US-Politik - Präsidentschaftswahl 2024

Mein Gefühl lag in dreieinhalb Fällen richtig.

"Joe Biden" wurde einmal am Anfang genannt, danach noch zweimal als President Biden. War klar, dass man ihn würdigen musste, aber das war nicht der Hauptzweck der Rede.

"Not going back" hat sie genauso verwendet, wie ich spekuliert hatte. Genau 6x zusammengenommen, kurz hintereinander. Wäre also gewonnen gewesen.

Die Rede war deutlich unter 45 Minuten. Also auch gewonnen.

Die Zahl der Erwähnungen von Trump ist unklar. In der Wettbeschreibung war klar formuliert "Number of Donald-Trump-Mentions over / under 13,5​". Donald Trump wurde 9x erwähnt, nur Trump, also ohne Vornamen wurde 15x erwähnt.

Ich habe außerhab des Threads auf under 13,5 gesetzt und die Wette wurde als verloren ausgewertet. Im Chat ist jetzt die Begründung gewesen, dass auch der Nachname allein gewertet wird. Ganz schöner Scheiss-Verein! Natürlich hätte ich das irgendwann mal lernen können, dass man bei denen immer alles sattelfest haben muss. Aber das ist jetzt das xte mal, dass sie irgendwelche Siegbedingungen festlegen, vermutlich im Nachhinein, so dass Wetten verloren gehen. Ich frage mich ja, wie man gegen sowas vorgehen kann. Echter Drecksladen, und der Chat ein Grauen.
 
Mal wieder ein zweigeteilter Post, sorry, wieder mal sehr lang. Teil eins enthält meine Analyse zum gegenwärtigen Stand, Teil zwei ein paar neue Wetten samt Begründung.

Letzte Woche ist der DNC zuende gegangen und damit ist das nächste Kapitel dieser Komödie abgeschlossen. Außerdem hat Kennedy am Wochenende seine Kandidatur weitgehend aufgegeben und endorsed jetzt Trump.

Die nächsten großen Ereignisse – soweit man das jetzt absehen kann – sind die Debatte zwischen Trump und Harris am 10. September, ggfs. eine zweite und dritte Debatte zwischen den beiden und die VP-Debatte zwischen Vance und Walz irgendwann im Oktober, na ja, und alles was zwischendrin passiert, absehbar und nicht absehbar. Aus meiner Sicht ist damit jetzt der Zeitpunkt für ein paar neue Einsätze gekommen.

Also, wie ist der Stand?

Ich glaube, wenn die Wahl genau heute stattfinden würde, würde Trump ganz knapp gewinnen, aber wirklich nur haarscharf. Aber weil die Wahl nicht heute stattfindet, sehe ich inzwischen eine deutlich höhere Chance für Harris – und hoffe sehr stark, dass ich mich da nicht allzusehr von Wunschdenken leiten lasse.

In solchen Wahlkämpfen geht es im Kern ja immer darum …

  • … die eigene Basis zu mobilisieren
  • … die Basis der anderen Partei zu demobilisieren
  • … die Unentschiedenen zu gewinnen, also die Leute, die nicht Teil der Basis sind bzw. die Leute, die nicht klar einer Partei zuneigen, Nichtwähler sind oder für die es zumindest denkbar ist die andere Partei zu wählen oder gar nicht zu wählen.
Trumps Strategie ist eindeutig „base only“. Er setzt darauf seine Basis zu mobilisieren, mobilisiert außerdem ein paar Leute, die sonst gar nicht wählen würden – und sonst das war‘s. Das hat ihn 2016 zum Präsidenten gemacht und 2020 immerhin eine Rekordzahl an Wählern für ihn an die Urne gebracht. Der Nachteil dieser Strategie ist: um seine Base zu mobilisieren, muss er Dinge tun und sagen, die auch die Basis der anderen Seite maximal mobilisiert und die Unentschiedenen abschreckt. Genau das ist 2020 passiert, als Biden, der wenige echt Fans hat, aber der für viele zumindest wählbar ist, ebenfalls eine Rekordzahl an Wählern an die Urne gebracht hat. 2016 dagegen hat es für Trump mit dieser Methode haarscharf gereicht, weil er mit Hillary Clinton eine extrem unbeliebte Gegenkandidatin hatte, die ihre eigene Base nicht ausreichend mobilisieren konnte (und wegen einer Reihe von halbseidenen Manövern).

Wie ist da jetzt Harris einzuschätzen, eher Biden oder eher Hillary oder sogar ein bisschen Obama, der mehr oder weniger alle Unentschiedenen eingesammelt hatte? Schwer zu sagen, irgendwo dazwischen vielleicht. Als Kandidatin schreckt sie garantiert eine Menge Leute ab, keine Frage. Alle die keine Schwarzen im Weißen Haus sehen wollen, alle, die keine Frau im Weißen Haus sehen wollen, alle, für die Harris irgendwie wie ein Leichtgewicht wirkt, alle, die Trump glauben, dass Harris eine gefährliche linksradikale Marxistin ist, die Kleinkinder hinrichten lassen will. Das dürfte im Wesentlichen die Gruppe der weißen Männer ohne Hochschulbildung sein. Andererseits mobilisiert sie massiv in anderen demographischen Gruppen: bei Schwarzen, bei Latinos, bei Frauen, bei Jungen. Unter dem Strich dürfte sich das wohl ungefähr aufwiegen.

Das heißt, Harris eigentliche strategische Aufgabe besteht darin, den Spagat zu schaffen, die eigene Basis zu mobilisieren und zugleich für die Unentschiedenen wählbar zu sein. Und das macht sie (bzw. ihr Team!) bisher wirklich unglaublich gut. Ihre Hauptverkaufsargumente sind natürlich, dass sie erstens nicht Trump und zweitens nicht Biden ist (= Mobilisierung der eigenen Base). Und darüber hinaus muss sie halt einigermaßen normal wirken, ernsthaft, substantiell und presidential genug, dass man ihr zutraut dieses Land zu lenken und sympathisch genug, dass man Lust hätte ein Bier mit ihr zu trinken (= wählbar sein für die Unentschiedenen). Ihre Aufgabe besteht darin, Fehler zu vermeiden. Und das schafft sie bis jetzt exzellent. Der Parteitag ist perfekt gelaufen, die VP-Wahl ist ein Volltreffer, das Messaging funktioniert, die Koordination in der Kampagne ist perfekt (unter dem Zeitdruck bemerkenswert) und bis jetzt hat sie schlimme Fehltritte vermieden.

Was müsste Trump tun, um seine Chance zu nutzen? Normal sein und einen inhaltlichen Wahlkampf machen. Die Demokraten sind ja sehr angreifbar. Egal wie auch immer das zu begründen ist, es gab zwischendurch eine hohe Inflation und Preise sind gestiegen. Der Rückzug aus Afghanistan war suboptimal. Der Krieg im Gazastreifen dauert an. Es gibt weiterhin illegale Zuwanderung aus Lateinamerika. Es gibt einige Themen, die man der aktuellen Präsidentschaft zuschreiben kann – ob das inhaltlich gerechtfertigt ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Es ist nicht so, dass Trump das nicht täte, aber zugleich erzählt er eben auch jede Menge Zeugs, das Leute abschreckt: Beleidigungen, Übertreibungen bis zum Anschlag, schlichte Lügen, Schwadronieren über Crowd Sizes, Geschichten über Hannibal Lecter … Seine Berater, gute Leute eigentlich, schaffen es nicht Trump zu disziplinieren und der wiederum scheint sich jetzt darauf committed zu haben einfach seinen Instinkten zu folgen.

