Anfangen oder besser gleich bleiben lassen

Shiftenz

New member
Juli 18, 2016
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Moin,
ich beschäftige mich gerade mit der Frage, ob ich überhaupt mit Sportwetten anfangen sollte, oder nicht. Ihr könnt diese Frage natürlich auch nicht mal so eben aus dem Handgelenk beantworten. Deshalb will ich euch kurz meine Gedanken niederlegen und vielleicht kann mir dann der eine oder andere erfahrene Wetter einen Rat geben.

Kurz ein paar Infos zu mir:
Ich habe was Sportwetten angeht gar keine Erfahrung. Das heißt, dass ich noch keine einzige Wette abgeschlossen habe. Allerdings fasziniert mich die Branche schon seit ca. 2 Jahren. Von daher habe ich mich die letzte Zeit mal etwas eingelesen und weiß zumindest, wie die Wetten funktionieren. Aber auch was Bankrollmanagement angeht usw. habe ich zumindest etwas Wissen. Folglich bin ich nicht komplett unwissend, aber natürlich trotzdem ein totaler Anfänger. Keine Frage.

Was bringe ich mit?
Ich bin zur Zeit Student im zweiten Semester und meine finanziellen Möglichkeiten sind begrenzt. Folglich bin ich nicht in der Lage hohe Einsätze zu tätigen. Somit werde ich vermutlich zumindest was Limitierungen angeht keine Probleme bekommen. Ich interessiere mich für Fußball und Handball. Beide Sportarten verfolge ich zumindest in den oberen deutschen Spielklassen in meiner Freizeit intensiv. Folglich würde ich auch nur in diesem Bereich wetten. Ich möchte auf nichts wetten, von dem ich überhaupt keine Ahnung habe. Außerdem würde ich nur Einzelwetten eingehen. Maximal sehr kleine Kombiwetten.

Wo möchte ich hin?
Ich möchte mit den Wetten nicht mein Leben finanzieren, ich will auch nicht anfangen groß mit Geld um mich zu schmeißen. Ich möchte nur ein kleines Taschengeld verdienen. Für den kleinen Luxus im Leben, den man sich sonst vielleicht nicht gönnt.

Meine eigenen Gedanken:
Irgendwo wirke ich auf mich selbst schon ziemlich naiv. Rein rational gesehen ist es sicher sinnvoller ein paar Stunden nebenher als Aushilfskraft zu arbeiten, anstatt mit kleinen Einsätzen in Einzelwetten zu versuchen sich langsam und Stück für Stück in einer Art Marathon eine größere Bankroll aufzubauen und sich dann langfristig an ein Taschengeld heran zu arbeiten. Aber genau dieser Weg fasziniert mich einfach. Ich würde mich über ein paar Erfahrungsberichte, wie ihr angefangen habt und vielleicht auch die eine oder andere Einschätzung bezüglich meiner selbst und meinen Gedanken freuen.
Beste Grüße Shiftenz
 
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Wenn du Bock drauf hast, versuch es. Falls es nicht klappt, zahlst du halt ein wenig Lehrgeld.
Bzw. spiele doch erstmal mit virtuellem Geld bzw. lass deine Wetten nur über einen Blog laufen. Dann bezahlst du maximal mit Zeit und davon solltest du als Student ja doch ein wenig haben ;-)

Dass du mit einem Nebenjob wahrscheinlich mehr und vor allem sicherer zu Beginn an Geld kommst, ist logisch. Mehr als eine "Rendite" von 5% longterm wirst du wahrscheinlich nicht erreichen.
 
