Der Zar hört auf ...

Ich habe mich damals koestlich amuesiert und wuerde die Geschichte auch gerne zumindest verlinken. Es bringt aber nichts, weil der Zugang arg limitiert und nur noch schwerlich zu erhalten ist... darum moechte ich jeden Tag eine Folge von "Der Zar hoert auf" hier posten.

derZar1 schrieb:
show.php


So ihr Lieben,

nach Absprache mit den Mods, werde ich hier eion Projekt führen unter dem oben genannten Titel. Bevor irgendwelche Diskussionen aufkommen möchte ich betonen, dass ich keinen missionarischen Eifer habe hier irgend jemanden dazu zu bringen, mit dem Wetten, dem Pokern oder dem popeln aufzuhören.Einzig und allein die Feststellung, dass ich die Disziplin nicht habe die nötig ist und das Wissen darum, dass mir spielen nicht gut tut, hat mich zu diesem Schritt bewegt. Nicht mehr und nicht weniger. Jedem der die nötige Disziplin an den Tag legen kann gilt mein uneingeschränkter Respekt.

Ein weiters Ziel dieses Projektes ist eine gewisse Selbstkontrolle in der Fortm, dass ich hier Rechenschaft ablege. Desweiteren möchte ich gerne hier aufschreiben, wie es mir mit "der Zeit danach" ergeht. Wer es lesen mag, der liest es, wer mir erzählen will, was er richtig beim Wetten macht und ich falsch, der läßt es lieber bleiben.

Den ersten Umfaller habe ich mir bereits in der Form geleistet, dass ich das Spielen in jeder Hinsicht inklusive Heute seit 3 TAgen gelassen habe, nicht jedoch das Besuchen dieses Forums. Dies liegt u. a. daran, dass ich mir erst nach meinem Posting im Allgemeinboard überlegt habe, hier eine Art Projekt zu starten. Dafür, dass ich mich erst verabschiedet habe und nun doch in gewisser Weise bleibe entschuldige ich mich. Ich muss hierzu allerdings sagen, dass mich eure Postings, so blöd sich das anhört echt, um es mit Bohlen zu sagen "getoucht" haben. Dafür an dieser Stelle noch einmal Danke. Ansonsten sei gesagt, dass Kommentare oder Fragen zum Popeln hier jederzeit willkommen sind, ich lege keinen Wert darauf Alleinposter in diesem Threat zu sein und freue mich über jede Art des Lobes und kein bißchen über Kritik. Wer mault kricht gescheuert... :mrgreen:

So, nun zum eigentlichen Thema:

Tag 1-3

Anders als es wahrscheinlich mit dem Rauchen ist, sind mir inkl. heute die letzten 3 Tage des Nichtspielens ziemlich um nicht zu sagen überraschend leicht gefallen. dies liegt wahrscheinlich sehr daran, dass ich am Montag eine gemachte Einzahlung realtiv souverän ver7-facht habe, um es dann wie immer in den Sand zu setzen.Dementsprechend hatte ich eh ziemlcih die KAppe auf, was mir sehr entgegen kam. Schwierig wird es werden gewisse Verknüpfungen aus dem Kopf zu bekommen. Schaltet mal in ein Spiel von LEverkusen oder Bremen und denkt nicht ans Wtten.Der Pawlo0vsche Hund läßt aber mal ganz gediegen Grüßen und was am ersten BL Wochenende los ist, will ich gar nicht wissen.Andererseits bin ich heil froh, dass die letzten 3 Tage so gelaufen sind, erhöhen sie doch ein ganz klein wenig die Hoffnung, dass es sich ausschleicht. Ebenfalls ist der Planm, möglichst wenig Zeit am Rechner zu verbringen, da auch hier eine gewisse Verknüpfung nicht wegzudiskutieren ist. Sehr vorteilhaft ist hier die Tatsache einen Vollzeitjob zu haben und sich die Freizeit zu verplanen.Letzters ist heute ganz besonders gut gelungen zumal ich mit 2 meiner besten Freunde dem Gerstensaftextrakt zugesprochen habe (natürlich in Maßen, da die Nacht um 6 zu Ende ist).War eh besser, zu mal uns eine dicke Frau in der Kneipe unseres Vertrauens als ideale GEsprächspartner auserkoren hatte, mit uns über Biogemüse zu schwadronieren und unsere ach so menschenverträgliche Einstellung zu Ökonomie und Ökologie zu lobpreisen. In diesen Momenten bereue ich es genau wie beim Wetten nicht konsequent genug zu sein und mit einem freundlichen: "Geh wo du wohnst" klarzustellen, was am besten für mich wäre. Nun gut, ich weiß jetzt, dass der Betreiberbauer des hiesigen Marktstandes in jeder Generation einen VollI****en ranzüchtet, aber immer saisongemäß Papaya und Mangos aus eigener ostwestfälischen Aufzucht im Angebot hat.Ich werde das testen und hier berichten.Also nicht die Mangos sondern die Sache mit dem VollI****en in 8. Generation.

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass wenn man nicht ans Wetten denkt, der Kopf frei ist für andere schöne Situationen des Lebens, die es echt lebenswert machen. So beobachtete ich gestern eine Horde Kinder beim nachmittäglichen Fußballspiel. Ein kleiner Hosenmatz (ca. 8 Jahre alt) teilte mir ungefragt mit, dass "ich kacken gehen könnte".Kurz drüber nachgedacht, für nicht sinnvoll gehalten und weiter dem illustren Treiben zugeschaut. Auch philosophische Gedanken über die heutige Jugend gingen mir durch den Kopf und ich kam zu dem Schluss, dass früher alles besser war und dases *** netter Mensch ***kind es verdient gehabt hätte direkt einen...aber lassen wir das...Ich schaute also weiterhin dem Spiel zu und mußte mit ansehen, wie eben dieser kleine Tunichtgut 5 Minuten nach seinem verbalen Frontalangriff auf mich, ein wunderschönes Tor oben links in den Winkel schoss. Seine Freude war riesig und er freute sich wie sich ein kleiner Junge nach einem Traumtor eben freut.Die Mannschaftskameraden gratulierten mit Highfives und ich erinnerte mich an mein persönliches Traumtor auf einer Klassenfahrt 1991. Der Ärger war unter diesen Umständen sofort verflogen, die Situation ergriff mich, weil ich nachfühlen konnte, was dort gerade geschah. Was dort geschah, war nämlich ein nahezu perfekter Kniejubler, also aus vollem Lauf auf die Knie und dann fröhlich richtung Fankurve gerutscht. In diesem Fall auf einem TArtanplatz...STRIKE. Und es gibt doch gerechtigkeit.
Und jetzt komm mir keiner mit sowas wie, "das ist aber gemein, der hat sich bestimmt wehgetan".
Ja hat er, ich habs gesehen, aber als der kleine VollI**** versucht hat in den Fernseher zu springen, weil das in der Werbung ging und beide Klüsen dick und blau hatte, habt ihr im Quatsch mit Climax-Threat auch alle herzlich geschmunzelt.Er hatte es einfach verdient und ich die Gewissheit, dass es Gerechtigkeit gibt. Werde ihn nächstes MAl fragen, ob er zufällig zu einer BAuernfamilie gehört, die hier im Stadtteil einen MArktstsand betreibt.

Festzuhalten bleibt, dass nicht nur Spielen, sondern auch der Alltag Situationen mit sich bringt, die sich lohnen erlebt zu werden.Hierzu möchte ich anmerken, dass ich keine Sachen erfinden werde, um diesen Threat interessanter zu machen, alles was ich hier schreibe ist das was und wie ich es erlebt habe.

Aufgrund des bisher erfolgreichen Projektes grüßt euch sehr zuversichtlich

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
Moin ihr Nasen,

Tag 4

Das erste BuLi-Wochenende ohne Wetten ist angebrochen und wenn ich ehrlich bin, war und ist das so der der erste wirkliche Knackpunkt. Ich habe seit bestimmt einem Jahr kein BuLi-Wochenende nicht gewettet. Das ist ja nicht nur Sucht, sondern auch eine lieb gewordenen Gewohnheit und wenn man es im Griff hat ein tolles Hobby.Mir ist klar, dass ich mir mein eigentliches Interesse am Fußball erst wieder aufbauen muss, zumal ja der zentrale Kick des Wettens fehlt und wer von euch sich in der letzten ZEit ein Spiel ohne Back oder LAy angeschaut hat, der wird wissen was ich meine.

Etwas leichter wird es dadurch, das Arminia nicht gut dasteht und alleine hierdurch ein gewisser Kitzel gegeben ist. Ich werde es allerdings vermeiden, mir über einen der Ticker die Zwischenstände anzuschauen, ihr wißt ja, die vielzitierten Verknüpfungen. Aprospos Verknüpfungen: Hält der Alltag der alte Schlingel doch mehr davon bereit als man meinen würde. Es geht schon auf dem Heimweg von der Arbeit los. Tanken, Kippen kaufen am Kiosk etc. überall könnte man Paysafekarten kaufen und hat dies normalerweise auch immer getan. Jede Tanke erinnert an das, worauf man Lust hat, was man aber nicht tuen möchte. Aber das ist ok so wie es ist, es wird nur dauern dies wieder zu übersehen.

Ansonsten muss ich sagen, dass auch wenn die Bundesliga läuft, ich in Gedanken beim ausfüllen der Tipprunde sofort an Quoten denke, es zumindest heute noch nicht so schlimm ist wie befürchtet. Liegt mit Sicherheit auch daran, dass ich heute gut beschäftigt war und NAchmittags eine gute Zeit mit Flucht durch Schlafen (auch bei Liebeskummer und sonstigen Sorgen sehr zu empfehlen) verbracht habe. Morgen Nachmittag wird irgendetwas unternommen und wenn sich nichts ergibt, kann ich über Radio mit Arminia mitfiebern. Zu meiner großen Freude hat Arminia Ernst Middendorp als Trainer verpflichtet. Das Ernst war bereits Trainer zu meinen fanatischsten Arminiazeiten und war seinerzeit Maßgeblich an Arminias Wiedererstarken beteiligt. Das Ernst ist allerdings auch so mit einem recht hohen Unterhaltungswertz ausgestattet, wovon ich mir auch in Zukunft wieder einiges erhoffe. So parkte er in, formulieren wir es vorsichtig, in granatenvollem Zustand seinen Wagen auf einem freien Parkplatz mitten in der Bielefelder Innenstadt in einer Gegend, in der man echt Glück braucht einen Parkplatz zu finden. Das Ernst hatte aber Glück zu mal auf den vielfrequentierten Bahnschienen so eben ein Plaätzchen frei geworden war.
Hierzu ist anzumerken, dass dort wo er parkte ein Füßgängerüberweg über die Schienen führte. Alkoholtechnisch muss man sagen, dass er es durgezogen hat. Wie viel muss man saufen, damit man einen Fussgängerüberweg mit Ampeln direkt vor einer HAltestelle für einen Parkplatz hält? Das ist einfach nur noch respektabel und nötigt mir große Bewunderung ab.Andererseits gehört das bei Olli Kahn glaube ich zum guten Ton und ist in München nicht mal mehr eine Zeitungsmeldung wert.Nun gut, bei uns ist halt alles etwas kleiner.

Aprospos kleiner,es geht ums Gehirn und ich muss etwas ausholen. Es gibt Worte, die dürfte es nicht geben, weil sie einfach keinen Sinn machen.Als Beispiele wären hier zu nennen :mrgreen: oppelhaushälfte, Holzeisenbahn oder Facharzt für Allgemeinmedizin. McDoof war bisher auch ein für mich nicht sehr sinnvolles Wort, bis heute. Verspürte ich gegen die Mittagszeit doch ein gewisses Hungergefühl und betrat die heimische Filliale. Meinen Menuplan erspare ich euch, Gesamtrechnung betrug 3,30. Also flux 4,30 € über die Theke gereicht und in froher Erwartung des schmackhaften und ausgewogenen Sportlermenus aufs Wechselgeld gewartet. Der Blick der Frittendealerin verhieß schon nichts gutes und alleine durch diesen war völlig klar, es wird dauern. Körpersprache ist ja manchmal schon recht eindeutig, was hier zu sehen war, war die pure Verzweiflung. 4,30 minus 3,30...Es wurde kurz aber intensiv gegrübelt, zu einem Satz angesetzt, abgebrochen, noch mal kurz die 'Summe durchgerechnet, zum gleichen Ergeniss gekommen um dann folgenden Satz im Brustton der Überzeugung an den nicht rechnen könnenden Kunden zu richten: "Da fehlen noch 10 Cent"!!!
Nee, is klar! Ich glaube nächstes mal werde ich alles bestellen, was in einem Menu drin ist, aber darauf bestehen, dass alles einzeln abgerechnet wird. Man kann nur hoffen das die gute Frau niemals zur Chicken McNugget Abzählerin befördert wird. Meine Vermutung ist jedenfalls, dass der Bauer mit dem Gendefekt eine weit größere Familie hat, als sich hier im Stadtteil rumgesprochen hat. Würde ich noch wetten würde ich auf die genannte Familienzugehörigkeit mein linkes Ei, die rechte Arschbacke und 3 Wochen Schnubbitragen setzen, aber das Thema ist ja nun mal durch.Damit das auch so bleibt grüßt euch eisern

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
Hallo Jungs (sollte auch nur ein holdes weibliches Wesen diesen Threat lesen, bitte melden, ich werde ab sofort mit /innen darauf reagieren),

Tag 5

Heute war ********.Die Bundesliga läuft und ich bin nicht dabei. Arminia verliert und ich kann es mir nicht einmal in Form eines Gewinns versüßen. Wenn das Ernst mal so erfolgrteich als Trainer wäre wie als Einparker. Aber mal im ernst, heute ist es mir richtig schwer gefallen, der komplette Samstagnachmittag wurde durch das Nichtwetten aus den Angeln der Routine gehebelt. Ist mir richtig schwer gefallen. Gewohnheit ist eine absolute MAcht die man nicht so schnell knackt.Auch die Tipprunde hat natürlich gezeigt, dass ich am ersten BuLi-Wochenende ohne Wwtten ziemlich oft recht behalten hätte. Ob ich aus 2 richtigen Ergebnissen und 2 richtigen Tendenzen Kapital geschlagen hätte, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Wahrscheinlich nicht, aber das Gefühl am großen Gewinn vorbeigelaufen zu sein bleibt natürlich. Festzuhalten bleibt, dass es zum ersten Mal erwartet schwer fiel standhaft zu bleiben.

Die Pokerclients sind gelöscht, die Bookieseiten aus den Lesezeichen gelöscht und ich habe auch keine Bookieseiten zwecks Zwischenstandskontrolle aufgemacht. ******** ist allerdings, dass natürlich nach wie vor Einladungen zu Freerolls etc. per MAil bei mir auflaufen. Das nervt gewaltig und grade an Tagen wie heute mit genügend Zeit ist die Versuchung schon groß. "nur ein Freeroll" zu spielen. Auch so tolle Ideen wie nur eine 2,50 Oddsetwette abzugeben geistern durch meinen Kopf.Ist doch nicht schlimm, 2,50 sind doch kein Geld und gelten quasi nicht, sind beliebte Gedanken, derer ich mich mnicht erwehren kann. Ich bin allerdings eisern geblieben, wäre ja auch schlimm, wenn es anders gelaufen wäre, aber jetzt fängt der Kopf an zu arbeiten und die liebgewonnene Portion Adrenalin einzufordern. Die Marschrichtung muss ganz klar sein, weder Freerolls noch Gutescheine noch sonst etwas in diese Richtung in Anspruch zu nehmen. Meine selbst diagnostizierte Disziplinlosigkeit läßt einfach niochts anderwes zu, als es komplett bleiben zu lassen oder den alten Trott wieder zur Gewohnheit werden zu lassen.

Festzuhalten bleibt, dass anderweitige Beschäftigung ein nicht zu toppender Verbündeter in dieser Angelegenheit ist.Bin ich mit Menschen umgeben, verlangt nichts in meinem Kopf nach wetten. Dies war auch schon anders. Lief ein Spiel, wo ich mir suicher war den Ausgang zu kennen, war das Verlangen nach dem heimischen Rechner sehr groß. Durch die Tatsache, dass dies für mich nicht mehr in Frage kommt, scheint mein Kopf mir hier schon ein wenig Folge zu leisten. Das hört sich vielleicht komisch an, ist aber definitiv ein Unterschied zu der Situation lediglich einen gediegenen Umweg auf dem NAchhauseweg machen zu müssen um eine PAysafecard zu besorgen. Diesen Umweg zu machen und einzuknicken steht in keinster Weise zur Diskussion, würde ich mich doch vor mir selber zum _Affen machen.Das Resumee für heute ist, dass ich zu keiner Zeit mit dem Gedanken gespielt habe schwach zu werden, aber so langsam das Verlangen seinen Anspruch auf Befriediugung deutlich macht. Ich hoffe, dass dies hauptsächlich in der Bundeslliga seinen Grund hatte und mit der neuen Woche wieder weniger wird.Man wird sehen...

Ansonsten war heute ein recht unspektakulärer Tag. Heute Abend waren wir (Freundin und ich) auf einem Geburtstag eingeladen. Viele bekannte Gesichter und ein eigener Kicker waren Garant für einen echt netten Abend. Warum der Kicker auf eine geschätzte Körpergröße von ca. 80 cm eingestellt war ließ sich nicht in Erfahrung bringen. Die Konsequenz nach ca. einer 1/2 Stunde Rücken zu haben, wurde meinerseits intensiv mit Bier und Wodkawackelpudding bekämpft. Nach dem die üblichen NAssauer zwischen 23.00 und 1.00 Uhr das weite gesucht hatten, war nun die Frage wie der harte Kern weiterhin den Abend verbringen wollte. einer der ersten Vorschläge war, eine hiesige Disse mit einer Visite zu beehren. Zu dieser sei angemerkt, dass diese so etwas wie das McDonalds unter den Dissen hier ist. Das bedeutet, dass man immer genau das bekommt womit man rechnet, nie positiv überrascht wird und je besoffener man ist, desto besser wird es. Denkt mal drüber nach, ich würde vermuten, dass es bei jedem von euch in der Nähe einen solchen LAden gibt.

