Paar Fragen eines Anfängers?

Als erstes empfehle ich Dir, den Anfängerordner in diesem Forum zu durchstöbern, wenn Du wirklich mit seriösem Wetten beginnen willst. Hat sehr viele interessante und wichtige Beiträge hier.

Aber mal zwei kurze Antworten zu konkreten Fragen:

- Einzelwetten sind Kombiwetten praktisch immer vorzuziehen. Zwar lockt bei Kombiwetten eine grössere Quote, aber jeder, der einigermassen vernünftig und seriös wettet, setzt praktisch ausschliesslich auf Einzelwetten.

- Zur Frage nach der Einsatzhöhe: Nichts ist im Wetten wichtiger als ein seriöses Bankrollmanagement... Grundsätzlich sollte Dein Einsatz pro Wette nicht mehr als 10% Deines Wettkaptials ausmachen - und 10% auch nur dann, wenn Du eine Superquote erwischst... Zur Frage nach dem richtigen BRM gibt es soviele Antworten wie seriöse Wetter, wenn Du Deine Stakes für den Anfang aber mal bei 3-5% Deines Gesamtkapitals einpendelst, machst Du schon mal nicht viel falsch...

Greetz
 
Oddset hat euch Spaß gemacht, das seriöse Wetten wird dir keinen Spaß machen. Da ist lange Analyse aller in Frage kommenden Spiele nötig und dann konsequentes Vergleichen der Analyse-Ergebnisse mit den angebotenen Quoten.

Wenn du im ersten Jahr ohne Verlust aussteigst kannst du dich schon zu den besten Einsteigern rechnen. Wenn ein kleiner Verlust rausschaut, braucht dich das am Anfang auch nicht kränken. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Auch im Wetten nicht...

Alles Gute!
 
Wenn du im ersten Jahr ohne Verlust aussteigst kannst du dich schon zu den besten Einsteigern rechnen.

Stimmt schon, allerdings gibts danach auch nicht viele die dauerhaft damit Geld verdienen. Hier im Forum würde ich mal behaupten es sind vielleicht 5 Prozent, davon 0.00001 Prozent die davon auch leben können. Die wichtigste Regel im Forum lautet, den Live-Ordner meiden oder jedenfalls Bescheid wissen, dass 95 Prozent Blender sind [[schwitz]]

Also ich kann kurz meine Geschichte erzählen, da sie deiner zu Anfang gleicht. Begonnen habe ich mit Tipp3(die österreichische Variante von Oddset). Schlechte Quoten, 3 Spiele Minimum und unglaublich selten gewonnen. Durch Werbeaktionen bin ich dann bei BWIN gelandet, eingezahlt, Konto gecrasht. Dann hab ichs sein lassen, bis ich mal über Betfair gestolpert bin. Selbe Geschichte, diesmal ein wenig mehr eingezahlt und wieder Konto gecrasht. Danach bin ich hier gelandet, habe viel von Leuten gelernt, die zu den 5 Prozent gehören. Endlich habe ich Ordnung in mein bis dahin Blind-Drauf-Los-Tippen gebracht. Ein paar Stichwörter: Disziplin, Bankroll-Management, Zielsetzung und Disziplin(ja kommt doppelt vor, zu Recht :mrgreen:) Wetten ist ein zeitaufwändiges Hobby, selbst wenn man nur ein kleines Zubrot erwirtschaften möchte, von der Zeit die ein Profi täglich vorm Bildschirm hockt möchte ich gar nicht erst anfangen zu sprechen.

Also mein Tipp: Wenn du nicht bereitet bist viel Zeit ins Wetten zu investieren, dann lass die Finger davon. Auch wenns oft so erzählt wird, Wetten ist kein schnell verdientes Geld, es ist schnell verlorenes Geld. Eine Anleitung zum Wetten kann dir keiner liefern, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Blind-drauf-Los-Tippen und Kombinieren ist jedenfalls kein Weg [[grin]] Kombi-Wetten sind nicht per Se etwas schlechtes, nur sollte dies nicht der Hauptbestandteil sein und dementsprechend auch mit geringer anspielt werden.
 
