Niedrige Wetteinsätze - Einzel oder Kombi?

Hallo,

ich wette nur "zum Spaß" und möchte pro Wette nur zwischen 2 und 5 € setzen. Höhere Beträge sind mir zu risikoreich.

Sollte ich lieber Kombis spielen oder Einzelwetten (bei denen ich bei Quoten zwischen ca. 1.3 und 1.8 natürlich nur niedrige Gewinne erziele)?

Vielen Dank!

Wenn du es eh nur zum Spaß machst und kleine Gewinne erzielen möchtest, sind Einzelwetten die bessere Wahl.

erst auf Favorit, dann auf Gegner setzten

Folgende Frage von einem blutigen Anfänger:

Nehmen wir das Spiel Gladbach - HSV

Beim Sieg Gladbach steht die Quote: 2,95
beim Sieg HSV steht die Quote: 2,45

Ich will 100 Euro Auszahlung haben.

Also setze ich auf Gladbach 100:2,95 = 33,89
auf den HSV setze ich 100:2,45 = 40,81

macht einen Einsatz von 74,70

und einen Reingewinn von 25,29

Das ist doch fast schon sure, da ich ja nur im Fall X Verlieren würde.

Was haltet ihr davon ?

Unentschieden kommt häufiger vor, als du denkst. Und dein Ansatz funktioniert nur bei knappen Spielen, wo die Quoten ausgeglichen sind. Gerade da kommt es ja zu Unentschieden. Deswegen halte ich gar nichts von dieser Strategie.

Wettstrategie

Hallo,

was für unterschiedliche Wettstrategien gibt es denn?

Ich suche eine Strategie ( außer Surebets) bei dem das Risiko minimal ist und bei der ich einen guten Gewinn habe.

MfG

Es gibt viele Wettstrategien, aber keine mit minimalem Risiko und hohem Gewinn. Das widerspricht sich.

Hier ein paar gängige:
  1. Value Betting: Nur wetten, wenn die Quote höher ist als die wahre Wahrscheinlichkeit. Niedriges Risiko bei guter Analyse.
  2. Flat Betting: Immer gleicher Einsatz. Gut für langfristige Kontrolle.
  3. Progression (z.B. Martingale): Einsatz nach Verlust erhöhen. Riskant, kann Kapital schnell aufzehren.
  4. Systemwetten: Teilabsicherung durch Kombination. Moderates Risiko, aber geringere Gewinne.
Eine Mischung aus Disziplin, Value und flachen Einsätzen ist meist am nachhaltigsten.

Was haltet Ihr davon? System + Surebets?!

So im Anfängerartikel steht ja das es kein System gibt was auf Dauer erfolgreich ist...

Würde trotzdem gerne wisse was einige erfahrene Leute davon halten:

Mein System:
Over2,5 Wetten mit Progression:
Mein Kapital:
ca.2000 Euro

Zu meinen Vorstellungen, ich wähle alle Teams der ersten Liga und Wette für jedes Team over2,5... die Quoten dürfte im Schnitt im oberen 1er bereich bis knapp über 2 liegen... somit müsste ich knapp nen euro setzen um 1 euro nettogewinn zu haben... bleibt das ergebnis aus, verdoppel ich meinen einsatz so, das ich insgesamt wieder einen euro rausbekomme! habe die letzen jahre alle schön per hand ausgewertet... und die längste under-serie waren 9 spiele in folge... aber irgendwann muss es doch mal wieder klappen!
wenn ich dies für jede mannschaft mache habe ich im schnitt ca. 300 richtige spielausgänge pro saison! bei jeweils einem euro gewinn sind es 300 mücken... nicht das meiste und eben auch mit aufwand verbunden!
im normal fall habe ich natürlich nicht mein komplettes kapital im umlauf, sondern denke eher so 200-300€ maximal im schnitt... dieses frei kapital verteile ich und nutze dieses durch surebets...
die verteilung sollten denn so aussehen das ich erstmal bei den bekannten und großen anbietern so ca. 400 liege habe und denn pro woche sage ich mal noch 2-3 surebets basteln kann... so das ich da vielleicht nochmal pro woche 30euro machen kann?! mit diesem system könnte ich denn ca. 150 euro pro monat machen...

was haltet ihr davon???
und meine frage nochmal zu den surebets... wie oft kann es passieren das die wetten stoniert werden... weil denn können ja echt mal schnell nen großer betrag flöten gehen... deswegen steh ich denen sehr skeptisch gegenüber... ist meine angst davor unbegründet??? ich rede jetzt nichtmal von den surebets mit über 4% sondern von den kleinen im 0,5-2 bereich???
denn für mich azubi sind halt 2000 schon ne menge geld das ich mir da nicht unbedingt riesige fehltritte leisten kann!

Gefühlt hat jede zweite Strategie hier mit Progression zu tun. Finde ich schade.

Arbitrage Wetten?

Hi Leute,

seit einiger zeit begeistere ich mich für Sportwetten, hauptsächlich Fussball. Dies allerdings bislang mit mäßigem Erfolg

In meiner verzweiflung bin ich auf dieses forum gestossen, dass übrigens sehr gelungen und sehr hilfreich ist. Respekt!

Mein Problem ist folgendes:

Ich spiele (da Anfänger) mit relativ kleinen Einsätzen, d.h. anfangs 50 eur Startkapital. Ich tippe idR 1-5 Eur. Pro Spiel (5 eur Einzelwetten und 1 eur bei Systemwetten).

Anfangs läuft es meist relativ gut, bis mich wieder der Wahnsinn bzw. die Raffgier packt.

So hab ich z.B. 50 eur Startkapital nahezu verdoppelt, und wie der Teufel will, an einem Abend alles wieder verloren.

Ich spiele also geduldig meine Tipps, vergleiche Statistiken, lese in Foren, Videotext, Sportpresse etc... bis es mich wieder packt und ich alles auf eine Karte setzte und irgend nen Müll tippe z.B. Mannschaften die ich gar nicht kenne geschweige einschätzen kann.

In der vergangenheit ist es mir auch schon passiert dass ich auf selbsternannte „Max Merkels“ aus meinem Umfeld gehört habe und auf irgend einen zwielichtigen 2. liga Club aus Holland getippt habe, da die ja gut in Form waren und die Quote hammermäßig war. Leider ging das Spiel 0:4 aus !

Wie gesagt diese impulsiven „Eingebungen“ haben mich schon einiges gekostet.
Ein Paar Tipps wie ich dass in den Griff bekommen kann?

