Wettprojekt Asien

Möchte deine Blase nicht zerplatzen lassen, aber gebe dir keine realistische Chance. Das sage ich dir als jemand, der schon seit Jahren hauptberuflich in dem Bereich unterwegs ist. Probiere es ruhig ein paar Monate aus, aber bleibe bitte realistisch. Werde auch kein PNs beantworten, die häufig kamen, nachdem ich mich letztes Mal zu dem Thema geäußert habe, daher nur hier kurz:

der größte Fehler den so ziemlich Alle machen. Yield ist sch***egal! Es kommt auf den Umsatz an und da wird das Problem bei dir als Pre-Punter sein. Nehmen wir einen fiktiven Bankroll von 50.000/ 1% Stake bei 100 Pre-Wetten im Monat bei 5% Yield macht 2500 Profit/Monat. Ein Trader, der 50.000 BR hat, dafür 500.000 im Monat umsetzt bei einem Yield von 1% kommt auf 5000 Profit/Monat. 1% Yield ist bewusst so niedrig gewählt, damit du den Unterschied besser siehst.

Du siehst es ist als Pre-Punter SEHR SEHR schwer überhaupt was zu erreichen, wenn du finanziell unabhängig werden möchtest. Pro heisst zudem übrigens NICHT ,dass man sich 24/7 mit dem Thema und NUR damit auseinandersetzt. Reine Arbeitszeit , wo ich voll konzentriert bin, sind bei mir im Schnitt max 30h/ Woche.
Um den Kopf freizubekommen mache ich zusätzlich noch 15-20h/ Woche was im Bereich E-Commerce.

Der letzte und wichtigste Punkt, wieso es nicht klappen wird ist allerdings die Location. Das Leben in Mitteleuropa ist einfach zu teuer/ komplex/ hat zu viele Regeln, damit man damit langfristig finanziell unabhängig sein kann. Könnte das noch ewig ausweiten und aus dem Nähkästchen plaudern, aber das sprengt den Rahmen. Verstehe es also nicht falsch, aber probiere einfach auf einen Schnitt von 2-3.000E/Monat zu kommen + irgendeinen Job, der dir Spass macht, aber sich mit deinem Vorhaben vereinbaren lässt. Das ist realistisch und damit wärst du schon besser als über 95% auf dem Markt. Wenn du das schaffst, kannst du sehr stolz sein.

Das gute ist, meine Blase kann nicht zerplatzen, da ich in keiner Blase bin. Besser gesagt: Ich glaube in keiner zu sein. Deine Einschätzung ist natürlich völlig richtig, in einem Markt der nur wenige Gewinner kennt und an dessen Spitze eine handvoll hoch professionalisierte Unternehmen stehen, sind die Chancen für mich quasi bei null. Das ist sicher ein Fakt. Ein anderer Fakt ist aber auch, die Leute die heute an der Spitze stehen werden dort nicht für immer sein, die Technologien und Leitideen die den Markt bestimmen werden auch nicht immer das Non-Plus Ultra der Vorhersage in Sachen Zufallsereignisse darstellen. Genauso sicher wie ich statistisch gesehen scheitern werde, wird es eines Tages zu einer Wachablösung im Wettmarkt kommen und neue Ideen und Leute werden für eine gewisse Zeit den Markt bestimmen. Ganz so hoch habe ich mein Ziel ja auch nicht angesetzt - aber selbst wenn ich das hätte, dass jetzt ausgerechnet ich das sein soll, ist natürlich nicht sehr wahrscheinlich. Um es etwas spannender zu machen, du hast ja - so klingt es zumindest - schon den ein - oder anderen Taler im Wettmarkt verdient. Würdest hier gegen mich wetten? Wir einigen uns auf ein finanzielles Ziel (inkl. Nachweismethode) das ich mit meinen Wetten erreichen muss innerhalb von zB 1,5 Jahren und ich würde bei dir zu der doch für dich sehr fairen Quote 1000 auf mich wetten. Fände ich spannend ist aber auch humorvoll-freundlich gemeint und würde zeigen das wir beide hinter unserer Einschätzung stehen.

