Transfers, Verlängerungen und Gerüchte in der Sommerpause

Frisches Blut an der Weser : Nach Womé auch Diego an der Angel

Mit neuen Namen nach Europa. Bei Werder Bremen geht es fix nach der zum dritten Mal in Folge erfolgten Teilnahmeberechtigung für die kontinentale Königsklasse. Frisches Blut für den Tabellenzweiten : Pierre Womé ist schon da, Diego könnte bald folgen.

Die Sache mit dem Brasilianer scheint heißer zu sein, als die Norddeutschen bislang offenbart haben. "Ein interessanter Mann", meinte Trainer Thomas Schaaf zu dem 21-jährigen Mittelfeldspieler, der beim FC Porto unzufrieden ist und Abwanderungsgedanken geäußert hat, "es wäre fahrlässig, wenn wir uns nicht um ihn kümmerten."

Also haben die Norddeutschen schon mal vorgefühlt in Portugal, die Rahmenbedingungen erfragt und die Bereitschaft des Profis zu einem Wechsel an die Weser erkundet. Mit Erfolg, wie sich abzeichnet. Manager Klaus Allofs betonte am Mittwoch gegenüber dem kicker, dass Diego nicht abgeneigt sei und dem Bremer Interesse positiv gegenüberstehe. Sollte es zu einem Transfer des brasilianischen Nationalspielers kommen, der nicht im WM­ Aufgebot steht, so wäre dies unabhängig von der Zukunft des Johan Micoud zu sehen. "Die beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun", erklärte Schaaf zu diesem Thema.

"Diego kann Werder nicht mehr entkommen", vermeldete "Top Journal Record", eine portugiesische Zeitung. Dort wird berichtet, dass der Transfer bereits perfekt sei, der Spieler einen über Jahre laufenden Kontrakt unterschrieben habe. Als Ablösesumme sind sechs Millionen Euro im Gespräch. Eine Meldung, die in Bremen nicht bestätigt wurde.

Diego bleibt also vorerst noch Zukunftsmusik, Womé ist bereits Realität. Nach dreitätigem Beschnuppern und Verhandeln gab Werder am Mittwoch die Verpflichtung des Nationalspielers aus Kamerun bekannt. Parallelen zum Kauf von Ümit Davala vor drei Jahren sind augenscheinlich: Beide Profis werden von Ahmet Bulut gemanagt, spielten als Ergänzungsspieler bei Inter Mailand, kommen ablösefrei. Mit Davala wurde Werder Double-Gewinner. Die Bremer bewerten dies als gutes Omen. "Eine hohe Qualität" setzt Schaaf bei dem linken Außenbahnspieler an, "wenn er bei einem solchen Klub spielt." Die Vita Womés: Schon als 17­Jähriger nach Europa gekommen, zwei Weltmeisterschaften, Goldmedaille in Sydney, über 60 Länderspiele.

Bei Inter spielte er siebenmal in der Champions League, hatte 13 Einsätze in der Serie A. Für Klaus Allofs bringt der Afrikaner, dem sein Ex- Nationaltrainer Winnie Schäfer ein blendendes Zeugnis ausstellte, alle Voraussetzungen mit: "Linksfuß, ballsicher, guter Schuss, feine Technik, stark im Zweikampf."

Quelle : Kicker
 
Wolfsburg einig mit Hertha über Madlung

Lange, nervenaufreibend lange, mussten sie in Wolfsburg warten, bis der Klassenverbleib gesichert war, und damit die Planungen für die neue Saison gestartet werden konnten. Jetzt geht es Schlag auf Schlag.

Uwe Möhrle (26, Duisburg) unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag, Jacek Krzynowek (30, Leverkusen) beseitigte am Mittwoch mit der sportärztlichen Untersuchung die letzten Zweifel am Kommen (ebenfalls bis 2009).

Dem Duo folgen wird wohl Alexander Madlung (23). Man befinde sich in "fortgeschrittenen Verhandlungen", sagt Manager Klaus Fuchs. Mit Hertha sind sich die Niedersachsen bereits über einen Wechsel des Abwehrspielers einig. Madlung hat zwar noch einen Vertrag bis 2007 in der Hauptstadt, seit Februar aber nach drei Platzverweisen binnen 23 Tagen keine Perspektive mehr.

Die winkt ihm nun in Wolfsburg. Mit Madlung und Möhrle wäre die Baustelle Innenverteidigung abgearbeitet. Beim an diesem Donnerstag beginnenden Regenerations-Trainingslager in Österreich will Fuchs nun mit dem bestehenden Personal über die weitere Verwendung sprechen. Denn wie groß der angestrebte und angesichts des enttäuschenden Saisonverlaufs auch dringend notwendige Schnitt ausfallen wird, hängt maßgeblich davon ab, wer im aktuellen Kader Platz macht.

Dies betrifft neben einem halben Dutzend anderer Spieler auch Stefan Schnoor (35). Der Abwehrrecke hat seine Option, den Vertrag zu unveränderten Konditionen um ein Jahr zu verlängern, fristgerecht gezogen. Allein schon deshalb, damit er sich die Möglichkeit einer Abfindung offenhält, falls ihn der VfL nicht mehr will. Eine Auszahlung ist auch bei Pablo Thiam (32) in der Diskussion. Dessen Vertrag läuft noch bis 2007, in Klaus Augenthalers Planungen spielt der frühere Kapitän aber schon lange keine Rolle mehr.

Zur befürchteten Hängepartie entwickelt sich indes die Personalie Andres d’Alessandro. Der FC Portsmouth hat erwartungsgemäß die Frist auf das Vorkaufsrecht für den von ihm ausgeliehenen Spielmacher verstreichen lassen, zugleich aber Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die Engländer wollen die aufgerufenen Konditionen nicht bezahlen und setzen darauf, dass entweder der VfL mit der Ablösesumme (6,5 Millionen Euro) runtergeht oder der nicht für die WM berufene Argentinier Abstriche am Gehalt macht.