Wie ich angefangen habe? Als Betfair ca 2002/ 2003? aufkam und als erster massenhaft auf Tennis Livewetten angeboten hat bin ich mit 3 Kumpels auf der Tennistour mitgetourt. Zwei blieben im Hotelzimmer vor PCs zurück, die anderen beiden gingen aufs Turnier - jeder nen anderen Court. Dann haben wir per Handy die Spielstände an unsere PC-Leute durchgegeben und diese haben dann auf den gesetzt, der den Punkt gemacht hat. Was das sollte? Nun: Die meisten Zocker waren der Überzeugung, dass, wenn im TV "LIVE" dran stand, auch "LIVE" gesendet wurde. Wurde es nicht. Je nach Übertragung kam das Signal beim TV um die 20 Sekunden später an als es gesendet wurde. Heisst, wir wussten mindestens 15 Sekunden vor dem Rest der Welt, wer den Punkt machen würde. So haben wir uns über fast ein halbes Jahr hinweg ne goldene Nase verdient, danach haben´s andere nachgetan und es fiel auf. Folge: Buchmacher haben eine Zeitverzögerung eingebaut und weisen mittlerweile darauf hin, dass live nicht live heisst. Klar habe ich davor auch auf normalem Wege damals mal bisserl Geld gewonnen, aber auch nur da ich mich schon mit Frauentennis gut auskannte. Aber was ich in diesem halben Jahr bei BF "ergaunert" habe habe ich nie wieder geschafft. Auf legalem Weg kann man heutzutage kaum noch dauerhaften Gewinn einstreichen - vielleicht gelingt das Einzelnen, wenn sie in irgend ner Randsportart/ liga über mehr Wissen als der Rest verfügen, aber das dürfte 1tens selten sein und 2tens irgendwann auffallen. Meine Meinung ist: Wer nur kleine Einzahlungen tätigen will und die Hauptligen anvisiert sollte sich damit anfreunden, dass nicht wirklich was abfällt. In guten Monaten mal ne Kiste Wein oder ne kostenlose Woche in Apulien, dafür in schlechten Monaten Nerven und Frust. Im Endeffekt wahrscheinlich ne Nullrechnung (was ich schon beinahe als Erfolg werten möchte), nur fühlt sich so ne Woche Italien einfach geiler an, wenn man denkt sie sei kostenfrei.

Würde ich heute vor deiner Entscheidung stehen würde ich eher arbeiten gehen, die geile Internet-Anfangszeit von ´97 bis ´04 kommt nicht wieder. Heute weiss jeder alles und das merkt man auch. Ich versuche mich mit Tennis ITF, da klappts noch manchmal gute Sachen abzufassen, wird aber auch seltener da die Buchmacher mittlerweile schnell reagieren.
 
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Das ist mal eine interessante Story. Etwas Off-Topic jetzt, aber vielleicht haben ja ein paar alte Hasen hier Lust, mal in einem gesonderten Thread bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Mich zumindest, als jemand der erst drei Jahre dabei ist und von Anfang an mit Input via Internet erschlagen wurde, würde brennend interessieren, wie das Ganze so vor 15 Jahren ablief.
 
Regale auffüllen bei Edeka oder sonstwo ist sicher ertragreicher, wenn man wie hier schon erwähnt, kein spezialgebiet hat, in dem es vllt. doch ab und zu mal kleinere quotenfehler gibt (z.B. Oberliga/Regionalliga). Bei den großen Ligen ist auf Dauer nix zu holen. Die Chance, dass du dein Geld verzockst ist defintiv deutlich höher, als dass du dir was dazu verdienst, vor allem am Anfang. Also: extra mit wetten anfangen um geld zu verdienen? Meiner meinung nach defintiv nein.
 
Kannst ja erstmal Konten eröffnen, bei Wettanbietern die Gratisguthaben ohne Einzahlung vergeben, Mobilbet, Comeon, Circus.be, goldenvegas ... etc. und spielst dein Wettguthaben gegeneinander aus, also auf ein Spiel mit unterschiedlichen Ausgängen, das du nachher nur noch bei einem Anbieter Geld hast, kommt sicherlich nicht viel bei rum, aber zum ausprobieren ohne Geld vlt. okay.
 
Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für eure Statements. Dann werde ich es wohl bleiben lassen. Auch wenn es mir in den Fingern juckt.

