Hi,
bin neu hier und dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Da sich dieser thread mit bwin / oddset / Schließung von dinglichen Wettbüros beschäftigt, schreib ich mal hier rein (aber eigentlich suche ich den entscheidenden thread, der sich mit der Rechtssituation deutscher Onlinewetter/-spieler bei ausländischen Anbietern beschäftigt).
O.K. erst mal zu BEN, der bei oddset unterstellt, daß weniger als 50% ausgecasht werden. Die Oddset-Quoten sind zwar grottenschlecht, aber die zahlen 80-81 % aus (und haben sich gesteigert, vor 1,5 Jahren waren es nur etwa 70%). Reguläre Internetbookies zahlen 89 - 94 % zurück, d.h. deutlich besser.
Zurück zum Thema: ich bin enorm rechtsunsicher und würde gerne mal ganz genau wissen, wie mein irgendwie gearteter (Wett)-Vertrag mit einem ausländischen Unternehmen von der deutschen und der internationalen Justiz interpretiert wird. Im Klartext: wo steht, daß ich als deutscher Staatsbürger bei z.B. bei bet365 oder betfair nicht wetten darf?
Ein Werbeverbot für bwin für Deutschland tangiert mich nicht im geringsten (wobei ich mich frage, weshalb man z.B. nicht auch Sportwetten Gera schikaniert). Es geht darum, daß ich im Ausland Leistungen oder Produkte erwerben kann, die in D nicht erhältlich sind.
Fahre ich nach Holland und besuche einen Coffeeshop, dann kann ich dort konsumieren, und hier kann man mir nichts anhaben. In den USA darf ich eine Schußwaffe erwerben, hier nicht (davon würde ich jedoch abraten).
Wenn ich mir beispielsweise von einem bookie oder pokertablebetreiber auscashen lasse, kann / darf Vater Staat das einkassieren, weil das "Erträge aus verbotenem Glücksspiel" sind ? Ist sowas schon vorgekommen ? Fragen über Fragen, und ich habe keine Ahnung - danke.