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage.

Bin vor kurzem auf ein System gestossen, (denke man nennt das Arbitrage Wetten)und würde gern Eure Meinung dazu hören.

Man suche sich ein Spiel aus über dessen Ausgang man sich (relativ) sicher ist, also einen Favoriten.

Als Beispiel:

Nürnberg - Cottbus:

Ich tippe nun unter Beachtung des Calc.folgendes:

Gesamteinsatz: 50 Eur.

Endstand: 0:0 , Quote: 12,5 ; Einsatz: 4,10
Endstand 1:0, Quote: 7 ; Einsatz: 7,33
Over 1,5 ; Quote: 1,33 ; Einsatz: 38,57

Die Wette hätte ich jetzt nur im Falle einer 0:1 Niederlage von Nürnberg verloren. Jeder andere Ausgang hätte einen Überschuss von 3% zurfolge.

Wie gesagt es handelt sich hier nur um ein Beispiel, es geht ja ums Prinzip ;)

Was haltet ihr generell von solchen Wetten (Höhere Quoten vorausgesetzt). Der Gewinn ist zwar sehr moderat, das Risiko aber ebenso.

Hat jemand Erfahrung mit solchen Wetten ?
Oder würdet ihr sagen, dass man von sowas generell die Finger lassen sollte da Kapitaleinsatz und Gewinn in keinem vertretbaren Verhältnis stehen?

Arbitrage-Wetten funktionieren theoretisch, sind aber praktisch schwierig, da Bookies Quoten schnell anpassen oder Limits setzen. Gewinne sind klein, Risiko gering, aber du brauchst viel Kapital und mehrere Konten.

Impulsives Setzen ist dein Hauptproblem. Halte dich an strikte Regeln, setze Limits und dokumentiere jede Wette, um Disziplin zu stärken.

Tipp:
Nie auf Spiele wetten, die du nicht analysiert hast.

Teamwork für Spielstrategie!

Hallo Wettfreunde,

für over/under-Wetten gibt es Übersichten mit den Top20-Mannschaften. Bei Einzelwetten kann man dadurch insgesamt im Plus sein. Das Ganze sehe ich optimierungsfähig durch gezielte Kombiwetten an. Habe das bereits erprobt, nähere Infos gerne per Mail.

Nun bin ich auf der Suche nach Interessenten, die die Strategie in folgender Form unterstützen und dabei natürlich auch selber jeweils profitieren:
1. Ca. 5 - 8 Interessenten
2. jeder konzentriert sich auf vorher abgestimmte Ligen oder Mannschaften
3. es werden die Spiele der Mannschaften für die nächsten 2 - 3 Tage ermittelt
4. die Daten werden auf einer zentralen Seite im Netz erfasst bzw. auswertungsfähig gespeichert
5. jeder Interessent kann sich dann indivduell Kombis zusammenstellen und profitiert dadurch, dass er nur wenig Rechercheaufwand hat

Die beiden letzten Wochenenden waren aus jeweils ca. 20 - 25 Spielen zwischen 50 und 80 % der Spiele richtig - das lässt einige Kombis zu um insgesamt ein Plus zu erhaschen.

Klingt nach einem interessanten Ansatz. Heutzutage würde man sowas aber wohl mit Tools machen statt mit Arbeitsteilung.

Ein paar kurze Hinweise:
- Damit es funktioniert, braucht es klare Standards bei der Datenerhebung (z. B. was zählt als Over-Team?) und eine zuverlässige Plattform zur Koordination.
- Risikostreuung durch Kombis kann sich lohnen, aber nur bei sauberem Value-Ansatz.
- Eine Erfolgsmessung sollte einbaut werden (Trefferquoten & ROI je Teilnehmer und Liga).

Wahrscheinlichkeitseintritt einer Wette

Hallo ihr lieben Leute, ich hatte gute Zeiten im Wetten eher selten und schlechte Zeiten im wetten (eher öfter) :mrgreen: , faktoren dafür waren keine disziplin, zu viele kombis, schlechte auswahl der spiele, schlechtes moneymangement und so weiter... jedoch hat sich s seit einiger zeit etwas gebessert ich hab zwar ab und an noch ein paar ausrutscher wo ich verluste schneller wieder einholen möchte aber das krieg ich auch gut in den griff (ich hol gern mal weiter aus [[winkewinke]] )
was ich damit sagen will, ich entwickel mich gern weiter und jetzt soll mit euer hilfe der nächste schritt kommen...

Nehmen wir heute abend mal das spiel der super sonics zu hause gegen die cavaliers. Verschieden Faktoren geben ausschluß darüber, wie ein spiel ausgehen könnte...ich zähle im folgenden nun einmal auf was für faktoren meinen entschluß beeinflussen. (kann beliebig erweitert werden)

-Form heimteam
-form awayteam
-siege/niederlagen gegen starke schwache teams, ähnliche spielveranlagung der teams- art der niederlagen durch äußere umstände beeinflußt
-heimbilanz
-auswärtsbilanz
-gesamtbilanz
-aktuelles umfeld
-verletztungen
-event wetterverhältnisse, platzverhältnisse
- h2h statistiken
-Tabellenplatz, eventuell abstiegsgefährdet, pokalkandidat, playoffkandidat, sonstiges
so münzen wir das ganze mal um:

Seattle Super Sonics:
Letzten 6: 0-0-0-0-0-3
At Home: 10 - 9
Gesamt: 14 - 25

Cleveland Cavaliers:
Letzten 6: 3-3-3-3-0-3
At Road:8 - 10
Gesamt:23-13

Allgemein ist zu sagen, dass Cleveland das Spiel im durschnitt unter den Brettern dominiert, postive Rebound-Bilanz- gegenüber negativer Rebound Bilanz der sonics, dessen erzielte rebound bilanz mit knapp 5 Rebounds pro spiel unter der Bilanz der cavaliers liegt.

Cleveland tritt mit bester Besetzung an, bei den sonics fehlt mir lewis ein wichtiger spieler, die anderen beiden verletzten, beeinflussen das team nur minimal positiv.
beide Teams verfügen über jeweils einen außergewöhnlichen spieler, die beide an einem abend ein spiel entscheiden können

Die super sonics gewannen nur eins der letzten 6 spiele zu hause gegen schwächer werdende utah jazz, auch nur nach overtime mit einem bärenstarken scorer allen 54 punkte (15 overtime).
die letzten beiden heimspiele davor verloren die sss gegen durchschnittliche bis schlechte teams.

