Präsidentschaftswahl USA

eben. es ging halt trotzdem zu 80% um wirtschaft und trotzdem hat obama gewonnen.



und das zum letzten tv duell:

TV-Debatte: Obamas Punktsieg verpufft | Politik | ZEIT ONLINE



romney müsste schon florida und ohio gewinnen um nur in die nähe eines sieges zu kommen, obama könnte sich evtl sogar erlauben beide zu verlieren. die effekte aus der debatte heute nacht sind außerdem noch nicht berücksichtigt. es kann nach wie vor eigentlich nur obama gewinnen...
 
Tribune endorsement: Too Many Mitts | The Salt Lake Tribune

also das sagt schon was aus wenn eine der einflussreichsten Zeitungen im erzkonservativen staat utah, die Wiederwahl von Obama vorschlägt, und sich klar von romney distanziert.

.. den artikel hat letztens armin wolf auf fb gepostet

nur mal um zu zeigen dass nicht einmal sein "eigentliches" Zielpuplikum etwas von ihm hält;
klar muss man da mal bisschen hinter die fassade von romney schauen, was viele amerikaner mit sicherheit nicht machen und einfach glauben was romney ihnen verspricht; er erzählt den leuten genau das was sie hören wollen

so ein typ hat nur in amerika eine chance zu gewinnen... hoffentlich nicht und obama bekommt seine zweite amtszeit!

was auf eine 1,4 setzen würd ich nicht
 
Tribune endorsement: Too Many Mitts | The Salt Lake Tribune

also das sagt schon was aus wenn eine der einflussreichsten Zeitungen im erzkonservativen staat utah, die Wiederwahl von Obama vorschlägt, und sich klar von romney distanziert.

.. den artikel hat letztens armin wolf auf fb gepostet

nur mal um zu zeigen dass nicht einmal sein "eigentliches" Zielpuplikum etwas von ihm hält;
klar muss man da mal bisschen hinter die fassade von romney schauen, was viele amerikaner mit sicherheit nicht machen und einfach glauben was romney ihnen verspricht; er erzählt den leuten genau das was sie hören wollen

so ein typ hat nur in amerika eine chance zu gewinnen... hoffentlich nicht und obama bekommt seine zweite amtszeit!

was auf eine 1,4 setzen würd ich nicht

genau das will ich hier sagen.... die auesserung, dass obama eigentlich schon wieder gewaehlt ist und ne 1,5 mit kusshand genommen wird... da waere ich noch vorsichtig
 
Im Moment ist die Praesidentschaftswahl eine absolute No-Bet, vor allem nicht auf Obama. Ich lebe zur Zeit hier in den USA und rede eigentlich sehr gerne mit den anderen Amerikanern ueber das Thema.

Aktuell sieht es zumindest so aus, als dass Romney die Nase vorne hat. Laut Washington Post hat er 48%, Obama 47.1%. Und dann gibt es hier anscheinend noch einen Blog, der aus vielen verschiedenen Prognosen den Durchschnitt ermittelt. Hier ist Romney ebenfalls aktuell vorne.

Wer tatsaechlich drauf wetten will, dem wuerde ich empfehlen sich verstaerkt mit den 4 Swinging States zu beschaeftigen. Hier wird wieder einmal die Entscheidung fallen.
 
ok, es ist ein gleichstand:
Ohio - 2012 President - Obama 48%, Romney 48% (Rasmussen Reports 10/23)

+/-4 abweichung.... klar ist romney mein favorit... ABER, ihr versteht nicht was ich euch sagen moechte... ICH WÜRDE NIEMALS OBAMA MIT NER QUOTE VON 1,5 NEHMEN..... die quote ist viel zu schlecht, niemals wuerde ich da viel geld draufsetzen....

die wahl ist so knapp und es reicht in den usa ein kleiner patzer und obama ist weg vom fenster...

z.B. DAS Donald Trump macht Obama ein Fünf-Millionen-Dollar-Angebot - US-Präsidentenwahl 2012 - derStandard.at › International


das kann sich sowas von negativ auf obama auswirken. es gibt so viele unterschichten-waehler, die eigentlich obama waehlen wuerde, aber wenn dieser wegen seiner herkunft luegt, verliert er so viele stimmen (mal davon ausgegangen, dass er in den staaten geboren ist)


Sehe ich ähnlich, 1,4-1,5 auf Obama hat für mich null value. Ab 1,8 hätte man darüber nachdenken können. Würde ich jetzt nochmal in der Situation sein, dann würde ich keinen Cent mehr setzen, egal auf wen.
 
Wie gesagt: heute würd ich die @1,50 auch nicht mehr spielen, aber zum damaligen Zeitpunkt hat sich Romney so viele Fehler erlaubt, dass Obama einfach klarer Favorit war.

Trotz den guten Umfrageergebnissen wird es trotzdem schwer für Romney. Er wird immer noch dauernd in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht (binders full of women) und Obama hat einfach in den letzten Wochen besser gepunktet.
 
Wie gesagt: heute würd ich die @1,50 auch nicht mehr spielen, aber zum damaligen Zeitpunkt hat sich Romney so viele Fehler erlaubt, dass Obama einfach klarer Favorit war.

Trotz den guten Umfrageergebnissen wird es trotzdem schwer für Romney. Er wird immer noch dauernd in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht (binders full of women) und Obama hat einfach in den letzten Wochen besser gepunktet.

naja vielleicht geht es auch vielen amerikanern so wie mir.... mich nervt es momentan, dass man von obama nichts mehr hoert, was er genau machen will, was er verbessert hat in seiner amtszeit usw...

er macht sich nur noch ueber romney lustig. die art des wahlkampfs finde ich unsympathisch und laecherlich....

wie gesagt, abwarten, wetten werde ich nicht
 
naja vielleicht geht es auch vielen amerikanern so wie mir.... mich nervt es momentan, dass man von obama nichts mehr hoert, was er genau machen will, was er verbessert hat in seiner amtszeit usw...

er macht sich nur noch ueber romney lustig. die art des wahlkampfs finde ich unsympathisch und laecherlich....

wie gesagt, abwarten, wetten werde ich nicht

Soll jetzt nicht in eine politische Diskussion ausarten... Aber macht es denn Romney anders? Genau dieselbe Masche, wenn nicht sogar schlimmer. Einfach auch mal FOX News einschalten, da weiß ich nie, ob ich lachen oder weinen soll.
Allgemein werden Wahlkämpfe in den USA sowieso von Schmutzkübelkampagnen geprägt. Die eigentliche Zielsetzung der Parteien rückt sowieso immer wieder in den Hintergrund. Bin sehr froh darüber, dass soetwas bei uns verboten ist bzw. nicht geduldet wird.

