Boxen

18.09.10

Staples Center - Los Angeles, California, United States

Shane Mosley (46-6-0) (39 KOs) - Sergio Mora (22-1-1) (6 KOs)

Light Middleweight - 12 Rounds

Promoter: Golden Boy Promotions

TV: HBO PPV


Tale of the Tape:

Sugar Shane Mosley:

Nationalität: USA
Alter: 39
Größe: 1,75 m
Reichweite: 1,88 m
Gewicht: 154 lbs
Auslage: Links
Ring Magazine (Pound for Pound): 5. Platz
Ring Magazine (Welterweight): 4. Platz
BoxRec (Welterweight): 3. Platz

Wichtigste Kämpfe:

LUD Floyd Mayweather 2010
WTKO 9 Antonio Margarito 2009
WKO 12 Ricardo Mayorga 2008
LUD Miguel Cotto 2008
WUD Luis Collazo 2007
WTKO 6 Fernando Vargas 2006
WTKO 10 Fernando Vargas 2006
LMD Ronald Winky Wright 2004
LUD Ronald Winky Wright 2004
WUD Oscar De La Hoya 2003
LUD Vernon Forrest 2002
LUD Vernon Forrest 2002
WSD Oscar De La Hoya 2000
WUD Philip Holiday 1997


Sergio Mora:

Nationalität: USA
Alter: 29
Größe: 1,83 m
Reichweite: 1,85 m
Gewicht: 153 1/2 lbs
Auslage: Links
Ring Magazine: -
BoxRec (Middleweight): 50. Platz

Wichtigste Kämpfe:

LUD Vernon Forrest 2008
WMD Vernon Forrest 2008


Sugar Shane Mosley will seine Hall-of-Fame Karriere noch nicht beenden. Nach der eindeutigen Niederlage im Mai gegen Floyd Mayweather geht er wieder eine Gewichtsklasse nach oben und fordert im Halbmittelgewicht Sergio Mora, der aus dem Mittelgewicht herunter kommt. Da komme ich auch direkt zu aktuellen Informationen. Mora kam mit 157 lbs zum Wiegen, was 3 lbs zu schwer ist. Er musste in wenigen Stunden noch mal abkochen um das 154er Limit zu bringen und kam letztendlich auf 153 1/2. Gewichtsprobleme vor einem Kampf sind immer ein schlechtes Zeichen.
Shane Mosley ist einer der größten Boxer der letzten 15 Jahre. Er wurde Weltmeister im Leichtgewicht, drei mal im Weltergewicht und im Halbmittelgewicht. Er ist mittlerweile 39 Jahre alt und scheint immer noch nicht zum alten Eisen zu gehören. Mosley ist immer im Training und sein Trainer Nazim Richardson hat mit Bernard Hopkins bereits bewiesen, dass man auch in den mittleren 40ern noch zur Weltspitze gehören kann.
Sergio Mora ist 29 Jahre alt und ehemaliger Halbmittelgewichtsweltmeister. Sein größter Sieg ist zweifellos der Titelgewinn 2008 gegen Vernon Forrest. Forrest sagte danach, er habe Mora nicht ernst genommen, im Rematch hat er dann bewiesen, dass das womöglich der Wahrheit entsprach. Er hat Mora im Rematch total dominiert. Ich habe jetzt öfter gelesen, dass Mora Mosley Probleme bereiten könnte, weil er ein ziemlich slicker und unorthodoxer Fighter ist, ähnlich wie Forrest und Wright. Das sehe ich ähnlich, aber ich bezweifle, dass Mora die Klasse der beiden hat und daher denke ich, dass er heute Nacht gegen Mosley verlieren wird.
Sollte Mora viel unterwegs sein und rein/raus Treffer landen, dann gebe ich ihm eine Chance nach Punkten, das Problem ist, dass Mora immer mal wieder für ein Brawl stehen bleibt. Sein letzter Kampf gegen Calvin Green war ein überragender Fight, fantastisch für die Zuschauer, aber wenn er so gegen Mosley boxt, dann geht er KO, davon bin ich überzeugt.
Die Frage, was Mosley noch im Tank hat, wird auch immer wieder gestellt. Mosley sah gegen Mayweather ab der 3. Runde sehr schlecht aus, aber wer sah gegen Mayweather schon länger als zwei Runden gut aus? Jose Luis Castillo und Oscar De La Hoya. Auch Juan Manuel Marquez sah gegen Mayweather sehr schwach aus, im nächsten Kampf gab es für ihn einen starken Sieg gegen Juan Diaz. Ich persönlich schätze, dass Mosley noch 2-3 Kämpfe auf höchstem Niveau in sich hat. Die Niederlage gegen Mayweather wird kein Problem für ihn sein, er kam schon mehrfach nach Niederlagen zurück um wieder Weltklasse-Gegner zu schlagen. Mora ist ein guter Mann, gar keine Frage, die Chance auf einen Punktsieg gegen Mosley besteht auch, einen KO-Sieg von Mora halte ich für ausgeschlossen. Mora hat Speed, aber keine Power. Er ist sowas wie der Paulie Malignaggi des Halbmittelgewichts. Mosley ist definitiv einer der besten Puncher Pound for Pound und die Power geht im Alter als Letztes. Zusätzlich hat Mosley immer noch sehr guten Speed und eine beeindruckende Explosivität in seinen Angriffen. Ich favorisiere hier Mosley und nach den Gewichtsproblemen von Mora, nehme ich auch nur den KO-Sieg mit zu sehr leckeren 3,75 mit, die meiner Meinung nach um einiges zu hoch liegen, auch wenn Mora noch nicht ausgeknockt wurde, er hat noch nie so einen harten Puncher wie Mosley geboxt.