Quelle : Kicker
 
Die Entscheidung ist gefallen : Sergej Barbarez wird den HSV verlassen. Im kicker spricht der tief enttäuschte Bosnier von einer Farce, von Scheinverhandlungen und verrät, warum er nach Leverkusen geht.


kicker: Sie sind soeben auf Mallorca gelandet. Wie ist das Wetter auf der Insel der Deutschen?

Sergej Barbarez (34): Wunderbar.

kicker: Und wie ist bei Ihnen die Stimmung?

Barbarez: Nicht so gut wie das Wetter hier.

kicker: Heißt dies, dass die Mannschaftsfahrt ans Mittelmeer Ihre Abschiedstour beim HSV ist?

Barbarez: Ja, das kann man so sagen. Ich habe mich entschieden. Ich werde den Klub verlassen.

kicker: Wie ist die letzte Verhandlungsrunde am Dienstag mit den HSV-Verantwortlichen verlaufen?

Barbarez: Sehr enttäuschend. Es war der merkwürdigste Tag in meinem Leben. Es hat sich in meinem Körper alles bewegt. Es war so, als schwebte ich zwischen Himmel und Erde.

kicker: Was genau ist passiert?

Barbarez: Es war eine große Farce. Ich hatte neben meinem Berater diesmal eigens meine Frau mitgenommen. Die hat mir nie geglaubt, was ich über die Verhandlungen erzählt habe. Nun konnte sie sich selbst ein Bild machen und hat nur noch mit dem Kopf geschüttelt.

kicker: Klären Sie uns auf über die Verhandlungen?

Barbarez: Es waren von vornherein nur Scheinverhandlungen, ein Schauspiel für die Öffentlichkeit. Der HSV hatte nie ernsthaft im Sinn, mich zu halten.

kicker: Auch Trainer Thomas Doll nicht?

Barbarez: Ich weiß nicht, ob er zuletzt noch hundertprozentig hinter mir gestanden hat. Im Vorstand, vor allem beim Vorsitzenden Bernd Hoffmann, war dies nie der Fall.

kicker: Was verleitet Sie zu dieser Auffassung?

Barbarez: Schon beim ersten Gespräch im Dezember haben sie mir ein Angebot offeriert, das eine Frechheit gewesen ist. Kürzung des Grundgehalts um die Hälfte auf gerade mal 50 000 Euro. Ein solches Angebot ist natürlich Unsinn. Ich habe es daher mit meinem Berater Jörg Neubauer sofort abgelehnt.

kicker: Wie ging es weiter?

Barbarez: Danach hat sich niemand mehr um mich gekümmert. Es hat keine Kontaktaufnahme mehr gegeben, was mir meine Wertschätzung schon verdeutlicht hat.

kicker: Die HSV-Chefs haben immer davon gesprochen, dass sie bis zum 15. März eine Frist gesetzt haben.

Barbarez: Was sollte dies? Ich habe das Angebot sofort abgelehnt, die Frist war überflüssig, weil auch nicht nachverhandelt worden ist. Diese Sache war nur eine Aktion für die Öffentlichkeit.

kicker: Wie ging es dann weiter?

Barbarez: Erst am Montag haben sie sich wieder bei mir gemeldet. Ich vermute, dies wäre nicht geschehen, wenn wir den zweiten Platz und damit die direkte Qualifikation für die Champions League erreicht hätten. So aber wurden sie nochmals aktiv, haben dies auch publiziert. Doch auch dies war nur eine Scheinaktion ohne ernsthaften Gehalt.

kicker: Was hat man Ihnen angeboten?

Barbarez: Ein unwesentlich verändertes Angebot, 10 000 Euro im Monat haben sie draufgelegt. Ein nicht marktgerechtes Angebot.

kicker: Wir übernehmen mal die Argumentation und Position des HSV: Der Klub sagt, Barbarez ist schon alt, kann durch Prämien viel verdienen.

Barbarez: Quatsch. Das angebotene Prämienpaket entspricht im Grunde dem Modell des Vorjahrs.

kicker: Was sagen Sie zu den Summen, die die aus Holland geholten Stars wie van der Vaart und de Jong verdienen sollen?

Barbarez: Gerade den 22-jährigen de Jong haben die Hamburger mit einem Vertrag ausgestattet, der im Vergleich zu meinem in keiner Relation steht. Da frage ich mich schon, was ich und was er bisher für den HSV geleistet haben. Wobei ich ihm persönlich trotzdem diesen Vertrag gönne.

kicker: Verraten Sie uns, wohin Sie wechseln?

Barbarez: Ich werde nach Leverkusen gehen. Die Bayer-Leute haben mir die Wertschätzung entgegen gebracht, die ich in Hamburg vermisst habe. Rudi Völler und Michael Skibbe sind zu mir nach Hause gekommen. Sie haben mir das Gefühl vermittelt, dass sie hinter mir stehen.

kicker: Was hat noch den Ausschlag für Bayer anstatt Borussia Dortmund gegeben?

Barbarez: Auch die Gespräche mit Dortmund waren positiv. Ich hätte mich nicht vor dem Schritt gescheut, nach Dortmund zurückzukehren. Die Dinge waren alle mit Michael Zorc und Bert van Marwijk besprochen, über die ich nur Gutes sagen kann.

kicker: Nachgefragt: Warum gehen Sie dennoch nach Leverkusen?

Barbarez: Es sind zwei Gründe ausschlaggebend. Zum einen kann ich sofort international spielen. Und außerdem erhalte ich in Leverkusen einen über zwei Jahre laufenden Vertrag.

kicker: Mit welchen Gefühlen verlassen Sie nun nach sechs Jahren Hamburg?