Quoten sind einigermaßen richtig gelegt und das ständige posten von Umfrageergebnissen ist relativ sinnfrei, da man auch das jeweilige Institut immer berücksichtigen muss... Everything's political, you know...
Wer sich wirklich mal näher damit befassen will (Politik + seriöses Wetten), dem lege ich diesen tollen Blog ans Herz:
politicalbetting.com
 
Finde ja die @11 ganz interessant, die sportingbet auf einen Romneysieg in Michigan gibt... :) ... Fällt eigentlich auch unter die 'Swinging States', nach neuesten Umfragen (vom 23.10) führt dort Obama mit 4% (RCP Average) bzw. garnicht / Gleichstand (Baydoun/Foster). Kann man mal probieren...... :)

Gruss..... :)

edit...: hier nochmal eine Karte zur Übersicht...:
http://realclearpolitics.com/epolls/2012/president/2012_elections_electoral_college_map.html

edit...: der Korrektheit halber nochmal angefügt: Die Erhebung von RCP Average lief wohl über 2 Wochen..............

edit...: ich Depp. RCP Average ist natürlich kein Institut sondern der Durchschnitt aller Erhebungen... :-P ... Naja, mein Englisch hakelt etwas........ :-O
 
Zuletzt bearbeitet:
Wahrscheinlich wird wieder ein endlos langer Popanz aufgezogen und Spannung bis zum geht nicht mehr erzeugt, denn das einzig interessante an dieser Wahl zwischen Pepsi und Cola ist die gnadenlos gut inszenierte Show der Amis. In den Umfragen wird es bis zu den Wahlen wahrscheinlich ein hin und her geben und am Ende gewinnt Obama. Ich würde es daher für möglich halten dass die Quotierung nochmal umschlägt. Wenn man jetzt auf Romney setzt dann nur als Tradinggrundlage.

Bis jetzt läuft es in etwa so wie ich mir diese Schmierenkomödie vorgestellt habe. Der Zeitpunkt war nur etwas früh, ein paar Tage nach dem post sank die Quote auf Obama rapide. Das wäre der ideale Einstiegszeitpunkt gewesen. Wenn ich was setzen müsste würde ich jetzt auf Obama gehen. Generell bin ich ja der Meinung dass es Jacke wie Hose ist wer von den beiden gewinnt, beide Kandidaten wurden mit Bedacht ausgewählt und mit viel Geld durch zahlreiche Kampagnen zu dem gemacht was sie jetzt sind. Sie werden ihren Zweck erfüllen. Sollte die Wahl zwischen den beiden Kandidaten Romney und Obama wirklich ergebnisoffen durchgeführt werden (woran ich persönlich zweifle), würde mich jetzt lediglich ein Aspekt von einer Wette auf Obama abhalten:

US-Wahlmaschinen im Zwielicht | heise online

Ausgerechnet in den swing states kommen Wahlmaschinen zum Einsatz, die von einer Firma mit großer Nähe zu Romney bereitgestellt werden. Die Firma Hart Intercivic gehört u.a. dem Investmentfonds HIG Capital, der wiederum vom Romney Clan kontrolliert wird. Da war doch schon mal etwas mit diesen Wahlmaschinen...Für mich daher erstmal nobet. Aber schon ein lustiges Völkchen die Amis.
 
Vielleicht noch eine interessante Statistik aus der NY Times today.

Die Wahrscheinlichkeit welcher Staat die Entscheidung herbeifuehren wirdl:

1 Ohio 46.9%
2 Wis. 11.5%
3 Va. 11.1%
4 Nev. 9.0%
5 Iowa 6.9%
6 Colo. 5.1%

Ohio
FIVETHIRTYEIGHT PROJECTIONS DEM REP MARGIN
Polling average 48.1 45.2 Obama +2.9
Adjusted polling average 47.8 45.6 Obama +2.2
State fundamentals 47.5 46.1 Obama +1.4
Now-cast 47.7 45.6 Obama +2.1
Projected vote share ±3.6 50.4 48.2 Obama +2.2
Chance of winning 73% 27%
 
Ich habe den Eindruck, dass viele so wetten wie sie abstimmen würden.

Zum Beispiel würden wohl acht bis neun von zehn deutschen Wählern auf Obama setzen. Die können sich einfach nicht vorstellen, dass Romney gewinnt.

Meiner Meinung nach liegt Value auf den Quoten von Romney. Ich bin aber kein absoluter Fachmann für diese Wahl.

Kennt jemand von euch Wettbüros aus den USA und deren Quoten für die Wahl?
 
Ich habe den Eindruck, dass viele so wetten wie sie abstimmen würden.

Zum Beispiel würden wohl acht bis neun von zehn deutschen Wählern auf Obama setzen. Die können sich einfach nicht vorstellen, dass Romney gewinnt.

Meiner Meinung nach liegt Value auf den Quoten von Romney. Ich bin aber kein absoluter Fachmann für diese Wahl.

Kennt jemand von euch Wettbüros aus den USA und deren Quoten für die Wahl?

hab bei der analyse der Wahlergebnisse von 2008 gelesen, dass die Demokraten ursprünglich gar nicht dachten Florida gewinnen zu können wegen der alten Bevölkerung dort und Obama der in seinem Image und Hype mehr auf die jüngeren Wähler zugeschnitten war als Kerry und Gore, die im sunshine state verloren hatten wenn auch teilweise durch gefälschte Wahlmaschinen. Was sich dann geändert hat, weil die Pensionäre aufgrund der Wirtschaftskrise auf Bush sauer waren und Angst um ihre komischen rentenfonds hatten. nach dieser Logik müsste Romney ja diesmal wieder bessere Chancen haben. Ohio hatte Obama wohl gewonnen, weil Cincinnati und Columbus wählerwanderungen hatten und Cincy erstmals seit 1964 demokratisch gewählt hat, nicht unbedingt wegen den Gewerkschaftsnahen Bewegungen in Ohio.

Wird wahrscheinlich damit zusammenhängen, dass Cincinnati wie alle Großstädte weniger weiß als die Vororte und Obama besser mobilisiert hat als vorherige Kandidaten und wird sich dann wenig geändert haben. aber ich kann es nicht wissen, ist ja nur spekulation und entscheidend was die umfragen sagen für Ohio und Florida. Wenn es heißt Obama ist vorne, wird das schon stimmen. Und wenn die Wahlmaschinen manipuliert sind zugunsten der Reps, ist es auch für die Katz.