Shane Mosley by KO/TKO/DQ @ 3,75 4/10 bet365
 
18.09.10

Staples Center - Los Angeles, California, United States

Daniel Ponce de Leon (39-2-0) (32 KOs) - Antonio Escalante (24-2-0) (15 KOs)

WBO World Title Eliminator

Featherweight - 12 Rounds

Promoter: Golden Boy Promotions

TV: HBO PPV


Tale of the Tape:

Daniel Ponce de Leon:

Nationalität: Mexiko
Alter: 30
Größe: 1,65 m
Reichweite: 1,78 m
Gewicht: 125 3/4 lbs
Auslage: Rechts
Ring Magazine: 7. Platz
BoxRec: 7. Platz

Wichtigste Kämpfe:

LTKO 1 Juan Manuel Lopez 2008
WUD Gerry Penalosa 2007
LUD Celestino Caballero 2005


Antonio Escalante:

Nationalität: Mexiko
Alter: 25
Größe: 1,68 m
Reichweite: 1,75 m
Gewicht: 126 lbs
Auslage: Links
Ring Magazine: 10. Platz
BoxRec: 11. Platz

Wichtigste Kämpfe:

-


Auf der Mosley-Mora Undercard befinden sich noch drei weitere sehr interessante Fights. Der erste ist ein World Title Eliminator der WBO im Federgewicht zwischen dem ehemaligen Weltmeister Daniel Ponce de Leon und Antonio Escalante. Escalante hat sich mit soliden Siegen in den Ranglisten nach oben gearbeitet, aber Ponce de Leon ist schon ein ordentlicher Step-Up. Ponce de Leon hat seine zwei Niederlagen nur gegen absolute Megastars der Division eingesteckt und ist sonst ein sehr guter Mann der zur erweiterten Weltspitze gezählt werden muss. Escalante muss sich erstmal beweisen, aber er ist trotzdem schon nicht mehr ungeschlagen. Er ging vor drei Jahren gegen den sehr durchschnittlichen Mauricio Pastrana KO und Ponce de Leon verfügt über einen sehr guten Punch.
Ich gehe hier mit dem erfahreneren Mann, der sich schon auf dem hohen Level bewiesen hat und nehme Ponce de Leon zu überraschend hohen 1,8 mit. (Hätte mit 1,5-1,6 gerechnet)

Daniel Ponce de Leon to win @ 1,8 5/10 bet365



Victor Ortiz (27-2-1) (21 KOs) - Vivian Harris (29-4-1) (19 KOs)

Welterweight (12 Rounds)


Tale of the Tape:

"Vicious" Victor Ortiz:

Nationalität: Mexiko
Alter: 23
Größe: 1,75 m
Reichweite: 1,78 m
Gewicht: 142 lbs
Auslage: Rechts
Ring Magazine: -
BoxRec (Light Welterweight): 5. Platz


"Vicious" Vivian Harris:

Nationalität: Guyana
Alter: 32
Größe: 1,80 m
Reichweite: 1,88 m
Gewicht: 142 lbs
Auslage: Links
Ring Magazine: -
BoxRec (Light Welterweight): 66. Platz


Bei einem Catchweight von 142 lbs treffen sich Victor Ortiz und Vivian Harris. Ortiz ist ein Top-Prospect mit gerade einmal 23 Jahren, aber nicht unfehlbar wie Marcos Maidana letztes Jahr in einem Fight of the Year Kandidaten bewies. Vivian Harris ist zwar erst 32, aber schon eher auf der Ausfahrt seiner Karriere. Hier muss nicht viel geschrieben werden, Ortiz ist 10-1 Favorit und ich bin sicher, dass er den Kampf gewinnt, höchstwahrscheinlich auch durch KO. Die Line ist aber bei 5,5 Runden und damit verdammt niedrig. Es ist gut möglich, dass Ortiz den Kampf vorher beendet, gar keine Frage, deshalb ist das hier auch ne High-Risk Wette. Ich persönlich finde, dass die over 5,5 @ 2,00 etwas zu hoch ist. Harris ging in seinem letzten Kampf in der 4. Runde KO, aber sein Gegner dort Lucas Martin Matthysse hat noch eine bessere KO-Quote als Ortiz und ich habe den Eindruck, dass Ortiz seit der Schlacht mit Maidana etwas überlegter in den RIng steigt und nicht mehr um alles in der Welt den KO will. Könnte mir daher gut vorstellen, dass ihm ein Knockout erst im Bereich der 7. Runde gelingt. Aber wie gesagt, ist ne High-Risk Sache hier. Wer Bock hat zu gamblen, der kann die over mitnehmen.

Victor Ortiz - Vivian Harris over 5,5 Rounds @ 2,00 3/10 bet365
 
Alexander Frenkel
victorchandler.com 2.38
bet365.com inc. X 2.37
-medium
Booom KO:mrgreen:
Wie ich gesagt habe Frenkel darf sich nicht auf distanz halten lassen.Als er dies geändert hat sah der Kampf gleich schon anders aus.

Fight to go distance 2.05@sportingbet
-medium

Ganz üble Kiste Murat wäre noch locker über die 12Runden gegangen..[[nixweiss]]4stelligen gewinn versaut.