Die Cavaliers dafür mit 5 aus den letzten 6 spielen. davon 5 auswärtsspiele mit 4 siegen, man verlor einzig gegen die phoenix suns, mit den mavericks das wohl derzeit stärkste team in der nba.
die auswärtserfolge der cavaliers waren weitesgehends ungefährdet.
Die Gegner die besiegt wurden sind in der klasse der sonics minimal auch drüber anzusiedeln

die h2h statistik von 2003-2005 beträgt 2:2
die letzten beiden aufeinandertreffen gewannen die supersonics mit einmal 7 und einmal 8 punkten.
zusätzlich ist zu erwähnen, dass die cavaliers seit der verpflichtung von james umstrukturiert wurden und somit, erst in der entwicklung stecken und das team vom letzten jahr nicht wirklich zu vergleichen ist mit dem team von diesem jahr.

Cleveland ist divisionsführer, jedoch kann und darf man sich nicht auf dem polster ausruhen, den in dieser division sind die ebenfalls starken pacers, bulls und pistons angesiedelt.
Seattle ist divisionsletzter und von den play off plätzen weit entfernt.

Seattle mit 2-8 aus den letzten 10
Cleveland mit 8-2 aus den letzten 10

Wie gesagt die cavaliers mit 5 auswärtsspielen aus den letzten 6 und die letzten beiden spiele hatten die super sonics einen tag mehr ruhepause.
reisen mußten die cavaliers von los angeles nach seattle.


so sieht meine analyse aus, sagt mir mal bitte inwieweit so eine analyse zu gebrauchen ist,was noch daran fehlt und wie ich die einzelnen faktoren die so eine begegnung beeinflußen am besten gewichten kann.

Quoten sind

Cleveland Cavaliers 1,67 Super sonics 2,25
Grob überschlagen ergibt sich bei mir eine Wahrscheinlichkeit von ca 60 %
Mein tip würde Cleveland cavaliers lauten aber nicht alzu hoch
5,5/10 (da auswärts, etwas mehr belastung durch reisestrapazen)



Allgemein bitte noch einmal, hinweise, kritik, tipps vorschläge alles ist erwünscht! wie ermittelt ihr eure wahrscheinlichkeit, welche faktoren berücksichtig ihr und wie gewichtet ihr sie.

danke und schönen abend schon einmal

Deine Analyse ist gut und durchdacht.

Hier kurz, wie du sie verbessern kannst:
  1. Feste Gewichtung: Vergib Punkte (z. B. –3 bis +3) für Faktoren wie Form, Verletzungen, Motivation etc., um systematisch zu bewerten.
  2. Wichtige Stats nutzen: Net Rating, Pace, Rest-Advantage einbeziehen.
  3. Value prüfen: Formel: (eigene Wahrscheinlichkeit × Quote) - 1. Nur bei positivem Wert ist die Wette langfristig sinnvoll.
  4. Vergleiche schätzen lernen: Überprüfe regelmäßig, wie genau deine Wahrscheinlichkeiten waren (Kalibrierung).
Fazit:
Du bist auf dem richtigen Weg. Mit einem Bewertungssystem und Value-Rechnung wirst du stabiler tippen.

Anfängerstrategie

Hallo,

ich habe vor 2 Wochen mit dem Wetten bei bwin angefangen und bisher leider kaum etwas gewonnen.

Habe zunächst auf Einzelwetten gesetzt, mit maximal 10 Euro Einsatz pro Wette. Aber die Gewinne bei Einzelwetten sind ja nicht so hoch, gehen 2 von 3 Tips flöten bringt mir der verbliebene (Sicherheits-)Tip nicht wirklich etwas.

Ich dachte jetzt darüber nach, 2/3 System-Wetten zu spielen. Maximalbetrag ist höher, aber trotzdem noch eine gewisse Sicherheit eingebaut, im Gegensatz zu Kombis.

Was meint ihr? Ich möchte zunächst erstmal auf relativ sichere Tips setzen, also niedrige Quoten. Da kann ich eigentlich nur über Kombi/System ein bißchen Kohle machen.

Was meint ihr dazu bzw. was ist für euch die beste Anfängerstrategie?

Das kann man nicht verallgemeinern. Aber wenn ich eine Strategie für Anfänger raushauen müsste, würde ich "Einzelwetten mit Value" sagen.

Vergleich 2/3-System mit Einzel

Hallo,

ich habe bei bwin mal ein bißchen rumgespielt und eine 2/3-System-Wette mit den Einzelwetten auf die jeweiligen Spiele verglichen.

Sieht so aus, als ob sich Systemwetten risikomäßig erst ab höheren Quoten (>2.0) lohnen. Ich habe angenommen, dass zwei Spiele richtig getippt werden und eines falsch, somit nur eine Kombi richtig ist (bei 5 Euro Einsatz pro Tipp). Damit mache ich bei höheren Quoten mit der Systemwette mehr Gewinn als mit den Einzelwetten.

Bei sehr niedrigen Quoten (<1.3) mache ich erstens bei obigen Szenario sowohl mit Einzelwetten als auch System Verlust, dabei fällt der Verlust der Einzelwetten aber niedriger aus als der des Systems, Einzelwetten sind also effektiver.

Kann man das so verallgemeinern und deshalb nur bei höheren Quoten ein System spielen?

Gruß

seventh_son

Kurz gesagt:
Ja, deine Beobachtung ist im Kern richtig.

Systemwetten lohnen sich eher bei höheren Quoten, weil...
- bei niedrigen Quoten (unter 1,5) oft ein Fehler reicht, um kaum noch über den Einsatz zu kommen.
- bei höheren Quoten (über 2,0) je nach System schon wenige Treffer ausreichen können, um einen Gewinn zu erzielen.

Du kannst vorher mit einem Systemwetten-Rechner ausrechnen, ob sich das lohnt.

Fazit:
Systemwetten sind ideal, wenn du mehrere risikoreiche, aber chancenreiche Tipps kombinieren willst.

Gute Strategien zu Wett-Kombinationen

Hallo zusammen,

nachdem ich hier einige Zeit mitgelesen habe, musste ich mich endlich mal anmelden, um an dieser tollen Community mitzuwirken.
Ich wette erst seit relativ kurzer Zeit mit, bin bei bwin und bet-at-home angemeldet.

