US-Politik - Präsidentschaftswahl 2024

Moghul

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Aug. 23, 2012
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Anfang November finden in den USA die Präsidentschaftswahlen statt. Am gleichen Tag wird auch das vollständige Repräsentantenhaus und 33 der 100 Senatssitze gewählt. Eine Menge Spaß wartet da also für Political Junkies, und wie immer ergeben sich auch ein paar Wettgelegenheiten.

Wie immer ein paar Vorbemerkungen, die ich gleichlautend allen Threads zu den US-Wahlen voranstelle (danach kommt dann der spezifische Teil):
  • Erstens, mir ist klar, dass sehr langfristig orientierte Wetten nicht jedermanns Sache sind. Muss halt jede/r selbst wissen, ob er / sie jetzt Geld auf eine 1,5-Quote setzt, die dann erst in einem Jahr ausgezahlt wird.
  • Zweitens, das Wettangebot in Deutschland ist inzwischen leider ziemlich eingeschränkt. Früher haben auch z.B. Bet365, Unibet oder Bwin ganz gute Wetten angeboten. Inzwischen ist der einzige mir bekannte Anbieter in Deutschland 22Bet. Die liefern ein ganz gutes Angebot, meine Erfahrungen mit denen sind bis jetzt auch durchweg okay, aber man weiß ja nie.
  • Drittens, meine Bilanz in den letzten Jahren ist so ein bisschen gemischt. Ich liege mit meinen Analysen, mit dem Staking und mit dem Timing durchaus auch schonmal knapp oder auch ziemlich weit daneben. In den letzten drei Cycles hat es unter dem Strich ganz gut hingehauen, ein ganz gutes Plus zu erwirtschaften. Das heißt aber auch, dass ich zuweilen Dinge ziemlich falsch einschätze. Wenn am Ende die Gesamtbilanz stimmt, bin ich ganz zufrieden, aber so sollte man das eben auch betrachten, wenn man etwas mitspielen will. Außerdem: 2016 habe ich hier (und real) unglaublich viel Geld verbrannt, weil ich vollkommen sicher war, dass Trump nicht Präsident wird. Muss man halt dazu sagen, auch wenn ich damals wirklich nicht der einzige war, der ziemlich danebengelegen hat und ich auch gute Gründe für meine Annahmen hatte.
  • Auf jeden Fall gebe ich mir aber Mühe immer zu begründen, wie ich zu einer Wette komme und wie un-/sicher die Aussichten meiner Meinung nach sind. Dann kann jede/r selbst entscheiden, ob es das Risiko wert ist. Generell ist der Analyseteil hier wohl ohnehin etwas höher zu gewichten, als in anderen Threads – am Ende geht es natürlich um das Wetten, aber auch das Denken in Szenarien und Strukturen finde ich spannend.
Mit dieser Einordnung dann mal zu meiner ersten Wette bei den Präsidentschaftswahlen: 3 Einheiten auf „Biden wird Präsident“, Quote 3,1 bei 22Bet.

Es geht bei dieser Wette tatsächlich um Biden als Person. Was kann ihn davon abhalten erneut die Wahl zu gewinnen? Erstens, er muss von den Demokraten nominiert werden, zweitens und drittens er darf bis dahin weder versterben noch zurücktreten und viertens, er muss die Wahlen gewinnen, nach Lage der Dinge gegen Trump.

Mal eins nach dem anderen. Biden wird ziemlich sicher der Kandidat der Demokraten sein. Es gibt zwar zwei Gegenkandidaten im Kampf um die Nominierung, die sind aber in keiner Weise ernst zu nehmen. Generell hat sich die Demokratische Partei offenbar darauf committed Biden wieder als Kandidaten zu nominieren. Es gibt zwar Kandidaten (vor allem Newsom), die sich in die Position gebracht haben einzuspringen, falls Biden doch nicht antritt / antreten kann, aber niemand von denen wird ihn herausfordern. Das heißt, wenn Biden will und kann, dann wird er Kandidat.

Ganz generell muss man übrigens mal festhalten, dass Biden als Kandidat besser ist als sein Ruf. Ich glaube Biden ist prinzipiell ein Teamplayer. Er ist sicher nicht frei von Ego, aber nicht so berauscht von seinem Ego, dass er nicht jemand anderem den Vortritt lassen würde, wenn er glauben würde, dass dieser andere bessere Chancen hätte. Und Biden ist 50 Jahre in der Politik, da lernt mein ein bis zwei Dinge darüber, wie es läuft, er kann das sicher abschätzen. Wie gesagt, wenn er glauben würde, dass es einen besseren Kandidaten gäbe, dann würde er ihn antreten lassen. Aber es gibt bei den Demokraten tatsächlich niemanden, der in so viele verschiedene Parteiflügel hineinstrahlt und für so viele verschiedene Wählergruppen akzeptabel ist – Michelle Obama würde mir noch einfallen, aber sonst sicher niemand.

