Beat the closing line

noobnoob

New member
Feb. 12, 2014
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hallo.

nochmals ne frage von mir. ich hab zwar in der suche - wieder - "beat the closing line" eingegeben, aber erstaunlicherweise kaum was gefunden.

der hintergrund ist folgender. als anfänger bin ich gewillt zu lernen und verschiedene strategien kennenzulernen und zu verstehen. in einem englischsprachigen forum bin ich dann auf die strategie des "beat the closing line" gestoßen.

dabei geht man scheins davon aus, dass man sich wetten sucht (teilweise relativ früh?), die von den bookies von vornherein "falsch" angesetzt wurden und sich in der folge aufgrund des "effizienten marktes" zu einer "wahreren" quote verändern. wenn man diese falsche quoten nun regelmäßig findet, macht man laut dieser strategie auf dauer gewinn.

also ein beispiel, so wie ich das verstanden habe:
- spiel von team 1 gegen team 2
- quote bei nem bookie vor dem spiel 1-2.30, X-3.10, 2-3.25
- man geht nun davon aus, dass die quote auf die 1 "falsch" bzw "unwahr" ist und noch auf eine niedrigere quote fällt und spielt diese früh an (bzw dadurch sind auch die quoten auf X und 2 "falsch" bzw "unwahr" und man geht davon aus, dass sich diese noch erhöhen)
- im verlauf der woche passt sich aufgrund des marktverhaltens (es spielen viele die 1 an, da sie die quote als zu hoch erachten oder der bookie sieht, dass andere bookies das spiel anders bewerten) das quotenverhältnis an, es ergibt sich beispielsweise als endquote 1-1.95, X-3.60, 2-3.60
- hat man nun die 1 für 2.30 (43%) angespielt, hat man gegenüber der endquote von 1.95 (51%) einen klaren vorteil (8%)

so nun die allgemeine vorgehensweise, richtig?

ein aktuelles beispiel, dass mir dabei einfällt, wäre das spiel von ajax gegen salzburg, das ich einerseits selbst schon vor tagen angespielt habe und andererseits auch im forum ja angesprochen wurde.
laut betexplorer waren die startquoten im dezember bspw bei bet365 bei 1-1.73 (58%), X-3.50 (29%), 2-5.00 (20%).
gestern waren die endquoten dann bei 1-2.40 (42%), X-3.50 (29%), 2-3.10 (32%).
hat man nun salzburg frühzeitig angespielt, dann hat man eine um 12%-punkte veränderte quote erzielen können und die endquote massiv schlagen können.

in besagtem forum gab es nun unterschiedliche lager:
- diejenigen, denen das ganze egal war
- diejenigen, die dem "beat the closing line" keine relevanz zu sprachen
- diejenigen, die (angeblich aufgrund eigener erfahrung) behaupten, man würde "automatisch" auf lange sicht gewinn machen, wenn in ca 2/3 seiner wetten die closing line schlägt

ich habe dann mal nachgeguckt und für die letzten wochen verglichen, in wie vielen fällen ich die closing line geschlagen habe und wie viel ich in der jeweiligen woche gewonnen/verloren habe. bei mir persönlich war es dann in der tat so, dass ich in jenen wochen, in denen ich gewinn gemacht habe, tendenziell häufiger die closing line geschlagen habe, als in solchen, in denen ich häufiger drüber lag.

jetzt kann das natürlich in meinem fall aufgrund der geringen anzahl an wetten zufall gewesen sein. aber wie seht ihr das denn?

ist das eine auf dauer gewinn bringende möglichkeit, gewinn zu machen, indem man "falsche" quoten früh sucht und anspielt?
haltet ihr davon nichts, da ihr denkt, der markt wäre nicht immer "effizient"?
ist es euch egal?
würdet ihr einem anfänger raten, sich mit sowas zu beschäftigen?

https://www.sportwettenvergleich.net/wettforum/wettwiki/closingline
 
Huhu,
möchte dich nicht angriffen , aber du schriebst selber das das anfänger bist . Wie willst du als anfänger beurteilen ob ein Quotte falsch gesetzt ist ?

Ich persönlich habe mich damit noch garnicht befasst , die Gefahr die ich da sehe ist wenn man zufrüh ein Pick abgibt das sich vorm Spiel was ändert . ZB. Man hat letzten monat auf Kiev getippt ( weil die Heimstart sind ) was war gestern , die haben garnicht im eigenen Land gespielt . Oder verletzung , Krankheit . Es sind soviele faktoren die man ein Monat vorher garnicht berücksichtigen kann .

Bin aber auch sehr gespannt auf erfahrungsberichte von anderen .
 
Huhu,
möchte dich nicht angriffen , aber du schriebst selber das das anfänger bist . Wie willst du als anfänger beurteilen ob ein Quotte falsch gesetzt ist ?
naja, das muss man eben - wie so vieles - wohl lernen. ich versteh das auch nicht als angriff, warum sollte ich auch.
und ich denke, dass manche quoten wirklich teilweise "so falsch" sind, dass die auch einem relativen anfänger auffallen können (s bspw das angesprochene ajax - salzburg).
ich persönlich versuche es zzt so, wie in meinem anderen thread (Link entfernt) dargestellt. keine riesigen einsätze, einfach mal gucken, wie sich das auf dauer auszahlt. versuche jegliche mir vorliegende information anzuwenden.

Ich persönlich habe mich damit noch garnicht befasst , die Gefahr die ich da sehe ist wenn man zufrüh ein Pick abgibt das sich vorm Spiel was ändert . ZB. Man hat letzten monat auf Kiev getippt ( weil die Heimstart sind ) was war gestern , die haben garnicht im eigenen Land gespielt . Oder verletzung , Krankheit . Es sind soviele faktoren die man ein Monat vorher garnicht berücksichtigen kann .
sehe ich in den von dir angesprochenen fällen genauso. ich tippe eigtl auch nicht auf spiele, die weit in der zukunft liegen und so wie ich das verstanden habe, geht das auch am konzept des "beat the closing line" etwas vorbei. meist handelt es sich hier wohl eher um relativ kurze zeiträume (sagen wir mal 5 bis 1 tag vor dem jeweiligen event?), in denen "weniger" passieren sollte, als in den von dir angesprochenen 4 wochen vorher (= 1 monat). und selbst wenn da mal was passiert, dann ist das wohl eher die ausnahme als die regel und auf lange sicht vernachlässigbar (?).
wenige tage vor dem premier league spiel von man city gegen chelsea waren die quoten auf chelsea bei fast allen anbietern weit über 4.xx waren und sind dann in den letzten stunden (es gab da ja nach meiner erinnerung kaum größere veränderungen wie verletzungen, die das rechtfertigten, außer eben eine marktreaktion aufgrund von wetten der kunden), gefallen.
s hier: England - Premier League 2013/2014 - Manchester City vs Chelsea Online Betting Odds Comparison and Analysis - SoccerPunter.com
bei bet365 zb gab es am 3.2. morgens um 6.45 auf chelsea eine 4.75 (21%), der schlussstand der quote war bei bet365 dann 3.88 (26%). sogar eine halbe std vor spielbeginn gabs da noch eine 4.30 oder so auf chelsea.
es handelt sich da scheinbar also nicht nur um wochen im voraus.
Bin aber auch sehr gespannt auf erfahrungsberichte von anderen .
ich auch, va deswegen, weil ich mich mit quotenverschiebungen bis dato kaum auseinandergesetzt habe.
 