Da der vom Zar sehr favorisierte Jägermeister aus unentschuldbaren Gründen nicht vorhanden war, um sich eine derartige Aktion schönzusaufen, fiel dieser Plan kategorisch aus. Was blieb war eine nette Unterhaltung, die in der Frage endete, was das sinnloseste sei, über das man sich jemals Gedanken gemacht hat. Während der Rest der Belegschaft intensiv über Shampoo-Doppelpacks diskutierte hab ich intensiv nachgedacht. Wie man vielleicht anhand der letzten Posts erahnen kann, ist so eine Vorlage eigentlich ideal für mich, ´beschäftige ich mich doch viel und gerne mit solchen Fragestellungen. Mir ist allerdings ums verrecken nichts eingefallen. Nach ca. 10 Minuten des Grübelns wußte ich endlich was es war und es konnte nur diese eine Sache sein, die an Unwichtigkeit nicht zu überbieten ist:
Diejenigen von euch, die stolze Besitzer eines Kabel oder Satellitenanschlusses sind, kennen mit Sicherheit 9Live. Richtig, das ist der Sender wo sagenhafte Preise in Höhe von ca. 3 Euro an denjenigen ausgeschüttet werden, der blöd genug ist ca. 1500 Euro zu vertelefonieren. Für diejenigen die es nicht kennen, ein kurzes Beispiel. Die 'Aufgabe ist folgenden Satz zu vervollständigen: "Lieber würzig mit vierzig, als ranzig mit...".Der Durchschnittsanrufer antwortet logischerweise mit "Danzig", was dem Sender an sich mal sehr entgegenkommt. und berraschenderweise falsch ist.Jetzt ist natürlich die Leitung wieder frei für den nächsten der einfach nur ca. 3000 Euro vertelefonieren muss um seine Lösung zum Erhalt der sagenhaften Summe kundzutun. So und jetzt kommen wir zum unwichtigsten, über das ich mir je Gedanken gemacht habe: Der glückliche Gewinner wird ja nicht von einem schlecht bezahlten Mitarbeiter dieses Münchner-Vorortssenders ausgesucht.Nahahein, das übernimmt der HOTBUTTON himself.Der "Heissknopf" sucht also den Gewinner aus und kann jeden Moment zuschlagen. Da der Hotbutton an sich nicht der schnellste ist, dauert das natürlich eine Weile, is klar. Sind ca. 3,5 Stunden vergangen ist selbst 9Live schlau genug zu wissen, dass man dem Durchnittszuschauer, also dem Akademiker als Seuche etwas bieten muss, um ihn bei der Stange zu halten. Jetzt wird nämlich verkündet, dass "der Hotbutton ab sofort, doppelt so schnell wie bisher einen Gewinner sucht". So, und jetzt kommt ihr. Was hab ich gegrübelt. wie der Hotbutton der alte Wemser das wohl am an am stellen is. Falls ich keinen elementaren Denkfehler gemacht habe, ist das so etwas wie schneller schlafen, weil man zu spät ins Bett gegangen ist. Es läßt sich allerdings gerne von euch belehren und erwartet eure Vorschläge, wie das technisch machbar ist

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
So ihr Kapalken,

Tag 6

Heute war es wieder besser, es scheint also tatsächlich etwas mit dem BuLi-Samstag zu tun gehabt zu haben. Der leicht dumpfe Kopf, für den ich ursächlich den Wodkawackelpeter in Verdacht habe, hat sein übriges erledigt. Natürlich war auch heute daqs Verlangen groß mal nach nem klitzekleinen Gutschein zu stöbern, ich habe es allerdings gelassen.Langsam fängt der Kopf allerdings an so Selbstbeschissversuche a la "jetzt hast du bewiesen, das du es nicht nötig und unter Kontrolle hast und könn´test ja mal eine gaaanz kleine Partie spielen. Das Standhaftbleiben war heute allerdings nicht wirklich ein PRoblem, trotzdem gibt es diese Gedanken, das ist glaube ich normal und gehört zu dem Prozess der hier laufen soll dazu und dass es nach 6 Tagen nicht ausgestanden ist, ist auch völlig klar, aber die Birne versuchts halt. Aber nicht mit mir Schurke...

Ansonsten ist es an der ZEit, sich Gedanken darüber zu machen, wie man das ersparte 'Geld möglichst sinnvoll unter`s Volk bringt.Man soll sich ja bekantlich auch belohnen. Deshalb hier ein paar Verbrauchertipps oder um es anders zu nennen:

Des Zaren kleine Warenkunde

Wichtig ist als allererstes, dass man auf diverse Argumente des Werbewahnsinns möglichst unkritisch reagiert. Ohne diese goldene Grundregel ist der schöne Konsum, der natürlich als zweite Grundregel mehr kosten muss als nötig, völlig unsinnig. Also wäre hier als BEispiel zu nennen die Kinder Pingui Werbung. Da kommt ein kleines Mädchen zu seiner Mama und sagt: "Schau mal was ich kann. Ich bin ein Eis-Eis-Pinguin, ich bin ein Eis-Eis Pinguin." Ende der Werbung.Natürliche Reaktion meinerseits: Ab ins Ladengeschäft und sämtliche Kinderpinguivorräte aufgekauft. Und warum? Das will ich euch verraten. Das kleine Mädchen hat völlig ohne Zweifel eine grandiose Leistung aufs Parkett gelegt, die mir den tiefsten Respekt abnötigt und von der ich mir Wünsche, dass mein NAchwuchs durch offensichtlich bestens ausgebildetes Pädagogisches Fachpersonal eben solche Kompetenzen vermittelt bekommt. Alleine für diese Darbietung wäre es schon eigentlich unumgänglich der KAufaufforderung nachzukommen.Ich kaufe allerdings nicht deshalb das ganze Regal leer, weil mich das Mädchen so beeindruckt hat, sondern weil man mit dieser Werbung den Slogan "Der erfrischende Snack im HANDYFORMAT ersetzt hat. Dieser Spot von damals hat in mir Gewaltphantasien allererster Güteklasse ausgelöst. So kam ein kleiner nerviger Comicpinguin in einem Freizeitpark daher und penetrierte mich sogar noch in meinen Träumen.Der Snack im Handyformat, sach mal gehts noch? Seit dieser Zeit habe ich einen Traum, der allerdings nur mit großem finanziellen BAckround für die anschliessenden Zivil-und strafrechtlichen Folgen in betracht zu ziehen ist: Ich möchte einmal wrestlingmäßig in einem Freizeitpark vor ca 200 Kinderaugen einen kleinen süßen Pinguin durchlassen, aber so richtig. Wenn er liegt, ab aufs zweite Seil und mit Salto den Ellebogen...den Rest überlasse ich eurer Phantasie. Das wäre schön.

Ok, zurück zur Warenkunde:Es ist außerdem extrem darauf zu achten, dass besonders angepriesene Eigenschaften des Produkts möglichst wenig mit der Qualität zu tun haben. Eben aß ich sog. Crazyfries (eine Art Pommes) die mit dem Hinweis versehen waren: Jetzt noch kringeliger. Nä, dachte ich.Noch kringeliger, die Dinger sind gekauft. Gleich mitgekauft habe ich so Kausstangen für den Hund auf denen stand: "Der total verdrehte Knabberspass". Altobelli wird sich der Hund freuen, der ganze Snack völlig verdreht, so wie er es am liebsten hat. Wie oft der hier rumlag und man ihm am Gesichtsausdruck ablesen konnte, dass es für ihn nur einen wahren Snack gibt, Kaustangen, die in sich verdreht sind. Seitdem flechte ich vor der allabendlichen Fütterung alles, was der Köter in sich hineinschlingt.

Ebenfalls sofort kaufen kann man natürlich auch alles, was im Fernsehen schon ******** aussieht und keinen guten Eindruck macht.Der Abflex ist ein gutes Beispiel. Ihr wißt schon, dieser Vollplastikbauchtrainer, den sich ein Freund von mir in bekifftem Kopf von Chuck Norris hat aufschwatzen lassen. Top-Deal, der einfach nicht hinterfragt werden muss. Das Ding hält allen meinen Konsumregeln locker stand.
Mein absoluter Liebling im Sortiment ist momentamn allerdings eine Dose Tabak zum selberstopfen (ich glaube es ist GAuloises oder Pall Mall) auf der steht: " Viel Volumen, wenig Gewicht" oder mit anderen Worten: Hier ist nichts drin. Habe direkt 4 Dosen gekauft bevor die noch auf die Idee kommen wenig Volumen mit viel Gewicht da rein zu packen. Nee, nee, nicht mit dem Zar.Der läßt sich nicht verarschen. Solltet ihr bei einem Produkt nicht sicher sein, ob es den strengen Richtlinien entsprechend kaufbar ist, wendet euch vertrauensvoll an

Den Zar
 
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derZar1 schrieb:
Tag 7 , die erste Woche ist rum

heute poste ich mal etwas eher, da das Resumee des heutigen Tages schon jetzt möglich ist.Heute ware in richtig geiler Tag. mein Nichwetten betreffend. Arbeitstag war völlig unspektakulär und trotzdem habe ich bis eben nicht einmal ans Wetten oder Pokern gedacht. Auch die Tanken und Kioske haben keine Paysafewünsche wach werden lassen, was ein sehr, sehr angenehmes Gefühl ist. Ist im Nachhinein betrachtet ein sehr befreiendes Gefühl. Zu meinem Gesamtzustand ist zu sagen, dass ich relativ ausgeglichen bin und mir zumindest heute der NErvenkitzel auch nicht fehlt. Das wird mit Sicherheit auch noch mal anders, davon gehe ich ganz sicher aus und bilde mir auch nach einem "erfolgreichen Tag" nicht ein, dass der Spuk vorüber ist. Bestimmt wird es nocheinmal härter, wenn das nächste Gehalt da ist und das Geld lockerer sitzt als in der Mitte des Monats.Darauf nbin ich aber ebenso vorbereitet wie auf den härtesten Tag der Woche, nämlich den Samstag. Der letzte war echt nicht schön. Aber nur die harten komm in Garten. Ansonsten werde ich die gestren vorgestellten Konsumpläne weiter ausbauen und perfektionieren. Dementsprechend heißt das heutige Kapitel:

Der Traum mit den Pornos und Saufen vorm TV

Erste Bewältigungsstrategien um den angehäuften Reichtum in den Griff zu bekommen habe ich ja bereits gestern vorgestellt. Für alle die, die es nicht so dicke haben, stellt sich natürlich die Frage, was wie realisierbar ist,logisch. Aber einschränken und vernünftig sein muss hier keine Rolle spielen.Es gibt mehrere Lösungsansätze. Der erste ist so einfach wie genial, birgt aber gewisse Risiken. Der Kernsatz muss hier heissen: "Das kann ich auch". Kurz beim örtlichen Citibank-Mafiosi vorbeigeschaut, ein paar lächerliche Unterschriften unter einen der Verbrecherknebelverträge gesetzt und schon blinkt die die eigentlich faule Fresse nur so vor Gold und Diamanten.Ist ne super Sache, wenn man eh nicht mehr lange zu leben hat. Deutlicher kann man es nicht mehr machen: "Das kann ich auch" bedeutet nichts anderes als :mrgreen: u kannst über deine Verhälnisse Leben, kein Problem, wir helfen dir dabei. Einer Bankbroschüre durfte ich neulich entnehmen, dass Schulden nichts schlimmes sind, lediglich ist es Rückwärtssparen.

Hatte ich eben gesagt deutlicher geht es nicht? Sorry, da habe ich mich vertan. "Diebels, ein schöner Tag" ist wohl noch präziser. Sollte der Kredit erwartungsgemäß platzen, weil 15.000 Euro überraschenderweise bei einem Haushaltsnettoeinkommen von 950 Euro doch etwas viel waren und der so gebeutelte Kreditnehmer nicht mehr ein noch aus weiß, kommt dieser freundliche Bierbrauer mit seiner Werbung um die Ecke und verspricht Linderung.Flux die Sorgen weggesoffen bis man schon ein Geschmackliches braucht damit das zittern aufhört. Der Vorteil liegt hier ganz klar auf der HAnd, man muss sich nämlich keine Sorgen mehr um den Kredit machen.Einziger HAken ist hier, dass die Reihenfolge umgekehrt nicht funktioniert. Allerdings ist ein Direkteinstieg bei "Diebels, ein schöner Tag" jederzeit möglich. Hat man sich dann die Hirse gründlich in jahrelanger Kleinarbeit weggesoffen, eröffnen sich völlig ungeahnte Möglichkeiten:

Ein Plasma-TV muss zur Umsetzung der neu gefassten Lebensplanung her. Sehr zu Gute kommt der Gesamtsituation hierbei, dass der Euro gar kein Teuro ist. Jedes JAhr wird die Teurungsrate ausgerechnet. Dabei werden die Produkte die teurer geworden sind, mit denen verrechnet, die billiger geworden sind. Da wie gesagt praktischerweise Alkohol letztes JAhr um ca. 5 % und Fernseher sogar um 22% billiger geworden sind, braucht man einfach nur Grundnahrungsmittel, Energiekosten und sonstigen unnötigen Schnickschnack weglassen und schon ist der Euro der HEilsbringer schlechthin. Was lernen wir daraus? Saufen und Glotzen ist die Lösung und wer es ganz geschickt anstellt, tut dies auch noch im Rückwärtsspargang.

Nunja, für mich kommt das mit dem Rückwärtssparen nicht in Frage, spare ich doch jetzt genug um fast alle meine Träume wahr werden zu lassen. Nun gut, den Pinguin nach allen Regeln der Kunst inklusive Brennesel und Muskelreiten zu vermöbeln wird ein teurer Spass, aber es wird sich lohnen. Ein zweiter, wahrscheinlich auch nicht wirklich günstiger aber sehr schöner Traum von mir ist folgender: Man leihe sich folgende Pornotitel beim DVD-Dealer seines Vertrauens:

- 100% Arschmaloche
- Pimmelkreuzer 117 auf Mösenkurs
- Junge Vegetarierinnen zur Fleischeslust gezwungen
- Pimmelgefecht um Mösenhausen
- Weapons of Analdestruction

Ende des Plans.

Nee, geht natürlich noch weiter. Diese Filme schaut man saufender weise ca. 4-6 Monate in der Dauerschleife auf dem neuen Plasma TV. Irgendwann wird der DVD-Shop nun seine Forderungen geltend machen wollen. Nachdem man selbstverständlich beharrlich, durch professionelles Ignorieren die Dinge ihren hochoffiziellen Gang gehen läßt,wird es wahrscheinlich eine Gerichtsverhandlung geben, da man alle Versuche der außergerichtlichen Einigung mit arroganter Nichtachtung straft. Solche Prozesse finden eigentlich, da es keine Jugendgerichtsprozesse sind nicht
unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Man stelle sich also das Szenario vor, dass mehrere Schulklassen im Zuge des Sozialkundeunterrichts anwesend sind. Der Prozess wird gestartet und die Anklageschrift wird verlesen, in der nur von 5 DVDs die Rede ist. Nun bestreitet man vehement den vorgebrachten Vorwurf mit dem Hinweis, sich nicht erinnern zu können. So und jetzt sind wir bei dem 'Punkt der mir das Geld absolut wert wäre. Ich will ein einziges mal, vor Publikum, dass ein Mann in Robe,Amt und Würden genau diese 5 Titel laut und für alle gut verständlich voliest. Dieses noch zu forcieren gelänge unter Umständen mit einem vorgebrachten Atest über eine akute Schwerhörigkeit des Beklagten. Dies ist allerdings nur noch die Kür, die oben erwähnten Titel über die Lautsprecheranlage des hiesigen Amtsgerichtes schallen zu hören.

Für beide Träume wird dass Geld nach einer Woche allerdings noch nicht reiche, Es sei denn, ich treibe Außenstände ein. Ich weiß von einem Typen hier in der Gegend, dass er auf privater Ebene gute Kontakte hat, mit der er nahezu jeden Schuldner ausfindig machen kann. Für 10% der Gesamtsumme regelt er da was. Und ich habe da jemanden, der sich einfach vor 5 Jahren mit Geld von mir verpißt hat. Es waren noch DM. Ich rechne mal großzügig im Verhältnis 1:2 in Euro um. 10% der Gesamtsumme sind natürlich schon ein ziemlicher Brocken, aber da ich gehört habe dass der Typ jetzt in Berlin ist, soll es mir bei einer Gesamtschuldensumme von 30 Mark plus Zinsen seit 6 Jahren doch die 1,50 wert sein, dass der von Berlin bis hier an den Haaren herbeigeschleift wird. In diesem Sinne, treibt jetzt alles ein was draussen ist
Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
So ihr Hafensänger,

Tag 8

Ich habe heute wirklich nicht viel zu berichten zu mal der heutige Tag relativ deckungsgleich zu dem gestrigen ist. Es fällt immer leichter, zu mal sich mein Kopf anscheinend an den "neuen Tagesrythmus" gewöhnt hat. Das anfänglich große Problem ist die Unfähigkeit, sich vorzustellen, wie es ohne Wetten und Pokern laufen soll, da hierfür ja ein großes Zietfenster aufgewendet wird. Dieses nun offene Zeitfenster mit anderen Dingen wieder zu schliessen, erscheint am Anfang fast undenkbar. Es ist allerdings wie ich jetzt feststelle nur halb so schlimm, wenn ein paar Tage die Erkenntnis bringen, dass es gar nicht so schlimm ist, selbst wenn man sich nicht "künstlich" um der Beschäftigung willen beschäftigt. Es soll sich hier nicht so anhören, als wäre es nur einfach und nach 3 oder 4 'Tagen ein Selbstläufer, aber NAchts wacht man tatsächlich nicht schwitzend auf um dann seinen Körper für eine 10er Paysafecard auf dem örtlichen Bahnhofsvorplatz feilzubieten.Ein neuer Knackpunkt den ich mit allergrößtem Respekt entgegensehe ist der Zeitpunkt, wo Bookies und Pokeranbieter Gratisguthaben buchen und dies per Email kundtun werden. Das ist so ziemlich das Mieseste, was man jemandem in meiner Situation antun kann. Das eignet sich so hervorragernd für einen schleichenden Wiedereinstieg inklusive Selbstbeschiss, dass es eigentlich verboten werden müßte.Vor allem werden sie sich damit perviderweise so lange Zeit lassen, dass man durchaus auf den Gedanken kommen könnte es so weit im Griff zu haben, dass man glaubt, dass es einem nichts anhaben kann. Am Arsch, genau das wird nämlich nicht klappen, was auch einige Postings in meinem Threat im Allgemeinboard beweisen. Sie verschenken die Kohle ja auch nicht, weil es verschenktes Geld ist, sondern weil es funktioniert. Aprospos weil es funktioniert:

Was Politik, Tuning und Hüfthosen bei Übergewicht gemeinsam haben

Es gibt so viele Dinge, die auf den ersten Blick den Eindruck machen, dass sie nicht funktionieren können. So sah ich vor ein paar JAhren hier in der Gegend die Vorbereitungen zum Eröffnungsfest einer Strassenbahhaltestelle (oh doch, sowas wird hier gefeiert). Bierbude, Fettschlauchstand, Dönerdealer, alle waren sie da.Ich hab gedacht das funktioniert nie im Leben.Wer um alles in der Welt ist so dermaßen blöd, dass er seinen Sonntag damit verschwendet, einer Strassenbahn zuzujubeln. Sie waren ALLE da, insgesamt mehrere hundert Menschen. Und erzählt mir was ihr wollt, auch bei euch wäre es nicht anders.
Anderes Beispiel:Ein hiesiger Möbelmulti bot an einem Wochende Frühstück für 1 Euro an.Das ganze bestand laut Werbung aus 2 halben belegten Brötchen und Kaffee so viel man will ab 9 Uhr. Der Pöbel versammelte sich ab halb 8 in rauhen Mengen um dieses unglaubliche Schnäppchen abzugreifen inklusive Tumultartiger 'Zustände kurz vor der Eröffnung dieses gesellschaftlichen Hochereignisses. Mal im ernst für nen Euro krieg ich das zu HAuse auch hin. So viel mal als Einleitung.

