Politik

Und dann schau Dir doch mal Bitte die Spitzen der Gewerkschaften an, da befindet sich quasi niemand unabhängiges ohne Parteibuch 🤔
Und die Leistungen wie niedrigere Rente, schlechtere Leistungen bei der Betreuung und im Gesundheitswesen sind doch der Auslöser dieser Diskussion, denn es ging um die Aussage von Volker Pispers, dass sich Deutschland in all diesen Bereichen in den letzten Jahrzehnten negativ entwickelt hat 😉
In Deutschland wäre selbst bei gesenkten Lohnnebenkosten genügend Geld vorhanden, es müsste nur vernünftig eingesetzt werden [[nixweiss]]
Groucho hatte dazu ja auch schon etwas geschrieben [[rauchen]]

Ja OK, ich wollt mich auch nicht wirklich einmischen. Ich wollt nur ganz grobe Dinge mal gerade rücken. Wenn du Pispers, was diese Fragen angeht, richtig zu hörst, dann hat er ganz sicher nirgends die Senkung der Lohnnebenkosten gefordert.
Nur als Denkanstoß, weil ich mich letztlich echt nicht beteiligen möchte: Niedrige Renten kommen von niedrigen Löhnen. Wer etwas gegen schlechte Renten machen will, muss vor allem ein anderes Lohnniveau fordern. Bei Pispers bist du da aber an der richtigen Stelle :) Und warum Gewerkschaften schlechte Lohnabschlüsse erzielen, das liegt neben einer (momentan) unsäglichen Kultur des gemeinsamen Miteinanders ggüber den Arbeitgebern vor allem an dem geringen Organisationsgrad. Sind meines Wissens nach um die 17% noch organisiert -- damit lasst sich dann halt auch kein Druck aufbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, lol. Also mal theoretisch durchgespielt: Dann entledigen wir uns eben des Arbeitnehmeranteils. Dann hat die Versicherung aber das selbe Problem:ihr fehlen die Beiträge um die Leistungen aufrecht zu erhalten.

Bitte versteh: wir wollen das selbe, aber deine Argumente weisen in die Gegenrichtung ;)

In Deutschland ist genug Geld vorhanden, es muss eben nur anders verwendet werden. Abgesehen davon das z.b. Krankenhäuser mMn staatlich betrieben werden sollten, spricht doch nichts dagegen Steuereinnahmen aus anderen Bereichen für das Gesundheitssystem zu verwenden. Dann bekommen die Versicherungen (wobei es auch hier ja idiotisch ist das wir über 200 Krankenversicherungen in D haben, alleine da könnten schon Milliarden eingespart werden) einen Teil zur Fonanzierung von den Lohnnebenkosten und die Differenz vom Staat.
 
  • Like
Reaktionen: Groucho
0815alman hat Dir doch vernünftig geantwortet, aber da geht es ja um Fakten und nicht um Deine persönlichen Ansichten/Empfindlichkeit, von daher ist da von Dir natürlich auch keine Antwort zu erwarten 🙄 Du hast in der ganzen Diskussion nicht einmal mit einer Quelle belegte Fakten genannt, sondern immer nur Deine persönliche Meinung wiedergegeben 🤔 Und ja ich verwende immer genre Emojis, aber im Gegensatz zu Dir finde ich es einfach interessanter und mache mir bei Emojis keine Gedanken über Glaubwürdigkeit 🤫 Für mich sind Quellen Glaubwürdigkeit, ich habe sowohl zum Nutzen der Masken als auch zur Verzögerung der Impfstoffzulassung offizielle Quellen benannt, während ich von Dir nicht eine Quelle für Deine Behauptungen entdecken konnte 🤔 Aber wenn die Diskussion dazu beigetragen hat, dass zumindest ein Mitleser sich jetzt Gedanken über die Vorgänge während der Pandemie macht, dann hat es sich schon gelohnt 💪
Und wenn @0185alman diese Informationen nun auch in seinem Umfeld zur Diskussion stellt und dann widder jemand zum Nachdenken animiert wird, dann geht die Entwicklung in die richtige Richtung 😘

Du hast nicht vor dir aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen selbst noch ein paar Gedanken drüber zu machen, was "ein starker Mann" für Gefahren mit sich bringt und weshalb autoritäre Systeme gegenüber Demokratien immer abzulehnen sind?

