Kurioses und Lustiges aus der Fussballwelt

Das macht es um einiges "besser". Schließlich gehen die Frauen oft bei solchen Duellen nicht unter weil sie nix am Ball kommen, sondern weil sie physisch komplett unterlegen sind. In Zweikämpfen, von der Größe, im Tempo, Sprint etc.

Und da ist schon ein dicker Unterschied ob da ne U15 steht oder Teenager die 16, 17 oder 18 sind. In der Jugend ist das ein oder andere Jahr noch extrem wichtig im Unterschied.

Auch ein Team das den Männern technisch überlegen wäre, würde von denen eher auf die Mütze bekommen. Ist ja auch nicht schlimm.

Verstehe diese sinnlosen Vergleiche sowieso nicht. Was soll das bringen? Aber es wird immer wieder solche Spielchen geben.
 
Das macht es um einiges "besser". Schließlich gehen die Frauen oft bei solchen Duellen nicht unter weil sie nix am Ball kommen, sondern weil sie physisch komplett unterlegen sind. In Zweikämpfen, von der Größe, im Tempo, Sprint etc.

Und da ist schon ein dicker Unterschied ob da ne U15 steht oder Teenager die 16, 17 oder 18 sind. In der Jugend ist das ein oder andere Jahr noch extrem wichtig im Unterschied.

Auch ein Team das den Männern technisch überlegen wäre, würde von denen eher auf die Mütze bekommen. Ist ja auch nicht schlimm.

Verstehe diese sinnlosen Vergleiche sowieso nicht. Was soll das bringen? Aber es wird immer wieder solche Spielchen geben.

FCR 2001: 0:11-Klatsche gegen Fortuna U15 | Mehr Fußball - Frauen | RevierSport online

[[nixweiss]]
 
Ist ja auch so.

Und was hat das mit dem ziemlich heruntergekommenen FCR zu tun? [[nixweiss]]

Du willst es echt wissen oder? :mrgreen:


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Geht doch nur darum, dass in der Öffentlichkeit oft ein falsches Bild über die Qualität von Frauenfußball im Vergleich zum Männerfußball gezeichnet wird, und dass viele nicht glauben wollen, dass Frauen-Spitzenmannschaften gegen C- oder B-Jugend Bundesligisten oder Herren-Kreisligamannschaften chancenlos sind.

Taugt auf jeden Fall um in der Kneipe die ein oder andere Wette zu gewinnen.

Dass die technisch was drauf haben, bestreitet ja keiner.
 
Artikel aus dem Jahr 2011:

Frauenfußball ist nach Expertenaussage im Schnitt ein Drittel langsamer als Männerfußball. Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hätte damit schon gegen ein männliches U16-Bundesliga-Team vermutlich keine Chance, wie der Kölner Sportwissenschaftler und Ex-Meistertrainer beim Frauenbundesligisten 1. FFC Frankfurt, Hans-Jürgen Tritschoks, erläuterte.
(...)
Das größere Tempo im Männerfußball liegt schlicht an der größeren Muskelmasse, die Männer ab der Pubertät aufbauen. Die Sportwissenschaftler haben die Leistungen in vielen Sportarten verglichen. Ergebnis: Männer sind im Schnitt 15 bis 20 Prozent besser.
(...)
Im Fußball laufen Frauen in den 90 Minuten zwar fast genauso weit wie Männer - nämlich 9,1 Kilometer im Verhältnis zu 10,2 (nach zwei Studien aus dem Jahr 2007). Sie legen aber etwa ein Drittel weniger schnelle Laufstrecken zurück. Dabei gelten für einen Sprint bei Männern mit mindestens 24 Stundenkilometern (Frauen 20) auch noch höhere Definitionshürden.
(...)
Technisch-taktisch ist bei den Nationalmannschaftsfrauen im Prinzip alles vorhanden - von der Viererkette über das Pressing bis zum schnellen Kurzpassspiel. Allerdings gibt es bei der Qualität etwa der Ballannahme noch deutlichen Nachholbedarf, sagt Tritschoks. “Vergessen Sie nicht: der Frauenfußball ist noch jung. Die eingleisige Bundesliga läuft erst seit 1996/97, wir brauchen noch Zeit.“ Und Probleme bei der Ballannahme auch in unbedrängter Situation habe es bis weit in die 1990er Jahre auch bei männlichen Nationalspielern gegeben.
Quelle: Frauen-/Männer-Fußball: So groß ist der Unterschied wirklich | Fußball
 
Aber ich verstehe nicht was du damit bezwecken willst, Lonnie. Es ging ja um das Trara was die Medien jetzt um Australien gegen die angebliche U15 gemacht haben.