/////
Egal 1-1 +Profit
[[cheers]]

gl @ all
 
18.09.10

Staples Center - Los Angeles, California, United States

Daniel Ponce de Leon (39-2-0) (32 KOs) - Antonio Escalante (24-2-0) (15 KOs)

WBO World Title Eliminator

Featherweight - 12 Rounds

Promoter: Golden Boy Promotions

TV: HBO PPV


Tale of the Tape:

Daniel Ponce de Leon:

Nationalität: Mexiko
Alter: 30
Größe: 1,65 m
Reichweite: 1,78 m
Gewicht: 125 3/4 lbs
Auslage: Rechts
Ring Magazine: 7. Platz
BoxRec: 7. Platz

Wichtigste Kämpfe:

LTKO 1 Juan Manuel Lopez 2008
WUD Gerry Penalosa 2007
LUD Celestino Caballero 2005


Antonio Escalante:

Nationalität: Mexiko
Alter: 25
Größe: 1,68 m
Reichweite: 1,75 m
Gewicht: 126 lbs
Auslage: Links
Ring Magazine: 10. Platz
BoxRec: 11. Platz

Wichtigste Kämpfe:

-


Auf der Mosley-Mora Undercard befinden sich noch drei weitere sehr interessante Fights. Der erste ist ein World Title Eliminator der WBO im Federgewicht zwischen dem ehemaligen Weltmeister Daniel Ponce de Leon und Antonio Escalante. Escalante hat sich mit soliden Siegen in den Ranglisten nach oben gearbeitet, aber Ponce de Leon ist schon ein ordentlicher Step-Up. Ponce de Leon hat seine zwei Niederlagen nur gegen absolute Megastars der Division eingesteckt und ist sonst ein sehr guter Mann der zur erweiterten Weltspitze gezählt werden muss. Escalante muss sich erstmal beweisen, aber er ist trotzdem schon nicht mehr ungeschlagen. Er ging vor drei Jahren gegen den sehr durchschnittlichen Mauricio Pastrana KO und Ponce de Leon verfügt über einen sehr guten Punch.
Ich gehe hier mit dem erfahreneren Mann, der sich schon auf dem hohen Level bewiesen hat und nehme Ponce de Leon zu überraschend hohen 1,8 mit. (Hätte mit 1,5-1,6 gerechnet)

Daniel Ponce de Leon to win @ 1,8 5/10 bet365

boom schönes ding[[yo]]

gute prognose. hat mir gut gefallen hab sofort
nachrecherchiert und alles stimmte.
De Leon hat nur gegen Topfighters verloren.(Mit den man Antonio nicht mal vergleichen darf)
Bin leider nur medium gegangen.
PICK WAR 10/10 wert!
[[cheers]]
 
S.Sylvester vs Mahir Oral
SA.22:30 LIVE ARD

Sebastian Sylvester
won 33 (KO 16) + lost 3 (KO 2) + drawn 1 = 37
rounds boxed 278 KO% 43.24
height 172cm


D Roman Karmazin
WSD Giovanni Lorenzo
LUD Felix Sturm
12WKO Javier Castillejo

Mahir Oral
won 28 (KO 11) + lost 2 (KO 1) + drawn 2 = 32
rounds boxed 181 KO% 34.38
height 6′ 1″ / 185cm
reach 71½″ / 182cm

LKO10 Arthur Abraham (Ist aber auch kein Wunder(Sylvester hat nicht mal annähernd den Punch eines A.A.)
WSD Domenico Spada

Mahir Oral ist nach der Niederlage gegen A.Abraham nicht mehr der Selbe.Die letzten Kämpfe von ihm waren herbe Enttäuschungen gegen schlechte Leute.1nen davon hat er nur auf dem Papier gewonnen.

Sebastian Sylvester konnte in seinem letzten Kampf nicht überzeugen, gegen Roman Karmazin.The Hell ist aber auf keinen Fall ein schlechter Boxer, meiner Meinung nach, ist er sogar besser als M.Oral.

Dass S.Sy. einiges kleiner als Oral ist, macht nichts aus, da Sylvester eine gute Reichweite hat. B.T.W.:Karmazin ist fast genauso groß wie Oral und hat sogar eine weitere Reichweite.

Kann mir hier nicht vorstellen, dass Oral nach Punkten gewinnt, vom Knockout will ich bei seiner Ko% garnicht sprechen.
Ein Sieg von Oral wäre nicht im Interesse von Sauerland.
Weil: Sylvester immer eine Halle füllen kann.
Champ ist.+Deutscher
Solide Einschaltquoten hat.

Ein paar Aussagen bringen mich aber ein bisschen zum nachdenken.
Sylvester:
"Ich erwarte, dass der Kampf über die Runden geht. Mahir Oral ist hervorragend vorbereitet. Eigentlich kann man nicht davon ausgehen, dass der Kampf vorzeitig endet", so Sylvester. Doch vielleicht hat der "Hurrikan" ja doch eine Überraschung parat. "Gut, wenn ich die Leber erwische oder das Kinn, dann könnte es auch vorzeitig zu Ende gehen"

Oral:
Der Kampf wird sicherlich über die Runden gehen", so der IBF-Weltranglistenzehnte, der im letzten Jahr bei seinem ersten WM-Fight in Berlin an Arthur Abraham scheiterte. "Gegen Arthur Abraham war ich einfach nicht gut genug vorbereitet. Deshalb fiel es mir schwer, die harten Treffer wegzustecken. Doch dieses Mal lief das Training optimal. Deshalb kann Sebastian so viel zur Leber und zum Kinn schlagen, wie er will - es wird ihm nichts nützen. Er soll seine Kräfte dabei ruhig vergeuden! Doch am Ende werde ich meine Chance nutzen und gewinnen.

