Boxen

Gavin Rees - John Watson 2

Schade drum, Watson wird in der 11. aus dem Kampf genommen, nach dem er in der 10. durch einen ziemlich glücklichen Treffer von Rees runter musste und Probleme bekam. Zum Zeitpunkt des Abbruchs war es bei mir ein 96-93 für Rees, aber Watson hat bei mir ab der 6. alle Runden gewonnen, daher schon sehr unglücklich der Ausgang.
 
Lopez - Marquez 2

Marquez muss mit einer Schulterverletzung nach der 8. aufgeben. :(

Judah - Matthysse 1

Ohne Scheiß, meiner Meinung nach übler Beschiss zu Gunsten von Judah (und der Wette). Hatte Matthysse 116-111 vorne, die Judges hatten es 114-113, 114-113, 113-114 aus Sicht von Judah. Für die Wette gut, fürs Boxen nicht.


Insgesamt: 8,5 EH rein - 7,65 EH raus :(

Nicht gut, vor allem da Johnson gewonnen hat, hätte ichs besser gemacht, naja, hätte, wäre, wenn...

Sorry Jungs!
 
Manny Pacquiao (51-3-2) (38 KOs) vs. Antonio Margarito (38-6-0) (27 KOs)

Ich hab nicht so viel Zeit (schon sehr spät), daher ohne meine übliche Einleitung und nur Text.
Morgen Nacht trifft die P4P #1 Manny Pacquiao auf den dreifachen Weltergewichtsweltmeister Antonio Margarito. Kurz zu den Kämpfern. Pacquiao wurde vor ca. 12 Jahren zum ersten mal Weltmeister, im Fliegengewicht!!! Seit dem hat es Pacquiao zu einer All-Time-Great Karriere gebracht und ist Weltmeister in sieben verschiedenen Gewichtsklassen geworden, zu seinen Gegnern zählen unter anderem Erik Morales, Marco Antonio Barrera, Juan Manuel Marquez, Ricky Hatton, Oscar de la Hoya und Miguel Cotto. Da gibt es beim ein oder anderen einiges zu relativieren, aber das ist meiner Meinung nach für diesen Kampf irrelevant und würde wohl den Rahmen sprengen. Egal, Pacquiao ist jetzt schon für mich einer der besten Boxer aller Zeiten und führt viele P4P Ranglisten an. Die, die er nicht anführt, werden von Floyd Mayweather angeführt, dort steht Pacquiao aber garantiert auf der zwei.
Antonio Margarito ist im Weltergewicht drei mal Weltmeister geworden und blickt ebenfalls auf sehr prominente Gegnerschaft zurück, dort finden wir unter anderem Sergio Martinez, Paul Williams, Kermit Cintron, Miguel Cotto und Shane Mosley.
Margarito ist vor dem Kampf gegen Mosley schwer in Verruf geraten, weil man vor dem Kampf in seinen Handschuhe eine Gipsmasse gefunden hat, die mit der Zeit in Kombination mit dem Schweiß gehärtet wäre und ihm somit natürlich eine immense Schlaggewalt gebracht hätte. Es wurde viel diskutiert, ob Margarito überhaupt wieder boxen dürfe und wie oft er in seiner Karriere schon "loaded gloves" gehabt haben könnte. Meiner Meinung nach dürfte er auf keinen Fall in diesem Kampf stehen, er hätte länger als ein Jahr gesperrt werden müssen und dürfte nicht einen Kampf nach dem Eklat gegen Mosley einen WM-Kampf mit einer riesigen Auszahlung gegen Pacquiao bekommen. Den anderen Punkt kann ich natürlich weder beweisen, noch widerlegen, aber Margarito hat nach seinem Sieg gegen Cotto, meiner Meinung nach der größte Sieg seiner Karriere, im Ring die Handschuhe ausgezogen. Man hat, eingefangen von etlichen Fernsehkameras und Fotografen, seine Bandagen um die Hände gesehen. Millionen Menschen konnten das sehen und haben es gesehen. Wenn Margarito was in den Handschuhen gehabt hätte und vor allem wenn er es wüsste (er streitet bis heute ab, vor dem Mosley-Kampf davon gewusst zu haben) würde er dann offensichtlich die Hände in die Luft strecken, als hätte er nichts zu verbergen? Das bezweifle ich doch sehr. Mal ganz abgesehen davon, dass der Trainer der anderen Ecke die Bandagen unterschreibt und die Handschuhe fühlt. Nazim Richardson, der Trainer von Mosley, hat dort sofort gemerkt, dass mit den Handschuhen etwas nicht stimmte, wenn Margarito das nun seine ganze Karriere treiben würde, halte ich es für absolut ausgeschlossen, dass es keinem, wirklich keinem anderen Trainer vorher aufgefallen wäre. Und wir reden nicht von irgendwelchen Vollidioten aus der örtlichen Kneipe, sondern von z.T. weltbekannten Trainern mit viel Erfahrung und noch mehr Erfolgen. Meine persönliche Meinung ist, das war eine einmalige Sache, die dann auch vorher entdeckt wurde. Mosley hat Margarito dafür im Ring bestraft, in dem er ihm die schlimmste Prügel seines Lebens verpasst hat. Margarito hat seitdem bei mir mehr als verschissen und ich hoffe aus der Sicht, dass Pacquiao ihn morgen verdrischt, aber nichtsdestotrotz bleibt er nüchtern betrachtet für mich ein absoluter Spitzenfighter.
Jetzt kommen wir zum Kampf morgen. Die Odds auf Pacquiao sind 1,16, auf Margarito 4,5 - 5. Ich halte das für die krasseste Fehleinschätzung seit langer Zeit (zumindest im Boxen).
Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung ziemlich alleine da stehe, denn selbst in den unendlichen Weiten des Internets findet man nur sehr vereinzelt Leute, die sagen, dass Margarito den Kampf morgen gewinnt. Kommen wir nun zu meiner Begründung, die im Übrigen nach dem Wiegen von vor ein paar Stunden nur noch gefestigt wurde.
Manny Pacquiao ist womöglich der beste Offensiv-Fighter, der heutzutage Handschuhe anzieht. Sein Speed ist überragend und er scheint auch die Power über die Gewichtsklassen gut kompensiert zu haben. Pacquiao sah gegen Cotto natürlich besser aus, als Margarito, aber Styles make Fights Leute. Nichts ist so wichtig wie "Styles make Fights". Schauen wir uns mal Pacquiaos Schwächen an und die sind natürlich vorhanden, keiner ist perfekt. Pacquiao ist anfällig für Uppercuts. Schon seine ganze Karriere ist Pacquiao anfällig für Uppercuts. Schon in den späten 90ern im Fliegengewicht schluckt Pacquiao etliche Uppercuts, das zieht sich durch seine Karriere bis zum letzten Kampf gegen Joshua Clottey, wo Pacquiao vor allem in den letzten Runden einige sehr gute Aufwärtshaken schlucken muss. Margarito schlägt einen exzellenten Uppercut.
