Limit für profitable Spieler

Hallo zusammen,
ich schreib Mal in dem Thread weiter, denke das es da rein passt.

Hat sich eigentlich zum Thema Limitierung seitens der Buchmacher irgendwas geändert, seit der Wettanbieter Lizenzierung?
Schließlich wird durch die Lizenz ja die Seriösität des bookies durch den Staat gewährleistet. (So wird das ganze ja gerechtfertigt)
Hab vor so 2 Jahren bei ca 10 Anbietern gewettet. Wurde dann innerhalb kurzer Zeit bei fast allen Anbietern limitiert. Dann hatte ich keine Lust mehr.

Hat sich diesbezüglich was geändert?

Das ist doch alles eine Sinnlos-Diskussion:
Buchmacher legen ein Standard 0815-Angebot, je nachdem welche Daten-Services Sie zur Verfügung gestellt bekommen.
Der 0815 Kunde, tippt dort und verliert auf Dauer. Das ist die Geschäftsgrundlage der Buchmacher.
Problem-Kunden, die die Geschäftsgrundlage des Buchmachers schädigen oder unrentabel machen werden aussortiert.
(ob das jetzt, an den schlechten Einschätzungen, Surebets, Valuebets, schnelleren Quotenfeeds oder Ergebnis-Diensten lassen wir den genauen Grund weg)

Ob es jetzt offizielle Lizenzen vom Staat gibt ist dabei unerheblich, denn es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf ein Wettkonto oder irgendeinen derartigen Service. Dem Buchmacher steht es frei Kunden Angebote anzubieten oder eben nicht.
Ich kann nicht nachvollziehen was daran unfair sein soll und selbst wenn es so ist, dann ist das gängige Praxis in zahlreichen anderen Branchen und Geschäften auch.

Die Gesetze sind sind für grundsätzlich Rahmenbedingungen für die Anbieter, die Kanalisierung des Marktes und Angebote, der Steuereinnahmen und der Lenkung des Marktes und nicht für das Angebot an die Kunden.

Als Kunde, dann man entscheiden ob man dort wettet oder eben nicht.
 
Da Glücksspiel bzw. Wetten geschichtlich betrachtet ein Bedürfnis zahlreicher Menschen ist, wird der Staat es wahrscheinlich nicht schaffen dieses Bedürfnis zu unterbinden, er muss es daher folgerichtig gesetzlich regeln und zwar so mMn das er davon profitiert. In Ö gibt es derzeit keine Wettsteuer (ua auch durch Ibiza, da Strache eine solche zur Förderung des Sportwesens einführen wollte) somit kann der Staat nur dadurch profitieren das Personen gewerblich durch das Glücksspiel genug verdienen um ein Gewerbe anzumelden und hier Steuern zahlen bzw. Beiträge in PV etc. einzahlen.

Just saying in Österreich gibt es wenn ich nicht irre seit 1994 eine Wettgebühr, da musste der Strache nix einführen.
 
Hallo zusammen,
ich schreib Mal in dem Thread weiter, denke das es da rein passt.

Hat sich eigentlich zum Thema Limitierung seitens der Buchmacher irgendwas geändert, seit der Wettanbieter Lizenzierung?
Schließlich wird durch die Lizenz ja die Seriösität des bookies durch den Staat gewährleistet. (So wird das ganze ja gerechtfertigt)
Hab vor so 2 Jahren bei ca 10 Anbietern gewettet. Wurde dann innerhalb kurzer Zeit bei fast allen Anbietern limitiert. Dann hatte ich keine Lust mehr.

Hat sich diesbezüglich was geändert?

Zu deiner Ausgangsfrage: Meines Wissens hat sich in Deutschland bezüglich der Limitierung von erfolgreichen Spielern nichts geändert und wenn dann in eine Richtung, die dir nicht gefallen dürfte, die Filter bezüglich EV+ Spielern sind besser geworden. Das liegt aber auch in der Natur der Sache, die Spieler werden (im Mittel) besser, also müssen auch die Buchmacher in ihren Filtermethoden besser werden. Ich würde das als Evolution bezeichnen, prinzipiell eine gute Sache. Was passiert wenn man Entwicklungen verschläft hat jüngst das Beispiel betago gezeigt.