Will hier etwa ein Boxer ein paar € extra verdienen, in dem er sich in den letzten Runden schlafen legt, damit Sylvester wieder überzeugen kann?

Normalerweise muss das Ding heute locker über die Runden gehen.





->>(MEDIUM)Sylvester on Points 2.10 @sportingbet.com<--


gl
 
Zuletzt bearbeitet:
13.11.2010
ARD LIVE
D.HAYE VS A. HARRISON


David Haye
won 24 (KO 22) + lost 1 (KO 1) + drawn 0 = 25
rounds boxed 99 KO% 88

David Haye boxte nur 2 Kämpfe über die volle Distanz:
Ismail Abdoul
Nikolay Valuev 0 LKO (Wurde von Haye in der 12 Runde angeklingelt)

Im heavyweight KO 4-1(Valuev).

T.Bonin TKO1
M.Bartett TKO5
N.Valuev MD (Wurde noch nie KO. geschlagen)
J.Ruiz TKO9 (Ruiz wurde nur 1 mal KO. geschlagen im Jahre 1996 von David Tua!David Haye hatte ihn schon in der ersten Runde 2mal unten !!


Kurz:Klassenunterschied! Harrison wird dass was Haye zu bieten hat keine 12Runden aushalten.


Haye by KO, TKO or DQ 1,40 @unibet.net [MEDIUM]
(1.42)betfair.com
 
Zuletzt bearbeitet:
Update!


*Haye by KO, TKO or DQ 1,40 @unibet.net [MEDIUM]
(1.42)betfair.com


*spiel ich nicht medium sondern BIG

Haye Rounds 1-6 1.80 @sportingbet.com[MEDIUM] 1,[email protected]
22Ko hat Haye 18 davon waren in den 1-6Runden. 81%

Haye muss das Ding in 6 Runden durch KO gewinnen alles andere wäre mehr als peinlich.

T.Thompson(viel besser als A.Harrison) war nach dem sparring beeindruckt von Haye und glaubt auch dass es eine kurze Sache wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man nur zu 100% unterstützen. Haye ist Harrison so ziemlich in allen Belangen überlegen. Vor allem beim Handspeed und das wird hier den größten Unterschied ausmachen. Harrison war ein sehr guter Amateur, der nie wirklich bei den Profis angekommen ist. Er sieht technisch schon gegen die dritte Reihe im Schwergewicht mehr als bescheiden aus und hätte den letzten Kampf gegen Sprott auch mehr als deutlich nach Punkten verloren, wenn er nicht tatsächlich noch in der 12. Runde den vielbesagten Lucky Punch gelandet hätte. Klar ist Harrison auch erst einmal KO gegangen, aber sein Gegner-Niveau ist doch sehr überschaubar. Da ist Haye schon mindestens eine Klasse höher anzusiedeln. Außerdem ist Harrison mittlerweile 39 und hat eine Workrate zum Weglaufen. Wenn der wieder zwei mal pro Runde nen Linken Haken mit drei Metern Anlauf probiert, dann hat er sicher auch hier ne Lucky Punch Chance, Hayes Kinn darf zumindest als fragwürdig gelten, aber Haye wird defensiv darauf eingestellt sein und mit seinen schnelleren Beinen die Gefahrenzone rechtzeitig verlassen.
 
Uns steht ein fantastisches Box-Wochenende bevor, welches das phänomenale Jahresende einleitet. Wirklich der Wahnsinn, was an Spitzenfights in den nächsten Wochen auf uns zu kommt. [[winkewinke]]

06.11.2010

Newport Leisure Centre - Newport, Wales, United Kingdom

Gavin Rees (33-1-0) (15 KOs) - John Watson (13-0-0) (5 KOs)

BBBofC British Title

Lightweight - 12 Rounds

Promotion: Matchroom Boxing

TV: SKY Sports UK


Tale of the Tape:

Gavin Rees:

Nationalität: Wales
Alter: 30
Größe: 1,70 m
Reichweite: -
Gewicht: -
Auslage: Links
Ring Magazine: -
BoxRec: 32. Platz (Junior Welterweight)

Wichtigste Kämpfe:

W Prizefighter Tournament (Junior Welterweight) 2009
LTKO 12 Andriy Kotelnik (WBA World Title - Junior Welterweight) 2008
WUD Souleymane M'Baye (WBA World Title - Junior Welterweight) 2007


John Watson:

Nationalität: England
Alter: 27
Größe: 1,78 m
Reichweite: -
Gewicht: -
Auslage: Links
Ring Magazine:
BoxRec: 68. Platz

Wichtigste Kämpfe:

-


Mein erster Pick für dieses Wochenende ist zwar keiner der "Spitzenfights", wie oben beschrieben, aber nichtsdestotrotz eine hochinteressante Angelegenheit und der Main Event der SKY-Card am Samstag Abend.
Der ehemalige Halbweltergewichts Weltmeister Gavin Rees trifft auf das Leichtgewichtsprospect John Watson.
Die Quoten für diesen Kampf liegen bei 1,53-2,37 und sehen Gavin Rees als Favoriten. Ich erwarte einen sehr engen Kampf, in dem ich aber John Watson ganz knapp vorne sehe.
Gavin Rees ist 30 Jahre alt und durfte sich bereits einmal Weltmeister nach Version der WBA nennen. Es war 2007 als er Souleymane M'Baye herausfordern durfte und als Außenseiter das Upset schaffte. M'Baye sah in den frühen Runden gut aus, doch verlor er danach komplett die Linie und Rees boxte sich zu einer klaren Punktentscheidung zu seinen Gunsten. Seine erste Titelverteidigung sollte zugleich seine letzte sein. Andriy Kotelnik besiegte ihn durch TKO in der 12. Runde. Nun ist es sicher keine Schande, gegen Kotelnik zu verlieren, der sicher einer der unterschätztesten Boxer im Halbwelter ist, aber KO schlägt er trotzdem nur die wenigsten. Danach machte Rees erstmal 17 Monate Pause, bevor er mit einem Sieg gegen den 2-36 Mann Johnny Greaves zurückkam. Rees nahm daraufhin im Dezember 2009 am Halbwelter-Prizefighter Turnier teil, welches er gewinnen konnte, bei sehr solider Gegnerschaft. Man sollte den Sieg trotzdem nicht überbewerten, da beim Prizefighter nur drei Runden pro Kampf geboxt werden. Dieses Jahr bestritt er dann noch zwei weitere Aufbaukämpfe gegen schwache Gegnerschaft und trifft jetzt also diesen Samstag auf John Watson.
Watson ist drei Jahre jünger als Rees und ist erst seit drei Jahren Profi. Er war ein guter Amateur (64-14) und ist als Profi in 13 Kämpfen ungeschlagen. Er gilt als Leichtgewichtshoffnung in England und ist für diese Gewichtsklasse mit 1,78 m schon extrem groß (die meisten bewegen sich um knapp 1,70 m). Watson hat einen typischen Aufbau mit sehr durchwachsener Gegnerschaft hinter sich, trotzdem zeigten sich schon seine sehr guten Anlagen. Er ist ein technisch guter Boxer, ziemlich slick, schnelle Hände und hohe Aggressivität. Nur fünf KOs bislang, aber ich glaube das täuscht etwas. Er hat schon Power, natürlich nicht der Megapuncher, aber da ist mehr dahinter, als der Rekord aussagt.
Wie bereits weiter oben erwähnt erwarte ich einen sehr engen Kampf. Rees ist der erfahrene Mann, Watson der hungrige. Was gegen Rees spricht, ist, dass er ins Leichtgewicht runtermuss, er hat seit 2006 nicht mehr bei 135 lb geboxt, er kam in seinen beiden letzten Kämpfen dem Limit zwar schon recht nah, aber trotzdem kann es für ihn Probleme bereiten. Rees ist eher der bullige Typ, aber auch er ist kein großer Puncher. Watson dürfte ihm von Handspeed überlegen sein und der Größenvorteil könnte im Zusammenspiel mit dem Gewicht in den späteren Runden einen Vorteil für Watson bringen. Rees muss schließlich die ganze Zeit gegen acht Zentimeter Größenunterschied arbeiten, das wird seine Beine stark beanspruchen. Falls das Gewicht machen ihm auch nur die kleinsten Probleme bereiten sollte, dann wird das seiner Kondition nicht gut tun.
Was mich beunruhigt, ist dass der Kampf in Wales stattfindet. Rees ist der Heimboxer und das könnte natürlich auf den Punktekarten ausschlaggebend sein. Wenn ich mich auf ein Punktergebnis festlegen müsste, dann würde ich sagen 116-112 Watson, wenn da zwei-drei engere Runden dabei sind, die dann vielleicht der Heimboxer kriegt, sind wir schnell bei einem 115-113 Rees. Allein aus diesem Grund sollte der Einsatz auf jeden Fall small sein, aber natürlich auch, weil der Kampf trotz allem immer noch sehr eng ist und man natürlich nicht vergessen darf, dass Watson auch noch ziemlich ungetestet ist. Trotzdem entscheide ich mich knapp für das Upset.

Gavin Rees - John Watson 2 @ 2,37 bet365 2/10



Es folgen noch Analysen zu:

Juan Manuel Lopez - Rafael Marquez
Glen Johnson - Allan Green
Zab Judah - Lucas Martin Matthysse
Robert Guerrero - Vicente Escobedo

So long...
 
Zuletzt bearbeitet:
06.11.2010

MGM Grand - Las Vegas, Nevada, United States

Juan Manuel Lopez (29-0-0) (26 KOs) - Rafael Marquez (39-5-0) (35 KOs)

WBO World Title

Featherweight - 12 Rounds

Promotion: Top Rank, Gary Shaw Productions

TV: Showtime


Tale of the Tape:

Juan Manuel Lopez:

Nationalität: Puerto Rico
Alter: 27
Größe: 1,70 m
Reichweite: 1,75 m
Gewicht: 125,5 lbs
Auslage: Rechts
Ring Magazine: 2. Platz
BoxRec: 1. Platz

Wichtigste Kämpfe:

WTKO 2 Bernabe Cocepcion (WBO Title) 2010
WTKO 7 Steven Luevano (WBO Title) 2010
WUD Rogers Mtagwa (WBO Title - Super Bantamweight) 2009
WTKO 9 Olivier Lontchi (WBO Title - Super Bantamweight) 2009
WTKO 10 Gerry Penalosa (WBO Title - Super Bantamweight) 2009
WTKO 1 Sergio Manuel Medina (WBO Title - Super Bantamweight) 2008
WKO 1 Cesar Figueroa (WBO Title - Super Bantamweight) 2008
WTKO 1 Daniel Ponce de Leon (WBO Title - Super Bantamweight) 2008


Record in World Title Bouts: 8-0-0 (7 KOs)
10 Rounds or more: 3-0-0 (2 KOs)