Welche Folgen hat das Endorsement von RFK? Das ist nicht vollkommen klar, es gibt eine ganze Reihe von Argumentationslinien. Klar scheint, dass Trump profitiert, aber wie sehr lässt sich wohl erst in 2-3 Wochen sagen. Die Schätzungen reichen da von 0,2%-1%, die Trump da hinzubekommt. Und in einem knappen Rennen kann es eben durchaus den Unterschied machen 5000 Stimmen in einem Swing State zusätzlich zu haben.

Ich glaube, die folgenden Ereignisse muss man im Auge haben bzw. das folgende Szenario ist ziemlich realistisch:

Harris hat jetzt schon einen substantiellen Umschwung in den Umfragen geschafft, sowohl nationwide als auch in den Swing States. Dieser Trend dürfte erstmal anhalten, u.a. weil es den bekannten Convention Bounce geben dürfte (der bei den Republikanern übrigens ausgeblieben ist), ein wenig abgedämpft durch den Kennedy-Ausstieg. Aber erstmal dürfte es für Harris nationwide nochmal ca. 2% nach oben gehen (immer vorausgesetzt, es passiert nichts Außergewöhnliches).

Trump wird mehr und mehr die Fassung verlieren und in den Wahlveranstaltungen und Pressekonferenzen mehr und mehr Zeugs erzählen, immer mehr Grütze dabei. Je weiter er zurück liegt, desto wirrer dürfte es werden. Das Ding ist ja, er muss immer noch einen drauflegen, damit es interessant bleibt und berichtet wird, der muss immer noch eine halbe Umdrehung mehr machen. Das mobilisiert seine Base – und mobilisiert zugleich die Base von Harris. Und die Unentschiedenen werden daran erinnert, warum sie Trump-Skeptiker sind.

Es wird im Laufe des Wahlkampfs auch immer klarer werden, dass Trump inzwischen 78 ist. Er hält jetzt schon deutlich weniger Veranstaltungen ab als Harris. Es wird aber vermutlich auch immer wieder zu altersbedingten Aussetzern kommen. Eine Ironie der Geschichte ist ja, dass bei der Debatte zwischen Trump und Biden nur deshalb nicht breit diskutiert wurde, wie viel Unsinn Trump erzählt hat, weil Biden so extrem tattrig und überfordert wirkte. Nun ist er der alter Typ im Rennen, und das wird sich bemerkbar machen.

Das entscheidende Ereignis dürfte dann die Debatte am 10.09. werden. Harris muss zeigen, dass sie inhaltlich ihre Punkte machen kann und dass sie persönlich so souverän und sympathisch rüberkommt, dass man ihr das Amt zutraut. Das Vorbild dazu ist Obama 2008. Nachdem er 2008 in der ersten Debatte als durchaus presidential rübergekommen ist, war das Rennen im Grunde gelaufen. Wenn Harris es schafft als akzeptable Kandidatin rüberzukommen, dann sehe ich wenig, was ihr noch im Weg stehen würde. Wenn sie es zugleich noch schafft Trump zu einem Ausraster zu verleiten, dann ist es Game, Set und Match.

Schon einmal erwähnt: es ist absehbar, dass Taylor Swift Harris endorsen wird, in der einen oder anderen Form. Punktgenau kann man das natürlich nicht sagen, aber die Schätzungen gehen dahin, dass das Harris nochmal 2% bringen wird.

Nicht absehbar ist dagegen, was sonst noch so passieren wird, die bekannten October Surprises. Irgendwelche weiteren außenpolitischen Krisen, Naturkatastrophen, Anschläge – es gibt eben die known unknowns und die unknown unknowns. Und alle diese Dinge haben das Potential für einen kompletten Gamechange.

Ein aus meiner Sicht extrem bedeutender Faktor ist, ob es in einem Bundesstaat zeitgleich zu den Wahlen auch Abstimmungen zur Abtreibung gibt. In einigen Bundestaaten gibt es Initiativen, dass das Recht auf Abtreibung in den jeweiligen Staatsverfassungen verankert werden soll. Wir haben 2020 bei den Midterms gesehen, wie extrem stark dieses Thema mobilisiert, auch in tiefroten Staaten. Wenn eine solche Abstimmung auf dem Wahlzettel ist, treibt das die Wahlbeteiligung demokratisch orientierter Wähler(innen!) massiv nach oben.

Um es mal zusammenzufassen: ich glaube, für den Augenblick steht es Unentschieden mit klitzekleinem Vorteil für Trump. Und zugleich glaube ich, dass Harris im November gewinnen wird. Im Kern muss Harris gar nicht gewinnen, sie muss im wesentlichen Fehler vermeiden. Wenn Trump verliert, dann weil Trump das Ding verdaddelt, einfach indem er Trump-Sachen macht. Und diese Chance ist recht hoch, da bin ich zunehmend optimistisch.

Jetzt mal zu den Wetten:

3 Einheiten auf Siegvorsprung Demokraten zwischen 2,5% und 4,99%, Quote 3,5 bei 22Bet
Das halte ich für eine extrem werthaltige Wette. Allerdings gibt es eine kleine Unsicherheit. Meines Erachtens kann es bei der Wette sinnvollerweise nur um die sogenannte Popular Vote gehen, also die absolute Zahl der Wähler über alle Bundesstaaten hinweg. Rein theoretisch kann es aber natürlich auch um den Vorsprung bei den Wahlmännerstimmen gehen (Electoral Vote bzw. Electoral College). Das macht überhaupt keinen Sinn, aber weil 22Bet mich schon ein paarmal beschissen hat, habe ich da im Chat und dann per E-Mail nachgefragt – und dann keine gescheite Antwort bekommen. Ich habe da einen sehr skurrilen E-Mail-Austausch gehabt, weil die Leute in der Kundenbetreuung ganz offensichtlich inhaltlich null Ahnung haben. Vielleicht probiert es ja nochmal jemand anders und postet dann, was rausgekommen ist.

Also, dass die Demokraten nationwide mehr Stimmen bekommen, halte ich mal für gegeben und ich habe schon 10/10 darauf gewettet. Das letzte mal, dass die Republikaner mehr Stimmen hatten war 2004 und da gab es wegen 09/11 sicher einen Sondereffekt. Die Frage ist, wie hoch dieser Abstand ist. Hier mal die Ergebnisse seit 2008 (2008: Obama 52,9% vs. McCain 45,7% = 7,2% Abstand, 2012 Obama 51,1% vs. Romney 47,2% = 3,9% Abstand: , 2016: Clinton 48,2% vs. Trump 46,1% =2,1% Abstand, 2020: Biden 51,3% vs. Trump 46,9% = 4,4% Abstand)

Unter dem Strich: dass Harris am Ende mindestens 2,5% mehr hat ist sehr wahrscheinlich, dass sie mehr als 4,99% bekommt, ist eher unwahrscheinlich, das hat selbst Obama nur einmal geschafft.

