Aktueller Stand Glücksspielstaatsvertrag

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Asiate...188bet ist auch auf der Isle of Man (England) lizensiert.
Wären sie nur n Asien lizensiert, sehe das bestimmt anders aus

Mal schauen was sbobet macht. Sind auch auf der Isle of Man lizensiert. Vor ein paar Tagen habe ich im Chat nachgefragt und dort hieß es, dass die Nutzer selbst schauen müssen, ob es in ihrem eigenen Land legal ist.
 
Mal schauen was sbobet macht. Sind auch auf der Isle of Man lizensiert. Vor ein paar Tagen habe ich im Chat nachgefragt und dort hieß es, dass die Nutzer selbst schauen müssen, ob es in ihrem eigenen Land legal ist.

solange sbobet und 12bet noch verfügbar sind, ist mir es egal ob 188bet noch verfügbar ist oder nicht. sollten die beiden anderen noch wegfallen, dann wirds langsam finster
 
Asiate...188bet ist auch auf der Isle of Man (England) lizensiert.
Wären sie nur n Asien lizensiert, sehe das bestimmt anders aus
Die Isle of Man gehört weder zum Vereinigten Königreich noch zur Europäischen Union sondern direkt zur Britischen Krone. Ist schon ein bisschen anders, als wenn sie direkt in England oder z.B. in Gibraltar lizenziert wären.
 
der artikel ist vom 19 juni - n
ix neues
die müssen erstmal prüfen, welche strafzahlungen evtl. auf sie zukommen.

der artikel ist aktueller..Was wird aus Schleswig-Holsteins Glücksspielgesetzt? | Casino.de

Ich begreifs nicht. Da hat Schwarz-Gelb so ein tolles Modell ausgearbeitet (im Ernst: großes Lob) und die neue Regierung entscheidet sich stattdessen für die ökonomisch unrentablere und rechtlich bedenkliche bundeseinheitliche "Lösung". Hoffe für euch, dass es nicht so weit kommt....

Wen's interessiert: Es gibt eine Stellungnahme zum Thema Sportwettenbesteuerung, die ich die Tage zwischengelesen habe und die andeutet, warum das neue Gesetz, zumindest aus ökonomischer Sicht, hochgradiger Bockmist ist.
Die Ausführung stammt vom Steuerrechtler Prof. Eilers, der Mitte März vor dem Bundesfinanzausschuss sogar zur Beratung angehört wurde, aber -ebenso wie einige seiner Sachverständigenkollegen mit ähnlichem Standpunkt- bei den Entscheidungsträgern auf taube Ohren gestoßen ist.

Schriftliche Stellungnahme: http://www.bundestag.de/bundestag/a...n/2012/082/Stellungnahmen/05-Prof__Eilers.pdf
Wortprotokoll Anhörunghttp://www.bundestag.de/bundestag/a...082/082-21_03_12-__A_Sportwetten__E-Mail_.pdf
 
Hier noch das Zeitzeugnis von der Abstimmung über den Gesetzesentwurf.

http://dbtg.tv/fvid/1771431

Kurioser Zufall für alle Verschwörungstheoretiker da draußen: Just in dem Moment, als Petra Pau den Zusatzpunkt eröffnet, fällt das 1:0 der Italiener gegen Deutschland (21:07 laut SZ-Ticker)...ein bemerkenswert dunkler Moment in der deutschen Sport(wett)geschichte :mrgreen:
 
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Ich begreifs nicht. Da hat Schwarz-Gelb so ein tolles Modell ausgearbeitet (im Ernst: großes Lob) und die neue Regierung entscheidet sich stattdessen für die ökonomisch unrentablere und rechtlich bedenkliche bundeseinheitliche "Lösung". Hoffe für euch, dass es nicht so weit kommt....

Wen's interessiert: Es gibt eine Stellungnahme zum Thema Sportwettenbesteuerung, die ich die Tage zwischengelesen habe und die andeutet, warum das neue Gesetz, zumindest aus ökonomischer Sicht, hochgradiger Bockmist ist.
Die Ausführung stammt vom Steuerrechtler Prof. Eilers, der Mitte März vor dem Bundesfinanzausschuss sogar zur Beratung angehört wurde, aber -ebenso wie einige seiner Sachverständigenkollegen mit ähnlichem Standpunkt- bei den Entscheidungsträgern auf taube Ohren gestoßen ist.

