Wetten wie ein Wettprofi - Tipps vom Wett-Experten Dirk Paulsen

wettforum

News Agent
Aug. 16, 2009
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Wett-Experte und Wettopa Dirk Paulsen stellt sich vor. Wir beginnen mit einem Interview vom Wettforum mit ihm sowie einem Video, in dem er über seine Laufbahn spricht.

In diesem Bereich wird er regelmäßig über diverse Themen schreiben, Sport Allgemein genauso wie über Wetten und alles was dazu gehört. Ihr könnt jederzeit Fragen posten, Dirk Paulsen wird so schnell wie möglich antworten.

Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DirkPaulsen.png Ansichten: 165 Größe: 27,9 KB ID: 5084797 Seit wann lebst Du vom Wetten und was hast Du davor gemacht?
Seit 1990 mache ich praktisch nur noch dieses Geschäft. Davor habe ich sowohl Backgammon als auch Black Jack professionell betrieben, allerdings auch drei Jahre als Angestellter — Softwareentwicklung — gearbeitet.

Warum hast Du dich für das Sportwetten entschieden?
Zahlen und Fußball sind lebensbegleitende Neigungen, Vorlieben, vielleicht auch zum Teil Begabungen, die sich in diesem Metier optimal miteinander kombinieren ließen.

Das Leben eines Wettprofis kann stressig sein weil Wetten fast immer verfügbar sind. Wie kannst Du abschalten? Gibt es so etwas wie Freizeit bei dir?
Freizeit ist rar. Andererseits kann ich mittlerweile doch recht entspannt Spiele schauen, die Ergebnisse durchsehen, auch die Tipps selbst abgeben. Ich fühle mich auch nicht unbedingt davon gehetzt, dass es permanent Veranstaltungen gibt. Ich mache die Ligen und Spiele, die ich mache — der Rest ist mir egal. Wobei ich in letzter Zeit doch wieder ein paar mehr Ligen aufgenommen habe in mein Programm.

Wie viele andere erfolgreiche Sportwetter spielst auch Du gerne Schach. Erzähle uns bitte etwas über deine Zeit als Turnierspieler. Warum besteht zwischen Schach und Sportwetten eine gewisse Verbindung?
Ich habe mit dem Schach erst recht spät begonnen. Nämlich mit 14 Jahren. In der Weltklasse sind in dem Alter die Spieler bereits Großmeister. Auch Bobby Fischer, durch den ich 1972 zu dem Spiel fand, war bereits mit 15 Jahren Großmeister. Meine Perspektiven waren also nie besonders. Dennoch habe ich es immerhin bis in die erste Bundesliga geschafft und sogar mal in der Nationalmannschaft der Junioren gespielt. Ein gewisses rationales Herangehen ist sowohl im Schach als auch beim Sportwetten förderlich, zugleich eine gewisse Rechenfähigkeit.

Hast Du in deiner Wettkarriere nur auf Fußball gewettet oder auch auf andere Sportarten?
Nein, nicht nur Fußball. Meine Algorithmen funktionieren für praktisch alle Sportarten. Ich würde dies auch gerne weiter verbreiten, vielleicht anderen Menschen zugänglich machen. Für mich selbst ist es eine Frage des Arbeitsaufwandes und der Effektivität. Ich habe eine zeitlang zum Beispiel Basketball, Tennis, Eishockey gemacht. Aber das dann doch wieder sein lassen. Falls ich also zunächst ausbauen wollte, wäre es besser, weitere Fußball Ligen aufzunehmen ins Programm. Wenn mehrere Leute mit der Software und den Algorithmen arbeiten würden, könnte man sich hier natürlich auch beliebig ausdehnen. Sowohl mit Sportarten als auch mit Ligen. Da sind kaum Grenzen gesetzt. Meine Modelle decken praktisch alles ab.

In welchen Fußballligen sind Deine Tipps am erfolgreichsten und wo läuft es seit längerer Zeit weniger gut?
Bei den Algorithmen gibt es hier wenig Einschränkungen. Es ist allerdings für die erforderlichen Parametereinstellungen — ebenfalls ein eigener Komplex, der hier den Rahmen sprengen würde — durchaus von Vorteil, etwas dichter dran zu sein. Generell ist eine Antwort darauf schwierig. Ich mache schon die Ligen, die näher dran sind und die mir auch Spaß machen und die zum Teil von der Berichterstattung abgedeckt sind. Nur taucht hier halt bereits ein weiteres Problem auf — Stichpunkt: Komplexität des Wettmarktes: in aller Regel ist es so, dass die Ligen, die einem näher liegen auch vom Markt besser abgedeckt sind, also die Fehler, von denen sich der Profi ernähren muss, seltener auftauchen. Und wenn man einen Fehler findet, schließt sich immer die Frage an: macht diesen tatsächlich der Markt oder vielleicht doch man selber? Es ist ein fortlaufender Prozess die Stichhaltigkeit meiner Methoden zu beweisen.

Für welche Wettart sind Deine Tipps erfolgreicher, Siegwetten mit Asian Handicap oder Over/Under?
In der Theorie ist es so, dass die Goallines besser zu spielen sind. Weil sie der Markt schwerer bestimmen kann. Die kleinen Probleme dabei: eine over/under Wette hat sehr wenig mit dem Spielausgang zu tun. Wenn man sie also spielt, ist es a) nicht besonders spannend, zuzuschauen — das gilt noch mehr für das under —, aber b) interessiert die Mannschaften deine Wette nicht. Du stehst also nicht im Einklang mit irgendwessen Bedürfnissen. Das ist anders, wenn man Seiten spielt, am besten die zwischen -1 und +1. Dann gilt praktisch immer: wenn dein Geld weg ist, hat die Mannschaft, auf die du gesetzt hast, auch ein Problem und auf keinen Fall ein „optimales Ergebnis“ erzielt. Das ist ein wenig angenehmer. Du weißt: sie wollen das Tor verhindern und am liebsten auch eines erzielen. Das gilt so nicht bei over/under Wetten — was diese etwas schwieriger gestaltet, in den genannten Bereichen.
Lesetipp: Over/Under Wettstrategie

In welchem Jahr hast du mit Sportwetten am meisten gewonnen?
Man kann schon sehr deutlich beobachten, dass es bei den großen Turnieren prinzipiell viel leichter wird, Geld zu verdienen. Die Quotenangebote ließen oftmals ordentlich Platz für Fehler, aber auch ein erwähnenswerter Effekt: bei diesen Großereignissen gibt es viel mehr Marktteilnehmer, durch welche Fehler gemacht werden. Auch dies nur dann richtig einzuordnen, wenn man den Wettmarkt richtig versteht. Ein kurz erwähnter Begriff jedoch an dieser Stelle: es ist mehr „dummes Geld“ im Umlauf.

War es früher einfacher die Wettbüros zu schlagen oder ist jetzt die Wahrscheinlichkeit höher mit Sportwetten Tipps mehr Gewinn zu machen?
Es ist ein einfaches Prinzip, welches jedoch überall auf der Welt Gültigkeit hat: Stillstand ist Rückschritt. Der Markt wird besser — man muss selbst arbeiten und verbessern. Raum ist immer da. Aktuell wüsste ich genau, an welchen Stellen ich feilen könnte, um weiter zu optimieren. Hier geht es vor allem um die eigenen Zahlen. Sie sind gut, aber es geht noch besser.