Wie schaut es mit seiner Gesundheit aus? Na ja, er ist gerade 81 geworden, in dem Alter kann man jeden Augenblick tot umfallen. Andererseits scheint er soweit recht fit, ernährt sich okay, treibt ein bisschen Sport. Schwer abzuschätzen, aber ich gehe mal davon aus, dass er sich darüber selbst ein paar Gedanken gemacht hat und nicht antreten würde, wenn es ein akutes gesundheitliches Problem gäbe. Ganz generell übrigens mal, weil ja oft in Zweifel gezogen wird, dass er noch alle Tassen im Schrank hat, ja, natürlich ist der Mann in seinen 80ern und damit über seinen Zenit hinweg. Und natürlich verspricht er sich häufig und benimmt sich etwas merkwürdig. Ich habe aber tatsächlich nullkommanull Bedenken, dass er dement sein könnte oder sonstwie nicht mehr in der Lage das Amt auszuführen. Wenn es da ernsthafte Anzeichen gäbe, dann würden die Leute, die täglich mit ihm arbeiten sofort Alarm schlagen (anders als bei Trump übrigens). Man würde sehr schnell einen Austausch unter den entsprechenden Leuten (u.a. der Vizepräsidentin) hinbekommen, man würde ihn keineswegs mehr in die Öffentlichkeit lassen, nicht mehr zu Treffen mit anderen Staatschefs usw. Wenn er wirklich was an der Murmel hätte, würde man ihn ziemlich schnell aus dem Amt entfernen, die rechtliche Möglichkeit gibt es. Unter dem Strich spricht also derzeit eine Menge dafür, dass er am 5.11. auf dem Wahlzettel steht.

Dann mal zur Frage, ob Biden die Wahl gegen Trump gewinnt. Ehrliche Antwort: kein Mensch weiß das derzeit. Wer etwas anderes sagt lügt oder überschätzt sich maßlos. Ich halte das Rennen zum jetzigen Zeitpunkt für ziemlich offen mit einem leichten bis mittleren Vorteil für Biden. Zeitung lesen kann ja jede/r selbst und um das erschöpfend zu behandeln müsste man hier wirklich sehr viel schreiben, das tue ich natürlich nicht. Aber in diesem ersten Beitrag zum Thema führe ich zumindest mal ein paar Punkte auf, die dieses Jahr wohl eine Rolle spielen dürften.

Biden hat schon einmal gegen Trump gewonnen, und zwar mit deutlichem Stimmenvorsprung. 2020 war der Sieg vor allem eine Abwahl Trumps, Biden hat gewonnen, weil er gegen Trump mobilisieren konnte. Genau das ist auch dieses Jahr wieder der Ansatz der Demokraten. Wird das gelingen?

Damit zusammenhängend: wird es den Demokraten gelingen den Enthusiasmus-Gap zu schließen? Biden ist ein besserer Kandidat, als oft angenommen wird, er ist für viele Wählerschichten akzeptabel. Aber es gibt kaum Leute, die große Fans sind. Das ist bei Trump anders, der aus den Republikanern ja so ein sektenartiges Gebilde gemacht hat, zumindest mal vorübergehend. Am Ende zählt jede Stimme gleichviel, die, die mit heißem Herzen abgegeben wird genausoviel wie die, die man lustlos abgibt. Trotzdem ist es natürlich für die Mobilisierung ein Vorteil, wenn die Leute Bock auf ihren Kandidaten haben.

Zumindest sind ein paar nicht unwesentliche Punkte dazu gekommen, nämlich die Weigerung das Wahlergebnis anzuerkennen, der von ihm angestiftete Sturm auf das Capitol, seine Ankündigung Diktator sein zu wollen, wenn auch nur für einen Tag. Es ist also die Frage, wie wichtig den Amerikanern die Reste von Demokratie sind.

Trump ist in X Gerichtsverfahren verwickelt und mehrfach angeklagt. Wie wird es sich auswirken, wenn er verurteilt wird? Bis jetzt hat Trump immer einen Deckel nach oben gehabt, aber auch einen Boden nach unten. Schwer abzuschätzen, ob und wie stark dieser Boden bei einer Verurteilung doch nach unten nachgibt. Nach einigen Schätzungen kann das 5-7% ausmachen.

Damit zusammenhängend: in wievielen Bundesstaaten wird Trump eigentlich zur Wahl stehen? Da muss der Supreme Court gerade noch eine weitere Grundsatzentscheidung treffen, nachdem der Supreme Court des Staates Colorado entschieden hat, dass Trump als Beteiligter an einer Verschwörung nicht zur Wahl stehen sollte.

Biden ist nur drei Jahre älter als Trump, wirkt aber irgendwie viel tattriger. Wie stark wird sich das auswirken?

