Sportwettenmonopol bleibt bestehen!

Wenn ich Gelegenheit hätte, würde ich die Herren Politiker nicht mit solchen nichtigen Fragen belästigen . Glücksspielvertrag hin oder her, am Wettverhalten eines jeden hier ändert sich nix, ebenso die Frage wo man spielt . Das kann man wie gewohnt machen wie bisher, auch wo und wann er will. Der OddeKunde braucht nun ne personifizierte Lottokarte, der andere weiterhin ne Internetzugang. Daran wird sich mittelfristig nix ändern, ausgenommen die Glücksspielratifikation wird - vom wem auch immer - gekippt oder so gestaltet, das stattliche und private Bookies doch irgendwie " miteinander auskommen werden ", auf welcher ( materiellen ) Grundlage auch immer .

Dafür gibts aber in Deutschlandweit haufenweise und querbeet durch alle Schichten und Themen wirklich interessante Fragen.

Greetz
 
Interessante Urteile in letzter Zeit, auch wenn sie nur indirekt mit dem Thema zu tun haben:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/102309
http://www.heise.de/newsticker/meldung/102351

Fragen, die sich daraus ableiten:
1.) Wenn Provider sich weigern, bestimmte IPs auf Anordnung der Politik zu sperren, hier im Eroktik-Bereich, warum sollten sie dann das Oddset-Spiel der Monopolisten freiwillig mitmachen? Vermutung: Provider würden gegen so eine Anordnung ebenfalls klagen. (Spätestens wenn Kunden von Arcor z. B. zu einem anderen Anbieter wechseln, weil dieser nicht Sportwetten zensiert.)
2.) Wenn Provider gegen eine EU-Buchmacher-Sperrung im Internet gerichtlich vorgehen, warum sollten die Gerichte sie dann in diesem Fall für die Netzinhalte und dem Monopolschutz mitverantwortlich machen, wenn sie wie hier bestätigt nicht mal für Erotik-Inhalte mitverantwortlich sind ...

Dazu kommt noch, dass das neue Sportwetten-Monopol ja bereits jetzt unter den dt. Gerichten (siehe Stuttgart) sehr umstritten und fragwürdig ist - im Gegensatz zum Jugendschutz-Gesetz.
 
Missi schrieb:
Muss irgendwie frustriend sein für die Politiker
Wir in NDS haben bald Landtagswahl, und der Spitzenkandidat der SPD ist bei uns in der Stadt, werde da wohl hingehen, und ihm vor vielen Zuschauern mal nach dem Thema fragen.
Natürlich mit Videokamera, ihr sollt ja auch euren Spass haben.
Weiss nur nicht, ob ich drankommemit fragen
18€ eintritt
die haben doch echt die Pfanne heiss
 
[FONT=Tahoma, Helvetica, Verdana, Arial, sans-serif]Einigung im Eiltempo: Die Details des Koalitionsvertrags
Kiel – Das schwarz-gelbe Bündnis für Schleswig-Holstein ist beschlossene Sache. Gestern Abend segneten die Landesvorstände von CDU und FDP den 57-seitigen Koalitionsvertrag ab. Weiter Finanz-Punkte: Das Sparkassengesetz soll so geändert werden, dass sich andere Geldinstitute am Eigenkapital der Sparkassen beteiligen können. Außerdem wird das Land den Glücksspiel-Staatsvertrag kündigen .
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[FONT=Tahoma, Helvetica, Verdana, Arial, sans-serif][[winkewinke]][[cheers]][[winkewinke]][[cheers]][[winkewinke]][[cheers]][[winkewinke]][[cheers]][[winkewinke]]
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Artikel • Lübecker Nachrichten
 
Dazu muss man sagen, dass Carstensen früher schon entschiedener Gegner des Glücksspielvertrages war und sich lange Zeit geweigert hat, die nötige Unterschrift als Landesvertreter zu leisten.
Für mich bleibt ein Rätsel, warum er letztendlich doch mitgegangen ist, wohl Fraktions-Zwang. Aber wie man sieht, können doch einige Politiker aus Fehlern lernen.