Qualifying
Nur zwei Jahre nach der Einführung des Einzelzeitfahrens als Qualifikation für einen Grand Prix gibt es für 2005 wieder eine Änderung des Formates. Dabei wird die endgültige Startaufstellung für das Rennen ab sofort erst am Sonntagmorgen wenige Stunden vor dem Start ermittelt, in der Regel zwischen 10:00 und 11:00 Uhr - also vier Stunden vor Rennbeginn - Ortszeit. Das erste Einzelzeitfahren findet wie gewohnt am Samstag zwischen 13:00 und 14:00 Uhr statt.
Neu ist, dass jetzt die Zeiten beider Durchgänge addiert werden, um die Startreihenfolge zu ermitteln. Am Samstag dürfen die Autos mit beliebiger Abstimmung und Benzinmenge fahren, zwischen der zweiten Qualifikation am Sonntagmorgen und dem Start des Rennens darf indes wie gewohnt nicht mehr an den Boliden gearbeitet werden. Gestartet werden die Rennen wie gewohnt in der Regel um 14:00 Uhr Ortszeit.
Motoren
In der letzten Saison mit den bekannten Dreiliter-Zehnzylindern müssen die Triebwerke künftig zwei komplette Grand-Prix-Wochenenden (bisher ein Wochenende) halten. Muss ein Motor an einem Freitag gewechselt werden, werden dem Fahrer zehn Startplätze abgezogen. Findet ein Motorwechsel zwischen Beginn der ersten Qualifikation und dem Rennen statt, muss der betroffene Pilot vom Ende des Feldes starten. Erreicht ein Fahrer im ersten der beiden zusammenhängenden Rennen nicht das Ziel, darf er im zweiten ohne Strafe mit einem neuen Motor starten. Zwischen den beiden Rennen werden die Motoren verplombt, um Arbeiten an den Triebwerken auszuschließen.
Die Verdoppelung der Laufleistung sei schwerer zu erreichen, als 50 zusätzliche PS zu finden, meint BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. Ab 2006 sind nur noch Achtzylinder-Motoren mit je 2,4 Litern Hubraum erlaubt.
Aeordynamik
Um den Abtrieb der Autos zu reduzieren und die Boliden dadurch einzubremsen, muss der Frontflügel 15 statt wie bisher zehn Zentimeter über der Straße liegen. Der Heckflügel wanderte um 15 Zentimeter nach vorne, zudem wurde die Gesamthöhe des Diffusors reduziert.
Reifen
Reifenwechsel bei Boxenstopps gehören ab sofort der Vergangenheit an, da die Fahrer mit nur einem Satz Reifen Qualifikation und Rennen fahren müssen. Diesen Reifensatz müssen sie am Samstagmorgen aus zwei verschiedenen Gummimischungen auswählen. Bei einem Reifenschaden muss das Team auf einen bereits im freien Training gebrauchten Reifen zurückgreifen. Durch die auf rund 350 Kilometer erhöhte Laufleistung müssen die Gummimischungen härter werden, was die Autos verlangsamt. Bei Regen stehen vier Sätze Intermediates und drei Sätze Schlechtwetterreifen zur Verfügung.
Nur zwei Jahre nach der Einführung des Einzelzeitfahrens als Qualifikation für einen Grand Prix gibt es für 2005 wieder eine Änderung des Formates. Dabei wird die endgültige Startaufstellung für das Rennen ab sofort erst am Sonntagmorgen wenige Stunden vor dem Start ermittelt, in der Regel zwischen 10:00 und 11:00 Uhr - also vier Stunden vor Rennbeginn - Ortszeit. Das erste Einzelzeitfahren findet wie gewohnt am Samstag zwischen 13:00 und 14:00 Uhr statt.
Neu ist, dass jetzt die Zeiten beider Durchgänge addiert werden, um die Startreihenfolge zu ermitteln. Am Samstag dürfen die Autos mit beliebiger Abstimmung und Benzinmenge fahren, zwischen der zweiten Qualifikation am Sonntagmorgen und dem Start des Rennens darf indes wie gewohnt nicht mehr an den Boliden gearbeitet werden. Gestartet werden die Rennen wie gewohnt in der Regel um 14:00 Uhr Ortszeit.
Motoren
In der letzten Saison mit den bekannten Dreiliter-Zehnzylindern müssen die Triebwerke künftig zwei komplette Grand-Prix-Wochenenden (bisher ein Wochenende) halten. Muss ein Motor an einem Freitag gewechselt werden, werden dem Fahrer zehn Startplätze abgezogen. Findet ein Motorwechsel zwischen Beginn der ersten Qualifikation und dem Rennen statt, muss der betroffene Pilot vom Ende des Feldes starten. Erreicht ein Fahrer im ersten der beiden zusammenhängenden Rennen nicht das Ziel, darf er im zweiten ohne Strafe mit einem neuen Motor starten. Zwischen den beiden Rennen werden die Motoren verplombt, um Arbeiten an den Triebwerken auszuschließen.
Die Verdoppelung der Laufleistung sei schwerer zu erreichen, als 50 zusätzliche PS zu finden, meint BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. Ab 2006 sind nur noch Achtzylinder-Motoren mit je 2,4 Litern Hubraum erlaubt.
Aeordynamik
Um den Abtrieb der Autos zu reduzieren und die Boliden dadurch einzubremsen, muss der Frontflügel 15 statt wie bisher zehn Zentimeter über der Straße liegen. Der Heckflügel wanderte um 15 Zentimeter nach vorne, zudem wurde die Gesamthöhe des Diffusors reduziert.
Reifen
Reifenwechsel bei Boxenstopps gehören ab sofort der Vergangenheit an, da die Fahrer mit nur einem Satz Reifen Qualifikation und Rennen fahren müssen. Diesen Reifensatz müssen sie am Samstagmorgen aus zwei verschiedenen Gummimischungen auswählen. Bei einem Reifenschaden muss das Team auf einen bereits im freien Training gebrauchten Reifen zurückgreifen. Durch die auf rund 350 Kilometer erhöhte Laufleistung müssen die Gummimischungen härter werden, was die Autos verlangsamt. Bei Regen stehen vier Sätze Intermediates und drei Sätze Schlechtwetterreifen zur Verfügung.