Ist selbst wenn es fair zugeht und auch alle Leute aus der Unterschicht wählen dürfen, was nicht immer der Fall ist, schon ein blödes Wahlsystem, wenn man sich als Bürger in New York und Texas auch schenken kann wählen zu gehen und so ein Staat jedesmal entscheiden darf.
Hastily Made Cleveland Tourism Video: 2nd Attempt - YouTube
 
How Obama Has Flipped Ohio’s 2004 Electoral Math | The New Republic

laut diesem Artikel kann Obama auch auf einige Wähler hoffen die er 2008 noch nicht hatte, weil der GM-Bailout für Ohio geklappt hat. Sieht dann ziemlich schlecht aus für Romney, weil er Ohio gewinnen muss und nur drauf hoffen kann, dass viele Afro-Amerikaner und Hipster aus der pulsieren, gebildeten Metropole Columbus diesmal nicht wählen gehen weil sie von Obama enttäuscht sind. Weiß aber nicht wie seriös das ist.
 
Wollte ja eigentlich auf Obama gehen vor einiger Zeit, habs aber dann doch ob der miesen Quoten gelassen. Mittlerweile sind die Polls immernoch super ausgeglichen bzw. sehen Mitt Romney leicht favorisiert. Dieser Artikel bzw. diese Meinung schreibt, dass Romney auch in den Early Votes im wichtigen Staat Ohio vorne liegt.

Durch den Sturm wird das alles etwas unberechenbar, aber imho hält sich das etwa die Waage. Romney kann noch einige Dumme auf Wahlkampftour fischen, Obama fischt noch einige durch sein präsidiales Auftreten und Krisenmanager.

Klar, man weiß nicht genau welche Statistik mehr lügt, die in dem Artikel beschrieben ist beispielsweise eine der Reps, dennoch ist mir die Quote auf Romney einfach zu hoch hier.

Romney wird nächster Präsident der USA 2/10 @ 3.86 bei Pinnacle
 
Ich habe den Eindruck, dass viele so wetten wie sie abstimmen würden.

Zum Beispiel würden wohl acht bis neun von zehn deutschen Wählern auf Obama setzen. Die können sich einfach nicht vorstellen, dass Romney gewinnt.

Meiner Meinung nach liegt Value auf den Quoten von Romney. Ich bin aber kein absoluter Fachmann für diese Wahl.

Kennt jemand von euch Wettbüros aus den USA und deren Quoten für die Wahl?

Leider kannst du keine Vergleiche aus den USA heranziehen, da dort Sportwetten oder Wetten generell verboten sind oder? Deshalb gibt es ja auch keine amerikanischen Buchmacher.
 
Zuletzt auf einer Veranstaltung mit 2 USA Experten gewesen (ein Professor und der Vorsitzende des DAI).
Beide sehen die Wahl als sehr unberechenbar an. Sehen aber beide leichte Vorteile bei Romney.
Gehen beide davon aus, dass ein Großteil der Schwarzen nicht mehr in den Maßen Obama wählen geht wie bei der letzten Wahl.
Dann gab es noch paar interessante Einblicke auf die Lebensweise der Amerikaner (warum sie zum Beispiel kein gesetzliches Gesundheitssystem wollen " wollen nicht gezwungen werden etwas zu bezahlen (also keine Vorschriften vom Staat)- als Kurzfassung). Desweiteren noch diverse Vor Ort Eindrücke der beiden Herren (die man zwar nicht hochrechnen kann, aber ich finde das dennoch interessant). Die Probleme im Wahlkampf von Obama- er müsste eigentlich gegen die Republikaner Wahlkampf machen..aber diese sind als Partei nicht so greifbar (was im Parteiensystem der USA geschuldet liegt). Romney wäre nicht so angreifbar für die US Amerikaner.

Beide sehen es nahezu als 50:50. Daher gehe ich bei den Quoten mal auf Romney.
Quote 3.5 bei bwin. Ich probier es mit 2/10.

Noch eine Value Wette für mich.
Wieviele Staaten gewinnen die Republikaner?
Mehr als 26 für 1.90 mit 5/10

24 haben sie mMn relativ sicher. Von den 9 Swing States gehen mehr als 3 an Romney
 
Zuletzt bearbeitet:
Beide sehen es nahezu als 50:50. Daher gehe ich bei den Quoten mal auf Romney.
Quote 3.5 bei bwin. Ich probier es mit 2/10.

Noch eine Value Wette für mich.
Wieviele Staaten gewinnen die Republikaner?
Mehr als 26 für 1.90 mit 5/10

24 haben sie mMn relativ sicher. Von den 9 Swingsstades gehen mehr als 3 an Romney

Ich wäre da wirklich sehr sehr vorsichtig udn das hat absolut NICHTS damit zu tun, dass ich natprlich auch Obama geren als Gewinner hätte. Nach der ersten Debatte ist das Pendel eindeutig in Richtung Romney gegangen, in den darauf folgenden Debatte konnte Obama aber dieses Momentum stoppen und es stand halbwegs ausgeglichen, mit einigen Vorteilen für Obama wegen Vorsprüngen in den meisten Swing-States.

Mit der sehr guten Performance während des Sturm und dem Lob von führenden Republikanern für sein Krisenmanagement, vor allem von Chris Christy und heute Bloomberg, ist das Pendel jetzt aber eindeutig zurück in Rchtung Obama geschwungen. Wenn morgen noch die letzten Arbeitsmarktzahlen halbwegs okay sidn, ist Obama meiner Meinung nach nicht mehr zu schlagen (geknackte Wahlmascnen etc. mal au0er acht gelassen).

Es würde mich sehr sehr wundern, wenn Obama unter 300 Wahlmännern landen würde, ca. 340 halte ich für möglich.

Welche 9 Swing-States sollen das sein und welche drei davon soll Romney gewinnen?
 
Welche Swing States? Florida,New Hampshire und von mir aus noch Virginia.

Romney ist in Florida offenbar im Vorteil und er wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch North Carolina gewinnen, wenn wir das noch als Swing state betrachten wollen. Bei allen anderen wäre ich sehr skeptisch. Wenn die Stimmung gerade in seine Richtung schwappt, dann bringt das Obama in jedem Staat genau die 2-3%, die er braucht. 1,9 zu 5/10 finde ich jedenfalls verdammt riskant. Von den drei von Dir genannten gewinnt Romney jedenfalls nciht alle drei, das wette ich ...


Geht mir ja auch hauptsächlich darum,dass ich nicht für ne 1.2-1.4 auf Obama gehe, wenn ich das Rennen als so knapp erachte.

Klaro, wenn Du das so knapp siehst, hast Du natürlich recht. Wei gesagt, vor ein paar Tagen hätte ich Dir auch noch zugestimmt, inzwischen sehe ich das alles nicht mehr so knapp und ne 1,3 auf Obama (bei Betfair zur Zeit) ist auf jeden Fall fair udn ne 1,4 ein echtes Schnäppchen. Wenn heute Nachmittag die Arbeitsmarktzahlen auch noch okay sind, und die ersten Indikatoren deuten darauf hin, dann müssen die Republikaner schon ne Menge Rädchen an den Wahlmaschinen drehen und ne Menge Wähler aus den Minderheiten einschüchtern, um noch ne Chance zu haben.
 
