T-Mobile suspendiert Ullrich

Daniel schrieb:
Sie kann es nicht lassen. [[sleep]]

http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1467349.html

Damit reiht sie sich in all die Affen ein, die auch für das Karriereende von Ullrich sorgten. Einfach mal aufgrund von Verdächtigungen Fahrer rausschmeißen, unfassbar. Diese Frau gehört in eine Irrenanstalt. [[stupid]] [[aetsch]]


Denkst du hin und wieder nach bevor du lospolterst? Was genau ist in diesem Artikel denn so schlimm?

Wenn man auf (vermutete) Probleme eine verantwortliche Person hinweist, diese nichts unternimmt und sich die Probleme bewahrheiten, dann ist es wenig verwunderlich, dass diese Person, die eben dann offenbar Handlungen unterlassen hat, für ihr Nicht-Handeln angegriffen wird...

So what? [[nixweiss]]

Shining
 
naja, es geht da um die Streichung von Sinkewitz aus dem Kader bei irgendeiner Nachwuchs-WM vor 7 Jahren - und Aldag hat da laut eigener Aussage wohl nachgefragt und es wurde ihm (angeblich) gesagt, dass die Streichung nur aus krankheitsgründen war. Und wenn es nur darum geht ist es nunmal wirklich schwierig Aldag einen Vorwurf zu machen
 
Daniel schrieb:
Freispruch für Sinkewitz ?

Der des Doping verdächtige T-Mobile Fahrer Patrick Sinkewitz darf auf einen Freispruch hoffen. Laut "ZDF" soll es sich bei der A-Probe um ein Verfahrensfehler handeln. Bei der Entnahme der A-Probe soll der Kontrollraum für jeden zugänglich gewesen sein, was gegen die Statuten stößt.
Patrick Sinkewitz beteuert seine Unschuld und hat eine schnelle Öffnung der B-Probe beantragt.

Und in der Zwischenzeit hat eine russische Schwimmerin ihren Urin dann umgefüllt, oder was?

Wers glaubt......... [[rofl]] [[rofl]] [[rofl]]

Jeden Tag fährt einer top, ist dann für Tage platt...

Linus - Rassmussen - Moreau - Vino - ...... - ....... --------- t.b.c.

Irgendwie komisch, wobei ich mich für den Linus gefreut habe, und das keiner mehr wie ein junger Hirsch 3 Pässe nur so hochfliegt, ist ja wohl offensichtlich.........
 
Timbo schrieb:
naja, es geht da um die Streichung von Sinkewitz aus dem Kader bei irgendeiner Nachwuchs-WM vor 7 Jahren - und Aldag hat da laut eigener Aussage wohl nachgefragt und es wurde ihm (angeblich) gesagt, dass die Streichung nur aus krankheitsgründen war. Und wenn es nur darum geht ist es nunmal wirklich schwierig Aldag einen Vorwurf zu machen

Tja, schwierig sicher, in meinen Augen wahrscheinlich unmöglich da wirklich etwas verwertbares zu konstruieren, aber wenn man dann lauthals fordert, dass "die in eine Irrenanstalt gehört", dann hat wohl auch die Hitze ihr Tribut gefordert... [[stupid]]

Shining
 
Die ARD hatte ein interessantes Interview mit S.Thormann von der NADA Abteilung Medizin/Athleten,der selber lange Hochleistungssport Rudern betrieben hat und Arzt ist.
Laut seiner Aussage liegt man immer Jahre zurück im Kampf gegen Doping,da Doping viel mit Zufall zu tun hat,siehe Epo.Ein Mittel was für Nierenkranke entwickelt wurde und zufällig auch Leistungssteigerung bewirkte.
Außerdem kann mach Proben immer ohne Probleme unbrauchbar machen,da man nur z.B. ein wenig Waschpulver unter den Fingernägeln verstecken brauch um dann diese unter die Urinprobe zu mischen.Dadurch werden wohl alle Eiweiße unbrauchbar,welche für den Nachweis von Epo wichtig wären.
Und das sagt jemand der Hochleistungssport betrieben hat.
Aber Epo ist schon längst veraltet und wird wohl nur noch von "Amateuren" eingesetzt.Das neue Zauberwort ist homologe Bluttransfusion,welche nach heutigen Standards nicht sicher nachweisbar sind(obwohl schon seit Anfang der 70er bekannt).
Ein Verfahren zum Nachweis einer Fremdbluttransfusion wurde erst Ende 2003 publiziert.Und dieses Verfahren ist sehr kompliziert und aufwendig.
Weshalb wohl kaum jemand diesen Dopingtest durchführt.Aber um es mal zu verdeutlichen,jeder konnte bis zum Ende 2003 Doping anwenden,ohne erwischt zu werden.
Also es macht keinen Sinn von einen sauberen Sport auszugehen,weil einfach die Technologie fehlt um dies zu gewährleisten.
Deshalb ist immer der beste Schauspieler der "Sauberste".
Und um an das gute im Menschen zu glauben bringt auch nix,da es um Geld geht und bei Geld wird jeder schwach.


PS:Apotheken Umschau vom 06.02.2006
"Es hat sich herausgestellt, dass Epo auch zellschützende Eigenschaften besitzt, besonders im Nervensystem. Erste Studien zeigen, dass Schlaganfallpatienten mit
Epo bessere Rehabilitationschancen hatten. In Göttingen ist die
Substanz zudem mit "viel versprechenden" Ergebnissen bei
Schizophrenie getestet worden. Auch Multiple Sklerose, Depressionen
und andere Nervenerkrankungen nehmen Wissenschaftler ins Visier. In
den USA wird Epo nach Herzinfarkten getestet. Dort arbeiten Forscher
auch an Abkömmlingen der Substanz. Diese sollen ausschließlich
zellschützende Eigenschaften besitzen und das Thromboserisiko nicht
erhöhen."
 
Günni schrieb:
Laut seiner Aussage liegt man immer Jahre zurück im Kampf gegen Doping,da Doping viel mit Zufall zu tun hat,siehe Epo.Ein Mittel was für Nierenkranke entwickelt wurde und zufällig auch Leistungssteigerung bewirkte.
Das "zufällig" ist hier aber nicht richtig. Epo wurde entwickelt, weil Patienten mit Nierenversagen unter einem Mangel an roten Blutkörperchen leiden. Epo regt gezielt die Bildung von roten Blutkörperchen an, zielte also nie darauf ab, die Nieren an sich zu therapieren.