Kommen wir zur Überschrift dieses Kapitels.Die Politik weiß solche Dinge nur allzugut für sich zu nutzen. Ich frage mich immer, was die sich einbilden wenn sie pressewirksam ne Wurst grillen, nen Behinderten streicheln oder nem armen HArtz4-Fraggle ne Flasche Schampus über die Birne kippen (Na gut, das ist komischerweise schief gegangen). Mich widert dieses pressegeile Getue nur noch an und eigemntlich weigere ich mich zu glauben das es funktioniert. Der Knackpunkt ist allerdings der, dass es funktionieren muss, sonst würden sie es nicht tun. Ich will keine Blume von den grünen, keinen Button von dert CDU und das Freibier der FDP will ich auch nicht. ..

Moment Freibier?Die FDP schmeißt Freibier auf den Markt? Das is ja mal mindestens doppelt so geil wie die Bahzn der ich letzte Woche zugejubelt habe. Nix wie hin da un d fröhlich abgegriffen. Sponsor ist natürlich Diebels und rubbeldiekatz haste 15000 Ocken miese, glotz schlechte tschechische Pornos und hast ne Verhandlung am Arsch.Nee, nee.

Die Quintessenz des ganzen ist doch, dass man anscheinend mit echt schlechten Tricks die Leute dahin bekommt wo man sie haben möchte, sonst würde so ein Zirkus garnicht erst veranstaltet. So ähnlich ist es aus meiner Sicht mit Tuning und Hüfthosen in Kombination mit derbem Übergewicht.

Fange ich mit letzterem an.Wer kennt sie nicht, die Mädels, die ihre diversen Pfunde zu viel geschickt versuchen zu kaschieren, indem sie sich besonders enge Hüfthosen und noch engere Stiefel anziehen. Ein ähnliches Phänomen ist oft bei dicken Frauen ab 50 bei Armbanduhren festzustellen. Je dicker der Arm und die Frau, desto kleiner die Uhr, müßt ihr mal drauf achten.(ich hab übrigens nen winziges Handy, denkt da mal nach der oben stehenden Logik drüber nach). Ok zurück zu den Hüfthosen. Wenn ich so eine sehe, schießt mir immer die gleiche Frage durch den Kopf:"Wer war das?" Wer um alles in der Welt hat dieser armen Göre gesagt:"Ja, du kannst es tragen. Bei allen anderen sieht es ******** ausd, nur du, ja du bist wunderhübsch".

Genau das gleiche ist es meiner Meinung nach mit Tuning (es sei denn, es ist wirklich geil gemacht). Aber es gibt erstens Autos die rettet echt nix und es gibt zweitens auch Typen die rettet nix. Mir ist aufgefallen, dass die Tuningfuzzis oft kaum über das LEnkrad gucken können.Ein Kausalzusammenhang zwischen nicht vorhandener Körpergröße und Schweibenwischerandruckverstärker an der HEckscheibe ist meiner Meinung nach nicht wegzudiskutieren. Man kann einen Panda, einen Micra oder einen Opel Coras Steffi einfach nicht geil herrichten, es geht nicht.Dummerweise hat die Frau mit den Hüftjeans das nicht gesagt bekommen und so findet sie sich gerne auf dem Beifahrersitz ein. Das Pärchen was ich vor Augen habe sieht folgendermaßen aus: Opel Coras Steffi, Rallystreifen und vieeel Neon. Er hat blondierte Haare, die zu einer Art Vogelnest gegelt sind und trägt eine Holzperlenkette. Sie hab ich ja bereits beschrieben, aöllerdings soll auch ihre Frisur hier Erwähnung finden:Es handelt sich um die sog. Hühnerarschfrisur, treffender kann ich das nicht beschreiben.Ihr wißt schon, ausrasierter NAcken und je weiter es richtung Schädeldecke geht, desto länger werden dsie HAare.

Es bleibt also festzuhalten, dass es Dinge gibt, die objektiv betrachtet keine Vorteile für denjenigen haben, den es ansprechen soll. Die Frage ist also nur wie man es verkauft und das scheint gut zu funktionieren. Wenn also z.B das MErkel sagt: "Wir müssen die Eigenverantwortung der Bürger stärken" bedeutet das, dass sie dem Bürger etwas streichen und er es ab sofort selber zahlen muss. Das ist so bescheuert, das es schreit, aber es funktioniert. Ihr seit davor gefeit und merkt sofort wenn einer versucht euch zu beeinflussen?Dann sucht euch mal eine handesübliche Illustrierte heraus, blättert so lange, bis ihr eine Uhrenwerbung gefunden habt und fragt euch dann, woher der Zar weiß, dass es auf der Uhr ca.
8 Minuten nach 10 ist.

So ich muss zur Kerzenparty und bin

Euer Zar
 
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derZar1 schrieb:
Erstmal Moin Rüpel,

Tag 9

Heute wird es ein recht kurzes Posting.Das Spielen bleiben zu lassen fällt mir auch heute nicht besonders schwer.Bis auf einige Gedanken wie ich sie die letzten Tage beschrieben habe, keine besonderen Entzugserscheinungen. Für mich kristallisiert sich aber immer mehr heraus, worin das eigentliche Problem des Aufhörens liegen wird:In der dauerhaften Abstinenz. Am Anfang galt meine größte Sorge den ersten paar Tagen. Dies scheint aber eher eine Symptomatik von Substanzabhängigkeiten zu sein. Es wird schwer sein auch in ein paar Wochen oder Monaten nicht auf die Idee zu kommen, mal eine klitzkleine Wette abzugeben, sondern hier eisern zu bleiben. Ob das gelingt wird sich zeigen. Ansonsten könnte natürlich auch ein Grund sein, dass ich noch nicht so tief in den Sumpf gewatet bin, wie vielleicht einige andere, die dann Versuche starten aufzuhören.Ich hatte ja bereits im Anfangsposting geschrieben, dass bei mir einfach die Alarmglocken schrillen und ich versuchen möchte rechtzeitig den Anker zu werfen, was ja bisher gut gelingt. Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt.

Ansonsten lege ich heute eine kreative Pause ein, was meinen ansonsten veröffentlichten Müll angeht. Da ich diese Postings aus dem Stegreif schreibe und in keiner Weise vorbereite, kann es mal passieren, dass die Runkel nicht genug hergibt. Genaui das ist heute der Fall.Der Tag war anstrengend, ich bin müde und bitte euch mir meine heutige Unfähigkeit nicht übel zu nehmen...

Es grüßt euch freundlich

der Zar
 
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derZar1 schrieb:
An alle Homies da draussen,

Tag 10,11 und 12

ich habe es die letzten beiden Tage aus Zeitmangel nicht geschafft zu schreiben, sorry dafür, aber ich hole das jetzt hier nach. Im Prinzip wieder keine Veränderungen zu den letzten Postings. Es geht mir gut, der Druck nimmt momentan auch nicht zu und es ist für mich kein wirkliches Problem die Finger vom Wetten zu lassen. Ich warte quasi täglich auf einen erhöhten Suchtdruck.Bock auf Pokern habe ich, das muss ich zugeben.Ist allerdings gut auszuhalten.

Eine Veränderung habe ich die letzten Tage aber festgestellt. ICh schlafe wesentlich besser und der fehlende Kick, der ja eigentlich das Spielen ausmacht, scheint mir gutzutun. Ist komisch, aber ich merke es deutlich. Die nicht vorhandene Anspannung führt wirklich dazu, dass ich im positiven Sinne ruhiger bin und auch die Tatsache, dass man keinen Einzahlungen hinterherhetzt bereitet ein beruhigendes Gefühl, macht man sich doch ziemlich zum Affen vor sich selber kurz vor der BuLi, verkatert und versoffen aussehend,bei strömendem Regen noch schnell zum Kiosk zu latschen und ne Paysafecard zu holen. Dies nicht mehr tun zu "müssen" ist eine erleichterung, die die unangenehme Tatsache des Spielenwollens, aber nicht können#/dürfen/wollen zwar nicht aufhebt, aber leichter macht. Es bleibt aslo einwandfrei festzustellen, dass eine gewisse Beruhigung eintritt, die ich grade sehr geniesse.Es ist ein bißchen so, als wenn eine permanente Belastung von einem abfällt. Mal schauen wie es weitergeht. Klar ist aber nach wie vor, dass die Zeit, die sonst mit Wetten verbracht wird, anderweitig genutzt werden muss. Zwangsläufig kann man nicht immer was unternehmen und so beschäftige ich mich viel mit Tagesgeschehen und sonstigen Gedanken, "die einfach so kommen"

Heute: Der kleine Knut wird fast gebustet

Es ist ja wirklich nicht zu fassen, was da die letzten Tage abgegangen ist. Wo leben wir eigentlich.Eine dermaßen aufgeblasene ******** unter dem Deckmäntelchen des Tierschutzes oder eben nicht hab ich lange nicht gesehen. Es macht allerdings deutlich, was hier ganz gewaltig schief läuft. Da wird diesem kleinen pussierlichen Tierchen mehr Aufmerksamkeit gewidmet wie der Gesundheitsreform, der Anhebung des Rentenalters auf 67 und der 0,5 Prozent Rentenerhöhung zusammen. Das mich keiner falsch versteht, der Knut ist ein niedliches Tierchen, aber es macht ganz genau klar, was hier läuft. Er sieht halt süß aus und bekommt dementsprechend Aufmerksamkeit.Wenn das im Umkehrschluss wenigstens bedeuten würde, dass das Merkel wegen seines Aussehens keine Aufmerksamkeit bekäme, wäre ich ja zufrieden.

Aber so kommt da wieder einer daher (Siegmar Gabriel SPD) und stellt sich zu Knut ins Gehege und schwingt eine Rede.Leicht zu durchschauen, aber es funktioniert, sonst würde er es nicht machen. 'Quasi die Gummistiefelnummer von Schröder nur halt mit anderen Protagonisten. Kaum gibt es ne Katastophe oder ne rührseelige Geschichte kommen sie alle und hauen in die Sahne.Es hat mich damals beim Osthochwasser auch sehr gewundert, dass der Möllemann, da nicht mit nem Spaten in der HAnd mit seinem Fallschirm irgendwo auf nem gefluteten Haus gelandet ist. Dafür hat sich die Guido mit seinem Guidomobil zum Affen gemacht, aber das lassen wir mal. Die Konsummaschinerie im Zoo ist jedenfalls auf vollen Touren: Kuscheltiere, der Knut Kinderteller und ein Eis in Bärenform ist auch in Planung.Was für ein Scheiss, aber die Leute kaufen es zu jedem Preis.Ich bin dermaßen sauer und fühle mich sogar von den Leuten bzw. deren Dummheit verarscht. Ich möchte nicht mit Leuten in einem Land wohnen, die wissen wer Knut ist, aber den Finanzminister nicht.

Knut wird medial richtig durchgelassen und nicht mal als Sau verkleidet durchs Dorf getrieben.Die Leute können ihre Tierliebe ganz schnell wieder mal neu Entdecken. Vorteilhaft wäre es allerdings sie bei der Frikadelle die im Zoo verkauft wird schnell wieder zu vergessen,zumal die Schweine die da drin sind aufs übelste gequält werden. Allerdings kommt der Erlös aus dem Verkauf der gequälten Viecher dann dem WWF oder was weiß ich wem zu Gute. Ist ne runde Sache die da veranstaltet wird. Wundert mich nur, dass die Politik dies nicht wie z.B beim 9/11 dafür genutzt hat noch schnell ein paar unpopuläre Entscheidungen mehr zu treffen, wo doch alle mit nem Bär beschäftigt waren.Ebenfalls wundert mich das Adolf Stoiber als Bärenfachmann dazu nix gesagt hat. Für mich bleibt die Frage, ob die LEute denn auf alles reinfallen.

Diese Frage ist bei der Ansicht eines weiteren Themas schnell beantwortet und die Antwort lautet JA. Es geht um so etwas ähnliches wie bei den Hüfthosen, nämlich um Hiphop und die Dumpfnasen, die ich hier als Opfer bezeichnen möchte und die voll drauf reingefallen sind. Um das vorweg zu nehmen, es gibt guten HipHop und es gibt Leute denen ich ihre Liebe zu dieser Musik ehrlich abkaufe.Ich höre selber gerne Blumentopf und kann diese 'Götter des Reims auch nur jedem empfehlen.

Hier geht es aber um die Spaselmacken, die sich kaum noch unterhalten können. "Homie, lass ma jumpen gehen, damit wir nicht von den Cops gebustet werden" Hä?Was soll das?Jumpen gehen? Ihr könnt mit den zusammengeschnallten Oberschenkeln (wegen der BAggys) nicht mal laufen.Mal ehrlich, was erwartet man noch vom Leben, wenn man sich nicht mehr verständlich machen kann und dann auch noch nicht mal mehr in der LAge ist sich fortzubewegen. Quasi eine Kombination aus Authismus und Querschnittslähmung. Zusätzlich sieht man auch noch KAcke aus, hat man schieißlich eine Art Zwiebelnetz auf dem Schädel und ein Hosenbein hochgekrempelt (ursprünglich übrigens eine Art Code der Schwulenszene, welchen Part man gerne bekleidet). Desweiteren scheint es momentan schwer modern bei den Opfern zu sein, immer, zu jeder Zeit einen Stöpsel im Ohr zu haben.Wahlweise vom Handy, vom MP3-PÜlayer oder auch nur das Kabel.Wichtig ist, dass man nur einen Stöpsel trägt, auf keinen Fall zwei. Würde mich interessieren, ob das nur hier so ist, oder ob das eine überregionale Modeerscheinung ist.

Damit klar wird was ich meine (inklusive Ohrstöpsel nach ca. 1/3 des Films)

Ich merke, dass ich vieles was hier läuft einfach nicht verstehe und nicht verstehen mag. Früher war alles besser und die Kinder haben noch so schöne Bücher gelesen wie : Hanni und Nanni schlachten ein Reh. Heute können sie nicht mehr lesen und für die tierpädagogische Erziehung ist Knut zuständig...

Wohl bekomms

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
Liebe Mitfraggles, heute ist bereits

Tag 13

Dieses Wochenende hat es mir zusätzlich leicht gemacht, zu mal keine Bundesliga war und mich die EM-Quali mal abgesehen von Deutschland nicht so fürchterlich interessiert. Außerdem ist nicht allzu überraschend festzustellen, dass mein Interesse an diversen Sportereignissen durch das Nichtwetten schon leidet. Das ist schade, aber wahrscheinlich eine logische Konsequenz und somit auch für mich in Ordnung.

Ansonsten habe ich ein etwas schlechtes Gewissen, weil ich eigentlich gedacht habe, dass mehr "Spektakuläres" wie Zittern, Erbrechen und Krämpfe zu berichten ist. ICh kann nur leider nicht mehr schreiben als ich tue. Mein schlechtes Gewissen begründet sich einfach darin, dass ich mir nicht sicher bin, ob es für das hier geführte "Projekt" ausreichend ist, schließlich gibt es gewisse Standarts, die zu Recht eingehalten werden sollen und damit scheint mein Threat nicht allzuviel gemein zu haben. Ich weigere mich jedoch hier etwas künstlich aufzublasen um eine Daseinsberechtigung zu haben. Sollten meine Entzugserscheinungen zu unspektakulär sein um diese Postings zu rechtfertigen, würde ich um eine Rückmeldung bitten, dann würde ich darüber nachdenken das ganze den Wünschen gemäß zu modifizieren, oder das ganze einzustellen. Es gibt Tage, da bin ich mit dem Geschrieben zufrieden und habe ein gutes Gefühl.An anderen Tagen fällt es mir selber schwer einzuschätzen, ob das Geschriebene ok war, weil ich selber den Blick dafür verliere. Von daher bin ich für jede Art von Manöverkritik dankbar.

