Rechtliche Fragen zu Steuern und Legalität von Wettbrokern

Mir eigentl. zu aufwendig den Paragraphen im GlüStV 2021 rauszusuchen, ich nehme an du hast ihn gelesen, daher verwundert mich deine Frage.
Aber dennoch:
"§ 28a entgegen § 4 Absatz 1 Satz 2 oder 3 an Zahlungen im Zusammenhang mit unerlaubtem Glücksspiel mitwirkt"

Da ich "mitwirke" bei einer Auszahlung interpretiere ich es als illegal.

Interessant. Die Passage dazu rauszusuchen ist dir zu aufwendig, möchtest hier aber Hilfe haben. Wie wäre es denn sich die Auszahlungstests dazu rauszusuchen und die User eventuell zu kontaktieren? Hier haste ein paar https://www.sportwettenvergleich.ne...gstests/5365065-asianconnect-auszahlungstests, und mich brauchst du gar nicht erst anschreiben. Wer so patzig rüberkommt lann sich Anfragen sparen. Darauf zu antowrten ist mir zu aufwendig.
 
Interessant. Die Passage dazu rauszusuchen ist dir zu aufwendig, möchtest hier aber Hilfe haben. Wie wäre es denn sich die Auszahlungstests dazu rauszusuchen und die User eventuell zu kontaktieren? Hier haste ein paar https://www.sportwettenvergleich.net/wettforum/boo...szahlungstests, und mich brauchst du gar nicht erst anschreiben. Wer so patzig rüberkommt lann sich Anfragen sparen. Darauf zu antowrten ist mir zu aufwendig.

Entschuldige dass es patzig rüberkommt, aber wenn mir auf eine Frage mit einer Gegenfrage geantwortet wird und ich noch dazu davon ausgehen muss dass du in der Marterie über mehr Fachwissen verfügst, dann stellt sich mir halt eine gewisse Sinnfrage. Wieso jemandem etwas zeigen wovon ich ausgehe das er es kennt. Oder möchtest du mit dieser Antwort die Leute auf die Probe stellen ob sie sich überhaupt selbst Gedanken dazu machen?
Die Auszahlungstests sind mir geläufig, danke. Dort habe ich schon durchforstet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich tätige meine Wetten über AC. Nach heutigem Recht eine illegale Tätigkeit nach meinem Kenntnisstand.
Wird man bei einem möglichen Herkunftsnachweis strafrechtlich belangt werden, wenn das Geld wie bei mir zb von AC stammt.?​
Theoretisch ja. Das Risiko einer strafrechtlichen Verfolgung und richterlichen Verurteilung aufgrunder der Teilnahme hieran sehe ich allerdings als sehr niedrig an. Vielmehr sind mittlerweile die Anbieter im Visier und die GGL versucht, den Zugang zu illegalem (Online) Glücksspiel zu erschweren (Geoblocking, Zahlungsmethoden etc.), siehe zb aktuell https://www.isa-guide.de/isa-gaming/...es/278484.html.

Da ich "mitwirke" bei einer Auszahlung interpretiere ich es als illegal.​

Meines Wissens reicht die alleinige Transaktion nicht aus, um dir eine Teilnahme an illegalem Online Glücksspiel nachzuweisen. Die tatsächliche Teinahme aus einem bestimmten Land bei einer Online Aktivität lässt sich vermutlich auch nicht ohne weiteres nach-/beweisen.

Denn zum Beispiel selbst die seriösen Kryptobörsen werden irgendwann nachfragen woher die Kohle stammt und ggf. Nachweise verlangen.
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Meiner Erfahrung nach eher nicht und falls doch, reicht ein entsprechender Hinweis auf Glücksspielgewinne mit z.B. belegbarer Betting/Transaction History. Hier besteht eher das Risiko, dass dir dein Bankkonto gekündigt wird, wenn du regelmäßig Transaktionen/Auszahlungen von Krypto Börsen/Anbietern erhältst. Manche Banken schließen solche Transaktionen auch in ihren T&Cs aus. asiancrusher hat dies ja auch bereits bestätigt.