Auf diesen Thread habe ich gewartet :D
Ich bin nämlich von dieser Strategie überzeugt und wette auch danach.
Es geht insbesondere um Pinnacle Sports. Pinnacle hat so einen effizienten Markt, dass die closing lines als Richtwert dienen können, an dem man die eigene Quote vergleicht. Das haben sie selbst ermittelt und veröffentlicht (Why Odds Movement Is Vital: What Distinguishes Winning & Losing Players; BTCL, sports betting market efficiency, and how good is your P? - YouTube)
Bezieht sich wohl eher auf American Football, bei Fußball könnte SBO noch besser sein, Pinnacle ist aber auch präzise. Das habe ich, weil mir die Strategie wirklich sehr vielversprechend vorkam, selbst mit über 1500 Spielen von oddsoddsodds.com im Nachhinein getestet. Ich habe die Daten auch nach Heim/Auswärts-Tipp, nach Höhe der Quoten usw. aufgeteilt, überall ganz es kaum oder nur kleine Zusammenhänge. Der BTCL-Wert hatte dagegen sehr große Aussagekraft. D.h., wenn du die closing line von Pinnacle schlägst, hast du ziemlich sicher eine Value-Wette gespielt und wirst auf Dauer mit solchen Wetten Gewinn machen.
Der weitaus schwierigere zweite Schritt ist, solche Wetten zu finden. Damit musst du ja in gewisser Weise Quotenschwankungen vorhersagen. Meine erste Idee war: Ich setze einfach zu Spielbeginn, und zwar einfach immer dann, wenn die Quote (bei Tipico, wo ich spiele) höher ist als bei Pinnacle. Denn damit schlägst du ja direkt die closing line.^^ Das habe ich auch eine Zeitlang gemacht - und mit vernünftigem Gewinn (5%). Es hat allerdings zwei große Nachteile: Erstens lässt man sich so schon viel bessere Quoten entgehen, denn häufig ist die entsprechende Quote dann eben schon weit nach unten korrigiert worden; zweitens ist man so einfach sehr viel beschäftigt. An einem Samstag mit vielen Spielen ist man den halben Tag mit Wetten beschäftigt, und das möchte ich nicht. ;-)
Deshalb hab ich mir dann angeschaut, wie man möglicherweise vorhersagen kann, welche Quoten die closing line schlagen werden. Ich hab zwei Dinge gefunden, die einigermaßen aussagekräftig sind:
1. Ob die Quote aktuell höher ist als die von Pinnacle. Das kann sich zwar noch dramatisch ändern, aber im Durchschnitt ist sie dann auch am Ende relativ gut.
2. Ob die Quoten bei den anderen Buchmachern auf dieses Team gerade steigen oder fallen. Wenn gerade durch die Bank die Quoten für dieses Team fallen, fallen sie auch bis zu Spielbeginn tendenziell noch ein bisschen weiter. Tendenziell heißt natürlich, dass es häufig auch ganz anders kommt; aber auf lange Sicht bewegt sich das ganze häufiger zu deinen Gunsten.
Wenn man nach diesen einfachen Kriterien die Quoten durchguckt, erwischt man insgesamt recht gute Picks.
Ich fand die beiden Beispiele sehr schön, die hier schon angeführt wurden, denn auf die hatte ich zuletzt beide gesetzt: Kiew - Valencia war ein Fiasko, weil das Spiel auf neutralen Boden verlegt werden musste; aber andererseits habe ich eben auch noch eine Traumquote für Salzburg erwischt - 4,2, closing line bei Pinnacle 3,14. [[cheers]]
Typisches Beispiel eines Spiels, auf das ich jetzt setzen würde (bzw. werde):
Link entfernt
(Da sich das Bild da ja vielleicht ändert: Zum Zeitpunkt, wo ich das poste, bietet Tipico eine 2,25 auf Vestsjälland, Pinnacle ist schon runter auf 2,18, und bei fast allen anderen Buchmachern ist die Quote zuletzt gefallen)

Noch ein Punkt: Niedrige Quoten funktionieren etwas besser (solange sie nicht zu niedrig sind - dann können sie kaum noch sinken), bei Außenseiterquoten gibt es viel größere Streuungen. Ab einer Quote von 5 bin ich sehr zurückhaltend, zweistellige setze ich gar nicht.

Vielleicht werden manche Wetter über so eine "mechanische" Strategie die Nase rümpfen, weil ich ja null inhaltliche Arbeit mache (ich muss nicht mal die Teams kennen, auf die ich setze^^) und meinen, dass das nicht so pauschal funktionieren kann - tut es aber. Eine eigene Bilanz kann ich noch nicht vorweisen, weil ich nach dieser speziellen Strategie erst seit sehr kurzem wette, aber die Statistik der bisherigen Spiele, mit der ich es überprüft habe, ist eindeutig. Und aus meiner Sicht hat es gegenüber dem Wetten nach eigener Analyse einen riesigen Vorteil: Ich bereue keine Picks bzw. komme gar nicht in Gefahr, mit mir zu hadern, warum ich mich für einen Pick entschieden habe, denn ich bin halt nach meinen festen Regeln vorgegangen, da gibts nichts zu bereuen. Ich bin überzeugt von dem Konzept und das Wetten macht mir so Spaß. [[yo]]
Im Übrigen würde ich auch jemand, der mit anderer Methode wettet, empfehlen, die BTCL-Werte in seine Bilanz mit aufzunehmen. Ist der beste Indikator dafür, ob man Valuewetten spielt, oder nicht.
 
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Hi,

also wenn du die closing line (ohne vig) dauerhaft schlägst wirst du auf lange Sicht Gewinn machen.