Wenn heute Nachmittag die Arbeitsmarktzahlen auch noch okay sind, und die ersten Indikatoren deuten darauf hin, dann müssen die Republikaner schon ne Menge Rädchen an den Wahlmaschinen drehen und ne Menge Wähler aus den Minderheiten einschüchtern, um noch ne Chance zu haben.

Ich gehe davon aus, dass die Wahlkreiszuschnitte in den letzten Jahren den Republikaner so helfen werden, dass sie keine Wähler mehr "einschüchtern" müssen.
Wir vertreten da 2 sehr unterschiedliche Auffassungen. Ich gehe von einem knappen Rennen aus und sehe in einer 1.3 absolut Null Value.
Zu den Swing States. Mir ist es ja egal welche 3 er da gewinnen wird..nur gehe ich halt davon aus,dass Romney mindestens ein Drittel der 9 unsicheren Staaten gewinnen wird.
Das hat auch nichts mit persönlicher Sympathie zu tun. Nur nüchtern betrachtet haben die Republikaner gut auf diese Wahl hingearbeitet und wirklich viele Voraussetzungen ( Wahlkreisneuzuschnitt als bestes Beispiel) geschaffen um Obama abzulösen.
 
Auch auf die Gefahr, dass ich mich hier klugscheißernd unbeliebt mache noch ein paar Kommentare dazu.

Ich gehe davon aus, dass die Wahlkreiszuschnitte in den letzten Jahren den Republikaner so helfen werden, dass sie keine Wähler mehr "einschüchtern" müssen.

Der Neuzuschnitt der Wahlkreise hat ja mit der Präsidentenwahl nichts zu tun, sondern mit dem Kongress, also dem Senat und dem Repräsemntantenhaus. Dei Bundesstaaten an sich sid davon ja unberührt - und da hat sich aufgrund demographischer Veränderungen das Bild nur um 4 oder 5 Wahlmännerstimmen zugunsten der Republikaner verschoben. Das wird aber dadurch ausgeglichen, dass aufgrund der selben Verschiebungen auf einmal VA udn NC Battlegrounds geworden sind, was sie vor 8 Jahren noch nicht waren.

Und, klar sidn die Republikaner ganz fleißig dabei Wähler einzuschüchtern und zu täuschen. Da gibts ne ganze Palette an netten Tricks, z.B. indem man den Leuten sagt, dass sie telephonisch abstimmen sollten oder aufgrund irgendwelcher organisatorischer Gründe erst am Mittwoch können oder so. Besonders perfide wird es in den breit angelegten Kampagnen (z.B. in Wisconsin udn Colorado) wo auf großen Plakaten davir gewarnt wird unberechtigt abzustimmen, weil sonst Knast dun Geldstrafen drohen. Wenn man da als Einwanderer die Regeln nicht so ganz durchschaut, kann das schon abschrecken. Wenn das nur bei jedem 50. funktioniert sidn das schon 2%, die am Ende eien Wahl entschieden können.


Wir vertreten da 2 sehr unterschiedliche Auffassungen. Ich gehe von einem knappen Rennen aus und sehe in einer 1.3 absolut Null Value.

Also eine 1,3 hat dann Value, wenn man die Chancen für höher hält als ca. 75% - und das ist bzw. war bei mir so, weil ich eben nicht von einem knappen sondern so gut wie entschiedenem Rennen ausgegangen bin.

"Ausgegangen bin" deshalb, weil inzwischen die Arbeitsmarktzahlen raus sind und nicht zu Gunsten von Obama ausfallen. Es sind zwar mehr neue Jobs entstanden, aber die Quote ist leicht gestiegen. Ich hab ja schon gestern geschrieben, dass das nochmal ein Faktor werden wird. Bei einem Sinken der Arbeitslosenquote wäre die Sache für mich definitiv durch gewesen und auch 1,3 hätten sicher Value gehabt. Nun muß man erstmal abwarten, wie die Öffentlichkeut das aufnimmt. Mich wundert, dass die Quote bei Betfair immer noch bei 1,29 liegt. Das erscheint nun MIR ein bisschen zu optimistisch, ich würde jetzt eher von einem fairen Preis bei ca. 1,45 -1,5 ausgehen. Ich sehe Obama also immer noch sehr deutlich im Vorteil, aber er hat im Vergleich zu gestern sicher ein bisschen eingebüßt.


Zu den Swing States. Mir ist es ja egal welche 3 er da gewinnen wird..nur gehe ich halt davon aus,dass Romney mindestens ein Drittel der 9 unsicheren Staaten gewinnen wird.

Warten wir es mal ab. Ich bin heute eher geneigt Dir in diesem Punkt zuzustimmen als gestern. Meine These war ja, dass, wenn die Arbeitsmarktzahlen okay sind, eine landesweite Welle Obama ins Amt spülen wird und er dan auch alle oder so gut wie alle Swing States gewinnt.


Das hat auch nichts mit persönlicher Sympathie zu tun. Nur nüchtern betrachtet haben die Republikaner gut auf diese Wahl hingearbeitet und wirklich viele Voraussetzungen ( Wahlkreisneuzuschnitt als bestes Beispiel) geschaffen um Obama abzulösen.

Wie gesagt, der neue Zuwschnitt der Wahlkreise dürfte das Repräsentantenhaus beeinflussen udn sonst nichts. Aber auch ansonsten sidn ja auch die DEmokraten nicht stehen geblieben und sidn z.B. in Ohio den Repubikanern im sogenannten Ground Game haushoch überlegen. Auch die ganzen Early Vote Efforts favorisieren da klar die Demokraten.

Wareten wir es mal ab. Mittwochfrüh um 6.00 Uhr sind wir schlauer.

Allerdings, wenn man irgendwo wetten könnte, dass die Sache am Mittwoch um 6.00 Uhr nicht entschieden ist und es erst 100 Recounts und Gerichtsverfahren usw. geben wird: zu ner vernünftigen Quote wäre ich dabei!
 
ich sehe obama vorn - ich denke sandy hat ihm (so doof das klingt) viele sympathien eingebracht. des weiteren ist er von den medien wesentlich mehr gepusht als hr. romney. ich habe etwas auf obama gesetzt - die quote lohnt sich allerdings nur bei größeren beträgen, dennoch schätze ich sie als recht sicher ein.
lg
 
my 2 cents...

Obama hat trotz des Hypes bei seinem ersten Antritt und einem farblosen Gegenkandidaten überraschend knapp nur die Wahl gewonnen. Diesmal hat er wesentlich mehr Gegenwind, der Startbonus is weg, die Wirtschaftskrise da usw. Da lohnen sich Quoten von 1.4 niemals, value liegt klar auf Romney.
 