Rafael Marquez:Nationalität: Mexiko
Alter: 35
Größe: 1,72 m ?
Reichweite: 1,74 m
Gewicht: 125,5 lbs
Auslage: Links
Ring Magazine: 9. Platz
BoxRec: 4. Platz

Wichtigste Kämpfe:


WKO 3 Israel Vazquez 2010
LSD Israel Vazquez (WBC Title - Super Bantamweight) 2008
LTKO 6 Israel Vazquez (WBC Title - Super Bantamweight) 2007

WTKO 7 Israel Vazquez (WBC Title - Super Bantamweight) 2007
WTKO 9 Silence Mabuza (IBF Title - Bantamweight) 2006
WTKO 4 Silence Mabuza (IBF Title - Bantamweight) 2005
WTKO 8 Tim Austin (IBF Title - Bantamweight) 2003
WTKO 8 Mark Johnson 2002
WSD Mark Johnson 2001

Record in World Title Bouts: 9-2-0 (7 KOs)
10 Rounds or more: 3-1-0 (0 KOs)


Morgen kommt es zu einem der meisterwarteten Kämpfe des ganzen Jahres. WBO Federgewichtsweltmeister Juan Manuel Lopez verteidigt seinen Titel gegen den ehemaligen Bantam- und Superbantamgewichtsweltmeister Rafael Marquez.
Eigentlich jeder erwartet einen aboluten War!

Kurz zu den Quoten:

Die Buchmacher sehen Lopez als klaren Favoriten bei ca. 1,22 - 4,00. Bevor ich nähere darauf eingehe, möchte ich hier schon mal erwähnen, dass ich mich für das Upset entscheide.
Juanma Lopez ist 27 Jahre alt und steht bei 29 Siegen in 29 Kämpfen. 26 Siege durch KO, was ihm beeindruckende 89,66 % KOs beschert. Lopez gilt als einer der härtesten Puncher (vielleicht der härteste) im Federgewicht. Er war ein sehr guter Amateur (126-24) und nahm 2004 für Puerto Rico an den Olympischen Spielen teil. Er wurde 2005 Profi und schlug sich danach in 21 Kämpfen zu seiner ersten WM-Chance. Er traf auf Daniel Ponce de Leon und konnte den Kampf bereits in der 1. Runde für sich entscheiden. Er verteidigte den Titel mit zwei weiteren 1. Runden KOs und traf dann 2009 auf den Veteran Gerry Penalosa. Lopez warf und traf mit beeindruckenden Punchstatistiken (44 %), aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Penalosa ebenfalls 25 % seiner Schläge landen konnte.
Er verteidigte ein weiteres mal nur zwei Monate später gegen Olivier Lontchi und traf danach im Madison Square Garden auf Rogers Mtagwa. Lopez gewann diesen Kampf nur knapp nach Punkten (116-111, 115-111, 114-113) und war in der letzten Runde kurz davor ausgeknockt zu werden. Lopez musste in der Runde wirklich überleben um die 12. zu überstehen. Nun sagen viele, dass das Abkochen Lopez Probleme bereitet hat und er schon nicht mehr bei 100% Super Bantam boxen konnte, das sehe ich ähnlich. Jedoch habe ich mir diesen Kampf und den Kampf von Mtagwa gegen Gamboa noch mal angeschaut und etwas anderes festgestellt. Gamboa kommt in den Kampf und merkt unheimlich schnell wie anfällig Mtagwa für linke Haken ist. Das ist eine Katastrophe. Gamboa merkt es, arbeitet verstärkt über die linke Seite und feuert Mtagwa in zwei Runden zu Boden. Wieso bemerkt Lopez das in zwölf kompletten Runden nicht? Ich würde Lopez von der Power vor Gamboa einordnen und dazu ist er auch noch Southpaw, also ist die Linke seine Schlaghand. Er hätte Mtagwa rein theoretisch ganz früh abschießen müssen. Ein Boxer der offen für die Linke ist und auf einen punchstarken Southpaw trifft geht normalerweise KO (siehe auch Pacquaio - Hatton). Lopez gelang es jedenfalls nicht und ob man diesen Fakt auf das Abkochen schieben kann, möchte ich doch bezweifeln.
Jedenfalls stieg Lopez nach diesem Kampf ins Federgewicht auf und boxte dort Steven Luevano, den er in der 7. Runde durch KO besiegte und neuer Federgewichtsweltmeister wurde. Den Titel verteidigte er im Juli diesen Jahres zum ersten mal und traf auf Bernabe Concepcion. In einem typischen Lopez-Kampf, in dem beide einfach losfeuern, gewann er in der 2. Runde durch KO, wurde aber auch zum ersten mal so richtig für sein größtes Manko bestraft, welches mein bestes Argument pro Marquez ist. Lopez größtes Problem ist seine Balance. Der Mann legt sich in seinen Angriffen so sehr auf das vordere Bein, dass er immer große Probleme hat, das Gleichgewicht zu halten, wenn er abgekontert wird. Das gelang sogar einem Concepcion, der Lopez dadurch in der 1. Runde zu Boden schicken konnte. Und Concepcion ist zwar ein Guter, aber für mich auf keinen Fall Top-10 im Federgewicht. Wenn ich recht habe und Lopez durch seine Balance Probleme mit Counterpunchern hat, dann hat er auch Probleme mit Rafael Marquez!
Rafael Marquez ist einer der besten Counterpuncher im Geschäft, er ist quasi ein Counterpunchers Counterpuncher. Marquez war ein extrem guter Amateur (59-1) und ist bereits seit 1995 Profi. Seine erste WM-Chance erhielt er 2003 gegen den starken Tim Austin, den er in der 8. Runde durch KO besiegen konnte. Es folgten sieben Titelverteidigungen im Bantamgewicht, bevor er ins Superbantamgewicht aufstieg. Dort traf er 2007 auf Israel Vazquez und es sollte eine der größten Rivalitäten der Boxgeschichte entstehen. Nach vier Schlachten stand es 2:2 im direkten Vergleich, wobei Marquez den letzten Kampf dieses Jahr gewinnen konnte, der erste Kampf der beiden im Federgewicht und gleichzeitig Marquez zweiter Kampf im Federgewicht.
Marquez ist wie gesagt ein großartiger Konterboxer, aber es reden immer alle von Juanmas Power, Marquez kommt aber selbst auch auf 35 KOs in 39 Siegen (79,55 % insgesamt) und auch wenn Lopez der härteste Puncher ist, den Marquez je vor den Fäusten hatte, umgekehrt gilt meiner Meinung nach das selbe. Der Speedvorteil dürfte bei Lopez sein, aber Marquez Speed ist nicht zu unterschätzen und ich halte Marquez für den präziseren Boxer. Rein von der Technik sehe ich Marquez sowieso vorne, wenn man jetzt mal das Alter außen vorlässt. Das ist sicherlich auch die größte Variable bei Marquez. Die Frage, was hat Marquez noch im Tank nach den üblen Schlachten mit Vazquez. Und vor allem, vier von seinen letzten fünf Kämpfen waren gegen Vazquez, zumindest beim letzten muss man hinterfragen, wie gut die beiden gegen Top-Federgewichtler abgeschnitten hätten, man hat sie ja drei Jahre lang nur gegeneinander gesehen.
Sollte Marquez aber noch genug im Tank haben, dann wird er der mit Abstand beste Gegner, den Lopez je vor sich hatte.
Wie weiter oben bereits erwähnt ist Lopez Southpaw. Der letzten Southpaw den Marquez geboxt hat, war 2005 Ricardo Vargas, gegen Vazquez kam ein Großteil der Angriffe von der anderen Seite. Jedoch hat Marquez vor mehr als einem Jahr seinen langjährigen Trainer Nacho Beristain verlassen und wird nun vom ehemaligen Weltmeister Daniel Zaragoza trainiert, der selbst ein Southpaw war. Ich denke, er wird Marquez sehr gut auf Lopez Rechtsauslage einstellen können, vor allem wenn man bedenkt, dass Lopez Jab kaum zu gebrauchen ist.
Noch eine weitere Anmerkung. Wir haben hier Puerto Rico - Mexiko, vielleicht die größte Boxrivalität überhaupt. Dessen werden sich beide bewusst sein. Beide werden für ihre Landsleute 150% geben, aber Marquez hab ich schon durchs Feuer gehen sehen, mehrfach. Gibt sicher nicht viele, die so viel "Warrior" in sich haben wie Marquez, hat Lopez das in sich? Wir werden es morgen Nacht sehen.