Von Zufällen (Serendipity) würde ich eher bei Viagra (ursprünglich als Herzmedikament entwickelt) und Penicillin sprechen.
 
ck schrieb:
Günni schrieb:
Laut seiner Aussage liegt man immer Jahre zurück im Kampf gegen Doping,da Doping viel mit Zufall zu tun hat,siehe Epo.Ein Mittel was für Nierenkranke entwickelt wurde und zufällig auch Leistungssteigerung bewirkte.
Das "zufällig" ist hier aber nicht richtig. Epo wurde entwickelt, weil Patienten mit Nierenversagen unter einem Mangel an roten Blutkörperchen leiden. Epo regt gezielt die Bildung von roten Blutkörperchen an, zielte also nie darauf ab, die Nieren an sich zu therapieren.

Von Zufällen (Serendipity) würde ich eher bei Viagra (ursprünglich als Herzmedikament entwickelt) und Penicillin sprechen.

Zufällig in dem Sinne,das es nicht gezielt als Dopingmittel für den Sport entwickelt wurde.Sondern vorrangig als Medikament für Kranke dienen sollte.

Epo ist ein Körpereigener Stoff,der zu 85% in den Nieren produziert wird und unteranderen für die Bildung neuer Erythrozyten verantwortlich ist.
Bei Erkrankung der Niere kommt es zur verminderten Epo-Bildung.
Deshalb hat man synthetischen Epo verabreicht und eben festgestellt dies führt zu verbesserten körperlichen Leistungen.
 
Gezielt als Dopingmittel werden wohl nur wenige Medikamente entwickelt. Und dass mehr Erythrozyten größere Dauerleistungsfähigkeit wegen verbesserter Sauerstofftransportkapazität bedeuten war auch keine zufällige Entdeckung sondern seit Ewigkeiten bekannt. Wie gesagt, mit Zufall hat das (für mich) nichts zu tun.

Aber egal, lustig wird es sowieso erst, wenn komplett humanes Epo auf dem Markt ist, dass sich eben in Dopingtests nicht mehr nachweisen lässt. Da wird es dann wieder einen Grenzwert geben und auf wundersame Weise werden fast alle Sportler da ganz knapp drunter liegen. Natürlich ohne jemals Epo angefasst zu haben. [[zwinker]]

EDIT : Sehe gerade, DynEpo ist schon seit Anfang des Jahres auf dem Markt. [[stomping]]
 
Ja stimmt Dynepo gibts ja auch noch,ist wohl die nächste Generation von Epo und versorgt die Muskelzellen noch besser mit Sauerstoff.
Seit März 2007 ist mit Epoetin delta das erste Erythropoetin (EPO) aus Humanzellen auf dem Markt.
Sollte aber eigentlich schon 2003 auf den Markt kommen in den USA und Großbritannien.Wurde also schon 2003 auf dem Schwarzmarkt gehandelt
was man aber nie beweisen konnte.
Die Entwicklung und Lizenzierung des Produktes ist eine Kooperation der Firma Aventis und Transkaryotic Therapies, Inc. (TKT).
Aventis ist eine Firma in den USA.
Jeder kann sich jetzt selber seine Meinung bilden über Armstrong und Doping.
 
Shining schrieb:
Timbo schrieb:
naja, es geht da um die Streichung von Sinkewitz aus dem Kader bei irgendeiner Nachwuchs-WM vor 7 Jahren - und Aldag hat da laut eigener Aussage wohl nachgefragt und es wurde ihm (angeblich) gesagt, dass die Streichung nur aus krankheitsgründen war. Und wenn es nur darum geht ist es nunmal wirklich schwierig Aldag einen Vorwurf zu machen

Tja, schwierig sicher, in meinen Augen wahrscheinlich unmöglich da wirklich etwas verwertbares zu konstruieren, aber wenn man dann lauthals fordert, dass "die in eine Irrenanstalt gehört", dann hat wohl auch die Hitze ihr Tribut gefordert... [[stupid]]

Shining

Die Hitze hat gewiss keinen Tribut gefordert, da es bei uns nicht oft heiß diesen Sommer war. [[aetsch]]

Was stellt diese Frau sich denn vor ? Nur weil sie jemanden verdächtigt muss dieser dann entlassen werden. Laut Bericht hat Aldag nach Fakten nachgefragt, welche jedoch nicht vorgelegt werden konnten. Also kann man auch keinen Fahrer entlassen, nur weil es dieser Schnecke gerade mal so in Kram passen würde.

Stell dir doch mal das Gegenteil vor. Aldag wäre hingegangen, hätte Sinkewitz daraufhin entlassen und im Endefekt hätte es sich herausgestellt, dass dieser nie was mit Doping zu tun gehabt hätte. Die Sponsoren hätten ihn zum Teufel gejagt und es wären auf das Team hohe Schadensersatzklagen zugekommen.

Und arbeitsrechtlich wäre es sicherlich sowieso nicht möglich gewesen.

Da stellt sich mir dann die Frage, wo der Sommer bislang wärmer war. [[aetsch]] :mrgreen:
 
ck schrieb:
Günni schrieb:
Ja stimmt Dynepo gibts ja auch noch,ist wohl die nächste Generation von Epo und versorgt die Muskelzellen noch besser mit Sauerstoff.
Seit März 2007 ist mit Epoetin delta das erste Erythropoetin (EPO) aus Humanzellen auf dem Markt.
Dynepo = Epoetin delta [[yo]]

Ja ich weis,Epoetin delta ist der korekte pharmazeutische Ausdruck für Dynepo.Wollte damit nur bestätigen das es schon humanes Epo gibt.
Aber auch sagen,das es schon 2003 auf den Schwarzmark zu handeln gab.
 
Daniel schrieb:
Freispruch für Sinkewitz ?

Der des Doping verdächtige T-Mobile Fahrer Patrick Sinkewitz darf auf einen Freispruch hoffen. Laut "ZDF" soll es sich bei der A-Probe um ein Verfahrensfehler handeln. Bei der Entnahme der A-Probe soll der Kontrollraum für jeden zugänglich gewesen sein, was gegen die Statuten stößt.
Patrick Sinkewitz beteuert seine Unschuld und hat eine schnelle Öffnung der B-Probe beantragt.

Da bin ich mal gespannt was dan ARD und ZDF machen. Die wollten doch die Übertrragungen solange aussetzen bis sich das mit Sinkiewitz aufklärt, was ja eigentlich am Sonntag stattfinden sollte......

Weil wenns so ausgeht dass man Sinkiewitz wegen Verfahrensfehler nichst mehr nachweisen kann, und ARD/ZDF wieder übertragen machen sie sich noch lächerlicher und unglaubwürdiger als sie es jetzt schon sind.......
 
bigos schrieb:
Weil wenns so ausgeht dass man Sinkiewitz wegen Verfahrensfehler nichst mehr nachweisen kann, und ARD/ZDF wieder übertragen machen sie sich noch lächerlicher und unglaubwürdiger als sie es jetzt schon sind.......