Noch wichtiger ist und das kann man im Kampf zwischen Pacquiao und Hatton wunderbar sehen, Pacquiao hat im Rückwärtsgang keine Antwort auf Angriffe des Gegners. Pacquiao hat Hatton in der 2. Runde ausgeknockt, aber bei näherer Betrachtung sieht man eindeutig, der Kampf war viel enger, als er auf den ersten Blick aussieht. Hatton schafft es überraschend häufig Pacquiao an die Seile zu drängen. Ich kann jetzt keine genaue Zahl nennen, aber in zwei Runden gelingt es Hatton auf jeden Fall mehr als sechs mal. Schon nach 15 (!) Sekunden in der ersten Runde steht Pacquiao mit dem Rücken an die Seile. Pacquiao kann nicht offensiv antworten, wenn er im Rückwärtsgang ist, das sieht man dort eindeutig. Er versucht links und rechts rauszukommen, aber er schlägt nicht. Was Hatton dort macht, nennt man "bumrush". Hatton konnte das nicht ausnutzen, weil er seine Schläge zu sehr telegrafiert und weil er Pacquiao körperlich eben nicht überlegen war, wie man vor dem Kampf hätte vermuten können, weil Pacquiao aus dem Leichtgewicht hochkam. Im Gegenteil, sie waren fast gleich groß und Pacquiao hatte bei der Reichweite sogar einen Vorteil von vier Zentimetern. Auch Cotto war Pacquiao körperlich nicht überlegen, sie waren gleich groß und hatten quasi die gleiche Reichweite. Clottey und de la Hoya waren die einzigen beiden Gegner, die Pacquiao bislang bei den Körpermaßen dominiert haben, der de la Hoya Kampf hat für mich keinerlei Relevanz, weil de la Hoya gegen Pacquiao 145 lb. bringen musste, ein Gewicht was er zuletzt sieben Jahre zuvor das letzte mal gebracht hat, um genau zu sein, damals sogar 147 lb. De la Hoya hat sich mit dem Abkochen und der Zustimmung, das Gewicht zu bringen alle Siegchancen genommen. Clottey war in seinem natürlichen Limit, aber vom Stil her auch perfekt zugeschnitten auf einen Volume-Puncher wie Pacquiao. Doppeldeckung und nach Punkten verlieren, so sah es zumindest aus, jedoch hat Clottey erschreckend oft getroffen, wenn er es denn mal versucht hat.
Margarito ist ebenfalls ein "bumrusher", etwas anders als Hatton, aber der Vorgang ist sehr ähnlich. Der größte Unterschied ist, Margarito ist nicht genau so groß wie Hatton oder Pacquiao, Margarito ist 11 cm größer. Bei der Reichweite holt Margarito sogar 15 cm Vorsprung raus und auch wenn man sicher sein konnte, dass er mehr Gewicht als Pacquiao bringen wird, wissen wir seit dem Wiegen vor wenigen Stunden sicher, dass ein extremer Gewichtsunterschied im Ring herrschen wird. Ich komme gleich noch genauer zum Gewicht.
Hatton ist im Vorwärtsgang auf den Beinen schneller als Margarito, aber Hatton konnte Pacquiao so oft stellen, dass Margarito das auch ein paar mal gelingen wird und dann hat Pacquiao plötzlich keinen gleichgroßen und gleichschweren Mann vor sich, sondern einen viel größeren und viel schwereren Mann, der ihn am Seil auch noch mit Uppercuts bearbeiten wird. Wenn Margarito das oft genug gelingt, dann wird Pacquiao morgen durch die Hölle gehen.
Es ist natürlich nicht so, als wenn Pacquiao hier keine Vorteile hätte. Er hat einige, vor allen Dingen natürlich der Handspeed und vor allem die unorthodoxen Angriffe. Pacquiao schlägt aus allen Winkeln. Aber Margarito hat ein abnormales Kinn. Ein wirkliches Granitkinn. Er ging nur gegen Mosley KO, aber auch in dem Fight war er nur einmal am Boden und obwohl er extrem viele richtig üble Bomben (!) geschluckt hat, ging er in der 9. Runde nicht zu Boden, sondern seine Ecke hat das Handtuch geworfen. Lasst euch von dem Kampf nicht täuschen, Margarito hat ein absolut unnormales Kinn. Man darf den Mosley-Kampf sowieso nicht überbewerten, weil Mosley und Pacquiao völlig unterschiedliche Stile boxen. Mosley ist ein "Hitman". Er geht in den Infight, schaut dir in die Augen und knockt dich aus. Das ist sein Stil, damit hat er über Jahre hinweg Erfolg gehabt. Pacquiao ist ein "Sniper". Er kommt mit seinen schnellen Beinen von außen rein, trifft dich mit schnellen Händen und ist wieder draußen bevor er abgekontert werden kann, damit hat Pacquiao seine großen Erfolge gefeiert, nebenbei, Juan Manuel Marquez konnte ihn abkontern, nur der Vollständigkeit halber. Und wieder weise ich darauf hin, Styles make Fights, der Mosley-Kampf ist für mich aus dieser Sicht fast irrelevant. Mal ganz abgesehen davon, dass ich glaube, dass Mosley härter schlägt als Pacquiao. Ich glaube im Übrigen auch, dass Margarito härter schlägt als Pacquiao.
Jetzt noch zum Gewicht. Der Kampf findet im Halbmittelgewicht statt, also bis 154 lb. Margarito einigte sich auf ein Catchweight von 150 lb. Auch wenn Margarito nicht das volle Limit von 154 lb. bringen durfte, sehe ich das nicht als Problem, weil er seine ganze Karriere im Weltergewicht bei 147 lb. geboxt hat und nur für seinen letzten Kampf ins Halbmittelgewicht hochging. Wie man beim Wiegen sehen konnte, hat Margarito auch keine Probleme gehabt, das Gewicht zu bringen. Im Gegenteil, er wog mit genau 150 lb. ein und sah fantastisch aus. Es war zu erwarten, das Pacquiao um einiges leichter sein wird, aber Pacquiao brachte tatsächlich nur 144,6 lb. auf die Waage, damit ist er sogar noch ein Pfund leichter als gegen Clottey, ich habe Pacquiao bei ca. 146 lb. erwatet, 144,6 ist schon sehr wenig, vor allem weil man sicher sein kann, dass Pacquiao über Nacht sein Gewicht ziemlich genau halten wird, während man davon ausgehen kann, dass Margarito morgen wohl um 160 lb. auf die Waage bringen würde. Margarito wird morgen als ca. 15 (!) lb. schwerer sein als Pacquiao, das ist eine sehr realistische Zahl, er wird ca. 11 cm größer sein und ca. 15 cm. mehr Reichweite haben. Das ist extrem, wir sind hier nicht im Schwergewicht, das sind in den mittleren Gewichtsklassen Welten.
Das Alter habe ich noch gar nicht angesprochen, Pacquiao ist 31, Margarito ist 32. Margarito ist um genau zu sein, nur neun Monate älter.
Kommen wir nun zur eigentlichen Wette. Der Hauptpick für mich ist Antonio Margarito to win @ 4,5-5, aber ich möchte mir und euch auf jeden Fall noch eine Absicherung mitgeben und das wird in diesem Fall die over 9,5 @ 2,1 sein.
Lasst mich das noch etwas ausführen. Die Buchmacher geben auf Pacquiao by KO/TKO eine ~ 1,57, das ist ein schlechter Scherz. Ich sage nicht, dass es nicht möglich ist, aber die Quote ist ein Witz. Meiner Meinung nach gewinnt Pacquiao den Fight eher nach Punkten, als nach KO und wenn doch durch KO, dann spät. Ich halte Margaritos Kinn und körperlichen Vorteile für so immens, das selbst ein nahezu perfekter Kampf von Pacquiao, es sehr schwer für ihn machen wird, diesen vor der 10. Runde zu beenden. Aus diesem Grund deckt die over 9,5 für mich als Absicherung den Großteil der möglichen Ausgänge. Denn damit kriege ich bei einem Sieg von Pacquiao nach Punkten, oder durch KO in der 10. oder später mindestens mein Geld zurück und ein Margarito Sieg bringt mir sogar noch mehr ein.
Mir ist klar, dass ich hier komplett gegen die Buchmacher und auch den Großteil der Boxwelt setze, aber ich habe mich mit dem Kampf nun über Wochen, vor allem in den letzten zwei Wochen, unheimlich intensiv auseinandergesetzt und komme zu den hier genannten Schlüssen. Natürlich sollte jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, und wetten, was er für richtig hält, aber die Punkte mitbedenken, die ich hier aufführe.
Abschließend:

