Auch wenn ich die Anwort meines VorVorgängers für leicht übertrieben habe, weil dann doch unsachlich, bin ich eher der Meinung des VorVorvorgängers.
Warum sollte man für Auszahlungen einen prozentualen Anteil der Auszahlungssumme zahlen?
1. Grund: Der Kunde wird es sich wohl eher überlegen ne Auszahlung durchzuführen, damit bleibt Kapital in der P2P Börse! Das liegt dann nicht i.d.R. nicht rum, da man schließlich für die Zinsen selbst zu sorgen hat. Also wird Umsatz gemacht der wiederum mit der Provision belegt wird.
2. Grund:
a. Machte der Kunde keinen Gewinn und gibt auf, dann muss er letztlich doch für seine Einzahlung zahlen, nämlich bis zu 2,25% der Auszahlung. Damit ist die kostenlose Einzahlung ohnehin ein fake, weil Quatsch. Bezahlt wird i.d.R. immer.
b. Macht der Kunde Gewinn und will diesen ansaugen, dann soll doch bitte auch daran gedacht werden, dass er, wenn er Gewinn gemacht hat, im schlimmsten Fall ca. 4,5 % an Provision bezahlt hat. M.a.W. Für eine Auszahlung von Exakt 100 Einheiten musste der Kunde bereits 107,12 Einheiten überhaupt erwirtschaften. Die restlichen 7,12 Einheiten streicht dann der Exchangeanbieter ein!!!! Ich finde er soll ruhig ne Provision verlangen, aber beim Moneytransfer fair bleiben!
Im Vergleich kostet das gleiche bei BF: auch etwa 6 bis 7 Einheiten.
Wenn wir von 1000 ausgehen siehts nochmal gleich anders aus.
Für ne Auszahlung von 1000 bei B2B: sind nötig: ca. 4% Provision und 2,25 % Auszahlungsgebühr: Also müssen erwirtschaftet werden: 1065,64
B2B behält 65,64:
Das gleiche bei BF: ca. 55, da kann man fast auch die teuere Überweisung wählen, welche übrigens fix bei 15 liegt (anfang des Jahres wars jedefalls so)
Also insoweit kann man jedem nur dazu raten, ne Auszahlung über billigere Anbieter zu erreichen, surebets sind da ein gutes mittel. Bei vielen Bookies zahlt man ab 50 Einheiten keine Gebühren!
Auf lange Sicht sehe ich die Anbieter vorn, die sich nicht mit doch recht hohen Auszahlungsgebühren und Gewinnprovisionen um den Markt bringen. Die besten Chancen sehe ich mit der Aldimethode.
Wie wäre es also mit: erreicht der tatsächliche Gewinn eine bestimmte Grenze, dann gibts nur noch X% Gebühren! Und Obergrenze für ne Auszahlung ist X, denn irgendwo kann keiner mehr den Kostenaufwand im Vergleich zur Gebührenerhebung nachvollziehen. Da kann mir noch einer davon erzählen, dass alles andere auch finanziert werden will. Deswegen kann der Bäcker auch nicht sagen, also, wenn sie 20 Brötchen kaufen wollen, dann müssen sie aber pro Brötchen 1% mehr bezahlen? Also das wäre ja kontraproduktiv. In BWL lernt man es anders rum. Warum machen die Exchanger nicht das gleiche. Antwort: na weil die Deppen es auch bezahlen.
Aber ich bin nicht gegen B2B ich bin auch gegen BF, bei B2B finde ich die niedrigere Provision auf Gewinne schon mal sehr gut. Auf lange Sicht müssen die anderen da nachziehen. Es gibt auch schon Trader die mit 1,5% arbeiten.
Also jedem neuen Exchanger kann es doch nur um den Umsatz gehen, der am Ende ein + zur Folge hat, denn dafür bekommt er Provision. Deshalb sollte auch daran gearbeitet werden und nicht mit Auszahlungen rumgeschachert werden. Was hat das denn für nen Sinn? Man kann ja in den Vorantworten oft erkennen, dass viele gerade wegen dieses Blödsinns zögern. Das ist verlorenener +Umsatz!!! und das in der Startphase, wo bald jeder ne Börse eröffnet.
PS: Die Pop-Up-Fenster finde ich persönlich unübersichtlich und umständlich. Aber auch das ist Geschmackssache.