Wettlimits sind bei erfolgreichem Sportwetten ein Problem. Wie ist deine Erfahrung mit Wettlimits bei Buchmachern?
Das Problem betraf mich damals wesentlich mehr, wurde aber auch nie richtig ernst. Es war ganz einfach: ich kannte alle Buchmacher persönlich, sprach praktisch immer nur mit dem Chef. Da gab es einfache Abmachungen: entweder, du glaubst an deine Zahlen, dann solltest du darauf auch (ordentlich) Kohle annehmen. Wenn du nicht an deine Quote glaubst, sondern stattdessen davon ausgehst, dass du gegen mich verlierst, kein Problem : kauf dir meinen Service. Dann nahmen sie ordentliche Beträge an — oder erwarben meinen Service. Alles gut.
Heute betrifft es mich nur insofern, als ich sagen kann: der Wert meiner Zahlen ist begrenzt. Wenn sie gut sind und sich durchsetzen, dann reagiert der Markt darauf. Also kann man nur bis zu einem gewissen Limit Geld unterbringen (und entsprechend auch nur einen Service anbieten; es können nicht alle reich werden). Das heißt: wenn einer Geld dafür bezahlt, um es spielerisch zu nutzen, lohnt sich nur ein gewisser Betrag dafür, beziehungsweise nur eine kleine Gruppe von Leuten, die diesen zusammentragen. Sollten es mehr werden: die Letzten beißen die Hunde.

Deine beste Wette aller Zeiten?
Spontan würde ich drei nennen: das war einmal Basel gewinnt beim HSV, UI-Cup 1999, für eine Quote von 8.0. Das ist mir allerdings als Basiswette nur so gut in Erinnerung geblieben, weil das gesamte System, in welchem das Spiel untergebracht war, fast komplett eintraf - mit auch weiteren guten Quoten. Das war ein sehr stattlicher Gewinn, der fast die Höchstauszahlung sprengte. Dann war es das Spiel Real Madrid - Odense, bei welchem ich auf Odense für eine Quote von 60 gesetzt hatte. Das Kuriose: ich hatte dieses Spiel als Bank! Aber nicht etwa, weil ich so sicher war, dass es kommen würde, sondern vielmehr, weil es darum ging, den entsprechenden Geldbetrag darauf unterzubringen. Das ging optimal auf diesem Weg. Ich hatte ein wenig spekuliert, dass Real bei einem Spielstand von 0:1 in der letzten Minute nichts mehr riskieren würde, da das Hinspiel 2:1 für sie ausging, das 0:1 also nicht „weh täte“. Odense gewann 2:0 in der letzten Minute — Real war sogar raus! Für die Wette egal. Das brachte ordentlich Kohle. Auch sehr gut in Erinnerung ist ein Sieg von Panathinaikos bei Ajax. Die Quote war damals 20.0. Ich hatte Panathinaikos im Spiel davor gegen eine deutsche Mannschaft gesehen (ich bin fast sicher: das war auch der HSV). Die waren so unglaublich stark. Die 20.0 war eh zu hoch, hätte mein Computer gesagt. Aber mit dem zusätzlichen „Wissen“, wie gut die eigentlich sind? Panathinaikos gewann — Geld regnete herein. Man ist bei solchen Tipps eben zusätzlich ein wenig stolz. Aber es gab auch sonst noch viele mehr, die sehr gut waren.

Und die schlechteste Wette?
Es gab natürlich eine Vielzahl schlechter Wetten, keine Frage. Oft wusste man davon nicht. Aber drei könnte ich hier dennoch anführen. Es gab mal das Spiel Sturm - Rapid. Da wurde in den Interviews vor dem Spiel schon davon gesprochen, dass das Spiel manipuliert wäre. Darauf mussten Trainer und Spieler antworten. Das hatte die Runde gemacht. Die irrten ein wenig rum in den Antworten. Ich wollte nicht daran glauben, dass sie öffentlich diskutieren können über eine Manipulation und diese dann eingehalten wird. Ich setzte also Sturm, gegen die Manipulation, dass sie nicht verlieren würden. Sie verloren aber, mit 1:2. Wie blöd kann man sein? Genau so ein Spiel gab es mal in Deutschland. Das war kurz nach dem Hoyzer Skandal. Da sprachen alle davon, dass es bei dem Spiel Lautern gegen Frankfurt nicht mit rechten Dingen zuging. Da waren einige Spieler unter Verdacht. Der Markt spielte verrückt. Ich entschied: ich spiele Lautern, gegen die Manipulation. 11.000 Euro. Die waren futsch. Frankfurt gewann, „vorschriftsmäßig“. Genau so blöd war ich bei Dänemark gegen Schweden. Die Welt wusste: bei 2:2 sind BEIDE weiter, egal, wie Italien gegen Bulgarien spielt. Ich zahlte den purzelnden Kurs von 3.4 auf das 2:2 (bei betfair). Das Spiel endete 2:2 — hätten Sie´s gewusst?

Welche Ziele hast Du, was möchtest Du mit Deinem Service und der Weitergabe von Wissen erreichen?
Im Grunde möchte ich einfach nur als „wahrer Experte“ Anerkennung finden und am liebsten mein Wissen sogar öffentlich preisgeben können. Hierzu gehören sowohl meine mathematischen Modelle, die durchaus eine wissenschaftliche Anerkennung verdienen, als auch mein Wissen und Verständnis vom Fußball. Man könnte hervorragend und für Jedermann beispielsweise mal - eben öffentlich — den Wettmarkt erklären, die Berechnung der Chancen, vernünftige Vorschauen, gar sogar Tipps abgeben, die korrekt abgerechnet werden, beispielsweise in einer wöchentlichen Sendung bei Sky. Das würde dem Sender helfen, es würde dem Fußball helfen und es käme jedem Zuschauer zugute. Dieser könnte sowohl den Wettmarkt kennen lernen als ein faires Geschäft, sich dort selbst versuchen — oder auch einfach nur so gut unterhalten werden.
Allgemein kann ich nur feststellen: ich möchte mein Wissen nicht ungenutzt und ohne es weiter zu geben mit ins Grab nehmen. Da lässt sich was draus machen. Zu Jedermanns Nutzen.
Im Video spricht Dirk Paulsen über seinen Werdegang, insbesondere über die Zeit in der er sich zum Wettprofi entwickelte.
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Artikel von Dirk Paulsen erscheinen auch im Wettforum Magazin in den Rubriken Wetttipps und Wettstrategien. Die aktuellen Links:
Aktuelle Wetttipps von Dirk Paulsen werden auch hier im Thema verlinkt, einfach runter scrollen und die Seiten durch klicken.