Dann mach es doch einfach, man bedauert nicht das was man gemacht hat sondern das was man nicht gemacht hat.
Du fragst in einen Wettforum nach ob man zocken soll oder nicht und jeder sagt dir im Grunde lass es sein, iwi ein Widerspruch in sich schon. Fang an und wenn du es dir leisten kannst und Spaß hast mach weiter wenn nicht hör auf und sag doch nicht so cool wie gedacht aber zumindest hab ich es mal ausprobiert.

Peace out
 
Ganz ehrlich - lass es bleiben.

Die Zeiten, in denen du absahnen konntest, sind schon lange vorbei.

Mittlerweile gibt es soviele Nebenkosten (Steuern, Kommission, E-Wallets etc pp) dass du schon ne verdammt hohe Bankroll und einen enormen Edge haben musst um die Bookies bzw. den Markt zu schlagen.



Im Nebenjob siehst du wenigstens wo der Hase langläuft und das wiederum erhöht die Motivation fürs Studium.
 
Ich weiß gar nicht wieso ihm gefühlt jeder sagt er soll es sein lassen. Es geht ihm ja hier absolut nicht darum damit seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, auch hat er keine wahnwitzigen Vorstellungen wohin er möchte. Wenn ich den Post richtig lese dann geht es ihm einfach darum sich ein Taschengeld zu erarbeiten. Jetzt ist halt die Frage wie definiere ich Taschengeld? Mal 300€ im Monat oder 5000€ - Wenn er sich auf dreistellige Beträge beschränkt, dann kann er dass auch mit einer Payroll von beispielsweise 50€ schaffen. Klar, der Weg wird um einiges schwieriger etc aber machbar ist es. Und ausserdem schätze ich ihn so vernünftig ein dass er nicht 500€ reinpulvert, All-In und dann war es dass. Versuch es einfach, und schau wie es läuft.
 
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Ist doch ne totale Mär dass es nichts mehr zu holen gibt [[help]] Ich schätze mal man hat genau dieselben Möglichkeiten wie früher Geld mit Wetten zu machen (abgesehen von Oblomows geschilderten "sicheren" Gewinnen). Ich für meinen Teil habe ca. 7/8 Monate Lehrgeld bezahlt und seitdem ist das Wetten für mich auf lange Sicht immer lukrativ gewesen (zum Teil auch durch in Anspruch genommene Paid-Services, die nicht blind nach yield und profit ausgewählt werden).

Ich bin in derselben Situation als Student und habe mit einer Bankroll von 200€ angefangen. Mittlerweile ist im Monat en schöner Nebenverdienst drin (wie immer im Schnitt auf lange Sicht). Wenn man sich Geduld aneignet en gutes Nervenkostüm hat und anfangs nicht erwartet direkt Gewinne einzufahren kann durchaus noch gewinnbringend wetten, auch mit Steuer, selbst wenn diese natürlich arg gewinnmindernd wirkt. Wie überall sind Informationen, Geduld und Durchhaltevermögen ausschlaggebend, wenn du dir das zutraust fang an und spiel anfangs mit kleinem Geld dass du verlieren darfst. Wenn du dann merkt dass du nach und nach richtige Lehren ziehst dann mach weiter, wenn du keinen Fortschritt feststellt, hör auf nach einer Zeit.

Diese ganzen Untergangsszenarien und Träumereien von damals sind genau dasselbe Elend wie an der Börse wo alle 2 Jahre gepredigt wird dass das Ende erreicht ist. Ich behaupte sogar, dass es nie zuvor so viele Möglichkeiten und ein so großes Wettangebot wie heutzutage gibt.

Also fang an wenn du es dir zutraust!
 