Antonio Margarito to win @ 5,00 (sportingbet) 2/10
Manny Pacquiao vs. Antonio Margarito over 9,5 @ 2,1 (bet365) 2/10

Zum entgültigen Abschluss noch Bilder vom offiziellen Wiegen.

Pacquiao_Margarito_weighin_101112_001a.jpg


PESAJE_MARGARITO_VS_PACQUIAO_06.jpg



Viel Glück und gute Nacht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab nen Stake-Fehler bei Pacquiao - Margarito gemacht, wird sicher schon dem ein oder anderen aufgefallen sein, war aber auch sehr spät gestern. ;)

Sollte eigentlich beides 2/10 sein, sonst wäre bei einer over zu Gunsten von Pacquiao natürlich trotzdem Verlust.

Habs oben geändert.

Wenn ich schon was schreibe, dann auch hier nochmal, danke an payout für Haye-Harrison. [[yo]]
 
Danny Green (30-3-0) (27 KOs) - BJ Flores (24-0-0) (15 KOs)

Cruiserweight - IBO Title


GANZ WICHTIG:

Ich schreibe meine Prediction hier zwar jetzt trotzdem schon, aber man MUSS bis nach dem Wiegen abwarten, welches in ein paar Stunden stattfinden müsste. Ich bin mir nicht sicher, ob der Fight ein Catchweight von 190 lb hat, oder ganz normal im Cruisergewichtslimit von 200 lb liegt. Ich habe in den letzten Tagen in verschiedenen Meldungen beides gehört und will lieber das offizielle Wiegen abwarten, soviel vorab. Diese Prediction gilt NUR für das normale Limit @ 200 lb. Sollte der Kampf im Catchweight bei 190 lb. stattfinden, dann:

ALL BETS ARE OFF!


In Australien findet morgen früh, also Mittwoch vormittags irgendwann, ein Kampf im Cruisergewicht zwischen der "Green Machine" Danny Green und dem ungeschlagenen BJ Flores statt. Es geht um Greens IBO Gürtel.
Danny Green steht bei 30 Siegen und drei Niederlagen. 27 dieser Siege holte er vorzeitig, während er selbst noch nie ausgeknockt wurde. Green ist ein ehemaliger Supermittel- und Halbschwergewichtler, der jetzt zwar seit 18 Monaten im Cruisergewicht boxt, aber eigentlich nur ein aufgeblasener Halbschwergewichtler ist. Das Cruiserlimit liegt bei 200 lb. Green wog noch nie mehr als 185 lb. Auch nicht in seinen Cruiserfights. Green ist mittlerweile 37 Jahre alt und kämpft nur noch in Australien, hat da in letzter Zeit aber ordentlich aufhorchen lassen, vor allem natürlich mit seinem 1. Runden KO gegen Roy Jones Jr. vor knapp einem Jahr, ABER Jones ist soweit übern Berg, das er wohl schon wieder im Tal angekommen ist. Den letzten Kampf von Green gegen Paul Briggs habe ich mit einer Under-Wette empfohlen und richtig gelegen, aber wer sich den "Kampf" mal anschaut, der wird sehen, dass Briggs quasi nach der ersten Hand von Green sofort weg ist und das war kein guter Treffer, das war einfach eine Witzvorstellung, meiner Meinung nach noch 10 mal schlimmer als Audley Harrisons Vorstellung gegen Haye vom letzten Samstag. Nichtsdestotrotz ist Green mit seiner ~82% KO-Quote ein verdammt starker Puncher, jedoch auch hier wieder was zu relativieren. Er hat zwar jeden Kampf (5 Stück) im Cruisergewicht bislang durch KO gewonnen, aber seine Gegner waren alle meilenweit vom Gewichtslimit von 200 lb. entfernt. Der schwerste (Briggs zählt nicht) war 181 1/2 lb. schwer, das ist lächerlich im Vergleich zu Flores 200 lb., WENN es kein Catchweight gibt. Außerdem war da auch keiner dabei, der vorher nicht mindestens schon zwei mal KO ging (Briggs zählt wie gesagt nicht) und es waren auch wirklich alle schon in ihren Mitdreißigern und mittlerweile oder schon immer weit von der Weltspitze entfernt. Was Greens Vorstellungen gegen Top-Leute angeht, so hat er da meiner Meinung nach noch überhaupt keinen KO geschlagen.
BJ Flores ist 31 Jahre alt und bei einem Rekord von 24 Siegen in 24 Kämpfen noch ungeschlagen. Ein Unentschieden aus seinem 5. Profikampf hat er dennoch dabei. Er gewann 15 seiner Kämpfe vorzeitig und bringt es damit auf eine KO-Quote von genau 60%. Ich halte Flores eigentlich für einen wirklich guten Mann im Cruisergewicht, Top 10 meiner Meinung nach, aber Flores ist einfach verdammt inaktiv und hat noch keinen wirklich guten Gegner geboxt, was ihm trotz allem einen gewissen Wundertüten-Status verleiht. Sein letzter Kampf war im August 2009, keine Ahnung, warum er danach so lange inaktiv blieb, von einer langwierigen Verletzung weiß ich nichts. Auch zwischen 2008 und 2009 hatte er eine 11-monatige Pause drin. Das er nach so langer Zeit jetzt plötzlich in Australien gegen Danny Green antritt war für mich auf jeden Fall eine Überraschung.
Jedenfalls ist Flores kein besonders harter Puncher, er ging auch schon mit Leuten über die Runden, die mehrere Ko-Niederlagen im Rekord haben.
Flores ist drei Zentimeter größer als Green, vor allen Dingen aber bringt er 18 (!) Zentimeter Reichweitenvorteile mit ins Gefecht. Flores hat auf jeden Fall die Skills sich Green mit diesem langen Jab gut vom Hals zu halten.
Ich könnte mir wirklich gut vorstellen, dass Flores diesen Kampf gewinnt, aber die Tatsache, dass ein KO von Flores ziemlich unwahrscheinlich ist und der Kampf in Australien, quasi bei Green zu Hause, stattfindet und somit Flores Chancen auf einen Punktsieg nicht unbedingt steigen, lässt mich dennoch davon Abstand gewinnen. Mal ganz abgesehen davon, dass man nach 18 Monaten Pause eh vorsichtig sein sollte, wie Flores überhaupt in den Kampf findet.
Ich entscheide mich hier lieber für die over 8,5 rounds.
Das Flores Green vor der 9. (oder überhaupt) KO schlägt sollte wie gesagt ziemlich unwahrscheinlich sein, denn auch wenn Flores mit 200 lb. rein kommt und somit einen immensen Gewichtsvorteil hat, Green ging noch nie KO und Flores ist nicht der härteste Puncher plus möglichen Ringrost. Green ist zwar ein harter Puncher, sollte es aber kein Catchweight geben, sondern das volle Gewichtslimit, dann wird Flores der körperlich überlegenste Mann in Greens ganzer Karriere sein. Zusätzlich ging natürlich auch Flores noch nie KO, zwar wie gesagt bei mäßiger Gegnerschaft, aber Puncher waren trotzdem einige dabei. Wenn Flores es schafft, den Jab zu etablieren, dann wird es für Green sowieso schwer die richtige Distanz zu finden, was meiner Meinung nach insgesamt genug Punkte sind, die mich auf einen langen Kampf schließen lassen.