Du darfst aber nicht vergessen dass die opening lines nicht unbedingt falsch oder unwahr sein müssen, sondern wahrscheinlich zu dem aktuellen Stand von Informationen passen und Quoten werden ja nicht nur vom Bookie festgelegt sondern vom Markt bestimmt.

haltet ihr davon nichts, da ihr denkt, der markt wäre nicht immer "effizient"?
ist es euch egal?
würdet ihr einem anfänger raten, sich mit sowas zu beschäftigen?
Klar ist es gut sich damit zu beschäftigen, du bist mit deinen Überlegungen auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.
Es ist halt schwer vorauszusagen in welche Richtung sich eine Quote entwickeln wird.
 
Ist das nicht generell das Prinzip des Sportwettens fehlerhafte Quoten auszunutzen ? Das entspricht doch dem Value Prinzip. Eine wahre bzw richtige Einschätzung gibt es eh nicht. Bookies haben da gute Algorithmen um eine treffsichere Wahrscheinlichkeit zu erhalten. WIchtig hier sind Hintergrundinfos um so die Bookies neben der Statistikschiene zu schlagen

Teilweise sind Quoten und Quotenverläufe auch nicht nur von der errechneten Wahrscheinlichkeit des Bookies abhängig. Die Buchmacher haben eine Erwartung, wieviel die Spieler etwa auf welche Teams / Begegnungen setzen. Top Favos werden so zB häufig unter Wert angeboten. Auch das Over wird oft unterquotiert, weil es am häufigsten gespielt wird
 
Ist das nicht generell das Prinzip des Sportwettens fehlerhafte Quoten auszunutzen ? Das entspricht doch dem Value Prinzip. Eine wahre bzw richtige Einschätzung gibt es eh nicht. Bookies haben da gute Algorithmen um eine treffsichere Wahrscheinlichkeit zu erhalten. WIchtig hier sind Hintergrundinfos um so die Bookies neben der Statistikschiene zu schlagen

Teilweise sind Quoten und Quotenverläufe auch nicht nur von der errechneten Wahrscheinlichkeit des Bookies abhängig. Die Buchmacher haben eine Erwartung, wieviel die Spieler etwa auf welche Teams / Begegnungen setzen. Top Favos werden so zB häufig unter Wert angeboten. Auch das Over wird oft unterquotiert, weil es am häufigsten gespielt wird

Ich versteh jetzt auch nicht wo dieses Beat the closing line ne Strategie sein sein...
Diese "Strategie" sagt ja nichts anderes aus als dass die Wahrscheinlichkeit für das Eintreffen eines Ereignisses viel höher ist als es der Buchmacher sieht! Also sprich du hast Value erkannt und so sollte jeder Wetten! Niemand wird ne 2,0 Quote anspielen und sagen dem gebe ne Chance von 30%
Ob die line sich jetzt verändert oder nicht sollte dir egal sein denn du hast schon gesetzt willst du ne surebet draus machen bitteschön aber dann wirst du schneller limitiert als Usain Bolt rennen kann!

Achja von "falschen" Quoten zu reden ist höchst unglücklich ausgedrückt denn sind die Quoten falsch gibt es Storno!
Die Quote sind dann halt einfach nur Valuequoten!

Wie gesagt wo da jetzt die Strategie sein soll muss mir einer erklären...[[nixweiss]]
 
@Wrisse Die Strategie bzw. der Unterschied liegt darin, dass mir inhaltliche Faktoren völlig egal sind, sondern ich allein auf die Quotenlage gucke. Mir mussen eine Quote subjektiv nicht mal zu hoch vorkommen, damit ich trotzdem auf sie setze.
Natürlich handelt es sich um Valuequoten, eine andere Strategie als Value gibt es ja per Definition nicht^^ Aber es gibt eben verschiedene Ansätze, Value zu finden. Entweder, indem man ein Spiel selbst analysiert, oder indem man das den Markt tun lässt. ;-)
 
@Wrisse Die Strategie bzw. der Unterschied liegt darin, dass mir inhaltliche Faktoren völlig egal sind, sondern ich allein auf die Quotenlage gucke. Mir mussen eine Quote subjektiv nicht mal zu hoch vorkommen, damit ich trotzdem auf sie setze.
Natürlich handelt es sich um Valuequoten, eine andere Strategie als Value gibt es ja per Definition nicht^^ Aber es gibt eben verschiedene Ansätze, Value zu finden. Entweder, indem man ein Spiel selbst analysiert, oder indem man das den Markt tun lässt. ;-)

Also lässt du die Public für dich analysieren wenn du meinst dass sowas echt gut ist bitte! Woher willst du wissen ob die Masse den Plan hat oder einfach nur just for Fun tippt?
Du spielst bei Tipico naja da gibt es schon zig andere bookies die besser sind! Außerdem wirst du da verdammt schnell limitiert!

Aber nochmal was hat die schlußlinie mit der eigentlichen Wette zu tun?
Du vergleichst Quoten merkst ahhhh da ist die Quote höher als bei anderen dann setzt du auf diese und fertig, willst du keine surebet kann es dir doch egal sein wie die Schlußlinie aussieht!
Du hast deine Wette ja schon gemacht und was ändern kannst du jetzt nicht mehr!
Diese "Strategie" ist doch käse du setzt einfach auf ne zu hohe Quote für dich und dann schaust du was passiert ja und??? [[nixweiss]]
Was machst du wenn die Quote steigt? Was machst du wenn die Quote sinkt?
Richtig, nämlich gar nichts weil deine Wette schon steht!
Ich hab wirklich kp was daran ne Strategie sein soll bzw. wo du einen Vorteil davon hast dass du weißt dass deine Wette vll Value hat sowas weiß ich ja schon vorher auch!
 