Natürlich ist es nicht verwunderlich, auch anhand des von Akatsuki geposteten Artikels zu sehen, das die Spiele so ausgehen, aber alle Welt nimmt das immer zum Anlass die Frauen damit niederzumachen und sich zu belustigen.

Dabei haben sie nun mal den Nachteil, auch gegenüber Jugendmannschaften und in der Entwicklung ist man noch 50 Jahre hinter den Männern.

Ich verstehe vollkommen wenn sich das niemand ansehen will, aber sich drüber lustig machen ist einfach falsch bei den verschiedenen Vorraussetzungen. Sonst könnte man Frauen und Männer ja auch zusammenspielen lassen.

Aufhänger war aber Australien und da ist die Berichterstattung im Grunde ne Farce, weil es keine wirkkiche U15 war. Das einige Vereine aber schon von einer auf die Mütze bekommen haben, steht außer Frage. Wobei mit den Profis wäre es zumindest enger geworden ;)

Das die Medien oft zu sehr hypen stet außer Frage, aber natürlich machen sie das. Ist wie mit "Die stärkste zweite Liga der Welt" auf Sky, was im Anbetracht Championship in England ein unfassbarer Witz ist. Aber es geht ja darum das Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen, da wird alles overhyped. Ich weiß wie ich die Frauen einzuordnen habe, wenn ich es anschaue, deswegen hab ich da auch kein Problem mit [[grin]]
 
Nationalspieler flüchtet trickreich vor der Polizei

Nationalspieler Enner Valencia scheint auf kuriose Weise seiner Verhaftung durch die ecuadorianische Polizei entkommen zu sein. Der von den Behörden wegen ausstehender Unterhaltszahlungen gesuchte Stürmer ließ sich am Ende eines Länderspiels mit einer vermeintlichen Verletzung vom Platz in einen Rettungswagen bringen, während Beamte hinter den Sanitätern herrannten.

Artikel + Video: http://www.spiegel.de/sport/fussball/enner-valencia-entkommt-in-ecuador-der-polizei-a-1115636.html
 
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Reaktionen: Belz und Nuckelpinne
da die Vorfälle von Dynamo Dresden in Karlsruhe auch hier im Forum einige Gemüter erhitzt haben und viele fragten,warum,weshalb,wieso,
hier nun die offizielle Stellungname der Ultras-Dynamo,einige Fragen werden damit sicherlich beantwortet



„Krieg dem DFB!“ Was sollte dieser Spruch? Diese Frage stellen sich in diesen Tagen zahlreiche Menschen in Dresden und über die Stadtgrenzen hinaus. Was genau wollen wir Ultras mit diesem Spruch bezwecken und warum musste so ein Auftritt sein?

Bevor wir unsere Motivation erklären, gleich vorab, damit es auch alle kapieren. Unsere Mottofahrt hatte niemals das Ziel, Menschen zu verletzen. Wir legen Wert auf eine Trennung zwischen dem Auftritt im Camouflage-Muster und unserer Provokation gegenüber dem DFB einerseits und dem Vorfällen am Eingang des Stadions. Genauso deutlich möchten wir all denen eine Absage erteilen, die in unserem Marsch irgendwelche rechtsextremen Tendenzen sehen. Und allen Trittbrettfahrern möchten wir sagen: Fickt euch!