Meine jetzige Empfehlung ist daher:

Danny Green - BJ Flores over 8,5 rounds @ 1,666 (sportingbet) 6/10

Wie gesagt, bitte unbedingt das Wiegen abwarten, ich schreibe hier dann im Laufe des Tages ein Update. Catchweight bedeutet "ALL BETS ARE OFF".

Gute Nacht und viel Glück
 
Ich hau in den nächsten paar Tagen schon mal ein paar Analysen für Kämpfe im Vorraus raus, da ich ab nächsten Montag für drei Wochen im (Box)Urlaub bin um bei drei Veranstaltungen live zu sein. (2x Vegas, 1x Anaheim) [[winkewinke]]
Ich werde wohl nicht pünktlich auswerten können, also erst um den 14./15. Dezember rum, ich bitte das zu entschuldigen.

444.jpg


27.11.10

MGM Grand Garden Arena - Las Vegas, Nevada, USA

Juan Manuel Marquez (51-5-1) (37 KOs) - Michael Katsidis (27-2-0) (22 KOs)

Super WBA World Championship
WBO World Championship
Ring Magazine World Championship

Lightweight


Vorne weg - Für mich persönlich der "Fight of the Year". Ich bin ein riesiger Juan Manuel Marquez Fan und werde mir daher auch den Kampf live in Las Vegas anschauen. Ich hoffe Marquez gewinnt und ich glaube Marquez gewinnt, nichtsdestotrotz bin ich nicht bereit das für eine Quotierung von 1,4 zu wetten. Aus Fan-Sicht sag ich Marquez, aus Gamblers-Sicht sag ich Finger weg von der Siegwette, nun aber zu meiner Prediction.

Juan Manuel Marquez ist 37 Jahre alt und hat einen Rekord von 51 Siegen, bei fünf Niederlagen und einem Unentschieden, 37 seiner Siege konnte er vorzeitig erringen.
Er ist aktuell Weltmeister im Leichtgewicht und wird als "Lineal Champion" angesehen, also als der unumstrittene Weltmeister. Er begann seine Karriere 1993 im Federgewicht und wurde 2003 dort zum ersten mal Weltmeister. Er stieg 2007 ins Super Federgewicht auf und wurde dort gleich in seinem ersten Kampf ebenfalls Weltmeister. Nach nur zwei weiteren Kämpfen im Super Federgewicht stieg er ins Leichtgewicht auf um dort nach einem Sieg gegen Joel Casamayor sofort gegen Juan Diaz um gleich drei Titel im Leichtgewicht anzutreten. Marquez gewann einen extrem guten Kampf (Fight of the Year 2009) durch KO in der 9. Runde und hält die Gürtel bis heute.
Juan Manuel ist ähnlich wie sein Bruder Rafael ein "Blood & Guts Warrior" wie er im Buche steht. Zu seiner illustren Gegnerschaft zählen unter anderem Manny Pacquiao (2x), Floyd Mayweather, Marco Antonio Barrera, Joel Casamayor, Chris John, Freddie Norwood und Juan Diaz (2x). Daher verlor er Kämpfe nur und wirklich ausschließlich gegen absolute Elite-Fighter ihrer Zeit. Marquez erste Profi-Niederlage war eine DQ im allerersten Profi-Kampf, die kann man getrost zu den Akten legen. Danach verlor er nur noch gegen Norwood (der blieb 38 Kämpfe lang ungeschlagen), Chris John (damals und heute einer der besten Federgewichtler auf der Welt, in 45 Kämpfen immer noch ungeschlagen), Floyd Mayweather Jr. (#2 P4P und Floyd war viel zu schwer für Marquez, hat noch nicht mal das vereinbarte Limit eingehalten) und gegen Manny Pacquiao, den aktuell wohl unumstritten besten Boxer der Welt und die Nr.1 so ziemlich jeder P4P-Rangliste. In zwei Kämpfen gegen Pacquiao holte Marquez im ersten ein Unentschieden, obwohl er drei mal in der ersten Runde niedergeschlagen wurde! Im zweiten verlor er nur nach Split Decision, die Mehrzahl der Experten hatte damals Marquez knapp vorne, ich hab den Kampf mehrfach gesehen und hatte auch jedes mal Marquez eine Runde vorne. Marquez darf sich wohl als einziger Boxer der Welt sehen, der es geschafft hat gegen Manny Pacquiao mehr Runden zu gewinnen als zu verlieren (auch wenn man den 2. Kampf Pacquiao gibt).

Worauf will ich mit dem ganzen Gelaber hinaus?

Marquez ist ein Elite-Fighter! Marquez ist die Nr.3 P4P. Also der drittbeste Boxer auf dem Planeten, unabhängig vom Gewicht. Marquez ist der unumstrittene König des Leichtgewichts. Marquez ist neben Mayweather der beste Konterboxer im ganzen Boxsport und er wird von vielen als der cleverste und klügste Boxer heutzutage angesehen.
Aber, Marquez ist mittlerweile 37 Jahre alt. Das sollte eigentlich spätestens jetzt in der Region sein, wo man so langsam abbaut, vor allem in den leichteren Gewichtsklassen. Bei Marquez scheint das noch nicht wirklich passiert zu sein, weil sein Stil noch nie auf Speed basierte. Marquez hat keine besonders schnellen Hände, aber Marquez ist extrem präzise und verfügt über ein unbeschreiblich gutes Timing. Präzision und Timing schlagen Speed sagt man oft, deswegen waren die Kämpfe zwischen Marquez und Pacquiao auch so extrem eng. Denn wenn man diese blitzschnellen Hände von Pacquiao kontern kann, dann kann man jeden kontern.
Marquez scheint sich jedenfalls im Leichtgewicht pudelwohl zu fühlen und hat in den letzten beiden Kämpfen gegen Diaz so ausgesehen, als würde ihm das Alter noch keine Probleme bereiten. Nicht zu vergessen, Marquez hat ein Kinn aus Granit. Noch keiner konnte Marquez ausknocken. Marquez war schon einige Male auf dem Boden, das liegt aber daran, dass Marquez gerne mal "flush" getroffen wird und vor allem, weil Marquez keinem offenen Schlagabtausch aus dem Weg geht. Aber wirklich weg, oder kurz davor aus dem Kampf genommen zu werden war er noch nie. Der Mann hat das Herz eines Löwen und geht die übelste Schlacht über zwölf Runden ohne einzubrechen, auch seine Kondition ist spitze.