Ich bin nach anfänglichen Gewinnen und leider dann auch Verlusten (3 mal in kurzer Zeit bei bwin von 50 auf ca. 300 EUR und dann alles verloren, ja die Gier ;-) ) von Live-Wetten weg zu Fußball System-Wetten übergegangen.

Ich suche mir anhand von Listen der lokalen Wettbüros die wahrscheinlichsten Wetten mit dem geringsten Risiko aus, und untersuche jede Begegnung anhand Daten wie soccerway.com, und treffe dann die Entscheidung ob ich den Tipp spiele oder nicht.

Bsp. hatte ich für gestern, So. 17 Tipps rausgesucht, wovon ich 14 gespielt habe (4x 2-Wege, Rest je 1 Tip). Davon waren 10 richtig, 4 falsch. Durch 6 verschiedene Kombinationen also Wettscheinen hatte ich versucht das Risiko zu minimieren, daß es jede Kombi versaut, leider nicht geschafft.
Da ich aber nur mit wenig Einsatz gespielt habe, hab ich nicht viel verloren. Die drei nicht gespielten waren übrigens auch richtig getippt!

Aber eigentlich schade, denn es waren z.T. super Quoten dabei wie:
Carlstad United BK - Ängelholms FF
08.10.06 15:00 wo ich X (3,85) und 2 (4,00) gespielt habe und es kam mit 0:4 eine klare 2 raus.

Wie meint Ihr, könnte man das Risiko minimieren?
1. Hätte ich hier ins Forum geguckt, was ich leider vergessen habe hätte ich einen falschen Tipp wohl nicht gespielt. ;-)
2. Sollte man Ligen meiden, die erst wenige Spieltage hinter sich haben sowie Regional-Ligen und nur 1- und 2-te Ligen spielen?
3. Jeden Tipp einzeln spielen? Bei 5 EUR Einsatz pro Wetten, wäre der Gewinn grad mal 16 EUR gewesen, wobei ich kleine Quoten wohl eher nicht gespielt hätte...

Wäre dankbar für Eure Meinung.

Hier einmal meine Gedanken dazu:

Kombis erhöhen Risiko massiv. Bei 4 Fehlern in 14 Tipps sind Einzelwetten meist profitabler.
Systemwetten helfen nur begrenzt. Sie retten selten den Einsatz, wenn die Trefferquote nicht überragend ist.
Ligen mit stabilen Daten (1. und 2. Ligen nach über 10 Spieltagen) sind verlässlicher.
Lieber 3–5 Einzelwetten mit gut analysierten Quoten (idealerweise Value) statt viele Tipps pro Spieltag.
Fokus auf Qualität, nicht Quantität. Weniger Wetten, mehr Treffer = langfristiger Erfolg.

Wett-"Strategie"

Ich habe eine Frage bezüglich einer Wett-Strategie die ich mir ausgedacht habe. Man kann es eigentlich gar nicht "Strategie" nennen, dafür ist es viel zu simpel :mrgreen:
Also, nehmen wir an es gibt eine Liga in der man sich besonders gut auskennt (in meinem Fall NBA). Das Ziel lautet jeden Tag 5 Euro zu gewinnen und man hat etwa ein Kapital von 250 Euro zur Verfügung. Die Idee ist dann, dass man sich an jedem Spieltag (in der NBA wird ja quasi jeden Tag gespielt) einen Spread heraussucht bei dem man sich am sichersten ist. Die Spreads haben ja immer die Quote 1,85. Man müsste also 6 Euro setzen um einen Nettogewinn von 5 Euro zu haben.
Wenn man sich wirklich jeden Spieltag nur den Spread aussucht bei dem man das beste Gefühl hat/sich am sichersten ist, sollte man in der Regel doch zu 70% gewinnen. Schätze ich zumindest mal ;). Angenommen ich verliere die Wette, dann würde ich am nächsten Spieltag genau gleich vorgehen. Der Einsatz würde dann allerdings 13 Euro betragen damit ich die 6 Euro zurückhole und wieder einen Nettogewinn von 5 Euro habe. Wenn man also von einem Gesamtkapital von 250 Euro ausgeht, könnte man somit 5 mal wetten, ehe man richtig liegen müsste. Bei der 5. Wette läge der Einsatz bei 138 Euro. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich da 5 mal in Folge daneben liegen kann. Außerdem geht sich, wenn man oft genug gewonnen hat, mit der Zeit auch noch ein sechster Tipp aus.
Trotzdem bin ich skeptisch (sonst hätte ich mich wohl nicht hier angemeldet...) und würde gerne eure Meinung dazu hören. Schließlich bin ich sicher nicht der erste dem diese zugegeben extrem simple Strategie einfällt. So einfach kann es fast nicht sein. Bin schon auf eure antworten gespannt.

edit: Ich habe vergessen zu erwähnen, dass man sobald man gewonnen hat wieder mit 6 Euro Einsatz anfängt.

Was du beschreibst, ist eine Art "Light-Martingale". Deine Strategie basiert auf dem Prinzip: "Wenn ich verliere, erhöhe ich den Einsatz so, dass ich den Verlust wieder reinhole und mein Tagesziel trotzdem erreiche."

Welche Probleme sehe ich hier?

1. Fehleinschätzung der Trefferquote

Du gehst davon aus, dass du ca. 70 % der Spread-Wetten gewinnst. Klingt gut, aber das ist extrem schwer zu halten. Selbst richtig gute Wettprofis kommen bei Spreadwetten vielleicht auf 55–57 % Trefferquote, mit viel Aufwand. 70 % ist ein Wunschwert, kein realistischer Erwartungswert.

2. Verlustserien kommen häufiger, als man denkt

Selbst bei 60 % Trefferquote liegt die Wahrscheinlichkeit, fünf mal in Folge zu verlieren, bei ca. einer von 131 Serien. Wenn du täglich wettest, passiert das im Schnitt alle vier bis fünf Monate. Und das reicht, um dein Kapital zu killen.

Die 5 Stufen, die du dir erlaubst (6 € → 13 € → 29 € → 62 € → 138 €), sind schnell aufgebraucht.
Wenn du da einmal danebenliegst, ist dein Kapital futsch. Und du brauchst über 50 erfolgreiche Tage, um das wieder hereinzuholen.

Tipp 1: Fester Einsatz pro Wette

Statt auf Tagesgewinne zu spielen, rechne in Einheiten (Units).
Beispiel: 1 Unit = 2 % deines Kapitals → bei 250 € also 5 €.
Wette jede Wette mit demselben Einsatz, und schau auf die Trefferquote und den ROI statt auf Tagesgewinne.