Ich versteh jetzt auch nicht wo dieses Beat the closing line ne Strategie sein sein...
Diese "Strategie" sagt ja nichts anderes aus als dass die Wahrscheinlichkeit für das Eintreffen eines Ereignisses viel höher ist als es der Buchmacher sieht! Also sprich du hast Value erkannt und so sollte jeder Wetten! Niemand wird ne 2,0 Quote anspielen und sagen dem gebe ne Chance von 30%
Ob die line sich jetzt verändert oder nicht sollte dir egal sein denn du hast schon gesetzt willst du ne surebet draus machen bitteschön aber dann wirst du schneller limitiert als Usain Bolt rennen kann!
von surebets usw will ich mich gezielt fernhalten. da habe ich als anfänger nichts zu suchen.
es geht ja auch nicht darum, dass man "schon gesetzt hat", sondern in abhängigkeit der wahrscheinlichkeit einer quotenänderung "setzen wird".
ich hab das so verstanden:
  • quoten bei nem bookie auf irgendein spiel mit 2.00 auf die 1.
  • laut der berechnung/analyse/erwartung/[was auch immer man macht] passt die 2.00 bzw man würde dieser expliziten quote kein value geben.
  • man geht aber davon aus, dass sich die quote noch verändern wird, beispielsweise in richtung 1.75.
  • somit hat die quote "aktuell" kein value, man geht aber davon aus, dass die quote noch value "in der zukunft" bekommt und spielt sie an.
somit kann eine quote, die aktuell "kein value" hat, durchaus "in der zukunft value" bekommen.
oder?
Achja von "falschen" Quoten zu reden ist höchst unglücklich ausgedrückt denn sind die Quoten falsch gibt es Storno!
Die Quote sind dann halt einfach nur Valuequoten!
"falsche" quoten in dem sinne, als dass sie vom bookie bei der eingangsquote nicht falsch im reinen sinne des wortes angeben wurden, sondern in dem sinne, dass die quote eben (viel) zu hoch oder (viel) zu niedrig ist und sich jenes eben dann am ende in der bewegung der quote widerspiegelt.
hypothetisches beispiel: anfangsquote 2.00, entwickelt sich zu ner 1.75. in dem sinne war die anfangsquote "falsch".
ich weiß, wortwahl unglücklich/nicht korrekt.
Wie gesagt wo da jetzt die Strategie sein soll muss mir einer erklären...[[nixweiss]]
s.o.

wie ich gelesen habe gibt es unter den "beat the closing line" verfechtern verschiedene ansätze:
- die einen benutzen statistische analysen dazu, um im nachhinein ihre wetten zu bewerten
- die anderen versuchen marktbewegungen vorauszusagen und daraus kapital zu schlagen
ich weiß natürlich nicht, ob diejenigen, die das behauptet haben, die 100%ige wahrheit von sich gegeben haben (internet ist schließlich anonym und man kann da rumlügen wie man will), aber egal welcher ansatz war beiden gemeinsam, dass diejenigen, die langfristig die closing line geschlagen haben, langfristig gewinn gemacht haben.




oh mann, gerade noch gesehen, dass annod ja oben schon nen riesen post geschrieben hat, den muss ich erstmal lesen.
 
Also lässt du die Public für dich analysieren wenn du meinst dass sowas echt gut ist bitte! Woher willst du wissen ob die Masse den Plan hat oder einfach nur just for Fun tippt?
Pinnacle closing lines sind meistens sehr genau und wenn ein anderer Bookie ne höhere Quote hat dann hat diese wahrscheinlich Value. In solchen Situationen hat man meistens auch eine Surebet zwischen höheren Bookie und pinnacle. Aber wieso sollte ich absichern wenn ich schon weiß welche Seite Value hat? Damit würde ich nur Pinnacle Geld schenken.

Dazu gibt es im SBR Forum auch einen längeren Thread der ganz interessant ist, finde ihn aber gerade nicht.
 
lese gerade einen im sbrforum zu baseball. findet man hier:
Beating the closing line in baseball: How important is it?

Also lässt du die Public für dich analysieren wenn du meinst dass sowas echt gut ist bitte! Woher willst du wissen ob die Masse den Plan hat oder einfach nur just for Fun tippt?
Du spielst bei Tipico naja da gibt es schon zig andere bookies die besser sind! Außerdem wirst du da verdammt schnell limitiert!

Aber nochmal was hat die schlußlinie mit der eigentlichen Wette zu tun?
Du vergleichst Quoten merkst ahhhh da ist die Quote höher als bei anderen dann setzt du auf diese und fertig, willst du keine surebet kann es dir doch egal sein wie die Schlußlinie aussieht!
Du hast deine Wette ja schon gemacht und was ändern kannst du jetzt nicht mehr!
Diese "Strategie" ist doch käse du setzt einfach auf ne zu hohe Quote für dich und dann schaust du was passiert ja und??? [[nixweiss]]
Was machst du wenn die Quote steigt? Was machst du wenn die Quote sinkt?
Richtig, nämlich gar nichts weil deine Wette schon steht!
Ich hab wirklich kp was daran ne Strategie sein soll bzw. wo du einen Vorteil davon hast dass du weißt dass deine Wette vll Value hat sowas weiß ich ja schon vorher auch!
das hängt ja alles von der markteffizienz ab. wenn der pinnacle-markt wirklich effizient ist, dann sollte das "beating the closing line" von der logik her kein käse sein.
ich weiß allerdings nicht, ob das mit einfachem abgleichen der bookie-quoten funktionieren kann/auf dauer funktioniert (habe halt gelesen, dass andere da richtig mit statistiken rumrechnen usw). muss uns annod mal in der zukunft noch mehr dazu sagen.
 
Eine 2,00 hat bei 50% Wahrscheinlichkeit kein value ob die Quote nun auf eine 1,75 sinkt oder auf eine 1,01
Warum sollte die Quote sinken wenn kein Value in der Ursprungsquote findest
Pinnacle ist auch nicht immer korrekt! Außerdem wie schon tausend mal geschrieben du lässt also die Public für dich analysieren sehr gewagt zusätzlich muss du dann ja auch schon in der Ursprungsquote Value sehen sonst würdest du ja nicht setzen! Wer sagt denn dass Pinnacle nicht falsch liegt?

Diese Strategie ist für mich keine Strategie sondern einfach nur das jagen von Valuequoten mit ausnutzen des frühen setzen! Dass hat nichts mit irgendwelchen Strategien zu tun, eine 2,00 hat kein Value aber wenn die Quote auf 1,75 sinkt hatte die 2,00 Value!

Es tut mir leid aber wenn du dass so siehst dann hast du keine Ahnung von dem Spiel auf das du setzt! 50% Eintrittswahrscheinlichkeit bleiben für mich, unter selben Bedingungen! auch bei sinkender Quote nur 50%!
Du gehst immer davon aus dass die Public mehr Ahnung hat als du, wenn dies auch so sein sollte dann besorg dir nen Paid Service und Spiel alles nach!

Ich hab auch übrigens ne Strategie nennt sich "Quote zu hoch deshalb setze ich"
Ganz schnell erklärt ist eine Quote zu hoch setze ich auf diese!

Es tut mir leid, viel hier niemanden seine Strategie zunichte machen oder ähnliches aber ich hab selten etwas blöderes gelesen dass als Strategie verkauft wurde!

Geheimtipp von mir Roulette --> Martingale sowas ist genauso wenig ne Strategie wie BTCL
SRY
 
liegst du gerade betrunken im bett?

ich bin doch nicht derjenige, der so spielt. annod tut das. wenn ich also antworte, wie kannst du so antworten als würdest du mit annod sprechen?

und scheinbar hast du einiges nicht verstanden, sonst würdest du hier nicht so rumpoltern. da ist mir auch wirklich die zeit zu schade inhaltlich auf solche unflätigkeiten einzugehen.

vielleicht solltest du dich einfach mal eingehend damit auseinandersetzen (oder allgemein mit dir unbekannten ansätzen). muss ja nicht sein, dass die strategie gut ist. du hast es aber ja nicht mal versucht, zu verstehen, was dahinter steckt. dazulernen kann man immer. wer nicht will, der hat halt schon.
 
