12:00 (Posen/POL, Sand)
Denis Gremelmayr (GER) - Diego Junqueira (ARG) @ 1,67 (William Hill) 5/10 +3,35
Gremelmayr für mich hier klar der bessere Mann im Vergleich zu Junqueira. Zwar fiel der Deutsche in diesem Jahr sogar bis auf Rang 324 zurück, konnte sich allerdings über Challengerturniere wieder bis auf Platz 175 vorarbeiten. Zu seiner besten Zeit konnte sich Gremelmayer ein komplettes Jahr unter den Top-100 halten, das war von April 2008 bis April 2009, also noch nicht einmal so lange her. Vom Potential und wenn man sich mal die anderen Spieler in diesen Weltranglistenregionen ansieht, gehört er auf jeden Fall wieder unter die Top-100 und das wird er unter normalen Umständen auch schon bald wieder schaffen, keine Ahnung wieso und weshalb er in den vergangenen Monaten derart zurückgefallen ist, vielleicht hatte er mit Verletzungen zu kämpfen und kam deswegen nicht so richtig in Tritt.
Junqueira, aktuell die Nummer 181 im Ranking und selbst da gehört er nicht einmal hin, hab ich das erste Mal 2009 bei den Australian Open gegen Richard Gasquet gesehn. Ich konnte es erst nicht fassen, dass das wirklich ein Tennisspieler sein soll und es würde mich im Nachhinein auch gar nicht wundern, wenn Gasquet ihn bis dahin auch noch nicht kannte und erst dachte, er wär hier bei "Versteckte Kamera" oder "Verstehen sie Spaß", aber dem war nicht so und er stand wirklich seinem damaligen Gegner gegenüber. Klein, hässlich, fett, absolut unaustrainiert ... aber für das spielte er gar nicht mal so schlecht und ich bewundere es, dass ein Spieler mit so einem Körper Profisport betreiben kann. Gut, Junqueira kann nicht wirklich viel, aber für die kleineren Turnier auf der Challengertour auf Sand reicht es durchaus zu ein paar Siegen, um sich so einen guten Lebensunterhalt finanzieren zu können. Außerhalb des Sandplatzes konnte Junqueira in seiner ganzen Karriere auf ATP-Level genau ein einziges Spiel gewinnen und das war gegen die Nummer 1.147 der Welt, der zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 16 Jahre alt war, denke das alleine sagt alles über das Talent und Können dieses Spielers, der dieses Jahr immerhin auch schon 30 Jahre alt wird, aus.
Wenn Gremelmayr seine Nerven einigermaßen im Griff hat und nur annähernd das spielt, was aktuell in ihm steckt, dann dürfte dieser Diego Junqueira eigentlich keine Chance gegen ihn haben. In der ersten Runde schaltete Gremelmayr immerhin einen bekannten Mann auf Sand wie Oscar Hernandez glatt in zwei Sätzen aus und auf der anderen Seite hatte Junqueira mit einem 20 jährigen Polen, der nur die Nummer 1.049 der Welt ist, leichtes Spiel und gewann ebenfalls ohne Satzverlusst, mußte allerdings sogar gegen so einen Spieler zwei Breakbälle abwehren. Abschließend fällt mir gerade noch ein, dass Junqueira vor zwei Wochen bei einem Challenger in Holland gegen einen Spieler in der ersten Runde verloren hat, der nicht einmal mehr in der Weltrangliste geführt war, weil er schon so lange nicht mehr gespielt hat, aber auch zuvor nicht wirklich in Erscheinung getreten ist. Im Vergleich, Junqueira verliert Spiele gegen solche "Gegner" und Gremelmayr hat beispielsweise vergangene Saison noch fünf Sätze bei den Australian Open gegen David Ferrer (damals wie heute die Nummer 12 und zu seiner Bestzeit die Nummer 4 der Welt) gespielt, wo er sich nur hauchdünn mit 4:6 im Entscheidungssatz geschlagen geben mußte.