Schriftliche Stellungnahme: http://www.bundestag.de/bundestag/a...n/2012/082/Stellungnahmen/05-Prof__Eilers.pdf
Wortprotokoll Anhörunghttp://www.bundestag.de/bundestag/a...082/082-21_03_12-__A_Sportwetten__E-Mail_.pdf
Wird der Hauptargumentation, dass durch die neuen Regelungen (insbesondere der Besteurerungshöhe) keine Austrocknung des Schwarzmarktes bzw. weiterhin großflächig keine steuerliche Erfassung stattfindet, durch einen Rückzug von Buchmachern (wie 188bet, gb?) und durch (freiwillige?) Erhebung der vorgesehenen Besteuerung durch Buchmacher (wie tipico/cashpoint) nicht (bei weiteren Umfallern) die Grundlage genommen? (Stand 04.07.2012) [[nixweiss]]

Die oben dominante Kritik bzgl. der Steuererhebungsform ("auf den Wetteinsatz") mündet auch stets in der Hauptargumentation (Besteuerungshöhe) und ist von dieser getrennt imho (Laie) kaum haltbar. Zum einen kann eine vergleichbare Belastung auch in der empfohlenen Besteuerungsform ("auf Bruttospielertrag") bewirkt werden, zum anderen hat wohl auch diese (bei empfohlener Höhe) einen Einfluss auf Preisfindung/Wettquotenfixierung (im Text wird später von einem reduzierten Kostenfaktor geschrieben) und schlussendlich ist die Umsatzbesteuerung (als "Entgelt[erhebung] für die Veranstaltung von Sportwetten") vielleicht gewollt neutral gegenüber erfolgreichen wirtschaftlichen Handeln hierbei. [[nixweiss]]

(Bei den Rechnungen wird einer der Haupteinnahmequellen von Buchmachern bei Sportwetten imho auffällig ausgelassen - Kombi-/Systemwetten. Hier ist die Ausschüttungsquote idR eben nicht mehr >90% und eine Umsatzbelastung in Höhe von 5% vielleicht gar nicht so gravierend. [[nixweiss]])

Warum ich dies schreibe: Ich kann ja die Dankesbekundungen zu den von uns bevorzugten Meinungen verstehen, ich teile aber auch die hier selten geäußerte/n Skepsis/Hinweise, dass es dazu auch andere Meinungen, andere Argumentationsketten gibt und der Ausgang dieses Streits (auch) für mich offen ist.
(Generell wäre wohl? die ganze Argumentation und unser Hoffen auf keine/niedrige Steuern hinfällig, wenn es keine "technisch leichten Ausweichmöglichkeiten auf den Schwarzmarkt" gäbe.)
 
(...)Die oben dominante Kritik bzgl. der Steuererhebungsform ("auf den Wetteinsatz") mündet auch stets in der Hauptargumentation (Besteuerungshöhe) und ist von dieser getrennt imho (Laie) kaum haltbar. Zum einen kann eine vergleichbare Belastung auch in der empfohlenen Besteuerungsform ("auf Bruttospielertrag") bewirkt werden, zum anderen hat wohl auch diese (bei empfohlener Höhe) einen Einfluss auf Preisfindung/Wettquotenfixierung(...)

Ich kann ja die Dankesbekundungen zu den von uns bevorzugten Meinungen verstehen, ich teile aber auch die hier selten geäußerte/n Skepsis/Hinweise, dass es dazu auch andere Meinungen, andere Argumentationsketten gibt (...)