Pinnacle closing lines sind meistens sehr genau und wenn ein anderer Bookie ne höhere Quote hat dann hat diese wahrscheinlich Value. In solchen Situationen hat man meistens auch eine Surebet zwischen höheren Bookie und pinnacle. Aber wieso sollte ich absichern wenn ich schon weiß welche Seite Value hat? Damit würde ich nur Pinnacle Geld schenken.

Du kannst halt als Anfänger mit niedriger Bankroll mit höheren Beträgen spielen. Kann halt trotz Value schnell mal passieren, dass du 5 Wetten am Stück verlierst und wenn du die Wetten mit 20% einsatz der Bankroll spielst, hast halt schnell auch mal wieder gar nichts mehr. Brauchst also ein richtiges Moneymanagement. Mit Surebets kannste nen höheren Betrag setzen und hast kein (bzw. wenn man es nicht blöd macht zumindest nur ein sehr geringes) Ausfallrisiko.
Kurz gesagt lieber 1,5% von 1000 als 5% von 200

Ich hatte bei Pinnacle als ich das intensiver gemacht hatte aber tatsächlich eine stark negative Bilanz.
 
ich gebs auf. du nagelst dich selbst an die wand. lass es einfach sein und verschone mich bitte mit deinem nonsens. das was du betreibst ist keine kritik, das ist zurschaustellung mangelnden verstehens und sonst gar nichts. du spielst dich hier auf und tust so als würdest du das, was dir nicht in den kram passt, logisch widerlegen, hast aber nicht mal verstanden, worum es hier überhaupt geht (gehen soll). und dabei war das bisher auch gar nicht schwierig und anstatt fragen zu beantworten haust du nur auf die kacke. dazu wirfst du dann annods spezielles vorgehen mit dem "allgemeinen" beating-the-closing-line-konzept einfach in einen topf und tust so, als wäre das alles das gleiche. hast du mal den von mir geposteten thread gelesen oder das, was annod verlinkt hat? darf ich raten: nein, hast du nicht. stimmt, nicht wahr? ich stelle hier fragen und du wirfst mir das vor? sind wir hier im komödiantenstadl? habe ich das system oder vorgehen erfunden? warum werde ich für das stellen von fragen kritisiert? ich muss mir dafür kritik gefallen lassen, dass ich fragen stelle, weil DU es nicht kapierst, um was es da geht? da sind wir aber weit gekommen.

habe fertig.

ps:
wegen dummen anmachens brauchst DU dich nicht beschweren. du bist hier im thread seit deinem 2. post nur am stänkern. und wer im profil bei "Ort: Im Bett, betrunken auf einer Frau" stehen hat, der sollte sich in der folge nicht beschweren, wenn ihm solche kindischen dinge vorgehalten werden.

pps:
"Warum gibt es so viele Kritiker von BTCL?"
dann zähl mal auf. wie viele zählst du denn im thread?

ppps:
"Mach was du willst versteif dich nur auf mich! Nur lass mich damit in Ruhe! Kritik muss man auch akzeptieren können!"
du bist doch derjenige, der im thread rumhämmert, warum soll man dich dann in ruhe lassen? du äußerst keine kritik.

so und nun endgültig sense. gibts hier eigtl ne ignorierfunktion?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst halt als Anfänger mit niedriger Bankroll mit höheren Beträgen spielen. Kann halt trotz Value schnell mal passieren, dass du 5 Wetten am Stück verlierst und wenn du die Wetten mit 20% einsatz der Bankroll spielst, hast halt schnell auch mal wieder gar nichts mehr. Brauchst also ein richtiges Moneymanagement. Mit Surebets kannste nen höheren Betrag setzen und hast kein (bzw. wenn man es nicht blöd macht zumindest nur ein sehr geringes) Ausfallrisiko.
Kurz gesagt lieber 1,5% von 1000 als 5% von 200

Ich hatte bei Pinnacle als ich das intensiver gemacht hatte aber tatsächlich eine stark negative Bilanz.
Genau, das hab ich wohl vergessen, bei Surebets kann man mit hohen Beträgen raufgehen und ohne Absichern braucht man wie du gesagt hast schon ein richtiges Moneymanagement, nach Kelly oder so.
Aber wenn ich mir sicher bin welche Seite Value hat dann sichere ich auch nichts ab, die Swings sind natürlich größer.

Das mit der negativen Bilanz ist mir halt auch aufgefallen, ich gewinne meistens bei den Bookies die die hohe Quote haben und bei Pinnacle muss ich nachcashen, also wenn ich Surebets mache. Man kann schon davon ausgehen dass die Quote auf Pinnacle Seite richtig ist und auf dem anderem Bookie zu hoch (gibt natürlich Ausnahmen).

@Wrisse:
Wenn du jetzt zum Beispiel denkst eine 2.0er Quote hat value und du setzt drauf und bei pinnacle closed sie bei 2.30, machst du dir dann keine Gedanken darüber dass in deiner "Analyse" etwas nicht stimmen könnte?
 
Zuletzt bearbeitet:
BTCL selbst ist nicht die Strategie.
Sondern eine Auswertungsmethode. Besser gesagt die beste Art, zu überprüfen, ob eine Wette Value hatte oder nicht. Es kann schließlich nie jemand genau wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen Spielausgang ist; aber die Schlusslinie insbesondere bei Pinnacle ist noch die genaueste Information, die man darüber bekommen kann. D.h. wenn Pinnacle bei 2,5 schließt, ist die wahre Wahrscheinlichkeit vermutlich sehr nah an 40%. (Auch falls das Spiel aus Sicht des Teams dann 1:4 verloren geht!)
Deshalb ist es sehr wohl interessant, wie sich die Line entwickelt, nachdem man gesetzt hat. Es ist ein gutes Anzeichen dafür, ob deine Einschätzung, dass sie Value hat, stimmt oder nicht. Deshalb ist das für jeden Wetter interessant. Zu glauben, dass man alleine genauer Bescheid weiß als der gesamte Markt bei Pinnacle, ist... sagen wir mal: selbstsicher. ;-)

Die unterschiedlichen Strategien sind natürlich einfach nur: nach inhaltlicher Analyse wetten vs. nach Quotenlage (ohne inhaltliche Faktoren überhaupt irgendwie zu beachten) wetten. Die Strategie selbst sollte man deshalb nicht BTCL nennen - in dem Punkt hat Wrisse recht. In englischsprachigen Foren gibts für die Strategie manchmal den Namen steam chasing.

