Der Chef der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega Nord, Umberto Bossi, sorgte vor dem entscheidenden Spiel der Italiener gegen die Slowakei bei der Fußball-WM mit einer Aussage für einen Eklat.
"Ich bin sicher, sie werden das Match gegen die Slowakei kaufen. Im nächsten Jahr werden einige slowakische Fußballer in unseren Vereinen spielen", so Bossi. Der Italienische Fußballverband ist empört über die Aussagen des Politikers: "Bossi hat diesmal übertrieben, seine Worte sind beleidigend".Ein Parteikollege von Bossi hatte schon vor der WM für Aufregung gesorgt. Dieser hatte von den Nationalspielern gefordert, auf ihre Prämien zu verzichten. Die Fußballer sollten bei den Sparmaßnahmen im Land als Vorbilder fungieren