bei ARES FC (Französische Orga) gekämpft und bei MMA Factory am trainieren (Gym von Gane, Imavov, Lapilus, früher Ngannou).
Es ist also ein Heimkampf für Darya, was bei den Showeinlagen von Perez durchaus nicht schlecht ist, vor allem in Richtung Judges.
Sie hat in ihrem 1. UFC Fight zwar nur gegen eine schlechte Gegnerin gewonnen, aber mir gezeigt, dass Sie nach einem Takedown keine Probleme hat wieder aufzustehen und die Kondition nicht kaputt geht. Gegnerin Rendon ist nichts, aber hat solides Grappling und Takedowns. Dem konnte Darya nach der 1. Runde problemlos überwinden. Ähnlich stelle ich mir das gegen Perez vor. Wenn Perez nach den ersten 2-3 Takedowns (ohne jeglichen Damage) müde wird, wird Darya die im Striking zerlegen. Darya hat stabiles Striking und harte Fäuste. Perez ist im Striking nichts, hat null Power und hüpft ihre Gegnerinnen meist nach dem Takedown mürbe…
Dazu war Perez heute auf der Waage komplett am Ende. Sie zittert, kippt fast um, kann sich kaum auf den Füßen halten. Dazu natürlich zu viel Gewicht gehabt. Normalerweise wird so ein Kampf nun abgesagt, aber irgendwie scheint der weiterhin zu laufen. Bei den sowieso schon Konditionsproblemen, wird das noch dramatischer werden. Perez körperlich auch komplett unterlegen.
Ich gehe hier sowas von mit dem Underdog.

Kevin Jousset vs Bryan Battle

Jousset war mir irgendwie ein Rätsel, daher habe ich nach seinen zwei starken Auftritten in der UFC mal ein bisschen detaillierter nachgeschaut und mittlerweile ist mir nicht ganz klar weshalb er Außenseiter ist.
Jousset bekommt hier einen Heimkampf um nach vielen Jahren in Frankreich richtig vorgestellt zu werden. Er ist vor 9 Jahren nach Schottland und danach nach Australien gegangen. Seine komplette Amateurkarriere und der Beginn der Profikarriere haben sich in Ozeanien abgespielt. Er ist ein High Level Judoka und um sein Striking zu verbessern ist er zu den CKB-Jungs gewechselt. Dort mit Volkanovski, Adesanya, Hooker und Kara-France trainiert. Ein Striking hat sich extrem verbessert und er war einer der ersten Doppel Champs (Middle & Welterweight) bei Hex Fight (Ozeanien Orga). Bei seinen Auftritten in der UFC hatte er mit Crosbie und Kenan Song durchaus stabile Gegner und hat beide Mal überzeugt. Für die Gewichtsklasse ist er ein sehr großer und kräftiger Kämpfer, seine Ernährung scheint aber Top zu sein. Laut Interview sei er schon Anfang der Woche auf Gewicht gewesen und durfte sogar extra Essen nehmen.
Bryan Battle ist auch ein großer Junge, früher sogar im Schwergewicht, seitdem kontinuierlich runtergegangen und in der UFC als einer der wenigen neueren TUF Champs am Liefern. Bisher zwar gegen keinen richtig guten Gegner außer Fakhretdinov, aber als allrounder sehr überzeugt. Trotzdem sehe ich keinen Weg für Battle, wie er mal in die Top 10 kommen könnte oder wenigstens Top 15. Fakhretdinov hat ihm da schon die Grenzen aufgezeigt. Bei Jousset sehe ich aber die Möglichkeiten sich wirklich hochzuarbeiten. Der Typ hat extrem gutes Striking, sehr viel Output und dazu 1a Judo. Das spiegelt sich in Top Takedowns (offensive und defensiv) wider.
Jousset kämpft hier zum ersten Mal daheim und ist mit Sicherheit aus gutem Grund auf der Main Card. Die UFC will Jousset in Frankreich aufbauen. Frankreich ist aktuell der heißeste Markt außerhalb USA & UK und ein weiterer Hypetrain könnte nicht schaden.
Ich sehe den Kampf eher knapp pro Jousset vom Skillset her. Erfahrung spricht pro Battle, aber Battle konnte oft durch seine körperlichen Vorteile den Kampf von Beginn an dominieren, das wird hier nicht möglich sein.
Jousset sah topfit aus und ist beim Fight dann meist nochmal 15-20 Pfund schwerer (laut Interview). Battle ist allerdings auch nochmal um einiges schwerer, aber ich glaube keine 15-20 Pfund. Beim Weigh-In sah Battle auch irgendwie angestrengt und schwächer aus. Kann morgen natürlich wieder anders sein. War jetzt kein kurz vor Tod Weigh in wie bei Perez.