Du erwartest dir nur von stillen Mitlesern, dass sie sich deine Thesen zu Herzen nehmen, bist aber nicht bereit selbst zu reflektieren?

Du antwortest selbst nicht auf unangenehme Fragen und Fakten, aber forderst dies ständig ein!

Irgendwas hats da. Merkst du das eigentlich selbst? Vermutlich nicht. Ich hoffe wirklich inständig, dass es zumindest in Österreich und Deutschland einen nicht zu großen Anteil in der Bevölkerung an Leuten wie dir gibt bzw bin froh, dass sich diese Personen zumindest auf links und rechts verteilen und nicht komplett in einer Partei vereinen.

Ich hab absolut kein Problem mit politisch andersdenkenden Menschen. So funktioniert Demokratie und ich find gut, dass wir diese Ansichten austauschen können. Ich habe aber ein Problem mit Menschen, die sich selbst und ihr eigenes Wissen über das der anderen stellen und nicht bereit sind ihre eigene Gedanken und Meinungen zu überdenken bzw für die Selbstreflexion ein Fremdwort ist. Personen die sich autoritäre Strukturen wünschen, aber gleichzeitig anprangern, dass wir diese anscheinend während Corona hatten - aber da passte dir die Politik halt nicht in den Kram. Bigotterie nennt sich sowas, Dinge die du den Grünen selbst vorwirfst, aber kein Problem damit hast, sie selbst zu leben. Eine Doppelmoral die zum Himmel schreit.

Es tut grundsätzlich nichts zur Sache, aber weil dir das so wichtig scheint. Ich hab meine Studien zu Ende gebracht, und gehe seitdem einer geregelten Arbeit nach und auch schon währenddessen. Überstunden durchgehend, Krankenstände kannst du an einer Hand abzählen. Ich bin dankbar für dieses Privileg einen gesunden Körper und Geist zu haben - derzeit und hoffe das dies so bleibt. Mir würde es nicht in den Sinn kommen mir etwas auf diese "Leistung" einzubilden. Ich mach das, was ich für richtig halte und schau nicht ständig nach links und rechts zum Nachbarn. Ich habe auch im Bereich Politik nicht nur durch meine Studien formale Bildung, sondern bin politisch interessiert, da war ich noch nichtmal in diesem Forum angemeldet. Ich trau mich zu behaupten, dass ich weit mehr als der Durchschnittsbürger in dem Bereich verstehe, aber würde mich trotzdem niemals derart besserwisserisch wie du präsentieren.

Ich prangere auch schon seit Jahren unsere politischen Entscheidungsträger an. Wenn ich an deinem Beispiel sehe, was unsere etablierten Parteien offensichtlich hervorbringen, macht mich das gleich umso wütender.

Achja eines würde mich interessieren. Warst du auf einer einzigen Demonstration die letzten 15 Jahre? Hast du versucht irgendwie auf dich aufmerksam zu machen, um die Missstände zu ändern? Hast du dich politisch engagiert? Oder ist dein einziger Beitrag online Werbung für einen radikalen Umbruch in ein totalitäres Regime zu betreiben?
 
Minikeck Vergess es, das ist vergebliche Liebesmüh. War von mir schon falsch, darauf einzugehen. Aber so einen Schmarrn, wie er da verzapft, kannst nicht stehen lassen.
Im Übrigen: Wenn man seine Beiträge durchliest, ist da auch wahnsinnig viel inkonsistent.
Bspw. er hat vor 25 Jahren in Schwerin wie ein Blöder gearbeitet, dann wieder war er vor 25 Jahren noch mit seinem (Fach-)Abi beschäftigt usw.

