Valuebets nicht möglich?

Aber für den Bookie ist es wichtiger was der Markt tun wird und nicht wie das Spiel endet.
Schon klar, dass der Bookie die Quote anpasst, wenn sie auf den Börsen deutlich nach oben oder unten geht. Gar keine Frage. Was ich meinte war, dass es beim Bookie eine Start-Quote gibt. Zum Zeitpunkt, wo es noch keine Marktbewegungen gibt.

Jetzt mag es Bookies geben, die einfach warten bis sich auf den Börsen Quoten gebildet haben bzw. bis andere Bookies ihre ersten Quoten herausgebracht haben....

Der Punkt ist aber, dass irgendwer mal mit einer Quote beginnen muss. Die eben einer geschätzten Wahrscheinlichkeit entspricht.
 
Nee fürn Bookie ist wichtig, wenn von Zeit zu Zeit ne 1,20 umfällt. Sonst macht er Minus bis hin zur Pleite - wie Germanbet. [[help]]
Eine 1,2 sollte halt (vom Bookie-Standpunkt aus) öfter als jedes 6. Mal umfallen.

Fällt ein Fünftel der 1,2er-Quoten um, ist der Bookie fein raus. Fällt nur ca. ein Siebtel der 1,2er-Quoten um, gibts ein fettes Minus. Und viele glückliche Wetter [[cheers]].
 
Dann muesste man aber bei bookies die mit Quoten rauskommen, ehe sich auf einem betfairmarkt belastbare Quoten als Grundlage entwickelt haben, sehen koennen dass die Quoten entweder gleich sind, oder aber vom bookie angepasst werden.
Die Frage ist, ob das noetig ist, denn noch waehrend sich relevante Quotenunterschiede entwickeln werden Wetter anfangen bei bookies zu setzen. Da muss der entweder sehr schnell vor ihnen agieren, oder er senkt die Quoten mit dem Kundeneinsatz.
Auf jeden Fall duerfte es kaum fuer ein ausgeglichenes Buch sorgen. [[nixweiss]]

Ich hab jetzt auch so in Erinnerung dass die das eh kaum schaffen. Je unpopulaerer eien Liga, umso weniger...

Und wenn ich mal den Bogen spanne zur Boerse, wie oft sich da zB gerade unicredt (aber auch nahezu alle anderen) bei bwin verhaut, mit ihren Kursschaetzungen [[rofl]]. Die landen ja seltenst auch nur ansatzweise in der Naehe der Realitaet...
 
Dann muesste man aber bei bookies die mit Quoten rauskommen, ehe sich auf einem betfairmarkt belastbare Quoten als Grundlage entwickelt haben, sehen koennen dass die Quoten entweder gleich sind, oder aber vom bookie angepasst werden.
Die Frage ist, ob das noetig ist, denn noch waehrend sich relevante Quotenunterschiede entwickeln werden Wetter anfangen bei bookies zu setzen. Da muss der entweder sehr schnell vor ihnen agieren, oder er senkt die Quoten mit dem Kundeneinsatz.
Auf jeden Fall duerfte es kaum fuer ein ausgeglichenes Buch sorgen. [[nixweiss]]

Ich hab jetzt auch so in Erinnerung dass die das eh kaum schaffen. Je unpopulaerer eien Liga, umso weniger...


Am liebsten ist es dem Bookie, ein ausgegliches Buch zu halten und wenn das nicht klappt baut er auf den Vorteil der Marge on the long run. Und ein Bookie sammelt bei (fast) jeder Wette immer einen Teil Surebets für sich ab.

BS:
2.80 - 2.80 - 2.80
Einsätze
2k - 1k - 1k
Das eigentliche Risiko sind 1.8k auf Homewin, denn für den Rest hat er schon 67 sicher.

Außerdem hat er ein Wissen was wir nicht haben, nämlich das um die Einsatzververteilung seiner Kunden aus der Vergangenheit.
Und ehe jemand auf die Idee kommt, nein, das kann man über die Betfaireinsätze nicht erkennen.