Über den Autor Dirk Paulsen

Dirk Paulsen auf Youtube
 
Also ein paar Fragen hätte ich schon, wenn die zu weit gehen, braucht Herr Paulsen ja nicht zu antworten:

- Was ist ca. dein Jahresumsatz und ROI mit Sportwetten?
- Was war der höchste je erzielte Gewinn mit einem Ereignis?
- Wickelst du das alles von Deutschland aus ab? Und wenn ja hast du schonmal überlegt ins Ausland zu gehen, weil man da zum wetten eventuell bessere Voraussetzungen hat?
- Bist du der User Halvar? :mrgreen:
 
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Reaktionen: Halvar
Haben Sie ein Gewerbe angemeldet? Führen Sie Einkommensteuer ab? Wenn nicht, warum suchen Sie so penetrant den Weg in die Öffentlichkeit (siehe Interviews mit Zeit, Tagesspiegel, Vice u.v.m., mehrteilige Reportage bei Bild.de, eigene Homepage, Social Media, diverse Blogs, YouTube Videos etc., Blog im Wettforum)? Pokerspieler Eddy Scharf wurde die mediale Präsenz schließlich zum Verhängnis. Vielen Dank.
 
Also ein paar Fragen hätte ich schon, wenn die zu weit gehen, braucht Herr Paulsen ja nicht zu antworten:

- Was ist ca. dein Jahresumsatz und ROI mit Sportwetten?
- Was war der höchste je erzielte Gewinn mit einem Ereignis?
- Wickelst du das alles von Deutschland aus ab? Und wenn ja hast du schonmal überlegt ins Ausland zu gehen, weil man da zum wetten eventuell bessere Voraussetzungen hat?

1) Seit einigen Jahren arbeiten wir nur noch in einer Gruppe zusammen. Ich bin der Mann für die Zahlen. Wetten tun andere. Arbeitsteilung nennt man das. Das Wetten selbst ist heutzutage eine eigene Wissenschaft geworden. Man muss die Quotenbewegungen gut im Auge behalten, die Zeitpunkte für das Platzieren von Wetten bekommen mehr und mehr Bedeutung und auch das Livewetten ist auf dem Vormarsch. Ich bleibe aber bei meiner "Kernkompetenz": der Mann für die Zahlen.

2) Es gab eine Menge guter Wetten, damals noch, vor allem in Systemwetten. Wenn sich dann mal eine Anzahl von Spielen zusammen sammelte -- in einer dieser Systemwetten --, kamen schon oft hohe Beträge heraus, bei häufig kleineren Einsätzen. Sehr besonders sind mir drei Spiele in Erinnerung geblieben, bei denen die Quote und das Gesamtpakte (das heißt: die Parallelspiele dazu) passten: der FC Basel gewinnt beim HSV (Quote 8), UI-Cup, Odense gewinnt bei Real Madrid (Quote 60) und Panathinaikos gewinnt bei Ajax (Quote 20). Dann bekommt man hier und da auch über 100.000 zurück.

3) Ins Ausland zu gehen war nie eine Überlegung, Schließlich habe ich hier Familie, mit vier Kindern, die ich nicht entwurzeln wollte. Allerdings haben tatsächlich etliche Partner dies getan. Hat aber, für mich, auch Vorteile, die von dir genannten nämlich: das Wetten selbst ist kein Problem für mich (ebenfalls in Antwort 1 enthalten).

Haben Sie ein Gewerbe angemeldet? Führen Sie Einkommensteuer ab? Wenn nicht, warum suchen Sie so penetrant den Weg in die Öffentlichkeit (siehe Interviews mit Zeit, Tagesspiegel, Vice u.v.m., mehrteilige Reportage bei Bild.de, eigene Homepage, Social Media, diverse Blogs, YouTube Videos etc., Blog im Wettforum)? Pokerspieler Eddy Scharf wurde die mediale Präsenz schließlich zum Verhängnis. Vielen Dank.

Ich suche den Weg an die Öffentlichkeit und habe dies sowohl angekündigt als auch umgesetzt als auch begründet. Ob und inwieweit ich ihn gefunden habe, ist nicht notwendigerweise von mir zu beurteilen.
Ich habe dies aber nicht ´penetrant´ beabsichtigt. ´Sie suchen den Weg an die Öffentlichkeit und Sie tun dies PENETRANT.´
Mit diesem Wort bringen Sie eine Bewertung in die Argumentation, mit welcher eine Auseinandersetzung vom Zaun gebrochen werden soll. Diese müssten Sie bitte mit sich selbst führen, oder vielleicht einen anderen ´Streitpartner´ dafür suchen? Nach meiner Beobachtung gibt es da jede Menge Bereitwillige. Wie wäre es mit dem Nachbarn? Das klappt eigentlich recht zuverlässig -- wenn man es drauf anlegt.
 

Vielleicht möchten Sie sich in diesem Thread zu Ihren Erfahrungen mit dem FA äußern: https://www.sportwettenvergleich.net/wettforum/div...tausch-gesucht

Ich spreche nicht nur für mich, sondern für eine größere Gruppe, die gerne verstehen würde, wie man trotz medialer Präsenz in Deutschland über 30 Jahre lang von Sportwetten leben kann, ohne vom FA behelligt zu werden, obwohl relevante Informationen nur einen Mausklick entfernt liegen. Gerne auch per PM.
 

Zur Ergänzung:

"Der Fall Eddy Scharf sei aber anders gelagert. Die Veröffentlichung der Turnierergebnisse im Internet, die mediale Präsenz bzw. Vermarktung des Klägers, seine Tätigkeit als Kommentator, Autor eines Pokerblogs und seine Eigenschaft als Hauptdarsteller einer Poker-DVD seien Anzeichen für eine Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr."
https://www.pokerolymp.com/83425/pok...harf-liegt-vor

Wenn mediale Präsenz, die Selbstvermarktung, der Unterhalt eines Blogs und ähnliche Tätigkeiten potentiell als Merkmale für die Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr angesehen werden könnten, frage ich mich, warum Sie dieses Risiko eingehen?

Der Bundesfinanzhof hat schließlich auch festgestellt:
"26 ee) Eine Teilnahme des Klägers am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr scheidet auch nicht deshalb aus, weil das Turnierpokerspiel ein Glücksspiel wäre, dem es an einer Verknüpfung zwischen Leistung und Gegenleistung fehlen würde."
https://www.bundesfinanzhof.de/de/en...TRE201510277/#

Woher nehmen Sie die Sicherheit, dass Ihnen steuerlich kein Ärger droht?
 
Das Finanzamt macht mir derzeit eine Menge Ärger. Es geht aber nicht um Wettgewinne, für welche es Geld haben will, es geht um eine angebliche Beratungstätigkeit -- einem Zitty-Artikel entnommen --, mit welcher ich ´sicheres Geld´ verdient haben soll. Dies ist zwar lächerlich -- wer zahlte denn Geld für schlechte Tipps? Die bekommt JEDER hin?! --, aber es ist dennoch etwas, zu dem ich Stellung beziehen muss. Ansonsten habe ich auch 20 Jahre lang eine Firma gehabt, über welche ich viele Einnahmen erzielt habe, auch mit dem Geschäft insgesamt. Dass ich es nicht mehr so mache -- oder eine zeitlang nicht gemacht habe -- hat aber andere Gründe, die zu erläutern hier etwas weit führen würde. Es geht auf jeden Fall nicht um geplante oder erzielte Steuerhinterziehung. Das "Risiko" gehe ich nicht ein. Sollte ich damit zusätzliche Einnahmen erzielen, wären diese selbstverständlich steuerpflichtig. Derzeit deklariere ich sämtliche anderweitig erzielten Einnahmen. Für Wetteinnahmen gilt weiterhin, dass sie nicht steuerpflichtig sind.