Und wenn er die Beiträge richtig lesen würde, auch ich habe "Quellen" geliefert. Seine Quellen sind nur nachweislich bestätigt in eine bestimmte Richtung biased (Nordkurier) usw.

Aber wie gesagt: Es bringt bei diesem Menschenschlag nichts. Narzisstische Persönlichkeitsstörung, grandios-maligner Typ.
Da bleibt eh die eigene Meinung immer die stärkste, unterstrichen von der stetigen Entwertung anderer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja OK, ich wollt mich auch nicht wirklich einmischen. Ich wollt nur ganz grobe Dinge mal gerade rücken. Wenn du Pispers, was diese Fragen angeht, richtig zu hörst, dann hat er ganz sicher nirgends die Senkung der Lohnnebenkosten gefordert.
Nur als Denkanstoß, weil ich mich letztlich echt nicht beteiligen möchte: Niedrige Renten kommen von niedrigen Löhnen. Wer etwas gegen schlechte Renten machen will, muss vor allem ein anderes Lohnniveau fordern. Bei Pispers bist du da aber an der richtigen Stelle :) Und warum Gewerkschaften schlechte Lohnabschlüsse erzielen, das liegt neben einer (momentan) unsäglichen Kultur des gemeinsamen Miteinanders ggüber den Arbeitgebern vor allem an dem geringen Organisationsgrad. Sind meines Wissens nach um die 17% noch organisiert -- damit lasst sich dann halt auch kein Druck aufbauen.

Auch das Thema mit Pispers Positionen hatten wir ja schon und ich weiss das er z.B. bei den Lösungen ganz anders denkt als ich 😉
Aber die Frage nach der Entwicklung in Deutschland ist unabhängig vom politischen Standpunkt ja berechtigt und jeder der die Frage ehrlich beantwortet kommt zum selben Ergebnis!
Und was nutzt Dir ein toller Lohn, wenn das Rentenniveau davon so gering ist. Selbst wenn Du 10000 € verdienst, das Rentenniveau aber bei 10 % liegt (ich übertreibe jetzt, aber zum veranschaulichen passt es), dann bleiben Dir trotzdem nur 1000 € [[nixweiss]]
Das Rentenniveau in D liegt aktuell bei 48 % des letzten Lohns glaube ich und damit liegen wir teilweise bis zu 30 % hinter anderen Westeuropäischen Ländern.
Auch hier würde ein Rentensysystem ähnlich dem der Schweiz sicherlich deutli he Verbesserungen bringen (alle zahlen ein, es gibt eine Mindestrente von der die Menschen vergleichsweise gut leben können und eine staatliche Höchstwerte, welche doppelt wo hoch wie die Mindestrente ist), wer mehr Geld für den Lebensabend möchte kann privat noch zusätzlich vorsorgen 👍
Und zu den Gewerkschaften: wie bereits im letzten Beotrag geschrieben würde ich den Weg die Lohnnebenkosten zu senken, dadurch Arbeitgeber zu entlasten, das Geld ist damit mehr Wert (weil Produkte/Leistungen nicht (noch) teurer werden), der Anreiz zu arbeiten wird größer, mehr Arbeiter und weniger Arbeitslose entlastet den Sozialstaat und fördert die Nachfrage, da mehr Menschen Geld zum ausgeben haben.
Was der Politik an diesem Weg nicht gefällt" Sie muss erstmal in Vorleistung gehen, die Entlastungen der Arbeitnehmer finanzieren und dann auf den positiven Effekt hoffen.
Aber die Politik könnte natürlich auch nachhelfen, indem z.B. Sozialleistungen wie früher beim Arbeitslosengeld erst verdient werden müssen usw..
 
  • Like
Reaktionen: Groucho
Also ich wollte in diesem Threat gar nichts schreiben - aber weil es jetzt langsam mythisch wird, sag ich doch mal was.