Michael Katsidis ist 30 Jahre alt und kommt aus Australien. Er hat einen Rekord von 27 Siegen bei zwei Niederlagen. 22 seiner Siege konnte er vorzeitig erringen. Katsidis ist Träger des Interim-WM Gürtels der WBO und beim Ring Magazine an Nr.1 im Leichtgewicht gerankt. Marquez ist Champion, Katsidis dahinter auf Platz 1.
Katsidis boxt einen äußerst attraktiven Stil mit viel "bob and weave", der durchaus an Mike Tyson erinnert. Mir ist durchaus klar, dass Tyson und andere mit ähnlichem Stil eine ganze Armee von Counterpunchern geschlagen haben, aber hier geht es nicht gegen einen Counterpuncher, sondern DEN Counterpuncher.
Es ist Katsidis bislang verwährt geblieben um eine WM zu kämpfen und damit ist der Kampf gegen Marquez für ihn der Kampf seines Lebens. Sehr traurig und zugleich sehr wichtig ist der Faktor, dass Michael Katsidis vor wenigen Wochen seinen Bruder verloren hat, der in Australien an einer Überdosis verstarb. Es war für ein paar Tage still um Katsidis und man vermutete, er könnte vielleicht den Kampf absagen, aber dann meldete sich Katsidis mit einer sehr emotionalen Meldung zurück und sagte, der Kampf finde statt wie geplant und er widme ihn seinem Bruder. So schlimm die ganze Geschichte auch ist, sie hat den Kampf auf ein emotional völlig neues Level gehoben. Katsidis war immer schon ein Warrior, aber jetzt kann man davon ausgehen, dass er zu 100% bereit ist, in dem Kampf durch die Hölle zu gehen.
Katsidis kommt gerne leicht geduckt in den Gegner und bearbeitet ihn dann mit Körper- und Kopfhaken. Das Problem ist, Katsidis ist in dem Bereich sehr offen für Uppercuts und meiner Meinung nach nicht besonders schwer zu timen, zumindest nicht für einen Elite-Counterpuncher.
Und auch wenn Quervergleiche natürlich immer hinken, kann nicht unerwähnt bleiben, dass Katsidis' Niederlagen gegen Joel Casamayor und Juan Diaz zu Stande kamen. Katsidis ging in der 10. Runde gegen Casamayor KO, welcher wiederum in der 11. Runde gegen Marquez KO ging. Katsidis verlor eine sehr enge Punktentscheidung gegen Juan Diaz, welcher wiederum einmal deutlich nach Punkten gegen Marquez verlor und einmal in der 9. Runde gegen Marquez KO ging.
Aber ich gehe davon aus, dass wir am 27.11. den besten Katsidis aller Zeiten sehen werden und man darf niemals unterschätzen, was ein schwerer privater Verlust in einem Boxer freisetzen kann, man denke an Buster Douglas gegen Mike Tyson. Douglas verlor kurz vor dem Kampf seine Mutter und brachte danach den Fight seines Lebens und besiegte den bis dato ungeschlagenen Mike Tyson. Nicht umsonst haben sich die Quoten der Buchmacher danach in Richtung Katsidis verschoben.
Ich persönlich gebe Katsidis definitv Chancen den Kampf zu gewinnen, aber glaube dennoch, dass Marquez am Ende einfach eine Nummer zu groß sein wird. Auf jeden Fall darf man eine Schlacht erwarten, der Kampf ist mein größter Favorit auf 2010s Fight of the Year.
Die Wette die ich empfehle ist jedenfalls keine Siegwette, sondern viel mehr die over, die in meinen Augen hier sehr dubios quotiert ist.
Eine 2,1 für die over 9,5 ist in meinen Augen wirklich sehr krass. Klar beide sind gute Hitter, aber Marquez hat ein Kinn aus Granit und Katsidis hat nicht nur zumindest ein gutes Kinn, sondern wahrscheinlich auch noch den Willen für 3 Leute am Kampfabend. Ich persönlich sehe eine Punktentscheidung oder einen wirklich späten KO, damit meine ich 10.-12. Runde eindeutig am wahrscheinlichsten. Bin wirklich sehr überrascht über die Quotierung und hatte sie eher genau umgekehrt erwartet.
Die over 9,5 ist hier daher meiner Meinung nach die beste Wahl und meine Empfehlung für euch.

Juan Manuel Marquez vs. Michael Katsidis over 9,5 @ 2,1 (bet365) 4/10

Viel Glück!
 
10.12.2010
~ab 2uhr
stream google: p2p4u

Tomasz Adamek
age 34
won 42 (KO 27) + lost 1 (KO 0) + drawn 0 = 43
rounds boxed 263 KO% 62.79

Vinny Maddalone
age 36
won 33 (KO 24) + lost 6 (KO 3) + drawn 0 = 40
rounds boxed 163 KO% 60


Cw.Champ Adamek kämpft diesen fr-morgen um 3Uhr seinen 5Hw. fight gegen V.Maddalone.
Auf die frage wer diesen Kampf gewinnt muss man wohl nicht antworten die frage dieses mal ist wie wird der kampf gewonnen.

Adameks Hw rec. ist 4-0 darunter nennenswerte namen wie:Golota,Estrada,Arreola und Grant.
sein KO-rec im HW. 1-3 den einzigen den er "KO" geschlagen hat war Golota.Aber über den Golota sollte man nicht sprechen da seine Karriere schon lage vorbei war.

Die Fights über 12 Runden;
Estrada(0Lko Povetkin hätte ihn fast ihn den letzten Runden)
Arreola(1LKO gegen Klitschko.Ist aber nicht Ko gegangen!Gegen Adamek sah sein Gesicht nicht mehr gut aus.
Grant(3LKO waren aber alles solide Boxer u.a. Lennox Lewis)Der größen Unterschied war einfach zu groß zwischen Grant und Adamek, weshalb er ein paar Probleme mit ihm hatte.

Maddalone überraschte mich mit seinem Kampf gegen Boytsov KO% 82.14!, indem er über die Distanz von 8 Runden ging.
Er hat eine gute Serie von Boytsov genommen und hat nur wenig Wirkung gezeigt.
Was man noch hinzufügen muss ist, dass sie viel geklammert haben, was viel Zeit gekostet hat.
Nach ein paar Runden hatte Vinny schon einen Cut!Für seine Cuts ist er bekannt, da er gern mit dem Kopf reinspringt oder unnötige Treffer schluckt,
und das ist der Key-point!
Adamek muss das Klammern verhindern und ihn aus der Distanz boxen.Im infight ein paar Serien schlagen und dann schnell wieder in den Rückwärtsgang gehen.
Da Maddalone ein gutes Kinn hat und kein Quitter ist, müsste der Kampf locker über 6 Runden gehen.da er aber viel nehmen wird, wegen Adameks speed, sollte sein Gesicht auch danach aussehen. Und man wird vielleicht über einen Abbruch nachdenken.
Noch ein paar Punkte;

-Maddalone hat noch nie 11/12Runden geboxt
-Schlechte Ausdauer
-langsam und unpräzise(Adamek könnte nach jedem Schlagansatz von Maddalone 2 Hände ins Ziel bringen wegen seinem speed und mads, nicht vorhandener Deckung /Meidbewegung.



