Yeah!!!! Bet-at-Home jetzt auch mit 5 % Steuer. [[kotz]]
bwin hat doch keiner Steuer oder hab ich was verpasst?wurde ja auch mal zeit[[bang]].
eigentlich fehlt jetzt nur noch bet365 und dann müssten es erstmal alle gewesen sein.
Also bei Pinnacle kann ich von irgendeiner Steuer bis jetzt nix erkennen. Hat jemand da andere Erfahrungen gemacht ??
Das Rennwett-und Lotteriegesetz, welches am 1.7.2012 in Kraft getreten ist, sieht eine Besteuerung von Sportwetten auf dem gesamten deutschen Bundesgebiet vor.
Da mit dem Rennwett- und Lotteriegesetz eine bundesweite Regelung getroffen wurde, kommt die Regelung von Schleswig-Holstein nicht zur Anwendung.
Tatsächlich ist des RennwLottG ein Bundesgesetz und im SH-"eigenen Vertrag" steht folgendes:[...] bet-at-home hat doch Recht und wir wurden alle verarscht.
Nach dem Urteil wurde sich einfach über Schleswig-Holstein hinweg gesetzt, weil der Zusatz - "außer Schleswig-Holstein" - fehlt.
Das Glücksspielgesetz in SH kann man daher in die Tonne treten. [...]
Damit ist mein Thread eigentlich unnütz, da es egal ist, wo der Buchmacher sich befindet. Ne ganz linke Nummer von den Abgeordneten, aber ne ganz linke... . Wäre die alte Landesregierung von SH noch dagewesen, die hätten darauf bestanden, das SH ausgeklammert wird.
Wobei es dabei ja "nur" um den Glücksspielstaats[änderungs]vertrag geht, ich befürchte, das RennwLottG und damit die Besteuerung bleibt von einer vermeintlich fehlenden Rechtmäßigkeit hierbei unberührt.Es würde jetzt nur noch um die Anzahl der Buchmacher gehen, die man beanstanden kann - wenn Nr.21 kommt nicht EU-konform, wegen Wettbewerbsnachteil.
bwin hat doch keiner Steuer oder hab ich was verpasst?
Jein - Bwin zahlt die Steuer nach eigenen Angaben, aber erhebt sie nicht vom Kunden. Deshalb sind auch keine Wetten unter einer Quote von 1,10 mehr für deutsche Kunden möglich.
so oft über bwin auch geschimpft wurde, muss man sie hier mal loben und sollte eigentlich als beispiel für die anderen herhalten, welche die steuer direkt beim kunden veranschlagen
dieses lob war zu früh ausgesprochen. bwin ist jetzt auch zum [[kotz]]
Und ich hatte noch ganz leise gehofft, daß die 5% in dem miserablen Quotenschlüssel z.B. für die deutschen Oberligen doch schon eingepreist waren.
Na hoffentlich bleibt pinnacle, die Nachricht während des 100m-Finals, daß die Antillen seit 2010 wieder zu Holland gehören, macht mir Sorgen.
Curaçao – Wikipedia
bwin erhebt nun auch 5% auf jede (gewonnene) Wette. Damit ist das Value-Betting dort auch Geschichte.
Es werden 5% Steuer des Gewinns einbehalten.
Ich verstehe jetzt nicht was dies mit dem Value zu tun hat?
Die Quoten haben sich ja bei den Buchmachern durch dieses ganze Ärgernisses nicht verändert und weiterhin kann man den Value berechnen, oder sehe ich das falsch?
http://www.fst-ev.org/fileadmin/pdf/gesetze/Gesetz_2008-01-03_Glücksspielstaatsvertrag.pdfHat mal eben jemand den Link zum Erster Glücksspieländerungsstaatsvertrag? Ich finde lauter Seiten, die drüber sprechen aber keine zum originalen Dokument.
Link entfernt [[yo]]Hat mal eben jemand den Link zum Erster Glücksspieländerungsstaatsvertrag? Ich finde lauter Seiten, die drüber sprechen aber keine zum originalen Dokument.
[[rofl]]Bei William Hill ist man recht optimistisch, was den Erfolg dieser Klage betrifft. Es kann einfach nicht angehen, dass eine Regierung den freien Handel einschränkt, um selbst davon zu profitieren.
ok, nun zum thema an sich:
in österreich gabs früher mal eine 10%ige gewinnsteuer, die mit ausnahme des bookies admiral (und selbst der nur als die novomatic sich in die spielbank berlin eingekauft und nen kurzen finanziellen engpass hatte), kein einziges wettbüro dem kunden angelastet hat. trotzdem konnten die bookies vortrefflich von ihren erträgen leben. also was soll das ganze geschrei um den glücksspielvertrag?
Wenn der Umsatz und dementsprechend der Gewinn der Steuererheber-Bookies (die direkt beim Kunden abcashen) in den nächsten Monaten hoffentlichimmens zurückgeht, werden sie die Steuer nicht mehr beim Kunden erheben, sondern von sich auszahlen.
Das ist besser, als wenn ihnen die Leute davonlaufen.