Lieber enjoyer, ich mein das gar nicht böse oder überheblich, aber aus dem was du schreibst geht hervor, dass du einfach nicht weißt wovon du redest.
Zum Thema Gewerkschaften, die von der Politik "vorgeschickt" werden: Beschäftige dich mal damit wie ein Lohn hierzulande üblicherweise zu Stande kommt. Die Politik schickt niemanden vor, die Politik hat dort einfach nichts zu melden. Das kann man gut oder schlecht finden, aber so ist das in Deutschland halt geregelt: die Löhne finden die Tarifparteien. Die einzigen Ausnahmen sind der Mindestlohn und die Singalwirkung (die ist aber passiv) die der Bund in die Gesamtwirtschaft sendet - je nachdem wie Lohnabschlüsse im öffentlichen Dienst laufen.
Zum Thema Lohn"nebenkosten": Du sitzt hier einer Erzählung auf, die schon zu schlimmen Reformen, wie der Agenda 2010 geführt haben. Lohnnebenkosten, kennt nur und ausschließlich der Arbeitgeber. Für dich sind Lohnnebenkosten einfach Lohn. Gemeint sind die Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung - genauer, der Anteil des Arbeitgebers . Wenn du jetzt hin gehst und die Lohnnebenkosten "senkst", ist damit immer (!) der Arbeitgeberanteil gemeint. Eine Senkung der Lohnnebenkosten zu fordern hieße also, die Senkung des eigenen Lohns um einen Anteil des Anteils der Sozialversicherungen zu fordern. Die Folge sind entweder: Niedrigere Leistungen dieser Versicherungen (z.B: schlechtere Gesundheitsversorgung oder niedrigere Renten) oder höhere Beiträge für die Versicherten. Und jetzt rate mal wovon du diese Beiträge dann zahlst: von deinem Lohn.
Die Forderung diese "Kosten" (es sind nur für den Arbeitgeber Kosten) zu senken wird seit Jahren erhoben immer und ausschließlich um die Arbeitgeberseite zu stärken - also letztlich höheren Gewinn zu ermöglichen.
Aus dem Spin in dem du schreibst ergibt sich für mich, dass eine solche Politik eigentlich nicht nicht in deinem Interesse wäre.

Die Lohnnebenkosten sind vor allem so hoch, weil der Sozialstaat durch die desaströse Flüchtlingspolitik sehr stark belastet wird.

Dazu sorgt die Regierung mit ihrer ideologiegesteuerten Energiewende und dem Boykott russischer Rohstoffe für einen exorbitanten Anstieg der Energiepreise, was die Inflation sehr stark anheizt und befeuert.

Da nützt dir dein Mindestlohn von bald 15 Euro einen feuchten Scheißdreck, denn der Kaufkraftverlust infolge der galoppierenden Inflation, den die Regierung zu verantworten hat, heizt die Geldentwertung immer mehr auf.

Denn wenn die Unternehmen höhere Löhne zahlen müssen, steigen die Preise weiter an.
 