3 Einheiten auf Sieg Demokraten in Arizona, Quote 1,909 bei 22Bet
Arizona war 2020 sehr sehr knapp, es wird auch diesesmal sehr knapp werden. Aber ich sehe eine Chance von ca. 65-70%, dass die Demokraten den Staat holen. Drei Gründe: Tim Walz als VP, selbst Army-veteran dürfte ein paar veterans einsammeln. Zweitens, im parallelen Senatsrennen tritt Kari Lake gegen Gallego an. Lake ist eine extrem trumpige Election denierin (glaubt, dass die Wahl 2020 gestohlen wurde), die viele Demokraten mobilisieren dürfte und in den Umfragen weit hinten liegt. Drittens: Arizona ist einer der Staaten, in dem eine Abtreibungsabstimmung auf dem Wahlzettel steht.

3 Einheiten auf Sieg Demokraten in Georgia, Quote 2,25 bei 22Bet.
Auch Georgia war 2020 sehr knapp – und die Demokraten hatten vom gleichzeitig laufenden Senatsrennen profitiert. Es wird auch diesesmal wieder knapp werden, aber ich sehe die Demokraten knapp vorne, vielleicht 55%. In Georgia kommt es darauf an, die schwarze Bevölkerung zu mobilisieren und das dürfte mit einer schwarzen Spitzenkandidatin ganz gut gelingen. Zweitens hat der Republikanische Gouverneur Brian Kemp ganz offensichtlich kein Interesse daran, dass Trump gewinnt. Erstens, weil er vermutlich 2028 selbst antreten will (und ein starker Kandidat wäre), zweitens weil Trump ihn neulich auf einer Veranstaltung in Georgia minutenlang massiv angegangen ist – a very stable genius halt. Die Republikaner haben gerade ein paar Dinger am laufen, die den korrekten Ablauf der Wahl beeinträchtigen sollen – und Kemp hat sich bereits dagegen gestellt.

3 Einheiten auf Sieg der Demokraten in North Carolina, Quote 2,4 bei 22Bet.
North Carolina ist ein bis jetzt roter Staat, der aber zum Swing State werden dürfte. Obama hat 2008 gewonnen, aber das war eine Ausnahme. Biden war 2020 nah dran, aber es haben etwa 100.000 Stimmen gefehlt. North Carolina hat seitdem einen Bevölkerungszuwachs von etwas mehr als 400.000 Leuten, und zwar genau in die demokratischen Hochburgen hinein. Hinzu kommt, dass zeitgleich die Gouverneurswahl stattfindet, in der ein republikansicher Mega-Spinner antritt, der die Demokraten massiv mobilisieren, seine eigene Base aber demobilisieren wird. Das dürfte sich auch auf das Präsidentschaftsrennen auswirken. Die Umfragen sehen derzeit ungefähr ein Unentschieden. Wenn die Dynamik so läuft, wie ich das vermute, dann haben die Demokraten eine gute Chance auf einen knappen Sieg.

3 Einheiten auf „Harris wird Präsidentin“, Quote 1,96 bei 22Bet
Na ja, wenn sich die Dinge so ausbreiten, wie ich das vermute, und wenn ich Harris in den meisten Swing States knapp vorne sehe, dann ist es nur konsistent auch von einem Gesamtsieg auszugehen. Ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist? Keine Ahnung, aber da gibt es ja eine gewisse Chance, dass nach der Debatte niedrigere Kurse angeboten werden.

10 Einheiten auf „Harris gewinnt mehr Stimmen als Clinton 2016“, Quote 1,143 bei 22Bet.
Das ist so eine Abstauberwette, weil es schade wäre, diese Einheit liegen zu lassen. Clinton hatte 2016 knapp 66 Millionen Stimmen, Biden hatte 2020 gut 81 Millionen. Wenn man das Bevölkerungswachstum einrechnet und die Tatsache, dass Harris die weithin akzeptiertere Kandidatin ist, dann landet sie (konservativ geschätzt) vielleicht irgendwo dazwischen.

Im gleichen Segment gibt es ein paar andere interessante Wetten, von denen ich aber die Finger lasse, weil ich das nicht ganz so 10/10 sehe. Zum Beispiel Trump bekommt mehr Stimmen als 2020, oder Trump bekommt mehr als 75 Millionen Stimmen.

22Bet bietet inzwischen auch Wetten zum Siegvorsprung in den Staaten an, deren Gewinner im Grunde schon feststeht. Gut möglich, dass sich da noch Chancen ergeben, habe ich aber noch nicht so genau angeschaut.
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57 Einheiten offen:
Zwischenstand: -5 Einheiten

Verloren
- 3 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 3,1, gesetzt bei 22Bet am 09.01.24
- 2 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 2,875, gesetzt bei 22Bet am 22.06.24​​

Noch offen:
4 Einheiten auf Gewinnende Partei Demokraten, Quote 2,75 bei 22Bet, gesetzt am 18.07.24
7 Einheiten auf Demokraten Gewinner der Volksabstimmung, Quote 1,8 bei 22Bet, gesetzt am 18.7.24
1 Einheit, Demokraten Gewinner in Arizona, Quote 3,5 bei 22Bet, gesetzt am 18.07.24
3 Einheiten auf Demokraten Gewinner in Arizona, Quote 1,909 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.24
8 Einheiten auf „Republikaner erreichen unter 311,5 Electoral Votes, Quote 1,25 bei 22Bet, gesetzt am 30.07.24​
3 Einheiten auf Demokraten Gewinner der Volksabstimmung, Quote 1,25 bei 22Bet, gesetzt am 06.08.24
2 Einheiten auf „Republikaner erreichen unter 311,5 Electoral Votes, Quote 1,25 bei 22Bet, gesetzt am 06.08.24
4 Einheiten auf „Harris wird Präsidentin“, Quote 2,1 bei 22Bet, gesetzt am 06.08.24
3 Einheiten auf „Harris wird Präsidentin“, Quote 1,96 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.24
3 Einheiten auf „Demokraten Gewinner bei den Präsidentschaftswahlen in Wisconsin“, Quote 1,833 bei 22Bet, gesetzt am 06.08.24
3 Einheiten auf Demokraten Gewinner in Georgia, Quote 2,25 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.24
3 Einheiten auf Demokraten Gewinner in North Carolina, Quote 2,25 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.24
10 Einheiten auf „Harris gewinnt mehr Stimmen als Clinton 2016“, Quote 1,143 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.
3 Einheiten auf „Winner Advantage Harris 2,5%-4,99%, Quote 3,5 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.

 
Mal wieder ein zweigeteilter Post, sorry, wieder mal sehr lang. Teil eins enthält meine Analyse zum gegenwärtigen Stand, Teil zwei ein paar neue Wetten samt Begründung.