Eins vorweg: Politik ist ein privates Interesse von mir und daher hat diese Wette auch einen gewissen Entertainment-Faktor für mich. Auch wenn das Wettereignis noch in ferner Zukunft liegt und sicher auch etwas in den Bereich "gegamble" reingeht, komme ich aber nicht drumrum, hier einen kurzen Text zu verfassen, denn ich glaube tatsächlich, dass es sich um eine Value-Quote handelt.

Es ist für mich fast ausgeschlossen, dass die Demokraten einen anderen Kandidaten nominieren werden als Clinton. Es gibt auch praktisch niemanden, der aussichtsreich wäre. Vize-Präsident Biden wird nur kandidieren, wenn Hillary nicht antritt (und das tut sie ja, sollte spätestens seit heute jedem klar sein). Das gleiche gilt für die eher linke Elizabeth Warren aus Massachusetts.
Alle anderen absehbaren Kandidaten haben eher Außenseiterstatus und auch nicht die nötige Organisation im Rücken, um in den Primaries gegen Hillary bestehen zu können. Die hat schon mehrere Wahlkampforganisationen mit allem drum und dran am laufen und führt praktisch schon seit Jahren einen Schattenwahlkampf.

Die Chance, das Clinton also für die Demokraten antreten wird, sehe ich bei fast 100% - jeder andere Kandidat der Demokraten wird es endsetzlich schwer haben, wenn ihr nich ein herber faux pas passiert oder ein Wunder geschieht.

Kommen wir nun also zum zweiten Punkt, den Wahlen an sich. Hier sehen die Bookies die Dems so etwa bei 1.60 - setzt man voraus, dass Hillary quasi gesetzt ist, was ich ja tue, sieht man ja hier schon den Value auf eine 2.10.
Ich persönlich denke auch, dass die Demokraten erneut das Rennen machen werden.
Die Republikaner sind tief gespalten zwischen verschiedenen Fraktionen, die meist viel zu radikal für den Mainstream sind.
Dazu kommt noch, dass die Demografie seit Jahren auf Seiten der Demokraten ist. 53% der Wahlberechtigten sind Frauen und die Wählen überwiegend demokratisch (und noch dazu stimmen sie vielleicht auch gerne mal für eine Frau). Die Zahl der weißen Mittelschichtler, aus denen die GOP traditionell ihre Wählerschaft rekrutiert hat, geht seit Jahren zurück. Ob die Latinos in Anbetracht der Tatsache, welche Positionen ein großer Teil der Republikaner in Sachen Einwanderung vertritt, mehrheitlich für einen republikanischen Kandidaten stimmen werden, wage ich zu bezweifeln.
Einziger gefährlicher Gegenkandidat aus meiner Sicht Jeb Bush, den ich auch als am wahrscheinlichsten Einschätze. Er würde sicher seinen Home State Florida gewinnen (kommt zwar nicht daher, aber war ja bis 2007 Governor) und hat auch Potenzial, die republikanischen Wähler hinter sich zu sammeln.

Trotzdem, für mich hier Clinton die erste Wahl zu einer @2.10

Sieger US-Präsidentschaftswahl 2016 Hillary Clinton @ 2.10 3/10 bet365
 
Puh also erstens fliesst noch viel Wasser den Rhein hoch, als das hier so fix ist, das Hillary Clinton Präsidentin wird, es spricht auch einiges gegen Sie. Die E-Mailaffäre, die Tatsache mit ihrem Mann (die Monica Affäre haben viele noch nicht vergessen), viele Skandale die sicher noch folgen werden. Du darfst nicht vergessen, die Gefahr grad in den U.S.A wenn du schon lange vorher feststehst, das dich hier einige abmontieren ist riesig und Clinton ist auch schon lange dabei, das heisst hier findet man sicher was gegen Sie.

Ausserdem hast du eine zu europäische Sicht der Dinge, die Amis lieben die Underdogs, dann kommts auch noch auf die Lobbygruppen an, dann gibts Governeure die per tu keine Frau unterstützen. Es war grad ein Demokrat auch Präsident und der hat im Grunde nicht viel erreicht (übrigens war der einzige NICHT Machtwechsel nach einem Präsidenten unter Reagan-Bush sr. und das auch nur weil der Topbeliebheitswerte hatte).

Es kommt auf soviel noch an, das Value ist gerade zur jetzigen Zeit nicht vorhanden, ich habe vor nem Jahr Jeb Bush @21.00er Quote mit 10 € bekommen, damals wusste der wahrscheinlich selber noch nicht das er fix antritt, aber ansonsten würde ich gerade bei der Wahl stark auf einen Republikaner gehen.

Klar wirds jetzt im Vorfeld dreckig, die Teaparty Bewegung wird ihre Leute in Stellung bringen, halte Bush auch für den wahrscheinlicheren Kandidaten, aber da passiert noch so so viel, das ich mir 0 % sicher bin das er überhaupt der Kandidat wird.

Übrigens falls die Republikaner dann einen Kandidaten haben, werden die Reihen geschlossen, denn gegen eine Frau und vorallem eine Demokratin wollen die garantiert nicht verlieren(das soll jetzt nicht sexistisch von mir klingen, aber es denken einige dort so - sie sagen es hald nur nicht - aber einige Aussagen lassen darauf schliessen). Da unterstützt man auch jemanden der Positionsmässig bissl "linker" ist, als komplett "links".

Also wenn du Hillary jetzt schon ansteuerst bin ich gespannt ob das was wird, Value sehe ich 0 gerade nicht zu der Quote, Zeitpunkt ist noch zu früh und die Stimmung in einem Jahr lässt sich auch nicht abschätzen ...

Von daher für mich ein klarer NO BET zu dieser Zeit, sry das ich es so klar sagen muss.
 
Puh also erstens fliesst noch viel Wasser den Rhein hoch, als das hier so fix ist, das Hillary Clinton Präsidentin wird, es spricht auch einiges gegen Sie. Die E-Mailaffäre, die Tatsache mit ihrem Mann (die Monica Affäre haben viele noch nicht vergessen), viele Skandale die sicher noch folgen werden. Du darfst nicht vergessen, die Gefahr grad in den U.S.A wenn du schon lange vorher feststehst, das dich hier einige abmontieren ist riesig und Clinton ist auch schon lange dabei, das heisst hier findet man sicher was gegen Sie.