Du vergleichst Quoten merkst ahhhh da ist die Quote höher als bei anderen dann setzt du auf diese und fertig, willst du keine surebet kann es dir doch egal sein wie die Schlußlinie aussieht!
Ich setze nicht auf diese Quote, weil sie im Moment höher ist als bei anderen Buchmachern, sondern weil sie dementsprechend vermutlich auch höher ist als die Schlussquote - und damit Value hat. Wenn die Schlussquote wider Erwarten höher ist, weiß ich, dass ich in diesem Fall ein schlechtes Geschäft gemacht habe. Meistens mache ich mit dieser Methode aber ein gutes Geschäft.
 
nach logischem nachdenken die einzig logische antwort. hab auch gerade mal nachgeguckt und muss auch sagen, dass ich die pinnacle cl wesentlich schlechter geschlagen habe, als bspw bet365. ist ja auch logisch. von dem her war die frage wohl für den allerwertesten.

edit:
an sich ja wurscht, da redundant mit diesem beitrag bzw der antwort von annod, auch sehr geringe sample size aber trotzdem.
- seit 14.2. habe ich 13 wetten bei bet365 gespielt
- in 54% der fälle hat meine gespielte quote die closing line von bet365 geschlagen (7/13 gespielte quoten besser als closing line, 4/13 gespielte quoten = closing line, 2/13 gespielte quoten schlechter als closing line)
- aufsummiert waren meine quoten (inkl der gleichen + schlechteren) um 23% höher als die closing line von bet365
- in ebenfalls 54% der fälle hat meine gespielte quote die closing line von pinnacle geschlagen (7/13 gespielte quote besser als closing line, 0/13 gespielte quoten = closing line, 6/13 gespielte quoten schlechter als closing line)
- aufsummiert waren meine quoten (inkl der gleichen + schlechteren) um 6% höher als die closing line von pinnacle
da sieht man eigentlich sofort, warum meine frage unnötig war. ich habe mich zwar noch nicht an closing lines orientiert, da ich erst kürzlichst drauf gestoßen bin, aber auch wenn die sample size klein ist, bestehen die fakten,
- dass ich in 54% bet365 als auch pinnacle bzgl der closing line schlagen konnte,
- aber die differenz insgesamt 17%-pkt unterschied beträgt bezogen darauf, wie hoch ich die jeweilige closing line geschlagen habe
 
Zuletzt bearbeitet:
also nur nochmal kurz zur info.
ne closing line von bet365 zu schlagen ist scheinbar wirklich nicht schwierig. das habe ich vom 14.-24.2. in 71% der fälle geschafft.
schwieriger wirds in der tat bei pinnacle. deren closing lines habe ich nur in 60% der fälle geschlagen.
wieder auffällig: die bet365-cl schlage ich im schnitt um 2,1%, die pinnacle-cl im schnitt nur um 0,6%.
das mag jetzt zwar "wenig" aussehen, aber wenn man das mal hochrechnet, dann kommt da schon was bei rum.
 
wieder auffällig: die bet365-cl schlage ich im schnitt um 2,1%, die pinnacle-cl im schnitt nur um 0,6%.
das mag jetzt zwar "wenig" aussehen, aber wenn man das mal hochrechnet, dann kommt da schon was bei rum.

tatsächlich? Wenn man (wie du) von dem Grundgedanken ausgeht, dass die closing-line fair ist, dann dürfte bei den Zahlen unter Einberechnung der Buchmachermarge eigentlich nichts übrig bleiben
 
tatsächlich? Wenn man (wie du) von dem Grundgedanken ausgeht, dass die closing-line fair ist, dann dürfte bei den Zahlen unter Einberechnung der Buchmachermarge eigentlich nichts übrig bleiben
hast mich falsch verstanden. ich habe darauf angespielt, dass der unterschied zwischen der geschlagenen closing line von be365 und der von pinnacle ziemlich hoch ist, obwohl es nicht danach aussieht.
"was bei rumkommen" eben dann in dem sinne, dass man sich nicht auf bet365s closing line verlässt, weil man die häufig höher schlägt, sondern die von pinnacle.
verständlich, was ich meine?
eben daher auch das "wenig" in gänsefüßchen weil 2,1-0,6%(punkte) ja immerhin "nur" 1,5%(punkte) unterschied sind.
auf viele spiele hochgerechnet macht das dann halt schon was aus.

edit:
langfristiges ziel sollte, wie du schon durch die blume anmerkst, wohl nicht nur das schlagen der pinnacle cl an sich sein, sondern diese auch "ausreichend" hoch (einberechnen der marge) zu schlagen.
hab nochmal nachgeschaut und hatte ein paar richtige bolzen drin, die mir die bilanz gewaltig verhagelt haben. das waren bspw st. pauli +0,5 in dresden, das habe ich zu früh für 1,55 angespielt und es war bei pinnacle am ende bei 1,76 (-7,7%) und bei bet bei 1,73 (-6,7%) oder freiburg - augsburg o2.5, ebenfalls zu früh angespielt für 2.08, das war am ende bei pinnacle auf 2,28 (-4,2%) und bei bet bei 2,15 (-1,6%).
 
Zuletzt bearbeitet:
Kleine Zwischenbilanz meiner Strategie nach etwa anderthalb Monaten:
Von 431 Picks wurden 200 gewonnen (46%), durchschnittlich getroffene Quote dabei: 2,40. Macht 11% Value.
Weil ich das Ganze als Systemwetten gespielt habe und dabei zwei Scheine waren, die mit hohen Quoten fast komplett aufgingen, liegt mein tatsächlicher Gewinn noch mal dramatisch höher, nämlich bei 32% bzw. insgesamt +136,5 EH. :-)

tatsächlich? Wenn man (wie du) von dem Grundgedanken ausgeht, dass die closing-line fair ist, dann dürfte bei den Zahlen unter Einberechnung der Buchmachermarge eigentlich nichts übrig bleiben
Weil erstens fallende Quoten grundsätzlich besser abschneiden als steigende - Quelle: http://www.sportstradingnetwork.com/edge-steam-betting-line-shopping-sportsbooks/ - und zweitens bei Pinnacle die Quoten etwas besser funktionieren, die im Vergleich zum restlichen Markt relativ niedrig sind, und gerade nicht die Höchstquoten - Quelle: Do Better Betting Odds Mean More Profit? - komme ich immer mehr zum dem Schluss, dass das nicht so ist, sondern dass die Situation so ist: Wenn Pinnacle eine Quote ungewöhnlich niedrig ansetzt / senkt (und damit meistens der Markt mitzieht), tun sie das zu recht, senken sie aber selbst nicht weit genug. Hier haben sie also wohl selbst noch einen gewissen bias, und die Quoten, die man, wenn man so vorgeht wie ich, schlägt, sind also gewissermaßen "überfair".