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Naja, du schreibst, dass du derzeit studierst. Sei mal 25 Jahre alt, dann spielst du maximal seit 2008. Dann kannst du doch gar nicht beurteilen, wie die Märkte Ende der 90er aussahen. Klar ist aber auch, dass an meinen Erinnerungen die Zeit genagt haben wird. Doch mein Eindruck ist der, dass durch das Internet immer mehr Leute mit dem Wetten angefangen haben. Als ich mal im 3ten oder 4ten Semester (1999) beobachtet wurde, wie ich mir in nem Kurs meine Tipps für den Tag zusammenstellte kam als Kommentar "Du wettest auch? Macht ja jetzt jeder". So war das ja auch, der Wettmarkt kam Ende der 90er mächtig auf. Davor kam 2 mal die Woche ein Quotenblatt ins Haus geflogen, gewettet werden konnte eigentlich nur Fussball, und das nur in den Hauptligen. Tagesaktuelle Quoten kamen lediglich bei Buchmachern vor, die sich Videotexttafeln im TV gekauft hatten. Tipsport bot jeden Tag 20 Seiten an, die hatten auch als erste Tennis und US-Sport drin. Und die Masse geht eher auf Favoriten und drückt so deren Quoten. Verifizieren kann ich das natürlich nicht, doch ist das mein Gefühl. Auf einen Tipp mit vergleichbaren Erfolgsaussichten, für welchen ich 1998 noch ne 1.60 bekommen hätte wird mir heute vielleicht ne 1.30 angeboten. Dazu kommt, dass der Sport sich sportartübergreifend professionalisiert hat, dementsprechend gibt es auch einen stärkeren Wettbewerb. Noch Ende der 90er konnte ich bei Tipsport 10er Kombis im Hockey mit DCs sicher durchbringen, heute scheitere ich oft schon an 5er Kombis. Einfach weil heute "jeder jeden schlagen kann". Als Trugbild würde ich das nicht abtun, das Wetten hat sich die letzten 20 Jahre schon sehr verändert.
 
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da hast du mich falsch verstanden Oblomow, ich meinte keineswegs, dasses früher nicht anders/einfacher war. Das würde ich sogar (ohne damals dabei gewesen zu sein) so unterschreiben durch einfaches Nachdenken.

Nur so wie immer mehr Informationen ausgenutzt und verarbeitet werden ist es auch für jeden einzelnen einfacher geworden Informationen über Twitter, Facebook und Co. zu erwischen. Klar, jeder hat Zugang zu diesen Infos und effizienter mag der Markt auch geworden sein, aber es ist absoluter Quatsch, dass der Markt vollkommen effizient geworden ist und keine Gewinne mehr möglich sind, wie hier geschilder wird.

Es gibt ja durchaus genug Leute, denen es möglich ist unter heutigen Bedingungen Gewinn zu machen und die Zeitspanne von (bei mir 3 Jahre nach dem "Lehrjahr") ist ja meiner Meinung nach ausreichend um sagen zu können dass es zumindest möglich ist Gewinne einzufahren.

Eventuell mag heute mehr Aufwand als früher dahinterstecken, das kann ich nicht beurteilen.

Jeder Markt der Welt verändert sich und effiziente Methoden werden von so vielen übernommen, dass diese keine Profite mehr abwerfen, das einzige was bleibt ist Anpassung an den Markt, damit man immer noch erfolgreich sein kann.
 