Unbestritten, frei nach Stoibers Motto, "Zeig mir deinen Prof, dann zeig ich dir meinen Prof", gibt es auch hier zahlreiche Studien mit teils gegensätzlichen Schlussfolgerungen.
Das Modell der Rohertragssteuer (RES) ist schließlich nur eines von vielen möglichen. Es gibt eine Studie von Barth und Becker von der Uni Hohenheim, die das Modell der Wetteinsatzsteuer (WES) präferiert, weil es ein höheres Steueraufkommen generiere, so die Annahme. Allerdings wird starke Kritik an dieser Studie geübt, u.a. in einem Gutachten von Schmidt/Lima de Miranda vom IfW Kiel. Der Vorwurf: der offenkundige Effekt sinkender Wetteinsätze infolge steigender Preise im Modell der WES bliebe völlig unberücksichtigt und diskriminiere das Modell der RES (nachzulesen unter 4.1 Erzielung von Steuereinnahmen, S. 6 ff. http://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/politikberatung/kiel-policy-brief/KPB_44.pdf).
Jenes wird in einer Studie von PricewaterhouseCoopers für das rentablere Modell erklärt (i.Ü. auch von Prof. Eilers in seiner o.g. Stellungnahme). Das IfW Kiel folgte der Argumentation von PwC. Schleswig-Holstein schloss sich an (20% auf Rohertrag).
Und siehe da: die Wettanbieter stehen Schlange. Bis Mai wurden 6 Lizenzen an private Anbieter vergeben (bet-at-home, bet365, betfair, bwin, mybet, tipico ) und weitere 26 (!) Anträge stehen zur Bearbeitung aus.

Vom Bundesmodell (5% auf Wetteinsatz) scheinen die Bookies weniger angetan. Die spontane Reaktion einiger Anbieter ist bekannt. Ich befürchte, dass es tatsächlich vorrangig am Steuermodell liegt, und weniger an der Lizenzvergabe, welche 188bet als offiziellen Grund in seiner Mail angibt.
Frankreich, z.B., hat vor ein paar Jahren das WES Modell installiert (mit einem Steuersatz von 8,5%). Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass der französiche Markt für internationale Online-Bookies nicht geöffnet sei. Seit April 2010 kann dort jeder als Anbieter auftreten, wer möchte. Die Resonanz unter den Bookies hält sich jedoch bis heute in Grenzen. Von den hierzulande bekannten Bookies fällt mir spontan nur betclic und bwin ein, die am frz. Markt agieren. 365, pinnacle, 188 u.v.m. sind meines Wissens nach noch immer gesperrt für frz. Kunden. Die strenge Linzenzvergabe mag ein Grund dafür sein. Aber vorrangig, wie gesagt, sehe ich das Steuermodell als unüberwindbare Barriere.
Der Präsident der frz. Regulierungsbehörde ARJEL wurde im Juli 2011 folgendermaßen zitiert: "Wir haben nunmehr erkannt, dass ein Besteuerungsmodell basierend auf einer Besteuerung der Spieleinsätze nicht funktioniert." (ARJEL Concedes Tax Failings In France | GamblingCompliance leider kostenpflichtiger Artikel). Auch Prof Eilers sagt: "(...)unter der Berücksichtigung der Erfahrungen, die derzeit mit der Spieleinsatzsteuer in Frankreich gemacht werden, ist jedoch eine Steuer auf Basis der Spieleinsätze kein geeignetes Instrument."

Ich mag die Fakten nur oberflächlich kennen und angesichts der Komplexität des Thema lasse ich viele Details vermutlich außen vor, aber auf Grundlage dessen, was ich bis jetzt gehört und gelesen habe, glaube ich, dass sich die Bundesregierung für das FALSCHE Modell entschieden hat, weil es wirtschaftlich für Wettanbieter mit hohem Payout (erfordert der Wettbewerbsdruck nun mal) nicht tragbar ist (Kombis und Systemwetten nicht berücksichtigt - da hast du Recht).
Mit etwas Pech blüht uns ein ähnliches Schicksal wie den Franzosen. Gott bewahre...
 
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Das die Bookies das 5% Steuersystem nicht mögen sieht man auch an der Zurückhaltung bzgl. Lizenzanträge für Deutschland a. SH.

Man scheint aber das Gesetz bei der letzten Konferenz so überarbeitet zu haben, das es wirklich dem französichem Modell gleicht und der ist EU konform. Das würde bedeuten, dass eine Klage beim EuGH keinen Erfolg haben wird. Der einzige Anhaltspunkt sind die beschränkten 20 Lizenznehmer, da könnte man vielleicht nochmal ansetzen aber das würde eventuell sogar, wie in Frankreich, nur einer Verbesserung bedürfen und kein komplettes Aus für den Staatsvertrag.