Letzte Woche ist der DNC zuende gegangen und damit ist das nächste Kapitel dieser Komödie abgeschlossen. Außerdem hat Kennedy am Wochenende seine Kandidatur weitgehend aufgegeben und endorsed jetzt Trump.

Die nächsten großen Ereignisse – soweit man das jetzt absehen kann – sind die Debatte zwischen Trump und Harris am 10. September, ggfs. eine zweite und dritte Debatte zwischen den beiden und die VP-Debatte zwischen Vance und Walz irgendwann im Oktober, na ja, und alles was zwischendrin passiert, absehbar und nicht absehbar. Aus meiner Sicht ist damit jetzt der Zeitpunkt für ein paar neue Einsätze gekommen.

Also, wie ist der Stand?

Ich glaube, wenn die Wahl genau heute stattfinden würde, würde Trump ganz knapp gewinnen, aber wirklich nur haarscharf. Aber weil die Wahl nicht heute stattfindet, sehe ich inzwischen eine deutlich höhere Chance für Harris – und hoffe sehr stark, dass ich mich da nicht allzusehr von Wunschdenken leiten lasse.

In solchen Wahlkämpfen geht es im Kern ja immer darum …

  • … die eigene Basis zu mobilisieren
  • … die Basis der anderen Partei zu demobilisieren
  • … die Unentschiedenen zu gewinnen, also die Leute, die nicht Teil der Basis sind bzw. die Leute, die nicht klar einer Partei zuneigen, Nichtwähler sind oder für die es zumindest denkbar ist die andere Partei zu wählen oder gar nicht zu wählen.
Trumps Strategie ist eindeutig „base only“. Er setzt darauf seine Basis zu mobilisieren, mobilisiert außerdem ein paar Leute, die sonst gar nicht wählen würden – und sonst das war‘s. Das hat ihn 2016 zum Präsidenten gemacht und 2020 immerhin eine Rekordzahl an Wählern für ihn an die Urne gebracht. Der Nachteil dieser Strategie ist: um seine Base zu mobilisieren, muss er Dinge tun und sagen, die auch die Basis der anderen Seite maximal mobilisiert und die Unentschiedenen abschreckt. Genau das ist 2020 passiert, als Biden, der wenige echt Fans hat, aber der für viele zumindest wählbar ist, ebenfalls eine Rekordzahl an Wählern an die Urne gebracht hat. 2016 dagegen hat es für Trump mit dieser Methode haarscharf gereicht, weil er mit Hillary Clinton eine extrem unbeliebte Gegenkandidatin hatte, die ihre eigene Base nicht ausreichend mobilisieren konnte (und wegen einer Reihe von halbseidenen Manövern).

Wie ist da jetzt Harris einzuschätzen, eher Biden oder eher Hillary oder sogar ein bisschen Obama, der mehr oder weniger alle Unentschiedenen eingesammelt hatte? Schwer zu sagen, irgendwo dazwischen vielleicht. Als Kandidatin schreckt sie garantiert eine Menge Leute ab, keine Frage. Alle die keine Schwarzen im Weißen Haus sehen wollen, alle, die keine Frau im Weißen Haus sehen wollen, alle, für die Harris irgendwie wie ein Leichtgewicht wirkt, alle, die Trump glauben, dass Harris eine gefährliche linksradikale Marxistin ist, die Kleinkinder hinrichten lassen will. Das dürfte im Wesentlichen die Gruppe der weißen Männer ohne Hochschulbildung sein. Andererseits mobilisiert sie massiv in anderen demographischen Gruppen: bei Schwarzen, bei Latinos, bei Frauen, bei Jungen. Unter dem Strich dürfte sich das wohl ungefähr aufwiegen.

Das heißt, Harris eigentliche strategische Aufgabe besteht darin, den Spagat zu schaffen, die eigene Basis zu mobilisieren und zugleich für die Unentschiedenen wählbar zu sein. Und das macht sie (bzw. ihr Team!) bisher wirklich unglaublich gut. Ihre Hauptverkaufsargumente sind natürlich, dass sie erstens nicht Trump und zweitens nicht Biden ist (= Mobilisierung der eigenen Base). Und darüber hinaus muss sie halt einigermaßen normal wirken, ernsthaft, substantiell und presidential genug, dass man ihr zutraut dieses Land zu lenken und sympathisch genug, dass man Lust hätte ein Bier mit ihr zu trinken (= wählbar sein für die Unentschiedenen). Ihre Aufgabe besteht darin, Fehler zu vermeiden. Und das schafft sie bis jetzt exzellent. Der Parteitag ist perfekt gelaufen, die VP-Wahl ist ein Volltreffer, das Messaging funktioniert, die Koordination in der Kampagne ist perfekt (unter dem Zeitdruck bemerkenswert) und bis jetzt hat sie schlimme Fehltritte vermieden.

Was müsste Trump tun, um seine Chance zu nutzen? Normal sein und einen inhaltlichen Wahlkampf machen. Die Demokraten sind ja sehr angreifbar. Egal wie auch immer das zu begründen ist, es gab zwischendurch eine hohe Inflation und Preise sind gestiegen. Der Rückzug aus Afghanistan war suboptimal. Der Krieg im Gazastreifen dauert an. Es gibt weiterhin illegale Zuwanderung aus Lateinamerika. Es gibt einige Themen, die man der aktuellen Präsidentschaft zuschreiben kann – ob das inhaltlich gerechtfertigt ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Es ist nicht so, dass Trump das nicht täte, aber zugleich erzählt er eben auch jede Menge Zeugs, das Leute abschreckt: Beleidigungen, Übertreibungen bis zum Anschlag, schlichte Lügen, Schwadronieren über Crowd Sizes, Geschichten über Hannibal Lecter … Seine Berater, gute Leute eigentlich, schaffen es nicht Trump zu disziplinieren und der wiederum scheint sich jetzt darauf committed zu haben einfach seinen Instinkten zu folgen.

Welche Folgen hat das Endorsement von RFK? Das ist nicht vollkommen klar, es gibt eine ganze Reihe von Argumentationslinien. Klar scheint, dass Trump profitiert, aber wie sehr lässt sich wohl erst in 2-3 Wochen sagen. Die Schätzungen reichen da von 0,2%-1%, die Trump da hinzubekommt. Und in einem knappen Rennen kann es eben durchaus den Unterschied machen 5000 Stimmen in einem Swing State zusätzlich zu haben.

Ich glaube, die folgenden Ereignisse muss man im Auge haben bzw. das folgende Szenario ist ziemlich realistisch:

Harris hat jetzt schon einen substantiellen Umschwung in den Umfragen geschafft, sowohl nationwide als auch in den Swing States. Dieser Trend dürfte erstmal anhalten, u.a. weil es den bekannten Convention Bounce geben dürfte (der bei den Republikanern übrigens ausgeblieben ist), ein wenig abgedämpft durch den Kennedy-Ausstieg. Aber erstmal dürfte es für Harris nationwide nochmal ca. 2% nach oben gehen (immer vorausgesetzt, es passiert nichts Außergewöhnliches).

