Wenn man auch immer alles vergleicht! Taktisch gibt es keine Ausreden, das können Frauen genauso lernen. Aber die Männer spielten ja auch mit etlichen Jahrzehnten Vorsprung und mit deutlich mehr Geld in der Hinterhand um optimale Bedingungen zu haben!
Haben sich schon deutlich verbessert, aber noch ne Menge aufzuholen, was niemals ganz gelingen wird, aber ist doch egal! Man will ja keine Frauen beim Männerfußball unterbringen, die spielen ja alle schön getrennt, was auch nur so Sinn macht.
Versteh nur nie warum immer und immer wieder alle vergleichen was nicht verglichen werden kann [[nixweiss]]
Den finanziellen Stand haben sich die Männer aber über mehr als 100 Jahre völlig selbständig und trotz der Widrigkeiten zweier Welt- und etlicher Kleinkriege erarbeitet. Die Frauen hingegen werden massiv und völlig überzogen mit Geld zugeschüttet (sicher nicht immer und überall, aber in Summe). Das Geld waechst aber nicht auf den Bäumen, sondern wird anderswo abgezogen. Siehe zB. die Diskussion bei Bochum, wo man Geld sparen musste. Als dann bei den Damenteams (6 Teams die jedes Jahr 160.000 Euro kriegen !) einsparen wollte, gab´s oeffentlichen Protest (hauptsaechlich offenbar von Leuten, die voellig unbeteiligt sind und auch sonst keinen Cent fuer Fussball ausgeben). Ploetzlich ist eine Steffi Jones da und ein Norbert Lammert...
Ich finde es auch krass, wofuer bei den Frauen geld da ist. In meiner Jugend haben wir auf rotem Sand mit kaputtem Gestaenge (ohne Netz natuerlich) gespielt, oder auf Acker (wobei die Tore Schuhe waren oder Waeschestangen).
Auch das Gesuelze um den Kunstrasenplatz ist krank. Vor 10 Jahren hatten wir Hartplastikgras mit Sand. Wenn man da gegraetscht hat, war das Bein offen. Heute gibt es Weichgummirasen mit Granulat.
Ich find´s gut wenn Frauen Sport treiben, gerne auch Fussball. Nur nervt mich dieses voellig gestoerte Anspruchsdenken einiger Emanzen und Frauenfussballer bzw. -funktioaere. Die Frauenbundesliga hat 133.000 Zuschauer gehabt. Die Maenner 13.300.000.
In die Kerbe schlaegt ja zB. auch die Diskussion um das Stadion fuer das Finale der Championsleague. Letztes Jahr gab´s 8.000 Zuschauer (!) und dieses Jahr wurde gejammert, weil nicht das Berliner Olympiastadion fuer die Frauen genutzt werden sollte (mit 75.000 Plaetzen !), sondern der Sportpakr des BFC Dynamo (mit 20.000 Plaetzen, die nichtmal ausverkauft waren)... das ist pure Hybris.
Ich moechte da auch nochmal an die offizielle Kampagne (!) erinnern mit "3. Plaetze sind was fuer Maenner" oder "Jungs, wir werden euch raechen". Da stelle mans ich mal vor, welchen #Aufschrei es gaebe, wenn das in aehnlicher Form von Maennern gemacht wuerde (!).
Wer Thailand gesehen hat, dem sei gesagt, dass die gegen den Bundesligisten Essen im Februar 2:1 gewonnen haben. Das sagt wohl einiges aus ueber den Stand des Frauenfussballs. Da will ich mit den zahlreichen Maenner-Frauen-Spielen gar nicht erst anfangen (wo ja sogar U13 Teams (!) gegen den deutschen Frauenmeister im Handicap gewannen)...
Bei einigen Spielen bislang hatte man auch den ganz starken Wunsch (ich zumindest), das Feld zu verkleinern, den Ball sowieso und auch das Tor (wobei ich mich da nicht entscheiden konnte, weil das sicherlich den Torwaerten zugute kaeme, aber wenn ich so an Deutschland denke, dann wuerden bei der WM wohl kaum noch Spiele nicht 0:0 ausgehen....).
Ich finde, die Frauen sollten mal ein ganzes Stueck kuerzer treten. Wenn sie naemlich nur ueber das Geld verfuegen wuerden, was sie einspielen, dann waer hier von heute auf morgen der Frauenfussball tot.