Barbarez: Ich bin tieftraurig. Ich liebe diesen Klub, ich liebe diese Stadt, ich liebe die tollen Fans des HSV. Und ich habe das Gefühl, dass es in meiner Angelegenheit nicht um sportliche Überlegungen ging, sondern nur um Eitelkeiten gewisser Personen.

Quelle : Kicker
 
18.05.2006:
Club verpflichtet Tschechiens WM-Kapitän Tomas Galasek



Der 1. FC Nürnberg hat für die neue Bundesliga-Saison 2006/2007 Tomas Galasek, den Mannschaftskapitän der tschechischen Nationalmannschaft, verpflichtet. Der Mittelfeldspieler kommt ablösefrei von Ajax Amsterdamund unterschreibt beim neunmaligen Deutschen Meister einen Vertrag für die kommenden beiden Spielzeiten. Galasek bestritt in den vergangenen sechs Spielzeiten 144 Spiele (24 Tore) für Ajax Amsterdam in der niederländischen Ere-Divisie und wurde 2002 und 2004 Meister sowie in diesem Jahr Pokalsieger. Für Ajax bestritt Galasek zudem 26 Champions League-Spiele (zwei Tore). Seine Karriere hatte Galasek bei Banik Ostrava begonnen, erzielte dort zwischen 1991 und 1996 in 121 Erstliga-Spielen neun Tore. Von 1996 bis 2000 traf Galasek für Willem II Tilburg in Hollands erster Liga elfmal. Für die tschechische Nationalmannschaft bestritt Galasek bislang 49 Spiele (ein Tor beim 8:1 über Andorra am 4.6.2005). Sein Debüt feierte er am 8. März 1995 beim 4:1 über Finnland. FCN-Sportdirektor Martin Bader: „Wir sind sehr froh, dass Tomas sich für den Club entschieden hat, obwohl auch Ajax Amsterdam ihm ein neues Angebot unterbreitet hat und ihn gerne gehalten hätte. Wir sind sicher, mit ihm die Position des zentralen defensiven Mittelfeldspielers sehr gut besetzt zu haben.“ FCN-Trainer Hans Meyer: „Tomas Galasek ist für mich der erfahrene Spieler, der mit seiner internationalen Erfahrung unsere junge Mannschaft führen kann und unseren Verein wieder ein Stück weiter bringen kann. Ich verfolge seine Karriere seit über zehn Jahren und freue mich auf ihn.“

Quelle: fcn.de
 
Villarreal : Nach Nihat wird auch Pires kommen

Spielerwechsel innerhalb der spanischen Primera División. Der türkische Nationalspieler Nihat Kahveci verlässt Real Sociedad San Sebastian und schließt sich dem FC Villarreal an.

Der Champions-League-Halbfinalist von der Levanteküste, der im kommenden Spieljahr nur im UI-Cup an den Start gehen wird, verspricht sich vom 26-jährigen Offensivspieler ein Plus an Torgefahr gegenüber der vergangenen Saison.

Der ablösefreie Nihat, der 2002 von Besiktas Istanbul ins Baskenland gekommen war und in der abgelaufenen Runde sieben Treffer erzielte (32 Einsätze), absolvierte bislang 37 Länderspiele für die Türkei. Er unterzeichnet einen Fünfjahreskontrakt.

Villarreal war im Halbfinale der "Königsklasse" am FC Arsenal gescheitert, insbesonders auch, weil Jens Lehmann im Rückspiel einen Elfmeter des argentinischen Spielmachers der "Submarinos", Juan Riquelme, parierte.

Der Franzose Robert Pires, nicht im WM-Kader der "Equipe Tricolore" wechselt in Kürze ebenfalls nach Villarreal. Dies bestätigte Klubchef Fernando Roig am Mittwoch. Demnach werde Pires einen Zweijahresvertrag beim FC unterzeichnen. Nach dem Champions-League-Finale mit den "Gunners" werde der technisch versierte Routinier nach Spanien reisen, um den Kontrakt zu unterzeichnen.

Mit einem verkleinerten Kader von 19 oder 20 Spielern will der FC Villarreal in der kommenden Spielzeit im Klassement wieder nach oben klettern und in der Spitzengruppe kräftig mitmischen.

Quelle : Kicker
 
Landreau wechselt zu PSG

Mickael Landreau sucht nach zehn Jahren beim FC Nantes eine neue Herausforderung. Der Torhüter wechselt vom früheren Meister zum zweimaligen Titelträger und UEFA-Cup-Teilnehmer Paris St. Germain.

Am Montagabend unterschrieb Landreau einen Vierjahresvertrag beim Pokalsieger in der französischen Hauptstadt.

Quelle : Kicker
 
Nürnberg rüstet auf.

Von Ajax Amsterdam wird, wie oben bereits erwähnt, der Kapitän der tschechischen Nationalmannschaft, Thomas Galasek, in die Noris wechseln.

Bereits sicher sind bei den Franken ferner die Verpflichtungen der drei Australier Joshua Kennedy (Dynamo Dresden), Dean Heffernan sowie Michael Beauchamp (beide Central Coast Mariners). Ferner kommt der kroatische U-21-Nationalspieler Leon Benko zum FCN, der 25-jährige Lauterer Marco Engelhardt wird ebenfalls das Club-Trikot überstreifen, fällt in den nächsten Monaten jedoch wegen eines Kreuzbandrisses aus. Eine Unterschrift im Fall Engelhardt steht noch aus.

Quelle : Kicker
 
112chris schrieb:
Thommyli schrieb:
Alexander Fanerud wird aller Voraussicht nach noch heute mit einem 4-Jahresvertrag beim VfB ausgestattet.

Nie gehört den Namen !

Wer ist das und wo kommt der her ?