Wenn man von Sportwetten leben kann und so erfolgreich ist, dann sollte man sich eben überlegen, ob man nicht woanders hinzieht, um sein "Einkommen" zu halten.

Insgesamt hängt alles jetzt von uns ab, ob wir uns tatsächlich noch dem Staatsvertrag anschließen, dann dürften wir französische Verhältnisse haben, daher hoffe ich, das noch 6 Lizenzen demnächst bei uns dazukommen und die Bookies ordentlich einen raushauen werden, was Schadensersatzforderungen angehen, denn das könnten wir uns nicht leisten.
 
England:

Die Glücksspiel-Steuern liegen bei ca. 15%, die Ertragssteuern der englischen Limited progressiv steigend von 21-30% (bis 300.000 ePfund Gewinn 21%).

glücksspiellizenz england - lizenz für glücksspiel und wetten in england
Dort sind auch Malta und Gibraltar aufgeführt.

Die haben alle Steuerschulden in bestimmer Höhe auf den Gesamtertrag im Jahr, also dem Schleswig-Holstein Modell.


Wenn unsere Politiker in SH das Modell am Leben lassen (müssen! :mrgreen: - @ Ralf Stegner [[hammer]]) dann werden die anderen auch irgendwann gierig und schwenken um, die sind so gierig und werden sich das nicht nehmen lassen.
 
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Der Staat zwingt dich also zu kriminellen Handlungen, indem er Online-Sportwetten erstmals (abseits von Oddset) legalisiert?
Es ist nur das gute Recht des Staates, die Anbieter zu besteuern. Das ist ein Milliardenmarkt in Deutschland und bis jetzt sieht der Fiskus davon fast gar nichts (wieder Oddset).

Sportwetten fallen nicht ohne Grund unter Glücksspiel: Es soll nicht als Einkommensersatz dienen, genausowenig wie Lotto. Durch beides könnte man trotzdem ein Einkommen erzielen, das ist aber nach Auffassung der meisten Politiker nicht Sinn der Sache.

Die Art und Weise der Besteuerung ist aber durchaus beschissen, da will ich nicht widersprechen.
 
Sportwetten fallen nicht ohne Grund unter Glücksspiel...

Da möchte ich mal ganz energisch widersprechen. In unserem schönen Nachbarland Austria wird ein ganz deutlicher Unterschied gemacht zwischen Glücks- und Geschicklichkeitsspiel. Finde ich snnvoll. Für mich besteht ein erheblicher Unterschied darin, ob ich in irgendeinen Automaten Geld reinschmeisse und blind auf´s Klingeln warte oder im Kasino einfach mal ´nen Hunni auf Rot setze oder eben eine Sportwette tätige... (O.k., bei manchen Wetten, die hier angepriesen werden, bin ich mir da nicht sicher...:mrgreen:)
Von daher fürchte ich, daß unsere deutschen Politiker in dieser Frage wieder mal komplett uninformiert bzw. in den Netzen des Lobbyismus (Vorstand beim Lottounternehmen etc.) verfangen sind...
 
Wenn man auf ein Spiel, egal welcher Art wettet, gehört neben angeeignetem Wissen auch Glück (mal mehr - mal weniger) mit hinzu (wie bei jedem Spiel).
Als reines Wissens-/Geschicklichkeitsspiel, oder wie auch immer kann man es schlecht titulieren, als reines Glücksspiel aber auch nicht.

Es scheint aber der einzige Bereich in Deutschland zu sein, wo Lobbyisten mal nicht zum Zug gekommen sind und der Staat sich durchgesetzt hat.
 
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@4Alpha


"Der Höchsteinsatz je Spielteilnehmer darf einen Betrag von 1.000 Euro pro Monat nicht
übersteigen.
"

Wenn diese Regelung wirklich kommen sollte, dann ist für Leute die das Wetten oder Traden in Deutschland etwas ernsthafter betreiben Feierabend, Besteuerung hin oder her.

