Wettprojekt Asien

mrblack

New member
Jan. 19, 2021
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Liebe community,

wusste jetzt nicht so gut wo dieses Thema passt.

ich lese hier schon länger mit, habe mich aber noch nie aktiv beteiligt. Kurz zu meiner Person, so anonym es eben auch bleiben soll, ich ein junger Mann aus dem Süden Deutschlands (VFB Fan was hoffentlich ein Plus ist!)der seit einiger Zeit (mal mehr und mal weniger nebenbei) versucht durch das Wetten Geld zu verdienen, in den ersten Jahren (3 sind es jetzt) habe ich mich vor allem mit dem Nutzen von Bonusangeboten und dem ein - oder anderen zumeist hier gefundenem Valuetipp finanziert. Dabei hat sich tatsächlich ein netter Kapitalgrundstock ergeben. Da möchte auch dem Forum und seinen fleißigen Mitgliedern danken, da es immer eine große Hilfe war.

Ich würde gerne ein dokumentiertes Projekt starten. Ich fühle mich nun bereit für das "echte" Wetten und damit meine ich wetten auf dem Asiatischen Markt bei einem der Broker. Mir ist klar, dass dieser Schritt natürlich auch schief gehen kann aber wer nichts wagt kann wohl auch nichts gewinnen ;)
Ich nehme das bisher erarbeitete Kapital und werde in Zukunft nach einem an Kellystaking angelegten Plan (etwas konservativer) auf die Spiele in Europas Topligen setzen. Meine Tipps entstehen durch meine Analyse, ich schaue mir die Spiele an (soviele wie möglich) und versuche aus den Daten (v.a xpected goals, aber auch andere) meine Schlussfolgerungen zu ziehen und Value zu finden. Das würde ich mit Euch teilen, ihr könnt also an meinem Erfolg teilhaben oder mein Scheitern beobachten. Das wird die Zukunft zeigen.

Jetzt meine Frage wie und wo setze ich das hier am Besten um? Gibt es überhaupt Interesse an so einem Projekt? Ich bin im Zuge dessen natürlich auch sehr an Austausch interessiert.
Mein Analyseprinzip ist eigentlich immer ziemlich ähnlich und gibt nicht viel her für eine Analyse wie Sie hier oft geschrieben wird, da ich prinzipiell immer nur zu der Schlussfolgerung komme, das die Quoten eben in die eine - oder andere Richtung verzerrt sind. Ich bin aktuell so selbstbewusst zu glauben das meine Analysestrategie und die Verarbeitung der Informationen "Mehrwert" generiert und möchte deswegen keine zu genauen Details preisgeben. Deshalb kommen aufwendig formulierte Detailanalysen für mich erstmal nicht in Frage. (Vielleicht später dann vereinzelt je nachdem wie sich das entwickelt).
 
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Nach einer unrealistisch guten Startwoche, ein erstes kleines inhaltliches Update. Als ganz allgemeine Info: Die Tipps werden zwar unbegründet gepostet. Aber sie sind das Gegenteil von unbegründet. Wie bereits gesagt ich habe gar nicht die Zeit jeden Tipp schriftlich länger zu begründen und außerdem gibt meine art An die Sache heranzugehen das oft einfach in dieser klassischen inhaltlichen Form gar nicht her.

Ausgangslange:

Wie bereits im Ausgangspost erwähnt bin ich schon ein paar Jahre im Wettbusiness. Ich habe damit u.a mein Studium (an dessen Ende ich nun bin) finanziert. Ich weiß nicht ob es der klassische Weg ist, aber ich bin über Surebets und dann Valuebets in Kombination mit den europäischen Buchmachern und deren Bonusangeboten in die Materie eingestiegen. Ich finde es unseriös mit Zahlen um sich zu werfen, aber die letzten drei Jahre musste ich zumindest sonst nichts tun und habe dabei auch den Kapitalstock für mein jetziges Projekt aufgebaut. Diese Art Geld zu verdienen hat natürlich ihre Grenzen einerseits dadurch das die Tipps sich oft nur mit beschränkten Einsätzen spielen lassen und andererseits dadurch das man hin und wieder einen Fusstritt der Buchmacher bekommt und eben nicht mehr wetten darf. Das werdet ihr ja wissen.