Eine Frage meinerseits: Was hast du bitte gewettet, dass du innerhalb kurzer Zeit a) bei fast allen Buchmachern limitiert wurdest und b) aber trotzdem keinen Gewinn gemacht hast. Vielleicht ist da ja ein Ansatzpunkt für dich zu überlegen ob das sinnvoll war.

Zur Fairnessfrage:

Das kann man vermutlich unterschiedlich bewerten. So hat ja in Spanien das Gericht bet365 die Limitierung von Spielern untersagt. (z.B.: hier https://www.yogonet.com/internationa...rs-on-a-streak) . Ich persönlich finde das zwar unterhaltsam da bet365 in meinen Augen ausgemachte Gauner sind, denke aber auch zu so einer Entscheidung kann nur jemand kommen, der das Wesen der Wettbranche nicht verstanden hat.

Ob es "fair" ist das der Buchmacher gewisse Spielregeln aufstellt und wir als Spieler diese bei Anmeldung akzeptieren ist vermutlich nicht in einem Satz zu beantworten. Aber fair in diesem Sinne ist dann vermutlich keine Branche. Überhaupt ist "fair" ein großes Wort. Jedoch weil einem die Praxis einer Firma, Branche missfällt direkt von unfair zu sprechen ist aber vermutlich auch zu weit gegriffen. Man sollte versuchen sein moralisches Urteil unabhängig von seinen eigenen Interessen zu finden.

Ich verstehe das man es unfair finden kann, das Buchmacher quasi verlieren ohne Grenzen erlauben, aber bei Gewinnen sofort die Reißleine ziehen. Es fühlt sich unfair an. Jetzt ist das aber auch kein Geheimnis, jeder der ein Eurobookie Konto aufmacht, weiß (kann wissen) wie es läuft. Das wiederum wäre ja in diesem Sinne "fair".

mic25ibk hat den meiner Meinung nach in der Praxis relevantesten Punkt schon angesprochen, Buchmacher der Art bwin, bet365 die versuchen ein Entertainment Produkt zu verkaufen haben kaum eine andere Wahl. Es ist ihr Geschäftsmodell. In diesem Sinne ist es nicht unfair, sondern tatsächlich die einzige Möglichkeit für diese Firmen Gewinne zu verbuchen. Den Marktführern in der Wettbranche geht es gut, aber bereits in der zweiten Reihe wird die Luft oft dünn. Das zeigt auch die Entwicklung der letzten 5-10 Jahre. Auch die Marktführer wie bet365 sind aber auch dauernd daran nachzubessern und versuchen Lücken zu schließen.
Um nach oben zu kommen und wirklich Gewinne einzufahren braucht man Marktanteile und man braucht v.a die breite Masse an Durschnittstippern. Man kann nicht einfach eine Webseite hochladen sich die Quoten bei sportsradar (Oder wo auch immer) einkaufen und denken jetzt ist man reich, weil der Buchmacher ja immer gewinnt. In diesem Kontext bin ich mal gespannt ob Daznbet es packt oder genauso verschwindet wie Skybet in Deutschland zuvor.

Wenn ich als Buchmacher ein ungesundes Verhältnis aus EV+ und EV- Spielern habe, gehe ich Pleite. Das ist einfache Mathematik. Dem kann man versuchen mit Risikomanagement (das ist Limitierung und Ausschluss) entgegen zu wirken.