Ausserdem hast du eine zu europäische Sicht der Dinge, die Amis lieben die Underdogs, dann kommts auch noch auf die Lobbygruppen an, dann gibts Governeure die per tu keine Frau unterstützen. Es war grad ein Demokrat auch Präsident und der hat im Grunde nicht viel erreicht (übrigens war der einzige NICHT Machtwechsel nach einem Präsidenten unter Reagan-Bush sr. und das auch nur weil der Topbeliebheitswerte hatte).

Es kommt auf soviel noch an, das Value ist gerade zur jetzigen Zeit nicht vorhanden, ich habe vor nem Jahr Jeb Bush @21.00er Quote mit 10 € bekommen, damals wusste der wahrscheinlich selber noch nicht das er fix antritt, aber ansonsten würde ich gerade bei der Wahl stark auf einen Republikaner gehen.

Klar wirds jetzt im Vorfeld dreckig, die Teaparty Bewegung wird ihre Leute in Stellung bringen, halte Bush auch für den wahrscheinlicheren Kandidaten, aber da passiert noch so so viel, das ich mir 0 % sicher bin das er überhaupt der Kandidat wird.

Übrigens falls die Republikaner dann einen Kandidaten haben, werden die Reihen geschlossen, denn gegen eine Frau und vorallem eine Demokratin wollen die garantiert nicht verlieren(das soll jetzt nicht sexistisch von mir klingen, aber es denken einige dort so - sie sagen es hald nur nicht - aber einige Aussagen lassen darauf schliessen). Da unterstützt man auch jemanden der Positionsmässig bissl "linker" ist, als komplett "links".

Also wenn du Hillary jetzt schon ansteuerst bin ich gespannt ob das was wird, Value sehe ich 0 gerade nicht zu der Quote, Zeitpunkt ist noch zu früh und die Stimmung in einem Jahr lässt sich auch nicht abschätzen ...

Von daher für mich ein klarer NO BET zu dieser Zeit, sry das ich es so klar sagen muss.

Überhaupt kein Ding, habe schon mit einer solchen Antwort gerechnet und kann deine Einwände sehr gut nachvollziehen [[yo]]

Dennoch sehe ich bei den Demokraten einfach keinen ernsthaften Konkurrenten neben Clinton. Ich denke, es ist fast ausgemachte Sache, dass sie die Primaries gewinnen wird.

Dass die Republikaner Front machen werden ist klar, dass wird sicher so sein, wer auch immer der Kandidat wird. Aber mach mal Frongt gegen 'ne Frau, wenn 53% der Wähler weiblich sind. Und was die Organisation angeht, wird es keiner mit Clinton aufnehmen können, da steht soviel Geld und Power im Hintergrund wie bei kaum jemandem sonst. Was dann noch alles an Skandalen und schmutziger Wäsche und PR-Tricks kommen wird, kann eh niemand abschätzen.

Meine Einschätzung, dass Value auf der Quote ist, beruht eindeutig darauf, dass ich davon ausgehe, dass sie zu 95% die demokratische Kandidatin wird. Wer diese Auffassung nicht teilt, sollte bloß die Finger davon lassen :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Überhaupt kein Ding, habe schon mit einer solchen Antwort gerechnet und kann deine Einwände sehr gut nachvollziehen [[yo]]

Dennoch sehe ich bei den Demokraten einfach keinen ernsthaften Konkurrenten neben Clinton. Ich denke, es ist fast ausgemachte Sache, dass sie die Primaries gewinnen wird.

Dass die Republikaner Front machen werden ist klar, dass wird sicher so sein, wer auch immer der Kandidat wird. Aber mach mal Frongt gegen 'ne Frau, wenn 53% der Wähler weiblich sind. Und was die Organisation angeht, wird es keiner mit Clinton aufnehmen können, da steht soviel Geld und Power im Hintergrund wie bei kaum jemandem sonst. Was dann noch alles an Skandalen und schmutziger Wäsche und PR-Tricks kommen wird, kann eh niemand abschätzen.

Meine Einschätzung, dass Valule auf der Quote ist, beruht eindeutig darauf, dass ich davon ausgehe, dass sie zu 95% die demokratische Kandidatin wird. Wer diese Auffassung nicht teilt, sollte bloß die Finger davon lassen :mrgreen:

Wenn du dir so sicher bist, könntest du einen echten Surebet sichern:

Clinton @ 2.1
Republikaner stellen Präsidenten @ 2.25

dann kannste im Grunde nicht verlieren mMn, finde die 2.25 Quote auf Republikaner hat definitiv Value auch allein gesehen ...

Nein man macht keine Front gegen ne Frau, aber man stellt sie hinsichtlich Familie in Frage (gescheiterte Ehe mit Affäre - gescheiterte Präsidentin in Zukunft?) oder sie sollte sich ihrer kaputten eher widmen als der Präsidentschaft, den die Ehe ist ja das wichtigste (und solche Klassiker, die mir hier einfallen würden). Dann noch schön die E-Mails ev. breit treten (wenn da einige peinliche dabei sind z.B.)

Rein vom Geld her kann Bush sicher mithalten, bei den anderen stelle ich mir die Frage, Obama schaffte es z.B. in der 2ten Amtszeit über die Banken. Kriegstreiben könnte auch noch ein Thema sein, den die USA haben jetzt schon lange keinen sinnlosen Krieg mehr geführt ;) oder sich als Weltpolizei aufgespielt (in Afrika könnte man Christen retten, aber die haben gottseidank keine Bodenschätze in Nigeria)

Ausserdem zum Thema Frauen: da kann man ja auch nicht sagen viele wählen eher eine Frau. Gerade Frauen sind dafür bekannt, mit anderen Frauen noch kritischer zu sein. Also da warte ich auch mal auf die Umfragen ab, kommt hald auch auf die Positionierung der First Lady bei Bush drauf an(gerade die älteren Frauen würden da eine First Lady bevorzugen, die als die Mutter der Nation dastehen kann, als Präsidentin hätte man dann den First Men Bill und der ist im Wahlkampf so derartig blass, da wirds extrem schwer).

Sehe genug Stolpersteine für sie, aber wenn dein Tipp auf Hilton als demokratische Kandidatin beruht kann ich dir folgen, wobei ein Hype rund um Lizz Waren auch möglich wäre. Würde sagen 90% aber reicht ja auch noch ;-). btw. hätte dann die 1,28 Quote auf Hillary mehr Value als dein Vorschlag ...
 
Wenn du dir so sicher bist, könntest du einen echten Surebet sichern:

Clinton @ 2.1
Republikaner stellen Präsidenten @ 2.25

dann kannste im Grunde nicht verlieren mMn, finde die 2.25 Quote auf Republikaner hat definitiv Value auch allein gesehen ...