Die Frage ist, ob sie dann überhaupt noch übertragen können, da Sat1 doch jetzt die Rechte hat. B-Probe wird am Dienstag geöffnet, bis dahin könnte Klöden schon in Gelb sein und ob dann Sat1 einfach so wieder abspringt..... ? :mrgreen:
 
Daniel schrieb:
bigos schrieb:
Weil wenns so ausgeht dass man Sinkiewitz wegen Verfahrensfehler nichst mehr nachweisen kann, und ARD/ZDF wieder übertragen machen sie sich noch lächerlicher und unglaubwürdiger als sie es jetzt schon sind.......

Die Frage ist, ob sie dann überhaupt noch übertragen können, da Sat1 doch jetzt die Rechte hat. B-Probe wird am Dienstag geöffnet, bis dahin könnte Klöden schon in Gelb sein und ob dann Sat1 einfach so wieder abspringt..... ? :mrgreen:

Sie haben die Rechte doch zurückgegeben [[nixweiss]] also scheißegal was jetzt noch mit der Sinkewitz Strulle passiert. Ist eh nur ein Strohhalm um sich aus der Kagge zu ziehen. Ich sag nur "das kann nicht sein".
 
Und irgendwie kam das doch ganz gelegen - keine Zuschauer bei ARD/ZDF, jetzt schön viel Werbung bei Sat1/Pro7 - und alle Medienmogule werden trotzdem reicher.

Erstaunlich, wie schnell Sat1/Pro7 das produzieren konnte, einfach ganz spontan... [[rofl]] [[rofl]]

Toll! [[winkewinke]] [[winkewinke]]
 
kiko schrieb:
ist doch egal ob ard, zdf, sat1 oder deutsche welle...
eurosport und gut ist [[bussi]]

Wobei deren Kommentatoren auch ziemlich einen an der Klatsche haben. Könnten denen von ARD und ZDF die Hand geben. Bei denen hat die Ahnungslosigkeit auch schon paar mal kräftig angeklopft.

Pro 7 hats heute recht gut gemacht und auffallend ist, dass Pro 7/ Sat1 eine deutlich bessere Bildqualität liefern als Eurosport.
 
Daniel schrieb:
Was stellt diese Frau sich denn vor ? Nur weil sie jemanden verdächtigt muss dieser dann entlassen werden. Laut Bericht hat Aldag nach Fakten nachgefragt, welche jedoch nicht vorgelegt werden konnten. Also kann man auch keinen Fahrer entlassen, nur weil es dieser Schnecke gerade mal so in Kram passen würde.

Überdenke deine Ausdrucksweise, das mal am Rande... [[kotz]]

Außerdem ist der Ablauf hier kein ungewöhnlicher: Jemand sieht/vermutet irgendwo Probleme, informiert jemanden, der es aufzuklären hätte, nichts passiert, irgendwann stellt sich heraus, dass an den Vorwürfen etwas dran war, der "Nicht-Handler" wird attakiert...

Das sieht man überall und auch wenn es oft unfair wirkt, ist es in meinen Augen nachvollziehbar: Ich kann mich als Chef nicht immer darauf rausreden, dass ich von nichts wusste und im Endeffekt habe ich für das Fehlverhalten meiner Mitarbeiter die Verantwortung zu tragen (auch wenn das manchmal seltsame Auswüchse annimmt, wenn der Innenminister für das Fehlverhalten eines Polizisten zur Verantwortung gezogen werden soll)...

Alles in allem ist es bei Aldag ein ganz normaler Ablauf, ob richtig oder nicht könnte diskutiert werden, aber deine Statements, v.a. die Art und Weise wie du Personen attakierst, bewegen sich wieder auf einem recht tiefen geistigen Niveau... (du bist immer recht schnell mit Urteilen, die du auch gerne auf Äußerungen in der ZEITUNG baust - lies mal zur Einstimmung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum")

Shining
 
@Shining

Wenns nach dir ginge, müßte jeder Chef seine Mitarbeiter entlassen, sobald was über die erzählt wird. Willkommen im Chaos. [[sleep]]
Aldag hatte sich laut eigener Aussage um die Lage gekümmert. Er hat dieser Frau Schenk gesagt, dass er Fakten bräuchte, um aktiv werden zu können, da es laut eigenen Kontrollen nichts auffälliges gab. Fakten konnte Frau Schenk aber nicht vorlegen, es blieb nur bei Verdächtigungen.
Und da verlangst du ernsthaft, dass er Sinkewitz hätte entlassen sollen ? [[nuts]]

Diese Frau gehört aus der Öffentlichkeit verbannt. Ich kann nicht jeden mit Schmutz beschmeißen und kann einem nichts nachweisen. Wenn sie so weiter macht, dann dauerts net mehr lange, bis sie eine Anzeige wegen Rufmord am Hals hat.

Jetzt wo sie merkt, dass sie bei Ullrich gescheitert ist, muss sie sich einen neuen Sportler suchen. Bei Klöden ist sie auch auf Granit gestoßen, also muss nun der nächste Fahrer den Kopf hinhalten. [[stupid]]

Dabei wäre es doch mal viel interessanter, mit welchen Mitteln sie ihre Silbermedaille bei der Junioren-EM / Leichtathletik gewonnen hat. [[schwitz]]
 
Der Unintelligente meldet sich mal wieder zu Wort:

http://www.welt.de/sport/article1014362/Jan_Ullrichs_peinliche_Rechtfertigung.html

„Angesichts dessen, was heute passiert, versteht man, dass mein Ausschluss nicht sehr viel bewirkt hat. Das Problem war nicht Jan Ullrich, sondern der Radsport an sich.“

Der Typ ist WIRKLICH dumm wie Brot, anderenfalls würde er irgendwann einsehen daß er besser sein Maul halten sollte.... [[rofl]] [[yo]]
 
daß er nicht der hellste ist,dürfte jedem klar sein

aber darüber habe ich schon ein wenig geschmunzelt
[[grin]] [[grin]]
Ullrich verriet derweil, dass er seine Höhentrainingskammer daheim als Wäschetrocknen nutzt und sein Rennrad momentan nicht anrührt. „Ich fahre kein Fahrrad mehr. Warum? Weil es ein Sport von Gedopten ist“, sagte er lachend – „nein, nur ein Witz.“

also seinen humor hat er nicht verloren [[yo]]
 
Gettin funnier by the minute:

Der frühere Telekom-Masseur Jef D'Hont hat Jan Ullrich nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" des Blut-Dopings bezichtigt. Er habe dem Tour-de-France-Gewinner von 1997 in Frankreich einmal Epo verabreicht. Er habe ihm das Mittel "in den Arm gespritzt", sagte D'Hont in einem Interview mit der Sonntagszeitung. "Das dauert ungefähr zehn Sekunden, das ist so, als ob man einem zuckerkranken Patienten Insulin gibt."