Kommt aus Straßburg. 22-jähriger Schwede, zentraler Mittelfeldspieler, vergleichbar vom Typ wie Aleks Hleb.
 
112chris schrieb:
Landreau wechselt zu PSG

Mickael Landreau sucht nach zehn Jahren beim FC Nantes eine neue Herausforderung. Der Torhüter wechselt vom früheren Meister zum zweimaligen Titelträger und UEFA-Cup-Teilnehmer Paris St. Germain.

Am Montagabend unterschrieb Landreau einen Vierjahresvertrag beim Pokalsieger in der französischen Hauptstadt.

Quelle : Kicker
Wenn du hier jeden Transfer melden willst dann wirst in den kommenden Wochen sehr viel Arbeit haben... [[grin]]
 
Ungar Hajnal bis 2008 zum FCK
Der ungarische Nationalspieler Tamás Hajnal (25) hat am Freitag beim 1. FC Kaiserslautern einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2008 unterschrieben. Der ablösefreie Mittelfeldakteur spielte zuletzt seit 2004 beim belgischen Erstligisten VV St. Truiden und absolvierte zuvor für Schalke 04 acht Bundesliga-Einsätze.

Im April hatte Tamás Hajnal im Rahmen eines Trainings-Aufenthalts beim FCK in einem Freundschaftsspiel beim VfL Frei-Weinheim vier Tore erzielt. Für Ungarns Nationalmannschaft spielte Hajnal bislang zehn Mal. In seinem Heimatland hießen seine fußballerischen Stationen vor dem Wechsel zu Schalke 04 zunächst Nyergesujfalu, Ferencvaros Budapest und FC Vac.

fck.de
 
Werder verpflichtet Diego

Werder Bremen rüstet sich bereits für die Zeit nach Johan Micoud. Für den Franzosen, der seinen Abgang von der Weser ankündigt, steht seit Samstagabend auch schon Ersatz bereit: Der Vize-Meister nahm den Brasilianer Diego Ribas da Cunha, kurz Diego, vom portugiesischen Spitzenklub FC Porto unter Vertrag.

Der 21-Jahre alte Mittelfeldspieler erhält bei Werder Bremen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2006. Diego absolvierte am Samstagnachnmittag die übliche sportmedizinische Untersuchung und unterschrieb am Abend sein neues Arbeitspapier. Über die Höhe der Ablösesumme haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Quelle : Kicker
 
Henry verlängert bei Arsenal

Zwei Tage nach dem verloreren Champions-League-Finale gegen den FC Barcelona (1:2) hat der englische Spitzenklub FC Arsenal zumindest das Rennen um seinen Stürmerstar Thierry Henry gewonnen. Der Franzose verlängerte am Freitag seinen Vertrag bei den Londonern um vier weitere Jahre.

"Ich hoffe, dass ich so lange bei Arsenal bleibe, wie ich laufen kann. Ich kann die Fans nicht verlassen, sie sind für mich wie eine Familie", sagte der 28-Jährige gegenüber britischen Medien. In letzter Zeit gab es um den französischen Welt- und Europameister Wechselgerüchte. Ausgerechnet der Finalgegner Barca sowie dessen spanischer Erzkonkurrent Real Madrid sollen Interesse an einer Verpflichtung Henrys gezeigt haben.

Quelle : Kicker
 
Demai wechselt zum FCK

Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern will in den nächsten Tagen den Transfer von Abwehrspieler Aimen Demai vom 1. FC Saarbrücken über die Bühne bringen. Der Franzose soll bis 2009 bei den "Roten Teufeln" unterzeichnen.

Beide Vereine haben bereits Einigung über einen Wechsel erzielt, wie der FCK am Sonntag wissen ließ.

Der 23-jährige Demai wäre nach Mittelfeldspieler Sven Müller (1. FC Nürnberg), Verteidiger Moussa Boureima Quattara vom polnischen Meister Legia Warschau sowie dem Ungarn Tamas Hajnal vom belgischen Erstligisten VV St. Truiden der vierte Neuzugang im Team von Trainer Wolfgang Wolf.

Die sportmedizinische Untersuchung wird der Franzose, der eine geschätzte Ablöse von einer Million Euro kosten soll, erst in 14 Tagen absolvieren - wenn er von seiner Hochzeitsreise zurück ist.

Demai war 2004 vom FC Metz nach Saarbrücken gewechselt. In 32 Saisonspielen erzielte er für den FCS drei Tore und bereitete sieben vor (kicker-Durchschnittsnote: 3,61). Den Abstieg der Saarländer konnte er freilich nicht abwenden.

Neben dem Quartett an Neuzugängen würde Wolf noch gerne Benjamin Auer (25) für den Sturm verpflichten. Auch an Cacau (25) vom VfB Stuttgart und Stefan Lexa (29, Eintracht Frankfurt) soll Interesse bestehen.

Nach dem Abstieg werden Lautern natürlich auch einige Spieler verlassen. Ervin Skela, Marcelo Pletsch, Torsten Reuter und Mihael Mikic gehen mit "Ziel unbekannt", ihre Verträge galten nur für die erste Liga. Auch Hervé Lembi und Ferydoon Zandi werden in der neuen Saison nicht mehr für Lautern spielen. Der in der Winterpause von Malmö FF ausgeliehene norwegische Nationalspieler Jon Inge Hoiland kehrt nach Schweden zurück.

Carsten Jancker (Shanghai Shenhua/ in China ab sofort, Vertrag bis November) hat bereits einen neuen Klub gefunden. Kapitän Marco Engelhardt (25), ist sich mit Nürnberg einig.