Tipp 2: Simulation hilft

Stell deine Strategie mal in Excel nach. Du wirst sehen: Der Kapitalabsturz kommt früher oder später.

3 von 4 Wetten etc.?

Hi,
hab in der letzten Zeit enorm viele Kombis verloren nur aufgrund eines Spiels. Z.B. gingen mir auf diese Weise gestern bei 2 kombi-Wetten mit jeweils 15€ Einsatz knapp 800€ durch die Lappen, aufgeregt hat michd as natürlich sehr, besonders, weil ich diese Spiele für sehr sicher gehalten habe. Gibt es nun bei betandwin.de irgendein Verfahren, mit dem ich tippen kann, dass z.b. nur 8/10 richtig sein müssen, ich aber dann trotzdem noch etwas gewinne bzw. nicht gleich meinen ganzen Einsatz verspiele?

MFG!

Das würde ich einfach mal mit einem Systemwetten-Rechner durchrechnen. Wenn du dann noch Gewinn machen würdest bei einem 2/3, empfehle ich dir eine Systemwette (2/3) zu machen. Wenn du keinen Gewinn machen würdest, mach es nicht oder riskier es und mach die 3er Kombi. Die Entscheidung liegt am Ende natürlich bei dir.

Kombiwetten - offene nachtippen ?

Mal eine Frage, wie ihr das handhabt. Ich habe z.B. eine 3er-Kombi gespielt. Jetzt geht der erste Tipp in die Hose, während die anderen beiden noch nicht begonnen haben. Tippt ihr die beiden dann nochmal einzeln oder als 2er-Kombi nach? [[nixweiss]]

Grundsätzlich gilt:
Die ursprüngliche Kombi ist „tot“, also kannst du die restlichen Spiele behandeln wie neue Tipps. Dabei gibt’s aber ein paar sinnvolle Optionen:

Option 1: Einzelwetten auf die verbleibenden Spiele
Du gehst komplett unabhängig ran und prüfst:
Sind die Quoten weiterhin gut? Hätte ich das Spiel auch als Einzelwette gespielt?
Vorteil:
Du entscheidest nur noch nach Value, nicht aus „Revanche-Gefühl“.
Nachteil:
Möglicherweise etwas weniger Quote als im 2er-Verbund, aber oft solider.

Option 2: Neue 2er-Kombi auf die restlichen Spiele
Wenn du beide Spiele immer noch als Kombi spielen würdest, kannst du natürlich nachlegen.
Ist vor allem dann sinnvoll, wenn du den Value aus der Kombination erhalten willst (z. B. Gesamtquote über 3,0).
Achte aber darauf:
Nicht aus Frust „hinterherzocken“, sondern bewusst entscheiden.

Was du vermeiden solltest:
Nachtippen aus Trotz, um die ursprüngliche Kombi „zurückzuholen“. Das führt leicht zu schlechten Entscheidungen.
Doppelte Einsätze, um die Kombi „wieder reinzuholen“. Das kann zu Tilt führen und gefährdet deine Bankroll.

Greenwood-System

Was ist das Greenwood-System eigentlich?

Das Greenwood-System basiert auf einem kalkulierten Einsatzplan, der so angepasst wird, dass man beim ersten Treffer nicht nur den Verlust der vorherigen Runden ausgleicht, sondern auch einen kleinen Gewinn erzielt.

Es ist ähnlich wie Martingale, aber „mathematisch weicher“. Der Einsatz wird nicht verdoppelt, sondern berechnet, sodass er im Verlustfall steigert, aber langsamer wächst. Trotzdem basiert es wie jedes Progressionssystem auf der Annahme: „Irgendwann wird die Wette aufgehen.“

Was bedeutet das für deine Frage (Quote 3, Einsatz 20 €)?

Angenommen du spielst Quote 3, und willst pro Runde 20 € Gewinn erzielen, müsstest du die Einsätze grob so planen:

Runde: 1 Einsatz: 20 € Verlust (kumuliert): 20 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 2 Einsatz: 30 € Verlust (kumuliert): 50 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 3 Einsatz: 45 € Verlust (kumuliert): 95 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 4 Einsatz: 70 € Verlust (kumuliert): 165 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 5 Einsatz: 105 € Verlust (kumuliert): 270 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 6 Einsatz: 160 € Verlust (kumuliert): 430 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 7 Einsatz: 245 € Verlust (kumuliert): 675 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 8 Einsatz: 370 € Verlust (kumuliert): 1.045 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 9 Einsatz: 555 € Verlust (kumuliert): 1.600 € Gewinn bei Treffer: 40 €
Runde: 10 Einsatz: 835 € Verlust (kumuliert): 2.435 € Gewinn bei Treffer: 40 €

Fazit:
Du brauchst über 2.400 € Bankroll, nur um 10 Runden à 20 € Gewinn durchzuhalten.

Risiken:
- Hohe Kapitalbindung: Du brauchst eine riesige Bankroll für vergleichsweise kleine Gewinne.
- Grenzen der Buchmacher: Viele Bookies limitieren Einsätze, besonders bei ungewöhnlich steigenden Einsatzmustern.
- Menschlicher Druck: Nach 6–7 verlorenen Runden mit hohen Summen weiterzuspielen, ist psychisch brutal.
- Es gibt keine Garantie, dass innerhalb von 10 Runden ein Treffer kommt. 10x daneben bei Quote 3 kommt öfter vor, als man denkt.

Was kannst du tun?
- Teste das System erstmal in einer Excel-Tabelle oder mit Spielgeld, um zu sehen, wie oft du tatsächlich gewinnst.
- Nutze Value-Quoten, d. h. nur Spiele, bei denen du realistisch glaubst, dass die Wahrscheinlichkeiten besser stehen als die Quote es ausdrückt.
- Erwäge stattdessen flache Einsatzsysteme mit fixer Einsatzgröße und positivem Erwartungswert (Valuebet), das ist nachhaltiger.

Wie sagt ihr zu der Taktik?

ich hab mir überlegt, dass ich mir sichere Spiele heraus suche.
Sichere Spiele gibt es nicht. Jeder Tipp kann daneben gehen.

Was meint ihr dazu?
Der Zeitaufwand, den diese Analyse mit sich bringt, steht in keiner Relation zum Gewinn. Und auf Dauer wird es wahrscheinlich nicht mal einen Gewinn geben.