Welche Rolle wird Kamala Harris spielen? Wenn ein Präsident am Tag der Vereidigung 82 ist, dann muss man zumindest mal in Betracht ziehen, dass die Vizepräsidentin tatsächlich das Amt übernehmen wird. Und Harris ist nicht wahnsinnig populär, um es mal zurückhaltend auszudrücken.

Wie wird sich die Kandidatur Robert Kennedy Jrs und anderer Third Party Candidates auswirken, wer verliert mehr Stimmen, Biden oder Trump? Im Augenblick schaut es so aus, dass Kennedys Auftritt stärker Biden schadet, weil er nunmal der Sohn einer Demokraten-Ikone ist. Seine Positionen sind aber tatsächlich eher für Trump-Anhänger attraktiv. Ist halt die Frage wann sich das rumspricht.

Wird es den Demokraten gelingen, die wirtschaftlichen Erfolge auch tatsächlich zum Faktor werden zu lassen? Sie haben sehr viel vorzuweisen, u.a. eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit. In der Wahrnehmung spielt das bis jetzt aber noch keine Rolle, die ist eher entgegengesetzt. Das kann man aber in einem Wahlkampf durchaus ändern.

Wird das Abtreibungsthema wieder einen so hohen Impact haben wie 2022? Die Demokraten haben bei den Midterms 2022 wesentlich besser abgeschnitten als erwartet, weil das Thema Abtreibung extrem mobilisiert hat. Meines Erachtens gibt es keinen Grund für die Annahme, dass das dieses Jahr anders sein sollte.

Werden die Republikaner im Kongress ein Impeachmentverfahren gegen Biden anstrengen und wie wirkt sich das dann auf die Wahlen aus. Trump ist zweimal impeached worden, und zwar mit ziemlich guten Gründen. Jetzt haben die Republikaner ein Verfahren gegen Biden auf den Weg gebracht, Auge um Auge und so. Das Problem ist, sie haben noch keinen Grund gefunden. Mit anderen Worten, es ist ein großes Theater. Die Frage ist, wie viel Bock haben die Amis noch auf Theater?

Demographie und Mobilisierung: gelingt es den Parteien wieder für sie wichtige demographische Gruppen zu gewinnen und zu mobilisieren? Was z.B. machen die Hispanics, was die Unter-30Jährigen?

Halten die Trends in den einzelnen Bundesstaaten? Die Amerikaner haben ja dieses lustige Wahlsystem, in dem nicht die absolute Zahl der Stimmen zählt, sondern das Winner-Takes-It-All-Prinzip in den einzelnen Bundesstaaten. Deshalb kommt es darauf an, die einzelnen Bundesstaaten zu gewinnen, von denen aber nur ca. 10 tatsächlich umkämpft sind. In den letzten 10-15 Jahren sind dabei Florida und Ohio sehr stark zugunsten der Republikaner gekippt, aufgrund demographischer Entwicklungen sind dafür aber Arizona, Georgia und North Carolina für die Demokraten erreichbar geworden, die beiden Erstgenannten hat Biden in 2020 gewonnen. Wird das wieder so sein?

Wie werden sich die Zuwanderung (großer Zankapfel in den USA), die Situation in der Ukraine und die Situation in Palästina entwickeln – und wie wirkt sich das auf die Stimmung aus?

Und das sind nur ein paar der bekannten Unbekannten. Von den unbekannten Unbekannten wissen wir nichts, liegt wohl in der Natur der Sache. Was macht der Supreme Court, noch irgendein Urteil, das alles umkrempelt, stirbt eines der Mitglieder usw. usw.?

Unter dem Strich: es gibt meines Erachtens ziemlich viele Dinge, deren Einfluss sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös abschätzen lässt. Ich persönlich glaube, dass das Abtreibungsthema eine ziemlich große Rolle spielen wird, sicher auch die Kandidatur Kennedys und das Auftreten der Republikaner im Kongress – aber das können andere Leute anders sehen. Aber: wenn man alle Aspekte zusammenzieht, dann landet man nicht bei einer Wahrscheinlichkeit von ca. 32% für Biden, wie die Quote von 3,1 es ja ausdrückt. Ich würde eher von mindestens 50% ausgehen, tatsächlich eher von einem Bereich von 60-65%.

Ich gehe da erstmal etwas vorsichtig dran, wer weiß schon, wie sich die Quoten noch entwickeln und setze 3 Einheiten auf Biden.

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3 Einheiten offen:
3 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 3,1, gesetzt bei 22Bet am 09.01.24
 
kleine Anmerkung meinerseits hinsichtlich Anbieter und Quote, mrgreen hat auf Sieg Biden eine 3.25er.

An sich viele interessante Aspekte, ich darf aber pro Trump argumentieren, aus Sicht eines befreundeten Amerikaners der aus Texas kommt und der mir das so erklärt wie seine amerikanische Zugangsweise ist:

Unter Trump gab es deutlich mehr Frieden auf der Welt, Trump würde auch bei Russland eine Lösung finden - die zumindest für eine Amtszeit halten würde. Hier bin ich persönlich nicht ganz überzeugt, das Trump aber von Russland unterstützt wird und die russischen Trolle / Trollfabriken auch wieder im Wahlkampf mitmischen werden, kann man sich sicher sein.

