Ein Buchmacher der hohe Limits auf Randligen bietet und nicht limitiert wird definitiv pleite gehen
Hab keine Lust mir jetzt alles durchzulesen,..
weder einer der normaldenkenden noch jmd derer die nicht normal Denken hat das hier behauptet.aber ich verstehe einfach nicht wie man als normaldenkender Mensch Limitierungen gut heisst.
Vermutlich sind es mehr als 95% die verlieren. Aber es ist auch irrelevant. weil es unerheblich ist wie die prozentuelle Aufteilung ist. Da man es gut googeln kann, dieser Name, wenn Matthew Benham bei bet365 unlimitiert setzen könnte, würde der Laden in 2 Monaten pleite sein (spätestens) selbst wenn alle anderen Nutzer Verlierer sind.95% der Spieler verlieren. Denkt ihr wirklich die 5 % die etwas geld gewinnen machen den Laden pleite?
Da braucht man sich net wundern wenn die Politik mit uns Katz und Maus spielt. Bei solchen Bürgern ist das ein Kinderspiel..
Zurück zum Thema. Die Wettindustrie macht jährlich Milliardengewinne. Ohne die Limitierungen wären es immernoch Milliardengewinne weil wie gesagt 95% aller Tipper alles verzocken. Ich hab bei Betfair 6000€ verzockt in 5 Monaten. Jetzt hatte ich 3,4 Tage Glück und hab alles zurückgewonnen. Was passierte dann? Direkt ne Limitierung kassiert. Ich kriege so ne Wut wenn ich daran denke das Leute sich auf Seiten des Buchmachers schlagen. Entweder arbeitet ihr da oder ihr habt einfach keibe Ahnung vom Geschäft...
Da braucht man sich net wundern wenn die Politik mit uns Katz und Maus spielt. Bei solchen Bürgern ist das ein Kinderspiel..
Zum Thema Moral möchte ich noch einen Punkt einwerfen.
Buchmacher sind sicher keine sonderlich moralischen Gebilde. Ob es jetzt einen Unterschied zu all den anderen kapitalistischen Branchen, wie Textilfirmen mit Kinderarbeit, Ausbeutung der Paketboten, Dauerwerbung für alkoholische Getränke usw, gibt, muss wohl jeder für sich selber bewerten.
Mir geht es aber um etwas anderes. Was ist mit UNS, den tollen Betting Pros?
Im Gegensatz zu fast jedem anderen Beruf erschaffen wir gar nichts. Wir sind reine Egomanen. Wir ziehen einzig Geld aus einem System heraus. Und nicht nur das. Weitere Resourcen / Arbeitskraft werden verschwendet, um uns daran zu hindern, bzw die Gewinne einzudämmen.
Es gibt wenige im höheren Sinne sinnlosere Berufe als den unseren. Neben dem meisten Illegalen fallen mir spontan nur die ganzen Börsentrader ein.
Ob wir da wirklich mit dem moralischen Finger auf die Books zeigen sollten?
Ziemlich viele Wettanbieter Mitarbeiter hier. Anders kann ich es mir nicht erklären..
Ich freue mich wenn Wettanbieter pleite gehen.
Aber es ist auch irrelevant. weil es unerheblich ist wie die prozentuelle Aufteilung ist. Da man es gut googeln kann, dieser Name, wenn Matthew Benham bei bet365 unlimitiert setzen könnte, würde der Laden in 2 Monaten pleite sein (spätestens) selbst wenn alle anderen Nutzer Verlierer sind.
Ich freue mich wenn Wettanbieter pleite gehen.
Immerhin ist dir die Möglichkeit gegeben, das Kapital, das du aus diesem "sinnlosen" System, wie du es selbst nennst, ziehst, in etwas Sinnvolles, Sinnstiftendes zu investieren. Menschen können sich ihre Talente nicht aussuchen. Aber was und wie wir konsumieren und worin wir investieren, hingegen schon.
Nach dieser Argumentation, könnten aber genauso die Inhaber / Teilhaber der Books ihr Geld moralisch sinnvoll verwenden.
Ich würde ja gerne 18bet als (unausgereiften) Protoyp für ein Modell anführen, das einerseits von seiner Struktur her angelegt ist wie ein klassisches Softbook, andererseits aber niemanden limitiert oder vom Spielangebot ausschließt. Aufgrund der Vorfälle in der jüngeren Vergangenheit disqualifiziert sich das Beispiel aber von selbst. Leider. Auch wenn mir noch nicht ganz klar geworden ist, welche Ziele der Eigentümer von Delasport/Bellona, Avi Shemesh, der als Gründer von 10bet und SBTech angeblich Milliarden gemacht hat, mit dieser Strategie erreichen will.
18bet ist das paradebeispiel, warum ein softbook es sich nicht leisten kann gute spieler nicht zu limitieren. war ja eigentlich nur eine frage der zeit bis die entweder pleite gehen oder wie seit kurzem anfangen, kunden abzuziehen. was genau der sinn des konzepts von 18bet ist erschließt sich mir auch nicht.
Wobei wir nicht wissen, ob 18bet unrentabel oder einfach nur gierig geworden ist.
1xbet etwa könnte prinzipiell genauso gut funktionieren wie b365. Stattdessen haben sie sich bewusst für Konfiszierungen als Mittel zur Steigerung der Profite entschieden.
Die Branche ist leider so intransparent, dass man als Außenstehender über die unternehmerischen Motive nur spekulieren kann.
Man muss auch mal miteinbeziehen, dass kleinere Wettanbieter einfach einen viel schwierigeren Kundenstamm (im Sinne von guten Spielern) haben müssen als die großen Bookies wie bet365 und Co. Die ganzen Amateur- und Freizeitspieler, die bei bet365 nicht limitiert werden
(...)Warum auch?
Die guten Spieler werden zwanghaft zu solchen kleinen Bookies getrieben, da kann es schnell mal passieren, dass ein kleiner Bookie in finanzielle Schwierigkeiten gerät.
Nach der Logik müsste Pinnacle längst pleite sein.
Bonus, Free Bets, Free Spins etc
Intuitiv scheint es so, dass sich das Konzept auf Dauer nicht tragen kann, es könnte aber auch andere Gründe für die Vorfälle geben. Wir wissen es schlicht nicht.
18bet war der erste Anbieter mit einer solchen Strategie, sie haben über längere Zeit ausgezahlt und fangen dann plötzlich an zu scammen. Warum sollten sie das plötzlich tun und ihren Namen versauen, wenn sie auch ohne Abzocken genug Kohle machen würden?
Die Alternative dazu wäre:
- Entkriminalisierung der Teilnahme am unregulierten Angebot, also Abschaffung des § 285 StGB (Deutschland)