Eddy Scharf: der Fall ist interessant, aber genauso individuell wie mein eigener gelagert. Ich zahle Steuern. So fängt es mal an. Und ich plane, jegliche zusätzlichen Einnahmen auch weiterhin anzugeben. Wettgewinne bleiben Wettgewinne und sind in ihrer Art weiterhin nicht steuerpflichtig. Im Übrigen plane ich seit 1985 etwa, dem Staat gegenüber einen Nachweis zu führen, dass bestimmte Spiele KEINE Glücksspiele, sondern eben Geschicklichkeitsspiele sind -- das gilt für eine höhere Vielzahl von veranstalteten Spielen als man gemeinhin annimmt und man könnte theoretisch sogar Lotto hier anführen, zur Verblüffung einer hohen Vielzahl von Menschen, die eine solche Aussage von einem denkenden Menschen, der noch dazu behauptet, etwas von Mathematik zu verstehen, nicht erwarten würden, und dennoch gibt es eine Möglichkeit, selbst Lotto als Geschicklichkeitsspiel zu betreiben. Dies hätte zwar vielleicht den Nachteil, dann sämtliche Einnahmen deklarieren zu müssen, aber den riesigen Vorteil, endlich gesellschaftliche Anerkennung zu finden. Einfache Begründung: es gibt wohl noch immer "beliebte" und "unbeliebte" Zahlen, die getippt werden. Man muss natürlich auf die "unbeliebten" setzen. Das erhöht nicht die Siegchance, sondern es verbessert die Auszahlungssumme.
 
Lotto als Geschicklichkeitsspiel....naja.
Welche Zahlen kommen ist jedenfalls Zufall. Genauso wie bei Roulette.
Einzig die Höhe des potentiellen Gewinns kann man u.U. beeinflussen, indem man unbeliebte Zahlen tippt...6 Richtige, die man alleine erzielt, ergeben natürlich wesentlich mehr Profit, als wenn man diesen Gewinn teilen muss....
 
Der Dirk ist ein erfolgreicher Wettprofi, das ist ja bekannt. Sein genaues Geschäftsmodell verrät er natürlich nicht, warum sollte er auch. Ob nun tausend oder mehr Leute von ihm Tipps kaufen wird er nicht sagen. In den Interviews sagt er viel aber das wesentliche versucht er zu umschreiben, das bleibt sein Geheimnis. Genau so wie seine Datenbank die er als Mathematiker und Informatiker nach eigenen Ideen erstellt hat und die nur er befüllen kann. Diese Wahrscheinlichkeitsrechnungen bringen halt mittel und langfristig den Erfolg. Wettprofi ist einer der sonst keiner Arbeit nachgeht und davon lebt und das ist bei ihm der Fall. Das hier manche Postings ein wenig negativ sind finde ich eigenartig. Wenn hier ein wirklich guter vorbei schaut kann das niemals schlecht sein und Neid so einer vorhanden ist sollte man aussen vor lassen.
 
Dirk hab mit Camillo vor etwa 20 Jahren in Graz zeitlang für dich Systemwetten

vor Ort plaziert....kann nur sagen ordentliche Einsätze und IMMER Values

überall rausgepickt der gute Dirk bzw seine Programme! [[respect]]

Entspricht es auch den Tatsachen,daß du seinerseit ein Jobangebot als

Chefbuchmacher für den damals neuen Oddset ausgeschlagen hast mit

der Begründung du nimmst ihnen lieber Geld weg? [[help]]:mrgreen:[[yo]]
 
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Im Übrigen plane ich seit 1985 etwa, dem Staat gegenüber einen Nachweis zu führen, dass bestimmte Spiele KEINE Glücksspiele, sondern eben Geschicklichkeitsspiele sind --
Dies hätte zwar vielleicht den Nachteil, dann sämtliche Einnahmen deklarieren zu müssen

Damit liefern Sie dem ermittelnden Finanzbeamten bzw. Staatsanwalt die Begründung, warum Ihre Einnahmen aus Sportwetten steuerbar sind bzw. eigentlich sein müssten, frei Haus.


Für Wetteinnahmen gilt weiterhin, dass sie nicht steuerpflichtig sind.

So verkürzt kann man das nicht im Raum stehen lassen, siehe den in #5 genannten Thread, wo das Thema in seiner Komplexität zumindest mal angerissen wurde. Theoretisch könnte sich die rechtliche Lage mit einem Präzedenzfall schlagartig ändern. Beim Poker war dieser Präzedenzfall Eddy Scharf, der einen regelrechten Exodus unter deutschen Pokerspielern auslöste. Zwar gibt es gute Gründe, warum sich Sportwetten, insbesondere reines Online-Wetten, einkommensteuerrechtlich von Turnierpoker unterscheidet, aber die ultimative Sicherheit, dass Einnahmen aus professionellem Sportwetten in jedem Fall steuerfrei wären, gibt es schlicht nicht. So könnte die individuelle Qualifikation des Spielers maßgebend sein, das "Gesamtbild der Verhältnisse", die Frage, ob "der Rahmen der privaten Vermögensverwaltung" überschritten wurde, "strukturell-gewerbliche Aspekte", "Umsatz" und eben die "mediale Präsenz" und die "Vermarktung der eigenen Person und Fähigkeiten". Diese Aspekte rückten laut BFH "in der Gesamtschau" der Beurteilung "in den Vordergrund". Andere Aspekte, die gegen eine Besteuerung von Turnierpoker gesprochen hätten, wurden hingegen vernachlässigt. Die gleichen Argumente könnte man auch auf professionelles Sportwetten anwenden, ganz egal wie stark sich die beiden Spiele in der theoretischen Betrachtung steuerrechtlich voneinander unterscheiden mögen.

In Gesprächen mit anderen prof. Spielern, aber auch in der eigenen Selbstreflexion, stelle ich immer wieder fest, wie sehr dieses Thema ignoriert, verdrängt oder eine Diskussion mit Verweis auf die sieben Einkunftsarten für unzulässig erklärt wird. Um erst gar nicht auf dem Radar der Steuerfahnder zu landen, halte ich es für sinnvoll, sich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Von diesem Standpunkt aus kann ich Ihren Öffentlichkeitsdrang nicht nachvollziehen. Vielleicht verstehen Sie nun besser, worauf ich ursprünglich hinaus wollte.
 