Beim Israelkonflikt ist Trump pro Israel, wobei hier die Dems versuchen den Spagat zu schaffen um die arabischen Wähler / Palästinasympathisanten nicht zu verlieren - ist aber im aktuellen Konflikt schwer (auch weil Palästinensa ja eher links stehen). Im Venezuelakonflikt würde er sich schön raushalten, bei einem potenziellen Taiwankonflikt wärs egal, da sind beide aus wirtschaftlicher Halbleiterabhängigkeit auf Seiten Taiwans.

Ebenfalls boomte unter Trump die Wirtschaft deutlich mehr, gerade im Rost Belt sollte es frei nach dem Motto: "Klima egal, Geld nicht" wieder tendenziell bergauf gehen, da sind die Dems ja eher pro Umwelt.

Eine nicht unbeachtliche Thematik ist auch die Fentanylkrise in den USA, hier ist China hauptschuldig und da bin ich gespannt - wobei hier Trump die Biden Administration attackieren kann.

Man wird ebenfalls die Woke Thematik angehen und wie aktuell mit Harvard Präsidentin ersichtlich, sich hier abarbeiten für die Stammwähler.

Das alte Problem mit Schusswaffen braucht man nicht hochkochen, hier gibt es 2 klare Lager.

Steuern hat Trump eine klare aus Amisicht nachvollziehbare Argumentation: ich weiss wie ich den Staat bescheissen kann, ergo weiss ich auch wie Staat funktionieren soll, das so reiche Typen wie ich das nicht so einfach können (ist dumm aber für Amis aus irgendeinem Grund glaubhaft).

Abtreibungsthema ist pro Dems, wobei man nicht unterschätzen darf wie stark der Rückhalt Trumps bei der nicht kleinen Gruppe der Evangelikalen ist. Nicht umsonst gab es unter Trump überall in den Ministerien zuständige Personen für Glaubensfragen, ebenfalls hat er viele deren Positionen umgesetzt, obwohl er alles andere als ein Engel ist, geschweige den groß an Jesus glaubt (er schafft es aber geschickt sich als reuigen Sünder, der mit Fehler ist, aber Gottes Werk in den USA umsetzt - auch hier sehe ich einen amerikanischen Zugang - meiner ist das nicht).

Die Frage wird sein, wie groß ist die Abneigung vieler wichtiger Influencer etc. gegenüber Trump, mischt sich diese Szene ein, man darf auch nicht vergessen die Tech Industrie sitzt jetzt wegen Steuerthemen in Texas und wird nicht mehr so groß für die die Dems die Werbetrommel rühren.

Wo Trump eventuell überall nicht antreten darf, ist irrelevant - da kein einziger Swing State das Thema hat und ob in einigen Festungen hier die Dems gewinnen (was so oder so der Fall gewesen wäre) ist auch egal. Trump muss gewinnen, sonst ist er wirtschaftlich ruiniert und sitzt definitiv im Gefängnis, daher weiss er gewinnen oder Knast - was für ihn nochmal mehr Motivation ist.

Alles in allem nicht so einfach, würde es darum gehen das geringere übel zu wählen, wird Biden nochmals Präsident, aber von der Polarisierung ist es Trump. Fox News etc. genauso wie die ganzen TV Sachen wird immer unbedeutender, das ändert sich einfach sieht man bei uns auch.

Bin irgendwie froh das wir in Europa anders ticken, aber ich stelle als NFL/Collegefootball Fan fest (auch mit den Interviews, Werbungen) das was in den USA ist, wird mit Zeitabstand bald auch bei uns sein und das schreckt mich schon.
 
Ich möchte hier gerne etwas anmerken was Stimmabgabe in den USA betrifft, unabhängig davon welche Wetten hier gepostet wurden.
Das Wahlverfahren in den Staaten ist sehr umstritten, in den MsM weniger, dafür mehr auf Social Media.
Für einen Kommentar sind meine Zeilen etwas zu lang.
Falls das hier nicht hergehört darf das gerne gelöscht werden, würde mich nicht stören.

In den USA kann man seine Stimme ohne Ausweiskontrolle abgeben, per Briefwahl.
In manchen Bundesstaaten ist es wohl zulässig, sich seine Wahlzettel selbst auszudrucken.
Das hat Elon Musk auf X getweetet. Vor ihm aber schon zig andere User.
Leute die sich für US Wahlen interessieren wissen das.
Ich verlinke die beiden Tweets hier mal, was Leute daraus schlussfolgern bleibt jedem selbst überlassen.
https://twitter.com/elonmusk/status/1744498282141786473
https://twitter.com/elonmusk/status/1744802738523832448​
 
Richtig, aber mit dem prüfen haben es viele nicht so.
Das Thema war vor 3 Jahren schon heiß und ist es immernoch.
Wurde hier vor 3 Jahren auch schon durchgekaut wenn ich mich recht erinnere. Leider im Keim erstickt.
Wollte nur darauf aufmerksam machen.
Das Thema dürfte deinen Wetten nicht schaden, eher bevorteilen. Wenn Biden den Löffel abgibt haben wir Kamala Harris. GL
 
Ich lege nochmal zwei Einheiten auf Biden nach (22Bet, Quote 2,875).