Ich kann nur sagen, dass es mir auf dem Weg in die Spielfreiheit (und auf diesem befinde ich mich nach wie vor, zu mal ich mir nicht einbilde bereits "geheilt" zu sein) gut tut hier meinen Zustand und meine Empfindungen niederzuschreiben, wozu ich jetzt auch wieder übergehen möchte. Dieses Wochenende war für mich wie der Onkel sagen fürde easy. Eine Feststellung habe ich allerdings gemacht. Ich hatte eine kurze Stresssituation dieses Wochenende, die sich schnell in Wohlgefallenb auflöste. Völlig unspektakulär, aber im Anschluss war völlig automatisiert der Wunsch nach einer entspannenden Partie Poker sehr deutlich spürbar. Wahrscheinlich war einer der HAuptgründe für meine Spielleidenschaft der, dass wie bei allen anderen Drogen auch, der Alltag, Probleme oder sonstiges sehr schnell künstlich in den Hintergrund gedrängt wird. Während des Spielens gibt es kein Rechts und kein Links und man vergißt die Zeit und alles andere um sich herum.Es scheint also eine Art Stressbewältigung durch das Spielen bei mir stattgefunden zu haben und diese Verknüpfung besteht deutlich spürbar nach wie vor und daran muss ich und auch die Zeit arbeiten.

Momentan geht es mir wirklich sehr gut auch weil mein Leben momentan sehr in ORdnung ist. Ich bin sehr gespannt, was passiert, wenn mal irgendetwas an mir und meinem Leben rüttelt, ich glaube dann wird es wieder sehr viel schwerer. Die Zeit ohne den gewohnten Zeitrahmen fürs Spielen zu investieren gelang ja bisher sehr gut.Auch wird Abends wieder häufiger mal der Fernseher beobachtet. Von daher lautet heute das Thema:

Humor ist wenn man trotzdem lacht

Es ist ja wirklich nicht zu fassen, was für einen schlechten Humor wir Deutschen anscheinend haben. ALLES was an sog. Comedy läuft ist nicht witzig. Ein gutes Beispiel hierfür ist 7 Tage 7 Köpfe. Ich schaffe es ohne Schwierigkeiten eine komplette Folge zu sehen, ohne das meine Mundwinkel auch nur einmal zucken. Oliver Welke war mal richtig cool, als er noch das Frühstücksradio auf FFN gemacht hat. Wer Onkel Hotte kennt weiß was ich meine. Jetzt hat er sich dem weichgespülten Massengeschmack angepaßt. Auch andere echt lustuige Leute sind kein bißchen mehr komisch wenn sie in derartigen Sendeformaten auftauchen. Hennes Bender war als er seine Sachen noch selber geschrieben hat richtig geil, kaum bei RTL angekommen gibts da nix mehr zu lachen. Ok, es gibt einige wirklich gute 'Leute, der Mittermeier ist einer, fast gleichbleibend gutes Niveau.Auf den würde ich allerdings mit HAndkuss verzichten wenn mich Gaby Köster den Rest meines oder ihres Lebens nie wieder behelligen würde. Ich krich Pickel wenn ich die nur sehe, dass das wie die macht überhaupt erlaubt ist empfinde ich als persönlichen Angriff auf mich. Ich wünsche mir, dass sie gefeuert wird und danach als Pinguin verkleidet in einem Freizeitpark ihr Geld verdient,

Stil- oder Niveauvoller Humor ist anscheinend kaum salonfähig, bzw. die breite Masse scheint damit mangels Allgemeinwissens nichts anfangen zu können.

Meine Art von Humor ist ja hier vielleicht ein wenig deutlich geworden. Um es auf ein paar Schlagworte zu reduzieren: schwarz, politisch unkorrekt und schadenfroh.Wer eine Empfehlung haben möchte, dem kann ich nur Georg Schramm ans Herz legen.Der ist so bösartig, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Ebenfalls gut leiden kann ich Wilfried Schmickler, das ist der Schreihals, der immer als letztes bei Mitternachtsspitzen auftritt und schwitzt wie ein Schwein.

Wichtig bei bösartigem Humor ist, dass es die richtigen trifft und da sind die beiden genannten schon sehr treffsicher. Ebenfalls eine von mir sehr geschätzte Art des Humors ist die Schadenfreude und dafür bin ich mir nicht zu schade.Besonders schön ist es dann, wenn es mit Ansage passiert.Wer von einer grünen glibschigen Parkbank versucht auf eine andere grüne glibschige PArkbank zu springen darf sich nicht wundern wenn es schiefgeht und ich mich nach vollendetem Lachanfall freundlkich wie ich bin dafür bedanke.
Dieses Recht gestehe ich nartürlich jedem asnderen auch zu. Wenn man z.B. wie ich morgens um 6 rotzbesoffen (zufällig heute genau vor 2 Jahren) nen LosWochos-Burger bestellt, sich auf nem Hocker niederläßt und dann feststellt das die Sauce zum selberschärfen feht und sich dann vor geschätzten 60 Leuten (nebenan is ne Großraumdisse), sich dann mit den Füßen in dem Scheiss Hocker verfängt und mit fürchterlichem Getöse voll auf die Fresse fliegt, dann darf jeder über mich lachen.Das einzige was man dann noch tun kann ist, so zu tun als hätte es NICHT wehgetan. Ich bin dann humpelnd zur Theke und habe als wenn nichts gewesen wäre rumgemault, dass die Sauce fehlt und diese dann bekommen. Auch wenn wie neulich ein Polizist einen Rollstuhlfahrer fragt:"Na, gehts?" kann ich dem durchaus eine humoristische Komponente entnehmen. Die Frage ist natürlich wann man lacht.Hier ist es angebracht dies etwas zu verzögern, bei meiner McDo-Nummer ist es unbedingt von Nöten direkt auf das Korpus Delikti zu zeigen und unter lautem Geschrei die anwesenden Kumpels auf diese Flugeinlage hinzuweisen.

Ich schäme mich auch nicht, mich über offen zur Schau gestellte Dummheit zu amüsieren.So habe ich Mitleid mitr dem Faktor 0 für Leute, die freiwillig ins Fernsehen gehen und danach halt durchgelassen werden. Es scheint ja auch so zu sein, dass fehlender IQ (übrigens ebenso fehlende Zähne) ein steigendes Interesse danach auslöst, sich im TV zu zeigen. Das letzte wo ich wirklich schallend gelacht habe war, als sich ein Typ bei Britt davon hatte überzeugen lassen, dass es eine super Idee ist, seine Angebetete im Fernsehen einen Antrag zu machen. Völlig klar, wie man seine Chancen verbessert; Man läßt sich in ein knallrotes, körpergrößes Styroporherz einarbeiten und betritt mit einer Rose in der einen und einem gasgefüllten Herzluftballon in der anderen HAnd die Bühne. Überraschenderweise war die Holde Maid nicht zu überzeuen und verpaßte dem KErlchen eine Abfuhr.Nun saß er in dem scheiss HErz mit dem Luftballon wie ein Häufchen Elend auf der Bühne und war nur noch fertig. Völlig zu recht wie ich finde, wer so was macht wird ausgelacht und das nicht zu knapp. Das einzige was man hier noch machen kann ist sofort nach HAuse, 'Koffer packen und Auswandern.Auch das zu recht.Man darf sich doch nach so etwas nicht wundern, wenn sogar die Zeugen Jehovas nichts mehr mit einem zu tun haben wollen.

So, ich muss an meinem Kostüm weiterbasteln und verbleibe mit freundlcien Grüßen und bin

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
So Männer,

aus gegebenem Anlass habve ich heute kaum Zeit, deshalb mache ich es einerseits kurz und mir vor allem einfach. Erstmal danke ich euch für eure netten Beiträge und es sei noch einmal gesagt, ich habe nichts gegen eure Postings in meinem Threat, zumal es wie gesagt manchmal nicht leicht fällt das Verzapfte selber noch einzuschätzen. Deshalb bin ich für Lob, Anregungen und auch für ein bißchen Kritik sehr zu haben.

Edit Tag 14

Also wenn auch nur kurz, so will ich doch noch schnell meinen heutigen Tag anreissen. Der Tag war stressig und ließ auch nicht viel Zeit zum Gedanken machen. Allerdings habe ich heute und das hatte ich befürchtet, diverse Boni und Freerolls per Email geschickt bekommen, liegt doch der Verdacht nahe, dass sich das Geburtstagskind freut und auch dank der Verwandschaft flüssig, und somit gern gesehener Kunde ist.Die Boni bei Bookies sind 100%Boni und von daher nichtr allzu verlockend, die der Pokerfraggles sind allerdings Freerolls, die bestens geeignet sind in einem schwachen Moment ganz harmlos in anspruch genommen zu werden.Ist mir garnicht recht die Dinger zu haben, weil sie echt der perfekte Wiedereinstieg sind und sich wie gesagt bestens zum Selbstbeschiss a la Kost doch nix und gilt also nicht genutzt werden können. Werde es mir echt verkneifen müssen diese in Anspruch zu nehmen, aber vielleicht ist es auch eben gut so zu können, es aber nicht zu tun...

Heute werde ich eine etwas ältere Geschichte posten, die ich glaube ich vor längerer Zeit mal im Quatsch mit Climax-Threat gepostet hab. Da bin ich mir alölerdings nicht sicher. Ich schwöre, dass sich diese Story genau so zugetragen hat wie beschrieben, deshalb ist es auch das absolut geilst und witzigste, was mir bisher im Alltag an Situationkomik über den Weg gelaufen ist.


Der A rschlochfahrstuhl

Dummheit macht ja bekanntlich vieles leichter, manches eben aber auch schwerer. Im Vorteil ist derjenige, der bereits ein Stadium dieses Zustandes erreicht hat, das ganze dann auch nicht mehr zu bemerken.

Meine häufig von mir frequentierte und nicht weniger geschätzte Straßenbahnhaltestelle (unterirdisch) erwies sich bereits des häufigeren als wahre Fundgrube für – von mir sehr bewunderte – Asis. So begenete ich dort sowohl einem lustigen Menschen namens Spider, der von sich in der dritten Person sprach und mich sehr belustigte, als auch diversen anderen Hoffnungsträgern unserer Gesellschaft in Trainingsanzügen mit Neonapplikationen und Aufschriften wie: Extreme Expedition, Basic extreme Sport. Auch das Wort »Champion« ist immer wieder in allen möglichen Kombinationen zu lesen, aber das sind andere Geschichten.

Aber was ich an diesem Tage erleben durfte, war rethorisch wie auch in allen anderen Belangen ein absolutes Highlight.

Es trug sich also Folgendes zu:
Ein Asipärchen,welches als solches bestens zu erkennen war (Kategorie normale Talkshowasis), mit leichten Tendenzen zu dem Volk, was am Bahnhof täglich in vertrauter Runde das ein oder andere Bierchen bei gepflegter Konversation zu sich nimmt. Er groß und dick mit Parka, sie klein, blass mit Kaputze auf dem Kopf und einer Tarnjogginghose, falls man sich mal verstecken muss. Selbstverständlich hatten beide der Gefahr der Austrocknung gründlich Vorschub geleistet und um halb zwölf Vormittags eine Maurergranate (einer hier nicht näher zu bezeichnenden Edelmarke) am Hals.

Als ich an den Fahrstühlen der Haltestelle ankam, fand ich dieses Pärchen dort bereits vor. Offensichtlich hatte man den Knopf zum Heraufrufen des Fahrstuhls schon mehrfach betätigt. Aufgrund der Tatsache, dass der Fahrstuhl nicht innerhalb der gewünschten Zeit von ca. vier Sekunden oben war, ließ man sich bereits nach sechs Sekunden zu ersten Unmutsbekundungen hinreißen. Nach weiteren ca. sieben Sekunden war der offensichtlich eng gesteckte Zeitplan des Managerduos bereits nicht mehr einzuhalten, was verständlichweise der Laune nicht besonders zuträglich war. Etwa zwei Sekunden, bevor der Fahrstuhl sich bequemte, tatsächlich in der gewünschten Position zu erscheinen, entschloss man sich (aus Zeitersparnisgründen), den ca. 300 Meter entfernten Eingang der Haltestelle aufzusuchen. Mein Hinweis, der Fahrstuhl sei nun doch da, wurde aufgenommen, aber nicht weiter kommentiert. Allerdings war das Pärchen sich einig, dass Fahrstühle »eh nur etwas für Vollzeitasis« seien und dementsprechend zur Beförderung der eigenen Person nur begrenzt geeignet seien. Aber wo er schon mal da war, ließ man sich herab, den so gescholtenen Gebrauchsgegenstand des alltäglichen Lebens der niederen Bevölkerungsschichten ausnahmsweise doch zu benutzen, wenn auch nur unter Protest. Kaum hatte man denselbigen betreten, wurde auch schon der Knopf betätigt, der dem technischen Beförderungssklaven hieß: Fahr nach unten und wehe du brauchst wieder so lange wie rauf! Als dieser nicht in der gewünschten Lichtgeschwindigkeit reagierte, waren technisches Wissen und Know-How gefragt. Da die beiden Professoren der Fahrstuhltechnik nicht auf den Kopf gefallen waren, war man sich einig, dass heftiges und mehrfaches Drücken des bereits betätigten Knopfes zu einer Beschleunigung des Vorganges unbeding vonnöten sei.

Dummerweise hatte man sich nicht gemerkt, wie der Knopf genau ausgesehen hatte und betätigte so, wie gesagt mehrfach und in hoher Frequenz, den Knopf, der die Tür öffnete. Dies kann den entsprechenden Personen nicht zum Vorwurf gemacht werden, handelte es sich doch bei dem richtigen um einen, nur mißverständlich mit einem Pfeil nach unten gekennzeichneten Knopf. Die Tür ging mehrfach auf und zu. Immer wenn sie zu war, ging man lieber auf Nummer sicher und drückte erneut, falls der vermeintliche Abwärtsknopf das Signal doch nicht ausgelöst hatte. So verging die Zeit und die Tür öffnete und schloss sich das eine oder andere Mal. Hatte man endlich (wohl zufällig) irgendwann den richtigen Knopf gedrückt (aus Versehen) und ging die Fahrt abwärts, so war man sich einig, dass derart unzuverlässige Technik auch vom eigenen Unmut in Kenntnis gesetzt werden müsse. So wurde der Fahrstuhl als *** netter Mensch *** bezeichnet. Die erwartete Gewaltandrohung jedoch blieb aus…


Laßts euch gutgehen

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
Liebe Genössen, wie der Ossi sagt,

ich bin stinksauer. HAb grade mit einem Tastendruck ne 3/4 Stunde Schreibarbeit vernichtet, also alles wieder von vorne und nur weil ihr es seid.

Tag 15

Ich hab keine neuen Gefühlsausbrüche zu vermelden, möchte allerdings noch einmal herausstellen, dass ich sehr mit den geschilderten Eindrücken des Kollegen Skullz konform gehe. Es ist wirklich eine Wonne zu merken, wie gut der nicht vorhandene Wettstress tut. Es macht sich wirklich extrem bemerkbar.Das positive Erlebnis keinen Stress zu haben, macht den Stress Spielen zu wollen und es nicht zu tun mehr als Wett (Wortspiel),ich für meinen Teil genieße dies wirklich sehr. Eine Frage die ich mir heute gestellt habe war die, weshalb der eine fürs Spielen anfällig ist, der andere sich aber eher den rechten Fuss amputiert, als auch nur einen Euro auf ne 1,01 zu setzen. Geldvermehrung bzw der Traum vom reich werden mag ein Grund sein, findet allerdings in der Frage sein Ende, warum auch reiche Leute spielen. Ich persönlich glaube, dass es wie bei jeder anderen Droge auch ist, es gibt Menschen, die charakterlich anfällig sind und es zu einer Sucht ausarten lassen. Andere sind in der LAge damit so umzugehen, dass sie keine Probleme bekommen. Auch mit HEroin ist für ganz wenige Menschen ein Umgang möglich, der nicht zu einer Sucht führt. Es gibt unterschiedlich ausgeprägte Suchtpotenziale bei allem was süchtig machen kann.Es wird bei fast allem LEute geben, die das im Griff haben und andere die dies nicht können. Ein gutes Beispiel ist Alkohol.Ich kann jedem nur empfehlen mal auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung einen Alkoholcheck zu machen. Viele werden sich wundern, weil schon bei, als normal angesehenem Trinkverhalten eine Warnmeldung ausgegeben wird und dies ja wahrscheinlich nicht ohne Grund.Will hier auf keinen Fall den Moralapostel spielen, ist einfach interessant. Super war auch der Bild Alkoholcheck (welches Schmierblatt wäre da besser geeignet?)Nachdem ich die 11 Fragen wahrheitsgemäß beantwortet hatte, empfahl mir das Käseblatt meinen HAusarzt aufzusuchen und mich beraten zu lassen.Ich habe dann ausprobiert ab wann es diese Empfehlung gibt. Wenn man nur die Frage: "HAben sie sich schon einmal vorgenommen weniger zu trinken"? (wer hat das reihernd über der Schüssel noch nicht getan?)mit Ja beantwortet---Ab nachn HAus und Hof Quacksalber. Wahrscheinlich hat Sucht meistens seine Grundlage in tiefenpsychologischen Sphären, di3e irgendwo in der Kindheit zu finden sind.Aprospos...

Die Helden meiner Kindheit meets Fernbedienung fürs Autoradio

Als ich klein war, war ein absolutes Meisterwerk der Technik dieses kleine ´mechanische Männchen neben der Tür von Peter Lustigs BAuwagen. Peter möchte ich als ersten Helden meiner Kindheit nennen. Einen gottähnlichen Status hat der Mann bei mir wiedererlangt, seitdem er vor ein paar JAhren verkündet hat, dass er eigentlich keine Kinder mag.NAch Peter kommt lange nix, dann folgen Mac Gyver und natürlich Colt Sievers. Über MacGyvers Fähigkeiten möchte ich mich hier nicht auslassen, das kennt ja jeder und Colt konnte halt guut Fressehaun und fertig, also alles was man brauchte um mich zu beeindrucken.Nur Fressehaun und Autofahren,das reichte mir vollkommen.Na gut Karl Dall waren auch geil, dem soll erstmal einer so intelektuelle Nummern wie Dirndljagd am Killimanjaro nachmachen, wo die besonders lustigen Szenen dadurch hervorgehoben wurden, dass sie in doppelter Geschwindigkeit liefen.