Also ..Maddalone nimmt alles was man zubieten hat, im Gegensatz zu Estrada. Ist nicht so gefärlich wie Arreola.Hat keine Vorteile in der Reichweite wie Grant.
Ein abbruch sollte in der 2. Kampfhälfte machbar sein.Sollte man in diesem Kampf Adameks Vorteile nicht sehen, kann er die Klitschkos vergessen.


clear.gif

Adamek 97,98 kg – Maddalone 104,33 kg


Freitag morgen 4.00Uhr fight time!






AdamekT. - MaddaloneV.
Total Rounds 8.5
over 1.95 @expekt

+Klitschko Str8 1.06

2er
over 8,5(adamek)+Klitschko 1.06= 2,06 @expekt
small 3/10
Tomasz Adamek win by KO 1.91 +Klitschko 1.08=2.07 @victorchandler small 2/10
Adamek Rounds 7-12 3.25 @sportingbet small 1/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Marco Huck - Denis Lebedew

Heute Abend erwartet uns ein spannender Kampf. Es geht um den WBO-Champion Titel der momentan in der Hand von Marco Huck ist. Das ganze findet im Cruisergewicht statt. Und ich denke das wir heute Abend einen neuen Titelträger sehen werden. Marco Hucks Kampfrekord 29-1-0 bei 22 k.o.'s ist natürlich ausgezeichnet doch dagegen steht ein Lebedew mit 22-0-0 bei 16 ko's auch gut da. Und Lebedew hat bisher nicht nur Fallobst geschlagen sondern auch Topleute wie den früheren Weltmeister Enzo Maccarinelli nach TKO in Runde drei. Dazu gilt Lebedev als der technisch bessere Boxer als Huck. Prügeln und KO schlagen können sie allerdings beide. In der Cruisergewichtsliste von Ringtv wird Huck auf Platz 2 geführt und Lebedev auf Platz 5.

Uli Wegner (Trainer von Marco Huck) Sieht den Kampf auch als 50:50 angelegenheit was beim Boxen ja schon was heißt, denn eigentlich redet sich das eigene Lager ja doch eher oft Stark als Schwach.

Lebedew mit 2,10 @ bwin (3/10)
aus meiner Sicht immernoch sehr gut Tippbar, aber die Quote ist am abnehmen. Ein anderer Versuch wäre auch noch das: Wie lange dauert der Kampf? Weniger als 10 Runden @ 1,90 (3/10) oder weniger als 9 Runden @ 2,20 (2/10) Würde ich da empfehlen, je nachdem wie man mag. Allen Mittippern viel Erfolg =).
 
Juan Manuel Marquez vs. Michael Katsidis over 9,5

Ich melde mich wieder zurück, leider mit fehlgeschlagenen Wette. Marquez gewinnt durch TKO in der 9. Runde. Ziemlich knapp und ziemlich bitter, weil Katsidis nicht zu Boden musste. Aber der Abbruch geht schon in Ordnung.

Ich hoffe der ein oder andere, der mich per PN nach Abraham-Froch gefragt hat, hat Geld gespart.
 
So Leute, dann wollen wir mal (hoffentlich erfolgreich) ins Boxjahr 2011 starten.
Das Jahr begann letzte Woche Freitag mit einem ziemlich großen Upset. Man hätte eine 15er Quote durchbringen können, als Mauricio Herrera überraschend nach Punkten gegen Ruslan Provodnikov gewann.

Diese Woche beginnt für mich wieder am Freitag, genauer gesagt mit den Friday Night Fights von ESPN.

Beginnen möchte ich mit dem Main Event des Abends.

Peter Manfredo Jr. (36-6-0) (20 KOs) - Daniel Edouard (23-3-2) (14 KOs)

Manfredo ist derzeit Weltmeister nach Version der IBO (quasi die Nr.5 der Weltverbände), musste dafür mit Angel Hernandez aber auch alles andere als einen Top-Mann schlagen. Manfredo wird bei BoxRec (Computerrangliste) an Nr. 8 im Mittelgewicht gerankt, was mit Sachverstand als völliger Blödsinn abzutun ist, Manfredo ist nicht schlecht, aber für mich eher im Bereich 15-20 (eher an 20) anzuordnen. Wenn man sich seine sechs Niederlagen mal anschaut, dann merkt man schnell, dass da zumindest gute Gegner im Ring waren. Calzaghe (viel zu früh abgebrochen übrigens), Bika, Mora (2x), Lacy und Alfonso Gomez (im direkten Rematch gewann Manfredo).

Daniel Edouard ist ehrlich gesagt nicht mehr als einfach irgendein Top-100 Mittelgewicht. Ich denke die Platzierung 86 bei BoxRec stuft das schon ganz gut ein. Er verlor zum ersten mal 2005 gegen einen Jermain Taylor in seiner Prime durch KO in der 3. Runde. Sicher keine Schande gegen Taylor zu verlieren, aber ein KO-Puncher war der nie, auch nicht in seinen besten Tagen, danach ging Edouard gegen Eromosele Albert in der 7. Runde KO, wohlgemerkt eine Gewichtsklasse tiefer und gegen einen Mann mit 39% KO-Quote. Seine letzte Niederlage holte er in seinem letzten Kampf gegen den Panamaer Alfonso Mosquera in Panama recht knapp nach Punkten, ob da Beschiss involviert war kann ich nicht sagen, glaube nicht, dass es möglich ist, den Kampf irgendwo zu sehen. Er stand jedenfalls bis zum Schluss, aber Mosquera schlägt sogar nur 28% seiner (größteneils ziemlich miesen) Gegner KO.

Manfredo Jr. ist jedenfalls ein großer Step-Up für Edouard, mit Sicherheit der zweitbeste Gegner seiner Karriere. Manfredo kommt aus einer Serie von fünf Siegen in Folge (4x KO) alles gegen Leute aus der Region von Edouard. Am meisten beeindruckt da noch, dass da wirklich Leute dabei waren, die gut was vertragen können. Matt Vanda ging mit Manfredo die Distanz, ging aber in 12 Niederlagen auch nur ein einziges mal KO. Danach boxte er gegen Angel Hernandez und besiegte den durch TKO in der 10. Runde, aber Hernandez ging in neun Niederlagen nur zwei mal KO. Manfredo hat sich da einen guten Run zusammengebastelt und ich gehe davon aus, dass er den gegen Edouard heute Nacht fortsetzen kann. Manfredo versucht wieder auf sich aufmerksam zu machen und er will noch mal einen Money-Fight gegen einen der Top-Mittelgewichtler (Felix Sturm kursiert schon seit Monaten). Empfehlen kann er sich nur mit einem deutlichen Sieg heute und ich sehe gute Chancen, dass er Edouard heute Nacht nicht stehen lassen wird.
Nur noch mal zur Klarstellung, Manfredo ist kein klassischer KO-Puncher, aber er kommt aus einer Reihe guter KOs und er ist hier einfach der bessere Boxer. Im Übrigen beide gleich alt und gleich groß.