Den Einwand mit der Location würde ich teilen, jetzt ist es aber so, das ich den Standort zumindest temporär wechseln würde wenn es davon abhängen sollte. Wenn du da doch noch etwas erzählen willst aus dem Nähkästchen - ich bin ganz Ohr.

Weil es jetzt schon ein paar Mal kam, auch per privater Nachricht, etwas zu dem Thema „Arbeit & Wetten“. Kurz zwei Aspekte:

Es ist natürlich gut, wenn Erfahrene Wetter auf die Fallstricke und Gefahren hinweisen. Das Glücksspiel steht ja auch um Verdacht schon das ein - oder andere Leben ruiniert zu haben. Deswegen denke ich sind die Mahnungen angebracht und ich denke behaupten zu können, das ich diese Risiken einschätzen und kontrollieren kann.

Zudem was vielleicht nicht ganz klar von mir kommuniziert wurde: Ich habe ja gar nicht vor, meine Ausbildung oder mein Leben der zum Scheitern verurteilten Wettkarriere unterzuordnen. Eigentlich ist die Intention hier genau anders herum. Ich habe mit dem wetten mein Studium und Leben finanziert (die letzten Jahre) und jetzt will ich schauen ob innerhalb eines überschaubaren Zeitfensters der Sprung nach ganz oben möglich ist. Sollte mein Niveau nicht für Liga 1 reichen sondern nur zum mittelklasse Wetter, würde ich das akzeptieren und eben genau nicht die Wettkarriere weiter verfolgen. Mein jetziges Wissen würde vermutlich reichen um mit Valuebets bei europäischen Buchmachern ein paar Euro zu machen und das so nebenbei ein bisschen laufen zu lassen. Das reizt mich aktuell aber nur bedingt da ich es ja die letzten Jahre gemacht habe und glaube verstanden zu haben. Es ist ja nicht nur das Geld, es ist ja auch der Reiz im Spiel „Wettmarkt“ besser zu werden.
 
Für "meinen" Thread hier im Forum, habe ich mir überlegt von Zeit zu Zeit kleinere Artikel zum Wetten zu schreiben, wie ich die Dinge sehe und warum. Zum einen würde ich mich über eine inhaltliche Diskussion freuen zum anderen könnt ihr daraus natürlich auch verstehen lernen mit wem ihr es zu tun habt. Für heute der erste Artikel "Analyse", ist ja immer mal wieder ein Thema im Forum. Ich wurde ja selbst gestern nochmals darauf aufmerksam gemacht das meine Tipps unbegründet seien.


In dem nun folgenden Text beziehe ich mich auf Wetten, welche auf asiatischen Märkten in den 5 großen Ligen Europas abgegeben werden. Nischenmärkte, Surebets und Valuebets bei Eurobooks sind ein anderes Thema.

Was ist eine gute Analyse

Eine gute Analyse besteht aus zwei zentralen Bestandteilen. Der erste Punkt ist der Besitz von allen (so vielen wie möglich) verfügbaren Informationen. Das ist in den großen Ligen sowohl Vor- als auch Nachteil, jeder der sich etwas Mühe gibt kann aus einem unendlich großen Daten und Informationsschatz schöpfen.

Der zweite und deutlich wichtigere Teil ist die Integration dieser Informationslage zu einer sinnvollen und v.a besseren Prognose als die restliche Wettwelt.
Es ist auch nicht so ganz einfach woran man diese bessere Prognose nun schlussendlich festmacht. Viele werden ja mit dem Konzept CLV (Closing line value) vertraut sein, andere sicher auch mit dem Konzept VWK (Value wenns kommt). Die Praxis zeigt das man im Einzelfall natürlich mal ordentlich daneben liegen kann nach dem ein oder anderen Bewertungsmasstab, so ist eine Beurteilung natürlich nur über einen längeren Zeitraum sinnvoll. Im Optimalfall schlägt man über die gesamte eigene Stichprobe die closing line substantiell und hat die Brieftasche voll. Ich schließe es aber persönlich nicht aus, das man systematische Ineffizienzen erkennen kann und trotz Wetten, welche die CL nicht schlagen im Plus sein kann. Zu diesen Bewertungskriterien demnächst mehr.