Irgendwie scheint mir die Gelegenheit günstig und der Zeitpunkt in Ordnung. Ich bin ja zu einer Quote von 3,1 eingestiegen, danach ist die Quote bei 22Bet (meines Wissens einzig verbliebener Anbieter von Politwetten in Deutschland) peu a peu auf 2 gefallen, inzwischen ist sie bei 2,875 und war neulich sogar auch wieder kurz bei 3.


Im Grunde ist meine Einschätzung die gleiche wie im Januar als ich den Thread eröffnet habe, das meiste, was ich da geschrieben habe, hat immer noch bestand. Niemand weiß wie es ausgehen wird, es ist sehr eng, X bekannte und unbekannte Faktoren spielen eine Rolle. Aber meines Erachtens liegt Bidens Chance höher als 35% (das drückt die Quote ja aus), sie dürfte eher im Bereich 50-60% liegen, da scheint mir ein moderater Nachschlag von zwei Einheiten zum Kurs von 2,875 gerechtfertigt. Vermutlich wird es bis zum Wahltermin auch noch ein paarmal hoch- und runtergehen, aber nächste Woche ist die erste TV-Debatte zwischen Biden und Trump angesetzt – kann schon sein, dass sich da ein bisschen was in Bewegung setzt.

Nur damit das hier nicht zu optimistisch klingt, Biden hat jede Menge Probleme, das ist ja offensichtlich. Auf Umfragen sollte man zu diesem Zeitpunkt (!) nicht allzu viel geben, aber immerhin kann man da schon ein relativ konsistentes Bild erkennen, dass derzeit Trump die Nase ein gutes Stück vorne hat, vor allem in den Swing States. Bedeutend finde ich zudem und vor allem, dass die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Lage derzeit eher negativ ist, es gibt eine Absetzbewegung bei den Schwarzen und bei den Hispanics, das Einwanderungsproblem ist ein sehr heikles. Am meisten muss man sich wahrscheinlich Sorgen wegen der Lage in Palästina machen. Da ist Biden offensichtlich zu passiv und verliert gerade scharenweise Progressive und junge Wähler an den Universitäten. Das kann ihn ohne Weiteres die Wiederwahl kosten, zumal es am Ende tatsächlich wieder auf relativ wenige Stimmen in den entscheidenden Bundesstaaten ankommen dürfte.

Auf der anderen Seite wirkt es sicherlich gegen Trump und zugunsten von Biden, dass Biden inzwischen ein verurteilter Straftäter ist und anderthalb weitere Verfahren noch vor den Wahlen ein Thema werden könnten. Ich halte es auch für sehr bedeutend, dass von den Anhängern Nikki Haleys sehr viele erklärt haben, bei den Wahlen nicht für Trump stimmen zu wollen. Wie viele das dann am Ende durchziehen, bleibt abzuwarten, aber Trump hat schon ein Problem, wenn er 10-15% der Haley-Wähler verliert. So skurril wie das klingt, aber man muss wohl tatsächlich auch als echten Faktor einpreisen, dass Tylor Swift wohl irgendwann eine offizielle Wahlempfehlung aussprechen wird – da rechnen viele mit einem ganz erheblichen Einfluss auf das Ergebnis.

Der vielleicht wichtigste Faktor für die künftige Dynamik liegt aber vielleicht darin, dass Trump vermutlich seinen Deckel erreicht hat und Biden nicht. Trump hat immer schon einen Boden nach unten und eine Grenze nach oben gehabt, daran hat sich nichts geändert. Anscheinend kann er machen was er will und 45% der Leute wählen ihn (trotzdem). Aber mir leuchtet nicht ein, wer X Jahre abgewartet haben soll um dann jetzt zu entscheiden, doch einmal den Trump zu wählen. Wen soll Trump noch gewinnen? Ich sehe keinen wirklichen Anlass zu glauben, dass Trump ein großes Potential hätte, neue Wähler zu gewinnen. Bei Biden sieht das anders aus. Die rechten Medien haben es sehr erfolgreich geschafft ein schräges Bild der Präsidentschaft und der Person Bidens zu zeichnen. Biden gilt als jemand, der keine Projekte umgesetzt bekommt und der persönlich tattrig und dement ist – mindestens. Natürlich ist an diesem Zerrbild wenig dran, tatsächlich hat er vergleichsweise viel vorzuweisen. Was sein persönliches Auftreten angeht, kann einem schon angst und bange werden, es gibt da jede Menge sehr merkwürdig anmutende Szenen. Ich habe aber keinen Zweifel daran, dass Biden geistig klar und gesund ist. Deutlich wird das dann, wenn er in seinem Element ist, so wie vor einigen Monaten bei seiner State-of-the-Union-Rede. Insgesamt halte ich es für ein ziemlich plausibles Szenario, dass Biden Wähler (wieder-)gewinnt je näher der Wahltag rückt, also je mehr die Leute sich mit der Sache beschäftigen und je besser es gelingt ein paar Zerrbilder gerade zu rücken. Die Debatte nächste Woche könnte so eine Gelegenheit sein. Biden hat noch Potential zu wachsen, Trump eher nicht.