Um sich dieser Bevormundung zu entziehen wird man dann zwangsläufig in die Illegalität gedrängt (es sei denn man hat sowieso geplant auszuwandern).
 
@4Alpha


"Der Höchsteinsatz je Spielteilnehmer darf einen Betrag von 1.000 Euro pro Monat nicht
übersteigen.
"

Wenn diese Regelung wirklich kommen sollte, dann ist für Leute die das Wetten oder Traden in Deutschland etwas ernsthafter betreiben Feierabend, Besteuerung hin oder her.

Um sich dieser Bevormundung zu entziehen wird man dann zwangsläufig in die Illegalität gedrängt (es sei denn man hat sowieso geplant auszuwandern).

am schlimmsten wird es wohl die "livewetter" treffen. livewetten wie es sie jetzt gibt, sind dann geschichte (wenn sie nicht irgendwann ganz wegfallen).
 
In unserem schönen Nachbarland Austria wird ein ganz deutlicher Unterschied gemacht zwischen Glücks- und Geschicklichkeitsspiel(...)
Von daher fürchte ich, daß unsere deutschen Politiker in dieser Frage wieder mal komplett uninformiert

Wenn man auf ein Spiel, egal welcher Art wettet, gehört neben angeeignetem Wissen auch Glück (mal mehr - mal weniger) mit hinzu (wie bei jedem Spiel).
Als reines Wissens-/Geschicklichkeitsspiel, oder wie auch immer kann man es schlecht titulieren, als reines Glücksspiel aber auch nicht.


Problem ist, dass die deutsche Rechtsprechung bei der Charakterisierung von Geschicklichkeitsspielen vom Durchschnittsspieler ausgeht. Hat es der Durchschnitt der Teilnehmenden mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Hand, den Ausgang des Spiels zu bestimmen, handelt es sich um ein Geschicklichkeitsspiel.
Tja...und jetzt gibt es Gutachten, deren Ergebnisse je nach Auftraggeber variieren. Bet3000 bspw. hat vor ein paar Jahren die Uni Heidelberg und das Marktforschungsinstitut TNS Infratest mit einer Untersuchung beauftragt. Beide kamen zu dem Ergebnis, dass es sich bei Sportwetten nicht um ein Glücksspiel handele (S. 16, http://www.forschung-gluecksspiel.de/pdf/Studie-Sportwettenfinal1-02.pdf).
Der Staat bemüht seinerseits findige Professoren, die das Gegenteil beweisen. Und so geht es nun hin und her. Ohne entsprechende Lobby, dürfte klar sein, wer am längeren Hebel sitzt...
 
Selbst das ist ein Witz! Das setze ich bei Pin fast täglich um. Dieser ganze Staat kotzt mich einfach nur noch an. [[kotz]]

mmh, na dann mein beileid. was soll aus dir werden, wenn du statts 365.000 nur noch 12.000 im jahr umsetzen kannst[[grin]] das ist ja so, als müsste man von heut auf morgen vom porsche auf den trabbi umsteigen
 
mmh, na dann mein beileid. was soll aus dir werden, wenn du statts 365.000 nur noch 12.000 im jahr umsetzen kannst[[grin]] das ist ja so, als müsste man von heut auf morgen vom porsche auf den trabbi umsteigen

Bis jetzt sind schon über 600.000 Umsatz dieses Jahr. Wenn die Besteuerung wenigstens nur auf den Gewinn abzielen würde, wärs ja noch ok. Aber auf den Umsatz?[[stupid]]

Wenn ich dass ganze richtig verstehe, soll doch bei jeder Wettabgabe vorab die 5% abgezogen werden. Das würde ja dann bedeuten man braucht mindestens einen ROI von 105 % um überhaupt plus zu machen.

Ich zahl doch keine 60.000 € im Jahr Steuern, wenn ich nicht mal so viel Gewinn gemacht habe. Die sind doch nicht dicht. Kann auch sein das ich dass Ganze falsch verstanden habe.
 