Trump wird mehr und mehr die Fassung verlieren und in den Wahlveranstaltungen und Pressekonferenzen mehr und mehr Zeugs erzählen, immer mehr Grütze dabei. Je weiter er zurück liegt, desto wirrer dürfte es werden. Das Ding ist ja, er muss immer noch einen drauflegen, damit es interessant bleibt und berichtet wird, der muss immer noch eine halbe Umdrehung mehr machen. Das mobilisiert seine Base – und mobilisiert zugleich die Base von Harris. Und die Unentschiedenen werden daran erinnert, warum sie Trump-Skeptiker sind.

Es wird im Laufe des Wahlkampfs auch immer klarer werden, dass Trump inzwischen 78 ist. Er hält jetzt schon deutlich weniger Veranstaltungen ab als Harris. Es wird aber vermutlich auch immer wieder zu altersbedingten Aussetzern kommen. Eine Ironie der Geschichte ist ja, dass bei der Debatte zwischen Trump und Biden nur deshalb nicht breit diskutiert wurde, wie viel Unsinn Trump erzählt hat, weil Biden so extrem tattrig und überfordert wirkte. Nun ist er der alter Typ im Rennen, und das wird sich bemerkbar machen.

Das entscheidende Ereignis dürfte dann die Debatte am 10.09. werden. Harris muss zeigen, dass sie inhaltlich ihre Punkte machen kann und dass sie persönlich so souverän und sympathisch rüberkommt, dass man ihr das Amt zutraut. Das Vorbild dazu ist Obama 2008. Nachdem er 2008 in der ersten Debatte als durchaus presidential rübergekommen ist, war das Rennen im Grunde gelaufen. Wenn Harris es schafft als akzeptable Kandidatin rüberzukommen, dann sehe ich wenig, was ihr noch im Weg stehen würde. Wenn sie es zugleich noch schafft Trump zu einem Ausraster zu verleiten, dann ist es Game, Set und Match.

Schon einmal erwähnt: es ist absehbar, dass Taylor Swift Harris endorsen wird, in der einen oder anderen Form. Punktgenau kann man das natürlich nicht sagen, aber die Schätzungen gehen dahin, dass das Harris nochmal 2% bringen wird.

Nicht absehbar ist dagegen, was sonst noch so passieren wird, die bekannten October Surprises. Irgendwelche weiteren außenpolitischen Krisen, Naturkatastrophen, Anschläge – es gibt eben die known unknowns und die unknown unknowns. Und alle diese Dinge haben das Potential für einen kompletten Gamechange.

Ein aus meiner Sicht extrem bedeutender Faktor ist, ob es in einem Bundesstaat zeitgleich zu den Wahlen auch Abstimmungen zur Abtreibung gibt. In einigen Bundestaaten gibt es Initiativen, dass das Recht auf Abtreibung in den jeweiligen Staatsverfassungen verankert werden soll. Wir haben 2020 bei den Midterms gesehen, wie extrem stark dieses Thema mobilisiert, auch in tiefroten Staaten. Wenn eine solche Abstimmung auf dem Wahlzettel ist, treibt das die Wahlbeteiligung demokratisch orientierter Wähler(innen!) massiv nach oben.

Um es mal zusammenzufassen: ich glaube, für den Augenblick steht es Unentschieden mit klitzekleinem Vorteil für Trump. Und zugleich glaube ich, dass Harris im November gewinnen wird. Im Kern muss Harris gar nicht gewinnen, sie muss im wesentlichen Fehler vermeiden. Wenn Trump verliert, dann weil Trump das Ding verdaddelt, einfach indem er Trump-Sachen macht. Und diese Chance ist recht hoch, da bin ich zunehmend optimistisch.

Jetzt mal zu den Wetten:

3 Einheiten auf Siegvorsprung Demokraten zwischen 2,5% und 4,99%, Quote 3,5 bei 22Bet
Das halte ich für eine extrem werthaltige Wette. Allerdings gibt es eine kleine Unsicherheit. Meines Erachtens kann es bei der Wette sinnvollerweise nur um die sogenannte Popular Vote gehen, also die absolute Zahl der Wähler über alle Bundesstaaten hinweg. Rein theoretisch kann es aber natürlich auch um den Vorsprung bei den Wahlmännerstimmen gehen (Electoral Vote bzw. Electoral College). Das macht überhaupt keinen Sinn, aber weil 22Bet mich schon ein paarmal beschissen hat, habe ich da im Chat und dann per E-Mail nachgefragt – und dann keine gescheite Antwort bekommen. Ich habe da einen sehr skurrilen E-Mail-Austausch gehabt, weil die Leute in der Kundenbetreuung ganz offensichtlich inhaltlich null Ahnung haben. Vielleicht probiert es ja nochmal jemand anders und postet dann, was rausgekommen ist.

Also, dass die Demokraten nationwide mehr Stimmen bekommen, halte ich mal für gegeben und ich habe schon 10/10 darauf gewettet. Das letzte mal, dass die Republikaner mehr Stimmen hatten war 2004 und da gab es wegen 09/11 sicher einen Sondereffekt. Die Frage ist, wie hoch dieser Abstand ist. Hier mal die Ergebnisse seit 2008 (2008: Obama 52,9% vs. McCain 45,7% = 7,2% Abstand, 2012 Obama 51,1% vs. Romney 47,2% = 3,9% Abstand: , 2016: Clinton 48,2% vs. Trump 46,1% =2,1% Abstand, 2020: Biden 51,3% vs. Trump 46,9% = 4,4% Abstand)

Unter dem Strich: dass Harris am Ende mindestens 2,5% mehr hat ist sehr wahrscheinlich, dass sie mehr als 4,99% bekommt, ist eher unwahrscheinlich, das hat selbst Obama nur einmal geschafft.

3 Einheiten auf Sieg Demokraten in Arizona, Quote 1,909 bei 22Bet
Arizona war 2020 sehr sehr knapp, es wird auch diesesmal sehr knapp werden. Aber ich sehe eine Chance von ca. 65-70%, dass die Demokraten den Staat holen. Drei Gründe: Tim Walz als VP, selbst Army-veteran dürfte ein paar veterans einsammeln. Zweitens, im parallelen Senatsrennen tritt Kari Lake gegen Gallego an. Lake ist eine extrem trumpige Election denierin (glaubt, dass die Wahl 2020 gestohlen wurde), die viele Demokraten mobilisieren dürfte und in den Umfragen weit hinten liegt. Drittens: Arizona ist einer der Staaten, in dem eine Abtreibungsabstimmung auf dem Wahlzettel steht.