Ich möchte nochmal betonen dass es mir nicht darum geht Geld was eventuell versteuerbar ist, über Umwege zu mir zu transferieren.
Wie kommt ihr an eure Kohle legal ran, und kauft euch damit ggf. Dinge welche als Wertanalge dienlich sind.​
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Davon würde ich auch dringend abraten. Wenn du deine Wetten in eigenem Namen bei AC abschließt, kannst du ja durch entsprechend sorfgältige Dokumentation (Betting/Transaction History) eindeutig belegen, dass das Geld aus (legalen) Online Glücksspielen stammt und zb nicht aus einer kriminellen Tätigkeit/Geldwäsche. Schwieriger gestaltet es sich natürlich, wenn du die Wetten nicht selbst abschließt, z.B. über einen Mittelsmann/Staker.

Fazit/Ausblick:
Sich mit der rechtlichen Thematik zu befassen und entsprechend vorbereitet zu sein, halte ich für wichtig. Tatsächlich sehe ich allerdings das Risiko, das Angbeot der "illegalen" Anbieter nicht mehr ohne weiteres eigenverantwortlich nutzen zu können, wesentlich höher als das Risiko einer Verurteilung durch die Teilnahme hieran. Bei Pinnacle konntest du vor ein paar Jahren noch direkt aus D/AUT wetten, mittlerweile nur noch über Agenten/Broker und selbst diese akzeptieren mittlerweile nicht mehr ausnahmslos Kunden aus D.​
 
Vielleicht wurde die Frage hier schon gestellt, aber:
Wie sieht es aktuell aus mit Einzahlungen/Auszahlungen via Bankkonto bei Spormarket oder anderen Agenten als deutscher Staatsbürger?
Würdet ihr dringend davon abraten oder hat man nichts zu ''befürchten''?

Wo soll es dann ein Problem geben, deiner Meinung nach?

Und was soll dann passieren? Mir ist soweit nihcts bekannt, dass im Wetgesetz oder Stgb eine gesetzt gibt, dass es unter Strafe stellt.

Gibt in D Banken, die generell mit Zahlung an Wettanbietern Probleme haben.

Banken fragen doch nur, wenn die Beträge aussergewöhnlich sind, würde jetzt keinen 50.000,00 € auf eiinmal auszahlen.

Sparkasse hat mal angefragt bei meiner Mutter, weill Amazon 14,95 € aus Luxemburg ersattet hat, wieso Geld aus Luxemburg kommt. Nur als Anmerkung. Aber sonst.
 
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Jeder Einzelfall ist nunmal anders ;) strafrechtlich nicht irrelevant, steuerrechtlich würde ich mich beraten lassen...​
Die Auszahlungen sollten in Relation zu deinen Kontobewegungen plausibel sein. und selbst dann können dich einige Banken noch als Risikokunde einstufen, das Konto kündigen, vllt geht sogar noch eine nicht werthaltige Meldung wegen Verdacht auf Geldwäsche raus. wie deine Bank das regeln wird, weiß man leider erst hinterher... vllt bei der Auszahlung doch besser viel Krypto und ein wenig Skrill? ;)

edit. hab es mir selbst nicht angehört, hier ging es letztens auch um das Thema Sportwetten und Bankwesen, vllt. ist ja etwas interessantes dabei

https://open.spotify.com/episode/6RkgE6vrjMhd0KOi3MrzJu
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder Einzelfall ist nunmal anders ;) strafrechtlich nicht irrelevant, steuerrechtlich würde ich mich beraten lassen...​
Die Auszahlungen sollten in Relation zu deinen Kontobewegungen plausibel sein. und selbst dann können dich einige Banken noch als Risikokunde einstufen, das Konto kündigen, vllt geht sogar noch eine nicht werthaltige Meldung wegen Verdacht auf Geldwäsche raus. wie deine Bank das regeln wird, weiß man leider erst hinterher... vllt bei der Auszahlung doch besser viel Krypto und ein wenig Skrill? ;)

edit. hab es mir selbst nicht angehört, hier ging es letztens auch um das Thema Sportwetten und Bankwesen, vllt. ist ja etwas interessantes dabei

https://open.spotify.com/episode/6RkgE6vrjMhd0KOi3MrzJu

Wenig hilfreich dieser Podcast, wie so vieles in der Branche. Da werde ich tatsächlich oft hier gefragt, warum ich denn die Asiaten meide. Die Gründe hierfür sind vielfältig und einige davon hast du bereits beschrieben. Muss man ja eigentlich als Satire-Frage abhaken. Ich frage mich nur, was die in Darmstadt sagen, wenn man überall irgendwann bei DE lizensierten Anbietern limitiert ist.
 