Für mich ist die Frage wie geht es jetzt weiter. Wie gesagt mein Studium ist zu Ende und ich könnte mich dem „normalen“ Leben anschließen. Doch bevor ich das tue möchte ich dieses Projekt versuchen. Ich nehme mein angesammeltes Kapital und versuche Valuewetten in den größten Ligen zu finden. Der Grund liegt auf der Hand nur in diesen Märkten kann man dann auch irgendwann die Umsätze machen, die nötig sind für mein Ziel. Mein Ziel ist tatsächlich das Maximum, also die absolute finanzielle Unabhängigkeit für die Zukunft.

Scheitern?

Mit der Möglichkeit zu Scheitern habe ich mich natürlich auseinnandergesetzt. Und ich weiß auch, ein Scheitern ist wahrscheinlicher als ein Erfolg. Im Prinzip habe ich mich bereits auf das Scheitern eingestellt und gehe davon aus, nach Ende des Projekts meinen Studienabschluss für einen normalen Beruf zu nutzen. Ich glaube die Tatsache, dass ich das Scheitern bereits als Normalfall akzeptiert habe wird mir helfen den Kopf frei zu behalten für gute Tipps und ist in gewisser Weise meine einzige Chance. Ein bisschen Paradox aber so denke ich darüber.

Nicht probieren käme für mich aber auch nicht in Frage, da ich jetzt im Leben diese einmalige Chance habe. Ich habe Zeit, ich habe das „geschenkte“ Kapital und ich fühle mich mental fit genug das zu packen. Ich glaube auch das mein theoretischer Ansatz und meine generelle Herangehensweise sich so sehr von den „standart“ Methoden unterscheidet, dass der Erfolg möglich ist. Dazu schreibe ich das nächste mal ein paar Worte.
 
User Halvar hat letztens im Live is Live Ordner etwas über sich selbst geschrieben, was zumindest Warnung sein kann. Du erwirbst keine Rentenansprüche, hast für immer Druck, dass das Wetten klappt. Und wenn du sehr lange nach dem Studium keinen Job anfängst, wird es immer schwerer, einen zu bekommen. Warum übst du nicht trotzdem deinen angestrebten Beruf aus und machst dein Projekt zusätzlich?
 
Mit der Möglichkeit zu Scheitern habe ich mich natürlich auseinnandergesetzt. Und ich weiß auch, ein Scheitern ist wahrscheinlicher als ein Erfolg. Im Prinzip habe ich mich bereits auf das Scheitern eingestellt und gehe davon aus, nach Ende des Projekts meinen Studienabschluss für einen normalen Beruf zu nutzen. Ich glaube die Tatsache, dass ich das Scheitern bereits als Normalfall akzeptiert habe wird mir helfen den Kopf frei zu behalten für gute Tipps und ist in gewisser Weise meine einzige Chance. Ein bisschen Paradox aber so denke ich darüber.

Nicht probieren käme für mich aber auch nicht in Frage, da ich jetzt im Leben diese einmalige Chance habe. Ich habe Zeit, ich habe das „geschenkte“ Kapital und ich fühle mich mental fit genug das zu packen. Ich glaube auch das mein theoretischer Ansatz und meine generelle Herangehensweise sich so sehr von den „standart“ Methoden unterscheidet, dass der Erfolg möglich ist. Dazu schreibe ich das nächste mal ein paar Worte.

Deine Postings klingen sehr vernünftig und reflektiert. Vor zehn Jahren hätte ich Dir den Schritt zum Profi - nach bisherigem Eindruck - als einer der ganzen wenigen zugetraut.

Du hast nur einfach das Pech, dass die Zeit für das große Geld, zumindest als Neuling, vorbei ist. Damit dein Projekt für mehr als ein Hobby Sinn ergibt, musst du mindestens, was weiss ich, drei bis vier Millionen verdienen. Anders lässt sich Dein Leben nach dem Wetten nicht finanzieren. Altersvorsorge, Krankenkasse, Rechtsberatung, Steuerberater usw.