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Grüße,

klar kann man anfangen, aber am Anfang wird man Erfahrungen sammeln müssen. Du bist schon viel weiter als 90% der anderen Anfänger und bastelst keine Kombis mit 1000er Quote und kennst das Bankrollmanagement. Progression wirst du auch keine spielen wollen, also dürfte die Bankroll nicht komplett flöten gehen. An deiner Stelle würde ich nicht auf die BuLi im Fussball tippen, da holt man auf Dauer nix raus. Warum? Weil die Infos für zu viele Menschen zugänglich sind. Handball ist da schon besser. Beispiel EHV Aue in der 2. Liga im letzten Jahr. Hatten haufenweise Verletzte und sind immer über eine Bombenabwehr und gemäßigtes Tempo im Angriff in die Spiele gekommen. Wenn man das wusste, konnte man immer die Unter XX - Tore Quoten einpacken. Du solltest dir Infos besorgen, die nicht viele haben.
Was ich dir weiterhin empfehlen kann, ist nach guten Paid-Services Ausschau zu halten. Dort gibt es bestimmte Kriterien, die erfüllt sein müssen. Wie hoch ist der Yield (kannst du beim Nachtippen locker durch 2 teilen), wie gut bekommt man die vorgegebenen Quoten, wann werden die Wetten veröffentlicht, wie sind die Wetten begründet. Ich hab 2 Mann im Portfolio die Infos aus norwegischen Jugendspielen haben und dort ganz genau die Teams kennen. Für einen Normalo völlig absurd, aber für diese Infos zahlt man dann halt.
Irgendwo oben stand die Anmerkung, dass du auf lange Sicht kaum über 5% Yield kommen wirst. Hört sich wenig an, wenn man es mit anderen Anlagen vergleicht, ist es gigantisch. Beispiel: Bankroll 1000€, 50 Wetten pro Monat mit im Schnitt 50€ Einsatz. Macht einen Jahresumsatz von 30.000€, den du (im Idealfall) mit 5% verzinst bekommst. Nach Abzug von Steuer, Paid-Gebühren, Broker-Gebühren usw steh ich im Moment bei 7-8%, was sehr ordentlich ist. Du bekommst also nicht nur Zinsen auf dein "angelegtes" Geld sondern auch auf "imaginäre" 29.000€. Sowas bietet dir keine normale Geldanlage. 1500€ Gewinn im Jahr (steuerfrei!!!), bei eingesetzten 1000€ ist wahnsinnig viel. Die Werte kann man natürlich beliebig nach oben oder unten korrigieren. Wieviele Tipster spielt man nach? Wie hoch ist die Start-Bankroll? Wie hoch der durchschnittliche Einsatz pro Wette?....
Die Risiken wie Abhängigkeit, Totalverlust usw sind dir sicherlich bekannt. Wenn du damit umgehen kannst und es dir nicht weh tut, wenn deine Bankroll dann doch verzockt sein sollte, kannst du es durchaus mal probieren.
 
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Ist doch ne totale Mär dass es nichts mehr zu holen gibt [[help]] Ich schätze mal man hat genau dieselben Möglichkeiten wie früher Geld mit Wetten zu machen (abgesehen von Oblomows geschilderten "sicheren" Gewinnen). Ich für meinen Teil habe ca. 7/8 Monate Lehrgeld bezahlt und seitdem ist das Wetten für mich auf lange Sicht immer lukrativ gewesen (zum Teil auch durch in Anspruch genommene Paid-Services, die nicht blind nach yield und profit ausgewählt werden).

Ich bin in derselben Situation als Student und habe mit einer Bankroll von 200€ angefangen. Mittlerweile ist im Monat en schöner Nebenverdienst drin (wie immer im Schnitt auf lange Sicht). Wenn man sich Geduld aneignet en gutes Nervenkostüm hat und anfangs nicht erwartet direkt Gewinne einzufahren kann durchaus noch gewinnbringend wetten, auch mit Steuer, selbst wenn diese natürlich arg gewinnmindernd wirkt. Wie überall sind Informationen, Geduld und Durchhaltevermögen ausschlaggebend, wenn du dir das zutraust fang an und spiel anfangs mit kleinem Geld dass du verlieren darfst. Wenn du dann merkt dass du nach und nach richtige Lehren ziehst dann mach weiter, wenn du keinen Fortschritt feststellt, hör auf nach einer Zeit.

Diese ganzen Untergangsszenarien und Träumereien von damals sind genau dasselbe Elend wie an der Börse wo alle 2 Jahre gepredigt wird dass das Ende erreicht ist. Ich behaupte sogar, dass es nie zuvor so viele Möglichkeiten und ein so großes Wettangebot wie heutzutage gibt.

Also fang an wenn du es dir zutraust!

Das ist ganz schöner Käse den du hier erzählst.