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soweit ich Herrn Paulsen richtig verstanden habe, wettet er schon seit langem nicht mehr direkt. Er hat seine Algorithmen und lässt andere wetten. Damit macht er sein Geld, das er laut seinen Angaben dann ordnungsgemäß versteuert (vmtl. als Consulting o.ä.).
Somit stellt sich die Frage nach der Versteuerung von Wettgewinnen für ihn nicht. Das machen wohl einige so, manche wetten auch aus dem Ausland.
Du solltest dich an einen fachlich versierten Steuerberater wenden, der könnte dir da weiterhelfen.
 
Geht dich doch gar nichts an, wie genau jemand seine Wettgewinne hier versteuert. Falls du was von einem Wettprofi wissen möchtest, hättest du z.B. bei Dirk Paulsen oder einigen wenigen anderen hier mal höflich per PN mal nachfragen können. Dir geht's aber eher anscheinend darum, dich aufzuspielen. Zurück zum Sportwetten-Thema, würde ich vorschlagen.
 
Entspricht es auch den Tatsachen,daß du seinerseit ein Jobangebot als

Chefbuchmacher für den damals neuen Oddset ausgeschlagen hast mit

der Begründung du nimmst ihnen lieber Geld weg? [[help]]:mrgreen:[[yo]]

Nein, das stimmt nicht. Wenn etwas stimmt, dann wäre es dies: ich habe mich immer auf meine eigenen Zahlen gestützt und meinem Ansatz vertraut. Ich habe zugleich jedermann angeboten, auf diese Zahlen und meine Hilfe zurückgreifen zu können. Natürlich: bei entsprechender, auszuhandelnder Bezahlung.

Falls so ein Mythos entstanden wäre, dann ginge er auf diese Aussage zurück: wer kein Interesse an meinen Zahlen hat, der darf gerne auf seine eigenen Zahlen vertrauen. Nur möge er bitte im direkten Zweikampf auch nennenswerte Beträge auf diese seine Zahlen annehmen. Wenn er es tut, dann ist alles gut. Dann haben wir einen fairen Zweikampf, in denen der Bessere gewinnen möge. Dass das Pendel vielleicht häufiger zu meiner Seite ausschlug, könnte einen kleinen Hinweis geben, wer tatsächlich "besser" gerechnet hat. Könnte aber auch Glück gewesen sein. Inhaltlich habe ich das so gemeint, ab und an habe ich andere Ausdrucksweisen dafür gewählt, die ich aber aufgrund meiner eingetretenen Altersmilde heute nicht mehr verwenden würde. Mythen können dennoch dadurch entstehen (vielleicht durch die alternative Ausdrucksweise, vielleicht aber auch durch die Tatsache, dass...

Bezüglich der Behauptung "ich würde es nicht verraten" und "an wie viele tausende ich meine Zahlen weiter geben" kann ich nur dies und so richtig stellen: ich habe erst vor ziemlich genau einem Jahr, vor der Saison 2019/2020 beschlossen, nicht mehr exklusiv arbeiten zu wollen. Dafür gab es mehrere Gründe. Seither habe ich zum größten Teil mein Wissen gratis weiter gegeben, in den von mir überall und wieder und wieder genannten Absichten:
a) ich möchte gerne mein Fußball Wissen und Verständnis auf andere Art einbringen können. Dieses Verständnis geht tiefer und weiter als alles, was man in den Medien darüber zu hören bekommt. Insofern wäre es aus meiner Sicht ziemlich gewisslich auch für eine breitere Masse interessant, welche ich damit adressiere, die aber zum Großteil noch nichts davon weiß, was man so alles entdecken kann in dem Spiel. Das geht in alle möglichen Richtungen. Aber, um ein kleines Beispiel nur zu nennen: man kann mithilfe der Spielstatistiken nachweisen, dass es grundsätzliche "Fehler" in dem Spiel gibt, die geeignet sind, den Zuschauer ein geringeres Unterhaltungspotenzial zu bieten, als es möglich wäre. Diese "Fehler" beziehen sich vor allem auf Regeln und deren Auslegung, und dies war nur EIN Beispiel.

b) ich habe eine ziemlich gute wissenschaftliche Arbeit geleistet. Diese ist nicht nur für den Sport, geschweige denn speziell für den Fußball wertvoll, sondern eher für die Mathematik oder eben die Wissenschaft. Dies möchte ich irgendwann einmal der Welt verständlich machen.

c) ich möchte das Wetten aus dem Zwielicht befördern, in welchem es sich weiterhin befindet. Dies könnte für jedermann ein erheblicher Zugewinn sein. Auch für uns alle hier, im Fußball und in dem Geschäft. Das ist ein sehr dringendes Anliegen, welches im Grunde auf bereits 1985 gewonnene Erkenntnisse zurückgeht: fast alle Spiele, die um Geld gespielt werden, sind Geschicklichkeitsspiele. Ein sehr wichtiger Grundsatz dabei. Der "Geschicktere" gewinnt jedoch keineswegs immer -- was jedoch grundsätzlich für die Existenz des Geschäfts vorteilhaft ist. Täte er es mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit (wie beim Schach zum Beispiel), so wäre dies dem Fortbestand des Geschäfts abträglich. Aber, noch einmal dringend anzumerken: fair bleibt es, so oder so. Nur scheint man dies weltseitig nicht einzusehen. Insofern besteht Aufklärungsbedarf, den ich gerne liefern möchte.

Im Schach verdienen nur sehr wenige daran, trotz nachweislich klar überlegener Klasse und trotz potenziell gigantischer Leistungen. Dennoch schwierig, dies in Geld umzusetzen. Der Grund ist die größere Vorhersehbarkeit des Siegers. "Der Bessere gewinnt". "Das ist doch langweilig". So etwa das Motto.

Über den Autor Dirk Paulsen

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Die Frage ist: Wer hat die Deutungshoheit darüber?

Wer legt fest, ob für die Frage, Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel, die Fähigkeiten Einzelner oder des Durchschnittsspielers maßgebend sein sollten?

Wo sehen Sie ein Problem? Ich erkläre es für Geschicklichkeitsspiele und kann den Geschicklichkeitsanteil sogar mathematisch nachweisen. Der Gesetzgeber hat eine mangelhafte Auffassung davon.
 
Wo sehen Sie ein Problem? Ich erkläre es für Geschicklichkeitsspiele und kann den Geschicklichkeitsanteil sogar mathematisch nachweisen.

Ich sehe die Grenzen einer Charakterisierung von Sportwetten als Geschicklichkeitsspiel darin, dass der Anteil der Spieler, deren Erfolg überwiegend von Geschick abhängt, eine kritische Marke nicht überschreiten darf, damit das System nicht kollabiert (trifft v.a. zu auf Anbieter mit schlechtem oder nicht vorhandenem Risk Management) bzw. aufgrund der Begrenztheit der Märkte durch vorgegebene Einsatzlimits mit einsatzsensitiver Anpassung der Quoten ein bestimmter Anteil von erfolgreichen Spielern de facto gar nicht überschritten werden kann.


Der Gesetzgeber hat eine mangelhafte Auffassung davon.