http://www.stern.de/sport-motor/sportwelt/:Doping-Skandal-Ex-Masseur-Ullrich/589855.html
 
azzla schrieb:
Gettin funnier by the minute:

Der frühere Telekom-Masseur Jef D'Hont hat Jan Ullrich nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" des Blut-Dopings bezichtigt. Er habe dem Tour-de-France-Gewinner von 1997 in Frankreich einmal Epo verabreicht. Er habe ihm das Mittel "in den Arm gespritzt", sagte D'Hont in einem Interview mit der Sonntagszeitung. "Das dauert ungefähr zehn Sekunden, das ist so, als ob man einem zuckerkranken Patienten Insulin gibt."

http://www.stern.de/sport-motor/sportwelt/:Doping-Skandal-Ex-Masseur-Ullrich/589855.html

Der Artikel ist doch beinahe älter als die Hitlertagebücher.
 
Pechvogel schrieb:
azzla schrieb:
Gettin funnier by the minute:

Der frühere Telekom-Masseur Jef D'Hont hat Jan Ullrich nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" des Blut-Dopings bezichtigt. Er habe dem Tour-de-France-Gewinner von 1997 in Frankreich einmal Epo verabreicht. Er habe ihm das Mittel "in den Arm gespritzt", sagte D'Hont in einem Interview mit der Sonntagszeitung. "Das dauert ungefähr zehn Sekunden, das ist so, als ob man einem zuckerkranken Patienten Insulin gibt."

http://www.stern.de/sport-motor/sportwelt/:Doping-Skandal-Ex-Masseur-Ullrich/589855.html

Der Artikel ist doch beinahe älter als die Hitlertagebücher.

Nicht nur das, auch sein erstes Zitat, was er postete, ist schon mehrere Wochen alt. Andere aber als "dumm wie Bot" und "Unintelligent" bezeichnen. AUA AUA, tut das weh. [[rofl]] [[rofl]]
Da hat wohl einer beim Arztbesuch nicht aufs Datum der Zeitung geschaut. :mrgreen:


Es gibt aber tatsächlich Neues von Ullrich.

Ullrich kündigt Statement an

Jan Ullrich schweigt weiter beharrlich zu den Doping-Anschuldigungen gegen seine Person, hält sich aber ein umfangreiches Statement für die Zukunft offen.
"Ich werde was dazu sagen, wenn Deutschland reif dafür ist. Ich habe schon einiges aufgeschrieben und mir meine Gedanken gemacht. Irgendwann muss es raus, da ich ja sonst platze", sagte der frühere T-Mobile-Star im Interview mit "Sat.1"

Quelle: www.sport1.de
 
bigos schrieb:
"einiges aufgeschrieben"....

He,he... Geht er jetzt unter die Schriftsteller?

Und dann tingelt er wieder durch die ganzen Beckamnns,Kerners und wie sie alle noch heißen.........

In der Tat, vor 1, 2 Wochen wurde mal gesagt, er wolle ein Buch schreiben. Weiß aber nicht, obs nur ein Gerücht ist oder wirklich stimmt.
 
Unfassbar, da fehlem einem echt die Worte. [[stupid]] [[stupid]]

Contador nicht mehr auf Fuentes-Liste

Loudenvielle-Le Lourdon - Alberto Contador soll wegen einer Kronzeugenregelung aus den Listen der verdächtigen Profis im spanischen Dopingskandal gestrichen worden sein.

Dies geht aus Unterlagen hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegen.
Bereits kurz nach Bekanntwerden der "Operacion Puerto" soll der 24-Jährige demnach im vergangenen Jahr aus den Listen gestrichen worden sein.

Keine Strafe zu befürchten

Contador war zwar in Akten der spanischen Polizei Guardia Civil und des Weltverbandes UCI als mutmaßlicher Fuentes-Kunde geführt worden, worüber auch Sport1.de schon berichtet hatte.
Doch mit einer Bestrafung oder einem Verfahren muss der derzeit im Gesamtklassement der Tour de France hinter dem umstrittenen Dänen Michael Rasmussen (Rabobank) zweitplatzierte Profi vom Discovery-Rennstall trotz des offenkundigen Kontakts zu Eufemiano Fuentes nun nicht mehr rechnen.

Namenskürzel auf Mediaktionsplan

In einem Dokument wurde Contador mit dem Kürzel "AC" geführt, sein Nachname wurde auf einem Medikationsplan seines früheren Rennstalls Liberty Seguros für das Jahr 2005 handschriftlich hinzugefügt.
Da sich Contador demnach im Anschluss an eine Razzia bei Fuentes im Mai 2006 seinem Verband als Zeuge zur Verfügung gestellt haben soll, wurde sein Name von der offiziellen Liste der verdächtigten Profis gestrichen.

"Plötzlich fehlen Namen"

Im Dokument 31 der Fuentes-Listen tauchen darüberhinaus die Kürzel "AH" (Roberto Heras), "JJ" (Jörg Jaksche), "IG" (Igor Gonzalez de Galdeano) und "MS" (Marcos Serrano).
Alle fuhren für die Mannschaft Liberty Seguros von Teamchef Manaolo Saiz, einem der Hauptverdächtigen im Fuentes-Skandal.

Jaksche hatte im Zuge seiner Doping-Beichte erklärt, es haben ihn "überrascht, wer alles nicht auf der Liste steht. Es gibt auch unterschiedliche Versionen dieser Liste, plötzlichen fehlen Namen. Da hat es eine Selektion gegeben".

Noch keine Sanktionen durch den Verband

Der Radsport-Weltverband UCI hatte im Zuge der "Operacion Puerto" eine Mitteilung an die nationalen Verbände versandt, in der die Beteiligten genannt wurden.
Der spanische Verband hat bisher keinen verdächtigten Fahrer aus der früheren Liberty-Mannschaft oder aus einem anderen Team - wie zum Beispiel den Vuelta-Zweiten und WM-Dritten Alejandro Valverde (Caisse d'Epargne, davor Kelme) - mit Sanktionen belegt.
Contadors Name ist jetzt in aller Munde. Und das nicht nur in sportlicher Hinsicht.