Analysen hier im Forum

Ich habe ja gesagt, dass ich schon ein paar Jahre mitlese und mich erst kürzlich entschieden habe aktiv mitzuwirken. Vorneweg ich lese es auch gerne.
Deswegen bin ich mit dem Analysenformat hier gut vertraut. Viele der Analysen beinhalten viel Basisinformation und bauen aus dieser dann eine Schlussfolgerung auf. Diese Schlussfolgerung basiert in der Regel auf implizierten Gewichtungen der jeweiligen Argumente. Ich würde das als intuitive Methode bezeichnen, die absolut ihre Berechtigung hat, sie lässt dem Tipper, die Möglichkeit z.B.: die Luftfeuchtigkeit oder Psyche mal hoch und mal weniger hoch zu gewichten. Je nach Erfahrung und Qualität des jeweiligen Posters können diese impliziten Gewichtungen und Schlussfolgerungen mehr oder weniger stimmig sein.

Ich glaube mit dieser Methode, sofern man sie gut beherrscht, ist erfolgreiches Wetten in kleineren Märkten und wenn man clever agiert auch in Größeren möglich. Für ganz oben reicht es meiner Einschätzung nach aber nicht.(Ich würde mich gerne und sofort mit jemand unterhalten, der mit dieser Methode „unendlich Wohlstand" generiert hat - ist auch eine Einladung!) Letztes Jahr habe ich glaube hier gelesen wie jemand frühzeitig erkannt hat das Liverpool zeitgleich Pokal und Weltpokal spielt, um dann im Pokal auf den Gegner zu wetten (Aston Villa 7-0?). Fantastische Wette. Dafür braucht es natürlich auch keine wissenschaftliche Herangehensweise sondern Intuition und Handlungsschnelligkeit.

Analysen & Ich:

Man muss sich nochmal vor Augen halten, egal wie unrealistisch man es auch halten mag, was mein Ziel ist. Ich möchte auf den größtmöglichen Märkten in absehbarer Zeit ein Vermögen aufbauen das mich in Ruhe andere Dinge tun lässt als in Lohn und Brot zu stehen.

Um das zu bewerkstelligen brauche ich eine Analysenmethode die vor allem im Bereich der Informationsverarbeitung (ich sage lieber Integration) den bisher besten Methoden gleichwertig oder gar überlegen ist. Es wäre nicht das Klügste einen vielversprechenden Ansatz mit der Masse zu teilen. Deswegen werde ich das auch nicht tun. Und nur eine Analyse schreiben mit ein bisschen Basisinfos und Schlussfolgerung könnte ich zwar machen aber es wäre Alibi und hätte mit meiner eigentlichen Methode nichts gemein. Es wäre eine Maske um mir hier vielleicht Reputation zu erschleichen.

Ich möchte nochmal anmerken, das viele Analysen hier v.a für kleinere Märkte z.B.: kürzlich Vierschanzentournee oder Regionalligafussball trotz ihrer aus meiner Sicht unwissenschaftlichen Formats sehr gut sind. Ich hoffe es klingt nicht so, als sei ich da irgendwie dagegen - das bin ich ganz und gar nicht. Es spricht absolut nichts dagegen diese zum Bonusumsatz oder um einfach nur den Eurobookie seiner Wahl zu ärgern zu nutzen. In meinem Ausgangspost habe ich ja auch erwähnt das ich auch mit Hilfe genau dieser Art von Tipps zu meinem Grundkapital für mein aktuelles Projekt gekommen bin.

Nur für meine Tipps in den großen Ligen macht das Format eben aus den geschilderten Gründen keinen Sinn.
 
Erstmal mit BetOnValue und den europäischen (seriösen) Bookies i.V.m. Wettbörse die ganzen Surebets abgreifen bis du halt bei allen Europäern limitiert bist. Dann hast du schon mal locker 25k gemacht.

Zweitwohnsitz in Malte, UK o.ä. damit du 1. keine Wettsteuer zahlst und 2. bei Sky, B365, WH die Bet-Builder mit Karten-Wetten spielen kannst. Da steckt immer noch jede Menge Value drin.