Muss natürlich nicht so sein und die Argumentation muss mir auch keiner abnehmen :D Aber der Gewinn, der dabei rauskommt, wird eben mittlerweile statistisch relativ eindeutig (zusätzlich zu den 431 Spielen oben habe ich noch ca. 200 weitere notiert, aber zur Vorsicht nicht angespielt, weil sie total gegen meine subjektive Einschätzung gingen; tatsächlich hätten aber auch die fast den gleichen Gewinn ergeben, 10%). Und: Innerhalb dieser insgesamt also 630 Spiele haben die fallenden Quoten deutlich besser abgeschnitten als die steigenden. Ist also alles schlüssig. :-)
 
Die Strategie, die (bewußt gewählte) Langsamkeit von Buchmachern beim Quotenanpassen auszunutzen, halte auch ich für bewährt.

Imho ist zwar das Reaktionstempo im Laufe der Jahre durchaus schneller geworden, dies aber vermutlich "auch nur" oder hauptsächlich durch schneller eintreffende Umsätze. [[nixweiss]]

Erklären kann ich mir dieses Phänomen nur dadurch, dass es tatsächlich ausreicht, die vergleichsweise kleine Anzahl an "Problemkunden" zu limitieren und rauszuschmeißen und ansonsten dem Rest ein auch über regelmäßige Höchstquoten verlockendes Gesamtangebot zu machen.

Wie viele Steine werfen dir denn die Buchmacher bereits in den Weg?


PS:
... und zweitens bei Pinnacle die Quoten etwas besser funktionieren, die im Vergleich zum restlichen Markt relativ niedrig sind, und gerade nicht die Höchstquoten - Quelle: Do Better Betting Odds Mean More Profit? ...
Ich habe den Text nicht so verstanden, dass in beiden Fällen (pinnacle <> Markt) die Quote von pinnacle genommen wird, sondern stets die Höchstquote.
 
Wie viele Steine werfen dir denn die Buchmacher bereits in den Weg?

Ich bin nur bei Tipico angemeldet. Will mich auf die Buchmacher mit Lizenz in Deutschland beschränken, und von denen hat Tipico eh fast immer den Höchstpreis, wenn man die Steuer einbezieht.
Bisher ist da alles in Ordnung, keine besondere Limitierung und einwandfreie Auszahlung.

PS: Ich habe den Text nicht so verstanden, dass in beiden Fällen (pinnacle <> Markt) die Quote von pinnacle genommen wird, sondern stets die Höchstquote.

Oh, da hast du eindeutig recht. Mein Fehler. Das relativiert das Ganze natürlich ein bisschen. Zumindest passt es noch ins Gesamtbild, dass Pinnacle-Höchstquoten so (relativ) schlecht abschneiden (95,8% ist ja kaum höher, eher niedriger als der durchschnittliche Quotenschlüssel bei Pinnacle).
 
Kleine Zwischenbilanz meiner Strategie nach etwa anderthalb Monaten:
Von 431 Picks wurden 200 gewonnen (46%), durchschnittlich getroffene Quote dabei: 2,40. Macht 11% Value.
Weil ich das Ganze als Systemwetten gespielt habe und dabei zwei Scheine waren, die mit hohen Quoten fast komplett aufgingen, liegt mein tatsächlicher Gewinn noch mal dramatisch höher, nämlich bei 32% bzw. insgesamt +136,5 EH. :-)


Weil erstens fallende Quoten grundsätzlich besser abschneiden als steigende - Quelle: http://www.sportstradingnetwork.com/edge-steam-betting-line-shopping-sportsbooks/ - und zweitens bei Pinnacle die Quoten etwas besser funktionieren, die im Vergleich zum restlichen Markt relativ niedrig sind, und gerade nicht die Höchstquoten - Quelle: Do Better Betting Odds Mean More Profit? - komme ich immer mehr zum dem Schluss, dass das nicht so ist, sondern dass die Situation so ist: Wenn Pinnacle eine Quote ungewöhnlich niedrig ansetzt / senkt (und damit meistens der Markt mitzieht), tun sie das zu recht, senken sie aber selbst nicht weit genug. Hier haben sie also wohl selbst noch einen gewissen bias, und die Quoten, die man, wenn man so vorgeht wie ich, schlägt, sind also gewissermaßen "überfair".

Muss natürlich nicht so sein und die Argumentation muss mir auch keiner abnehmen :D Aber der Gewinn, der dabei rauskommt, wird eben mittlerweile statistisch relativ eindeutig (zusätzlich zu den 431 Spielen oben habe ich noch ca. 200 weitere notiert, aber zur Vorsicht nicht angespielt, weil sie total gegen meine subjektive Einschätzung gingen; tatsächlich hätten aber auch die fast den gleichen Gewinn ergeben, 10%). Und: Innerhalb dieser insgesamt also 630 Spiele haben die fallenden Quoten deutlich besser abgeschnitten als die steigenden. Ist also alles schlüssig. :-)


Sehr interessantes Thema [[yo]]

Darf ich Dich fragen, ob du den Unterschied zwischen "smart money" und "public money" in deiner Bewertung der Quotenentwicklung machst?

Kannst ein Fazit nach + 1000 wetten ziehen? Bestätigen sich deine Eindrücke?
 
Sehr interessantes Thema [[yo]]

Darf ich Dich fragen, ob du den Unterschied zwischen "smart money" und "public money" in deiner Bewertung der Quotenentwicklung machst?

Kannst ein Fazit nach + 1000 wetten ziehen? Bestätigen sich deine Eindrücke?

Den Unterschied zwischen smart und public nimmt schon Pinnacle selbst vor, wenn sie ihre Quoten anpassen. (Dazu passend funktioniert die Methode nicht, wenn man statt der Pinnacle-Quote den Durchschnittswert der Buchmacher als Richtwert nimmt. Die Buchmacher insgesamt sind nicht so "smart" wie Pinnacle alleine.)

Ja, gerne - es ist weiter so gut gelaufen. Aktueller Stand: 1075 Wetten, 517 gewonnen (48%), durchschnittlich getroffene Quote 2,25 --> 8% Value. [[cheers]]
 
Zuletzt bearbeitet:
Annod mich würde mal interessieren, ob diese Methode bis zum heutigen Zeitpunkt erfolgsversprechend war. Hoffentlich ja! Ich denke aber nicht..