Etwas schwieriger war es schon bei der 'Wahl der Hörspielkassetten. War doch ein Kassettenrekorder für mich die Gipfel der technischen Errungenschaften. ****** was auf Auto, Telefon und Elektroherd.Für mich waren die Drei Fragezeichen immer das obere Ende der NAhrungskette im Hörspielsektor. Das ist auch bis heute so geblieben und ich sammel die KAssetten immer noch (wer noch welche hat, ich hab _Interesse). Unverständlicherweise gibt es Menschen, die dies auch von TKKG behaupten. Warum dies nicht geht ist schnell erklärt. Es ist der gleiche Grund warum die PDS auf keinen Fall wählbar ist. Nehmen wir einmal an, die PDS hätte ein gutes Wahlprogramm was normalerweise dazu führen würde, dass man bei der nächsten Wahl dort sein Kreuz macht, so gibt es einen Grund der dieses völlig undenkbar macht: Oskar Lafontain.Dieses profilneurotische A-rschloch schafft es genausowenig wie Dieter Bohlen seine Fresse mal nicht in eine KAmera zu halten, dass läßt sein Ego einfach nicht zu. Er hält es einfach nicht aus, mal nicht im Rampenlicht zu stehen und der Welt seine Weisheiten ungefragt mitzuteilen. Die Parallele bei TKKG ist, na, wer könnte es sein? Richtig Tarzan, der Anführer dieser Gutmenschenbande.Mal ehrlich ein Sportlerkind, das bei jeder sich nicht bietenden Gelegenheit gegen das Rauchen wettert und sich den Tierschutz auf die Fahne schreibt gehört verkloppt und zwar so lange bis er lacht und dann gleich noch mal.Der Typ löst in mir Gewaltphantasien aus, da kann Gaby Köster nur von träumen. In irgendeiner Folge referiert der kleine Klug********r über die Nichtvertretbarkeit von Massentierhaltung bei Hühnern. Seit ich das gehört hab, habe ich mir immer einen schweren Fahradunfall gewünscht, weil verkloppen kann man ihn nicht, weil er ja Judo kann. In jeder scheiss Folge bring er einen Tunichtgut namens Edmund (die Bösen hießen glaube ich immer Edmund oder der NAchname endetet zumindest immer auf ....ski, also z. B. Kowalski) mit einem Schulterwurf. Der Rest der der Truppe waren so Kinder, die in den letzten Tagen ein Gedicht für Knut geschrieben hätten, ebenfalls völlig inakzeptabel. Wer will mit solchen Kindern was zu tun haben, ich jedenfalls nicht und ich würde es meinen Kindern verbieten sich mit denen zu treffen, da kann doch nix gutes draus werden. Na gut, wirkliche Kiffer waren die ??? auch nicht, aber die kriegen auch schon mal auf MAul.

Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl etwas verpaßt zu haben weil ich nur einen Kassettenrekorder hatte und nicht mit einem MP3-Player ausgestattet war, von dem ich aus imagetechnischen Gründen aber nur einen Ohrstöpsel verwenden kann. Vielleicht muss man den ja bald zwar haben, darf die Kopfhörer aber garnicht mehr benutzen, dann wären die Dinger komplett überflüssig. Das dachte ich auch von der Fernbedienung, die bei meinem neuen Autoradio dabei war. Die einzige Situation von der ich mir vorstellen konnte, dass es praktisch sein könnte diese Fernbedienung zu haben spielt sich auf dem Rücksitz ab. Da mir dies zu unbequem und zu eng ist, dachte ich, dass dieses Wunderwerk der Technik für mich absolut keinen Nutzen haben würde.Falsch gedacht.Vor ein paar Tagen stand nämlich morgens um kurz nach 7 ein Auto neben mir an der Ampel mit genau dem gleichen Radio.Hab schön Disco gemacht in ihm sein Autowagen und sowas rettet immer den Tag vom

Zar
 
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derZar1 schrieb:
So ihr Strauchdiebe,

Tag 16 und 17

liegen nun auch erfolgreich hinter mir und das Spielen rückt weiter in den Hintergrund. Es hat sehr viel an Wichtigkeit eingebüßt und auch die Befürchtung, dass es beim Gehaltseingang noch einmal richtig hart wird, weil das Geld lockerer sitzt hat sich kein bißchen nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil es ist so, als wäre eine dauerhafte finanzielle Belastung wie eine HAndyrechnung oder so einfach wegfallen.Es ist ja nicht so, dass ich die Unmengen an Geld nicht auch so irgendwie los werde, es wird nur einfach bleibender investiert.Das hat den schönen NEbeneffekt, dass man quasi sieht, was man sonst verdaddelt hat. Desweiteren finde ich sehr bemerkenswert, wie unkritisch man sein Geld für PSC ausgegeben hat, aber bei nem 3er-Pack Socken ins grübeln gerät, ob das nicht zu teuer ist. Naja, ist der gleiche Effekt wie bei Chips im Kasino, der Bezug zum wahren Geldwert fehlt einfach, was ja aber auch genau so gewollt ist.So ein unscheinbarer Chip sieht halt nicht danach aus, als wenn man davon ne Woche die Familie sattbekommt.

Ansonsten ist heute einer dieser Tage, an denen mein Kopf keine Ergüsse produzieren mag, mir fällt einfach kein adäquates Thema ein, zu dem ich mich heute in gewohnter Weise äußern könnte. Das finde ich sehr schade, zu mal mir die Schreiberei hier mittlerweile schon eine liebgewordene Gewohnheit geworden ist. Falls jemand eine Idee für ein Thema hat, ich stehe Vorschläögen immer offen gegenüber...

Es grüßt kopfleer

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
Also gut, Denkanstoss erhalten ...

Sprechen wir über Sex und Vertrauen. Ist schon ne super Sache, wenn man mit ner Nudel die in Form,Größe und Farbe einer Aubergine ähnelt im Krankenhaus dem versammelten Klinikpersonal erzählen muss, wie sich das denn nun ereignet hat und die eigene Freundin der schwer interessierten Akademikerpresse das gleiche erzählt. Da fühlt man sich in einer Beziehung richtig wohl und geborgen.In diesem Fall ist Naddel uns Dieter allerdings nur um Stunden zuvorgekommen, das hätten wir notfalls ganz sicher auch von ihm erfahren. Es erinnert mich irgendwie an eine Geschichte die vor ein paar JAhren mal auf einer Party passiert ist. Da hatte sich die Gastgeberin aufs übelste zugeschissen und wurde in diesem erbärmlichen Zustanmd von ihrem Freund aufgefunden. Der Gute hat in seiner unendlichen Liebe zu ihr das einzig richtige getan. Er hat gebrüllt: "Jungs, kommt mal runter, das müßt ihr sehen." Respekt, da muss man ihm lassen, dass er es an feinem Gespür für humorige Situationen gepaart mit Sensibilität für liebevollen Umgang mit dem vereehrten Geschöpf nicht hat mangeln lassen. Genau so eine Reaktion würde ich mir wünschen, wenn ich komatös betrunken mit einer abgebrochenen Gurke im Hintern von meiner Freundin aufgefunden werde. Ich hätte selbstverständlich eine passende Erklärung parat. In solchen Situationen gibt es eine Ausrede die seit meinen Kindertagen immer dann zum Einsatz kommt, wenn "er hat aber angefangen" keinen Sinn mehr macht. Der ZAubersatz lautet:"Das war schon so"---Ende der Diskussion.Probierts mal aus, es klappt.Wenn nicht, halte ich Gewalt für eine durchaus praktible Lösung des Problems. Das lästige Diskutieren fällt aus und es ist schnell klar wer recht hat.Also meistens der Andere. Ok, mit ner publik gewordenen, gebrochenen Wurzel oder nem Röntgenbild in Plakatgröße von der abgebrochenen Gurke an einer nahegelegenen Kreuzung dürfte sich das gesellschaftliche wie sexuelle Leben einer Person eh ziemlich erledigt haben. Dann kann man nur noch eines werden:Kabinenw-ichser. Jetzt mal ganz in echt, wer geht in solche Kabinen um da den KAsper zu schnäutzen?Das ist so ziemlich das ekligste was ich mir vorstellen kann und ich kann mir wirklich eklige Sachen vorstellen, das könnt ihr mir glauben. Vor Kabinenw-ichsern kann ich keinen Respekt haben, so sehr ich mich auch nicht bemühe.

Ansonsten finde ich es schon sehr erstaunlich, was vor allem das männliche Geschlecht so veranstaltet um notfalls eine blondierte Diskopalme doch noch von den Vorzügen der eigenen Person zu überzeugen. Da muss man den Frauen attestieren, dass sie offensichtlich schlauer sind als wir. Wie ist es sonst zu erklären, das es 48% Frauen und 52% Männer auf der Welt gibt und das seltenere dem häufigeren Geschlecht den Hof machen muss. Was hab ich schon gelacht, wenn Kumpels ans Telefon gehen und sich mit einer Stimme melden, die sich zu recht nach Whiskey und Kippen ohne Zahl anhört um ca. 4 Sekunden später in einer 4 Oktaven höheren Stimme in den Hörer zu säuseln. Hier sind wir allerdings schon bei Schritt 2. Schritt eins ist ja erstmal die Kontaktanbahnung an sich. Hier empfehle ich mit dem ersten Satz bereits klar zu machen, dass man keiner von den anderen Dummbeuteln ist, die nix in der Birne haben, sich aber dafür für um so attraktiver halten. Um diesen Eindruck sicher zu umgehen empfehle ich die Frage "Na, auch hier" oder wahlweise im Flugzeug "na, fliegste auch nach MAllorca?". ZAck ist man mittendrin im amourösen Geschäft. Ist der erste Kontakt ersteinmal auf derart charmante Art und Weise hergestellt, gilt es nun, der Umworbenen den Eindruck zu vermittel, dass sie die schönste Frau der Welt ist. Da bin ich natürlich ein Experte und so trug es sich zu, dass ich nach erfolgreicher Kontaktanbahnung in der Disko, der wirklich hübschen Holden das romantischste Getränk austat, das es gibt und von allen Frauen gerne und viel konsumiert wird:Jägermeister. Ohne Scheiss, sie war echt hübsch, sah das aber selber irgendwie anders und bat mich, dass ich mir sie doch bitte schön saufen solle (is echt wahr). Mir Romantiker ist natürlich nix besseres eingefallen als mit der wörtlichen Übersetzung von Prosit zu antworten. Die Übersetzung lautet: Auf das es nutzen möge...
Doppelautsch, kam so mittelmäßig an, endete aber in einer mehr oder weniger erfolgreichen Beziehung. Ansonsten bin ich der Meinung, dass Poppen alles in allem völlig überbewertet wird. Ein Freund von mir sah das genau so, zumindest so lange bis er ein Tantrabuch in die Finger bekam. Darin stand, dass der Yogi an sich (dass sind diese kiffenden Inder die nur rumsitzen und ab und zu im Ganges baden) zwar poppt und auch mal selber den Docht massiert, allerdings nie bis zu Ende. So wird 8 Wochen lang "gespart" um dann zu einem galaktischen Abgang in der Lage zu sein. Jeder Mann weiß, dass die Idee nur ******** sein kann, nur mein Kumpel war der Meinung, dass es ein Knaller sein muss. MAl ehrlich, die Brüder graben sich mit dem Kopf zuerst für ein paar Jahre ein, knoten sich Findlinge an die Klötze und schleppen die rum und stechen sich durch sämtliche Körperteile irgendwelche Kleiderbügel.Und ausgerechnet so einer soll ne geile Idee zur Steigerung der Wolllust haben?Mein Kumpel meinte ja und brachte mir nach 6 Tagen einen schönen Kasten Becks vorbei. So was nenne ich Surebet.Wir Männer sind ja so berechenbar.In diesem Sinne schaut jetzt noch kurz ins Gemüsefach

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
So Freunde der Sonne,

nachdem ich die letzten Tage absolut nicht in der Lage war zu schreiben, gibts heute den Bericht von

Tag 18-21

Das Wochenende war im Gegensatz zu heute wirklich einfach durchzuhalten. Es standen mehrere Partys an, unter anderem auch meine eigene. Von daher war, zwischen Kater vom Freitag und Vorbereitungen für Samstag nicht viel Platz im Hirn, gedanklich der Sucht zu fröhnen.Auch hätte ich wahrscheinlich eh Werder in allen Kombis gehabt und in so fern ist mir da auch nix entgangen. Also easy Wochenende, aber heute fällt es sehr, sehr schwer. Ich hab heute echt Kacklaune und das schreit nur so nach einer gediegenen Partie Poker. Heute ist so ein Tag, an dem ich einfach nur noch abschalten will und da fordert mein Gehirn vehement die schnellste und effektivste Möglichkeit diesen Zustand herbeizuführen.Ich kann vor meinem geistigen Augen die KArten fliegen sehen und habe auch eine Art emotionale Erinnerung in der Form, dass ich genau weiß, wie sich der Adrenalinschub in einer spannenden Sequenz anfühlt und genau das will ich jetzt haben :mrgreen: ie ZEit vergeht von alleine, das Herz pocht bis zum Hals und die schlechte Laune ist nicht mehr spürbar. Ich werde diesem Drang aber natürlich nicht nachgeben, sonst wäre ja alles umsonst gewesen und heute sind schließlich genau 3 Wochen um, die wirklich schnell vergangen sind und ich schwöre bei allem was mir heilig ist, dass ich in egal welcher Form nicht gespielt habe.

Woher meine schlechte Laune kommt weiß ich selber nicht genau, wahrscheinlich sind das noch die Nebenwirkungen der diversen Hörnertees vom Wochende.eigentlich gehts mir ja gut, keine akuten Probleme oder dergleichen, aber manchmal glaube ich, brauche ich mal nen Tag Scheisslaune und heute ist so ein Tag. Auf dem Heimweg habe ich beschlossen, dass schlechte Laune heute mit Steak bekämpft wird, steak hilft immer.Blöd nur, wenn das teure Stück dann zäh wird wie eine Schuhsohle. Das hätte mir beim KAuf schon klar sein müssen.Warum erkläre ich im heutigen Kapitel:

Fashion-Victims und Jugendsünden

FAngen wir mit den Fashionvictims (im folgenden kurz Opfer genannt) an. Sitzt doch so eine Trutsche an der KAsse des hiesigen Supermarktes, die so aussieht, als wenn sie aus dem Osten kommt und NAncy oder Mandy heißen würde.(Bitte keine Proteste, ist nicht bös gemeint, aber ich glaube jeder kann so am besten erahnen, welchen Typus ich meine.Wenn doch jemand sauer ist, ich habe nicht den Anspruch politisch korrekt zu schreiben). Sie hatte Strähnchen, nen Piercingirgendwo im Gesicht und vor allem Wahnsinns Fingernägel.Satan, waren das Fingernagel.Schön vom Nailartist des Vertrauens in mehreren Farben und Mustern dezent hergerichtet, inklusive GLITZERFLITZER.Sach mal habt ihr sie noch alle, Glitzerflitzer auf den Fingernägeln?Jetzt mal ohne Witz, Fußpflege ist ja ok wenn der gelbe Bokermannnagel langsam aber sicher seinen Weg in die NAgelhaut findet, aber ich finde Nailartists sind eine Gesellschaftskrankheit.Wie kann man viel Kohle dafür ausgeben um hinterher auszusehen wie ne Professionelle?So etwas werde ich nie begreifen und finde es zu dem auch extrem unattraktiv.

Aber zurück zu diesem bedauernswerten Geschöpf an der Kasse, also mir. Wurde ich doch direkt mit einem genervten Blick empfangen und hatte direkt das 'Gefühl, etwas verbrochen zu haben,so genervt hat mich diese Tussi angesehen. Kennt ihr diesen Typ Tussi, die immer so gucken? Genau so eine war das und das heute, wo meine Laune so war, wie sie geguckt hat. Habe kurzfristig überlegt, ob ich sie direkt feuern lasse, hab mich dann aber darauf besonnen, dass ich ein großes Herz habe und dementsprechend mal Gnade vor recht walten lasse.Nichtsdestotrotz, ich kanns nicht ab, solche Leute muss ich nicht haben.Ich kann diese ganzen Modeopfer nicht leiden, die jeden Klamottenladen in der Stadt auswendig kennen und Schuhe anhaben, in denen es anatomisch einfach unmöglich ist nicht auszusehen wie Quasimodo, weil der Absatz 25 Zentimeter lang ist.Was nutzt mir ein Schuh in dem ich nicht laufen kann, oder Fingernägel, die mich fürs Alltagsleben quasi lahmlegen?

Es gibt ja auch Erwachsene die diese Art der Kleidung bevorzugen, besonders schlimm fällt es mir bei Jugendlichen auf.Grade die Mädels verschandeln sich, dass es eine Wonne ist. Ich glaube alle Mädels von 12-17 sind mittlerweile Bratzen, die echt drauf reingefallen sind. Auch männliche Tussis sind ja keine Seltenheit mehr. Was ist nur aus den Typen geworden?Rosa Van Dutch Cappies, die Hose IN halbhohen Boxerstiefeln und dazu den kaum vorhandenen Flaum im Gesicht zu lustigen Latinloverbärtchen getrimmt,das ist schlimm und wird konsequent ausgelacht. Das ganze kostet dann alles in allem 700 Mücken und sieht noch wirklich ******** aus. Das Geld und Stil absolut nichts mit einander zu tun haben beweist in regelmäßigen Abständen Oliver Kahn. Louis Vuitton Herrenhandtäschchen sind einfach nicht zu akzeptieren basta.