  • Like
Reaktionen: enjoyer
Auch das Thema mit Pispers Positionen hatten wir ja schon und ich weiss das er z.B. bei den Lösungen ganz anders denkt als ich 😉
Aber die Frage nach der Entwicklung in Deutschland ist unabhängig vom politischen Standpunkt ja berechtigt und jeder der die Frage ehrlich beantwortet kommt zum selben Ergebnis!
Und was nutzt Dir ein toller Lohn, wenn das Rentenniveau davon so gering ist. Selbst wenn Du 10000 € verdienst, das Rentenniveau aber bei 10 % liegt (ich übertreibe jetzt, aber zum veranschaulichen passt es), dann bleiben Dir trotzdem nur 1000 € [[nixweiss]]
Das Rentenniveau in D liegt aktuell bei 48 % des letzten Lohns glaube ich und damit liegen wir teilweise bis zu 30 % hinter anderen Westeuropäischen Ländern.
Auch hier würde ein Rentensysystem ähnlich dem der Schweiz sicherlich deutli he Verbesserungen bringen (alle zahlen ein, es gibt eine Mindestrente von der die Menschen vergleichsweise gut leben können und eine staatliche Höchstwerte, welche doppelt wo hoch wie die Mindestrente ist), wer mehr Geld für den Lebensabend möchte kann privat noch zusätzlich vorsorgen 👍
Und zu den Gewerkschaften: wie bereits im letzten Beotrag geschrieben würde ich den Weg die Lohnnebenkosten zu senken, dadurch Arbeitgeber zu entlasten, das Geld ist damit mehr Wert (weil Produkte/Leistungen nicht (noch) teurer werden), der Anreiz zu arbeiten wird größer, mehr Arbeiter und weniger Arbeitslose entlastet den Sozialstaat und fördert die Nachfrage, da mehr Menschen Geld zum ausgeben haben.
Was der Politik an diesem Weg nicht gefällt" Sie muss erstmal in Vorleistung gehen, die Entlastungen der Arbeitnehmer finanzieren und dann auf den positiven Effekt hoffen.
Aber die Politik könnte natürlich auch nachhelfen, indem z.B. Sozialleistungen wie früher beim Arbeitslosengeld erst verdient werden müssen usw..

Sehr guter Beitrag.

Ergänzend sei noch erwähnt, dass der Prozentsatz des Wohneigentums in D sehr viel niedriger liegt als in vielen anderen europäischen Ländern, wie bspw. Griechenland.

Die BRD ist eine der größten Volkswirtschaften der Welt, aber den Bürgern geht es im Vergleich zu anderen Industrienationen sehr schlecht, hohe Energiepriese, niedriges Rentenniveau, exorbitant hohe Mieten und hohe Lebenshaltungskosten sind Belege dafür.
 
  • Like
Reaktionen: enjoyer
Du hast nicht vor dir aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen selbst noch ein paar Gedanken drüber zu machen, was "ein starker Mann" für Gefahren mit sich bringt und weshalb autoritäre Systeme gegenüber Demokratien immer abzulehnen sind?

Du erwartest dir nur von stillen Mitlesern, dass sie sich deine Thesen zu Herzen nehmen, bist aber nicht bereit selbst zu reflektieren?

Du antwortest selbst nicht auf unangenehme Fragen und Fakten, aber forderst dies ständig ein!

Irgendwas hats da. Merkst du das eigentlich selbst? Vermutlich nicht. Ich hoffe wirklich inständig, dass es zumindest in Österreich und Deutschland einen nicht zu großen Anteil in der Bevölkerung an Leuten wie dir gibt bzw bin froh, dass sich diese Personen zumindest auf links und rechts verteilen und nicht komplett in einer Partei vereinen.

Ich hab absolut kein Problem mit politisch andersdenkenden Menschen. So funktioniert Demokratie und ich find gut, dass wir diese Ansichten austauschen können. Ich habe aber ein Problem mit Menschen, die sich selbst und ihr eigenes Wissen über das der anderen stellen und nicht bereit sind ihre eigene Gedanken und Meinungen zu überdenken bzw für die Selbstreflexion ein Fremdwort ist. Personen die sich autoritäre Strukturen wünschen, aber gleichzeitig anprangern, dass wir diese anscheinend während Corona hatten - aber da passte dir die Politik halt nicht in den Kram. Bigotterie nennt sich sowas, Dinge die du den Grünen selbst vorwirfst, aber kein Problem damit hast, sie selbst zu leben. Eine Doppelmoral die zum Himmel schreit.