3 Einheiten auf Sieg Demokraten in Georgia, Quote 2,25 bei 22Bet.
Auch Georgia war 2020 sehr knapp – und die Demokraten hatten vom gleichzeitig laufenden Senatsrennen profitiert. Es wird auch diesesmal wieder knapp werden, aber ich sehe die Demokraten knapp vorne, vielleicht 55%. In Georgia kommt es darauf an, die schwarze Bevölkerung zu mobilisieren und das dürfte mit einer schwarzen Spitzenkandidatin ganz gut gelingen. Zweitens hat der Republikanische Gouverneur Brian Kemp ganz offensichtlich kein Interesse daran, dass Trump gewinnt. Erstens, weil er vermutlich 2028 selbst antreten will (und ein starker Kandidat wäre), zweitens weil Trump ihn neulich auf einer Veranstaltung in Georgia minutenlang massiv angegangen ist – a very stable genius halt. Die Republikaner haben gerade ein paar Dinger am laufen, die den korrekten Ablauf der Wahl beeinträchtigen sollen – und Kemp hat sich bereits dagegen gestellt.

3 Einheiten auf Sieg der Demokraten in North Carolina, Quote 2,4 bei 22Bet.
North Carolina ist ein bis jetzt roter Staat, der aber zum Swing State werden dürfte. Obama hat 2008 gewonnen, aber das war eine Ausnahme. Biden war 2020 nah dran, aber es haben etwa 100.000 Stimmen gefehlt. North Carolina hat seitdem einen Bevölkerungszuwachs von etwas mehr als 400.000 Leuten, und zwar genau in die demokratischen Hochburgen hinein. Hinzu kommt, dass zeitgleich die Gouverneurswahl stattfindet, in der ein republikansicher Mega-Spinner antritt, der die Demokraten massiv mobilisieren, seine eigene Base aber demobilisieren wird. Das dürfte sich auch auf das Präsidentschaftsrennen auswirken. Die Umfragen sehen derzeit ungefähr ein Unentschieden. Wenn die Dynamik so läuft, wie ich das vermute, dann haben die Demokraten eine gute Chance auf einen knappen Sieg.

3 Einheiten auf „Harris wird Präsidentin“, Quote 1,96 bei 22Bet
Na ja, wenn sich die Dinge so ausbreiten, wie ich das vermute, und wenn ich Harris in den meisten Swing States knapp vorne sehe, dann ist es nur konsistent auch von einem Gesamtsieg auszugehen. Ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist? Keine Ahnung, aber da gibt es ja eine gewisse Chance, dass nach der Debatte niedrigere Kurse angeboten werden.

10 Einheiten auf „Harris gewinnt mehr Stimmen als Clinton 2016“, Quote 1,143 bei 22Bet.
Das ist so eine Abstauberwette, weil es schade wäre, diese Einheit liegen zu lassen. Clinton hatte 2016 knapp 66 Millionen Stimmen, Biden hatte 2020 gut 81 Millionen. Wenn man das Bevölkerungswachstum einrechnet und die Tatsache, dass Harris die weithin akzeptiertere Kandidatin ist, dann landet sie (konservativ geschätzt) vielleicht irgendwo dazwischen.

Im gleichen Segment gibt es ein paar andere interessante Wetten, von denen ich aber die Finger lasse, weil ich das nicht ganz so 10/10 sehe. Zum Beispiel Trump bekommt mehr Stimmen als 2020, oder Trump bekommt mehr als 75 Millionen Stimmen.

22Bet bietet inzwischen auch Wetten zum Siegvorsprung in den Staaten an, deren Gewinner im Grunde schon feststeht. Gut möglich, dass sich da noch Chancen ergeben, habe ich aber noch nicht so genau angeschaut.
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57 Einheiten offen:
Zwischenstand: -5 Einheiten

Verloren
- 3 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 3,1, gesetzt bei 22Bet am 09.01.24
- 2 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 2,875, gesetzt bei 22Bet am 22.06.24​​

Noch offen:
4 Einheiten auf Gewinnende Partei Demokraten, Quote 2,75 bei 22Bet, gesetzt am 18.07.24
7 Einheiten auf Demokraten Gewinner der Volksabstimmung, Quote 1,8 bei 22Bet, gesetzt am 18.7.24
1 Einheit, Demokraten Gewinner in Arizona, Quote 3,5 bei 22Bet, gesetzt am 18.07.24
3 Einheiten auf Demokraten Gewinner in Arizona, Quote 1,909 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.24
8 Einheiten auf „Republikaner erreichen unter 311,5 Electoral Votes, Quote 1,25 bei 22Bet, gesetzt am 30.07.24​
3 Einheiten auf Demokraten Gewinner der Volksabstimmung, Quote 1,25 bei 22Bet, gesetzt am 06.08.24
2 Einheiten auf „Republikaner erreichen unter 311,5 Electoral Votes, Quote 1,25 bei 22Bet, gesetzt am 06.08.24
4 Einheiten auf „Harris wird Präsidentin“, Quote 2,1 bei 22Bet, gesetzt am 06.08.24
3 Einheiten auf „Harris wird Präsidentin“, Quote 1,96 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.24
3 Einheiten auf „Demokraten Gewinner bei den Präsidentschaftswahlen in Wisconsin“, Quote 1,833 bei 22Bet, gesetzt am 06.08.24
3 Einheiten auf Demokraten Gewinner in Georgia, Quote 2,25 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.24
3 Einheiten auf Demokraten Gewinner in North Carolina, Quote 2,25 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.24
10 Einheiten auf „Harris gewinnt mehr Stimmen als Clinton 2016“, Quote 1,143 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.
3 Einheiten auf „Winner Advantage Harris 2,5%-4,99%, Quote 3,5 bei 22Bet, gesetzt am 27.08.


Das ist ja ein ideologisches Geschwurbel von dir, was man nicht alle tage liest.

Harris verspricht Dinge zu verbessern die sie die ganze Zeit hätte tun können.
Die intelligenteste scheint sie ja nicht zu sein, sonst würde man sie nicht die ganze Zeit vor den Journalisten verstecken.
Die Kriege geraten außer Kontrolle und von Joe Biden hört man einfach gar nichts. Der liegt am Strand und schläft die ganze Zeit.
Es ist überhaupt keine Führung mehr zu erkennen.

Während Trump neben Elon Musk nun auch Robert F. Kennedy an seiner Seite hat, wechseln immer mehr ehemalige Demokraten das Lager richtung Trump.
Zuletzt Tulsi Gabbard, die auch meinte es werden noch mehr folgen.

Dann gestern die Äußerung von Zuckerberg, der schnell noch seinen Arsch retten will nachdem seine KI ihm ausgerechnet hat das Harris chancenlos ist.

Ich halte mich an dieser Stelle mal zurück, denn der Profi bist ja du.
 
Nur zur Aktualisierung der Einschätzung, weil gestern ja zwei ziemlich wichtige Dinge passiert sind.

Beim letzten Post hatte ich ja geschrieben, dass Trump zu dem Zeitpunkt wohl knapp die Nase vorn hat, aber die Dynamik so ausschaut, dass sie sich zu Harris‘ Gunsten entwickeln dürfte. So ähnlich wie man sich beim Beobachten eines Schachspiels ja auch immer fragt, welche Seite man lieber spielen würde. Trump hatte einen Bauern mehr, aber Harris die bessere Position.

Vielleicht war ich da etwas zu früh zu optimistisch, denn im Anschluss sind die Quoten für Harris etwas hoch, für Trump etwas runtergegangen. Aber im Grundsatz würde ich die Position immer noch so halten, denn seit gestern scheint sich der Wind dann tatsächlich zu drehen – wie es eben abzusehen war.