Quelle : Kicker
 
sport1.de

Rosicky laut "Sun" nach London

Tomas Rosicky schnürt in der nächsten Saison laut "Sun" die Schuhe für Arsenal London. Der 25-Jährige verlässt nach fünf Jahren die Dortmunder, mit denen er 2002 die Deutsche Meisterschaft feiern konnte.
Den Londoner ist der Deal zehn Millionen Euro wert. Rosicky hat nach Angaben von BVB- Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Montag den Medizin-Check beim CL-Finalisten absolviert.
Der noch vor Tagen geplante Wechsel Rosickys zu Atletico Madrid war wegen einer fehlenden Bankbürgschaft geplatzt.
 
Schalke verpflichtet Lövenkrands



Schalke 04 hat einen Nachfolger für Stürmer Ebbe Sand gefunden.

Die Königsblauen verpflichteten am Dienstag Sands dänischen Landsmann Peter Lövenkrands vom schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers. Der 26 Jahre alte Nationalstürmer (14 Einsätze/keinTor) kostet keine Ablöse und erhielt auf Schalke einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009 mit beidseitiger Option auf ein weiteres Jahr. Es ist die erste Verpflichtung der Schalker nach dem Rücktritt von Manager Rudi Assauer. Der Schalker Aufsichtsrat, der eine weitere Zusammenarbeit mit Assauer ablehnte, hatte in einer Sitzung am Montagabend den Vertrag einstimmig genehmigt. "Peter ist ein Linksfuß, pfeilschnell und mit Zug zum Tor. Durch seine Verpflichtung vergrößern wir unsere taktischen Möglichkeiten im Offensivspiel", sagte Teammanager Andreas Müller: "Wir wollen in der kommenden Saison wieder mit höherem Tempo nach vorn spielen. Vor allem in dieser Hinsicht wird uns Peter Lövenkrands sehr gut tun."
Der Däne, der in die Fußstapfen von Publikumsliebling Sand (Karriereende) treten soll, geht seine neue Aufgabe voller Vorfreude an. "Schalke 04 ist ein sehr großer und guter Klub, mit dem ich Titel gewinnen will. Vor dem Wechsel habe ich vor allem mit Sören Larsen und Christian Poulsen über Schalke gesprochen. Was sie mir berichten konnten, hat mich in meinem Entschluss nur bestätigt." Lövenkrands war im Jahr 2000 von AB Kopenhagen zum 51-maligen schottischen Meister gewechselt. Dort erzielte er in 180 Pflichtspielen 54 Treffer. Neben Lövenkrands hatten die Knappen zuvor ebenfalls ablösefrei Halil Altintop (1. FC Kaiserslautern) und Mathias Abel (FSV Mainz 05) verpflichtet. Aus dem eigenen Nachwuchsbereich stoßen Markus Heppke, Sebastian Boenisch, Timo Kunert und Mesut Özil zum Profikader von Chef-Trainer Mirko Slomka.

Quelle: sport1.de
 
Ein Kanadier für den FCK



Nachdem Benjamin Auer sich am Dienstag gegen den 1. FC Kaiserslautern entschieden hatte, konnte der Bundesliga-Absteiger am Abend dann doch noch einen Neuzugang vermelden. Der kanadische Nationalspieler Josh Simpson kommt ablösefrei vom englischen Zweitligisten FC Millwall an den Betzenberg. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler unterzeichnete bis zum 30. Juni 2009.sehr schneller Spieler, der aus vollem Lauf flanken kann und auch selbst den Abschluss sucht", sagte FCK-Trainer Wolfgang Wolf über den 13-maligen Nationalspieler. Simpson ist nach Mittelfeldspieler Sven Müller (1. FC Nürnberg), Verteidiger Moussa Boureima Quattara vom polnischen Meister Legia Warschau, dem Ungarn Tamas Hajnal vom belgischen Erstligisten VV St. Truiden sowie Aimen Demai vom 1. FC Saarbrücken der fünfte Neuzugang für die "Roten Teufel".

Quelle: Kicker.de
 
Morientes geht nach Valencia

Nach 16 Monaten ist das Gastspiel von Fernando Morientes auf der britischen Insel zu Ende. Der Angreifer verlässt den FC Liverpool und schließt sich dem FC Valencia an.

Morientes war 2005 vom spanischen Rekordmeister Real Madrid zum englischen Rekordchampion FC Liverpool gewechselt, mit dem er im vergangenen Jahr an der Seite von Dietmar Hamann die Champions League gewann.

Nun kehrt Morientes, der in der abgelaufenen Spielzeit in der Barclays Premiership 28 Punktspiele für die "Reds" bestritt und dabei fünf Treffer erzielte, in seine Heimat auf die iberische Halbinsel zurück.

Quelle : Kicker
 
Rui Costa kehrt zu Benfica zurück

Der portugiesische Traditionsklub Benfica Lissabon holt den verlorenen Sohn Rui Costa zurück. Der Mittelfeldspieler schnürte seit 2001 die Stiefel für den italienischen Fußball-Spitzenklub AC Mailand.

Der 94-malige portugiesische Nationalspieler hat einen Einjahresvertrag mit einer Option für eine weitere Saison unterschrieben.

In der abgelaufenen Spielzeit der Serie A, die er mit dem AC Mailand als Zweiter hinter Juventus Turin beendete, kam Rui Costa 25 Mal zum Einsatz. Ein Treffer gelang ihm dabei nicht.

Quelle : Kicker
 
Rosicky wechselt zu Arsenal

Der tschechische Mittelfeldspieler Tomas Rosicky von Borussia Dortmund wechselt zum Champions-League-Finalisten Arsenal London.

Nach Angaben sowohl von Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke als auch von Tschechiens Nationaltrainer Karel Brückner absolvierte der 25-Jährige am Montag beim Klub des deutschen Nationaltorhüters Jens Lehmann den für einen Transfer obligatorischen Medizin-Check.