Es tut grundsätzlich nichts zur Sache, aber weil dir das so wichtig scheint. Ich hab meine Studien zu Ende gebracht, und gehe seitdem einer geregelten Arbeit nach und auch schon währenddessen. Überstunden durchgehend, Krankenstände kannst du an einer Hand abzählen. Ich bin dankbar für dieses Privileg einen gesunden Körper und Geist zu haben - derzeit und hoffe das dies so bleibt. Mir würde es nicht in den Sinn kommen mir etwas auf diese "Leistung" einzubilden. Ich mach das, was ich für richtig halte und schau nicht ständig nach links und rechts zum Nachbarn. Ich habe auch im Bereich Politik nicht nur durch meine Studien formale Bildung, sondern bin politisch interessiert, da war ich noch nichtmal in diesem Forum angemeldet. Ich trau mich zu behaupten, dass ich weit mehr als der Durchschnittsbürger in dem Bereich verstehe, aber würde mich trotzdem niemals derart besserwisserisch wie du präsentieren.

Ich prangere auch schon seit Jahren unsere politischen Entscheidungsträger an. Wenn ich an deinem Beispiel sehe, was unsere etablierten Parteien offensichtlich hervorbringen, macht mich das gleich umso wütender.

Achja eines würde mich interessieren. Warst du auf einer einzigen Demonstration die letzten 15 Jahre? Hast du versucht irgendwie auf dich aufmerksam zu machen, um die Missstände zu ändern? Hast du dich politisch engagiert? Oder ist dein einziger Beitrag online Werbung für einen radikalen Umbruch in ein totalitäres Regime zu betreiben?

Ich hab kein Problem mit Autokraten, ich denke sogar das es in der heutigen Zeit Veränderungen erleichtert wenn jemand über besonders viel Macht verfügt 😉
Im Idealfall sollte derjenige natürlich meine Masichten teilen, ein kommunistischen Autokrat, oder jemand der den bösen, alten weißen Mann als schlimmsten Über der Gesellschaft sieht wäre für mich hingegen eine Horrorvorstellung 🫣
Und ich habe kein Problem mit den autokratisch3n Entscheidungen, sondern damit das z.B. in der Coronazeit, aber auch schon die letzten Jahrzehnte viele falsche Entscheidungen (Atomausstieg, Russlandpolitik, EU, Migration, Energiewende usw.) getroffen wurden und ich hätte kein Problem mit einem Autokraten der diese Entwicklungen rückgängig macht 😇
Und das wir zu meinen "Leistungen" kamen lag daran, dass Du quasi behauptet hast ich wäre von Beruf Sohn 😉
Ja ich hatte unglaubliches Glück, ja es geht mir und meiner Familie gut und ja ich profitieren auch von der Vorarbeit meiner meinerEltern, aber trotzdem habe auch ich meinen Anteil an dieser Situation 💪
Und zu guter Letzt ja ich war während der Coronazeit jede Woche demonstrieren, habe sogar die Verantstalter bei der Durchführung unterstützt 😉
Und ja zusätzlich versuche ich auch im realen Leben immer wieder Menschen davon zu überzeugen das wir radikale politische Veränderungen brauchen und die letzten Wahlergebnisse (mittlerweile ist die AfD auch in MV stärkste Kraft) zeigen ja, dass immer mehr Menschen bereit sind sich für Veränderungen zu entscheiden 💪
 
Ja OK, ich wollt mich auch nicht wirklich einmischen. Ich wollt nur ganz grobe Dinge mal gerade rücken. Wenn du Pispers, was diese Fragen angeht, richtig zu hörst, dann hat er ganz sicher nirgends die Senkung der Lohnnebenkosten gefordert.
Nur als Denkanstoß, weil ich mich letztlich echt nicht beteiligen möchte: Niedrige Renten kommen von niedrigen Löhnen. Wer etwas gegen schlechte Renten machen will, muss vor allem ein anderes Lohnniveau fordern. Bei Pispers bist du da aber an der richtigen Stelle :) Und warum Gewerkschaften schlechte Lohnabschlüsse erzielen, das liegt neben einer (momentan) unsäglichen Kultur des gemeinsamen Miteinanders ggüber den Arbeitgebern vor allem an dem geringen Organisationsgrad. Sind meines Wissens nach um die 17% noch organisiert -- damit lasst sich dann halt auch kein Druck aufbauen.