Vor zehn Jahren gab es keinerlei Steuern, Befair war für Deutsche verfügbar(und das mit überschaubarer Kommission) und auch Pinnacle war ebenfalls verfügbar(für jeden Wetter Standard)

Ich würde eher sagen, dass es nie so schwer war wie heute, das ist im Vergleich der verschiedenen Zeiten ("früher" vs heute) absolut plausibel.
 
Käse ist was du von dir gibst. Wo ist das Problem Pinnacle über einen Agenten zu benutzen? Genau nicht vorhanden. Auch Betfair lässt sich darüber nutzen. Wie Provision heute und früher war, kp nie auf Betfair gespielt. Klingt alles sehr nach mimimi früher war alles besser.

So bin jetz hier raus, schweift zu sehr vom Thema ab
 
Käse ist was du von dir gibst. Wo ist das Problem Pinnacle über einen Agenten zu benutzen? Genau nicht vorhanden. Auch Betfair lässt sich darüber nutzen. Wie Provision heute und früher war, kp nie auf Betfair gespielt. Klingt alles sehr nach mimimi früher war alles besser.

So bin jetz hier raus, schweift zu sehr vom Thema ab

Betfair war früher für jeden seriösen Wetter Standart, genau wie Pinnacle, da keinerlei Limits.

Klar, dann schau dir mal im Agenten-Thread an, wie viel Vertrauen jetzt noch in Pinnacle gesetzt werden kann.

Oder auch nicht.

Mir ist das auch ehrlich gesagt egal wie du das findest, Fakt ist dass es früher keine 5% gab und es nun viel mehr Kosten und Risiken gibt.
 
Okay, schon mal vielen Dank für die vielen informativen Beiträge. Mir scheint, dass ich mich dann vielleicht doch eher auf Handball, als auf Fußball konzentrieren sollte. Fußball sollte wohl, gerade in den großen Ligen, wenn überhaupt nur ein kleiner Nebenschauplatz sein. Ich denke ich werde mich jetzt mal nach Buchmachern umsehen, die im Bereich Handball möglichst attraktiv sind und dann werde ich mal etwas mit Stift und Papier wetten und schauen, wie es sich entwickelt.
 
Regale auffüllen bei Edeka oder sonstwo ist sicher ertragreicher, wenn man wie hier schon erwähnt, kein spezialgebiet hat, in dem es vllt. doch ab und zu mal kleinere quotenfehler gibt (z.B. Oberliga/Regionalliga). Bei den großen Ligen ist auf Dauer nix zu holen. Die Chance, dass du dein Geld verzockst ist defintiv deutlich höher, als dass du dir was dazu verdienst, vor allem am Anfang. Also: extra mit wetten anfangen um geld zu verdienen? Meiner meinung nach defintiv nein.

Der größte Mythos überhaupt, dass es in den großen Ligen nichts zu holen gibt ...
 
da hast du mich falsch verstanden Oblomow, ich meinte keineswegs, dasses früher nicht anders/einfacher war. Das würde ich sogar (ohne damals dabei gewesen zu sein) so unterschreiben durch einfaches Nachdenken.

Nur so wie immer mehr Informationen ausgenutzt und verarbeitet werden ist es auch für jeden einzelnen einfacher geworden Informationen über Twitter, Facebook und Co. zu erwischen. Klar, jeder hat Zugang zu diesen Infos und effizienter mag der Markt auch geworden sein, aber es ist absoluter Quatsch, dass der Markt vollkommen effizient geworden ist und keine Gewinne mehr möglich sind, wie hier geschilder wird.

Es gibt ja durchaus genug Leute, denen es möglich ist unter heutigen Bedingungen Gewinn zu machen und die Zeitspanne von (bei mir 3 Jahre nach dem "Lehrjahr") ist ja meiner Meinung nach ausreichend um sagen zu können dass es zumindest möglich ist Gewinne einzufahren.

Eventuell mag heute mehr Aufwand als früher dahinterstecken, das kann ich nicht beurteilen.