Ansonsten kommst du um In-Play mit hohem Wettumsatz wie der eine Kandidat hier schon geschrieben hat nicht drum herum
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal mit BetOnValue und den europäischen (seriösen) Bookies i.V.m. Wettbörse die ganzen Surebets abgreifen bis du halt bei allen Europäern limitiert bist. Dann hast du schon mal locker 25k gemacht.

Zweitwohnsitz in Malte, UK o.ä. damit du 1. keine Wettsteuer zahlst und 2. bei Sky, B365, WH die Bet-Builder mit Karten-Wetten spielen kannst. Da steckt immer noch jede Menge Value drin.

Ansonsten kommst du um In-Play mit hohem Wettumsatz wie der eine Kandidat hier schon geschrieben hat nicht drum herum

Danke für den Tipp mit den Bet-Buildern, ich werde mir das bei Gelegenheit mal anschauen. Es ist ja nicht so, das ich "leichtes" Geld nebenbei nicht mitnehmen würde. Aber wie du vielleicht gelesen hast, mein Hauptaugenmerk für das Projekt hier sind die wirklich großen Märkte und dann dementsprechend auch diese Einsätze.

Zweitwohnsitz ziehe ich in Erwägung ab einem gewissen Limit. Inplay klar, habe ich auf dem Schirm.

Danke für dein Feedback.
 
Rückblick:

Jetzt bin ich ja hier einen Monat aktiv dabei und muss es sagen es hat sich für mich schon gelohnt, also abseits der Tipps. Ich konnte zwei sehr hilfreiche Kontakte knüpfen und habe einiges lernen können in dem Austausch mit Nutzern die schon weiter sind als ich. Dafür vielen Dank.

Die Ergebnisse der Tipps sind natürlich auch ein Erfolg. Offensichtlich ist der Erfolg in diesem Ausmass sogar sehr unrealistisch und wird wohl auch einen sehr großen Glücksanteil haben. Das ist mir bewusst. Ich habe jetzt in drei Wochen soviel verdient, wie vorher im ganzen Jahr mit Surebets und Co.

Vorschau:

Ich fände es gut, noch mehr in Austausch zu kommen mit Nutzern die in irgendeiner Art als "Profis" bezeichnet werden können. Meine Lernbereitschaft ist sicher bei 100%. Auf der anderen Seite bin ich auch eher der dankbare Typ, wenn mir jemand einen Push gibt, vergesse ich das sicher nicht.
Auch alle anderen dürfen mich natürlich kontaktieren. Ich sehe jeden Austausch als Chance, manchmal auch zur Kooperation. Ich habe den Eindruck das viele im Wettbusiness so ein bisschen ihr eigenes Ding machen. Ich verstehe die Gründe dahinter, glaube aber auch das man so Potentiale liegen lässt. Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin prinzipiell für Vorschläge, Kooperationen offen - was natürlich nicht bedeutet das ich naiv zu allem Ja sage 😉

Was die Tipps angeht, bin ich zuversichtlich. Jeder der sich ein bisschen auskennt, dem wird klar sein, das 18%+ nicht zu halten sind. Also nicht für diese Märkte. Man kann vermutlich nicht seriös sagen, was möglich ist. Da aber die meisten vermutlich denken nichts ist möglich, würde ich mir selber mal 3%+ als Zielmarke setzen für die ersten 500 Tipps.

Ich habe weiter vor in der Zukunft hier auch ein paar theoretische Texte zur Diskussion zu stellen, braucht aber alles doch länger als ich dachte, da das "Tagesgeschäft" aktuell durch den Spielplan schon sehr zeitintensiv ist.
 
Ich habe ja gesagt das ich ein paar Worte zur Idee der „closing line“ äußern möchte, der Text ist ein erster Entwurf und Änderungen vorbehalten. Diskussion erwünscht. 18.02.21

Closing Line

Die closing line ist die letzte verfügbare Quote vor dem Anpfiff eines Spiels. Die theoretische Idee ist, das bis zum Anpfiff alle Teilnehmer am Wettmarkt ihre Wette abgeschlossen haben und somit über den Geldfluss indirekt alle verfügbaren Informationen in die Quote eingeflossen seien. Die Quote spiegelt jetzt die bestmögliche Darstellung der Eintrittswahrscheinlichkeiten wieder, so zumindest die Theorie. Vergleicht mit die Closing Line mit den tatsächlich eingetroffenen Ereignisse so findet man idR eine hohe Korrelation. D.h.: Eine1,5er Quote trifft auch ziemlich genau in 66% der Fälle.