Oumar Sy vs Da Woon Jung
Oumar Sy wird der nächste Kracher aus Frankreichs MMA Szene sein. Modellathlet, gutes Wrestling, gute Submissions harte Hände. In KSW gegen unangenehme Gegner vorzeitig in unter 2 Minuten 3x gewonnen und in seinem ersten UFC-Fight wieder in der 1. Runde gewonnen.
Oumar bekommt hier mit Jung einen Gegner der wahrscheinlich auf der Abschussliste der UFC ist und nur gematched wurde um den noch jungen Sy ein stabiles Heimdebut zu bieten. Jung ist für mich nichts, hatte mal einen Glückstreffer gegen Chinny Nzechukwu und einem einigermaßen stabilen Start in die UFC. Seitdem entwickelt er sich zurück, scheint spätestens durch Jacoby gebrochen worden zu sein und eine Submission Niederlage gegen Ulberg sieht auch massiv nasty aus.
Für Sy ist das ein Gegner mit Namen und guter UFC-Erfahrung, aber ohne jegliche Gefahr. Sy in Runde 1 oder 2 und in den nächsten 2 Jahren einer für die Top 15.
Oumar Sy sah beim Weigh In wie zu erwarten massiv aus. Einer der wenigen der neben Jung noch massiver aussieht.

Ludovit Klein vs Robert Roosevelt
Klein wird die neue und etwas tolerantere Doping policy entgegenkommen. Der ist komplett auf Juice. Anders ist seine physis kaum zu erklären. Die UFC schenkt ihm hier mit Roosevelt einen der zum Abschuss freigegeben ist. Roosevelt hatte 2x TUF und hat es nicht geschafft, hatte normale UFC-Laufbahn und hat es nicht geschafft und ist nun zurück um direkt wieder zu verlieren. Seine UFC-Siege sind gegen Leute die nicht in die UFC gehören und längst nicht mehr da sind.
Roosevelt ist glaube ich gar kein schlechter, aber kämpft viel zu undiszipliniert und wird glaube ich auch langsam zu alt für seinen langen Körper im Lightweight. Vielleicht würde ihm ein Neuaufbau in einer höheren Klasse guttun.
Klein ist zwar 18 cm kleiner, aber wie aus Stahl. Wäre er etwas größer, dann wäre Klein einer für ganz oben im Lightweight. Mit großen Gegnern hat er aber kein Problem, siehe seinen Fight gegen Bahamondes. Bei Klein sieht man stetig eine Verbesserung, bei Roosevelt geht es stetig bergab. Hier bekommt Klein einen „Heimkampf“ in Europa und wird dies gegen Roosevelt auch vergolden.
Beide Problemlos beim Weigh-In. Roosevelt wie immer pur skinny, Klein pur shredded.
William Gomis vs Joanderson Brito
Ein Heimkämpfer muss ja verkacken und Gomis ist für mich dieser wo ich definitiv Schwierigkeiten sehe. Das Matchup ist der Horror für ihn. Brito rennt durch seine Gegner, massiv unangenehm zu kämpfen. Schon vor dem UFC-Start immerhin Diego Lopes und Chepe Mariscal besiegt. Alle Kämpfe seit seinem Aussetzer gegen Algeo, vorzeitig gewonnen. Nicht nur hart mit den Fäusten, sondern auch maximal kranker Powerwrestler. Auch wenn Gomis eine gute Takedown Defense hat, waren seine Gegner bisher nicht Ansatzweise auf Brito Niveau. Seine Auftritte gegen Errens und Marshall sind in der retrospektive auch eher negativer zu bewerten. Beides keine Leute die in der UFC die Bäume ausreißen. Das gleiche gilt für den Sieg gegen Ghemmouri. Gomis ist noch jung und hat Talent, aber hier wird Brito ihn auseinandernehmen. Wahrscheinlich Runde 2, nachdem er in Runde 1 noch einigermaßen dank Takedown Defense mithalten konnte.