Jeder Markt der Welt verändert sich und effiziente Methoden werden von so vielen übernommen, dass diese keine Profite mehr abwerfen, das einzige was bleibt ist Anpassung an den Markt, damit man immer noch erfolgreich sein kann.

Seh ich genauso, dass es noch gute Chancen gibt heutzutage, kann auch nicht mit "früher" vergleichen, fakt ist aber, wenn du nen edge hast und Gewinn machst, kann es dir eigentlich egal sein, was andere sagen, du siehst ja auch deiner Bilanz was dabei heraus kommt.:mrgreen:
 
Okay, schon mal vielen Dank für die vielen informativen Beiträge. Mir scheint, dass ich mich dann vielleicht doch eher auf Handball, als auf Fußball konzentrieren sollte. Fußball sollte wohl, gerade in den großen Ligen, wenn überhaupt nur ein kleiner Nebenschauplatz sein. Ich denke ich werde mich jetzt mal nach Buchmachern umsehen, die im Bereich Handball möglichst attraktiv sind und dann werde ich mal etwas mit Stift und Papier wetten und schauen, wie es sich entwickelt.

Natürlich ist es möglich mit Sportwetten im Fussball Geld zu verdienen, du musst aber sehr gut darin sein, und du musst wissen wo du wetten kannst ohne Limitierung und Steuern.
 
An den Threadersteller, Probier es einfach aus, ob es was für dich ist !
Setz dich mit der Materie auseinander und lies dich langsam darein.
Wie überall braucht es immer seine Zeit.

Diese ganzen Vergleiche mit früher war alles besser, die bringen einen nicht weiter.
Ich meine, wenn man jedes Mal so eine Denkweise hat, dann kann man es gleich mit ALLEM bleiben lassen.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

PS: Ein Tipp für den Anfang, mach es nur als Hobby, nicht sofort denken, das wird jetzt meine Hauptbeschäftigung.
 
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Fakt ist, es lässt sich mit Sportwetten weiterhin Geld verdienen. Fakt ist jedoch auch, dass man nicht von heute auf morgen mit Einnahmen rechnen sollte. Es dauert bis man sich in dieses Themengebiet einarbeitet und es dauert bis man seine Picks mit Confidence abgibt. Lass dir Zeit, und erwarte keine Weltwunder, dann sollte deiner "Wettkarriere" nichts im Wege stehen.
 
auch wenns offtopic ist: der kamerad oblomov hat vollkommen recht.es gab ne richtig richtig goldene zeit ums millenium rum.
nur paar beispiele. in asia begann aufs spiel xy der quotenmove....who cares? ich geh erst mal kaffee trinken weil in 1std krieg ich bei meinen steuerfreien eurobookies immer noch genügend unter..mit reinen surebets konnte man sich dumm und dämlich verdienen
LOL..heutzutage gehn beim kleinsten move innerhalb von SEKUNDEN die meisten bookies mit.

noch ein bsp:mit entsprechender software musste man nur den asiamarkt beobachten...wenns iwo nen move gab konnte man in ruhe bei BF satt setzen und anschliessend austraden...als die bots kamen wars vorbei

noch was gefällig? sportwetten wien west hatte bei weltmeisterschaften sonderwetten auf auswechslungen: LOOOLLL 2,0 gabs für 6 ausw...heut hamma da viell. 1,35

das waren jetzt bsp die mir spontan eingefallen sind.
es gibt noch unzählige bsp wo man hammerhammerquoten ergattern konnte...
anfangs gabs noch schriftl. wettangebote 2x pro woche--
quotenänderungen? jomei wo lebts ihr denn?Q-änderungen...das wort kannte damals noch keiner

beim schwechat das hc -3,5 zu 1,8 genommen(schweden-malta)
beim topcil oder kärtner wettbüro selbiges spiel HC +5,5!!!! zu 2,4 gegen-gesurt-gemiddelt

bittschön komm keiner daher und sag dass es früher net besser war
 
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Jo die goldene Zeit gab es, auch mit Casinos.