"Er ist mit seinem Manager Pavel Paska nach London geflogen", erklärte Watzke zu Wochenbeginn gegenüber der Zeitung Mlada Fronta aus Rosickys tschechischer Heimat. "Ich bin überrascht, dass das bislang nicht bekannt war", sagte Brückner unterdessen in Tschechiens WM-Vorbereitungstrainingslager im österreichischen Seefeld.

Am Dienstag dann gab die Vereinführung der Borussia bekannt, dass man sich mit den "Gunners" auf einen Wechsel geeinigt habe: "Das ging schnell. Es war eine Sache von wenigen Stunden. Wir sind uns heute Morgen einig geworden", sagte Watzke.

Die Ablösesumme für den Spielmacher, der in Dortmund noch einen Vertrag bis 2008 besaß, soll bei 10 Millionen Euro liegen. Genauere Angaben zur Ablöse, zur Vertragsdauer und zum Gehalt des 25-Jährigen gibt es bislang noch keine. Laut Arsenal-Homepage handelt es sich aber um einen "langfristigen" Kontrakt mit dem 52-maligen Nationalspieler.

"Das ist ein großer Tag für mich, ich bin glücklich bei Arsenal zu sein. Das Team hat in der Champions League seine Stärke bewiesen und hat mit all den jungen Spielern großes Potenzial. Ich glaube, dass wir noch besser werden in der kommenden Saison. Arsenal ist der beste Klub in Europa, ich werde alles geben", sagte der Tscheche nach bekannt werden des Transfers.

Bereits am Montagmorgen hatten sich die Anzeichen für ein Scheitern des Rosicky-Wechsels zu Atletico Madrid verdichtet. "Das Thema ist wohl erledigt", sagte Watzke der Westfälischen Rundschau (Montag-Ausgabe). Zuvor hatte Atletico eine bis vergangenen Sonntag gesetzte Frist verstreichen lassen, um die von den Westfalen geforderten Bankbürgschaften für den Transfer vorzulegen.

Quelle : Kicker
 
Lexa wird ein "Roter Teufel"

Der Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern bastelt mit Hochdruck an einer schlagkräftigen Truppe für den direkten Wiederaufstieg. Am Donnerstag gaben die Pfälzer die Verpflichtung von Stefan Lexa vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt bekannt. Es ist bereits der sechste Neuzugang für die kommende Saison.

Der Vertrag des Österreichers bei dem hessischen Traditionsverein lief zum Saisonende aus, so dass er keine Ablösesumme kostet. Von den Frankfurtern erhielt der Mittelfeldspieler kein neues Vertragsangebot mehr.

Sollte der 29-Jährige die sportmedizinische Untersuchung ohne Probleme absolvieren und der FCK-Aufsichtsrat seine Zustimmung geben, steht einer Zusammenarbeit nichts mehr im Wege. Für Lexa, der auf der rechten Außenbahn die Offensive in Schwung bringen soll, liegt ein Zwei-Jahres-Vertrag plus Option zur Unterschrift bereit.

Quelle : Kicker
 
Kläsener zu RWE

Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiss Essen hat sich mit Abwehrspieler Thomas Kläsener vom Bundesligisten FC Schalke 04 verstärkt. Der 29-Jährige unterzeichnet an der Hafenstraße bis 2009.

"Wir sind sehr froh, mit Thomas Kläsener unseren Wunschkandidaten für den Defensivbereich verpflichtet zu haben. Er stammt aus der Region, identifiziert sich mit dem Ruhrgebiet und ist als Persönlichkeit top", freut sich Essens Sportlicher Leiter Olaf Janßen über den ersten Neuzugang für 2006/07.

"Mit seiner Klasse und seiner Erfahrung wird Thomas mit Sicherheit ein wichtiger Stabilisator und eine tragende Säule in unserem Defensivbereich", so Janßen weiter.

Kläsener absolvierte bisher 32 Erstliga- und vier Europapokalspiele für den FC Schalke 04 (1 Bundesliga-Tor), 1997 holte er mit den "Eurofightern" den UEFA-Pokal.

Vom bisherigen Ligarivalen Rot-Weiß Oberhausen wurde am Montag zudem Schlussmann Daniel Masuch (28) verpflichtet. Der Keeper kommt ebenfalls für zwei Jahre.

Mittelfeldspieler Holger Wehlage verlängerte seinen auslaufenden Kontrakt um zwei Jahre.

Quelle : Kicker

Anmerkung 112chris :

Ich habe gegen den Kläsener ziemlich oft gespielt. Das war im Gelsenkirchener Ortsderby mit der Spvgg Erle 19 gegen Kläseners SV Erle 08. Jetzt spielte der bei Schalke 04 und jetzt Rot-Weiß Essen und ich spiele in der Bezirksliga beim SV Wanne 11 in Herne. Was für unterschiedliche Karrieren...
 
Shevchenko verlässt Milan

Trotz eines gültigen Vertrages bis 2009 wird der ukrainische Top-Torjäger Andriy Shevchenko den italienischen Vize-Meister AC Mailand nach sieben erfolgreichen Jahren verlassen. Dies gaben die Lombarden am Freitag auf ihrer Website bekannt.

Shevchenko gab familiäre Gründe als ausschlaggebend für den Transfer an und schlug damit eine Offerte des AC, vorzeitig bis 2011 zu verlängern, aus. "Ich danke dem Klub für alles. Es gibt keine Probleme zwischen mir und Milan, auch finanziell nicht", so der wechselwillige Angreifer auf einer Pressekonferenz.

Wohin Shevchenkos Weg führen wird, ist eigentlich klar. Bekannt ist jedenfalls seit längerem das große Interesse des englischen Meisters FC Chelsea an dem 29-Jährigen, der somit künftig wohl als Teamkollege des deutschen Nationalmannschaftskapitäns Michael Ballack im Dress der "Blues" auflaufen wird.