In dem Punkt stimme ich mit Ihnen überein. Vor allem die Rechtsprechung der letzten Jahrzehnte zu dieser Thematik war hanebüchen bis beängstigend. Der Klassiker: Das Bundesverwaltungsgericht urteilte im Jahr 2001 (6 C 2/01), dass „niemand die Fähigkeit hat, vor Beginn eines sportlichen Wettkampfs mit dem Anspruch auf objektive Richtigkeit das Ergebnis vorherzusagen, solange keine unzulässige Manipulation vorliegt.“ Sportwetten seien demnach als Glücksspiel zu betrachten.
Diese Bewertung zeugt von einem grundlegenden Mangel an Verständnis über die Mechanik von Sportwetten, wie er in der Bevölkerung weit verbreitet ist. Insofern unterstütze ich Ihr Engagement ausdrücklich. Es wäre nur begrüßen, wenn Sportwetten als Profession anerkannt und aus der rechtlichen Grauzone herausgeholt würde.
Andererseits hat der Status Quo auch seine Vorteile.
 
Anm: Bei uns in Österreich hat der Gesetzgeber diese mangelhafte Auslegung nicht. Bei uns sind Sportwetten seit jeher als Geschicklichkeits- und NICHT als Glücksspiel judiziert und das seit ich selbst wette (1982) und auch schon davor. Die wohl richtige Auslegung!

Unter türkis-blau war anderes in Planung: https://www.sn.at/wirtschaft/oesterr...erung-90037639
Von einer "Einbeziehung der Online-Sportwetten in das Glücksspielgesetz" war die Rede. Jetzt hat die Regierung "zum Glück" andere Baustellen. Ich fürchte, dass das Thema wieder aufflammen wird sobald andere Krisen vorbei sind.
 
Gedanken zum Thema Livewetten.

Livewetten sind tatsächlich eine eigene Welt. Dies spürt man spätestens dann, wenn man zum Beispiel ein Spiel „ausgelassen“ hat – also keinen Tipp abgegeben, entweder, weil man zu spät war, weil man nicht ganz sicher war, weil man es einfach vergessen hat, oder, als letzte Möglichkeit, dass man das Spiel eh gar nicht wetten wollte aber es nun schaut und sich denkt: vielleicht geht ja live was? --, und das Spiel nun einfach live „bespielen“ möchte. Sollte man nämlich eine vorgezeigte Richtung haben – „ich möchte gerne Darmstadt haben in der Partie gegen Kiel aber der Kurs reicht mir nicht ganz oder ich bin nicht hundertprozentig überzeugt, aber wenn, dann ginge nur Darmstadt und sonst gar nichts; aber immerhin habe ich ja live nun die Chance und vielleicht bekomme ich ja nach zehn Minuten den Kurs, den ich gerne hätte?“ --, dann wird man recht bald bei Ansicht der Bilder eine völlig andere Sicht einnehmen. Es ändert irgendwie alles, sobald die da loslegen. Sollte man sich nun noch parallel mit den ständig sich entwickelten Kursen beschäftigen, dann gerät man sehr bald in arge Zwiespälte: „Äh, wen oder was wollte ich eigentlich nochmal und warum sollte ich, ausgerechnet jetzt..., und Kiel sah gar nicht mal so schlecht aus, vielleicht sollte ich die? Die hatten eben einen Riesen und irgendwie fühlt es sich nach over an, vielleicht sollte ich da mal schauen? Ach, und überhaupt, wie sind denn die Spielstatistiken? Kiel hat 62% Ballbesitz und schon drei zu null Ecken? Wieso wollte ich eigentlich Darmstadt? Aber guck mal: der Kurs geht ja richtig hoch auf Darmstadt, also doch wieder? Nee, ich weiß einfach nicht.“

Wer all diese Gefühle, Gedanken, Überlegungen – teils rational, teils irrational – nicht kennt, dem kann man nur die besten Glückwünsche überreichen und das Zertifikat „Lizenz zum Livewetten mit perspektivisch guten Gewinnaussichten“ überreichen. Es ist eine eigene Welt. Wer sich in dieser zurechtfinden möchte, der sollte schon zuvor eine klare Strategie haben. Aber: außer dieser Strategie muss man eben auch eine eiserne Disziplin und ein klares Konzept, was das money management angeht, haben. Denn: wenn man in jeder Sekunde eine weitere Wette abgeben kann, dann birgt das schon, gerade für den „Heißläufer“, die enorme Gefahr, in einem einzigen Spiel mehr oder weniger pleite zu gehen. Möglich ist es – und das sollte man immer berücksichtigen. Abgesehen von den paar Geschichten, die darüber bekannt geworden sind (so sehr sich die Betroffenen auch schämen oder so ungern sie je darüber berichten würden).

Falls man nun nach der tatsächlich gewinnversprechenden Strategie fragen sollte, dann trifft man zunächst auf diese Überlegungen: inwieweit hätte ein optischer Eindruck oder ein paar Minuten Spielzeit, gerade in der Anfangsphase, tatsächlich einen Einfluss auf die Eintrittswahrscheinlichkeiten oder treten diese oder jene Ausprägungen nur zufällig auf? Das heißt: eine Mannschaft ist Favorit, kommt aber in der Anfangsphase (siehe Bayern – Lyon) arg in Schwierigkeiten: hat Lyon nun bessere Chancen als vorher, haben sie einen selbst und Bayern nur kurzzeitig „überrascht“ oder war das gar alles „völlig normal“ und gehört einfach dazu? Kommt schon mal vor, dass die auch ne Chance haben? Sollte man nun Lyon nehmen, nach den Eindrücken? Der Kurs, die line sind aber gefallen? Oder sollte man jetzt erst recht Bayern nehmen? „Die werden schon noch kommen. Der Kurs ist gut jetzt, das war nur ein Strohfeuer von Lyon.“ Viele komplexe Überlegungen, aber auch gute Antworten, womöglich die „richtige Reaktion“ darunter?

Es gibt diese „vernünftigen“ Strategien: man schaut nur das Spiel und lässt sich nicht ablenken. Man sollte natürlich schon einen gewissen Fußball-Verstand mitbringen und eine gewisse Erfahrung, was den Fußball oder auch speziell diese Liga angeht. Sprich: EIN EINZELNES Spiel zu schauen ist deutlich weniger effektiv als Woche für Woche eines derselben Liga zu schauen. Man lernt die Mannschaften, auch im Vergleich zueinander, kennen und kennt in etwa das Liganiveau. Man schaut also nur dieses eine Spiel und versucht, irgendetwas zu erkennen, was einem helfen könnte. Man kennt natürlich darüber hinaus auch die Ausgangsquoten von vor dem Spiel, ideal natürlich im Abgleich mit den eigenen Einschätzungen (zurück zum Kiel – Darmstadt Beispiel: die line ist +0.5, der Kurs ist 1.98; das weiß man; man selbst hätte ihn schon etwas niedriger; also wenn ginge nur Darmstadt, pregame). Nun trifft man irgendwann eine Entscheidung, was einen interessieren könnte. Dies sollte aber unter keinen Umständen so verlaufen, dass man UNBEDINGT wenigstens EINE Wette platzieren möchte. Sondern man geht nüchtern und neutral heran. Bevor man eine Entscheidung trifft, sollte man sich zugleich Gedanken machen, für welchen Kurs man das spielen möchte, was man sich gerade ausgesucht hat. Es sollte sich einfach so ergeben. Kein Druck von irgendwoher, kein Zeitpunkt, den man sich vorgibt („Wenn ich jetzt nicht spiele, dann geht es bald gar nicht mehr...“ oder so was). Man schaut dann, welchen Kurs man bekäme und vergleicht ihn mit dem, den man mindestens haben wollte. Ist der Kurs gut genug, kann man es spielen. Und man sollte nur die eine Wette und nicht einander wiedersprechende Wetten etwa machen. Der eine Tipp, aufgrund dieser und jener Beobachtungen und Überlegungen. Fertig.

