Laut Vewu hat das Hoffen nun ein Ende
2007 war für die privaten Wettunternehmer ein erfahrungsreiches Jahr mit einem unschönen Ende. Wir hatten alle Argumente auf unserer Seite. Alles sprach für eine kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes von der alle Beteiligten profitiert hätten: Der Staat, der Sport, die Freiheit des Bürgers, der Steuerzahler und die deutsche Wirtschaft. Die Entscheidung für den neuen Glücksspielstaatsvertrag und den Erhalt des Monopols war eine Entscheidung der Ministerpräsidenten. Quer durch alle Fraktionen gab und gibt es bei den Politikern erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit und am Nutzen des neuen Gesetzes. Doch die Vernunft konnte sich vorerst leider nicht durchsetzen und so wurden die Ausführungsgesetze der Länder teilweise in letzter Minute in den Landtagen ratifiziert.
Unsere Kampagne „Ich setz’ auf Deutschland“ werden wir nicht fortsetzen, da Deutschland sich einer vernünftigen Lösung verschlossen hat. Aber wir werden auch in 2008 nicht nachlassen, für eine Öffnung des Sportwettenmarktes zu kämpfen und halten es mit dem Motto des Sports „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“.
Wir sind fest davon überzeugt, dass der Glücksspiel- staatsvertrag nicht bis 2012 Bestand haben wird. Die juristischen Auseinandersetzungen werden ab Januar in eine neue heiße Phase treten. Wir alle dürfen gespannt sein, wie die deutschen Gerichte den Glücksspielstaatsvertrag sowie Werbung und Vertrieb von Lotto beurteilen, welchen Verlauf das Vertragsverletzungsverfahren nimmt und wie der EuGH entscheiden wird.
Das Thema „Glücksspiel“ in Deutschland wird also auch 2008 weiter spannend bleiben und wir versprechen Ihnen, Sie weiterhin über unsere Internetseite umfassend mit Informationen zur aktuellen Situation auf dem deutschen Sportwettenmarkt zu versorgen.