Zum Thema, denk einfach dran das mehr Leute pleite gehn, bei GA landen oder whatever, als das sie dabei verdienen. Ist ja irgendwie logisch, denn die Books haben damit selten ein Problem, d.h. die verdienen also muss jemand verlieren.

Ja, die grossen Fuppe Ligen kannst generell vergessen.
Ausser natürlich du findest Books die abweichende Quoten haben, nix is leichter als einfach zu vergleichen und es auszunutzen.
Das die dann aber nicht sonderlich seriös sind, sollte auch klar sein.

Überhaupt ist vergleichen das A und O, wenn die richtig grossen Books anderer Meinung sind als du...dann ist es sehr wahrscheinlich das du falsch liegst.
 
wenn die richtig grossen Books anderer Meinung sind als du...dann ist es sehr wahrscheinlich das du falsch liegst.

nicht unbedingt. Kann auch sein das der Markt falsch liegt und die Buchmacher ihre Quoten angepasst haben. Die meisten vergessen immer noch das es NICHT das ziel der Buchmacher ist ein Spiel möglichst genau vorherzusagen, sondern die Quoten so zu legen das sie beim vorraussichtlichen Wettverhalten der meisten leute den meisten Gewinn machen. Und genau aus diesem Grund ist es auch ein Gerücht das es bei großen Liegen nichts zu holen gibt.
 
Die meisten vergessen immer noch das es NICHT das ziel der Buchmacher ist ein Spiel möglichst genau vorherzusagen, sondern die Quoten so zu legen das sie beim vorraussichtlichen Wettverhalten der meisten leute den meisten Gewinn machen.

Das gilt vielleicht für die Micky Maus Books, die grossen Asiaten oder Pinny haben kein Problem mit einseitiger Action.
Die bewegen ihre Lines auch definitiv nicht nach dem Geld der Hobby Wetter...
 
also ich bin bin auch schon seit 1999 dabei und ja früher war es einfacher.
aber das problem ist die gute alte aufwand/nutzen rechnung.
und das musst du einfach für dich selber herausfinden.
wenn ich sehe wieviele sich die mühe machen informationen zusammeln, quoten vergleichen ect und dann maximal mit
+/- null rausgehen,dann ist es doch effektiver ein nebenjob an der kasse nachzugehen ( immerhin 8,5 € pro h)
und so wie ich dich verstehe willst du kein neues hobby finden sondern was dazu verdienen.
mach doch einfach eine vergleichrechnung. bei einem mindeslohn von 8,5 € würdest du im monat bei 40 stunden arbeit auf 340 € kommen. also jeden monat sicher und garantiert. im Jahr wären das 4080 € bei 480 stunden.
jetzt musst du testen ob du das bei gleichen zeitaufwand und mit wetten schaffst.
ich kann dir versprechen,die wenigsten schaffen das hier und die bezeichnen sich als profis.
ich schaffe es übrigens auch nicht.:mrgreen:
 
Das gilt vielleicht für die Micky Maus Books, die grossen Asiaten oder Pinny haben kein Problem mit einseitiger Action.
Die bewegen ihre Lines auch definitiv nicht nach dem Geld der Hobby Wetter...

Schon ziemlich Quatsch was du da erzählst, natürlich richten sich die Buchmacher nach der allgemeinen Erwartung, wie kommt es sonst, dass der Favorit und Aussenseiter in 99% der Fälle bei allen Buchmachern gleich ist(außer bei ausgegelichenen Spielen). Beispiel Frankreich gegen Portugal EM Finale, es gab wohl keinen Buchmacher auf der Welt wo Portugal Favorit war. Und das gilt für alle Spiele. Wenn es so wäre wie du sagst dann müsste es oft der Fall sein das verschiedene Buchmacher Favorit und Aussenseiter anders bewerten, tun sie aber nicht. Also richten sie sich nach der Erwartung der Allgemeinheit, welches Team Favorit und Aussenseiter ist ...
 
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