Stimmt schon, allerdings gibts danach auch nicht viele die dauerhaft damit Geld verdienen. Hier im Forum würde ich mal behaupten es sind vielleicht 5 Prozent, davon 0.00001 Prozent die davon auch leben können. Die wichtigste Regel im Forum lautet, den Live-Ordner meiden oder jedenfalls Bescheid wissen, dass 95 Prozent Blender sind [[schwitz]]

Also ich kann kurz meine Geschichte erzählen, da sie deiner zu Anfang gleicht. Begonnen habe ich mit Tipp3(die österreichische Variante von Oddset). Schlechte Quoten, 3 Spiele Minimum und unglaublich selten gewonnen. Durch Werbeaktionen bin ich dann bei BWIN gelandet, eingezahlt, Konto gecrasht. Dann hab ichs sein lassen, bis ich mal über Betfair gestolpert bin. Selbe Geschichte, diesmal ein wenig mehr eingezahlt und wieder Konto gecrasht. Danach bin ich hier gelandet, habe viel von Leuten gelernt, die zu den 5 Prozent gehören. Endlich habe ich Ordnung in mein bis dahin Blind-Drauf-Los-Tippen gebracht. Ein paar Stichwörter: Disziplin, Bankroll-Management, Zielsetzung und Disziplin(ja kommt doppelt vor, zu Recht :mrgreen:) Wetten ist ein zeitaufwändiges Hobby, selbst wenn man nur ein kleines Zubrot erwirtschaften möchte, von der Zeit die ein Profi täglich vorm Bildschirm hockt möchte ich gar nicht erst anfangen zu sprechen.

Also mein Tipp: Wenn du nicht bereitet bist viel Zeit ins Wetten zu investieren, dann lass die Finger davon. Auch wenns oft so erzählt wird, Wetten ist kein schnell verdientes Geld, es ist schnell verlorenes Geld. Eine Anleitung zum Wetten kann dir keiner liefern, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Blind-drauf-Los-Tippen und Kombinieren ist jedenfalls kein Weg [[grin]] Kombi-Wetten sind nicht per Se etwas schlechtes, nur sollte dies nicht der Hauptbestandteil sein und dementsprechend auch mit geringer anspielt werden.

Coole Antwort, die mir auch weiterhilft. Was meinst du mit "Konto gecrashed"? Wer verdient hier denn sein Brot durch Sportwetten?
 
Coole Antwort, die mir auch weiterhilft. Was meinst du mit "Konto gecrashed"? Wer verdient hier denn sein Brot durch Sportwetten?

also, wenn deine Frage hier auf das Forum gemünzt war, würde ich sagen nicht mehr wie 3 User die hier aktiv sind..

nicht immer wenn da im Profil " München-Grünewald" etc. steht, muss das auch so sein[[yo]] (auch Hotelbar übrigends nicht:mrgreen:)

lese einfach mal ne zeit im Lil mit...dann bekommst du schon das who is who mit[[cheers]]

viel Spass [[yo]]
 
Coole Antwort, die mir auch weiterhilft. Was meinst du mit "Konto gecrashed"? Wer verdient hier denn sein Brot durch Sportwetten?

Soviel logisches Textverständnis sollte man dann aber als zukünftiger Student schon haben, damit man erahnen kann, welches Szenario ich damit andeuten möchte. Das Konto wurde geleert, es waren danach exakt null Euro Guthaben oben, aber nicht weil ich es mir auszahlen ließ, sondern weil ich dumme Wetten gespielt habe um Verluste auszugleichen bzw. meine Gewinnmöglichkeiten um den Faktor 10 bis 1000 überschätzt habe :mrgreen:

Also ich schon mal nicht, soviel steht fest, bei anderen kann man es erahnen, aber ob es dann wirklich stimmt ist eine andere Frage. Ein kleiner Tipp, jemand der Zahlen nennt, gehört schon mal nicht dazu. Einfach mal in LIL sehen oder noch besser in Spezialordner und auf Leute mit einem (oder mehrere) Sterne achten und Leute die zweistellige Danke-Bekundungen unter ihren Tipps vorweisen können, da ist man da schon auf einer heißen Spur. Generell ist wie schon bemerkt, die Anzahl dieser Leute sehr gering, nicht nur hier im Forum sondern auch allgemein.
 
Vor allem musst du echt aufpassen wenn du mal nen schlechten lauf hast, das heisst einige wetten hintereinander flöten gehen, das du nicht frust wetten machst und dein ganzes guthaben auf ein spiel setzt dann, sowas geht irgendwie meistens in die hose komischer weise, diese fehler hab ich früher auch gemacht, und meine sogenannten "all-in" wetten gingen meistens in die hose[[nixweiss]]
 
- Einzelwetten sind Kombiwetten praktisch immer vorzuziehen. Zwar lockt bei Kombiwetten eine grössere Quote, aber jeder, der einigermassen vernünftig und seriös wettet, setzt praktisch ausschliesslich auf Einzelwetten.