Quelle: www.sport1.de

Das zeigt mal wieder deutlich, dass man in Spanien kein Interesse an einem sauberen Sport hat. Ein solches Verhalten ist ja schon kriminell und der Weltverband schaut auch noch brav zu. [[kotz]]
Erst bezeichnen die Spanier Doping als "Medizin" und nun läßt man alle ungeschoren davonkommen. [[stupid]]
Ja ja, über Ullrich die Klappe groß aufreißen und nun sowas. Oh Gott wie erbärmlich. [[wc]]

So hat dieser Sport wirklich keine Chance mehr (verdient). [[sleep]]
 
Daniel schrieb:
Das zeigt mal wieder deutlich, dass man in Spanien kein Interesse an einem sauberen Sport hat. Ein solches Verhalten ist ja schon kriminell und der Weltverband schaut auch noch brav zu. [[kotz]]
Erst bezeichnen die Spanier Doping als "Medizin" und nun läßt man alle ungeschoren davonkommen. [[stupid]]
Ja ja, über Ullrich die Klappe groß aufreißen und nun sowas. Oh Gott wie erbärmlich. [[wc]]

So hat dieser Sport wirklich keine Chance mehr (verdient). [[sleep]]

Ganz davon abgesehen, dass es das Vergehen eines einzelnen nicht besser macht wenn ein anderer auch dieses Vergehen begeht, so stelle ich mir schon dir Frage, warum du hier gegen Contador wetterst und Ullrich ständig in Schutz nimmst? Contador war auf einer Namensliste und wurde aufgrund einer Kronzeugenregelung gestrichen, dubios, ok, aber was beweist denn sein Name auf der Liste? Ich könnte dir sicher ein halbes Duzend Postings von dir zeigen, in denen du alles in Abrede stellst, was kein klarer Beweis ist - und jetzt das?
Ullrichs Blut wurde bei Fuentes gefunden, also gibst du jetzt auch zu, dass Ullrich gedopt hat? Und was genau soll der Hinweis, dass man über Ullrich die Klappe aufreißt? Was ist denn falsch daran, er hat doch gedopt, oder nicht? Und reißt du hier nicht die Klappe wegen Contador auf?

Ich glaube dein Blickwinkel wird ausschließlich dadurch bestimmt, ob der betroffene Sportler ein Deutscher ist... Tja, geistiger Horizont ist bei dir wohl die Distanz zwischen Kopf und Brett, nicht wahr? [[kotz]]

Shining
 
Shining schrieb:
Ganz davon abgesehen, dass es das Vergehen eines einzelnen nicht besser macht wenn ein anderer auch dieses Vergehen begeht, so stelle ich mir schon dir Frage, warum du hier gegen Contador wetterst und Ullrich ständig in Schutz nimmst? Contador war auf einer Namensliste und wurde aufgrund einer Kronzeugenregelung gestrichen, dubios, ok, aber was beweist denn sein Name auf der Liste? Ich könnte dir sicher ein halbes Duzend Postings von dir zeigen, in denen du alles in Abrede stellst, was kein klarer Beweis ist - und jetzt das?

Ist schon klar, Contador`s Name auf der Liste beweißt natürlich nix, aber Ullrich`s Name schon. [[rofl]] [[rofl]]
Man möge mich korrigieren, aber ich glaube Ullrich`s Name stand nicht auf der Fuentes Liste, sondern nur "Rudis Sohn".


Shining schrieb:
Ullrichs Blut wurde bei Fuentes gefunden, also gibst du jetzt auch zu, dass Ullrich gedopt hat? Und was genau soll der Hinweis, dass man über Ullrich die Klappe aufreißt? Was ist denn falsch daran, er hat doch gedopt, oder nicht? Und reißt du hier nicht die Klappe wegen Contador auf?

Fragt sich nur, wer dichter von uns beiden am Brett sitzt ? [[sleep]]
Ich kann nicht mit Fingern auf andere zeigen, wenn ich mich selber im tiefsten Dreck befinde.

Was die Sache mit Ullrich betrifft, fehlt einem normalen Menschen sowieso der Durchblick. Alles haut auf ihn ein, er solle doch bitte einen DNA-Test machen, dann macht er ihn, sein Blut soll angeblich bei Fuentes gefunden worden sein und was passiert ? NIX !
Also wozu das Geschrei im Vorfeld ? [[nixweiss]]
Es hieß doch immer, man bräuchte seine DNA, um ihn überführen zu können ? Nun hat man sie und sie können ihm trotzdem nichts beweisen. Sehr sehr seltsam. [[rofl]]

Nun stürzt man sich auf seine Kontoauszüge, weil man mit der DNA anscheinend doch nicht den gewünschten Erfolg hatte. Als ob Ullrich in einem solchen Fall die Rechnungen vom privaten Hauptkonto zahlen würde. [[rofl]] [[rofl]] [[rofl]]

Ich finde es sehr amüsant, weil alles auf ihn eindrischt, es gibt keine einzige positive Probe, man überprüft seine DNA, durchsucht sein Haus, kontrolliert Blutbeutel bei Fuentes, kontrolliert seine Kontoauszüge (Ergebnis noch offen) und kann ihm nach mittlerweile über einem Jahr immer noch nichts beweisen. Herrlich ! [[rofl]] [[rofl]] [[rofl]]

Ich hoffe ja sogar sehr, dass man ihm endlich was nachweisen kann, weil sonst haben Deutschland`s Pressen ein kleines Problem. :mrgreen:

Doch selbst wenn man ihm was nachweisen kann, bleibt die entscheidende Frage: Was hat das ganze gebracht ? [[help]]

Die Antwort findet sich in einem Zitat von Ullrich selbst, welches lautet: "Nicht ich bin das Problem, sondern der Radsport an sich."

Was bringt es der Sportart einen Sportler zu überführen, der sowieso nicht mehr fährt ? Wenn davon der Radsport sauber werden soll, na dann. :mrgreen:

Shining schrieb:
Ich glaube dein Blickwinkel wird ausschließlich dadurch bestimmt, ob der betroffene Sportler ein Deutscher ist... Tja, geistiger Horizont ist bei dir wohl die Distanz zwischen Kopf und Brett, nicht wahr? [[kotz]]

Es ist mir völlig egal, ob einer Deutscher, Spanier oder Grönländer ist. Wenn ich einen Sport seriös verkaufen will, kann ich nicht nach Willkür verfahren.
Basso und Ullrich durften letztes Jahr nicht an der Tour teilnehmen, weil sie unter Verdacht standen. Dieses Jahr zählt das alles nicht mehr.
Fast alle Spanier stehen unter ernstem Verdacht, der derzeit führende steht unter Verdacht, weil er keinen Bock auf Dopingtests hat und diese auch genau zu dem Zeitpunkt sausen ließ, wo es der beste Zeitpunkt zum manipulieren war.
Konsequenzen ? Fehlanzeige !
Im Gegenteil, in Spanien interessierts keinen bzw. wird Doping sogar aktiv unterstüzt.