Die Wette die ich hier empfehlen würde, ist die Under. Eine KO-Wette auf Manfredo ist mir nirgendwo untergekommen, die Under jedoch hat eine gut spielbare Line, diese steht nämlich bei 9,5. Der Kampf ist auf 10 Runden angesetzt. Ich persönlich halte einen KO in den Runden 6-8 für den wahrscheinlichsten Ausgang und hätte eine 8,5 auch noch gespielt (bei entsprechender Quote). Die 9,5 bringt hier 1,57 und deckt 19 von 23 möglichen Ausgängen ab, also man verliert nur, wenn der Kampf über die Runden geht oder ein KO erst in der zweiten Hälfte der letzten Runde passiert. Ich denke die Chancen stehen ganz gut, dass die Under hier hält.

Peter Manfredo Jr - Daniel Edouard under 9,5 rounds @ 1,57 (bet365) 3/10

Viel Glück!



Edwin Rodriguez (17-0-0) (13 KOs) - Aaron Pryor Jr. (15-2-0) (11 KOs)

Das ist der zweite Hauptkampf des Abends bei ESPN.
Edwin Rodriguez ist ein Prospect im Supermittelgewicht, ohne Zweifel ein sehr talentierter Mann, aktuell an 24 bei BoxRec gerankt, Tendenz aber steigend. Er ist noch ungeschlagen und darf mit 13 KOs in 17 Siegen auch als schlagstark bezeichnet werden, auch wenn seine Gegnerschaft natürlich noch kein Anhaltspunkt ist. Meiner Meinung nach hat er überhaupt erst einen recht soliden Mann geboxt und das war James McGirt Jr. in seinem letzten Kampf, den er durch TKO in der 9. Runde besiegte. Ich möchte noch erwähnen, dass McGirt stehend und ohne Bodenbesuch aus dem Kampf genommen wurde, er erschien mir auch nicht "hurt" oder so, er wurde rausgenommen, weil er einfach nicht zurückgeschlagen hat. Der Abbruch ging daher schon in Ordnung, aber er wäre wohl die Distanz gegangen, wenn der Referee ihn gelassen hätte, da bin ich ziemlich sicher. Rodriguez ist ein starker Bodypuncher und bei seinen Aufbaugegnern hat er einige KOs durch Schläge zum Körper erzielt.
Er trifft hier auf Aaron Pryor Jr., den Sohn des HOFers Aaron Pryor. hat zwei dubiose und sehr knappe Punktniederlagen in seinem Rekord, kommt aber kürzlich aus einem sehr guten Sieg gegen Dyah Davis, seinen bislang besten Gegner imo, den er sauber aus der Distanz ausgepunktet hat. Ich glaube, dass es Pryor Jr. gut getan hat die Gewichtsklasse zu wechseln und eine hoch ins Supermittelgewicht zu gehen.
Rodriguez ist zurecht klarer Favorit, aber Pryor Jr. ist nicht so schlecht, glaube nicht, dass der den mal eben im Vorbeigehen besiegen kann.
Rodriguez hat in diesem Kampf mit enormen Größen- und Reichweitennachteilen zu kämpfen. Pryor ist zehn Zentimeter größer (der ist mit 1,93 m ein Riese in der Gewichtsklasse) und nimmt Rodriguez bei der Reichweite sogar 23 cm ab, also mehr als zehn cm pro Arm. Das wird nicht leicht für Rodriguez dort an den Mann zu kommen. Zusätzlich ging Pryor Jr. auch noch nie KO, auch wenn die Gegner wenig aussagen, kann man nicht auf besonders schlechte Nehmerqualitäten schließen.
Wenn Rodriguez Pryor Jr. hier KO schlagen kann, wäre ich zwar sicher nicht überrascht, aber ich sehe nicht, wie das mal eben so locker passieren soll. Daher verwundert mich auch die Line bei der over/under etwas. Die under 8,5 steht bei 1,4. Finde die Quote extrem niedrig, anders herum gibt die over 8,5 2,75.
Ich tendiere hier zur riskanten over 8,5, weil die Quote meiner Meinung nach klar Value hat. Ich spiele es nur ganz klein mit 1/10 an, weil natürlich trotzdem ne Menge Risiko drin steckt, aber es ist auf jeden Fall einen Versuch wert imo.

Edwin Rodriguez - Aaron Pryor Jr. over 8,5 rounds @ 2,75 (bet365) 1/10

Viel Glück!
 
Zuletzt bearbeitet:
Peter Manfredo Jr - Daniel Edouard under 9,5 rounds @ 1,57 (bet365) 3/10

Edouard in der 4. Runde nach einer sehr harten Rechten am Boden, dachte nicht, dass der noch mal aufsteht. Ist er aber und zu meiner Überraschung blieb er sogar bis zum Schluss stehen, tougher als erwartet, leider...

Edwin Rodriguez - Aaron Pryor Jr. over 8,5 rounds @ 2,75 (bet365) 1/10

Der Kampf verlief, wie ich vermutet hatte. War ziemlich eng und ging über die Runden, hatte es am Ende 96-94 für Rodriguez. Leider trotzdem leichter Verlust heute Nacht.

4 EH -> 2,75 EH

- 1,25
EH
 
Ne Menge los heute in Europa, obwohl die Sauerlandveranstaltung ausgefallen ist.

Doncaster Dome - Doncaster, Yorkshire, UK

Jamie McDonnell (15-2-1) (7 KOs) - Stephane Jamoye (19-1-0) (9 KOs)