Als fünf Tage vor unserem Gastspiel in Karlsruhe der KSC zu einem „Geisterspiel“ verurteilt wurde, war für uns sofort klar, dass wir uns solidarisch zeigen müssen. Seitdem die Verhandlungen über Pyrotechnik seitens des DFB abrupt abgebrochen wurden, drehen sich der Verband sowie Vereine und Fans im Kreis. Lösungsansätze, wie man vernünftig mit der aktiven Fanszene in Deutschland umgeht, gibt es nicht. Dem DFB wäre es am liebsten, dass dieses ganze unbequeme Publikum für immer verschwindet, damit die Gelddruckmaschine Fußball schön weiter wie geschmiert läuft, ohne zu stottern. Die meisten Vereine sehen es genauso und ziehen mit, denn der Rubel rollt ja. Wer sich artig verhält, bekommt genug vom Kuchen ab. Die ersten Leute wenden sich mittlerweile schon vom Fußball ab und die Zeiten, als jedes Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft ausverkauft war, sind vorbei. Der DFB ist, wie man so schön sagt, eine Mottenkiste – keine Kreativität, kein frisches Blut, keine innovativen Ideen, kein Kontakt zur Basis, kein Kontakt zu den Fans. Wichtiger ist das Drei-Gänge-Menü in der VIP-Lounge. Die Zeiten, in denen Fußballlegenden beim DFB gearbeitet haben, sind vorbei. Die Posten schieben sich mittlerweile Politiker zu. Und selbst da wird mit harten Bandagen gekämpft und wer zu weich ist, verliert den Kampf.
Wie bereits angesprochen ist das große Problem, dass der DFB und die aktiven Fanszenen seit mehreren Jahren nicht mehr miteinander sprechen sondern nur noch übereinander. In einem so fortschrittlichen Land wie Deutschland ist das ein absolutes Armutszeugnis. Es gibt überall auf der Welt Konflikte. Die meisten können gelöst werden, weil man miteinander redet. In unserem Konflikt existiert seit Jahren keine Kommunikation mehr. Was daraus wird, kann man im Stadion gut beobachten. Die eine Seite zündet was das Zeug hält und geht ihren eigenen Weg, während die andere Seite die Vereine bestraft. Mittlerweile werden Strafen nicht mehr nur für das Zünden von Pyro verhängt, sondern auch für Spruchbänder mit Inhalten, welche eigentlich unter die freie Meinungsäußerung fallen. Unzählige Beispiele könnten aufgeführt werden. Aktuell bekommt jeder Verein eine Strafe für Äußerungen seiner Fans gegen RB Leipzig und gegen den Verband selbst. Die Vereine sind der letzte Puffer zwischen den Fronten und alles wird auf ihrem Rücken ausgetragen. Mittlerweile befindet sich die Fußballszene in einer Diktatur. Es wird vom Verband keine Kommunikation, keine freie Meinungsäußerung, keine Diskussion über schwierige Themen wie Pyrotechnik im Stadion zugelassen. Doch ganz loslassen von den ULTRAS kann man dann doch nicht, denn Stimmung sollen wir schon machen und Choreografien dürfen auch gerne gebastelt werden. Das Ganze soll allerdings nur im gewünschten Rahmen stattfinden. Und den gibt selbstverständlich der DFB vor. Der Pöbel darf also die Reichen belustigen, soll aber seine Schnauze halten und Wünsche und Anregungen für sich behalten, denn für diese ist kein Platz.



Was also machen wir nun? Soll das ewig so weiter gehen? Hoffentlich nicht! Es muss wieder Vernunft einkehren und miteinander statt übereinander geredet werden. Doch wie erreicht man einen Verband, den offensichtlich jede Kommunikation ****** egal ist? Wie erreicht man eine große und breite Öffentlichkeit, die zum großen Teil keine Ahnung von diesem Konflikt hat oder haben will? Wie kommt es zur nötigen Aufmerksamkeit, um ordentlich Druck in den Kessel zu bekommen?
Videobotschaften an den DFB, Leserbriefe und Texte auf einer Homepage sind einfach nur Zeitverschwendung. Das wird ignoriert und abgetan, als eine weitere Botschaft einer lästigen Minderheit in die Ablage gelegt. Nein, ganz offensichtlich brauch es die größtmögliche Provokation, damit die Leute endlich kapieren, dass es so nicht weitergehen kann!
Wir hatten einen Schuss frei und genau dieser Schuss musste sitzen. Was gab es da besseres, als dieses KSC-Spiel. Unser Motto passte an diesem Tag perfekt. Das Wort Krieg mag für manchen zu weit gehen. Für uns ist dieser Ausdruck die Überspitzung, die es benötigt, damit unsere Situation wahrgenommen wird, als das was sie ist. Ein Kampf! Ein Kampf, der nicht erst seit gestern geführt wird und mittlerweile jenseits von gut und böse ist. Deshalb wurden spektakuläre Bilder geliefert, um die breite Öffentlichkeit und die Medien darauf aufmerksam zu machen. Ganz offensichtlich hat das funktioniert.



Was wollen wir nun eigentlich von diesem großen Verband und von der Politik?

Wir haben die Schnauze voll, wie Affen in einem Käfig gehalten zu werden. Wir sind eine Jugendkultur und brauchen Luft zum Atmen. Wie im gesellschaftlichen Leben werden auch beim Fußball Fehler gemacht. Es werden Grenzen ausgetestet oder sich bloß auf die Nase gehauen. Der Reiz an dem, was man nicht tun darf, ist immer da und wird immer bleiben.