Im Reddit Forum hat sich letzten Monat ein Statistik Professor mit dieser Thematik befasst und hat es wissenschaftlich auf den Punkt gebracht ;)

https://www.reddit.com/r/sportsbook/comments/5vnrv3/indepth_analysis_of_nba_pregame_betting_line/

Naja, dem Artikel entnehme ich, dass es zwar nicht so ohne weiteres geht, wenn du allerdings früh genug dran bist, würde es sich lohnen.

Die Frage an Annod wäre, wie seine langfristigen Erfahrungen mit Steam Chasing sind. Bist du nachwievor im Plus?
 
Annod mich würde mal interessieren, ob diese Methode bis zum heutigen Zeitpunkt erfolgsversprechend war. Hoffentlich ja! Ich denke aber nicht..

Im Reddit Forum hat sich letzten Monat ein Statistik Professor mit dieser Thematik befasst und hat es wissenschaftlich auf den Punkt gebracht ;)

https://www.reddit.com/r/sportsbook/comments/5vnrv3/indepth_analysis_of_nba_pregame_betting_line/

Die Opening line kann value bekommen, wenn zwischen opening und closing line ein Ereignis stattfindet, zB Verletzung.
Dies wird insbesondere durch die großen Verschiebunngen deutlich.
Die zitierte Statistik ist dementsprechend ncht aussagekräftg.
 
Hallo an alle!

Ich würde diesen Thread hier gerne noch mal wiederbeleben. Kurz zu mir: Ich wette mein halbes Leben, hauptsächlich Fussball und Tennis und bin mittlerweile 38 Jahre alt. Habe früher viel Lehrgeld gezahlt, habe aber seit 5 Jahren mal eine mehr mal weniger deutlich positive Jahresbilanz.

Ich habe sowohl den Thread hier verfolgt, als auch einige Artikel im restlichen Internet über Beat the closing Line gelesen. Mein Fazit ist, dass diese Vorgehensweise an sich natürlich erstmal sinnvoll ist. Genau, wie man die beste am Markt erhältliche Quote spielen sollte, hat eine Quote natürlich auch dann den höchsten Value, wenn sie am höchsten ist. Ob das nun die Closing Line ist oder eben auch nicht.

Mein Problem ist, ich verstehe nicht ansatzweise, wie man da vorgehen soll. Annods Post recht zu Anfang des Threads ist zwar recht ausführlich, beschreibt die Vorgehensweise aber doch recht oberflächlich. Darauf achten, ob Quoten gerade fallen oder steigen. Aber wann genau, zu welchem Zeitpunkt? Woher weiß ich, wann Quoten fallen, wann sie steigen? Ich habe mir komplette Marktbewegungen diverser (Fussball-)Spiele von der OL bis zur CL angeschaut und keine Muster gefunden. Selbst z.B. Verletzungen und andere mehr oder weniger gravierende Änderungen fallen mal niedriger und mal höher in den Quoten aus, es gibt schlichtweg keine Richtwerte, an die man sich halten kann. Wenn dem doch so sein sollte, man möge mich bitte aufklären.

Zweitens, was bringt es mir, die Closing Line in 70% Fällen zu schlagen, wenn ich am Ende einen Yield von -1% habe, wenn ich gleichzeitig z.B. die Closing Line nur in 30% Fällen schlage, aber dafür einen Yield von +1% habe. Weil ich in zweitem Fall eben nicht nach Markt getippt habe, sondern nach meiner eigenen Auffassung von Value - und damit am Ende mehr Wetten getroffen habe, als im ersten Fall. Was bringt es einem, die Closing Line zu schlagen, aber die Wette zu verlieren? Natürlich ist mir klar, dass es auch genau anders rum gehen könnte, was ich aber meine ist, sollte man nicht zu allererst mal darauf achten, dass man seine Wetten trifft - und zwar so, dass am Ende ein Plus dabei herauskommt?

Womöglich mag jetzt jemand einwenden, dass vorhin im 2. Fall die Quoten keinen Value hatten und meine Auffassung von Value womöglich nicht stimmt. Dem möchte ich entgegnen, wenn ich bei einem Fussballspiel zwischen Team X und Team Y für Sieg Team X eine faire Quote von 2,4 errechne und sie zum jetzigen Zeitpunkt bei 2,6 steht, dann spiele ich sie natürlich an, denn sie hat ja in dem Moment Value für mich. Nur weil die Quote bis zum Abpfiff womöglich noch auf 2,8 steigt, bedeutet das ja dann nicht, dass sie dann keinen Value mehr hatte, denn woher bitte schön soll man denn wissen, ob die Quote noch steigt (um wieder zur Ursprungsfrage zu kommen)?

Ich habe für die vergangene deutsche Fussball-Bundesligasaison 2019/2020 mal ein kleines Experiment gemacht und bei jedem einzelnen der 306 Spiele insgesamt 3 Handicap-Wetten abgeschlossen (virtuell, also ohne echten Einsatz). Die 1. Wette war mit Quote >= 2, die 2. Wette mit Quote >= 2,5 und die 3. Wette mit Quote >= 3. Wohlgemerkt immer auf die Mannschaft abgeschlossen, der ich es selbst mehr zugetraut habe, habe mich also ausschließlich auf meine Analysen verlassen und nicht den Markt beobachtet. Ich habe immer zu unterschiedlichen Zeitpunkten gewettet, von 12 bis 160 Stunden vor Spielbeginn. Als Quote habe ich die höchste verfügbare Quote von betexplorer.com angenommen (abgesehen von Betfair oder ähnlichen Wettbörsen). Und habe nach dem Spiel die abgeschlossene Quote mit der Closing Line verglichen (nicht von Pinnacle, sondern erneut die bei Spielbeginn höchste verfügbare Quote bei betexplorer.com). Ich habe rein durch Zufall die Closing Line in allen Wetten im Durchschnitt um ziemlich genau 1% geschlagen. Bei allen 918 Wetten kam am Ende ein Yield von 10,64% raus. Womöglich hätte ich immer zur exakt gleichen Zeit die Wettquote notieren müssen, um am Ende aussagekräftigere Daten zu haben. Aber der Punkt ist, ich hätte dann immer noch nicht gewusst, warum ich die Closing Line um einen Prozent geschlagen habe und wie ich es hätte noch besser machen können.

Lange Rede kurzer Sinn: Vielleicht ist hier ja jemand, der das Konzept BtcL wirklich anschaulich erklären kann. Welche Muster gibt es, wann sollte man eine Wette abschließen, was gibt es sonst noch zu beachten? Ich würde mich freuen und bedanke mich im Voraus. Viele Grüße.
 
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