Interessanterweise ist derzeit ein gängiges Muster, dass die Demokratischen Senatskandidaten in den Swing States ein gutes Stück vorne liegen, Biden aber größenordnungsmäßig 2-5% zurückliegt. Das wird interessant zu beobachten sein, ob sich das mit der Zeit angleicht und ob dann ggfs. die Senatswahlen Biden mit nach oben hieven oder ob Biden die Senatskandidaten mit nach unten reißt.
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5 Einheiten offen:
3 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 3,1, gesetzt bei 22Bet am 09.01.24

2 Einheiten auf Joe Biden gewinnt die Präsidentschaft, Quote 2,875, gesetzt bei 22Bet am 22.06.24
 
Heute nacht (3.00 Uhr, wenn ich es richtig sehe) startet die erste von zwei geplanten Debatten zwischen Biden und Trump. Ob die zweite überhauot noch stattfinden wird, warten wir mal ab.

So wie man sicher auch erst in einiger Zeit wirklich einordnen kann, wie bedeutsam die Veranstaltung heute denn wirklich ist. Aber potentiell kann das natürlich ein sehr wichtiges Ding werden. Es werden sehr viele Zuschauer erwartet, derzeit gibt es keinen großen Sport-Wettkampf, der die Amis interessiert, keine wichtige Fernsehshow, also keine große Konkurrenzveranstaltungen. Zwischen heute 5.00 Uhr und dem 5.11. ist noch jede Menge Zeit, aber es kann schon sein, dass man am 6.11. sagen wird, die erste Debatte hätte das Ding auf ein bestimmtes Gleis gesetzt. Wird also spannend.

22Bet bietet eine ganze Reihe lustiger Wetten an, Fabe der Kravatte und so Zeugs. Prinzipiell bin ich kein so großer Freund solcher Sachen, weil das vielfach einfach ein Glücksspiel ist, und vor allem, weil die Siegbedingungen meistens völlig unklar sind - siehe die verlorene Wette zur State of the Union, wo Biden ungefähr 7 auf sein Alter rekurriert und 22Bet die Wette als verloren wertet, weil er nicht sein konkretes Geburtstdatum genannt hat. So ähnlich ist jetzt völlig unklar, wonach die denn bewerten, wer die Debatte gewonnen hat (für beide Kandidaten jeweils 1,833).

Ich empfehle nichts als solches, aber so zum mitfiebern habe ich privat als kleinen Bingo-Zettel jeweils ein paar Mark gesetzt auf:

Erstgenannter Staat: Pennsylvania, Michigan, Wisconsin - Biden muss die wohl holen, um zu gewinnen. Warum 22Bet da Georgia als den großen Favoriten sieht, ist mir nicht klar.

Wer wird zuerst sprechen: Biden. Kommt mir einfach logisch vor, weil die gelost haben und Biden als erster reden darf, Trump dafür als 2. beim Schlussstatement dran ist (wird als Vorteil gesehen). Außerdem ist er der Präsident.

How many times Hunter Biden will be mentioned: unter 2. Ich glaube, Biden hat keinen Anlass, zumindest ist es eher unwahrscheinlich (wenn, dann um auf die Objektivität des Justizsystems hinzuweisen nach dem Motto, seht, auch der Sohn des Präsidenten wird verknackt, wenn er was angestellt hat). Und Trump hat sich aus naheliegenden Gründen ohnehin die ganze Zeit bedeckt gehalten.

Trump sagt stolen oder rigged mehr als 3,5 mal. Kommt mir plausibel vor. Es wird sicher der 6.1. thematisiert und ob er denn die Ergebnisse der 24er-Wahl anerkennen wird. Na, welches Argument wird er da wohl vortragen?
 
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Reaktionen: GinGenie und Groucho
Mal mit dem Bingo-Teil gestartet:

Der erstgenannte Staat war nach meiner Wahrnehmung Pennsylvania

Biden hat als erster geredet, wie zu erwarten war, weil vorab so ausgelost.

Hunter Biden war einmal Thema, allerdings war da die Rede vom Sohn des Präsidenten – ich würde mal davon ausgehen, dass das als Unter 2 durchgeht.