Was bleibt ist die Frage nach der eigenen Jugend.War man da vielleicht selber so? Die Antwort lautet ganz klar NEin, was allerdings nicht bedeuten muss, dass man selbst nicht peinlich war.Also, rosa Hemden und Cappies lose und leicht schräg auf den Kopf gelegt, hätte ich niemals getragen, auch wenn es die damals schon gegeben hätte.Und warum?Weil sie keinen Stil haben?Falsch.Sondern aus dem Grund, dass das einfach nicht zu den neongelben Hosenträgern gepasst hätte, die ich Anfang der 80er von der Kirmes hatte und für das absolute Nonplusultra der Mailänder Fashionweek gehalten hab.Das mich damals keiner zu recht verprügelt hat, begreife ich heute noch nicht.

Ansonsten sind die Jugendlichen bestimmt nicht anders gestrickt als ich damals, sie haben nur überhaupt keinen Geschmack mehr. Wir sind noch mit Bier aufgewachsen und nicht mit so einer verweichlichten Plörre von heute und auf Parties (so mit 15-20) lief noch Sepultura und Bodycount. Das waren no0ch Parties.Später, so ab 21 (1998) ging es dann in die heftigste Partyphase über.Da stieg man auf Elektrobeats um und die Feste waren aufgrund der Tatsache, dass fast alle eine eigene Bude hatten eine Wonne für Körper und Geist. Den absoluten Höhepunkt erreichten die Wochenendaktivitäten, als sich mehrere haushaltstechnisch unerfahrene Freunde eine gemeinsame Wohnung mieteten. Das Nichtbeherrschen von Haushaltstechniken wie Kochen, Putzen und Waschen wußte man allerdings durch das regelmäßige Abhalten von Gelagen geschickt auszugleichen. Die in dieser Zeit erlebten Schoten ohne Zahl gehören zu den schönsten Erinnerungen meiner Sturm und Drang Zeit. Seuchentechnisch war die Gefahr einer Infektion im nachhinein recht hoch, zumal wie gesagt haushaltstechnisch keinerlei Einsehen seitens der Bewohner erkennbar war, jedoch desinfiziert Alkohol ja bekanntlich alles. So waren irgendwann die Hälfte der in einem Terrarium befindlichen Mäuse einfach verschwunden, der Geruch dafür um so intensiver. Ähnlich verhielt es sich wohl mit der Riesenlache Kotze, die sich nach einer Party auf dem fremden Motorrad unter einem der WG-Fenster befand.Sehr zur Überraschung aller, missfiel dies wohl dem Besitzer dieses Fahrzeugs, der seinem Unmut mit wildem Kligeln und Brüllen am nächsten Morgen kundtat. Mit geschätzten 2,6 Promille Restalkohol und einem ausgeprägtem Wunsch nach Ruhe war allerdings bei einem der Bewohner noch genügend Anstand vorhanden, sich für die Entfernung des MAlheurs verantwortlich zu fühlen. Wie gesagt wurde im Fach Hauswirtschaft nicht wirklich aufgepaßt.Um so erstaunlicher war, dass in dieser Situation ein gewisses Geschick und erhebliches Reinigungstalent an den Tag gelegt um dem Geschädigten zu beweisen, dass man sehr wohl in der LAge war, seinen Dreck auch porentief zu beseitigen.So wurde im Handumdrehen ein Putzeimer aufgetrieben (den muss einer als Rauchgerät mitgebracht haben) und dieser mit warmen Wasser gefüllt. Dieser wurde nun mit beherztem Schwung aus dem 2. Obergeschoss zielgenau über das Motorrad gekippt, ein laut vernehmbares "SO, sauber" herunterkrakelt, und fertig war man damit. Offensichtlich zur vollen Zufriedenheit des Fahrzeuginhabers, dieser meldete sich nämlich nicht noch einmal.

Ganz im Gegensatz zu den Zeugen Jehovas, die nur kurze Zeit später mit Wachturm und erwartungsfrohem Lächeln vor der Tür standen. Noch einmal kurz zun Szenario:Überall in der Bude lagen Alkoholleichen, Essensreste und sonstiger Partymüll ebenso und irgendwo wuselten auch noch 1-4 Hunde durch die GEgend. Zum nasalen Erlebnis trugen sowohl die atomisierten Mäuse wie auch die ca. 80 umgefallenen Bier und Schnapsflaschen gleichemaßen bei. Ok, zurück zu den Zeugen.Irgendwer, der so aussah wie die Bude roch, öffnete nach beharrlichem Klingeln die Tür und wurde mit dem Sprüchlein:"Wußten Sie eigentlich, dass in jedem und allem etwas göttliches zu finden ist?" begrüßt. Kurz umgeschaut,die beiden älteren Damen hereingebeten und geschickt mit einer Gegenfrage gekontert: "Sind sie sicher und wenn ja, bitte wo sehen sie hier jemand oder etwas das so aussieht, als sei es oder er göttlich?".
Ende der Diskussion...

Hatte man es ein paar Jahre dort wirklich gut gehabt (ich war immer froh dort nicht zu wohnen, war aber oft und gerne da) war es an der Zeit auszuziehen. Die Müllberge stellten die Autolose WG allerdings vor ein kaum zu lösendes Problem.Bis, ja bis jemand ein größeres Loch in einem der hinteren Kellerräume entdeckte. Hier ließ sich erstaunlich viel entsorgen. Blieb hinterher nur noch der Inhalt der Tiefkühltruhe, von dem auch keiner mehr erahnen konnte, ob und um welche Lebensmittel es sich handelte. Aber eins war klar, in das Kellerloch paßte nix mehr rein. Irgendwie brachte man alles irgendwo unter, nur für einen Fleischbrocken von ungefähr 3 Kg gab es keine alternative Unterbringungsmöglichkeit, außer dem Mülleimer der Bushaltestelle, die etwa 20 Meter entfernt war. Diese Mülleimer werden nur alle paar Tage geleert, auch im Hochsommer.So ließ sich in den folgenden Tagen beobachten, dass sämtliche Fahrgäste an dieser HAltestelle einen gewissen Abstand gegen die Windrichtung hielten und trotzdem die Gesichtsfarbe änderten.

Früher war halt alles besser findet

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
Moin ihr Naffels,

heute gibts mein Posting etwas früher, da ich heute Abend verhindert bin und es nicht wieder so schleifen lassen möchte wie am Wochende.

Tag 22

Außergewöhnliches gibt es heute, was meinen Drang zu spielen angeht eigentlich nicht. Ich möchte allerdings inspiriert durch diesen Threat noch ein paar allgemeine Worte auf dieses Thema ver(sch)wenden. Es ist absolut erschreckend, wie wenig Leute sich als benutzende Inhaber eines funktionierenden Denkapparates geoutet haben. Was der MAnn da plant, ist absolut legitim und meiner Einschätzung nach, gar nicht mal so unaussichtsreich. Zwar kenne ich die Gesetzeslage in Österreich nicht, halte es aber für absolut vergleichbar mit den Selbstsperren in Kasinos, wo ja eindeutig festgestellt wurde, dass hier Schadensersatzansprüche bestehen, wenn jemand trotzdem reingelassen wird. Warum sollte das bei einem Bookie anders sein. Spielsucht ist eine Krankheit, wie jede andere Sucht auch.Wer dies in Zweifel zieht, sollte sich einmal Gedanken darüber machen, warum die Behandlung einer chronisch fixierten Alkoholerkrankung von den Krankenkassen finanziert wird. Bestimmt nicht, weil es in wirklichkeit keine Krankheit ist. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es hieran absolut nichts zu deuteln. JEDER, der hier Dreistigkeit und kühl kalkuliertes Handeln unterstellt, hat entweder nicht viel NAchgedacht, oder die Resourcen hierfür nicht. Bei 500.000 Spielsüchtigen in Deutschland entsteht ein Volkswirtschaftlicher Schaden der sich gewaschen hat und mit normaler Vorstellungskraft kaum zu ermessen ist.

Völlig ausser Frage steht auch, dass die Spielsucht seitens der Bookies, Onlinecasinos etc. gefördert oder zumindest billigend in KAuf genommen wird. Da ändert auch der ach so vernünftige Spielsuchtpräventionsbutton ganz unten auf der Seite nichts dran. Wie sehr dieses Handeln funktioniert, erlebe ich am eigenen Leib. Ich unterstelle allen, die an Geldspielen verdienen, dass sie z.B. Psychologen in ihren Reihen beschäftigen, die nichts anderes tun, als dafürt zu sorgen, dass MEchanismen eingebaut werden, die zum Weiterspielen animieren. Bei den Spielautomaten ist es das Blinken und die Melodien und bei den Bookies irgendwas anderes, was so ersteinmal nicht erkennbar ist.Selbst das Geräusch, das Kartoffelchips beim essen machen ist von Psychologen entwickelt, da es zum Weiteressen verleitet.Warum um alles in der Welt, sollte einer der Umsatzstärksten Onlinemärkte nicht auf diese vorhandenen Strategien zur Gewinnoptimierung zurückgreifen?

Schließt sich dann ein Spieler selber vom Spielbetrieb aus, wird er seine guten Gründe dafür haben. Jeder "gesunde"Spieler könnte sein Konto einfach ungenutzt lassen, von ´daher macht diese Möglichkeit der Selbstsperrung hohen Sinn und muss absolut restriktiv gehandhabt werden.Ich persönlich wünsche mir, dass der Bookie für die Öffnung des Accounts richtig bluten muss und das hat nichts mit meinem Nichtmehrspielen zu tun, das hätte ich vor 4 Wochen genau so gefordert.

Ansonsten möchte ich darum bitten, diese Diskussion hier NICHT weiterzuführen. Ich wollte lediglich meine Sicht der Dinge kundtun und habe nicht das geringste Interesse hier mit ein paar Polemikern zu dikutieren, die es einfach nicht begriffen haben. Wem es nicht gefällt was ich schreibe, der soll es einfach nicht lesen.Menschen sind nun mal relativ leicht manipulierbar und man kann sie sich so erziehen, wie es auf die Allgemeinheit gesehen am profitabalsten ist. Aprospos erziehen:

Frauen schlagen und der BVB

Die letzten Tage wurde ja intensiv über eine Übersetzung des Koran diskutiert, die die Züchtigung der Frau an sich bei ehelichen Verfehlungen als probartes Mittel darstellt.Klar, leuchtet ein.Einmal nicht richtig sauber gemacht oder das Essen versalzen, da kann der der anatolische Mitbürger schon mal aus der sonst so gelassenen HAut fahren, ist ja verständlich. Was soll die Dikussion, nur weil sich ab und zu eine Kopftuchträgerin mal ne gediegene Schelle vom Göttergatten abholt? Ach, dass paßt nicht zu den hiesigen Gepflogenheiten?Ach ja stimmt, hatte ich vergessen, sind wir doch dem Muselmanen kulturell um Lichtjahre voraus. So weit sogar, dass wir Vergewaltigung in der Ehe erst vor ein paar JAhren unter Strafe gestellt haben.Achso, das mit dem Züchtigen war ein Übersetzungsfehler, na dann gehts ja noch und meine deutsche Gutmenschenseele ist wieder beruhigt. Obwohl da ja berechtigte Zweifel bleiben, ob der Morgenländler an sich die hiesigen pädagogischen Gepflogenheiten schon zur Genüge verinnerlicht hat.Ich glaub ich wähle mal vorsichtshalber den Adolf Stoiber mit seinen Deutschlandtests für alle Aussengeländer, denn da bin ich sicher: Wer vernünftig Deutsch reden tut, der scheuert auch nich seiner Frau oder nur nach deutschen MAßstäben, also da wo es wirklich nicht anders geht. Wichtig ist vorher die Ansage:"Und glaub mir, es tut mir mehr weh wie dir" oder wahlweise "Eine Tracht Prügel hat noch keinem geschadet"und dann immer feste drauf.War schließlich jahrelang eine empirisch nachvollziehbar erfolgreiche Möglichkeit der Pädagogik.

Ebenfalls ist ein Umerziehungseffekt erkennbar, was die Wertschätzung verschiedener Dinge angeht. Lebensmittel zum Beispiel.Das Haushaltsnettoeinkommen wird nur noch zu einem verschwindend kleinem Teil für Ernährung ausgegeben, denn Geiz ist geil.Unkritisch bis zum geht nicht mehr, ist die Kohle allerdings für jegliche Art von unnötigem SchnickSchnack aus dem Fenster zu werfen, das hatte ich ja in ein paar Postings vor ein paar Tagen erklärt.Das meine Empfehlungen, sein Geld möglichst für Schrott auszugeben, peinlich genau befolgt werden, kann jeder sehen, der über einen Flohmarkt schlendert. Man muss sich bei diesem Wahnsinnsquatsch der da verkauft wird einfach mal vorstellen, dass das mal jemand neu gekauft hat. Also völlig unnötigen Krempel wie z.B. sagen wir mal das Dortmunder Westfalenstadion.Das hat wer dem BVB abgekauft, der anscheinend meinen Konsumalmanach genauestens gelesen hatte. Der BVB stellte nun fest, dass man überrschenderweise die Miete nicht mehr zahlen kann, weil irgendwer nicht rechnen kann. Was macht man also?Richtig, man versucht das Stadion zu kaufen, für das man die Miete nicht mehr zahlen kann.Soweit recht schlüssig. Ich stelle mir grade meine BAnkberaterin vor, der ich soeben eröffnet habe, dass ich meine Miete nicht mehr zahlen kann und deshalb die heiligen Hallen kaufen möchte und sie mir deshalb bitte einen Kredit geben soll. Wie muss man erzogen worden sein, um dies für eine gute Idee zu halten.

Es mag wirtschaftlich irgendwie erklärbar sein, trotzdem sind solche Vorgänge für mich ein Ausdruck einer perversen GEschäftlichkeit. Es ist für mich eine absolute Gesellschaftskrankheit, alles zu finanzieren, die erste Rate erst in 6 Monaten zu zahlen und zu hoffen, dass man in einem halben Jahr mehr Kohle hat.Vielen Leuten ist mittlerweile leider nicht mehr die entsprechende Bildung mitgegeben worden, sich gegen solche verführerischen Angebote zu wehren.Mit Dummheit auf der Gegenseite lassen sich halt immer die besten Geschäfte machen und da die Dummheit wie ein Lauffeuer um sich greift kommen da noch richtig goldene Zeiten auf uns zu.

So ich muss los, in nem Behindertenheim noch schnell ein paar Handyverträge zur Refinanzierung der gekauften Hütte verschachern...
 
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derZar1 schrieb:
Nabend ihr schrägen Vögel,

da ich eher als erwartet wieder zuhause bin, gibts heute doch noch Futter für meinen ThreaD:

Tag 23-25

Was das Wetten und Pokern angeht gibt es nicht viel Neues zu berichten. Ich bin momentan allerdings auch so beschäftigt, dass einfach auch kaum Zeit bleibt, mir darüber Gedanken zu machen. Es gibt nur etwas, was mir aufgefallen ist und zwar gleich 2 mal. Das eine MAl hab ich ne Werbung von Partypoker.com gesehen, wo gezeigt wird wie online gespielt wird und das zweite war, das ich auf der Bwin Seite nachgeschaut habe, wann die ausgefallenen Spiele von heute stattfinden. Beide male hatte ich so eine Art Deja Vu. Es war so, als wenn man alte Freunde wiedertrifft. Ohne Scheiss, ganz heftig.Die altvertrauten Kollegen, die in Form der Livespiele rechts auf der Bwinseite ihr Dasein fristen, haben schon etwas ausgelöst, dass kann ich nicht bestreiten. Es schrie sofort nach einzahlen und ein paar Euros auf ein Spiel setzen von dem man keine Ahnung hat. Auch kam sofort dieser "Ach komm schon, nur ein mal"Gedanke, du hast doch jetzt schließlich bewiesen, dass du ohne kannst. Puh, schon derbe und es hat mir sehr deutlich gezeigt, dass ich mit der Nummer echt noch nicht so durch bin, wie es mir die letzte Zeit vorgauckelt.Aber eigentlich war das klar.Ich hab die Seite ganz schnell wieder zugemacht und werde sie auch nicht so schnell wieder aufmachen, warum soll ich es mir schließlich schwerer machen als es ist. Komischerweise geht mir das hier mit TopTipps, die ich trotzdem manchmal lese nicht so. Es muss also echt was mit der Aufmachung der Seite von Bwin zu tun haben. Naja, der Mensch ist halt ein Pavlowscher Hund, so einfach ist das anscheinend.Aprospos einfach:

McDonalds-Wechselgeld Part II und deutsche Gründlichkeit

So, wer hier mitliest, hat vielleicht noch die Wechselgeldgeschichte bei McDonalds in Erinnerung, wo bei einer Gesamtforderung von 3,30, gegebenen 4,30 nach intensiven Rechnereien der Frittenfrau herauskam, das noch 10 Europfennig fehlen. Das hiermit noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht war, hätte mir eigentlich da schon klar sein müssen.Wer sowas macht, ist noch für viel mehr Unterhaltung gut und da bin ich auch gerne bereit mich das etwas kosten zu lassen, wie in dem jetzt geschilderten Fall. Ich bin eh der Meinung, dass es Leute gibt, die zu meiner Belustigung das Licht der Welt erblickt haben, diese Arroganz nehme ich mir heraus.