Ich glaube die Closing Line hat als Messinstrument, dafür ob eine Wette „gut“ oder „Schlecht“ war einen guten Ruf. So zumindest habe ich es zumeist im Internet gelesen. Tatsächlich erhebe ich Sie (natürlich) auch und messe auch meine Wetten daran. Ich denke aber auch das Konzept ist in seinem konkreten Nutzen erstmal überschätzt. Ich persönlich habe gegen dieses Konzept zwei praktische und einen theoretischen Einwand.

Praktische Einwände:

Der Wettmarkt ist keine abstrakte Einheit sondern schlussendlich die Summe der Handlungen vieler Individuen. Das gilt für alle Märkte, deswegen stehe ich auch jeder Form von technischer Analyse sehr skeptisch gegenüber, im besten Falle sind Sie eine Art selbsterfüllende Prophezeiung. Aber das ist ein anderes Thema.
Er ist mehr ein psychologisches als mathematisches Gebilde. Zudem ist er im tiefsten Kern kapitalistisch, jene mit dem meisten Geld haben auch den meisten Einfluss. Es ist schon mal eine zumindest diskutable These denen mit dem meisten Geld das beste Wissen zuzuschreiben. Zumindest das Beste Wissen in der Zukunft. Was auch durchaus Sinn macht ist die Annahme, das Sie in ihre Position gekommen sind, weil Sie in der Vergangenheit das beste Wissen hatten. Aber auch das ist nicht zwingend notwendig.

Der zweite praktische Einwand: Der Markt ist höchst reaktiv auf neues Wissen. Das Konzept der closing line ist nun wirklich kein Geheimnis. Es gehört für die meisten semi-profesionellen Wetter (wie auch mich) zum Basiswissen nehme ich an. In dem Moment wo alle Wissen, das zumindest theoretisch die letzte verfügbare Quote die beste Informationsdarstellung ist, gibt es Anreize diese allgemeine Info zur Manipulation auszunutzen. Ganz praktisch gesprochen: Würde ich ein Wettsyndikat leiten und wir hätte uns vernünftiger Weise entschieden unser ganzes Geld auf Lorient zu setzen, würde ich das mal 2 Stunden vor dem Spiel, mal 1 Minute vor Anpfiff und ein anderes Mal in Minute 7 machen. Vielleicht würde ich auch etwas von meinem unendlichen Geld nehmen um die closing in meine Wunschrichtung zu manipulieren und dann inplay Häppchenweise setzen. Wie auch immer, was ich sagen will, in dem Moment wo jeder weiß welche Bedeutung die Closing line hat, verliert Sie diese weil Menschen anfangen werden diese Situation zu manipulieren. In der Praxis kann man nun gar nicht mehr wissen, wann tatsächlich alle „Informationen“ eingeflossen sind, welche Quotenbewegungen „Täuschungsmanöver“ welcher Art auch immer sind.

Theoretischer Einwand:

Mit der Closing Line die Qualität einer Wette zu beurteilen ist von der reinen Logik her gedacht absurd. Mit der Closing Line kann man (in einer nur gering oder gar nicht manipulierten Welt) die Effizienz einer Quotenstichprobe ermitteln, man kann auch sehen, wie stark die unterschiedlichen Schätzfehler ausgeprägt sind. Man kann aber nichts über eine Wette sagen. Wie man eine Quotenstichprobe wissenschaftlich korrekt zusammensetzt, wäre auch ein eigenes Thema wert.