Aber ich glaube langsam, solange sich kein Bookie hier meldet wirds Kaffesatzleserei. Und OP hat sich auch schon lange ausgeklinkt. :mrgreen:
 
Und wenn ich mal den Bogen spanne zur Boerse, wie oft sich da zB gerade unicredt (aber auch nahezu alle anderen) bei bwin verhaut, mit ihren Kursschaetzungen [[rofl]]. Die landen ja seltenst auch nur ansatzweise in der Naehe der Realitaet...

Aktien sind nur ein Teil der Realität.

Glaskugeln, Hühnerknochen, Schimpansen oder Tintenfische können ja auch Winnertips raushauen. :mrgreen:
 
BS:
2.80 - 2.80 - 2.80
Einsätze
2k - 1k - 1k
Das eigentliche Risiko sind 1.8k auf Homewin, denn für den Rest hat er schon 67 sicher.
Genau genommen 1,6k : (2k*2,8-4k)
Was meinst du denn mit 67?

BTW... bwin gibt auf der Startseite seines Wettangebotes immer die Einsatzverteilung eines ausgewählten Spieles bekannt (in Prozent). Allerdings steht nicht dabei, ob es sich dabei um die Anzahl der Tipps handelt oder die Einsatzsumme.
 
Was meinst du denn mit 67?

Den Anteil der Wetten der durch Gegenpositionen gedeckt ist.

In meinem Beispiel:
1k auf 2.8 Home
1k auf 2.8 Draw
1k auf 2.8 Away


Sorry, merke gerade, ich habe den Surebetrechner falsch bedient. Er streicht für diesen Anteil natürlich 200€ ein, egal wie es ausgeht.
3k Einnahme - 2.8k Auszahlung.
Hätte ich auch sofort selbst drauf kommen müssen, scheinbar nen schwachen Moment erwischt [[hammer]]

Nicht abgedeckt ist der verbleibende Einsatz
1k auf @2.80 Home
Und dort steht er eben mit 1.8k im Risiko, die er auszahlen müßte, falls der Heimsieg wirklich eintritt. Wenn das Heimteam nicht nicht gewinnt, kassiert der Bookie 1k.
Die oben genannten 200 hat er sowieso sicher.

So gesehen hast Du natürlich recht, wenn Du sagst, er riskiert 1.6k
Aber der Kern des Beispiels sollte ja sein, je mehr es ihm gelingt, seine Auszahlungen auf jede Möglichkeit gleichzuhalten, desto geringer wird sein Gesamtrisiko. Und das ist eben sein Hauptziel.
 
Wenn man die Einsatzverteilung bei der bwin "Wette des Tages" anschaut, gelingt das mit der Gleichverteilung bei Spielen mit hohen Favoriten so gut wie nie. Quote 1,5 und 80 % der Einsätze auf den Favoriten.

Aber das wird den Bookie nicht stören. Er gewinnt dann umso mehr, wenn der Favorit umfällt.
 
Wenn man die Einsatzverteilung bei der bwin "Wette des Tages" anschaut, gelingt das mit der Gleichverteilung bei Spielen mit hohen Favoriten so gut wie nie. Quote 1,5 und 80 % der Einsätze auf den Favoriten.

Aber das wird den Bookie nicht stören. Er gewinnt dann umso mehr, wenn der Favorit umfällt.

Kann sein.

Die Seite krieg ich normalerweise nie zu sehen. Aber heute ist "das Buch" gut gelungen.
 
Naja, ich sage mal zwischen "was wuenschenswert ist" und dem was realistisch als Ziel in Frage kommt bzw Sinn macht... da ist nun doch ein Unterschied.