Nein man macht keine Front gegen ne Frau, aber man stellt sie hinsichtlich Familie in Frage (gescheiterte Ehe mit Affäre - gescheiterte Präsidentin in Zukunft?) oder sie sollte sich ihrer kaputten eher widmen als der Präsidentschaft, den die Ehe ist ja das wichtigste (und solche Klassiker, die mir hier einfallen würden). Dann noch schön die E-Mails ev. breit treten (wenn da einige peinliche dabei sind z.B.)

Rein vom Geld her kann Bush sicher mithalten, bei den anderen stelle ich mir die Frage, Obama schaffte es z.B. in der 2ten Amtszeit über die Banken. Kriegstreiben könnte auch noch ein Thema sein, den die USA haben jetzt schon lange keinen sinnlosen Krieg mehr geführt ;) oder sich als Weltpolizei aufgespielt (in Afrika könnte man Christen retten, aber die haben gottseidank keine Bodenschätze in Nigeria)

Ausserdem zum Thema Frauen: da kann man ja auch nicht sagen viele wählen eher eine Frau. Gerade Frauen sind dafür bekannt, mit anderen Frauen noch kritischer zu sein. Also da warte ich auch mal auf die Umfragen ab, kommt hald auch auf die Positionierung der First Lady bei Bush drauf an(gerade die älteren Frauen würden da eine First Lady bevorzugen, die als die Mutter der Nation dastehen kann, als Präsidentin hätte man dann den First Men Bill und der ist im Wahlkampf so derartig blass, da wirds extrem schwer).

Sehe genug Stolpersteine für sie, aber wenn dein Tipp auf Hilton als demokratische Kandidatin beruht kann ich dir folgen, wobei ein Hype rund um Lizz Waren auch möglich wäre. Würde sagen 90% aber reicht ja auch noch ;-). btw. hätte dann die 1,28 Quote auf Hillary mehr Value als dein Vorschlag ...

Wird aber schwierig, Clinton mit der Privatleben-Karte zu attackieren, denn sowas fällt auch schnell auf einen selbst zurück. Denke, da wird man eher vorsichtig sein.

Und die Einschätzung, dass 53% weibliche Wähler ein Vorteil sind beruht auf den Werten der Vergangenheit, nach denen Frauen eher demokratisch wählen.

Die @1.28 hatte ich glatt übersehen, wäre tatsächlich eine Alternative.

Aber wie ich bereits im ersten Posting schrieb: die Wette ist für mich zu einem guten Teil Entertainment, deshalb hab ich da jetzt nicht alles 100% durchgerechnet :mrgreen:
 
Also ich glaub aufgrund dessen was sich in den medien abspielt, dass bush "der" logische mann sein wird.

Er war schon in das 9/11 szenario eingebunden und konnte sich da mutmasslich bei vielen lobbys profilieren u.a. kam es dereinst auf sein betreiben hin zur erstmaligen aenderung der notstandsgesetze in den usa/ new york (die nach "erfolgreicher" operation wieder zurueckgenommen wurden)

Guckt man (zumindest in die europäischen) medien ist eine spuerbare zunahme von artikeln ueber (angebliche) terroranschlaege und (angebliche) terrorbedrohungen festzustellen.

Denkbar scheint, dass dies die naechste zeit noch fortgefuehrt wird und es fruehestens in einem halben jahr erneut zu irgendeinem terroranschlag kommt, damit auch wirklich der letzte die "notwendigkeit" erkennt, dass der "war on terror" fortan alleroberste prioritaet haben muss.
Und dafuer gibts als inbegriff eben den namen bush, angefangen von george senior ("we dont need a law of the jungle"/11.9.1991) ueber george junior ("we will find those bloody terrorists"/11.9.2001) ist jeb dann das logische weitere glied in der kette.

Und gegen dieses flair der entschlossenheit und gnadenlosigkeit , das jeb aufgrund seiner ahnenreihe mitbringt und bei seinem allfaelligen wahlkampf mitschwingen wird, dagegen wird miss clinton nicht mithalten koennen, von daher bedarf es also nur dem szenario dass der ruf nach einem starken mann aufkommt und bush muesste unangefochten das rennen machen...
 
Denke auch das Clinton Kandidatin der Demokraten wird, dennoch ist das Wahlrecht der USA ja etwas anders als z.B. in Deutschland. Man sollte sich erkundigen, wie Clinton in den Swing States ankommt.

Letztendlich, und da ist es meiner Meinung nach vollkommen egal wer kandidiert, wird das eine 50/50 Wette. Die Quoten werden also wohl über lange Sicht gesehen, sich in Richtung 1,9 einpendeln.
 
Guckt man (zumindest in die europäischen) medien ist eine spuerbare zunahme von artikeln ueber (angebliche) terroranschlaege und (angebliche) terrorbedrohungen festzustellen.

Denkbar scheint, dass dies die naechste zeit noch fortgefuehrt wird und es fruehestens in einem halben jahr erneut zu irgendeinem terroranschlag kommt, damit auch wirklich der letzte die "notwendigkeit" erkennt, dass der "war on terror" fortan alleroberste prioritaet haben muss.

Das klingt für meinen Geschmack etwas zuviel nach Verschwörungs-Theorie. Ist sicher nicht alles sauber in der US-Politik, aber ganz so doll treiben sie es dann hoffentlich doch nicht.

Ich habe aber auch wenig Zweifel daran, dass Hillary sich, wenn nötig, als beinharte Anti-Terror-Kriegerin gebärden kann. Hier kann sie außerdem mit dem Pfund wuchern, Außenministerin und an der Liquidierung von Bin Laden beteiligt gewesen zu sein. Das Foto von ihr im Situation Room, wie sie live der Operation Neptune's Spear beigewohnt hat, wird dann sicher wieder rausgekramt.
 
1,28 für Kandidatin Clinton und 2,1 für Clinton als Präsidentin? Danke für's Aufmerksam machen, m.e. beides klar mit Value.

Die 1,28 sind so halbwegs geschenktes Geld. Es gibt de facto keinen Kandiaten, der ihr die Kandidatur streitig machen könnte. Warren und Biden haben beide schon erklärt nicht zu kandidieren, falls Hillary antritt, ansonsten gibt es nur Clowns und vollkommen chancenlose Kandidaten. Kein Zufall, dass bislang niemand seine Kandidatur erklärt hat, die haben alle auf Hillary gewartet. Eigentlich müsste Clinton selbst noch zwei Gegenkandidaten aus dem Hut zaubern, damit überhaupt sowas we Wahlkampf stattfindet, der ihr die notwendige Aufmerksamkeit und die Aura der Gewinnerin gibt. Kurz: die Primaries wird sie ohne zweifel gewinnen, das einzige, was passieren kann, ist, dass sie selbst, ihr Mann oder ihre Tochter schwer erkrankt oder stirbt. Kalkuliert man diesen unwahrscheinlcihen Fall ein und kann über ein Jahr auf Kohle verzichten, dann sind 28% eine passable Verzinsung.