Und nun, der Wettmarkt ist leider extrem professionell geworden. Mit Randligen und early Market kann man schwerlich noch Millionen verdienen. Also landest du gameday / live bei den großen Ligen. Und dort spielst Du gegen die Syndikate. Die beschäftigen viele dutzend Mitarbeiter. Möglicherweise weniger intelligent und mit weniger Blick "für das Ganze" wie Du, aber vom Fachwissen Dir zweifelsohne überlegen. Gegen die zu gewinnen wirst du nicht schaffen. Der Raum für die Nischen neben den Syndikaten ist leider stark geschrumpft.
Du wirst eh noch Probleme erleben, über die Du wahrscheinlich noch gar nicht nachgedacht hast. Alleine Deine Einsätze zu vernünftigen Quoten reinbringen wird bald ein wirkliches Problem werden. Die asiatischen Books gehen immer mehr den Weg der Eurobooks, sprich Limitierung oder Rauswerfen. Komplett nachvollziehbar, da die Pros immer mehr werden und einen zu großen Stück des Kuchens rauspicken.

Und noch eine Randbemerkung: Ein Ansatz abseits des "Standards" klingt sehr gut. Allerdings ist der Wettmarkt über KI-Modelle usw wirklich genau analysiert. Dass Du wirklich etwas funktionierendes Neues entdeckt hast, halte ich für faktisch ausgeschlossen.
 
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Deine Postings klingen sehr vernünftig und reflektiert. Vor zehn Jahren hätte ich Dir den Schritt zum Profi - nach bisherigem Eindruck - als einer der ganzen wenigen zugetraut.

Du hast nur einfach das Pech, dass die Zeit für das große Geld, zumindest als Neuling, vorbei ist. Damit dein Projekt für mehr als ein Hobby Sinn ergibt, musst du mindestens, was weiss ich, drei bis vier Millionen verdienen. Anders lässt sich Dein Leben nach dem Wetten nicht finanzieren. Altersvorsorge, Krankenkasse, Rechtsberatung, Steuerberater usw.

Und nun, der Wettmarkt ist leider extrem professionell geworden. Mit Randligen und early Market kann man schwerlich noch Millionen verdienen. Also landest du gameday / live bei den großen Ligen. Und dort spielst Du gegen die Syndikate. Die beschäftigen viele dutzend Mitarbeiter. Möglicherweise weniger intelligent und mit weniger Blick "für das Ganze" wie Du, aber vom Fachwissen Dir zweifelsohne überlegen. Gegen die zu gewinnen wirst du nicht schaffen. Der Raum für die Nischen neben den Syndikaten ist leider stark geschrumpft.
Du wirst eh noch Probleme erleben, über die Du wahrscheinlich noch gar nicht nachgedacht hast. Alleine Deine Einsätze zu vernünftigen Quoten reinbringen wird bald ein wirkliches Problem werden. Die asiatischen Books gehen immer mehr den Weg der Eurobooks, sprich Limitierung oder Rauswerfen. Komplett nachvollziehbar, da die Pros immer mehr werden und einen zu großen Stück des Kuchens rauspicken.

Und noch eine Randbemerkung: Ein Ansatz abseits des "Standards" klingt sehr gut. Allerdings ist der Wettmarkt über KI-Modelle usw wirklich genau analysiert. Dass Du wirklich etwas funktionierendes Neues entdeckt hast, halte ich für faktisch ausgeschlossen.