Strategie Unentschieden

Hallo Wettfreunde,

beim Fußball gibts bei einem Unentschieden ja eine Quote von ca. 3. Wenn man einige Statistiken ansieht, dann liegen die Unentschieden bei ca. 25 - 30 % aller Spiele.

Gibt es noch andere Sportarten, bei denen ein solches Verhältnis ebenfalls zutrifft?

Besten Dank!

Hey, interessanter Gedankengang.
Und du liegst mit deiner Beobachtung ganz richtig:
Im Fußball pendelt sich der Anteil an Unentschieden meist zwischen 25 % und 30 % ein, was bei Quoten um die 3,0 natürlich spannend für Value-orientierte Wetten ist.

Bei welchen anderen Sportarten gibt es überhaupt Unentschieden?

Eishockey
In der regulären Spielzeit (ohne Overtime) gibt es Unentschieden.
In vielen europäischen Ligen kannst du auf das Ergebnis nach 60 Minuten tippen. Und da kommt es durchaus häufig zu Remis (etwa 20–25 %).
In der NHL wird zwar immer ein Sieger ermittelt, aber viele Buchmacher bieten Wetten nach 60 Minuten an.

Handball und Basketball
Unentschieden sind selten, weil viele Punkte/Tore fallen.
In Handballspielen endet vielleicht 1 von 20 Spielen unentschieden, wodurch ich die Quote auf 5 % schätze.
Dementsprechend ist die Quote oft sehr hoch (im 6er bis 8er Bereich), aber selten Value dabei.

Rugby und American Football
Hier ist ein Remis extrem selten , kommt fast nie vor, daher extrem hohe Quoten (oft über 10).

Tipp: Fußball bleibt die „remisfreundlichste“ Sportart

Wenn du eine Unentschieden-Strategie ernsthaft aufbauen willst, lohnt es sich, bei Fußball zu bleiben.

Vor allem...
in Ligen mit niedrigem Torschnitt
bei Teams, die oft Unentschieden spielen
bei Spielen, wo beide Teams auf Augenhöhe sind (z.B. 10. gegen 12.)

Frühzeitig Wetten abschliessen?

Hallo Wettfreunde,

ist es eigentlich sinnvoll sehr frühzeitig Wetten abzuschliessen. Habe heute auf ein Remis getippt - für ein spiel am Samstag - und bekam noch eine Quote von 3,45. Kurze Zeit später hatte der Bookie auf 3,30 reduziert.

Bis zum Spielbeginn kanns natürlich Nachrichten geben, die den Spielausgang beeinflussen (Verletzte usw.). Aber wenn man sich sicher ist, dass man auf Remis tippt, kann man ja frühzeitig buchen.

Oder locken die Anbieter mit frühen Quoten die noch niedrig sind, da ja keine Vergleiche möglich sind.

Gibts da Erfahrungen oder Tipps?

Besten Dank!

Ganz klar: Es kann sinnvoll sein, früh zu wetten, wenn du glaubst, dass du eine gute Quote bekommst, bevor der Markt sie „korrigiert“.

Vorteile:
- Höhere Quoten: Wie in deinem Beispiel: Du hast die 3,45 mitgenommen, bevor der Bookie sie auf 3,30 gesenkt hat. Das ist Value, ganz klar!
- Wettmärkte sind noch "weich": Früh im Markt ist oft noch nicht alles eingepreist. Wenn du besser informiert bist, kann sich das natürlich lohnen.

Risiken:
- Informationsdefizit: Du hast einige Infos noch nicht (z.B. Verletzungen). Das kann dich überraschen und deinen Tipp entwerten.
- Bookies bauen Puffer ein: Einige Bookies geben anfangs bewusst „konservative“ Quoten raus, weil noch wenig Geld im Markt ist. Da kann es sein, dass die erste Quote niedriger ist und erst mit mehr Marktteilnahme fairer wird.

Einzelwetten, Kombiwetten oder Systemwetten?

Kombiwetten und Systemwetten bieten natürlich die optische Möglichkeit, auf einen Schlag viel Geld zu gewinnen, aber ist das wirklich möglich? Sind Einzel, Kombi oder Systemwetten am lukrativsten?

Mein Tipp: Bleibt in erster Linie bei Einzelwetten. Wenn man sich viel mit Wetten beschäftigt und sich auch mal an höhere Quoten, an die Aussenseiter, rantraut, dann kann man auch mit Einzelwetten seinen Gewinn ordentlich steigern.

Falls du bei einem Wettbüro aktiv bist wo Kombipflicht herrscht, so wären maximal 3erkombis angebracht, wobei auch das schon fast zuviel sind für eine Wette, weil einfach zu viele Faktoren mitwirken.
Systemwetten sind eine nette Möglichkeit, hohe Summen zu gewinnen. Allerdings darf man sich von den Summen nicht blenden lassen. Hier spielt man einfach mehrere Kombiwetten auf ein Mal. Bei Systemwetten aufpassen, dass man die Wetten so auswählt, dass man nicht mit Verlust aussteigt wenn eine Kombiwette richtig ist. Bei einer 2aus3 (3 Wetten: A+B, A+C, B+C) sollte man schauen, dass alle 3 Kombis jeweils eine Gesamtquote von 3,0 aufweisen, damit man auch schon einen zumindest kleinen Gewinn hat, wenn nur 2 der 3 Tipps richtig sind.

Dies in aller Kürze, es kann jeder dazu seine Meinung posten, der Fragen dazu hat oder noch irgendwas hinzufügen möchte.

Hey, sehr solide Einschätzung von dir, gerade der Fokus auf Einzelwetten ist absolut nachvollziehbar. Ich will mal meine Sicht ergänzen, vielleicht hilft’s dem einen oder anderen weiter.

Einzelwetten - Die kontrollierbarste Variante

Wie du sagst:
Wer sich intensiv mit Spielen beschäftigt, Valuebets sucht und auch mal auf Außenseiter geht, hat bei Einzelwetten die höchste Kontrolle über sein Risiko. Man kann sich voll auf ein Spiel konzentrieren, sauber analysieren, und behält das Bankroll-Management besser im Griff.