Milans Vize Adriano Galliani machte am Freitag deutlich, dass der Shevchenko-Abnehmer tief in die Tasche greifen muss und kündigte Verhandlungen an, die "nicht einfach werden". Im Gespräch sind 50 Millionen Euro Ablöse - eine Summe, die wohl nur der Chelsea-Eigner Roman Abramovich mit seinen Öl-Milliarden stemmen kann.

Zugleich gestand Galliani ein, dass der Weggang des Ukrainers ein sehr schmerzlicher Verlust für die Rot-Schwarzen sei. "Es ist ein Sieg der englischen über die italienische Sprache", so Galliani. "Ich habe bis kurz vor Beginn der Pressekonferenz versucht, ihn zum Bleiben zu überreden."

Vergeblich, Milan wird seinen Superstar und absoluten Leistungsträger verlieren. Nach sieben Jahren, in denen der Torjäger neben der europäischen Krone des "Fußballers des Jahres" im Jahr 2004 und dem Scudetto im selben Jahr insbesondere den Gewinn der Champions League im Jahr zuvor als großen Erfolg feiern konnte.

173 Shevchenko-Tore - 19 davon in der abgelaufenen Serie-A-Spielzeit, neun in der "Königsklasse" - durften die Milan-Tifosi seit Shevchenkos Wechsel nach Mailand im Jahr 1999 bejubeln. Auch sie werden ihren "Sheva" schmerzlich vermissen.

Quelle : Kicker
 
So gut wie sicher : Valdez unterschreibt bis 2010 beim BVB

Noch vor gut einem Jahr wäre der Ablauf auf der Grundlage der "Molsiris“- Gläubigervereinbarung wie folgt gewesen: Die Ablösesumme für Tomas Rosicky (25) hätte sich der Grevener Unternehmer Albert Sahle, an den im Gegenzug für einen 15-Millionen-Euro-Kredit (2004) die Transferrechte abgetreten worden waren, unter den Nagel gerissen, das Geld wäre weg - und kein neuer Spieler im Anmarsch gewesen.

Heute nutzt KGaA-Geschäftsführer Hans- Joachim Watzke (46) die neue unternehmerische Freiheit, die er sich in knochenharter Sanierungsarbeit erworben hat.

Dortmund kann die Transfer­Entschädigung für Rosicky, der beim Champions-League­Finalisten FC Arsenal einen Vertrag bis 2010 signierte, reinvestieren. Und mindestens vier dieser 9,5 Millionen Euro werden aller Voraussicht nach auf das Konto von Vizemeister Werder Bremen wandern. Bei Stürmer Nelson Valdez (22), der für vier Jahre in Dortmund zugesagt hat, geht Watzke davon aus, "dass in den nächsten Tagen eine Einigung mit Werder erfolgt". Valdez wäre nach Steven Pienaar (24, Ajax Amsterdam, Mittelfeld, ablösefrei) und Martin Amedick (23, Braunschweig, Abwehr, ablösefrei) der dritte Neuzugang der Borussia.

Hinter Nummer vier, Alexander Frei (26, Stade Rennes, Angriff ), steht weiter ein dickes Fragezeichen. "Wir werden in den nächsten Tagen intern besprechen, wie wir weiter vorgehen", sagt Watzke, "und wir werden eine Grenze festlegen, bis zu der sich ein Transfer für uns lohnt." Streitpunkt zwischen beiden Klubs ist die Ablöse, die Franzosen fordern sieben Millionen Euro für den Schweizer, Dortmund bietet offenbar nur die Hälfte. "Bei aller Klasse, die Frei ohne Zweifel verkörpert, sind wir nicht bereit, fünf oder sechs Millionen Euro für einen Spieler zu zahlen, dessen Vertrag in einem Jahr ausläuft", betont Watzke, "es wird bei uns keine unvernünftigen Dinge mehr geben."

Eben deshalb gab der KGaAChef zu Wochenbeginn im Poker um Rosicky Atletico Madrid einen Korb - und dem FC Arsenal den Zuschlag, der sich im Gegensatz zu den ewig zaudernden Spaniern bereit erklärte, ein Großteil der verabredeten Summe sofort anzuweisen. Pavel Paska, seit fast elf Jahren Rosickys Berater, berichtet von "sehr harten, aber fairen Verhandlungen" mit Watzke und BVB-Sportdirektor Michael Zorc (43); mit Zorc habe er "ein Jahr gekämpft", um seinem Spieler diese Wechselmöglichkeit zu eröffnen.

Rosickys Stelle soll Pienaar einnehmen, und weil mit dessen Verpfl ichtung nicht alle Defizite im Mittelfeld beseitigt werden, ist nun auch der Brasilianer Tinga (28, Internacionale Porto Alegre, Vertrag bis 2009) zum Gegenstand konkreter Überlegungen geworden.

Zorc bestätigte auf Anfrage, dass Tinga (Rechtsfuß, 1,70 m, 65 kg) von Dortmunder Scouts beobachtet und für gut befunden worden ist. "Besonders Technik und Biss" gefallen ihm beim achtbesten Spieler der brasilianischen Liga (2005), den kicker-Korrespondent Frank Kohl wegen seiner taktischen wie positionellen Vielseitigkeit gerne mit Zé Roberto (FC Bayern) vergleicht: "Er ist Motor und Antreiber. Tinga ist viel in Bewegung, ständig anspielbar und hat ein gutes Zweikampfverhalten. Er wäre sicher ein Gewinn für Dortmund." Auch beim Liga- Konkurrenten VfL Wolfsburg soll der Vielgelobte auf der Liste stehen.

