Das ist eine mathematische Herangehensweise. Ja, das ist wohl mehr die Betrachtungsseite aus Buchmachersicht.
Bei einer Bank bekomme ich die 3,5% zurzeit jedenfalls nicht. Wollte eigentlich damit nur gesagt haben, wenn ich selten spiele, brauche ich nicht 1000 € auf ein Konto des Buchmachers legen, sondern kann es spontan einzahlen.
Beim Wetten ist vieles möglich. So rein subjektiv bin ich als Wetter natürlich Gewinnmaximierer.
Wenn ich im Jahr 50 Euro Gewinn gemacht habe, bin ich zufrieden. Die Rendite würde man dann am Startkapital messen. Das ist mir etwas zu kurz gedacht. Bei 100 Startkapital habe ich dann 50% Rendite, bei 1000 Euro hingegen "nur" 5%.
Also das kann ich nicht mathematisch begründen, nur subjektiv. Für 50 € kaufe ich mir dann einen Blu Ray-Player oder was weiss ich. Das kann ich anfassen.
Man soll das Ganze natürlich nicht nur mathematisch sehen, das ist korrekt. Wenn ich eine Wette sehe, wo ich mir sicher bin, dann wette ich darauf, wenn die Quote einigermaßen passt.
Auf der anderen Seite spielt man auch mal Risikowetten und dann möchte ich schon gerne wissen, welchen Einsatz ich darauf setze, damit ich langfristig davon profitiere.
Klar, die Verluste sind wichtiger als die möglichen Gewinne! Da gebe ich dir total recht!
Mich treibt daher die Frage um, wie ermittle ich meine Einsätze, besonders wenn ich hohe Quoten um die 5 oder 6 mitnehmen kann!?
Tippe ich dann mit wenig Geld, weil die Wahrscheinlichkeit auf Eintritt gering ist oder will ich dann absahnen und haue da mehr Geld drauf.
Also diese Relation in der Praxis umsetzen fällt mir eben schwer. Wenn ich eine 6er Quote sehe, denke ich mir "wow, wenn die aufgeht". Haue ich mal 10 Euro drauf. Thema Sicherheit habe ich natürlich auch im Kopf.
Und 10 Euro wären dann bei einer anderen Wette mein Maximum, obwohl die Quote da 1.9 ist. Schon verrückt und unlogisch! Also ganz ohne Mathe geht es beim Wetten ja nicht. Ich kann ja nicht einmal 10 Euro auf die 6er Quote setzen nur wegen dem möglichen Gewinn und bei einer "sicheren" Wette auch nur 10 Euro. Da stimmt das Verhältnis nicht.
Update:
Den zweiten Post erst jetzt gelesen.
Gebe ich dir nun eine 4,0 auf Bayern machst du 100% Gewinn hier muss dann der Stake natürlich höher sein als bei der 2,1!
Das habe ich jetzt noch nicht verstanden. Wenn die Quote nun 4 statt 2,1 ist. Wieso muss ich dann mehr Einsatz haben? Um den Mehrgewinn der höheren Quote abzuschöpfen, weil ich weiterhin von 5 Siegen der Bayern ausgehe bei 10 Spielen?
Daher ist meine Frage nun, wie legt man Einsätze fest. Du schreibst das, aber ich hätte gerne eine Formel oder eine Richtlinie.
Der Einsatz hängt für mich von der Sicherheit und dem Value des Picks ab!
Momentan herrscht großes Chaos bei mir im Kopf. Ich setze in der Praxis einfach nicht clever genug. Bin auch mehr der Favoritentipper, weil die Außenseiter schwer zu beurteilen sind, weil man ja nicht weiß, wann es soweit ist und der Außenseiter gewinnt. Aber wenn die Quoten reizvoll und nicht ganz unrealistisch sind, möchte man da ja was mitnehmen. Vielleicht etabliere ich erst mal 10 Euro als Maximum für "100%ige" und für die "Risikowetten" jenseits der 3er Quote zwischen 1 Euro und 3 Euro bei einem Kapital von 100.