Bei hohen Ligen, wo wirklich viel Geld raufkommt, sind die Quotendifferenzen nicht so hoch, trotzdem hast du da mal locker ein paar Mio auf einer Seite.
Sowas kann ein halbwegs guter bookie easy verkraften. Nur viele machen sich bei ein paar Hundert schon in die Hose [[nixweiss]]. Frei nach dem Motto: Bloß nicht gegen den Markt. Dabei wird aber der break-even ausser acht gelassen, d.h. Buchmacher agieren dann genauso wie die bloedesten Kunden. Weißt was ich meine ?
Ich habe mir jetzt mal kurz mathematische Gedanken dazu gemacht:
Problematisch bei einer Surebet ist tatsächlich die Dysbalance der Wetteinsätze.
Jetzt kommen aussschliesslich die Profis, bzw Surebetter und ballern auf die Quote der Surebet. Der Rest der Wetter spielt aber normal auf beiden Seiten weiter. Die Profis spielen die Gegenseite woanders an -> ebenfalls Höchstquote.
Plötzlich treten 2 Bookies gegeneinander an und beide zocken um die Marge. Es kann also nur einer gewinnen, der andere nur arg verlieren. Das ist sicherlich nicht Sinn der Sache wie mit den gewohnten Margen Geld zu verdienen - das Wirtschaftsprinzip der Bookies. Dort wäre schon der erste Widerspruch zum Marktmodell.
Der 2. wäre, dass unter den Bookies wohl noch sowas wie eine Absprache stattfindet, wie bei den limitierten Wettern dessen Namen, bzw. Erfolg weitergegeben werden. Ggfs ein Ehrenkodex.
3. Hinzu käme die bereits erwähnte Value einer Wette. Da würden evtl auch noch einige drauf gehen. Noch mehr loss. Aber das schliesst Du ja aus, wenn der Bookie jetzt theoretisch sehr gut/richtig quotiert.
Break-even, klar. Aber Break-Loss (Gibts das in der BWL?) liegt doch auch ganz nah.
Wenn die jetzt Hardcore Monopoly gamblen würden, dann würde am Ende wohl nur noch einer übrig bleiben. Der Bookie mit dem grössten Geldpuffer und wohl auch Zufall. Bei ´nem negativen Swing hätte z.B auch bwin schnell ausgeschixxen.
EDIT: Ich mit meiner scheixx ständigen Korrektur.