Eine einzelne Wette hat zwei mögliche Ausgänge, richtig oder falsch. Das wir Sie in einem frequentistischen Wahrscheinlichkeitsformat darstellen (also mit Quoten), hat mit unserer „Unfähigkeit“ die Zukunft präzise vorauszusagen zu tun. Ich will an dieser Stelle nicht die Frage stellen, ob Sportereignisse theoretisch vorbestimmter wären (hätte man den alle relevanten) Information oder ob es so etwas wie „echten“ Zufall gibt. Fakt ist jedoch, das wir Menschen bisher in der Praxis nicht über die frequentistische Darstellung hinausgekommen sind. Wetten ist auch ein Wettkampf in der Frage, wer kann die Zukunft besser vorhersagen. Man ließt hier gern von einem Wettkampf gegen die Buchmacher, aber tatsächlich findet der Wettkampf zwischen uns allen statt. Buchmacher sind auch nur Marktteilnehmer mit Vor- Und Nachteilen gegenüber zb mrblack. Soviel Platz für Sieger gibt es da nicht, zumindest nicht ganz oben.


Jede Quote ist falsch

Eine meiner zentralen Grundannahmen ist: Jede Quote ist falsch. Genauer: Jede Quote ist auf eine jeweils andere Art falsch. Darin festzustellen, wo dieser Fehler liegt, darin liegt die Kunst. So kann es heute richtig sein auf Lorient zusetzen aber nächste Woche richtig sein gegen Sie zu setzen. Deswegen kann ein System das auf der immer gleichen Art von Wetten beruht aus meiner Sicht nur schwerlich erfolgreich sein, weil es die Reaktivität und Lernfähigkeit des „Marktes“ (Bzw dessen Teilnehmer) unterschätzt. Man muss immer wieder neu evaluieren wo der Fehler in der Quote liegen könnte.

Die positive Nachricht ist, dadurch das einzelne Quoten immer falsch sind und nur die Summe aller Quoten richtig, wird es immer Marktteilnehmer geben, die den Markt zumindest temporär schlagen werden.

Mit welchem Werkzeug ermittelt man nun die Präzision einer einzelnen Quote ? Antwort: Es gibt kein derartiges Werkzeug. Eine einzelne Quote kennt ja nur zwei mögliche Ausgänge, richtig oder falsch. Sie kann in diesem Sinne nicht auf ihre Richtigkeit analysiert werden. Das umgangssprachliche Verständnis dessen findet sich ja in der Formulierung: Value ist wenn es kommt.
 
Schon vorbei?
Es sind wie bei Heisenberg und TippTop... einfach zuviele Bets am Tag/pro Woche/im Monat.
Man kann sowas nicht nachspielen, dazu bei dir und Heisenberg ohne Info.
Es bringt nur dir etwas.

Seh ich anders. Ich hab viel davon gespielt. War sowohl in der guten Phase als auch in der schlechten dabei. Insgesamt haben die Picks aber einen schönen Yield. Selbst wenn du random rausgepickt hast sollte die Chance gut sein im Plus zu sein.

​​​​​​Mrblack auch sehr transparent dargelegt was sein Plan ist.
Frag mich aber auch ob das Projekt hier schon vorbei ist oder noch was kommt. Wäre schade drum. Mir hats sehr gefallen.
 
Kurzes Update: Ich bin nicht weg und das Projekt ist auch nicht beendet ;) Ich musste letztes WE v.a aus persönlichen Gründen zeitlich kürzer treten. Ich habe zwar Tipps gehabt aber es ist eben ein zusätzlicher Aufwand das Online zu dokumentieren, das habe ich zeitlich nicht hinbekommen. Ich hoffe (und denke) das nach der Länderspielpause wieder mehr Zeitreserven frei sind.

Ein paar grundsätzliche Gedanken zur Entwicklung habe ich mir auch gemacht und werde ich bald mit Euch teilen.
 
Schon vorbei?
Es sind wie bei Heisenberg und TippTop... einfach zuviele Bets am Tag/pro Woche/im Monat.
Man kann sowas nicht nachspielen, dazu bei dir und Heisenberg ohne Info.
Es bringt nur dir etwas.

Naja, wieso sollte ich noch Infos niederschreiben. Zeit ist Geld. "Meine" Tipps sind auch nicht von mir alleine.
Also totaler Quatsch mit "zu viele Bets"
 
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