Zur General Election: Wie hier schon jemand geschrieben hat, es gibt seit ein paar Jahren ein paar Entwicklungen, die jeden demokratischen Kandidaten mit einem deutlichen strukturellen Vorteil starten lassen. Dazu zählt die demografische Entwicklung mit höheren Anteilen von Frauen, Afro-Amerikanischen Wählern und Latinos, aber auch, dass Staaten wie Virginia, Colorado und North Colorado inzwischen zu den Demokraten neigen oder zumindest Swing States geworden sind.

Zu diesem strukturellen Vorteil bringt Clinton noch ein paar andere Sachen mit: ihren Mann, ein geborener Wahlkämpfer, die Verbindungen zu Geldgebern, die Vernetzung in der Partei, ihre Erfahrung als Politikerin und als Wahlkämpferin usw. usw.

Und auf der anderen Seite? Die Republikaner haben ein fettes hausgemachtes Problem: um sich die Kandidatur zu sichern muss man in den Vorwahlen die republikanische Basis gewinnen, das heißt ziemlich rechte Positionen vertreten, erst recht seit dem es die Tea Party gibt und erst recht in diesem Jahr mit einem sehr breiten Kandidatenfeld. Wenn man aber in den Vorwahlen so weit nach rechts gerückt ist, muss man sich für die General wieder zurück in die Mitte bewegen und solche Positionswechsel kriegt man nicht gut verkauft. Das trifft in diesem Jahr auch und vor allem Jeb Bush, der allein mit seinem Namen und der zwangsläufigen Assoziation mit seinem Bruder mit einem fetten Malus startet (vielleicht ausgeglichen dadurch, dass er Florida wohl in der Tasche haben dürfte). Jeb gilt unter der Republikanern als ausgesprochen moderat, also links und ist deshalb keineswegs der automatische Kandidat. Meines Erachtens wäre übrigens Rand Paul eine aufregende Alternative, der auch tatsächlich eine gewisse Siegchance hätte, weil er sich nicht vor und zurück bewegen muss und eine wirklcihe Alternative wäre.

Zusammengefasst: wie hier schon gesagt, sicher sein kann man nie und da fliesst noch ne Menge Brühe den Mississippi runter. Aber die Chancen für Clinton liegen sicher bei 2 zu 1, denke ich.
 
puh die 1,28 als so toll zu sehen, gebe ich mal zu bedenken ehrlich gesagt, einerseits weil noch viel passieren kann, andererseits geht das dirty campaigning jetzt erst richtig los.

Erst wenn der Feind bekannt ist, kann draufgehauen werden, somit sind wohl zahlreiche Firmen/Strategen erst ab heute damit beauftragt eine Strategie dagegen zu planen. Wie oft gerade in den USA hier ein kompletter Underdog auftauchen kann und z.B. Clinton die Show stehlen kann ist gar nicht mal so unmöglich (siehe Obama), ich muss sagen ich habe mich erst heute damit mal ein bisschen ausseinandergesetzt und denke rein von den Zahlen und Fakten her ist noch viel möglich.

Ich gebe euch und vorallem Torrance recht, Clinton wäre die logische Wahl, aber ist die logische auch immer die richtige? Ich kenne die Parteiregeln nicht, aber gerade die Demokraten sind hier oftmals sehr unvernünftig gewesen und Hillary hat auch ihre Schattenseiten:

-pro Rede verdient sie 20.000 € gab aber mal an, das sie das auch benötigen würde für das Leben (solche Aussagen killen dich bei den Armen)
-Sexaffäre ihres Mannes (was lange totgeschwiegen wurde, jetzt aber wohl wieder aufkochen wird und da fällt mir einiges dazu ein, das man wahlstrategisch hier machen könnte!)
-Alter (sie ist nicht mehr die jüngste und man muss Energie ausstrahlen können um Präsident zu werden)
-Dynastieproblem (will man echt nach den Bushs, jetzt die Clintons haben? das könnte auch für Jeb sehr schwer werden)
-Probleme mit den Medien, habe mir die New York Times gelesen, also Unterstützung von dieser Zeitung sieht anders aus ... (allein wenn man auf die Onlineausgabe geht: in der Mitte steht der Golf Masters Sieger mit Bild und Links die Kolumne das Hillary antritt-rein von der Optik ein Wahnsinn) und das sind eigentlich die Hausmedien.

Werde noch genauer recherchieren (vorallem weils mir Spass macht [[sabber]]) aber so sicher wäre ich mir bei allem nicht ...

EDIT: FOX NEWS schiesst sich gleich ein :rofl:
 
Zuletzt bearbeitet:
puh die 1,28 als so toll zu sehen, gebe ich mal zu bedenken ehrlich gesagt, einerseits weil noch viel passieren kann, andererseits geht das dirty campaigning jetzt erst richtig los.


Also was die Kandidatur angeht, die ist wirklich so gut wie safe, da wäre auch eine 1,1 noch eine passable Quote. Die Demokraten haben de facto keinen anderen starken Kandidaten und erst recht niemanden, der gegen Clinton antreten würde. Wäre das anders, hätten die ihre Kandidatur schon längst erklärt.

Wenn sie einen Herzinfarkt bekommt dann ists vorbei, ansonsten wird sie die Kandidatin, 100 %.

Zu den Aussichten bei der Hauptwahl, ja, hast recht, da hat sie auch Schwachpunkte:

1. ihr Alter (immerhin schon 67 glaube ich)

2. Benghazzi, wo die amerikanische Botschaft gestürmt wurde und vier Amis getötet wurden, was in ihre Amtszeit als Außenministerin fällt und wo sie keine gute Figur gemacht hat.

3. Sie ist jetzt nicht sonderlich sympathisch (hat aber bei den Vorwahlen gegen Obama immerhin 18 Millionen Stimmen geholt, kann also durchaus mobilisieren).

4. Sie und ihr Clan polarisieren schon arg. Das heißt, die Gegenseite wird sehr stark mobilisiert, egal ob man den eigenen Kandidaten mag oder nicht, Hauptsache nicht Clinton. Aber ich glaube nicht, dass dieser Effekt sie wirklich stark gefährdet. Wer sie bis jetzt nicht mochte, den wird sie auch nicht überzeugen können. Aber wer sie neutral bis positiv sieht, lässt sich auch durch neue "Enthüllungen" nicht abschrecken, das ist alles 1000 x durchgelutscht. Da ist wohl so ungefähr die Mainstream-Meinung: ethisch fragwürdig, aber eine gute Politikerin.

Bleibe dabei und weiß dass so frühe Festlegungen eigentlich sehr riskant sind (aber in dem Fall ist das recht gut kalkulierbar): Chance 2:1 für Hillary.