Juan Manuel Lopez - Rafael Marquez 2 @ 4,00 bet365 1,5/10

Viel Glück!


EDIT:

Eine weitere wichtige Anmerkung, es bestehen natürlich auch gute Chancen, dass Lopez Marquez früh ausknocken kann. Counterpuncher brauchen normalerweise die ersten drei-vier Runden und da Marquez gerne trotzdem schon früh mitschlägt, sollte man in Erwägung ziehen, dass ganze mit Lopez by KO Rounds 1-3 @ 5,5 bet365 oder Lopez by KO Rounds 1-6 @ 3,00 sportingbet abzusichern. Da ich persönlich einen KO von Lopez eher in der 1. Hälfte und einen KO von Marquez eher in der 2. Hälfte sehe, werde ich das auch machen.
 
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Gewichtsupdate zu Lopez-Marquez. Beide mit 125,5 locker im Limit. Marquez scheint tatsächlich ein kleines bisschen größer zu sein.

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Auf der Undercard befindet sich im Übrigen auch noch ein Kampf der Teil der Vorrunde des Super Six ist. Die beiden Ersatzleute Glen Johnson und Allan Green treffen aufeinander. Ich hatte gestern zwar angekündigt, zu dem Fight nen Pick abzugeben, aber habe mich nach reiflicher Überlegung dagegen entschieden. Da stecken mir zu viele Fragezeichen drin, die bei den Quoten imo nicht spielbar sind. Ich favorisiere zwar Johnson, aber bin nicht bereit das ganze zu schwachen ~1,5 zu spielen. Johnson hat hier Style-Vorteile, aber er ist mittlerweile 41 und musste auch noch ne Gewichtsklasse runter. Meiner Meinung nach sollte man lieber die Finger von dem Kampf lassen.
 