Diese Strategie dürfte eh keiner so einhalten. Insofern: es wäre zwar ratsam, es wäre auch wünschenswert und vielleicht sogar einträglich. Aber gerade in der heutigen Zeit, in der alles immer schneller und schneller gehen muss und eh praktisch jeder viele Dinge gleichzeitig tut, das Handy klingelt, man noch dies und das schauen wollte, hier gerade Anpfiff in Finnland ist und dort zwei wichtige schwedische, Spiele kurz vorm Abpfiff stehen, noch dazu bei günstigem Zwischenstand, man überhaupt noch die Regionalligen durchschauen wollte, und hier noch eine Mail reinkommt, dort eine Skype Nachricht und hier eine sms und eine WhatsApp – nein, so wird das nichts.

Selbst wenn zunächst eine ganze Menge Verwirrung und der klügste Rat erscheinen mag: „Livewetten? Ohne mich! Lass die Finger davon!“ kann man durchaus eine Menge mehr entdecken. Hier sollte das nur mal angerissen werden und ein wenig aufgezeigt werden, wie vertrackt und verführerisch und letztendlich auch schwierig es ist. Es gäbe auch zusätzliche noch viele praktische Beispiele zu erzählen, über Kursentwicklungen und Möglichkeiten, da irgendwie zu profitieren. Eine andere Welt gegenüber dem pregame Wetten bleibt es aber. Und durchaus gewagt, es auf diesem Wege zu probieren. Andererseits zumindest so viel versichert: die Chance, Fehler zu finden ist sogar größer als pregame.

Wie seht ihr das? Macht ihr mehr Gewinn mit Livewetten oder pregame?

Dirk Paulsen auf Youtube
 
Gedanken zum Thema Livewetten.

Wie seht ihr das? Macht ihr mehr Gewinn mit Livewetten oder pregame?

Dirk Paulsen auf Youtube

Mehr Gewinn pregame weil da Wetten dabei sind die auch höher gespielt werden
als die Livewetten. Darum ist der Vergleich eigentlich nicht gut. Aber live ist grundsätzlich super weil es Quoten gibt die du sonst nicht so leicht findest. Man muss es nur erwarten können und ein wenig standfest sein und beim ersten Lüftchen das einem entgegen bläst nicht umkippen. Wenn pre die Quoten schlecht sind spielt man nicht und wartet was sich live entwickelt, im besten Fall spielt man halt gar nicht, aber dieser Meinung bist du ja auch. Ein starker Beginn wie von Lyon im Bayern Spiel speziell wenn sie aus diesen Chancen die Tore nicht machen zeigt eigentlich das sie nicht gewinnen können. Starke 20 Minuten sind noch lange keine starken 45 Minuten und schon gar nicht starke 90 Minuten. Umstellungen zur Pause haben oft auch größere Auswirkungen auf den weiteren Verlauf. Aber der interessanteste Bereich ist bei knappen Spielen immer das Finish. Wenn eine sehr gute Mannschaft knapp hinten ist dann schlagen die oft spät zu, die Quote ist dann auch dementsprechend. Live gibts schon gute Sachen aber auch vieles was unbrauchbar ist. Aber da muss jeder für sich das richtige finden.
 
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Leserbrief an Sky

Nein, eine direkte freundliche Anrede im Sinne von „höchst geschätztes Sky Team“ fiele mir nicht ein. Eher dann schon in die Richtung „allerwertestes Sky Team“ – im Sinne von „ja mi leckts am Oasch“ (Oasch darf man doch sagen? Es wäre doch nur der Allerwerteste...).

Neulich mal wieder einen echten Leserbrief geschrieben, ebenso ein Bekannter, welchen ich extra darum bat. Ergebnis: los. Ich meine: ergebnislos. Es kommt einfach keine Antwort. Man kann sich kurz fassen oder ausführlich werden. Nix.
Die kurze Version: liest man rasch, ja, danke für Ihre Mühe und Ihr Interesse, wir melden uns gerne zurück, wenden Sie sich ruhig an NN. Wir haben Ihren Einwand zur Kenntnis genommen. Herzlichst ... Sky.

Ausführlich: sehr bald eine Rückmeldung, danke, wir kümmern uns drum, wir interessieren uns für unsere Kunden und deren Wünsche, wir leiten das direkt weiter an einen Zuständigen, welcher sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen wird. Was auch immer. Aber die Antwort ist immer gleich: nada, niente, nichts, Schweigen im Walde. Ruder mit den Armen, schreib dir die Finger wund, denke gründlich nach, zahle schön immer deine Abo-Gebühren – aber ansonsten rutsch mir den Buckel runter und „kiss me backside“. Motto: nach mir die Sintflut – nur dürfte das „nach mir“ ziemlich bald eintreten.
Keine Championsleague mehr. Toll, am 12.8.2020 durften wir die Runde fröhlich labernd erleben, aber Bilder? Die gab es nur bei DAZN – von dem grandiosen, aber auch dort von den Sprechern total verhunzten PSG – Atalanta, 2-1, Spiel, mit allem, was das Fußballzuschauerherz so erfreuen könnte – wenn er denn rechtzeitig den Ton abgedreht hätte oder, noch besser, in irgendeiner-anderen-außer-deutsch-Sprache das Vergnügen gehabt hätte.

Bundesliga ist nicht nur längst Salami, nein, zuerst die Freitagsspiele weg, nun auch noch sonntags, noch fünf oder sechs Spiele pro Spieltag, aber die Gebühren bleiben gleich? Nein, da ist der Exodus vorprogrammiert. Die Pleite gesichert, das wars, nix mehr „liebes“, nix mehr „allerwertestes“, nur noch „gar nicht mehr Sky-Team“. Premiere war bereits zugrunde gerichtet, nun hat es auch die Engländer erwischt, welche, dank guter Vermarktung im eigenen Land --- vor allem: guter Berichterstattung! – noch ein paar Euro auf der hohen Kante hatten, aber nun ebenfalls abgewirtschaftet sind. Bloß schnell weg!

Falls es dem Fußball noch immer halbwegs gut ginge, dann müsste man doch feststellen, dass es längst nur noch externe Gelder sind, von Investoren, welche, das Wort richtig verstehend, noch immer davon träumen, eines Tages dieses nicht nur auf Heller und Pfennig zurück bekämen, sondern gar mit Zins und Zinseszins ihre Kröten wieder abziehen wollen?! Nur: immer mehr stellen fest, dass es zur reinen Liebhaberei geworden ist. Ein Sponsor ist was anderes als ein Investor. Er gibt und gibt und gibt. Vielleicht in einer vagen Hoffnung auf Renommee? Es gibt sie noch, die Investoren – nur bleibt es beim Traum, es zu vermehren. Der Fußball selbst erwirtschaftet diese Beträge nicht mehr. Es gehen viel mehr den Bach runter als die ganz wenigen, die glücklich werden, als Investoren.

