Die Idee von Monsterkombis ist auch etwas grenzwertig. Ich persoenlich wuerde und habe fuer den Anfang des Bankrollaufbaus sehr aggressiv gespielt. Das hat einerseits den Grund dass je niedriger das Grundkapital ist, umso leichter ich es ersetzen kann, im schlimmsten Falle. Mal das Studentenbeispiel angesetzt, wuerde ich mit 1.000E anfangen und da dann aggressiver spielen als mit zB 10.000.
Andererseits muss man bedenken dass sich das Wetten zunaechst finanziell ueberhaupt nicht auszahlt. Aber das ist fast ueberall so, weil man sich erst ausbilden muss, Lerneffekte erzielt und Synergien schafft. In der Schul- oder Studienzeit hat sichd er Aufwand auch nicht finanziell gelohnt [[nixweiss]], aber das ist eine Investition in Wissen und die (sollte) sich akkumulieren und langfristig auszahlen.
In meinen Augen macht es auch keinen Sinn den Aufbau des Grundkapitals durch Monsterkombis verwirklichen zu wollen. Da macht es eher Sinn sich einen Kompromiß zw. Value den man sieht und Eintrittswahrscheinlichkeit zu suchen. Der Effekt ist dass ich schneller hoehere EInsaetze fahren kann, waehrend ich bei (hohen) Kombis ewig lange brauche bis mal eine trifft... Das ist jetzt aber nur ein Bauchgefuehl, da muesste man mal einige Beispiele fuer sich selber durchrechnen. Es gibt ja auch einige Variablen zu beruecksichtigen die da eine erhebliche Rolle spielen wie zB die persoenliche Erfolgsquote, die Anzahl an Wetten die man spielen moechte, der Umsatz etc.
Ich weiß von einem Studenten der mit 1.000 E angefangen hat, erste EInsaetze 5 und 10E waren, nach einem Jahr auf 25/50, dann 100/200 und im vierten Jahr dann 200 bis ueber 1.000 weil die bankroll inzwischen auf ueber 50.000 angewachsen ist und am Wochenende zwar bis 25h Arbeit anstand, aber auch 2 bis 3 der 6wettrelevanten Monate im Jahr ein Verdienst um 5000E rauskam. Damit duerfte man schon weit ueber einem studentischen Vergleichslohn von 10E/h (was ohne Spezialqualifikation schon recht hoch ist) liegen. Nicht zu vergessen, dass die bankroll noch niedrig ist.
Konsum- und Freizeitverzicht ist aber auch eine Frage die jeder fuer sich selber beantworten muss. Ich kann das gewonnene Geld auf den Kopf haun, ich kann es teilweise nutzen fuer die Erhoehung meines Lebensstandarts oder ich verzichte auf eine Erhoehung und investiere es 100% in die bankroll... Ich persoenlich habe meinen Lebensstandart ein wenig erhoeht, aber groeßtenteils reinvestiert. Das hat den Grund dass ich mit den derzeitigen Einkuenften noch nciht zufrieden bin und andererseits hat mir speziell die letzte Saison gezeigt wie schnell einem die Lebensfinanzierung abgehen kann (und man verwoehnt zu schnell ^^).
Uebrigens... die bankroll wuerde ich noch aufteilen. Man hat an anderer Stelle schon drueber diskutiert. Wenn ich jetzt zB 50.000 Euro habe als Grundstock, dann kann ich locker 20 bis 30.ooo anderweitig investieren und bin trotzdem noch liquide. Wenn ich anhand meiner Kennzahlen weiß dass ich an einem heißen Wochenende bis 5000 in Wetten habe, mir 7ooo auf den Haupt- bzw 3000 auf den Nebenkonten reicht, dann kann ich selbst dann noch ein paar Tausend Euro auf kurzfristige INvestments legen. Bei Bookies gibt´s ja keine Zinsen, also warum darauf verzichten. bzw es sind ja eigentlich Kapitalbindungskosten die nicht sein muessen...
Ps.: Wenn man geschickt Boni nutzt, kommt man mit 2000E Einsatz sehr flink hoch und dadurch sogar eine bessere Aufwandsentschaedigung als wenn man Boni nicht nutzen wuerde. Wenn mich mein Gedaechtnis nicht truegt konnte man zB zur vorletzten WM pro Identitaet bis ueber 5000 E Boni einstreichen. Das ist ja nun schon ein halbes kleines Jahresgehalt [[nixweiss]].