Da pinnacle genannt wurde. Pinnacle hat ein anderes Geschäftsmodell. Pinnacle kauft nicht irgendwo Daten sondern pinnacle ist selbst eine Art EV+ Spieler. Pinnacle setzt seine eigenen Anker auf den Märkten an denen sich dann die ganze Branche orientiert. Pinnacle ist ein Team aus sehr flexiblen und schnell agierenden Strategiespielern. Und auch pinnacle hat in den letzten Jahren viel gelernt und passt sein Verhalten immer wieder an. Ich weiß jetzt nicht ob es fair ist das pinnacle sein Know-How in Geld verwandelt (und zwar auf Kosten weniger schlauer Marktteilnehmer), aber zumindest hat es zur Konsequenz das die Limitpolitik eine andere ist.
 
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Ich verstehe das man es unfair finden kann, das Buchmacher quasi verlieren ohne Grenzen erlauben, aber bei Gewinnen sofort die Reißleine ziehen. Es fühlt sich unfair an. Jetzt ist das aber auch kein Geheimnis, jeder der ein Eurobookie Konto aufmacht, weiß (kann wissen) wie es läuft. Das wiederum wäre ja in diesem Sinne "fair".


Wenn das alles so wie es ist "fair" und richtig ist, warum kommunizieren es die Buchmacher dann nicht.
Die könnten doch in AGBs schreiben, wenn man "das und das" macht, dann wird man limitiert. Dann wäre es fair.
Und auch wenn man limitiert wurde und nachfragt warum, dann bekommt man keine Antwort. Ist das Transparent?
Eines der Ziele des Glückspielstaatvertrags ist doch Transparenz, oder hab ich das falsch verstanden?

Jedem dem ich erzählt habe das die Buchmacher dich einfach limitieren und sperren, wenn Ihnen danach ist, wusste nicht, dass das so ist.
Ganz im Gegenteil, die meisten glauben einem das gar nicht.

Ich glaube wenn das jeder wüsste, dann wurden viele gar keinen Account erstellen.
Wer würde sich den bei einem Buchmacher anmelden, der dir sagt:
Sobald wir den Verdacht haben das Sie nicht verlieren, dann werden Sie auf ein paar Cent limitiert oder gesperrt.
 
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Wenn das alles so wie es ist "fair" und richtig ist, warum kommunizieren es die Buchmacher dann nicht.
Die könnten doch in AGBs schreiben, wenn man "das und das" macht, dann wird man limitiert. Dann wäre es fair.
Und auch wenn man limitiert wurde und nachfragt warum, dann bekommt man keine Antwort. Ist das Transparent?
Eines der Ziele des Glückspielstaatvertrags ist doch Transparenz, oder hab ich das falsch verstanden?

Jedem dem ich erzählt habe das die Buchmacher dich einfach limitieren und sperren, wenn Ihnen danach ist, wusste nicht, dass das so ist.
Ganz im Gegenteil, die meisten glauben einem das gar nicht.

Ich glaube wenn das jeder wüsste, dann wurden viele gar keinen Account erstellen.
Wer würde sich den bei einem Buchmacher anmelden, der dir sagt:
Sobald wir den Verdacht haben das Sie nicht verlieren, dann werden Sie auf ein paar Cent limitiert oder gesperrt.

Wird ja keiner gezwungen ein Konto aufzumachen und sobald man etwas googled nach Buchmachern und Limitierung, bekommt man genug Infos zu dem Thema, also kann kaum jemand, der sich mit dem Wetten beschäftigt, behaupten er wüsse nicht ,dass es so ist.

Und niemend der Wetten möchte würde sich davon abhalten lassen, auch wenn die Bcuhmacher reinschreiben würden, soabld man gut ist wird man gesperrt.

Ist (war) in den Spielbanken doch genauso, als Black Jack noch per Schlitten gespielt wurde. Haben die Casinos den Verdacht, dass du Karten zählst und gut darin somit dein Setzverhalten anpasst etc. gibt es da eine Sperre. Die Mischmaschinen haben es unmöglich gemacht. Und Casinos sind mehr reguliert als Buchmacher.

Vegas machte das übrigens auch.
 
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