Schade, dass es immer gleich so abdriftet hier, nach 10h ARD habe ich gestern extrem viel über die USA dazu gelernt, 11 Korrespondenten in diversen Staaten, dazu Hintergründe, warum welche Bevölkerungsgruppen wie abgestimmt haben, da merkt man wie komplex die USA sind, zum Glück blieben im Wahlstudio dort Dämonisierungen aus, aber auch Grenzüberschreitungen wurden klar verurteilt.
Was Trump nach der Wahl gesagt hat, ist mehr eines Diktators würdig als eines demokratisch gewählten Präsidenten. Dass man sich aber auch fragen muss, wie ist Trump möglich geworden, was hat eine demokratische Identitätspolitik damit zu tun, das ist auch klar. Ich schaue gerne von oben drauf und finde es persönlich besser wenn Trump abgewählt wird aber die Gräben und Spalten im Land, da ist er nur ein Symptom davon, die Gottesstaatmentalität in weiten Teilen des ländlichen Amerikas, die Waffenvernarrtheit, die bizarre Angst vor 'Sozialismus' usw usf. das gehört doch alles zur DNA dieses Landes.
Trotzdem ist ein Narzissus Maximus, der nur Öl ins Feuer gießt und sich an der Spalterei erfreut ein Unding für jeden Staat und das darf nicht sein, da hat Amerika besseres verdient.