Erstens hat Harris gestern die TV-Debatte ziemlich eindeutig gewonnen. Das war kein Knock-Out, aber ein sehr solides 4:1. Trump war für seine Verhältnisse erstaunlich kohärent und durchaus beherrscht. Aber am Ende bleibt er eben doch Trump. Vor allem in der zweiten Hälfte hatte er richtig schlechte Momente. Und die hatten auch und vor allem damit zu tun, dass Harris extrem gut vorbereitet worden ist. Sie hat es immer wieder geschafft, Trump im Grunde mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Nämlich ihn klein und schwach wirken zu lassen, ihn herabzusetzen und zu provozieren. Darüber hinaus ist sie durchaus kompetent und präsidial rübergekommen. Ziele erreicht, würde man sagen. Zumal sie es mit ihrer Strategie auch geschafft hat, dass die eigenen (vermeintlichen?) Schwachstellen (warum kostet das Gemüse jetzt so viel?) nicht wirklich zum Thema geworden sind, Trump hat es da nicht gut geschafft in die Offensive zu kommen. Vermutlich gab es nicht den einen, alles überschattenden Moment. Allerdings wird man wahrscheinlich noch in ein paar Monaten darüber reden wird, dass Trump von den illegalen Einwanderern erzählt hat, die den Leuten in Ohio angeblich ihre Haustiere aufessen.

Zweitens hat gestern unmittelbar nach der Debatte Taylor Swift offiziell Harris endorsed. Ich finde den Zeitpunkt nicht optimal, da hätte man sicher die Wirkung steigern können, wenn das die einzige wichtige Nachricht des Tages gewesen wäre, aber sei’s drum. Welchen Effekt das am Ende haben wird, ist natürlich schwer zu sagen und schwer zu quantifizieren. Aber wenn sich aufgrund dieses Endorsements Leute registrieren und wählen kann, dann macht das etwas aus. In einer knappen Wahl spielt das eine Rolle.

Wie gesagt, ich glaube die Dynamik hat sich jetzt gedreht und ab jetzt liegt Harris vorn. So sieht das auch 22Bet, da ist Harris‘ Kurs nach der Debatte von 2,06 auf 1,8 gesunken. Ich denke in den nächsten Tagen wird Harris einen Sprung in den Umfragen machen, schätzungsweise 1,5-2% im Schnitt. Aber solche Sachen sind normalerweise nicht sehr nachhhaltig, das „normalisiert“ sich dann auch irgendwann wieder.

Natürlich ist die Frage wie es jetzt weitergeht. Durch ist das Ding noch lange nicht, das wird wohl wieder so knapp wie 2016 und 2020. Ich sehe Harris jetzt vorne, aber die Frage warum das Gemüse jetzt so teuer geworden ist, die steht immer noch im Raum. Genauso wie Trumps Frage von gestern, warum sie als Teil der Administration nicht längst getan hat, was sie nun vorschlägt. Trotzdem bleibe ich bei meiner Prognose, dass Trump jetzt weiter und verstärkt Trump-Dinge tun wird – und damit die Dynamik weiter andreht, die Harris zur Präsidentin macht.

Ob man jetzt nachlegen sollte? Muss ich mir noch überlegen. Quoten mit wirklichem Value sehe ich nicht (bis auf die Sache mit dem Siegvorsprung), aber North Carolina, Georgia und Arizona sind mit Kursen über 2 zumindest eine Überlegung wert.
 
Das early voting hat in vielen Staaten schon begonnen, aber bis zum eigentlichen Wahltag waren es gestern noch genau drei Wochen – ein guter Zeitpunkt also nochmal zu schauen, wo wir heute stehen.

Ganz knapp zusammengefasst war meine Prognose unmittelbar nach der Debatte ja, dass Harris jetzt ein wenig vorne liegt und generell die besseren Karten hat, eine Dynamik zu ihren Gunsten zu erwarten ist, weil Trump im weiteren Verlauf zunehmend Trump-Dinge tun wird. Und zugleich bin ich bei der Prognose geblieben, dass es weiterhin ein sehr enges Ding bleiben wird.

Sagen wir mal so, ich hatte, glaube ich, im Grunde recht. Aber man kann nicht übersehen, dass es seit ca. 2-3 Wochen von beiden Seiten her Entwicklungen gegeben hat, die die prognostizierte Dynamik abgeschwächt haben.

Bevor ich dazu komme, zuerst ein kurzer Blick auf die Zahlen. Die sehen Harris nationwide immer noch vorne, mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger. In den Swing States gibt es ein gemischtes Bild, wobei die Southern Route States meist zugunsten von Trump gemessen werden.

Wie muss man das werten? Sagen wir mal so, ich sehe alle diese Zahlen mit einem relativ hohen Maß an Unsicherheit. Bis einschließlich 2012 waren die Umfragedaten ein relativ verlässlicher Indikator für das finale Ergebnis (natürlich umso mehr, je näher man am Wahltag war), 2016 und 2020 haben die Zahlen aber Trump systematisch unterschätzt, wie wir wissen 2016 auch so, dass die Zahlen den falschen Sieger prognostiziert haben (nämlich Clinton, die es eben nicht geworden ist). Andererseits waren die Zahlen bei den Midterm-Wahlen 2018 und 2022 wiederum relativ präzise. Das waren aber auch die Wahlen, bei denen Trump selbst nicht auf dem Wahlzettel stand. Das heißt, alle Institute haben panische Angst Trump erneut zu unterschätzen und versuchen das methodisch „irgendwie“ auszugleichen. Und das kann jetzt wiederum alles Mögliche heißen. Vielleicht haben die das Problem tatsächlich gelöst, vielleicht auch nicht. Vielleicht überkompensieren sie und unterschätzen jetzt die Demokraten. Alles scheint möglich. Zumindest haben unterschiedliche Institute jeweils auch einen unterschiedlichen Drall zugunsten einer Partei (in diesem Jahr z.B. Siena und Emerson zugunsten der Republikaner, Morning Consult zugunsten der Demokraten).

Wie gesagt, ich bin ein bisschen skeptisch was die Zahlen an sich angeht, was man aber auf jeden Fall ernst nehmen muss, sind konsistente Veränderungsmuster. Und da zeigt sich, dass das nach dem zu erwartenden Boost für die Demokraten nach dem Kandidatenwechsel, dem DNC und der Debatte in den letzten zwei Wochen ein Abwärtstrend zu beobachten ist, der – siehe oben – nicht wirklich zur Dynamik passt, die ich erwartet hatte.