Bis jetzt sind schon über 600.000 Umsatz dieses Jahr. Wenn die Besteuerung wenigstens nur auf den Gewinn abzielen würde, wärs ja noch ok. Aber auf den Umsatz?[[stupid]]

Wenn ich dass ganze richtig verstehe, soll doch bei jeder Wettabgabe vorab die 5% abgezogen werden. Das würde ja dann bedeuten man braucht mindestens einen ROI von 105 % um überhaupt plus zu machen.

Ich zahl doch keine 60.000 € im Jahr Steuern, wenn ich nicht mal so viel Gewinn gemacht habe. Die sind doch nicht dicht. Kann auch sein das ich dass Ganze falsch verstanden habe.

leider musst du die dann zahlen.
boah 600.000€ umsatz in 6 monaten. da musst du dann aber wirklich schaun, wie du das in zukunft bewerkstelligst
 
Es scheint aber der einzige Bereich in Deutschland zu sein, wo Lobbyisten mal nicht zum Zug gekommen sind und der Staat sich durchgesetzt hat.
Sorry, aber das könnte falscher nicht sein. Die Lobbyisten von Oddset geben der Politik in Deutschland seit Jahren vor, was sie zu tun haben ... Ist auch keine große Kunst, schließlich gibt es etliche personelle Überschneidungen in dem Bereich.
 
Sorry, aber das könnte falscher nicht sein. Die Lobbyisten von Oddset geben der Politik in Deutschland seit Jahren vor, was sie zu tun haben ... Ist auch keine große Kunst, schließlich gibt es etliche personelle Überschneidungen in dem Bereich.

Oddset ist ja nur ein Produkt des Deutschen Lotto-und Totoblocks (Vereinigung der Lottogesellschaften der Bundesländer). Der Staat hat eben keine Lust auf Konkurrenz.
 
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Oddset ist ja nur ein Produkt des Deutschen Lotto-und Totoblocks (Vereinigung der Lottogesellschaften der Bundesländer). Der Staat hat eben keine Lust auf Konkurrenz.
Und doch ist der Staat ja nicht fest an Oddset gebunden gewesen. Dass hier ein klarer Fall von Lobbyismus vorliegt, kann man daran erkennen, dass der Staat jahrelang gegen die eigenen Interessen gehandelt hat, nämlich hauptsächlich möglichst viel Steuern zu generieren.
Das heißt, für Oddset selbst kam bei einem Monopol natürlich mehr Gewinn heraus als bei einem freien Markt - der Staat dagegen hätte mit anderen Modellen aber immer schon mehr Gesamt-Einnahmen gehabt ...
 
Bis jetzt sind schon über 600.000 Umsatz dieses Jahr. Wenn die Besteuerung wenigstens nur auf den Gewinn abzielen würde, wärs ja noch ok. Aber auf den Umsatz?[[stupid]]

Wenn ich dass ganze richtig verstehe, soll doch bei jeder Wettabgabe vorab die 5% abgezogen werden. Das würde ja dann bedeuten man braucht mindestens einen ROI von 105 % um überhaupt plus zu machen.

Ich zahl doch keine 60.000 € im Jahr Steuern, wenn ich nicht mal so viel Gewinn gemacht habe. Die sind doch nicht dicht. Kann auch sein das ich dass Ganze falsch verstanden habe.

Wenn du ernsthaft 600.000 Euro in dem Zeitraum machst, dann würde ich mir mal überlegen für ne Zeit ins Ausland zu gehen, muss ja nicht gleich Timbuktu sein, Schweiz oder Österreich würden ja auch reichen :mrgreen:

Wenn ich soviel Geld machen würde und würde jetzt so eingeschränkt werden, ich wäre bereits auf Wohnungssuche :mrgreen:
 
Wenn du ernsthaft 600.000 Euro in dem Zeitraum machst, dann würde ich mir mal überlegen für ne Zeit ins Ausland zu gehen, muss ja nicht gleich Timbuktu sein, Schweiz oder Österreich würden ja auch reichen :mrgreen:

Wenn ich soviel Geld machen würde und würde jetzt so eingeschränkt werden, ich wäre bereits auf Wohnungssuche :mrgreen:

Naja was nützt einem der Ortswechsel, wenn man eventuell nur 500,00 Gewinn macht, obwohl man 600.000,00 umgesetzt hat. [[nixweiss]]
 
Wenn du ernsthaft 600.000 Euro in dem Zeitraum machst, dann würde ich mir mal überlegen für ne Zeit ins Ausland zu gehen, muss ja nicht gleich Timbuktu sein, Schweiz oder Österreich würden ja auch reichen :mrgreen:

Wenn ich soviel Geld machen würde und würde jetzt so eingeschränkt werden, ich wäre bereits auf Wohnungssuche :mrgreen:

er macht ja nicht so viel geld. er setzt nur so viel um.
 
