Bayern München nat das Olympia Stadion geschenkt bekommen zu der Zeit mussten viele Vereine Kredite für ihr Stadion zahlen.
Nur ein Beispiel dafür dass bei Bayern nicht alles so sauber ist.
Die Konkurrenz schwächen mit Spielerkäufen darüber lässt sich streiten aber warum kauft Bayern wirklich zumeist in der BuLi ein?
Geschenkt wurde einem da gar nichts und Bayern war Mitte der 80er fast pleite. Da musste man erst Rummenigge an Inter verkaufen um sich zu sanieren. Erst unter der Führung von Hoeneß wurde Bayern finanzstärker, aber nur national gesehen und nicht im europäischen Vergleich.
Der 1. FC Köln musste im Übrigen das Müngersdorfer Stadion auch nicht kaufen, um es zu benutzen, genauso wenig wie Hertha das Berliner Olympiastadion, der HSV auch nicht den Volkspark, usw. usf.
Dieses Argument ist bestenfalls ein Scheinargument und entbehrt jeder validen Grundlage.
Von den 80ern bis vor wenigen Jahren war Bayern transfertechnisch gegenüber der europäischen Top-Konkurrenz absolut nicht konkurrenzfähig. Es hätte mal 1-2 Granaten geben können, aber die kamen dann doch nicht. So reichte es dann immer nur zu internationaler B-Klasse (Hughes, Papin, usw.). Dass man sich dann da bedient, wo man Spieler eben noch einigermaßen preisgünstig erwerben kann bzw. sich dadurch sogar den Vorteil generiert, dass die Spieler die Liga bereits kennen und die deutsche Sprache zumindest ansatzweise sprechen/verstehen, wenn man vorher mit Exoten häufig ins Klo gegriffen hat (Mazinho, Valencia, Kostadinov, McInally, Santa Cruz, usw.) ist doch alles andere als verwunderlich und auch nicht verwerflich. Schließlich bekommen die Vereine, außer für ablösefreie Akteure, ja auch wieder Geld dafür. Wenn die dann zu blöd sind, das adäquat zu reinvestieren, sind doch die schuld und nicht die bösen Bayern.
Man muss sich ja nur mal den KSC anschauen, der gab 90 (den späteren Flop) Sternkopf für die damalige Mordssumme von 1,7 Mio. DM an die Bayern ab, 91 Kreuzer für 2,3 Mio. DM, 92 Scholl für 2,5 Mio. DM, 94 Kahn für 2,3 Mio. DM und später auch noch Fink und Tarnat für zusammen 5 Mio. DM. Und der einzige wirklich starke Neuzugang für etwas mehr Geld war beim KSC Häßler für über 3,5 Mio. DM. Dazu gab es Anfang der 90er auch noch gut Schotter aus der Halbfinalteilnahme im UEFA-Cup. Ist es denn Bayerns Schuld, dass der KSC den Rest in Flachpfeifen wie Nyarko, Schepens, Hengen, Gilewicz und wie die ganzen Graupen noch alle hießen investierte? (Die kennt hier wahrscheinlich eh kaum noch jemand.)
Im Übrigen darf man sich da schon gleich deswegen nicht beschweren, weil der FC Bayern immer ansprechende Ablösen zahlte. Denn ein Jens Nowotny wurde für die im Vergleich läppische Summe von 775.000 DM vom KSC nach Leverkusen verkauft.
Abgesehen davon, von den 8 bayerischen Neuzugängen der Saison 14/15 sind gerade mal 3 aus der Bundesliga kommen und von diesen 3 sind mit Sinan Kurt und Maurizio Gaudino nicht mal Stammkräfte oder Spieler mit regelmäßigen Einsätzen dabei.