Quelle : Kicker
 
2.Liga: Rostock mit neuem Stürmer

2.Liga: Rostock mit neuem Stürmer

Torjäger Sebastian Hähnge verlässt den FC Carl Zeiss Jena

Sebastian Hähnge, dem ein Vertragsangebot des FC Carl Zeiss Jena vorlag, wird den Thüringer Traditionsverein am Saisonende zum Ligakonkurrenten FC Hansa Rostock verlassen, wo er einen 2-Jahresvertrag unterschrieb. „Sebastian hat uns seine Entscheidung am Freitag mitgeteilt“, informierte der Sportliche Leiter Olaf Holetschek.

Qulle: fc-carlzeiss-jena.de
 
Daniel schrieb:
Sean Dundee vom KSC steht laut einem Bericht des "Kickers" unmittelbar vor einem Wechsel zu den Offenbacher Kickers. Dundee, dessen Vertrag beim KSC ausläuft und nicht mehr verlängert wird, erzielte in der abgelaufenen Saison 6 Tore für die Badener.

Quelle:OFC Page

Neuverpflichtung
Der OFC hat den Spieler Sean Dundee unter Vertrag genommen. Der am
07.12.1972 in Südafrika geborene Stürmer mit deutschem Pass, hat in der
abgelaufenen Spielzeit für den Karlsruher SC 27 Spiele bestritten und dabei 6 Tore erzielt.
Sean Dundee der u.a. für Austria Wien, VfB Stuttgart, FC Liverpool, Karlsruher SC auf Torejagd ging, hat bislang in 162 Bundesligaspielen 61 Tore erzielt, in 59 Spielen der 2.Bundesliga erzielte er 14 Tore.
Der Lizenzspielervertrag hat eine Laufzeit von 2 Jahren.
Bastian Pinske verlängert seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr bis 30.06.200

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Ailton weg!

Ailton weg!

DAS INTERMEZZO IST BEENDET

HSV feuert Ailton!
Der »Kugelblitz« reagiert ganz cool: »Das ist für mich kein Drama«

Die "Ära Ailton" beim HSV ist schon nach einem halben Jahr eine Randnotiz in den Geschichtsbüchern. Gestern informierte Dietmar Beiersdorfer den Brasilianer in dessen Urlaubsdomizil in Mexiko von der HSV-Entscheidung, sagt: "Er hat sich gut eingefügt, aber nach eingehender Analyse haben wir uns entschieden, einen anderen Weg zu gehen." Der HSV feuert Ailton - eine Überraschung ist das nicht.

Sogar der Brasilianer nahms gelassen. "Das ist kein Drama", sagt der 32-Jährige, der heute in die brasilianische Heimat jettet. Tonis Berater Werner Helleckes sondiert derweil Angebote. AEK Athen ist interessiert, genauso wie zwei Bundesligisten. "Das wird kein Problem", sagt Helleckes, "er ist schließlich Ailton." Soll heißen: Sein Name hat noch immer ausreichend Strahlkraft.

Seine Leistungen in den Final-Wochen der abgelaufenen Spielzeit haben ihn beim HSV allerdings zu einer Art Notfalloption gemacht. Motto: Wenn nix geht, bekommt er 'nen Vertrag für die kommende Saison. Gestern wurde sich die sportliche Leitung der Hamburger (Beiersdorfer stimmte sich zuvor mit Thomas Doll ab) darüber einig, dass der "Kugelblitz" nicht mehr gebraucht wird. Sämtliche Energien fließen nun ins "Unternehmen Stürmersuche". Topkandidat ist der Peruaner Jefferson Farfàn vom PSV Eindhoven. Der hatte dem HSV zwar Wechselbereitschaft signalisiert, kostet aber 'ne Menge. Der PSV will 12 Millionen, der HSV acht zahlen. Zudem rangeln potente Mitbewerber um den 21-jährigen Wunderknaben. Auch der AC Mailand hat sich in den Millionen-Poker eingeschaltet.

Quelle: Hamburger Morgenpost, Ausgabe vom 30.5.06
 
Atlético verpflichtet Jungstar Aguero

Atlético Madrid hat den argentinischen Jungstar Sergio Aguero für 23 Millionen Euro verpflichtet. Der 18-jährige Stürmer von Independiente Buenos Aires unterschrieb beim neunmaligen spanischen Meister einen Sechsjahresvertrag.

Durch die Rekordablösesumme ist Aguero der teuerste Transfer in der 103-jährigen Klubgeschichte. Er gilt als eines der aussichtsreichsten Talente im argentinischen Fußball. Auch der deutsche Rekordmeister Bayern München hatte offenbar ein Auge auf den Angreifer geworfen, dann aber wegen der überhöhten Forderungen seine Bemühungen eingestellt.

Aguero wird häufig mit Lionel Messi vom Champions-League-Sieger FC Barcelona verglichen. Als jüngster Spieler aller Zeiten schrieb Messi 2003 in Argentinien Fußballgeschichte, als er im Alter von 15 Jahren sein Debüt in der ersten Liga gab.

Atlético verpflichtete außerdem noch den Griechen Giorgios Seitaridis für eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro. Seitaridis war vor der EM 2004, als er mit Otto Rehhagels Team völlig überraschend den Titel holte, von Panathinaikos Athen für drei Millionen Euro zum damaligen Champions-League-Sieger FC Porto gewechselt.

Im Sommer 2005 wechselte er für zehn Millionen Euro in die russischen Hauptstadt, wo er bei Dynamo einen Fünfjahresvertrag unterschrieb. Doch sein enttäuschendes Auftreten und der Wunsch nach einem Wechsel in eine der europäischen Topligen gaben nun den Ausschlag für die Freigabe aus Moskau. Auch der Portugiese Costinha (ebenfalls Dynamo Moskau) wurde von den Spaniern unter Vertrag genommen.

In der kommenden Saison wird der Tabellenzehnte der Primera Division von dem Mexikaner Javier Aguirre trainiert, der den Außenseiter CA Osasuna überraschend in die Qualifikation für die Champions League geführt hatte.

Quelle : Kicker