Danke für dein Feedback, du wirkst als hättest du einiges an Erfahrung in dem Bereich. Ich möchte darauf auch gerne ausführlicher eingehen, habe jetzt am WE nicht so sehr die Zeit, weil ich ja trotz dieses Einwands und auch meiner persönlichen Arbeitshypothese zu scheitern, das Projekt vorantreiben will. Und weil die Ausführungen dann doch etwas länger werden sollen um den von dir genannten Punkten gerecht zu werden. Vielleicht erstmal in Kürze, ich kann mir gut vorstellen, das alles was du sagst stimmt und dann würde ich das so auch akzeptieren sofern es sich eben in meinem persönlichen Experiment bestätigt. Gut möglich, dass die Syndikate und deutlich schlauere Leute mir da einfach überlegen sind, aber es besteht eben zumindest aus meiner Sicht durchaus auch die geringe Chance, das ich einen Zugang habe der "vom großen Geld" übersehen wird. Ich mache mir Gedanken und werde vermutlich dann auf alle deine Punkte nächste Woche nochmal eingehen und danke für deine Denkanstösse.
 
Ich will Dir da nicht alle Hoffnung nehmen. Den Profit macht (machte) man ja eben auf genau diese Weise. Muster / System finden, welche vom großen Teil des Marktes übersehen wurde. Hat man da was entdeckt, würde ich es auch weiterverfolgen.

Nur würde ich Dir trotzdem stark empfehlen, Dich nicht zu lange aus dem Berufsleben auszuklinken. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht zum großen Geld reicht, ist extrem hoch. Ich kenne natürlich nicht deinen Beruf, die Perspektiven usw, aber es sind schon viele nach dem Wetten ziemlich perspektivlos zurückgeblieben. Das würde ich immer im Hinterkopf behalten und probieren die Wetten neben dem Beruf zu betreiben.

Du kannst mir auch gerne im private schreiben. Aber im Endeffekt hängt ja eh alles dran, ob deine Wettideen value haben oder nicht. Nach so 500 Wetten sollte es da immerhin einen klaren Fingerzeig über den Yield geben.
 
Möchte deine Blase nicht zerplatzen lassen, aber gebe dir keine realistische Chance. Das sage ich dir als jemand, der schon seit Jahren hauptberuflich in dem Bereich unterwegs ist. Probiere es ruhig ein paar Monate aus, aber bleibe bitte realistisch. Werde auch kein PNs beantworten, die häufig kamen, nachdem ich mich letztes Mal zu dem Thema geäußert habe, daher nur hier kurz:

der größte Fehler den so ziemlich Alle machen. Yield ist sch***egal! Es kommt auf den Umsatz an und da wird das Problem bei dir als Pre-Punter sein. Nehmen wir einen fiktiven Bankroll von 50.000/ 1% Stake bei 100 Pre-Wetten im Monat bei 5% Yield macht 2500 Profit/Monat. Ein Trader, der 50.000 BR hat, dafür 500.000 im Monat umsetzt bei einem Yield von 1% kommt auf 5000 Profit/Monat. 1% Yield ist bewusst so niedrig gewählt, damit du den Unterschied besser siehst.

Du siehst es ist als Pre-Punter SEHR SEHR schwer überhaupt was zu erreichen, wenn du finanziell unabhängig werden möchtest. Pro heisst zudem übrigens NICHT ,dass man sich 24/7 mit dem Thema und NUR damit auseinandersetzt. Reine Arbeitszeit , wo ich voll konzentriert bin, sind bei mir im Schnitt max 30h/ Woche.
Um den Kopf freizubekommen mache ich zusätzlich noch 15-20h/ Woche was im Bereich E-Commerce.

Der letzte und wichtigste Punkt, wieso es nicht klappen wird ist allerdings die Location. Das Leben in Mitteleuropa ist einfach zu teuer/ komplex/ hat zu viele Regeln, damit man damit langfristig finanziell unabhängig sein kann. Könnte das noch ewig ausweiten und aus dem Nähkästchen plaudern, aber das sprengt den Rahmen. Verstehe es also nicht falsch, aber probiere einfach auf einen Schnitt von 2-3.000E/Monat zu kommen + irgendeinen Job, der dir Spass macht, aber sich mit deinem Vorhaben vereinbaren lässt. Das ist realistisch und damit wärst du schon besser als über 95% auf dem Markt. Wenn du das schaffst, kannst du sehr stolz sein.
 
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