Das ist doch Käse, was nützen dir die höheren Löhne wenn dabei doch nur 48% ausgezahlt werden und selbst davon ein Teil der Rente versteuert wird?

Schon jetzt müsste man mit Durchschnittslohn später im Alter zusätzlich staatl. Hilfe beantragen, aber klar, lass uns die Löhne bis ins Unermessliche steigern, das ist volkswirtschaftlicher Unfug da das weiter die Inflation anheizt.
 
  • Like
Reaktionen: enjoyer
OK, lol. Also mal theoretisch durchgespielt: Dann entledigen wir uns eben des Arbeitnehmeranteils. Dann hat die Versicherung aber das selbe Problem:ihr fehlen die Beiträge um die Leistungen aufrecht zu erhalten.

Bitte versteh: wir wollen das selbe, aber deine Argumente weisen in die Gegenrichtung ;)

Wer finanziert denn die KKV von 1,5 Mio Ukrainern?

Was bedeutet das für die Lohnnebenkosten der arbeitenden Bevölkerung?
 
  • Like
Reaktionen: enjoyer
Also ich wollte in diesem Threat gar nichts schreiben - aber weil es jetzt langsam mythisch wird, sag ich doch mal was.

Lieber enjoyer, ich mein das gar nicht böse oder überheblich, aber aus dem was du schreibst geht hervor, dass du einfach nicht weißt wovon du redest.
Zum Thema Gewerkschaften, die von der Politik "vorgeschickt" werden: Beschäftige dich mal damit wie ein Lohn hierzulande üblicherweise zu Stande kommt. Die Politik schickt niemanden vor, die Politik hat dort einfach nichts zu melden. Das kann man gut oder schlecht finden, aber so ist das in Deutschland halt geregelt: die Löhne finden die Tarifparteien. Die einzigen Ausnahmen sind der Mindestlohn und die Singalwirkung (die ist aber passiv) die der Bund in die Gesamtwirtschaft sendet - je nachdem wie Lohnabschlüsse im öffentlichen Dienst laufen.
Zum Thema Lohn"nebenkosten": Du sitzt hier einer Erzählung auf, die schon zu schlimmen Reformen, wie der Agenda 2010 geführt haben. Lohnnebenkosten, kennt nur und ausschließlich der Arbeitgeber. Für dich sind Lohnnebenkosten einfach Lohn. Gemeint sind die Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung - genauer, der Anteil des Arbeitgebers . Wenn du jetzt hin gehst und die Lohnnebenkosten "senkst", ist damit immer (!) der Arbeitgeberanteil gemeint. Eine Senkung der Lohnnebenkosten zu fordern hieße also, die Senkung des eigenen Lohns um einen Anteil des Anteils der Sozialversicherungen zu fordern. Die Folge sind entweder: Niedrigere Leistungen dieser Versicherungen (z.B: schlechtere Gesundheitsversorgung oder niedrigere Renten) oder höhere Beiträge für die Versicherten. Und jetzt rate mal wovon du diese Beiträge dann zahlst: von deinem Lohn.
Die Forderung diese "Kosten" (es sind nur für den Arbeitgeber Kosten) zu senken wird seit Jahren erhoben immer und ausschließlich um die Arbeitgeberseite zu stärken - also letztlich höheren Gewinn zu ermöglichen.
Aus dem Spin in dem du schreibst ergibt sich für mich, dass eine solche Politik eigentlich nicht nicht in deinem Interesse wäre.



Falsch, KKV-Anteil wird vom AG und AN zu gleichen Teilen bezahlt.

Der Rest ist ebenso falsch, denn als Selbstständiger führst du die EKS von deinem Gewinn ab.

Und dass die Senkung der Nebenkosten geht, zeigt ja das Beispiel unserer Regierung, wenn es um ausländische Fachkräfte geht.
 
  • Like
Reaktionen: enjoyer