Trump hat nach meiner Wahrnehmung genau einmal „rigged“ gesagt.

Ansonsten: oh verdammt, was für ein Elend! Diese ganze Veranstaltung zu verfolgen war extrem schmerzvoll. Das hat beim Zusehen buchstäblich wehgetan. Biden war völlig überfordert, wirkte extrem alt und tattrig, phasenweise desorientiert, überhaupt nicht auf der Höhe, hat so genuschelt dass er kaum zu verstehen war, hat inhaltlich streckenweise schlicht nichts Kohärentes gesagt. Das wurde zum Ende hin etwas besser, aber insgesamt war das ein totales Desaster. Symptomatisch wie er am Ende sogar das Schlussstatement verstolpert hat. Das Schlussstatement! Meine Güte, wer hat den denn vorbereitet?

Biden musste zeigen, dass er noch halbwegs Energie hat und im Vollbesitz seiner Kräfte ist, mehr nicht. Vor ein paar Monaten bei der State-of-the-Union hat er genau das gezeigt. Gestern nicht. Ich halte ja das Gerede von der angeblichen Senilität für genau das, nämlich Gerede. Aber gestern konnte man den Gedanken schon haben. Vollkommen klar, wenn das vorherzusehen gewesen wäre, hätte ich nicht vor ein paar Tagen nochmal erhöht.

Am Ende ist es ungefähr 4:1 für Trump ausgegangen. Und das Schlimme ist, Trump selbst hat kein einziges Tor geschossen. Trump war insofern vorbereitet als er sich einigermaßen unter Kontrolle hatte, keine Zwischenrufe oder dergleichen. Ansonsten hat Trump halt Trump-Dinge getan: Arschloch sein und Lügen. Eigentlich ein interessantes Phänomen, dass man nach 8 Jahren Trump auf der politischen Bühne noch immer über den Typen erstaunt sein kann. Aber es klappt immer wieder. Der hat gestern gelogen, dass sich die Balken biegen, zum Teil so kreativ und absurd, dass nicht nur Biden mit offenem Mund dastand, sondern auch ich zuhause vor der Glotze.

Ich glaube, am Ende hat auch Trump keinen guten Job gemacht. Er wirkte deutlich jünger, agiler und geistesgegenwärtiger als Biden, obwohl der Abstand nur drei Jahre beträgt. Ansonsten hat er auf die kritischen Fragen keine Antworten gehabt, ist zum Ende hin auch immer schwächer und inkohärenter geworden und hat jeden daran erinnert, warum er vor vier Jahren abgewählt wurde. Am Ende war der Tenor wohl bei sehr vielen Leuten: gute Güte, Biden geht gar nicht, aber Trump ist nicht die Alternative. Gut möglich, das Kennedy gestern eine Menge Wähler gewonnen hat.

Was heißt das jetzt alles?
So wie ich gestern geschrieben habe, da dürfte das Ding gestern schon in eine bestimmte Richtung gedriftet sein. Die Hoffnung des Biden-Lagers war wohl, dass sie den Wahlkampf durch die frühzeitige Terminierung in ihre Richtung ziehen können – und passiert ist das glatte Gegenteil. Schon möglich, dass das nur eine Station ist und man in den gut vier Monaten bis zur Wahl noch so viele Ereignisse sieht und Gelegenheiten hat, das umzudefinieren. Aber das ist wohl nicht wahrscheinlich. Biden dürfte gestern landesweit wohl nachhaltig 3-5% verloren haben, und in einer Wahl, in der es womöglich auf einige Tausend Stimmen ankommt, ist das verheerend.

Um da nochmal den Bogen zu schlagen, es gab und gibt gute Gründe für den Kandidaten: er ist durch 50 Jahre in der Politik bestens erprobt und durchleuchtet, keine bösen Überraschungen, er hat in seiner Präsidentschaft einige ganz erhebliche Erfolge vorzuweisen, er verbindet alle Flügel der Demokratischen Partei, alle können sich auf ihn einigen (war bei Hillary oder Sanders z.B. nicht der Fall), er ist für ganz viele demographische Gruppen wählbar, er hat schon einmal gegen Trump gewonnen – und als Sahnebonbon hat er bei den Midterms viel besser abgeschnitten als erwartet. Jeder andere Kandidat müsste erst einmal die Partei hinter sich sammeln, würde von den Medien durchleuchtet, hätte Probleme in einigen Bundesstaaten und / oder demographischen Gruppen. Es ist also keine absurde Idee gewesen sich auf Biden zu einigen.