6:2, 6:4
Denis Gremelmayr (GER) - Diego Junqueira (ARG) @ 1,67 (William Hill) 5/10 +3,35
Gremelmayr für mich hier klar der bessere Mann im Vergleich zu Junqueira. Zwar fiel der Deutsche in diesem Jahr sogar bis auf Rang 324 zurück, konnte sich allerdings über Challengerturniere wieder bis auf Platz 175 vorarbeiten. Zu seiner besten Zeit konnte sich Gremelmayer ein komplettes Jahr unter den Top-100 halten, das war von April 2008 bis April 2009, also noch nicht einmal so lange her. Vom Potential und wenn man sich mal die anderen Spieler in diesen Weltranglistenregionen ansieht, gehört er auf jeden Fall wieder unter die Top-100 und das wird er unter normalen Umständen auch schon bald wieder schaffen, keine Ahnung wieso und weshalb er in den vergangenen Monaten derart zurückgefallen ist, vielleicht hatte er mit Verletzungen zu kämpfen und kam deswegen nicht so richtig in Tritt.
Junqueira, aktuell die Nummer 181 im Ranking und selbst da gehört er nicht einmal hin, hab ich das erste Mal 2009 bei den Australian Open gegen Richard Gasquet gesehn. Ich konnte es erst nicht fassen, dass das wirklich ein Tennisspieler sein soll und es würde mich im Nachhinein auch gar nicht wundern, wenn Gasquet ihn bis dahin auch noch nicht kannte und erst dachte, er wär hier bei "Versteckte Kamera" oder "Verstehen sie Spaß", aber dem war nicht so und er stand wirklich seinem damaligen Gegner gegenüber. Klein, hässlich, fett, absolut unaustrainiert ... aber für das spielte er gar nicht mal so schlecht und ich bewundere es, dass ein Spieler mit so einem Körper Profisport betreiben kann. Gut, Junqueira kann nicht wirklich viel, aber für die kleineren Turnier auf der Challengertour auf Sand reicht es durchaus zu ein paar Siegen, um sich so einen guten Lebensunterhalt finanzieren zu können. Außerhalb des Sandplatzes konnte Junqueira in seiner ganzen Karriere auf ATP-Level genau ein einziges Spiel gewinnen und das war gegen die Nummer 1.147 der Welt, der zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 16 Jahre alt war, denke das alleine sagt alles über das Talent und Können dieses Spielers, der dieses Jahr immerhin auch schon 30 Jahre alt wird, aus.
Wenn Gremelmayr seine Nerven einigermaßen im Griff hat und nur annähernd das spielt, was aktuell in ihm steckt, dann dürfte dieser Diego Junqueira eigentlich keine Chance gegen ihn haben. In der ersten Runde schaltete Gremelmayr immerhin einen bekannten Mann auf Sand wie Oscar Hernandez glatt in zwei Sätzen aus und auf der anderen Seite hatte Junqueira mit einem 20 jährigen Polen, der nur die Nummer 1.049 der Welt ist, leichtes Spiel und gewann ebenfalls ohne Satzverlusst, mußte allerdings sogar gegen so einen Spieler zwei Breakbälle abwehren. Abschließend fällt mir gerade noch ein, dass Junqueira vor zwei Wochen bei einem Challenger in Holland gegen einen Spieler in der ersten Runde verloren hat, der nicht einmal mehr in der Weltrangliste geführt war, weil er schon so lange nicht mehr gespielt hat, aber auch zuvor nicht wirklich in Erscheinung getreten ist. Im Vergleich, Junqueira verliert Spiele gegen solche "Gegner" und Gremelmayr hat beispielsweise vergangene Saison noch fünf Sätze bei den Australian Open gegen David Ferrer (damals wie heute die Nummer 12 und zu seiner Bestzeit die Nummer 4 der Welt) gespielt, wo er sich nur hauchdünn mit 4:6 im Entscheidungssatz geschlagen geben mußte.
6:2, 6:4
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