Entweder sollen die Deutschen mit dem Geblärre aufhören und nicht so tun, als wären sie die Retter des Radsports oder es wird endlich international gegen diese kriminellen Machenschaften vorgegangen.
Aber daran besteht derzeit leider kein Interesse, denn die Show muss weitergehen und schließlich hängt viel Geld an der Sache.

Mister Superschlau, wer von uns beiden hat wohl mehr Holz vor der Hütte ? [[bussi]]
 
Hui, der Contador war vorgestern sogar noch deutlich schneller am Aufstieg als es Armstrong jemals war:




Doping-Verdacht

A.C. wie Alberto Contador
Der Tour-Aufsteiger Contador wird in Spanien gedeckt - dabei ist er Fuentes-Kunde.

Von Andreas Burkert

Den Namen seines Idols hat Alberto Contador Velasco sehr bald in den Mund genommen, doch Lance Armstrong ist schon vorher irgendwie anwesend gewesen. Jeder hatte ja gesehen, wie der Spanier den schwersten Schlussanstieg der 94. Tour de France bewältigte - als würden für ihn die üblichen Gesetze der Schwerkraft nicht gelten. Contador preschte vorm Zielstrich auf dem Plateau de Beille spielend auch dem letzten Begleiter Rasmussen davon. "Hier einer der Nachfolger von Armstrong zu sein, ist eine große Ehre", sagte dann also Contador ergriffen, und dass der Texaner Vorbild des Madrilenen ist, klingt in vielerlei Hinsicht plausibel. Nicht nur, weil Contador angestellt ist beim Frühpensionär Armstrong, der Teilhaber seiner Mannschaft Discovery Channel ist.

Auch andere Parallelen zum Rekordsieger der Tour, von dem Positivproben aus der 99er-Rundfahrt existieren, sind markant, womit Contadors Etappensieg und sein Aufstieg bis Rang zwei des Klassements den Glauben an der Tour abermals erschüttern. Ihre Aura belasten bereits die Verdachtsmomente gegen Michael Rasmussen, zu dem der Figaro konzedierte, mit ihm behalte "ein schwarzes Schaf das gelbe Trikot". Doch die Entgegnung versendete flugs der Teamsponsor des Dänen, ein Geldinstitut: "Es gibt keinen Anlass, an ihm zu zweifeln."

Schneller oben als Armstrong

Auch Contador, 24, ist zu dem Kuriosum angesprochen worden, dass Rasmussen hier noch mitfahren darf, doch im Gegensatz zur angesäuerten Konkurrenz verweigerte er die Antwort, indem er entgegnete: "An so einem Tag, in so einem schweren Rennen kannst du über so etwas nicht nachdenken." Dabei wirkte er ganz munter nach seiner Rekordjagd über die 15,9 km der Pyrenäenrampe (44:08 Min.), mit der er die Vorleistungen seines dort zweimal siegreichen Patrons Armstrong (2002: 45:43 Min. / 2004: 45:30) glattweg unterbot. Ein schöner Leistungssprung für die einstige Nummer 391 der Weltrangliste, die 2005 bei ihrer ersten Tour Platz 31 belegte. Mit mehr als einer Stunde Abstand auf Armstrong.

Dass Contador, dieser schmale Kerl aus Pinto, einem kleinen Vorort Madrids, nun in Frankreich einen grinsenden Emporkömmling geben darf, mutet so skurril an wie die grüne Ampel für Rasmussen. Denn Contador hat als Musterschüler des im Mai verhafteten Liberty-Teammanagers Manolo Saiz eben nicht nur einen fünfjährigen Aufenthalt (2002 bis 2006) in einer erwiesenermaßen verseuchten Equipe genossen. Sondern er ist dort ebenso Kunde des spanischen Blutdoktors Eufemiano Fuentes gewesen - dies belegen die Akten der Guardia Civil, deren Arbeit bisher als zweifelsfrei und faktensicher gilt.

Contadors Name steht zum einen auf dem Dokument Nummer 31: Dort ist hinter dem Kürzel A.C. (das übrigens auch Contadors Internetseite eröffnet) der Name des früheren Liberty-Fahrers zusätzlich handschriftlich vermerkt. Bei der Liste handelt es sich um einem Liberty-Medikationsplan fürs Rennjahr 2005, und neben Contadors Name steht: "Nada o igual a J.J." - nichts oder wie bei J.J. Hinter J.J. verbirgt sich, wie der Ansbacher inzwischen zugegeben hat, Jörg Jaksche.

Jaksche, der am Montag in seiner Heimat seinen 31. Geburtstag feierte, hat in seinem Spiegel-Geständnis einen denkwürdigen Satz über Contadors Heimat zu Protokoll gegeben: "In Spanien konntest du dir die Epospritzen an die Autoscheibe pflastern, und es hat dich keiner angehalten." Gestern sagte er: "Die Kontrollverhältnisse haben sich dort wohl kaum geändert, obwohl das Interesse an einem verbesserten System durchaus da ist - nicht aber das Geld wie bei uns." Ganz bestimmt fehlt in Spanien der Wille zur nachhaltigen Aufklärung, wie die weiterhin ungelöste Puerto-Affäre um Fuentes belegt. Dass dessen Klient Contador trotz der Indizien nicht mehr auf der schwarzen Liste der UCI erscheint, gilt ebenso als großes Rätsel wie die weiterhin nicht zugeordneten 150 Blutbeutel. Zumindest im Falle Contadors ist die Lösung offenbar ein geheimnisvoller Deal.

Denn zum einen führt ein vierseitiges Schreiben der UCI zum Faktenstand beim systematisch gedopten Liberty-Team neben Jaksche und all den anderen ebenfalls Contador namentlich auf; zu ihm ist jedoch handschriftlich vermerkt: "Das Dokument 31 ist für die UCI nicht verfügbar." Das Schreiben ging im September 2006 an die Landesverbände und die Profiteams, es liegt der SZ vor. Dass indes ausgerechnet der Weltverband nicht im Besitz des Rationsplanes für Wachstumshormone und Ähnliches sein soll, dürfte ebenfalls der spanischen Abmachung geschuldet sein.

Bei Discovery geben sie sich erst gar keine Mühe, clean zu wirken

Denn dem Vernehmen nach hat sich Contador dem Verband nach der Puerto-Razzia als Zeuge angeboten - dafür forderte er seine Streichung von der Fuentes-Liste. Und so ist in Spanien die Causa Contador kurzerhand von der Agenda verschwunden, wie im ähnlich gelagerten Fall des Landsmannes Valverde; selbst ein seriöses Blatt wie El País, das lange die Affäre begleitete, ignoriert seit einiger Zeit die Verdachtsmomente - und schützt die Velohoffnungen der Nation.