Es trug sich also zu, dass ich mit knurrendem Magen wieder diesen Tempel der Wahrung der Arbeitnehmerrechte betrat. Diesmal belief sich die Rechnung auf stattliche 5,79 Euro. Passenderweise hatte ich 5,80 klein und reichte diese über die Theke. In diesem Moment, erblicvkte die von mir mittlerweile sehr verehrte Dame einen 5 Euroschein auf der Theke, jubilierte und brüllte durch den ganzen Laden einem anderen Kunden zu, dass er doch recht gehabt hätte.Ich entnehme dem, dass sie ihm unterstellt hatte, noch nicht gezahlt zu haben, obwohl er dies getan hatte.Auch schön zu erfahren, dass man nicht der Einzige ist, der da von der abrechnerischen Dummheit dieser PErson überrollt wird. Nun gut, wieder zurück zu meinen 5,79 bzw. 5,80. Diese reichte ich wie gesagt über den Futtertresen. Sie öffnete diese Klappschublade und stellte fest, dass der Geldkassetteneinsatz dort nicht zu finden war. Das muss man erstmal schaffen, die eigene KAsse zu vergessen. Jetzt zum Problem: Keine KAsse, kein Wechselgeld ist auch logisch. Jetzt hatte ich ja aber 'Anrecht auf genau 1 Cent Wechselgeld, der aber mangels Kasse nartürlich nicht vorhanden war. Kurz aber präzise nachgedacht und dann gaaaanz tief in die Trickkiste gegriffen, fündig geworden und dem Kunden (also mir) mittgeteilt:
"Danke, stimmt so"!!! Alle Achtung,nicht schlecht.
Also, ich bin schon oft auf die Idee gekommen die Bedienung zu fragen, ob ich ihr vielleicht etwas bringen kann weil es so lange dauert, aber das es auch umgekehrt laufen könnte ist mir nie in den Sinn gekommen.Mal ganz in echt jetzt, warum steht so jemand an der KAsse?Warum macht die sich nicht in nem Ronald McDonald-Kostüm zum Kindergeburtstagsaffen, sondern muss ausgerechnet das tun, was sie am wenigsten kann?
Das ist ungefähr das gleiche, wie mit Ausländern,die kein Deutsch können,am Telefon von Pizzataxis.Ich hab nix gegen die, im Gegenteil, aber es macht einfach keinen Sinn.Wenn ich die 36 nun mal ohne Zwiebeln will, dann muss das auch verstanden werden.Meistens hat es dann noch gereicht um das Wort Swibbeln zu verstehen. Das kann ja nur bedeuten, dass man diese in doppelter Portion wünscht.So, kommt nun die lang erwartete Fressaliendroschke und man stellt fest, dass die Lieferung in keinster Weise dem Bestellten entspricht (natürlich erst nachdem der Fahrer mit quitschenden Reifen vom Hof gerauscht ist), was macht man?Richtig, man ruft da an. Und gegen das was man dann erlebt, ist die deutsche Bürokratie ein Fliegenschiss.Da kommen wir zum nächsten Punkt
biggrin.gif
ie deutsche Gründlcihkeit.Vor einer ganzen Weile las ich nämlich in der hiesigen Ausgabe eines Regionalschmierblattes das Zitat des Tages:

"Aus versorgungstechnischer Sicht, stellt der Tod eines Beamten die höchste Form der Dienstunfähigkeit dar."

Dies war der Originaltext eines frisch verabschiedeten Gesetzes. Man muss sich einfach mal klar machen, dass wir in einem Land leben, wo es ein Gesetz braucht in dem geregelt ist, dass man nicht mehr arbeiten muss, wenn man tot ist.Schöner Gedanke nicht wahr?
Sind wir wirklich so bescheuert oder ist das einfach das Ergebnis von totaler Langeweile?Ich kannte mal nen Beamten, der hat nen Disziplinarverfahren bekommen, weil er die Blätter seiner Jukkapalme im Büro aus LAngeweile mit Tippex durchnummeriert hat.Einen anderen Grund als LAngeweile kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, es sei denn...Doch, so wirds gewesen sein: Irgendwer ist auf die Idee gekommen, dass es hier eine sofort zu behebende Lücke im GEsetz gibt. Sonst kann ja nach eingetretenem Tod jeder kommen und ein Weiterarbeiten fordern. Dieser Missstand wurde sofort den Kollegen kundgetan mit der Frage: Jungs, wollen wir da was machen, dass wir wirklich nicht mehr arbeiten müssen, wenn wir Tod sind. Und dann haben sie alle gerufen:"Heureka, so machen wirs", und dann ganz, ganz schnell eine Beraterfirma für 4 Mio eingekauft, eine Arbeitsgruppe gegründet und in Jahrelanger Kleinstarbeit, diesen Gesetzesentwurf ausgearbeitet und durchgewunken.

Da liegt der Verdacht nahe, dass diese Herren bei der Bundeswehr gewsen sind und es deshalb gewohnt waren, dass alles in preussischer Ordnung in Paragraphenform geregelt ist. So enthält das Soldatenhandbuch in der Grundausbildung wirklich nützliche Vorschriften für diverse ständig auftretende Situationen.So z.B.


Am Ende eines Baumes, hat der Soldat selbstständig mit Kletterbewegungen aufzuhören

Ab einer Wassertiefe von 1,20 Meter hat der Soldat selbstständig mit Schwimmbewegungen zu beginnen.

Bei Einbruch der Dämmerung hat der Soldat mit Dunkelheit zu rechnen. (mein persönlicher Liebling)

Vor dem Hintergrund dieser in jungen Jahren gemachten Erfahrung mit Gesetzen, ist der Todesparagraph nur allzu verständlich. Ist ja auch nicht so, dass die Brüder auf den Kopf gefallen sind. Es wird stets auf gesellschaftspolitische Änderungen und Gepflogenheiten reagiert, das kann man wirklich nicht anders sagen. So wurde letztes Jahr im sächsischen LAndtag zu Dresden ein Gesetz aus dem 15 Jahrhundert ausser Kraft gesetzt, wonach es nur dem Adel vorbehalten war, in der Öffentlichkeit Pfeil und Bogen zu tragen. Da sach noch einer, die kümmern sich nicht um die Belange ihrer Bürger. Jetzt kann ich endlich, ohne in die Illegalität abgedrängt zu werden, wieder bewaffnet auf Arbeit fahren (ich glaub so sagt man dort) und muss auch nicht mehr arbeiten wenn ich tot bin.Ich lebe doch in einem schönen Land und ich weiß:

Auch ich bin Deutschland und ausserdem

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
Liebe Mitspacken,

Tag 26 und 27

sind nun um und ich bin nach wie vor abstinent. Ist die letzten Tage auch nicht schwergefallen, zumal ich die ganze Zeit unterwegs war und keine Zeit blieb, in der die 'Sucht ihren Tribut fordern konnte. Schön ist immer wieder zu sehen, wie Spiele wie das von Bochum gestern, mit Sicherheit zu Verlusten geführt hätten, es aber nicht getan haben. Mittlerweile dürfte ich auch schon so viel gespart haben, dass es einer wirklich geilen gewonnenen Kombi mit 4-6 Spielen gleichkommt. Dies ist mir ein sehr angenehmer Gedanke, der mich auch darin bestärkt weiterzumachen.Insgesamt bin ich wirklich verblüfft darüber, wie schnell und wie gut die Zeit ohne Wetten vergeht und hoffe sehr, dass dies auch so bleibt.Auch schön ist die Tatsache, dass man sich loskoppeln kann von Fussballzeiten, also auch den Samstagnachmittag entspannt genießen kann indem man sich nicht vor dem heimischen Fernseher oder PC verbarrikadiert, sondern sich Land und Leute zu Gemüte führt.Aprospos Land und Leute:

Gartennazis,Trucker und Ikeawahnsinn

Diese Überschrift beschreibt ganz gut und knappen Worten mein Wochenende in umgekehrter Reihenfolge. So fuhr ich am Samstag mit meiner Freundin nach Ikea wie der Deutsche sagt. Dort war es wie erwartet voll und der Einrichtungswahnsinn war in vollem Umfang ausgebrochen. Wohl dem, der nur wie wir zum gucken da ist, und zu gucken gab es Einiges. Das Sortiment läßt ja schon mal keine Wünsche unerfüllt, das Publikum allerdings auch nicht. So trugen zwei Blondinen sehr zu meiner Erheiterung bei, die einen soeben erstandenen Rollwagen ca. 400 Meter über den PArkplatz trugen. Warum sollte man einen Rollwagen auch rollen, das macht ja gar keinen Sinn und wäre ja schließlich auch nicht anstrengend.

Ebenfalls lustig war ein kleines Kerlchen, das in der allseits bekannten HotDog-Lounge hinter uns stand (vorerst unbemerkt). Auf einmal ein lautes Geräusch hinter uns und ein sofort losschimpfender Erwachsener ließ auf ein Missgeschick allerersten Güteklasse hoffen, zumal das Wort Mayonaise laut und deutlich vernehmbar war. Also schnell umgedreht und festgestellt, dass die Hoffnung auf ein humoristische MAlheur übererfüllt war. So hatte dieser kleine Dreikäsehoch einen durchaus ansehnlichen HAufen der weißen Pampe auf dem Kopf und quittierte dies mit lautem heulen. Schnell schauten meine Freundin und ich uns in die Augen, stellten auf nonverbalem Niveau fest, dass beide gleichermaßen erheitert waren und gaben dies durch schallendes Lachen zum Ausdruck. Der so verhöhnte Zwerg nahm dies natürlich wahr und verschwand unter noch lauterem Gezeter mit Mayo auf dem Kopf in ein Spielhäuschen, das so klein war, dass der Vater des kleinen Volli-dioten ihm nicht folgen konnte. Das war auch erstmal nicht nötig zu mal der Kleine deutlich vernehmbar noch eine ganze Weile damit beschäftigt war sich zu sammeln und zu schämen. Völlig zu recht wie ich finde. Wer Mayo auf dem Kopf hat wird so doll ausgelacht, wie der HAufen groß ist und dieser HAufen war ziemlcih groß. Außerdem muss man das ersteinmal schaffen, ohne fremde Hilfe so etwas hinzubekommen.

Derart erheitert trat man wenige Stunden später einen kleinen Campingausflug an, der mit insgesamt 4 Leuten und einem Wohnwagen ausreichend Grundlage für ein nettes Wochenende versprach. Ebenfalls hohen Unterhaltungswert haben meiner Meinung nach fast alle Campingplätze unseres schönen LAndes zu bieten. Der Camper an sich ist offensichtlich Akademiker und nennt einen erlesenen Geschmack sein Eigen, was sich so wohl in Dekoartikeln als auch in seiner bevorzugten Musik wiederspiegelt. So ist ein Golfplatzmäßig gepflegter Rasen (ca. 12 m²) ebenso Pflicht, wie Südstaatenflaggen am hauseigenen Fahnenmast, wie Porzelangänse und Osterhasen. Auch ist peinlci genau darauf zu achten, dass eine Fußmatte oder zumindest ein Hängeschild am Eingang zu finden ist auf dem steht "HErzlich Willkommen". Dies ist allerdsings nicht ernst gemeint, wird doch auf jedes Betreten der empfindlichen Rollrasenfläche mit einer LAdung Schrot in die Weichteile des Eindringlings reagiert. Bewegt sich der Gartennazi an sich doch einmal vor das eigene Grundstück, so wird gerne Konversation gepflegt, in der ein Satz nicht fehlen darf: "Ja muss ja". (Sollte ich jemals eine Comedyprogramm schreiben, würde es so heissen.) Auch wird der Hund an sich gerne in die Unterhaltung mit einbezogen. Ich klaue jetzt mal bei dem von mir sehr geschätzten Jürgen von der Lippe. Da wird der Hund gefragt: "Ja wo isser denn?" um sich dann selber die Antwort zu geben: "Ja da isser ja". Wer an soetwas Spass hat, ist herzlich Willkommen auf der großebn Schaubühne Campingplatz und ich verspreche euch, dass derartige Belustigungen nicht lange auf sich warten lassen.

Ist mal eben kein Campiungplatz zur HAnd kann man wahlweise auch ein kleines Countrykonzert besuchen. Wichtig ist, dass genügend Linedance-Amateurtruppen von dieser Veranstaltung erfahren haben und mit Anwesenheit glänzen. So hatte ich vor nicht allzulanger Zeit keinen Campingplatz zur Vertfügung und besuchte ein Konzert vom Campingprofi schlechthin. Der Godfather of allerfeinster,deutschen Suffpoesie GUNTER GABRIEL. Der Typ hat es einfach drauf und man kann sich 100%ig auf ihn und sein Publikum verlassen. Sein neuester Smashhit "Laßt die Fahnen auf dem Dach" kam bei mir riesig an und auch der Rest der Fangemeinde ließ sich nicht lumpen. Der Saal kochte, nur unsere Mädels konnten dem illustren Treriben nicht viel abgewöhnen. Dies allerdings sehr zu meiner Verwunderung, hatte ich ihnen doch nach bestem Wissen und Gewissen eine grandiose Schau versprochen, die meiner Einschätzung nach auch durchaus eingehalten wurde. Völlig aus dem Häuschen geriet ich völlig zu recht, als der Truckerkönig anfing ins Publikum zu pöbeln. So wurde ein anwesender Gast berechtigter Weise gefragt, wo er "Denn die schäbbige Alte" herhabe. Kam super an, vor allem bei mir. Der Mann weiß einfach, was seine Leute für ihr Geld erwarten. Eine solche MEntalität entspricht genau dem, was ich mir idealerweise von einem gelungenem Abernd erhoffe. Fliegen dann noch ein paar Bierkrüge auf oder von der Bühne ist das Wochenende komplett gerettet, egal wie schlecht der Rest desselbigen ist. Es muss jetzt los ne Fransenjacke kaufen und verbleibt mit freundlichen Grüßen

Der ZAr
 
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derZar1 schrieb:
So ihr Patienten,

gestern und heute waren die

Tage 28 und 29

und nun wahrlich kein Zuckerschlecken. ******** waren die Tage allerdings nicht wegen eines erhöhten Suchtdruckes, sondern aufgrund eines als schlecht anzusehenden Allgemeinzustandes meiner Person.Nichtspieltechnisch gibt es heute weder NEues zu berichten, noch gibt es neu gemachte 'Gedanken zu diesem Thema.Deshalb werde ich auch heute nicht versuchen mir etwas zum Thema Wetten oder Pokern aus den Rippen zu laiern.Ich möchte mich allerdings zur Aufheiterung meiner eigenen Person mal einem heiteren Thema zuwenden um wieder bessere Laune zu bekommen:

Unheilbare Krankheiten und heroisches Ertragen selbiger

Stellte der Zar (ich überlege ab sofort nur noch wie Loddar in der 3. Person von mir ähh ihm zu sprechen) vorgestern bereits ein Schwindelgefühl und ein fieberartiges Empfinden fest, bestätigte sich der Verdacht einer unheilbaren Krankheit sowohl gestern als auch heute dadurch, dass die Symptome gestern ihren Höhepunkt erreichten und bis jetzt nur ein gaaanz klein wenig besser wurden. Nein, eigentlich doch nicht besser, eher schlimmer, vieel scdhlimmer. Erkannte er die Endlichkeit des Seins in ihrem ganzen 'Ausmaß, paßte sich doch recht schnell die LAune dem nahenden Ende an.Das ihn bald das zeitliche segnen wird, wurde dem Zaren dadurch unmißverständlich klar, dass es sich mindestens um einen Anflug einer Frühjahrsgrippe handelt und die ist für ihre hohe Mortalität ja nun hinreichend bekannt ist. Der hinzukommende Kopfschmerz allererster Güteklasse kündigte nun noch zusätzlich an, dass es nicht mehr allzulange dauern kann, darfür die fast unausstehliche Qual ein Ende hat. Nicht tödlich sind allerdings Kopfschmerzen, die vom Alkohol herrühren,da kann er euch beruhigen.Dies wollte ich auch an dem Tage nicht glauben, als ich mir, (verdammt, er sich natürlich), mit Oktoberfestbier den finalen Retuungsschluck verabreicht hatte. Wußte doch ein hier ansäßiger Schlaumeier zu berichten, dass dieses spezielle Bier seinen vollen Reifegrad noch nicht erreicht hat und nach vollzogener Aufnahme die noch fehlenden Stoffe direkt aus dem Hirn des Konsumenten zieht. Dies würde 3 Dinge sehr nachvollziehbar machen:

1. Den Wahnsinnskater den er sein Eigen nannte
2. Das Nichtabschließen meines Studiums in Regelgeschwindigkeit
3. Die regelmäßig wiederkehrenden Wahlergebnisse der CSU

Aber zurück zu ihm, die noch verfügbare Zeit drängt. Natürlich verkennen Alle in der Umgebung des ZAren die immensen Qualen des schon seit Tagen geschundenen Körpers.Voller Würde erträgt er die bis jetzt auf keinen Fall auch nur einen Deut besser gewordenen Schmerzen,lediglich der Hausarzt wurde noch konsultiert und stellte in seiner völligen Unwissenheit lediglich einen viralen Infekt fest. Nicht zum Arzt muss man gehen, wenn es sich um Fleischwunden jeglicher Art handelt.Dies kann vom Kratzer, über Schussverletzungen und Schnittverletzungen die man sich mit einer Motorsäge zugefügt hat alles sein. Für derlei Kinkerlitzchen hat der Zar wie alle Männer nur ein müdes Lächeln übrig. Egal wie groß oder klein die Wunde ist, wird wahlweise lediglich ein halber Liter Jod darübergegeben oder mit einem glühenden Stück Metall ausgebrannt. Schmerzesäußerungen sind ebenso verpönt wie das Überredenlassen zu einer ärztlichen Behandlung. Ebenfalls empfehlenswert ist das Herunterspielen des frisch abgerissenen linken Beines mit Floskeln wie "Is nur nen Kratzer".

Sollte es sich jedoch um normalerweise tödlich verlaufende Krankheiten handeln (Schnupfen aufwärts) ist stets und zu jeder Gelegenheit der Rest der Familie darauf hinzuweisen, dass das Ende fast gekommen ist.Um der ungläubigen Familie die Tragweite der gesundheitlichen KAtastrophe klarzumachen, empfiehlt es sich Geräusche wie "ARGGGGGHHHH" von sich zu geben, mit leerem Blick etwas von Herz zu faseln und sich dabei an die RECHTE Brustseite zu greifen. Nutzt dies alles nichts und die Familie ist von den Qualen einfach nicht zu überzeugen, kann man zum heroischen Teil übergehen. Ist man sich doch sicher, dass die Familie sich noch wundern wird, wenn die Rüsselpest einen ersteinmal dahingerafft hat. Wie in jedem guten Film darf dann ein Satz nicht fehlen:

"Laßt mich hier liegen, ich halte euch doch nur auf".