What is the conclusion? Have you spoken to your tax advisor and what did he say?

Also, I'm very confused about what makes you "professional." Do you have to bet 40 hours a week? and win monthly? Or do you have to declare every winning win because it is big?

So if you win 10,000 once, do you still have to declare it as income? Or does this only apply if you are unemployed? Where can you find an exact definition so that it is clear when you have to file a tax return, because it says that you don't have to do it if you only bet "occasionally" and it doesn't even say how much the winnings are or what makes you a professional.

I bet every week and I enjoy betting, but most of the time I lose. Sometimes I win a lot, but that only happens a few times a year. So am I a professional? I don't use the site 40 hours a week, but I check it out for an hour every day. Am I a professional and do I have to report my winnings? But sports betting doesn't fall under the income tax bracket, so what's the point? Sorry for my bad German, I am not a full German.

If you have spoken to a tax advisor, please share your case so that everyone can learn from this information. And even if you don't mind how expensive it is to get advice on sports betting tax, if it has to be paid at all .
 
"Sportwetten

Bei Sportwetten steht jedoch immer das Glück im Vordergrund – egal ob hauptberuflich oder nur als Hobby. Der Spieler kann das Ergebnis weder selbst beeinflussen, noch hängt das Sportereignis irgendwie davon ab, ob der Spieler wettet oder nicht.

Die Begründung für eine Steuerpflicht, wie beim Pokerspielen, greift bei Sportwetten also nicht. Also gilt immer noch: hauptberufliche Glückspilze müssen auch bei höheren und regelmäßigen Gewinnen keine Einkommensteuer zahlen. Bleibt abzuwarten, ob sich diese Ansichten beim Finanzamt noch ändern."

quelle: https://www.buhl.de/steuer/ratgeber...t vorweg: Gewinne,wie Lohn oder Miete handelt.

Hat jemand persönliche Erfahrungen damit? Da es in dem Beitrag darum geht, ob Wettgewinne gemeldet werden müssen oder nicht.
 
https://www.finanzen.net/nachricht/...spiel-gewonnen-ruft-nun-das-finanzamt-9699059

interessanter Punkt, der verwirrend war, aber vielleicht weniger, nachdem ich ihn gelesen habe.

Meinem Verständnis nach scheint es, dass, auch wenn Sportwetten nicht vollständig Glück sind, es keine klare Aussage gibt, die sie als kommerzielle Aktivität oder professionell definiert. Es scheint sich mehr auf Pokerspieler zu konzentrieren, da es Fähigkeiten erfordert und man durch seine Fähigkeiten und nicht so sehr durch Glück gewinnen kann. Sportwetten in diesem Sinne erfordern wenig Können und hauptsächlich Glück, auch wenn man immer noch vorhersagen kann. Vorhersage in diesem Sinne ist Glück, nicht Können. Da Sie also das Ergebnis nicht kontrollieren können und auf Glück angewiesen sind, gilt dies wohl auch für alle anderen Lotterien. Von dieser Logik ausgehend, sollte es also nicht besteuert werden, selbst wenn man regelmäßig oder große Beträge gewinnt, weil es nicht als gewerbliche Tätigkeit angesehen wird.

Wenn jemand hier, der gerne Sportwetten spielt und Einkommensteuer gezahlt hat, bitte die Situation mitteilen. Andernfalls komme ich zu dem Schluss, dass sich die Person, die im ersten Post besorgt war, Steuern auf ihre Gewinne zu zahlen, keine allzu großen Sorgen machen sollte, da zwei Artikel die gleichen Informationen enthalten.

Ich bin kein deutscher Muttersprachler, entschuldige mich nochmals für meine deutschen Grammatikfehler.​