Und trotzdem ist seit gestern wohl anders. Ich glaube, dass es seit gestern erstmals eine sehr realistische Chance gibt, dass Biden als Kandidat ausgewechselt wird. Wie hoch die ist, ist schwer zu sagen, aber es ist vollkommen klar, dass diese Auseinandersetzung bei den Demokraten jetzt hinter den Kulissen geführt wird. Dabei haben die Demokraten strategisch gleich doppelt ein Dilemma: es gibt de facto nur einen Weg, dass der Kandidat ausgetauscht wird, nämlich dann, wenn er selbst dem zustimmt. Biden muss also von sich aus auf die Kandidatur verzichten. Ist das denkbar? Ich glaube schon. Wenn er zu der Einsicht käme, dass er ein größeres Problem als ein Plus ist, dann kann es sein, dass er geht. Das zweite Dilemma ist, dass die prinzipiell natürliche Nachfolgerin Kamala Harris das Problem nicht löst, weil auch sie nicht mehrheitsfähig ist. Ich bin sicher, dass ist einer der Gründe, dass Biden sich gegen den Stabwechsel entschieden hat: wenn Harris die Kandidatin wird, hat sie gute Chancen zu verlieren, übergeht man sie aber bei der Kandidatur, wird es massive Proteste bei Frauen und Schwarzen geben. Das lässt sich nicht gut lösen, zumal nicht ganz klar ist, wie gut Harris weiß, dass auch sie vermutlich gegen Trump verliert.

Dabei ist Trump ein absolut schlagbarer Kandidat. Abgesehen von der Maga-Sekte haben nicht arg viel Leute wirklich Bock auf den – und seine Debatten-Performance gestern dürfte das vielen Leuten nochmal in Erinnerung gerufen haben. Wie interessant wäre es gewesen, einen etwas leichtfüßigeren Kandidaten gegen ihn zu sehen, Buttigieg oder Newsom oder auch Harris.

Am Ende: sollten sich die Demokraten zum Wechsel entscheiden, ist das erstens operativ nicht leicht umzusetzen und zweitens mit jeder Menge Risiken verbunden. Ich glaube trotzdem, dass ein Duo Newsom / Moore oder Newsom / Warnock derzeit die besseren Chancen hätte, trotz aller Schwierigkeiten, Zeitprobleme, operativen Klamotten usw.

Und auf die paar Einheiten, die damit dann endgültig im Sand gelandet wären, würde ich dann auch verzichten …

Wenn ich Bidens Chance auf die Präsidentschaft vor ein paar Tagen noch bei 50-60% gesehen habe, denke ich es sind – einen möglichen Verzicht auf die Kandidatur eingerechnet – ca. 25-30%. Bleibt er bei seiner Kandidatur vielleicht so um die 40%.
 
Sorry hab den Thread hier nicht so verfolgt, aber finde es schon krass, dass du allgemein auf Biden gehst und dann sogar nochmal nachgelegt hast ? [[schock]] Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu sehen, dass der Typ die reinste Marionette ist. Gab damals schon Gerüchte, dass er nach dem ersten Wahlsieg paar Monate später aus gesundheitlichen Gründen abdankt und dann Harris übernimmt. Zum Glück kam es nicht soweit und das sage ich als jemand der null Respekt für Biden hat, aber die wäre dennoch schlimmer gewesen.

Ich verfolge zwar die amerikanische Politik nicht so Konsequent wie du, aber mich nervt diese Hetzkampagnen einfach nur noch, wie man sie auch in Deutschland findet.

Jaja unter Obama und Biden war alles schön und unter Trump natürlich alles Kacke, was für ein Schwachsinn!

Klar ist Trump ein Prolet, der bei vielen aneckt, aber zumindest ist er "real" und deshalb mögen ihn auch die Leute. Ob Biden ein seniler oder Pädophiler ist, sei mal dahingestellt. Wenn man bedenkt was Trump vorgeworfen wird, hat er halt ne Prostituierte für ihr schweigen bezahlt, wenn interessierts?? Aber die Medien bauschen es auf, als ob er sie umgebracht hätte.

Das Hilary Clinton damals Frauen zum Schweigen gebracht hat, die ihr Mann "befleckt" hat, spricht natürlich niemand an???
Davon mal abgesehen, dass Biden mit 100% Sicherheit in seiner ach so tollen 50 jährigen Politikkarriere auch genug Scheiße gebaut hat. Interessiert aber auch niemand, weil er ja der "Gute" sein soll.

Biden wirkte schon vor dem Auftritt bei vielen Gelegenheiten sehr "trottelig" wobei ich ausschnitte davon meistens nur bei 9Gag gehen habe.

Ich bin jetzt auch kein riesen Fan von Trump, aber ich glaube ihm, wenn er sagt, dass er alles versuchen würde so schnell wie möglich den Konflikt in der Ukraine beenden zu wollen. Und keine Waffen hinliefert wie die Biden Regierung.+

Ich finde es halt krass, was alles unternommen wird um Trump zu denunzieren und Biden wie einen heiligen dastehen zu lassen. Die Leute aber nicht mehr so naiv und lassen sich alles erzählen, habe sie damals schon bei der ersten Wahl bewiesen.