Ich finde es fuer meine Wetten auch sehr wuenschenwert nur die besten, sichersten, ... zu spielen.
Wie dem bookie sein Ausgleich, so gelingt mir das aber auch nur zu einem nicht wirklich relevanten Bruchteil.
Anders kenne ich das aus Interviews naemlich eigentlich auch nicht.
Ich hatte mich nur gewundert weil ich die Ansage (sinngemaess) "versucht vor allem sein Buch auszugleichen und weniger value-Quoten zu erstellen" so verstanden habe. Und da fehlt mir irgendwie ein Grund dazu, weil es nicht optimal ist. Dass der bookie dann trotzdem gewinn macht, glaube ich gerne. Praktisch ist diese Variante ja auch, weil mal angenommen er kriegt sein Buch ausgeglichen, er kein Risiko eingeht (egal wie sch``ß`die Quoten gelegt wurden)... nur halte ich das fuer ... naja... irgendwas zwischen suboptimal, nicht sehr real und mindestens komplex ^^.
Ist auch (leider) fast egal... weil sich quasi keiner zu Wort meldet, selbst von denen die ich dahingehend fuer erfahren und/oder kompetent halte.

edit: Freut mich allerdings @ peter und Pechvogel dass ihr antwortet.
Manchmal ist´s doch ganz angenehm nicht was zu lesen wo man die Haende ueber´m Kopf zusammenschlaegt und an der Welt zweifelt ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mal zwei Fragen, und zwar:
Bevor ich etwas wette, mache ich mir ja Gedanken über die Chancen, dass mein Ereignis eintritt und setze das ins Verhältnis zur Quote. So weit, so gut. Meine Frage ist nun, ab wieviel Prozent selbst prognostiziertem Value ihr überhaupt erst etwas wettet. 5%? 15%? Eventuell sogar noch mehr?

Die zweite Frage schließt sich direkt daran an: Passt ihr euren Einsatz den Quoten oder eher dem prognostiziertem Value an?
Beispiel: 8/10 auf einer 5er-Quote, wenn ich dort 50% Value sehe oder da lieber doch 3/10, weil es ja "nicht so häufig eintritt"? Gewissenlos eine 8/10 auf eine 1,85, auch wenn ich hier "nur" 25% Value sehe?
Die Zahlen sind Beispiele, um meien Fragestellung zu verdeutlichen, nicht, um darüber zu diskutieren, ob ich 50% Value auf einer 5-er Quote finde!
 
Ich habe mal zwei Fragen, und zwar:
Bevor ich etwas wette, mache ich mir ja Gedanken über die Chancen, dass mein Ereignis eintritt und setze das ins Verhältnis zur Quote. So weit, so gut. Meine Frage ist nun, ab wieviel Prozent selbst prognostiziertem Value ihr überhaupt erst etwas wettet. 5%? 15%? Eventuell sogar noch mehr?

Die zweite Frage schließt sich direkt daran an: Passt ihr euren Einsatz den Quoten oder eher dem prognostiziertem Value an?
Beispiel: 8/10 auf einer 5er-Quote, wenn ich dort 50% Value sehe oder da lieber doch 3/10, weil es ja "nicht so häufig eintritt"? Gewissenlos eine 8/10 auf eine 1,85, auch wenn ich hier "nur" 25% Value sehe?
Die Zahlen sind Beispiele, um meien Fragestellung zu verdeutlichen, nicht, um darüber zu diskutieren, ob ich 50% Value auf einer 5-er Quote finde!
Valuebets gibt es nicht. Diese stellen nur eine Erfindung in Foren dar. Wer hat eig. dieses "Value" in Bezug auf Sportwetten erfunden ?
Ich kenne sehr wohl Valuehaltige Investmentfonds/Aktien bzw was dafür gehalten wird. Ob das Ding auch tatsächlich hält was es verspricht, na gut ...
Will damit nur sagen, etwas was nicht gelingen kann hat es eben nicht verdient so genannt zu werden.
 
Meine Frage ist nun, ab wieviel Prozent selbst prognostiziertem Value ihr überhaupt erst etwas wettet. 5%? 15%? Eventuell sogar noch mehr?
Naja, 5 % ist schon eine gute Faustregel. Kommt auch darauf an, wie überzeugt man selbst von seiner Einschätzung ist.
Die zweite Frage schließt sich direkt daran an: Passt ihr euren Einsatz den Quoten oder eher dem prognostiziertem Value an?
Eher der Value. Sehr hohe Quoten werden von mir aber auch schon mal niedriger angespielt trotz hoher geschätzer Value.