Woran liegt das? Mal beide Seiten betrachtet:

Harris hat sicher die Eskalation im Nahen Osten nicht gut getan. Harris hat aber sicher auch ein Problem ihre Message zuzuschneiden und sie hat dabei sicher auch Fehler gemacht. Ihre Aufgabe besteht darin, (im Gegensatz zu Trump) geistig gesund zu wirken, glaubwürdig präsidial zu erscheinen, also Führungsstärke zu zeigen, als Oberbefehlshaberin vorstellbar zu sein usw. Ihre Aufgabe besteht darin, Lösungen für die drängendsten Probleme anzubieten und das sind in der Wahrnehmung der Wähler in diesem Jahr offenbar vor allem Wirtschaft, Migration und Abtreibung. Und ihre Aufgabe besteht darin, für Aufbruch, Optimismus und Veränderung zu stehen und sich in einem bestimmten Ausmaß von Biden abzusetzen.

Harris (und ihr Team! Tatsächlich steckt hinter sowas ja immer ein Riesenapparat) haben da teilweise sehr gute Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, dass die Kampagne in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden musste. Zum Beispiel hat sie Trumps Vorsprung in der Kompetenzwahrnehmung in vielen Punkten (fast) aufgeholt. Aber sie hat eben auch Fehler gemacht, am schlimmsten wahrscheinlich, dass sie in einem Interview auf die Frage, was sie denn anders als Biden gemacht hätte, geantwortet hat „nothing in particular“. Das wäre eine gute Chance gewesen sowas zu sagen wie „na, Joe Biden hat einen super Job gemacht und es war eine große Ehre sein VP zu sein, aber an der und der und der Stelle sind bestimmt Sachen schief gelaufen und ich werde bestimmt hier und hier und hier andere Schwerpunkte setzen“. So klang das sehr nach „more of the same“. Sie bietet auch zum Beispiel keine neue Lösung für den Nahost-Konflikt an, was ihr (meines Erachtens zurecht) in bestimmten Gruppen schadet.

Ich glaube, man kann Harris‘ Kandidatur ungefähr so auf den Punkt bringen: am Anfang war da Erleichterung und sogar Enthusiasmus, weil Biden zurückgezogen hat. Auf den zweiten Blick hat Harris, die per se nicht die Wunschkandidatin der Parteimehrheit war, dann überzeugt. Und nun beim dritten Blick haben einige Leute dann anscheinend doch wieder Zweifel bekommen. Das drücken auch die Werte zu ihrer persönlichen Zustimmung aus. Sie hat auch eindeutig Probleme in einigen Wählergruppen: männliche Weiße, männliche Schwarze, Latinos usw. Es gab schon einen Grund, warum Biden zu einem bestimmten Zeitpunkt ein sehr guter Kandidat war. Er war akzeptabel für fast alle Wählergruppen, das ist Harris offensichtlich nicht.

Betrachtet man die Trump-Seite, dann hat die VP-Debatte ihm sicher gut getan. Vance hat sich als persönlich angenehme, annehmbare Alternative präsentiert – und es war meines Erachtens ein Fehler, dass Walz das in seinem netten und verbindlichen Auftreten hat durchgehen lassen. Trump hat Vance‘ Performance übrigens persönlich garantiert enorm gewurmt (er hat während der Debatte Zeugs zu anderen Themen gepostet), politisch dürfte es ihm aber genutzt haben.

Und ansonsten macht Trump eben die erwarteten Trump-Sachen – allerdings mit geringeren Konsequenzen als ich erwartet hätte.

Man kann das alles gar nicht aufzählen. Er wird in seinen Behauptungen über Migranten immer wilder, er wird in seinen Ausfällen gegen Harris und Biden immer unflätiger und wilder (z.B. fordert er ernsthaft einen kognitiven Test von Harris), es wird öffentlich, dass Trump nach seiner Präsidentschaft noch regelmäßigen Kontakt mit Putin hatte, es ist offensichtlich, dass es eine Art Absprache zwischen ihm und Netanjahu gibt (der sehr offensichtlich ein Interesse an Trumps Wahl hat), er phantasiert darüber, dass der Gaza-Streifen ein prima Strand-Ressort wäre und zu einem neuen Monaco werden könnte (wobei die Konsequenz wäre, dass man die Palästinenser irgendwohin anders verfrachten müsste, ist ja genug Wüste da), er phantasiert vom Feind im Inneren, den man nach der Wahl im Zweifel mit Nationalgarde und Militär in den Griff bekommen muss.

Es ist auch ziemlich offensichtlich, dass er kognitiv deutlich abbaut. Das kann man offenbar auch objektiv an seinen Reden festmachen: (https://www.nytimes.com/2024/10/06/us/politics/trump-speeches-age-cognitive-decline.html). Wer Lust auf Gruseln hat, kann sich ja mal die Veranstaltung kürzlich in Pennsylvania anschauen, wo er nach zwei medizinischen Notfällen einfach aufhört Fragen zu beantworten, sondern eine bizzare Musikshow mit skurrilen Tanzeinlangen abliefert: (https://www.youtube.com/watch?v=AjN7r939HUY).
Zudem lehnt er eine weitere Debatte ab, er lehnt bestimmte Interviews und Townhalls ab usw. Nach diesem hübschen Auftritt von gestern (https://youtu.be/HE_IjWHHHHg) hat sein Team ein weiteres für Freitag geplantes Interview abgesagt. Nur mal als ein Beispiel: was genau hat er auf die Frage geantwortet, ob er Google zerschlagen möchte?

Betrachtet man all das, dann müsste Trumps Kampagne eigentlich in sich zusammenfallen oder zumindest massiv Schaden nehmen. Genau das war ja auch meine Erwartung – und das ist bis jetzt so nicht eingetreten.

Wie kommt das? Keine Ahnung so genau. Eine Technik, die Trump seit 2015 konsistent anwendet ist Wiederholung. Wenn er auch noch so absurde Sachen nur oft genug wiederholt, dann scheint das zu verfangen. Noch wichtiger in dem Zusammenhang ist aber wahrscheinlich das Prinzip Gewöhnung. Die Medien und wir als Rezipienten haben uns eben einfach daran gewöhnt, dass der Mann drüber ist und regelmäßig jede Grenze überschreitet. Man muss da nur mal den Vergleich ziehen. Welchen Aufschrei hat es gegeben als die Zahl der öffentlichen Auftritte von Biden reduziert wurde, welche Diskussionen, wenn er sich mal versprochen hatte? Bei Trump? Kein großes Diskussionsthema. Welche Aufmerksamkeit würde es geben, wenn Harris unter der Hand Absprachen mit Regierungschefs anderer Länder treffen würde, die unmittelbar die Wahl betreffen, wenn sie sich nur annähernd den Tonfall erlauben würde, wenn sie diese massiv demokratieverachtenden Äußerungen tun würde?

Bei Trump geht all das durch und bei sehr vielen Leuten ist die Reaktion „na ja, er ist halt etwas crazy manchmal, aber wenigstens war das Gemüse früher nicht so teuer.“

Ich glaube immer noch, dass der Mechanismus am Ende dazu führt, dass Harris gewinnt. Aber für den Augenblick muss man mal den Stand der Dinge zur Kenntnis nehmen – und da sind die letzten drei Wochen eher zugunsten von Trump gelaufen.

War mal wieder ein sehr langer Analyse-Post. Was das für das Wetten bedeutet, muss ich selbst noch überlegen, dazu in Kürze dann nochmal ein separater Beitrag.