Brito komplett shredded plus provoziert Gomis beim Face Off. Ich glaube von Brito träumt Gomis heute Nacht…


4/10 Sy + Klein + Brito 1.7q @ Rabona
3/10 Zheleznyakova 2.8q @ Rabona
2/10 Jousset 2.42q @ Pin
2/10 Sy vs Jung will NOT go to Distance + Klein vs Roosevelt will NOT go to Distance 2.02q @ Rabona
0.5/10 Zheleznyakova Round 3 – 19q @ Rabona
0.5/10 Zheleznyakova Round 2 – 13 q @ Rabona


Was ein Durchschuss und was ein Tag hahaha

das Brito verliert war natürlich Verarsche. Der Rest einfach scheiss Tipps. Sorry dafür.

Verabschiede mich damit auch erstmal hier. Das war too much heute.

-12
 
UFC 307


Iasmin Lucindo - Marina Rodriguez

Lucindo ist mit 22 so komplett wie kaum eine andere in ihrer Altersgruppe. Pfeilschnell im Striking, tödlich auf der Matte, und, was am wichtigsten ist, sie trifft gute Entscheidungen. Zog bislang nur bei ihrem Debut vor 2 Jahren gegen Jauregui den Kürzeren, ansonsten tadellos.

Ähnlich wie Rodriguez findet auch Lucindo ihre Range mit Frontkicks und lockt dadurch ihre Gegner in ihren Space, wo sie dann meist die schnelleren Fäuste hat. Denke, da hat sich Lucindo ein paar Dinge bei der Veteranin abgeguckt. Es bleibt abzuwarten, wie dieses Mirror-Match sich abspielen wird. Für gewöhnlich ergeben sich in solchen Situationen Vorteile für die erfahrenere Seite.

Dann ist da noch der Grappling-Vorteil den Lucindo hat bzw haben soll. Auch da bin ich eher vorsichtig. Weder hat Lucindo bislang bewiesen, nach Belieben Takedowns landen zu können. Noch kann man sagen, dass Rodriguez aufgeschmissen ist, wenn sie mal auf dem Rücken landet. Dern konnte sie lange von sich halten, gegen Jandiroba sah das weniger gut aus. Beides wesentlich bessere Grappler als Lucindo.

Rodriguez ist mit Abstand die bisher stärkste Gegnerin des brasilianischen Supertalents in ihrer noch jungen Karriere. Ich sehe diesen Fight mehr oder weniger ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Rodriguez, auf Grund ihrer Erfahrung. Denn das was Lucindo am Besten macht, macht Rodriguez mindestens genau so gut. Klar wird im MMA oft der statistische Vorteil der jüngeren Fighter hervorgehoben, aber in diesem Fall sehe ich Lucindo noch weit genug weg von ihrer Prime und Rodriguez noch spritzig genug.

Trotzdem vorsichtig, da Rodriguez in den letzten Jahren ein paar Mal schmerzhaft angeklingelt wurde. Keine gute Sache mit 36, aber ich würde behaupten, dass die beiden Täterinnen (Lemos und Andrade) wesentlich härter schwingen als Lucindo.

Rodriguez to win @2,4 2/10


Ovince St. Preux - Ryan Spann

Hier kurz. Spann jünger, schneller, vermutlich kräftiger. Trotzdem als Favorit selten was wert mMn. Findet regelmäßig Wege, sich in Schwierigkeiten zu bringen und zeigt große Schwankungen in Sachen Konzentration. Hat hier mit OSP einen fast-Rentner vor sich, der sich kaum noch bewegt im Oktagon, und trotzdem irgendwie Gefahr ausstrahlt.

Klar könnte hier Spann alles ganz leicht aussehen lassen und OSP mit 2-3 guten Strikes außer Gefecht setzen. Die Quoten deuten jedenfalls darauf hin. Macht er allerdings einen Fehler, könnte es sein Letzter sein. OSP hat nach wie vor Power in Fäusten sowie Kicks, und setzt Spann z.B. zu ner Guillotine an, was er gerne tut, kann er selber ganz schnell in einer Von-Flue landen. Darin ist St.Preux bekanntlich ein Meister. Gibt mMn genügend Szenarien, wo er Spann blöd aussehen lassen kann.

St. Preux to win inside the distance @4,97 0,5/10
 
UFC 307


Iasmin Lucindo - Marina Rodriguez

Rodriguez to win @2,4 2/10 -2


Ovince St. Preux - Ryan Spann

St. Preux to win inside the distance @4,97 0,5/10 -0,5
-2,5

Ryan setzt wie gehofft zur Guillotine, aber danach kommt nur noch der Tap. Keine Widerstandskraft mehr bei OSP.

Rodriguez hat eigl bis auf die grottige TD-Defence alles geliefert, wie erwartet. Die entscheidende 3.Runde war sehr eng. Lucindo via Split decision.
 
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