Da möchte ich mal ganz energisch widersprechen. In unserem schönen Nachbarland Austria wird ein ganz deutlicher Unterschied gemacht zwischen Glücks- und Geschicklichkeitsspiel. Finde ich snnvoll. Für mich besteht ein erheblicher Unterschied darin, ob ich in irgendeinen Automaten Geld reinschmeisse und blind auf´s Klingeln warte oder im Kasino einfach mal ´nen Hunni auf Rot setze oder eben eine Sportwette tätige... (O.k., bei manchen Wetten, die hier angepriesen werden, bin ich mir da nicht sicher...:mrgreen:)
Von daher fürchte ich, daß unsere deutschen Politiker in dieser Frage wieder mal komplett uninformiert bzw. in den Netzen des Lobbyismus (Vorstand beim Lottounternehmen etc.) verfangen sind...
Das war nicht meine Einschätzung, sondern die Bewertungsgrundlage der Politiker. Die sehen Sportwetten als Glücksspiel. Und das kann man ordentlich besteuern, denn gewinnen tut ja eh keiner, und wenn nur kurzfristig.

@4Alpha


"Der Höchsteinsatz je Spielteilnehmer darf einen Betrag von 1.000 Euro pro Monat nicht
übersteigen.
"

Wenn diese Regelung wirklich kommen sollte, dann ist für Leute die das Wetten oder Traden in Deutschland etwas ernsthafter betreiben Feierabend, Besteuerung hin oder her.

Um sich dieser Bevormundung zu entziehen wird man dann zwangsläufig in die Illegalität gedrängt (es sei denn man hat sowieso geplant auszuwandern).
Okay, da konnte ich nicht erahnen, auf welchen Punkt du dich beziehst, zumal ich davon gar nichts wusste. Wenn man nach "Glücksspielstaatsvertrag 1000 Euro" googelt, findet man auch nur Nachrichten aus vergangenem Dezember. Vielleicht ist das rausgeflogen?
 
Das war nicht meine Einschätzung, sondern die Bewertungsgrundlage der Politiker. Die sehen Sportwetten als Glücksspiel. Und das kann man ordentlich besteuern, denn gewinnen tut ja eh keiner, und wenn nur kurzfristig.

Achso...

Okay, da konnte ich nicht erahnen, auf welchen Punkt du dich beziehst, zumal ich davon gar nichts wusste. Wenn man nach "Glücksspielstaatsvertrag 1000 Euro" googelt, findet man auch nur Nachrichten aus vergangenem Dezember. Vielleicht ist das rausgeflogen?

Nein, sogar mit Spielraum (s.u.):

"Nach Nr. 2 wird dem Spieler die Möglichkeit eröffnet, ein individuelles tägliches, wöchentliches oder monatliches Einzahlungs- oder Verlustlimit festzulegen (Selbstlimitierung). Dabei ist grundsätzlich eine Höchstgrenze von 1.000 EUR je Monat zu beachten, wenn nicht in der Erlaubnis zur Erreichung der Ziele des § 1 Abweichendes festgelegt wird. In der Erlaubnis kann aus sachlichen Gründen sowohl eine höhere oder niedrigere Grenze festgelegt, als auch die Möglichkeit geschaffen werden, dem Spieler die Wahl eines über dem Regellimit liegenden Limits zu gestatten, sofern dieser dem Veranstalter oder Vermittler gegenüber eine entsprechende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in geeigneter und nachprüfbarer Weise nachweist."
S.19 http://www.gluestv.de/content/downl...gen zum Glücksspieländerungsstaatsvertrag.pdf
 
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