September 19, Elite Men time trial: 45.7km
September 19, Elite Men time trial: 45.7km
Morgen steht das Zeitfahren auf dem Programm. Route und Profil sind hier zu sehen:
klick
Das Profil sieht auf den ersten Blick sehr anspruchsvoll aus. Wenn man sich die Höhenmeter-Skala anschaut, relativiert sich das aber wieder etwas.
Daher spiel ich folgende zwei Wetten:
Sieger - Tony Martin @ 1,75 betfair 7/10 (mittlerweile nur noch @ 1,68)
Durch die Abstinenz von Wiggins und Cancellara ist Martin automatisch der nächste, der einem in den Sinn kommt.
Ich denke auch, dass er den Titel verteidigen kann. Seine Saison lief zwar bislang nicht so gut und bei der Vuelta war er auch nicht in super Form, aber die WM hat für ihn höchste Priorität und der Sieg im Mannschaftszeitfahren am Sonntag dürfte auch beweisen, dass er sich gut vorbereitet hat. Bei Olympia wurde nur von Wiggins geschlagen, der ja in seiner eigenen Liga fuhr bei den letzten TT's.
Der größte Konkurrent auf den Sieg dürfte wohl Contador sein. Er sagte selbst, dass er sich den Kurs schwerer vorgestellt hatte, nachdem er ihn abfuhr. Auch für ihn ist Martin der Favorit.
Contador ist mit Sicherheit ein super Zeitfahrer, aber das eher in Rundfahrten und bei schweren Kursen. Bei Eintageszeitfahren schätze ich ihn nicht so stark ein wie Martin, der in diesem Feld mMn keine Probleme haben sollte, das hier zu gewinnen.
Kessiakoff vs. Sylv Chavanel -> 2 @ 2,5 4/10 bet365 (Quote nur noch 2,2 bei bet; pinnacle wahrscheinlich noch mit besserer Quote, hab nicht nachgeguckt)
Laut Quoten ist Kessiakoff der dritte Favorit auf den Sieg nach Martin und Contador. Das sehe ich komplett anders.
Kessiakoff gewann das Zeitfahren bei der Vuelta und in der Tour de Suisse. Beide Zeitfahren hatten einen langen Berg zu fahren und waren natürlich auch innerhalb der Rundfahrt. Das Profil morgen ist längst nicht so anspruchsvoll. Außerdem hatte Kessiakoff gegen Ende der Vuelta Knieprobleme. Ich weiß jedoch nicht, inwiefern ihn das beeinträchtigte bei der Vorbereitung.
Chavanel hat sich dieses Jahr nur auf das Zeitfahren fokussiert und gewann zusammen mit Martin auch das Mannschaftszeitfahren mt Quick Step. Bei der Tour hat er ein sehr gutes Zeitfahren absolviert bevor er ausstieg (Platz 5).