Dabei hätte Sky noch immer das Potenzial und vor allem der Fußball hätte es. Die Leute würden ihnen die goldenen Nuggets aus der Hand reißen – wenn es den Kommentatoren nicht Tag für Tag gelänge, die Nuggets als faule, kleine, aber dafür viel zu teure Eier anzumalen, und auf dem Markt feilbieten zu wollen. Es liegt NICHT am Naturell der deutschen (Zuschauer), dass der Rubel nicht rollt -- wie sich die Verantwortlichen selbst gern weismachen wollen und es so dem Zuschauer auch verkaufen wollen: „Wir sind nicht daran schuld, IHR seid daran schuld!“ --, es liegt an der deutschen Berichterstattung. Diese ist so unterirdisch schlecht, wie die Kommentatoren, die diesen Begriff für die besten Fußballer des Landes geprägt, in die Praxis eingeführt, und nach und nach zu weiteren negativen Superlativen gesteigert haben. In der nach unten offenen Richterskala sind sie bei -10 angelangt – betragsmäßig quasi täglich anwachsend.

Lange Vorrede, viel Schimpfgehalt, kurzer, für uns hier relevanter Sinn: das Potenzial liegt auch in einer ordentlichen Vermarktung des Wettmarktes – so unsinnig sich das auf den ersten Klang auch anhört. Die Wettanbieter stellen sich noch immer an und erkaufen sich die Werbezeiten. Vor, nach und während jedem einzelnem Spiel laufen die Spots durch. Warum täten die Anbieter das? Nun, zu vermuten wäre: weil sie unter den Zuschauern diejenigen vermuten, welche, neben Fanleidenschaft für diesen oder jenen Verein, sich auch am Wettmarkt ausprobieren.
Man sollte auf keinen Fall den Aspekt unter den Tisch kehren, dass sich diesem oder jenem vielleicht gar NUR beim Zuschauen eines Fußballspieles (in welchem es nach 25 Minuten und einem selbstverständlichen 0-0 Spielstand heißt „bisher kaum eine einzige Torannäherung“, damit vermutlich darauf setzend, dass der Zuschauer NUN aber garantiert den Ton lautstellt und seinen Nachbarn zu sich ruft, damit dieser auch an dem riesigen Spektakel teilhaben darf, welches sich hier gerade anbahnt: nicht mehr lange, und es erfolgt bestimmt schon der erste Torschuss!) nicht ausreichend viel Unterhaltsames bietet und schließlich nicht IMMER NUR der Lieblingsverein spielt und dass er somit seiner eigenen Unterhaltung und Freude am Fußball dadurch Vorschub leistet, indem er seine Expertise mit einer Wette untermauert?

Stattdessen wird man von den so genannten „Experten“ mit sinnlosen Phrasen eingedeckt, die kein bisschen Substanz etwa für eine Wette hätten und die absolut nicht wettmarktgerecht sind, schon gar nicht, dass man die Chancenverteilung eventuell daran ablesen könnte, vielleicht gar, mit einer guten eigenen Vorschau gegen den Markt „anstinken“ könnte? „Hier würde ich sogar auf Frankfurt wetten, weil die Quote einfach zu hoch ist, mit einer 3.20 bei Werder Bremen“, oder „laut Computer ist die Quote auf mehr als 2.5 mit einer 1.65 hier einfach zu hoch; ich schließe mich der Computermeinung an: over!“ oder wie auch immer die dann ausfallen könnte –, am besten natürlich mit dem Wett-Opa im Programm, live on stage. Der Zuschauer würde das garantiert zu schätzen wissen. Und somit gar sowohl Fußball als auch Sky retten können?

Selbst wenn hier nicht ganz dazugehörig, aber wenn man als Sprecher gar die Erlaubnis hätte, selbst eine kleine Wette zu platzieren, dann könnte sogar eine einzelne Reportage richtig lebhaft und spannend werden, zumal dieser dann, verständlicherweise außer seiner ohnehin nie gewahrten, aber angeblich so wichtigen „Neutralität“ plötzlich mit seinem Geld mitfiebern würde? Da hätten wir alle Spaß und Fußball, Wettmarkt, Sky -- allen ginge es plötzlich gut. Was fehlt nur daran, um das zu erkennen?

Über den Autor Dirk Paulsen

Dirk Paulsen auf Youtube
 
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Reaktionen: Robär
Ich Frage mich, wie du die expected goals berechnest . In deinem Tipp zum Spiel zwischen Hertha und Frankfurt nennst du die expected Goals für :
Frankfurt :Bielefeld 3,31: 1,48 (2,47:0,62 )
Bremen : Hertha 2,41:1,8 (0,5:2,05)
In den Klammern sind die expected Goals von der Website understat.com und ich Frage mich, wie hier eine so große Diskrepanz möglich ist ?
Schonmal vielen Dank für deine Hilfe .
 
Ich Frage mich, wie du die expected goals berechnest . In deinem Tipp zum Spiel zwischen Hertha und Frankfurt nennst du die expected Goals für :
Frankfurt :Bielefeld 3,31: 1,48 (2,47:0,62 )
Bremen : Hertha 2,41:1,8 (0,5:2,05)
In den Klammern sind die expected Goals von der Website understat.com und ich Frage mich, wie hier eine so große Diskrepanz möglich ist ?
Schonmal vielen Dank für deine Hilfe .

Bei understat weichen die Werte oftmals erheblich ab. Wobei ich die Abweichung bei der Partie Frankfurt - Bielefeld diese gar nicht besonders groß finde. Der Abstand zwischen heim und auswärts ist fast identisch. Bei Werder gegen Hertha ist es eben so ein Fall, dass Werder zwar viele Aktionen hatte, diese aber nicht zu tatsächlich günstigen Abschlusssituationen kamen. Ich finde es weiterhin richtig, ALLE Situationen, die eine Toranbahnung/-annäherung bedeuten könnten, zu bewerten und NICHT NUR die Abschlusssituationen, wie es understat tut. Zumal sie dort weiterhin keine Erwartung berechnen, was deutlich die Vermutung nahe legt, dass sie es einfach nicht können. Insofern erkläre ich mein System dem dort verwendeten für klar überlegen. Allerdings gebe ich zu, dass längere Vergleiche ergeben haben, dass sie tatsächlich mit der Methode etwas näher dran sind, also langfristig die Abweichungen zwischen ihren expected goals und den tatsächlichen Toren geringer ist als der Abgleich mit meinen Zahlen ergibt. Wiederholt dennoch: mein System ist besser. Vor allem wegen der möglichen Erwartungsberechnung.

Noch ein Tipp für die 2. Bundesliga: Hannover - Braunschweig Wett Tipp