Muss denn nicht jede Verbrauchssteuer seperat ausgewiesen werden? Hab die entsprechende Rechtsnorm in den Ausführungsbestimmungen zum Rennwett- und Lotteriegesetz auf die Schnelle nicht finden können, jedoch gehe ich fest davon aus, dass die Bookies gar keine Wahl hatten.
Sonst wäre wohl jeder Bookie auf die Idee gekommen,die 5% nicht direkt an den Kunden weiterzugeben und auf dem Wettschein auszuweisen, sondern klangheimlich in seiner Kalkulation zu verstecken.
in österreich gabs früher mal eine 10%ige gewinnsteuer, die mit ausnahme des bookies admiral (und selbst der nur als die novomatic sich in die spielbank berlin eingekauft und nen kurzen finanziellen engpass hatte), kein einziges wettbüro dem kunden angelastet hat. trotzdem konnten die bookies vortrefflich von ihren erträgen leben.
Damals hatten die Bookies 15-20% Marge, heute sind es nur noch 10% oder noch weniger, die meisten kalkulieren mit 7-8%. Damals blieben den Wettbüros in Österreich also rund 10% zum Leben, heute wären es vielleicht 2-3, maximal 5%. Mit diesen 2-5% müssen sämtliche Kosten gedeckt werden (Casino, Poker sind ja nicht erlaubt...) und billiger ist der Betrieb eines Wettbüros im Lauf der Jahre sicher auch nicht geworden.
deine zahlen kann ich so nicht validieren, denn an deiner aussage sind doch in mehrerer hinsicht zweifel angebracht, allein schon deshalb, weil
1.)der gewinn eines wettbüros nicht ident mit dem quotenschlüssel ist.
(stichwort totospielereffekt. sowie eine gewisse favoritenstellung - aus welchen gründen auch immer - gegeben ist, werden auf außenseiter iA nunmal kaum mehr einsätze getätigt!d.h. dass der gewinn iA jedenfalls über die offizielle marge hinausgeht)
2.) falls du dich auf die marge der quotierungen beziehst, wär ich dir sehr dankbar wenn du mir ein paar bookies nennen könntest die 95% auszahlung auf 1-x-2 anbieten (und falls du das kannst, dann bitte benenne welche die ihren gewinnenden kunden nicht die konten nach eigentlich minimalen gewinnen sperren[[grin]])
3.) dass der betrieb eines wettbüros (insbesonders derer bei denen es im glücksspielstaatsvertrag geht!) billiger geworden ist möcht ich aber doch vehement bejahen, denn diese haben allesamt als hauptumsatzbringer die onlineschiene im rücken die im vergleich zu brick&mortar buden mehr kunden zu geringsten aufwandskosten zu den betreibern bringen...
Aber wird denn bei bwin/iw/Buchmachern mit Bruttogewinngebühr die tatsächlich anfallende Steuerlast ausgewiesen? [[nixweiss]]Muss denn nicht jede Verbrauchssteuer seperat ausgewiesen werden? Hab die entsprechende Rechtsnorm in den Ausführungsbestimmungen zum Rennwett- und Lotteriegesetz auf die Schnelle nicht finden können, jedoch gehe ich fest davon aus, dass die Bookies gar keine Wahl hatten.
Sonst wäre wohl jeder Bookie auf die Idee gekommen,die 5% nicht direkt an den Kunden weiterzugeben und auf dem Wettschein auszuweisen, sondern klangheimlich in seiner Kalkulation zu verstecken.
Auch ich glaube, dass der Gewinn (Bruttorohertrags...) höher ist als der (Einzelwetten-)Quotenschlüssel, den Hauptgrund sehe ich bei Kombiwetten. Wie hoch der entsprechende Anteil am Gesamtumsatz bei Sportwetten ist - keine Ahnung!? (Bei bwin/tipico vermutlich höher als bei 188bet/pinnacle.)1.)der gewinn eines wettbüros nicht ident mit dem quotenschlüssel ist.
(stichwort totospielereffekt. sowie eine gewisse favoritenstellung - aus welchen gründen auch immer - gegeben ist, werden auf außenseiter iA nunmal kaum mehr einsätze getätigt!d.h. dass der gewinn iA jedenfalls über die offizielle marge hinausgeht)
Aber wird denn bei bwin/iw/Buchmachern mit Bruttogewinngebühr die tatsächlich anfallende Steuerlast ausgewiesen? [[nixweiss]]
Ich auch nicht, aber widerspricht der Screen (in dem eben nicht die exakte Steuerlast (der Wette - 5% vom Einsatz) angegeben wird) nicht deiner Vermutung, dass die Buchmacher verpflichtet wären, die Steuer auszuweisen?kA. Hab seit Einführung der Steuer weder bei bwin, iw, noch anderen willfährigen Bookies gewettet. Dachte es sieht so aus:
Ich gehe mal davon aus, das in Kürze der EuGH wieder unsere tollen Monopolisten eine Klatsche verpassen wird :mrgreen:
Bis sie es mal lernen, aber werden sie wohl nie...