Auch deshalb bleibt Contador unbehelligt, und nun führt er wohl die zweifelhafte Arbeit seines virtuellen Chefs fort. Auch Armstrong ist ja während seiner Karriere nie zu fassen gewesen und paktierte aus gutem Grund mit Funktionären wie UCI-Boss Verbruggen. Bei Discovery geben sie sich erst gar keine Mühe, clean zu wirken; die US-Crew verließ indigniert die Teamorganisation AIGCP und verpflichtete neben Contador registrierte Fuentes-Jünger wie Ivan Basso, Allan Davis und Sergio Paulinho (beide zuvor Liberty). Auf einen Dank an Armstrong hat Contador verzichtet, dafür erinnerte er rührend an seinen Förderer Saiz: "Er hat sich um mich stets gekümmert wie ein Vater."

Süddeutsche Zeitung vom 24.07.07

bzw. hier: http://www.sueddeutsche.de/sport/weitere/artikel/939/124756/


Mc [[grin]]
 
Daniel schrieb:
Ist schon klar, Contador`s Name auf der Liste beweißt natürlich nix, aber Ullrich`s Name schon. [[rofl]] [[rofl]]

Das habe ich nicht behauptet, lies mal genau. Nur kannst du nicht Contador als Dopingsünder verdonnern und seinen Ausschluss fordern, wenn du zeitgleich nicht eingestehen willst, dass die Blutproben bei Fuentes Ullrich zugeordnet werden konnten und dies wohl mindestens genauso eindeutig ist wie der Name auf einer Liste...

Ich kritisiere nicht deine Anschuldigungen gegen Contador und dein Wettern gegen die Spanier (ich würde diesen ganzen Dopingsumpf nicht rechtfertigen wollen), sondern dass du bei Indizien gegen andere ganz schnell mit Verurteilungen bist und bei Ullrich immer alles gaaaanz anders ist. Kritisiere alle im selben Ausmaß und es passt...


Man möge mich korrigieren, aber ich glaube Ullrich`s Name stand nicht auf der Fuentes Liste, sondern nur "Rudis Sohn".

Na dann... [[rofl]]


Ich kann nicht mit Fingern auf andere zeigen, wenn ich mich selber im tiefsten Dreck befinde.

Und das macht Ullrich nicht indem er in die Richtung argumentiert, dass ja alle dopen und er gar nicht das Problem sei? Stimmt, er beschuldigt niemanden direkt, sondern immer alle in Bausch und Bogen...


Was die Sache mit Ullrich betrifft, fehlt einem normalen Menschen sowieso der Durchblick. Alles haut auf ihn ein, er solle doch bitte einen DNA-Test machen, dann macht er ihn, sein Blut soll angeblich bei Fuentes gefunden worden sein und was passiert ? NIX !

Und wieder drehst du dich wie ein Fähnchen im Wind... Bei Contador passiert nichts und du witterst sofort Verschwörungen und Betrügereien, bei Ullrich passiert nichts und er ist unschuldig - schon spannend... [[laugh]]


Doch selbst wenn man ihm was nachweisen kann, bleibt die entscheidende Frage: Was hat das ganze gebracht ? [[help]]

Die Frage meinst du aber nicht ernst, oder? [[stupid]]


Was bringt es der Sportart einen Sportler zu überführen, der sowieso nicht mehr fährt ? Wenn davon der Radsport sauber werden soll, na dann. :mrgreen:

Philosophische Frage... Was bringt es, einen Mörder einzusperren, das Opfer wird ja auch nicht mehr lebendig?


Es ist mir völlig egal, ob einer Deutscher, Spanier oder Grönländer ist. Wenn ich einen Sport seriös verkaufen will, kann ich nicht nach Willkür verfahren.
Basso und Ullrich durften letztes Jahr nicht an der Tour teilnehmen, weil sie unter Verdacht standen. Dieses Jahr zählt das alles nicht mehr.
Fast alle Spanier stehen unter ernstem Verdacht, der derzeit führende steht unter Verdacht, weil er keinen Bock auf Dopingtests hat und diese auch genau zu dem Zeitpunkt sausen ließ, wo es der beste Zeitpunkt zum manipulieren war.
Konsequenzen ? Fehlanzeige !
Im Gegenteil, in Spanien interessierts keinen bzw. wird Doping sogar aktiv unterstüzt.

Wieder dein typisches, etwas eingeschränktes, Denkmuster. [[stupid]] Du kritisierst nicht nur, dass jetzt nichts passiert, sondern dass man Ullrich aus dem Verkehr gezogen hat UND jetzt nichts passiert. Merkst du den Unterschied? Die Kritik an dem laschen Vorgehen bei dieser Tour unterschreibe ich dir sofort, aber dennoch war ein Großteil der Aktionen gegen Ullrich 100%ig richtig...


Mister Superschlau, wer von uns beiden hat wohl mehr Holz vor der Hütte ? [[bussi]]

Also beim Holz vor der Hütte bist du hoffentlich vorne - da bekommt das Wort "Busenfreund" einen ganz neuen Touch... [[grin]]

Shining
 
Shining schrieb:
Ich glaube dein Blickwinkel wird ausschließlich dadurch bestimmt, ob der betroffene Sportler ein Deutscher ist... Tja, geistiger Horizont ist bei dir wohl die Distanz zwischen Kopf und Brett, nicht wahr? [[kotz]]

Shining

Bitte mehr davon shining! [[winkewinke]] [[winkewinke]] Du bist einer meiner Helden hier! [[winkewinke]] [[winkewinke]]

MfG [[bussi]]
 
Jungs beruhigt Euch doch... Ullrich ist kein besserer Mensch als der Contador, und umgekehrt auch nicht.
Nur der Contador ist offenbar der besser Gedopte, vermutlich sogar noch besser als Rasmussen:




"Er sagte nur: "Das hat viel Geld gekostet! "

Mountainbiker Richards bezichtigt Rasmussen, ihn als Doping-Kurier missbraucht zu haben - nun will er vor Verbänden aussagen


Whitney Richards, 38, ein früherer Mountainbike-Amateur, hat den Tour-Führenden Michael Rasmussen am Wochenende öffentlich schwer belastet. Der Däne habe ihn 2002 gebeten, ein Paket aus den USA nach Europa mitzubringen - darin befanden sich, wie Richards zufällig entdeckte: 14 Blutbeutel. Bei dem Inhalt handelte es sich um das Produkt des US-Herstellers "Biopure", den auf Hämoglobin basierenden Sauerstoffträger HBOC, der unter dem Namen "Hemopure" bekannt ist und seit 2004 auf der Verbotsliste der Welt-Antidopingagentur steht. "Ich wusste nicht, von wem Whitney die hatte, aber ich wusste, was in den Beuteln war", sagte der damals eingeschaltete Arzt Taro Smith dem Fachblatt VeloNews.