Dies ist jeden Morgen nach erfolgtem Weckerklingeln mein erster Gedanke, den ich an meine Kollegen adressiert herausschreien möchte.Auf keinen Fall sollte man in dieser Phase des unendlichen Leidens Hilfe annehmen. Hier muss man standhaft bleiben und darf sich auch nicht durch Schnittchen in Häppchenform auf Partypiekern und Petersiliensträußchen umstimmen lassen. Der Tod steht schließlich unmittelbar bevor und den erträgt man mit der Würde eines wahren Indianers. Es sei denn, die Schnittchen sind auch noch mit Gurkenfächern bestückt,dann, und nur dann bestehen verschwindend geringe Heilungschancen. So, ich kann nicht mehr, lebt wohl und bewahrt ein ehrendes Angedenken

Dem Zar
 
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derZar1 schrieb:
Liebe Blödmannsgehilfen,

der erste Monat is quasi rum. Dementsprechend heute die

Tage 30 und 31

Es ist wirklich erstaunlich. Einerseits vergeht die Zeit superschnell und ich kann garnicht fassen, dass ich einen Monat schon nicht mehr gezockt habe. Und ich verspreche hoch und heilig, dass sämtliche Turniertoken die ich erhalten habe ungenutzt auf meinen accounts liegen und das auch weiterhin tun werden. Andererseits kommt es mir so vor, als wenn ich schon ewig nicht mehr gezockt hätte, es ist schon so weit weg. Nicht desto trotz verspüre ich nach wie vor den Drang zu Pokern und zu Wetten, wäre auch komisch wenn es anders wäre. Wahrscheinlich wird man das auch niemals wegbekommen, entweder man ist ein Zocker oder eben nicht. Und ich bin nun mal eigentlich ein Zocker, nur quasi Arbeitslos. Wie die letzten Tage auch bin ich zur Zeit einfach sehr beschäftigt (z.B mit Kranksein) und habe dementsprechend wenig Zeit zum Leiden. Naja, fürs Kranksein reichts. Es besteht halt der latente Wunsch zu spielen, die Nichtdurchführung des selbigen ist aber gut auszuhalten, mal mehr mal weniger. Insgesamt fällt mein Resumee fürt den erstejn Monat fast ausschließlich positiv aus.Negativpunkte sind natürlich die Momente, wo das Verlangen sehr groß war.Dies wird aber voll entschädigt, durch das stolze Gefühl nicht schwach geworden zu sein.

Auch möchte ich mich hier einmal bei Euch bedanken. Dieser Thread ist mittlerweile bei 5200 Klicks und auch über eure Postings habe ich mich immer tierisch gefreut.Ich freue mich immer, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme darauf, als erstes den Rechner anzuschmeissen und zu gucken, ob irgendwer irgendwas geschrieben hat. Die Tatsache, hier so eine Art Rechenschaft abzulegen, hat mich in sehr dabei unterstützt nicht zu spielen, da ich mich ja hier der Lächerlichkeit preisgeben würde, wenn ich scheitere und wieder einmal spielen sollte. Sich diese Unterstrützung zu holen und einen künstlichen Druck aufzubauen, empfinde ich als durchaus legitime Maßnahme, was hilft ist gut!! Dementsprechend ist eure Aufmerksamkeit und Teilhabe an meinem "Projekt"ein sehr helfender Begleiter für mein Standhaftbleiben und dafür bin ich euch wie gesagt und auch so gemeint wirklich dankbar.Ich werde weitermachen und verspreche euch, dass ich mir nicht dafür zu schade sein werde, wenn ich ******** baue, es hier zu posten und mir hier dafür den Arsch versohlen zu lassen.Ich bitte Euch mir das zu glauben.Ansonsten ist für mich feststellbar, dass es immer schwerer wird ein "Tagesthema" zu finden, dementsprechend kann es immer mal wieder vorkommen, dass es einfach nichts zu schreiben gibt, das sei mir und meinem nicht immer kreativen Kopf nachgesehen. Ich werde aber mein Bestes geben, euch auch in Zukunft über Dinge zu berichten, die eigentlich nicht wichtig sind.Es sei an dieser Stelle aber nochmals erwähnt, dass mir die Schreiberei meines Unfugs hier eine liebgewonnene Angewohnheit geworden ist.Aprospos Angewohnheit:

Lila-Metallic-Omas, Bauarbeiter und der Alkohol

Der Sommer ist da und woran merkt man dies besonders deutlich?Genau, an völlig verbrannten Bauarbeitern oben ohne.Auch der Versuch der EU mit einer BAuarbeiterschutzverordnung (kein Witz) gesetzlich dafür zu sorgen, dass sich die Brüder nicht mehr verbrennen ist gescheitert. Da hatte die EU echt versucht, denen gesetzlich vorzuschreiben, dass sie sich keinen Sonnenbrand mehr holen dürfen indem man sie verpflichtet hat,zumindest T-Shirts zu tragen. Aber nicht mit den Jungs,den Zahn haben sie den Brüsseler Eurokraten aber ganz fix gezogen.Wo käme man da schließlich hin, wenn sie dem deutschen Bauarbeiter als Seuche das nehmen, was er am besten und in Perfektion beherrscht, nämlich, sich in atemberaubendem Tempo, die ersten Sonnenstrahlen des Jahres zu nutzen um sich gediegen, den von Bier wohl geformten Oberkörper inklusive des oberen Drittels der Arschkimme richtig zu verbrennen. Erstens hat das Tradition und zweitens trägt es extrem zu meiner Belustigung bei und die, das sollte mittlerweile klar geworden sein, genießt bei mir einen hohen Lebensqualitätsfaktor. Es ist wirkluich beachtlich, mit welcher Konsequenz die Jungs das jedes JAhr aufs neue durchziehen, dafür haben sie meinen tief empfundenen Respekt mehr als verdient. Das mit dem Saufen in der Öffentlichkeit haben sie sich ja weitestgehend abgewöhnen lassen (ich gehe jedenfalls davon aus, dass dies kein freiwilliger Schritt gewesen ist).

Da ihr ja weitestgehend auch an der Flasche zu hängen scheint (das entnehme ich den letzten Postings) will ich auch zum Thema Alkohol ein paar Worte schreiben. Vielmehr geht es um gewünschte und ungewünschte Nebenwirkungen des konsumierten Flüssigbrotes. Positive Effekte sind ganz klar, dass die eigenen, im Alltag fabrizierten Erlebnisse, ins unermesslich bewundernswerte Licht gerückt werden und das man mangelndes Interesse der Anwesenden locker durch wachsende LAutstärke des gesprochenen Wortes ausgleichen kann. Eine ebenso positive Eigenschaft ist es, dass alle Frauen (es sei denn sie waren beim Nailartist) eine wundersame Wandlung in Punkto Aussehen durchleben. So wird aus einem Mauerblümchen schnell die schönste Frau der Welt, die zwar eigentlich häßlich wie die NAcht ist, aber ganz klar mit allem was Körpersprache deutlich machen kann signalisiert: "Du bist es und für dich reisse ich mir gleich die Kleider vom Leib". Dies ist ja nur allzu verständlich, zumal man ja auch selber der Meinung ist, ein Sexgott zu sein, nachdem man ungefähr 13 Bier mit Jägermeister heruntergespült hat. Weiterhin ist als positiv zu bezeichnen, welche geschmackliche Aufwertung billigstes Essen erfährt. Absolut zu favorisieren sind McDonalds und Gyros Pita. Was bei Mekkes los wäre, wenn entweder ich oder die Frau die nicht rechnen kann besoffen ist, läßt sich nur erahnen.Nicht erahnen läßt sich was passiert, wenn beide kräftig am Eimer geleckt haben.
Kommen wir nun zu den negativen _Begleiterscheinungen. Hier stehen besoffene Jugendliche an absolut erster Stelle. Wie ich diese alkoholbedingten Kalinkaverbrüderungsexesse von Abiturienten auf der Tanzfläche hasse.Ich könnte ausrasten, wenn ich das nur sehe. Irgendwann war ich mit nem Kumpel in ner Disse, die rappelvoll war und wir wollten raus, standen aber in der hintesrten Ecke der Halle. Die schnellste Möglichkeit durch das Gedränge zu kommen war, eine Polonaise quer über die Tanzfläche zu machen.Gesagt getan und nicht weiter spektakulär soweit. Geil war allerdings, dass wir als wir draussen waren immer noch zwei I****en an den Schultern hängen hatten. Was ebenfalls nicht sehr angenehm ist, sind betrunkene Frauen.Hat auch keinen Sinn, so weiß ich doch aus mehreren sicheren Quellen, dass Frauen sich Männer nicht schön saufen können. 'Das glaube ich auch und werde dies bald in einem Selbstversuch dahingehend testen, als dass ich vorhabe mir mittels eines Trichters,eines Schlauches ujnd eines KAsten Bieres vor einer hiesigen Baustelle bei 35 Grad im Schatten die verbrannten Jungs optisch aufzuwerten. Würd mich wundern wenn das klappt. Das mit den betrunkenen Frauen kennt ihr ja wahrscheinlich selber zur genüge, von daher will ich mich dazu nicht weiter auslassen.

Geht man Abends auf die Piste, ist es absolut unerläßlich sich fein zu machen. An erster Stelle ist hier ein Friseurbesuch zu empfehlen. Als ich dies vor ein paar Wochen tat, wurden mir nicht nur die Haare geschnitten, nein, ein offensichtlich schwuler Friseur ließ mir noch eine Kopfmassage angedeihen. Meine wartende Freundin wußte mir hinterher zu berichten, dass sie noch nie jemnanden gesehen hat, der, mit weit aufgerissenen Augen und Schläuchen auf der Stirn in die Armlehnen gekrallt, einen so genießenden Eindruck gemacht hätte wie ich in diesem Moment. Nach überstandener Wellnessanwendung wurde ich nun gefragt, ob ich denn noch ein Stylingprodukt in die Haare bekommen möchte. dies wurde meinerseits bejaht. Der Friseur teilte mir daraufhin mit:"Also gut, machen wir noch etwas Super-Ego" Ich darauf:"Hä, bitte was machen wir". Er kurz und sichtlich genervt ob dieser völlig blöden Frage "Super-Ego".Nee, is klar jetzt auch mal.Da schmiert der mir echt ne Pampe in die HAare, die Super-Ego heißt. War nen Top-Zeug.Ich habe den Laden verlassen als eine Mischung aus NAomi Campell und Dieter Bohlern, kann ich nur empfehlen.

Ebenfalls kann ich jeder Frau mit ergrautem HAar nur nahelegen, diesen Zeichen des Altseins mit natürlichen Farbtönen entgegenzusteuern. Hierfür ist nichts, aber auch wirklich garnichts so gut geeignet, wie diese Lila-metallic-Farbe die nur Omas sie tragen. Für alte Frauen besteht in der Farbwahl eine Möglichkeit der Individualität, die es beim Haarschnitt an sich, nicht zu geben scheint. Omas können glaube ich nur zwischen 3 Frisuren wählen, mehr gibts nicht. Deshalb sollte man mit dieser Lila-Metallic-Tönung eine Individuelle Note setzen findet

Der Zar
 
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derZar1 schrieb:
Tach ihr Säcke,

first of all will ich mich entschuldigen, dass das Projekt momentan leidet. Ich bin beruflich wie privat momentan zeitlich super im Stress und komme häufig erst um diese Zeit nach hause. Zusätzlich bin ich die letzten Tage dermaßen brainfucked, dass einfach nix ging. Das hat einerseits mit der mangelnden Freizeit andererseits mit der teilweise dartaus resultierenden Laune zu tun. Wenn ich abgekämpft und müde bin, gibt die Hirse halt nix her, egal wie ich mich anstrenge. Mit dem was ich schreibe, bin ich selbst nur einigermaßen zufrieden, wenn es mir selber gefällt und wenn ich mir vorstellen kann, dass ich es gerne lesen würde, wenn ich es nicht selber geschrieben hätte. Dies kann ich aber nur gewährleisten, wenn ich nicht aus Druckgründen schreibe, sondern frei von der Leber weg.Dies war die letzten Tage nicht möglich und wird bestimmt auch noch des Häufigeren so sein. Dies bitte ich Euch mir nachzusehen.

Tag 32 - 37

Ich hatte ja versprochen es zu beichten wenn ich ******** gebaut hab. Es ist so weit, allerdings empfinde ich es nicht so schlimm, als dass ich es als wirklichen Rückfall verbuche, obwohl es genau genommen einer ist. Vorgestern hab ich aus meiner Taskleiste einen Schnellstartbutton gelöscht, der komischerweise direkt durch einen Partypokerbutton ersetzt wurde, obwohl der Client eigentlich gelöscht ist. Da ich I**** neugierig war (weil PP oft einfach Gutschriften gemacht hat) hab ich draufgedrückt und gesehen, dass ich 15 Euro gutgeschrieben bekommen hab. Diese hab ich mit Blackjack verzockt, nicht mit Pokern. Habe dies auch relativ emotionslos getan (direkt alles gesetzt), aber es war mir echt zu schade, die Kohle ungenutzt zu lassen. Mit Pokern hätte ich es nicht getan und stelle hier notfalls zum Beweis einen Screenshot von den nach wie vor ungenutzten Turniertoken bei anderen Anbietern rein. Erstaunlich war, dass der NErvenkitzel sehr gering war. Nach 5 Minuten war alles weg, und fertig war ich damit. Es hat nicht dazu geführt, dass ich Lust auf mehr bekommen hab, das fand ich gut. Geärgert hats mich hinterher aber trotzdem. Nun gut, ist passiert, dann gebe ich es hier auch offen zu, das war und ist der Deal. Generell bleibe ich dabei, nicht zu spielen. Dies beschränkt sich ja hauptsächlich aufs Wetten und Pokern, beinhaltet aber natürlich eigentlich auch Onlinecasinos, die allerdings nie eine Leidenschaft von mir waren.Wie gesagt, verpokert hätte ich die Kohle auch nicht, aber geschenktes Grundkapital, war in diesem Moment einfach des Reizes zu viel.Dafür hole mir gerne eure Prügel ab und verdient hab ich sie allemal.

In diesem Sinne kriecht heute demütig zu Kreuze

Der ZAr

Edit:IUCh glaub für ne kurze Sache heute reicht es doch noch:

Exibitionisten und der Lupenreine Demokrat

Heute durfte ich lesen, dass ein ntv-Moderator mit einem Schild um den HAls auf dem Stand "Schwanz ab" den Mantel geöffnet hat, um seinen mächtigen Piephahn der Öffentlichkeit nicht vorzuentzhalten. Dies tat er u.a. auf dem Frankfurter Strassenstrich.Zack,Anzeige kassiert und jetzt mal flux ne sinnvolle Entschuldigung aufgetrieben. Diese lautete, dass er gedacht habe, die Damen aus dem Mileu hätten aufgrund ihres Berufes damit keine Probleme. Jetzt zeig mir mal einer nen Boxer, der keine Probleme damit hat, sich in die Schnauze hauen zu lassen, weil er das auch beruflich macht. Wie blöd muss man eigentlich sein, um als Börsenexperte in Frankfurt so ein Ding zu drehen? Ich bin ja wie bereits häufiger erwähnt dafür, dass Straftaten, bei denen man Dummheit unterstellen muss einfach doppelt hart geahndet werden. Auch die Wiedereinführung des Prangers ist eine von mir schon lange propagierte Reformierung des StGB, die aber aus mir nicht plausiblen Gründen noch nicht stattgefunden hat.Das hier wäre ein ganz klassischer Fall für ne reichhaltige Portion fauler Eier und Gemüse. Wenn ich sowas lese oder höre, wünsche ich mir immer, dass die Jungs mal an eine Frau geraten, die geistesgegenwärtig mit CS-Gas oder Pfefferspray voll draufhält. Allerdings nicht ins Gesicht, sondern aufs Gemächt. Dann alle Freunde und Bekannte anrufen und alle hinter ihm herlaufen und mit Megafonen alle Bewohner des Strassenzuges herunterrufen. Ich bin mir sicher, dass das ein ziemliches HAllo wäre, vor allem für den Börsenheini.Das sollte der mal in Russland machen, da käme diese Nummer bestimmt auch super an. Generell kommt es ja momentan dort super an, Schilder zu tragen,da käme seines mit "Schwanz ab" grade recht, um das ganze was dort zur Zeit stattfindet etwas aufzuheitern. Das täte der Veranstaltung mal ganz gut. Ich mein, für Unterhaltung der anwesenden MAssen in Form von Verprügelt und Verhaftetwerden ist eigentlich ausreichensd gesorgt, etwas Abwechslung im tristen Alltagsfressehauen kann allerdings nicht schaden und würde die ganze Sache ewats heiterer erscheinen lassen. Der Reaktion von das MErkel ist jedenfalls nicht zu entnehmen, dass es sich hier um eine sehr besorgnisseregende Entwicklung handelt. Ledigleich eine Vokabel a la "überdenkenswert" oder so ähnlich entfuhr das Kanzler. Es ist absolut unglublich, was sich der Lupenreine Demokrat vor den Augen der Weltöffentlichkeit da leistet. Wie ********gal muss einem der Rest der Welt sein, wenn man sich dermaßen wenig Mühe gibt, einen totalitären Polizeistaat, als Rechtsstaat zu verkaufen?Auch ist heute in der PResse kaum noch etwas davon zu lesen, was gestern noch dort abging.Aber das Knut auf dem Wege der Besserung ist, ja das steht geschrieben. Ich wette, dass mehr Leute Knut kennen, als mitbekommen haben, was in Moskau die letzten Tage losgewesen ist. Verdammte ********, was ist hier eigentlich los? Knuts Schnupfen wird medial ausgeschlachtet, während eines der größten Länder dieses verschissenen Planeten seine Leute halb totprügelt ,Omas verhaftet und die Deutschen halten schön die Fresse, weil man mit dem Ivan immer noch gute Geschäfte machen möchte?
Ach was rege ich mich auf?Russland ist so weit weg und hier gibt es Fernsehmoderatoren, die sich zum Affen machen.Das Leben ist schön und ich wechsel jetzt von den Stadtwerken zu Gazprom.Das ist zwar nicht korrekt, macht aber weniger Stress findet

Der ZAr