EBU (European) Championship

Bantamweight


In England findet heute Abend eine Europameisterschaft im Bantamgewicht statt. Titelverteidiger Jamie McDonnell verteidigt dort heute zum zweiten mal, wieder zu Hause in Doncaster. Er trifft auf den talentierten Belgier Stephane Jamoye. Hier treffen die Plätze 21 (McDonnell) und 34 (Jamoye) der unabhängigen Computerrangliste von BoxRec aufeinander.
McDonnell ist 24 Jahre alt und 1,73 m groß, was für das Bantamgewicht schon als riesig bezeichnet werden kann. Er kommt aus sieben Siegen in Folge, nach zwei recht frühen Niederlagen in seiner Karriere. Den Kampf gegen Ian Napa, den man wohl als besten Gegner seiner Karriere bezeichnen kann, gewann er offiziell zwar knapp nach Punkten (Split Decision), aber meiner Meinung nach wurde Napa in dem Kampf beschissen. Ansonsten hat er kaum Gegner vor sich gehabt, die der Rede wert sind. Den Titelgewinn gab es gegen Jerome Arnould (nicht mal Top-50) und die erste Titelverteidigung danach gegen Rodrigo Bracco (nicht mal Top-100).
Stephane Jamoye ist erst 21 Jahre alt und 1,58 m groß. Er schlug Ende 2009 Mohamed Bouleghcha (Top-50) in Belgien knapp nach Punkten, verlor im August letzten Jahres in Mexiko hauchdünn nach Punkten gegen den hochtalentierten Tomoki Kameda (der jüngere Bruder der Weltmeister Koki und Daiki) und gewann danach wieder gegen Giovanni Jaramillo, den ich ungefähr auf dem Leistungsniveau von Rodrigo Bracco sehe.
Unterm Strich sehe ich hier einen ziemlich engen Kampf, würde schon sagen 50-50, wenn es nicht ein Heimkampf für McDonnell wäre. Dadurch leichte Vorteile für McDonnell, aber meiner Meinung nach niemals 1,25-4,00 (3-Weg) oder 1,3-3,4 (2-Weg) wie das die Buchmacher sehen.
McDonnell hat natürlich riesige Größenvorteile, aber Jamoye ist gut auf den Beinen, der müsste die Distanz überbrücken können.
Die Hauptwette hier soll aber die over sein. Die Line befindet sich bei Sportingbet bei 8,5 und bei Bet365 bei 9,5. Erstere sollte gespielt werden, weil die Quote genau gleich ist und man eine volle Runde umsonst dazu bekommt. Ich persönlich sehe den Kampf über die Runden gehen. Beide sind nicht die größten Puncher (KO-Quote McDonnell: 39% - Jamoye: 45 %) und es gab eigentlich alle KO-Siege gegen schwache Gegnerschaft. KO gingen beide auch noch nicht, da ich sie auf ähnlichem Niveau sehe, sollte ein langer Kampf ziemlich wahrscheinlich sein.

Jamie McDonnell - Stephane Jamoye over 8,5 @ 1,4 (sportingbet) 7/10

Ich werde auch Jamoye als Sieger anspielen. Wie gesagt, ich sehe den Kampf sehr eng und ein knappes Punkturteil wird Jamoye vor McDonnells Haustür wohl nicht kriegen können, aber 4,00 bei Sportingbet (3-Weg) sind imo einfach zu hoch. Ich finde die 3,4 bei bet365 sogar noch zu hoch, falls jemand lieber 2-Weg spielt, außerdem ist der Kampf dort ne Live-Wette, unter Umständen kann man da irgendwann während dem Kampf absichern. Ich halte beides für sehr gut spielbar.

Jamie McDonnell - Stephane Jamoye 2 @ 4,00/3,4 (3-Weg)/(2-Weg) (sportingbet)/(bet365) 2/10
 
Palais des sports Marcel Cerdan - Levallois-Perret, Hauts-de-Seine, France

Thierry Karl (28-4-0) (18 KOs) - Danny McIntosh (12-1-0) (6 KOs)

vacant EBU (European Championship)

Light Heavyweight

Der zweite EM-Kampf des heutigen Abends findet in Frankreich statt.
Der 26-jährige Franzose Thierry Karl boxt zu Hause gegen 30-jährigen Briten Danny McIntosh.
Karl ist die Nr. 15 der BoxRec Rangliste im Halbschwergewicht, McIntosh die Nr.19.
Karl ist auf jeden Fall ein ganz solider Mann und hat mit Mohammedi oder Mezaache auch schon ganz ordentlich Leute geschlagen, aber auch gegen einen ziemlich durchschnittlichen Francois Bastient zwei mal verloren. Im Moment hat er eine Serie von acht Siegen in Folge auf seinem Konto, auch wenn eigentlich nur der Sieg gegen Mohammedi dort wirklich heraussticht.
Danny McIntosh ist ebenfalls ein solider Mann im Halbschwergewicht. Seine einzige Niederlage kommt gegen Nathan Cleverly, den man mittlerweile wohl als Top-10 Mann im Halbschwergewicht bezeichnen kann und auch wenn er in der 7. Runde durch TKO verlor, sah er nicht so schlecht aus. Er kam zurück und hat sofort Tony Oakey geschlagen, der auch im Bereich Top-30 unterwegs war.
Bei der Größe nehmen sich beide nicht viel, Karl ist 1,87 m und McIntosh 1,88 m. Ich sehe hier einen ziemlich engen Kampf auf uns zukommen, bei dem ich mich für den Außenseiter der Buchmacher entscheide und das ist Danny McIntosh mit 2,62 bei Bwin (3-Weg) bzw. 2,5 bei Bet365 (2-Weg). Ich kann keine besonderen Vorteile bei einem der beiden ausmachen und finde daher jede Quote um 2,5 für gut spielbar, aber natürlich trotzdem small, der Kampf ist ne reine Quotenwette.

Thierry Karl - Danny McIntosh 2 @ 2,62/2,5 (3-Weg/2-Weg) (bwin/bet365) 2/10
 
Jamie McDonnell - Stephane Jamoye over 8,5 rounds

[[yo]]

Jamie McDonnell - Stephane Jamoye 2

Sehr enger Kampf, ich hatte ihn am Ende 114-113 Jamoye, die Punktrichter sahen es auch sehr eng, aber wie zu erwarten war zu Gunsten von McDonnell, war imo bei der Quote trotzdem ganz klar ein Versuch wert.

Thierry Karl - Danny McIntosh 2

[[winkewinke]]
McIntosh durch TKO in der 11. Runde. Gut, dass der noch kam, nach Punkten lag er zurück.

EH rein: 11

EH raus: 15,04

[[yo]]
 
Sa _22.00 sat1
Felix Sturm - Ronald Hearns

Rang Nr 2 vs 50

Die "Abbrechnung" oder eher das Missmatch dieses Wochenende auf Sat1!
FelixSturms Ko Quote zwar sehr niedrig mit nur 38% sagt uns dass wir sicher auf Punktsieg wetten sollten aber der Klasssenunterschied zwischen Felix und Hearns ist sehr groß!

Felix last10
3 KO.
Gavin Topp
Jamie Pittman
Koji Sato




7 Über12Runden.
Javier Castillejo 2LKO (war ein guter Boxer)
Noe Gonzalez Alcoba 0LKO
2xRandy Griffin 0LKO
Sebastian Sylvester 2LKO
Khoren Gevor 2LKO (A.Abraham) L.Konency)
Giovanni Lorenzo 0LKO

Wie mann sieht gingen die letzten Gegner entweder nur gegen gute Boxer KO oder garnicht.

Hearns hatt niemanden geboxt den man erwähnen sollte.
Seine hohe KO Quote hat er weil er nur schlechte Leute geboxt hat.
Gegen Yorgey der eine KO% von unter 50 hat ging er KO.
Trotz seiner Größenvorteile hat er alles genommen was ihn der kleinere Yorgey gegeben hat!

Kurz und Knapp:
-Hearns ging nie über 12 Runden.
-Felix Stum befindet sich in der besten Form seinens Lebens. (Seiner Meinung nach)
-Will von Anfang an Druck machen und auch den Ko suchen.
-Klassenunterschied viel zu groß ist.
-MUSS Hearns Ko schlagen sonst macht er sich lächerlich!


Ich denke Sturm wird hier in der 2ten Hälfte gewinnen.

Sturm, Felix By Ko, Tko Or Disqualification 2.63 @boylesports.com [MEDIUM]