Was also bringen diese ganzen Verbote, Einschränkungen und Bestrafungen? Nichts, sie bewirken das komplette Gegenteil von dem, was der Verband sich erhofft. Wir müssen zusehen, wie ein Herr Grindel vor drei Wochen im VIP-Bereich des Rudolf-Harbig-Stadions jedem die Hand schüttelt. Hätte er die Zeit nicht nutzen können, um auf die Basis, die Fans, zuzugehen? Was haben die Leute für Probleme? Wie kann man den Leuten helfen? Was wollen diese Leute eigentlich und warum machen sie so viel für ihren Verein? Diese Zweiklassengesellschaft zieht sich wie ein Roter Faden durch dieses ganze Land. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, genau wie die Kluft zwischen Verband, Vereinen und Fans. Die Sorgen und Nöte nimmt man nicht ernst und deshalb müssen radikale Schritte her, damit man uns endlich wieder zuhört. Wir wollen diesen kommerziellen Weg nicht mehr mitgehen. Die Grenze ist erreicht.

Korrupte Verbände regieren unseren Sport und jeder angeblich saubere Neuanfang stinkt schon kurze Zeit später wieder zum Himmel. Überall macht man sich die Taschen voll. Bei uns Fans werden mittlerweile kleinste Fehltritte mit drakonischen Strafen sanktioniert, aber über eigene Verfehlungen hüllt man den Mantel des Schweigens.
Auch der Sport selbst bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Es gibt kaum noch Spieler, die zu einem Verein wechseln, weil sie dort gern hin möchten und darauf brennen, dort zu spielen. Die Branche wird von Beratern regiert, die Spieler handeln, als wären sie ein Spielzeug. Nachwuchsspieler werden schon im Kindesalter gedrillt und auf die große Karriere vorbereitet. Doch die meisten Kinder werden verheizt und schaffen es nicht zum Profi. Und was ist danach? Die gesamte Kindheit haben diese Kinder verpasst, weil sie einem Luftschloss hinterher geeifert haben. Der Verband und die Politik gucken einfach nur zu, wie der nächste 18-Jährige mit einer Million im Jahr nach Hause geht und sich dann wundert, warum er später im Leben nicht mit Geld umgehen kann, spielsüchtig wird oder einfach nur trinkt. Wir wollen, dass ihr die Probleme ansprecht, die es wirklich gibt. Es wird Zeit das ihr mit diesen Themen offen umgeht.

Der größte Punkt aber, der uns richtig auf den Keks geht, ist die Sportgerichtsbarkeit. Wir sprechen diesem Gericht jede Legitimation ab. Der DFB ist ein Staat im Staat mit seinen eigenen Regeln und Gesetzen, die er nach Herzenslust selber umgeht, bricht oder einfach ignoriert. Andere Vereinigungen würden von ordentlichen Gerichten dieses Landes als kriminelle Vereinigung verurteilt. Nicht aber der DFB, denn er hat sich ein so großes Netzwerk aufgebaut, sodass ihm auch Steuerhinterziehung im großen Stil seinen Status nicht streitig macht.

Was wir selber mit unserem Verein vorm Sportgericht schon alles erleben durften, ist atemberaubend. Als wir aus dem DFB-Pokal ausgeschlossen wurden, wollten wir bis zur letzten Instanz gehen, um die Sache endlich gerichtlich prüfen zu lassen. Dass es nicht soweit kam, war bis heute die größte Fehlentscheidung auf einer Mitgliederversammlung der SG DYANMO DRESDEN. Man hat sich, so ehrlich müssen wir sein, um den Finger wickeln lassen. Abmachungen und Versprechungen wurden nie eingehalten – welche Überraschung!

Es ist wie immer in dieser Gesellschaft. Der Adel gibt dem armen Mann für die nächsten drei Monate genug zu essen, bis er wieder am Tropf hängt und wenn er wieder unbequem wird, gibt es die nächste große Ration. So hält man die Masse still, verdient munter weiter und lebt in einer Liga, die nur für auserwählte bestimmt ist. Dieser Kreislauf muss gebrochen werden! Wir müssen und dürfen uns nicht mehr einschüchtern lassen! Stellt Forderungen, kämpft für eure Werte, kämpft für Meinungsfreiheit, stellt euch dem Kommerz und diesen mafiösen Strukturen beim DFB entgegen! Wir müssen mit denen in diesem Land, die genauso denken wie wir, wieder auf die Straße gehen. Wir brauchen vertrauensvolle Gespräche mit Personen, die uns ernst nehmen.

Wir sind gespannt wie es nun weiter geht. Der DFB wird nach Wegen suchen uns so hart wie möglich zu bestrafen und wie immer dabei die Vorgaben unseres Rechtsstaates ignorieren. Aufhalten wird uns das aber nicht.



ULTRAS DYNAMO & die aktive Fanszene der SGD
 
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