Viele Profis setzen fast ausschließlich auf Einzelwetten, weil...
- jede Wette isoliert bewertet werden kann
- keine Kettenreaktionen wie bei Kombis entstehen

Kombiwetten - Hohes Risiko, hoher Reiz

Klar, der Reiz liegt auf der Hand: Aus 10 € mal eben 300 € machen.
Aber: Mit jeder zusätzlichen Auswahl sinkt deine Chance dramatisch, weil du bei jedem Spiel richtig liegen musst. Und auch eine Top-Analyse kann mal danebenliegen.

Realistisch gesehen: Kombiwetten sind oft gut für den Buchmacher, nicht für dich.
Wenn Kombi: Maximal 2–3 Spiele, wie du schon sagst. Und nur wenn alle Spiele echten Value haben,

Systemwetten - Oft unterschätzt, aber tricky

Systemwetten wie 2 aus 3 oder 3 aus 4 geben dir eine Art Sicherheitspuffer: Wenn nicht alles trifft, ist der Einsatz nicht komplett weg. Das ist für viele psychologisch angenehmer. Aber die Gesamtquote sinkt spürbar

Tipp: Vor dem Abgeben mal durchrechnen, bei welchen Szenarien du im Plus landest und bei welchen nicht.

Mein Fazit:
  • Einzelwetten: Für langfristiges, kontrolliertes Spiel.
  • Kombis: Nur mit klarem Value und möglichst wenigen Spielen.
  • Systemwetten: Nur, wenn man versteht, wie die Quoten und Kombinationen wirken und man ein „Safety Net“ will.

Eishockey: Spielabschnitt-Wetten

Hallo,

Ihr kennt bestimmt alle die Spielabschnitt-Wetten beim Eishockey.

Ich habe mir überlegt, das man auf ein Unentschieden Tipt, da es in den letzten Tagen vermehrt nach den ersten Drittel unentschieden stand.

Die Quten sind fast immer über 2.x .

Was haltet Ihr davon?

Ich habe es gestern mehrmals gespielt, war erfolgreich. Allerdings läuft es heute nicht so gut....

Wenn man nicht blind auf irgendwelche Unentschieden wettet, sondern gezielt Spiele nach gewissen Kriterien raussucht, sehe ich da Potenzial. Man könnte z.B. folgende Aspekte in seine Analyse einfließen lassen:

- Wie oft haben beide Teams in den letzten fünf Spielen im 1. Drittel Unentschieden gespielt?
- Wie viele Tore schießen die beiden Teams durchschnittlich im 1. Drittel (je weniger desto besser)?
- Wo stehen die beiden Teams in der Tabelle (je näher beieinander desto besser)?

Wetten in letzer Minute ( 90min etc. )

Ich wette ja noch nicht solange und deswegen hab ich das Gefühl es mangelt mir manchmal ein bisschen an Disziplin. Gestern lief der Tag echt super an und ich hab auch schön Gewinn geschoben jedoch kam dann Chelsea und hat das geschmälert. Damit ich nicht mit Verlust rausgehe bin ich bei Athletico - Real nochmal in einer Livewette in der 90te Minute eingestiegen und hab auf "Kein Tor" mehr getippt und bin natürlich übelst auf die Fresse gefallen .. das kommt mir zum 2ten mal schon vor dass mir Real eine Menge Kapital weghaut nur weil ich umbedingt einen total geringen "Verlustbetrag" ausgleichen wollte.

Nun generell die Frage, es gibt doch sicherlich viele die Tippen sowas häufig also wirklich in den letzen paar Minuten darauf dass nix mehr passiert etc. Sollte man da generell die Finger von lassen?

Ich persönlich mache gar keine Livewetten. Alle Strategien, die ich je gespielt habe, setzten eine vorherige Analyse voraus. Livewetten sind meiner Meinung nach nur Zockerei. Erst recht, wenn man darauf wettet, dass in der Nachspielzeit noch ein Tor fällt.

Außerdem sollte man niemals eine Wette abschließen, um einen Verlustbetrag auszugleichen, so wie du es oben beschreibst. Wenn man so da ran geht, verliert man eigentlich immer.

Analysiere die Spiele vernünftig und wette dann auf das Ereignis, wo du glaubst, dass es eintritt.

Wetten auf unentschieden!

Nachdem ich am 20 Spieltag Kaiserslautern und Mainz erfolgreich auf unentscheiden gesetzt hatte, habe ich mich mal genauer mit der Unentschiedenhäufigkeit in der ersten Bundesliga auseinandergesetzt.
In den meisten Spielen wird nach meiner Beobachtung eine Durchschnitsquote (BaW) von 3,3 - 3,5 zu 1 geboten.
Wenn also jedes dritte Spiel unentschieden endet und man tippt rigoros alle Begegnung auf unentscheiden, so schneidet man mit plus ab.
Bei den 180 Spielen bis einschließl. 20. Spieltag dieser Saison sind tatsächlich genau 60 unentschieden ausgegangen.
An vielen Spieltagen gibt es zumindestens zwei, drei Spiele die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit entscheiden werden. Man muss also nicht alle neun Begegnungen tippen sondern nur 7 oder vieleicht gar 6. Somit wäre man in dieser Saison schon auf der Gewinnerseite.
Wenig unentschieden spielten:
Bayern (ist ja klar) 3
Werder Bremen 4
HSV 5
Mainz 5
Köln 5
Kaiserslautern 5

Häufige Punkteteilungen leisteten sich:
Stuttgart 12
Hannover 11
Schalke 9
Hertha 8

So würde ich z.B. am 21. Spieltag folgende Begegnung nicht unentschieden tippen:
Bremen - Kaiserslautern
Bayern - Nürnberg
(HSV -Mainz) (da bin ich unsicher)

Von den restlichen 6 Spiel müssen zwei unentschieden enden und man ist im Plus.
Meinungen dazu?!

Die Idee, systematisch auf Unentschieden zu tippen, ist sehr gut. Da gibt es unzählige Herangehensweisen. Viele davon habe ich selbst schon probiert. Alle diese Herangehensweisen haben Vor- und Nachteile.

Du hast recht. Quoten für Unentschieden liegen oft zwischen 3,2 und 3,5. Das heißt, wenn mehr als ca. 30% der Spiele, auf die man tippt Remis enden, ist man langfristig gesehen im Plus. Sicherlich kann man seine Trefferquote dann noch erhöhen, wenn man sich gewisse Teams herausfiltert, die oft Unentschieden spielen oder gewisse Kriterien erfüllen. Es kann z.B. durchaus Sinn machen, auf Mannschaften zu tippen, die sich im Mittelfeld oder in der unteren Tabellenhälfte bewegen. Bayernspiele würde ich z.B. eher rauslassen.