Hemopure wird heute nur in Südafrika in der Humanmedizin verwendet, in den USA ist es nur für Tierversuche zugelassen. "Hemopure kann zu schweren Erkrankungen wie Gelbsucht oder Nierenschäden führen", sagt die frühere Leichtathletin und Ärztin Heidi Schüller, die heute als Publizistin arbeitet. Weiter sagt sie: "An das Mittel könnte Rasmussen 2002 nur durch korrupte Ärzte gelangt sein, denn 2001/2002 befand sich HBOC noch in der Testphase und wurde an 600 Patienten erprobt."


Whitney Richards lebt heute als Geschäftsmann in Boulder, Colorado.


SZ: Mister Richards, die Episode mit Rasmussen ist bisher eine anonyme Randnotiz eines Buchs über den mutmaßlich gedopten Tour-Rekordsieger Lance Armstrong gewesen. Wieso haben Sie den Vorfall nun doch bekannt gemacht?

Richards: Das ist eine gute Frage. Ich wollte damals nicht, dass mein Name in dem Buch steht. Und ich habe über die Sache mit ganz wenigen Personen gesprochen; sie haben mich schon früher gedrängt, es zu erzählen. Aber das wollte ich nicht, ich will mich auch nicht wichtig machen. Und ich habe auch kein Geld bekommen, wie jetzt vielleicht erzählt wird, so wie ich jetzt auch von Ihnen kein Geld bekomme. Aber als Rasmussen am Ruhetag von Lars gefragt wurde . . .


SZ: . . . von Lars Werge, dem dänischen Sportreporter der Zeitung Ekstra Bladet . . .


Richards: . . . ja, als er Rasmussen fragte, ob er und Dänemark ihm trauen könnten und er sofort mit ,Ja, sicher‘ geantwortet hat - da ist vieles von meinen schlechten Gefühlen wegen dieser Sache hochgekommen, und auch Wut. Ich habe die Pressekonferenz live im Internet verfolgt, und was du in dem Moment fühlst, wenn diese Person versucht hat, dich übel zu missbrauchen, das können Sie sich schwer vorstellen.


SZ: Sind Sie damals Freunde gewesen, oder nur Bike-Kollegen?


Richards: Wir waren sicher nicht nur Kollegen, ich kannte seine Freundin und habe ein paar Mal bei ihm in Italien gewohnt; meine Frau ist Italienerin. Rasmussen war eigentlich sehr nett, überhaupt nicht arrogant, und deshalb habe ich ihm damals auch angeboten zu helfen. Aber er hat mich nur benutzt.


SZ: Indem er Sie bat, einen Karton mit Rennschuhen nach Italien mitzunehmen, den er angeblich vergessen hatte.


Richards: Ja, und das vergisst du nicht mehr, wenn du aus Platzgründen im Gepäck den Karton loswerden willst, ihn aufmachst, mit Schuhen rechnest - und du dann dieses Blut vor dir siehst. Wissen Sie, ich hätte damals große Schwierigkeiten beim Zoll in den Staaten oder in Italien kriegen können. Ich war nie Profifahrer, ich hatte keine Ahnung von Doping. Ich bin dann mit dem Blut zu einem Freund gegangen, Taro Smith, er ist Doktor, ein Physiologe. Er kennt sich aus und wusste sofort Bescheid. Deswegen haben wir das Zeug gleich ins Klo gekippt.


SZ: Wie hat Rasmussen reagiert, als Sie ihn darauf ansprachen?


Richards: Ich habe es eine Woche später nach meiner Ankunft in Italien erst seiner Freundin erzählt (Rasmussens heutige Frau, eine frühere Mountainbikerin), sie war sehr überrascht. Ihm habe ich es in seiner Garage gesagt, und er war sofort richtig sauer: ,Das hat mich viel Geld gekostet!‘ hat er nur gemeint. Ich habe sofort sein Haus verlassen. Seitdem haben wir keinen Kontakt mehr gehabt.


SZ: Haben Sie dem dänischem Verband oder der UCI Bericht erstattet? Die Geschichte könnte sie interessieren.


Richards: Nein, bisher nicht. Aber wenn sie es wollen, werde ich es tun. Ich bin allerdings auch nur ein Typ aus Colorado, der seine Geschichte erzählt hat, weil ich finde, dass der Radsport ein riesiges Problem hat. Ich bin Fan, ich schaue jeden Tag die Tour, aber jetzt fährt da jemand im Gelben Trikot, der lügt und erzählt, man könne ihm trauen. Das ist sehr schlecht für den Radsport. Ich behaupte jetzt nicht, dass Rasmussen gedopt ist, aber wie er sich verhält, das ist schlecht für den Radsport. Und ich will mich deshalb nicht mehr schuldig fühlen. Denn ich habe nichts angestellt. Sondern er.


SZ: Das Gelbe Trikot ist mit Ihrer Geschichte erneut befleckt worden.


Richards: Genau darum geht es doch: Jeder liest nur noch diese Dopinggeschichten, das Peloton hat ein riesiges Problem, dabei sind wir alle Fans und lieben diesen Sport. Bei uns gibt es so eine Redewendung - ,caught with one's hand in the cookie jar‘. Du wirst mit der Hand in der Keksdose erwischt, als deine Mutter in die Küche kommt. Und trotzdem sagst du: ,Ich wollte gar keinen Keks nehmen.‘ So kommt mir das vor bei den Bassos und Ullrichs, die ihr Blut bei Fuentes in Madrid hatten - aber natürlich niemals dopen wollten! Sie haben die Hand dran, und dann belügen sie uns, jetzt auch Rasmussen.


SZ: Armstrong hat denjenigen, die etwas erzählen könnten, stets mit seiner Anwalts-Armada gedroht. Fürchten Sie Rasmussens Anwälte?


Richards: Auch das ist ein Problem: Diejenigen, die etwas wissen, fürchten immer Gerichtsverfahren. Aber ich habe keine Angst vor Rasmussens Anwälten. Denn ich habe nur eine wahre Geschichte erzählt. Ich will auch über niemanden schlecht reden, der gerade auf dem Toplevel seiner Karriere ist. Ich sage auch nicht, er sei gedopt. Aber vielleicht kann ich ein Beispiel sein für all diejenigen, die noch etwas zu erzählen haben. Denn der Radsport kann seine Realität nicht mehr verstecken.

Interview: Andreas Burkert
Süddeutsche Zeitung vom 23.07.07




"Caught with one's hand in the cookie jar" : Du wirst mit der Hand in der Keksdose erwischt, als deine Mutter in die Küche kommt. Und trotzdem sagst du: ,Ich wollte gar keinen Keks nehmen.‘ [[grin]]