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06.11.10

Prudential Center - Newark, New Jersey, United States

Zab Judah (39-6-0) (27 KOs) - Lucas Martin Matthysse (27-0-0) (25 KOs)

vacant WBO NABO Title

IBF & WBO Eliminator for the #2 Spot

Light Welterweight - 12 Rounds

Promotions: Main Event, Super Judah Promotions, Golden Boy Promotions

TV: HBO


Tale of the Tape:

Zab Judah:

Nationalität: USA
Alter: 33
Größe: 1,71 m
Reichweite: 1,83 m
Gewicht: 139 lbs
Auslage: Rechts
Ring Magazine: -
BoxRec: 20. Platz

Wichtigste Kämpfe:

LTD 9 Joshua Clottey (IBF Title - Welterweight) 2008
LTKO 11 Miguel Cotto (WBA Title - Welterweight) 2007
LUD Floyd Mayweather (IBF Title - Welterweight) 2006
LUD Carlos Baldomir (WBC Title - Welterweight) 2006

WTKO 3 Cosme Rivera (WBC, WBA, IBF Titles - Welterweight) 2005
WTKO 9 Cory Spinks (WBC, WBA, IBF Titles - Welterweight) 2005

LUD Cory Spinks (WBC, WBA, IBF Titles - Welterweight) 2004
LTKO 2 Kostya Tszyu (WBC, WBA, IBF Titles) 2001

WUD Junior Witter (IBF Title) 2000
WUD Micky Ward 1998


Record in World Title Bouts: 10-6-0 (8 KOs)
10 Rounds or more: 10-4-0 (2 KOs)



Lucas Martin Matthysse:

Nationalität: Argentinien
Alter: 28
Größe: -
Reichweite: -
Gewicht: 140 lbs
Auslage: Links
Ring Magazine: -
BoxRec: 16. Platz

Wichtigste Kämpfe:

WTKO 4 Vivian Harris 2010

Record in World Title Bouts: -
10 Rounds or more: 1-0-0 (0 KOs)

Vorne weg, wir haben hier ein interessantes Duell zwischen einem sehr erfahrenen Mann gegen einen jüngeren und komplett ungeprüften Mann.
Zab Judah ist rein von den Skills und dem Talent meiner Meinung nach einer der besten Boxer der letzten 10/15 Jahre. Leider spielte ihm seine Psyche und sein Gangsterauftreten nicht wirklich in die Karten. Ganz ehrlich, ich bin ein Fan von Judah. Ich liebe seine Art zu boxen, werde jedoch auch immer kritisieren, dass er Kämpfe wie Spinks I und Baldomir eigentlich nicht verlieren darf. Kostya hat ihn kalt erwischt, ok, Mayweather war besser und Cotto ebenfalls. Clottey muss er skilltechnisch eigentlich auch schlagen. Kenne kaum einen Boxer, der sich in diversen Big Fights so oft selbst das Leben schwer gemacht hat (ok, Andrew Golota :mrgreen:). Judah ist so lange auf der großen Bühne, dass man ihn für älter als 33 halten könnte, denn er gewann bereits vor 10 1/2 Jahren seinen ersten WM-Titel. Doch Judah ist "erst" 33 und er ist "back to the roots" im Halbweltergewicht. Er hat im Halbwelter übrigens nur einen Kampf verloren. So richtig weg war Judah zwar nicht, aber man kann seinen Kampf gegen Santa Cruz im Juli schon als eine Art Comeback bezeichnen. Vor allen Dingen aber, scheint er endlich den Boden der Tatsachen wiedererlangt zu haben, hat sein Bad-Boy-Image abgelegt und konzentriert sich wieder voll aufs Boxen. Das sah gegen Santa Cruz sehr gut aus. Dieser ist natürlich nicht in der Weltspitze zu finden, ist aber ein tougher Gegner mit guten Skills, er hat gegen Casamayor nur durch Split Decision verloren und gegen David Diaz lag er nach Punkten uneinholbar vorn, als er in der 10. ausgeknockt wurde. Einem Judah auf dem wiederholten Weg an die Spitze gelang das bereits in der vierten Runde und dieser Counteruppercut war einer der schönsten Punches des Jahres imo.
Judah ist southpaw und ziemlich unorthodox. Das dürfte Matthysse schon vor Probleme stellen, aber das wichtigste bei Judah ist der Speed! Judah hat immer noch einen absolut traumhaften Handspeed, schaut euch mal den jungen Judah an, da klappt euch das Kinn runter bei der Geschwindigkeit. Die ist immer noch verdammt stark und wird Matthysse sicher nicht schmecken.
Lucas Martin Matthysse steht bei 27-0-0 und 25 KOs. Ungeschlagener Mann mit hoher KO-Quote. Aber wen hat er bislang geboxt? Ganz ehrlich, außer einem total abgehalfterten Vivian Harris, der nie Weltspitze war, absolut niemanden. Der Mann hat selbst in seinen letzten Kämpfen, also nicht zu Karrierebeginn, Leute aus der Region 250-350 geboxt. Es gibt absolut null Anhaltspunkte, dass er überhaupt gegen Top-30 Leute noch gut aussieht. Sein Rekord sieht auf den ersten Blick toll aus, ist aber überhaupt nicht aussagekräftig.
Ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob seine Power gegen stärkere Gegnerschaft immer noch so beeindruckend wirkt. Ich gestehe Matthysse zu, dadurch etwas "wundertütig" zu sein, aber eine 1,5 für Zab Judah gegen einen ungeprüften Mann kann ich nicht liegen lassen, vor allem da Judah eindeutig Tendenz nach oben zeigt.
Der Sieger dieses Kampfes hat im Übrigen einen WM-Kampf sicher, da der IBF-Gürtel vakant ist und danach die Nr.1 (Kaizer Mabuza) gegen die Nr.2 (Sieger dieses Kampfes) antreten wird. Es dürfte Judahs letzter Run auf einen Titel sein und wenn er fokussiert bleibt, dann hat er immer noch den Spitzenfighter in sich, der er mit seinem Skill-Set sein muss.
Im Übrigen glaube ich sogar an einen KO von Judah, aber das ist mir dann doch zu heikel.

Zab Judah - Lucas Martin Matthysse 1 @ 1,53 bet365 5/10
 
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