Natürlich sind die Quoten bei Mannschaften die oft Unentschieden spielen, geringer. Aber sie liegen selten unter 2,8. Trotzdem gilt auch bei Unentschieden-Tipps (so wie bei allen Tipps), dass man sie nur spielen sollte, wenn sie Value haben. Also, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass das Spiel Unentschieden ausgeht deiner Meinung nach höher ist, als vom Wettanbieter angenommen.

Man darf nicht vergessen, dass Unentschieden schwer zu prognostizieren sind. Ein Elfmeter in der 90. Minute, eine rote Karte....und es kann kippen. Wobei das bei Siegtipps nicht besonders anders ist.

Schauen wir uns mal dein Beispiel an:
Nehmen wir 6 Spiele, Quote im Schnitt 3,3 und du setzt je 10 € = 60 € Einsatz.

Wenn 2 Spiele unentschieden enden, bekommst du 66 € zurück → 6 € Plus.
Wenn nur 1 Spiel unentschieden endet → 33 € zurück → 27 € Minus.
Bei 0 Remis → kompletter Verlust.

Du brauchst also relativ konstant mindestens 2 Treffer bei den 6 Spielen. Ich persönlich würde bei Unentschieden-Tipps übrigens nicht nur auf eine Liga gehen. Man könnte sich z.B. die Top 5 Europas rauspicken und auf Abstiegsduelle wetten. Das wäre ein spannender Ansatz.

Mehrere Tipps........

auf ein Spiel auf unterschiedliche Ergebisse? Geht das bzw. ist das erlaubt? So denke ich an Ergebnisswetten, wo ich ja die Quoten für 2-4 Ergebnisse so kombinieren kann, das zumindest ein kleiner Gewinn bei rum kommt. Kommt ein anderes Ergebniss als eins der 2-4 getippten, hat der BM halt Glück?

Bin übrigens ein Wett-Neuling und über Antworten dankbar.

Neulinger

Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Erlaubt ist es natürlich, aber ob das wirklich Sinn macht?

Nehmen wir an, du willst auf das Spiel Bayern – Freiburg wetten und hast folgende Quoten:
  • 2:0 → Quote 7,0
  • 2:1 → Quote 8,0
  • 3:1 → Quote 11,0
  • 1:0 → Quote 6,5
Wenn du auf alle 4 Ergebnisse jeweils z. B. 5 € setzt (also insgesamt 20 €), und eines davon trifft ein, bekommst du zwischen 32,50 € und 55 € zurück.

Wenn du klug auswählst und eine realistische Streuung der Ergebnisse tippst, kann das funktionieren, aber du musst folgende Punkte beachten:
1. Die Summe deiner Einsätze muss unter der erwarteten Auszahlung bleiben, sonst machst du Minus.
2. Ein „falsches“ Ergebnis (z. B. 3:0 oder 2:2 in meinem Beispiel) hat zur Folge, dass du alles verlierst.

Ich denke, dass es mehr Sinn macht, dann z.B. direkt Handicap zu tippen, wenn man denkt, dass eine Mannschaft hoch gewinnt. Damit kann man ein breiteres Ergebnisfeld abdecken.

Meine persönlichen Erfahrungen mit genauen Ergebnistipps sind sehr schlecht. Aber vielleicht liegt das auch an mir. 😅

Valuebets

Ich habe mir vor Monaten das Buch "Sportwetten - Strategisch gewinnen" von Robert Neuendorf zugelegt.

In einem Kapitel geht es um die sogenannten Valuebets (wertvolle Wetten).

Um eine Valuebet zu finden, vergleiche ich ja die Wahrscheinlichkeit eines Spielausgangs mit den vom Buchmacher angebotenen Quoten.


Beispiel

Bayern München - SC Freiburg

Wahrscheinlichkeit

1 = 60%
X = 25%
2 = 15%

Bei jeder Quote über 1,75....wäre eine Wette auf einen Sieg der Bayern also eine Valuebet.

Jetzt meine Frage an die Wettprofis hier im Forum.....

Wie errechnet ihr euch die Wahrscheinlichkeit eines Spielausgangs ?

Da wir alle die Bayern kennen...hätte man sicherlich auch 80% für einen Bayernsieg nehmen können.

Jeder hat sicherlich eine andere Vorstellung von der Wahrscheinlichkeit des Spielausgangs. Ein Freiburger gibt vielleicht 30% auf einen Freiburger Sieg.

Wenn man die Fanbrille mal aussen vor lässt......

Wie geht man bei der Wahrscheinlichkeitsbestimmung sinnvoll vor ?

gibt es sowas wie ein patentrezept ?

Hey, interessante Frage.
Die beschäftigt wirklich jeden, der sich ernsthaft mit Sportwetten auseinandersetzt. Deswegen dachte ich mir, ich wärme diesen alten Thread hier mal wieder auf.

Ein Patentrezept im klassischen Sinne gibt es leider nicht, weil Wahrscheinlichkeiten für Spielausgänge immer mit Unsicherheit behaftet sind. Aber es gibt strukturierte Herangehensweisen, mit denen man seine Einschätzungen objektiver gestalten kann.

1. Statistische Analyse / Datenmodell

Viele nutzen historische Daten, um Wahrscheinlichkeiten zu modellieren. Das kann man händisch machen oder mit Hilfe von Software.

Beispiele für ein einfaches Modell:
  • Heim-/Auswärtsstatistiken der letzten X Spiele
  • Torverhältnisse (z. B. Expected Goals)
  • Direkter Vergleich (H2H)
  • Verletzungen, Sperren, Kaderveränderungen
Beispiel: Bayern hat in den letzten 20 Heimspielen 16 Mal gewonnen. Das entspräche einer Siegquote von 80%. Das ist ein Ausgangspunkt, aber noch keine perfekte Prognose.

2. Marktkonforme Einschätzung

Viele orientieren sich an den Quoten mehrerer Buchmacher. Diese enthalten bereits viel Schwarmwissen. Wenn du die Quoten auf eine implizite Wahrscheinlichkeit umrechnest, kannst du deinen eigenen Eindruck damit abgleichen.

Beispiel:
  • Quote auf Bayern-Sieg: 1,60
  • Implizite Wahrscheinlichkeit: 1 / 1,60 = 62,5%
Wenn du meinst, die „wahre“ Wahrscheinlichkeit liegt bei z. B. 70%, hast du eine Valuebet.

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