Ein Irrtum, dem ich auch lange aufgesessen bin. Das gilt nämlich nicht pauschal so. Bei Quoten von deutlich unter 2 ist Einzelwetten eben eher Unsinn, außer man verliert mehr als zB 1 von 3 Wetten zu 1.5. Dann sollte man seine Spieleauswahl aber eh mal überdenken. Bei Einzelspielen zu Quoten deutlich unter 2 gilt mMn: Als schlechter Zocker verliert man vermutlich weniger als mit entsprechenden Kombis. Aber das ist auch schon der ganze Vorteil. Wenn Du +ROI tippst, solltest Du kleine Quoten schon als Doubles spielen. But remember: more than a double is trouble :mrgreen:
 
Ein Irrtum, dem ich auch lange aufgesessen bin. Das gilt nämlich nicht pauschal so. Bei Quoten von deutlich unter 2 ist Einzelwetten eben eher Unsinn, außer man verliert mehr als zB 1 von 3 Wetten zu 1.5. Dann sollte man seine Spieleauswahl aber eh mal überdenken. Bei Einzelspielen zu Quoten deutlich unter 2 gilt mMn: Als schlechter Zocker verliert man vermutlich weniger als mit entsprechenden Kombis. Aber das ist auch schon der ganze Vorteil. Wenn Du +ROI tippst, solltest Du kleine Quoten schon als Doubles spielen. But remember: more than a double is trouble :mrgreen:

Deshalb habe ich auch geschrieben praktisch immer. Ich persönlich halte es so, dass ich Value-Quoten unter 1,5 (ja, auch das gibt es) immer kombiniere, Quoten ab 1,7 spiele ich einzeln an. Wer Quoten über 2 noch kombiniert, hat Wetten definitiv nicht verstanden oder ist einfach (zu) gierig. Gerade Anfängern sollte man aber unbedingt mit auf den Weg geben, dass sie sich vornehmlich an Einzelwetten halten sollten. Kombi-Wetten mit 3 oder mehr Partien sind mMn einer der häufigsten Fehler bei Anfängern.
 
Deshalb habe ich auch geschrieben praktisch immer. Ich persönlich halte es so, dass ich Value-Quoten unter 1,5 (ja, auch das gibt es) immer kombiniere, Quoten ab 1,7 spiele ich einzeln an. Wer Quoten über 2 noch kombiniert, hat Wetten definitiv nicht verstanden oder ist einfach (zu) gierig. Gerade Anfängern sollte man aber unbedingt mit auf den Weg geben, dass sie sich vornehmlich an Einzelwetten halten sollten. Kombi-Wetten mit 3 oder mehr Partien sind mMn einer der häufigsten Fehler bei Anfängern.

So kann man das stehen lassen! [[yo]]
 
In erster Linie finde ich Kombis sinnvoll, um die Mindestquote von Bonusbedingungen auch mit kleinen geeigneten Quoten spielen zu können.

Aber mal ne andere Frage. Warum wird immer von Value-quoten gesprochen und bei allen weiteren Ausführungen spielt der Value-Gedanke keine Rolle mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Anfänger (in welchem Quotenbereich auch immer) einen ausreichend konstanten ausreichend positiven Yield erzielen wird (, so dass tatsächlich der Fall "Kombi- besser Einzelwette" eintritt)?

Auch ich würde deswegen jedem Anfänger raten, stets und ausschließlich Einzelwetten zu spielen.

PS: Obige Frage/Empfehlung gilt letztlich nicht nur für Anfänger, imho ist der Personenkreis, dem man ohne Gewissensbisse Kombiwetten nicht maladig machen braucht, sehr sehr klein - imho!
 
Aber mal ne andere Frage. Warum wird immer von Value-quoten gesprochen und bei allen weiteren Ausführungen spielt der Value-Gedanke keine Rolle mehr.
Sehr scharf beobachtet!

Sags nicht weiter, sonst geht hier wieder ein Flamewar los :mrgreen:, aber...

Wenn alle Quoten, die du spielst Value sind, ist es völlig egal, wie viele Spiele du kombinierst. Du veränderst nur Risiko und Gewinn (beides wird höher). Du wirst öfter verlieren, aber diesen Verlust bekommst die die paar Male die du gewinnst wieder komplett herein.

Wenn du der Typ bist, der lieber stetig kleine Gewinne einsammelt, kombiniere nicht. Wenn du lieber öfter verlierst, aber dann den großen Pott einstreichst, kombiniere deine Spiele. Langfristig wird unterm Strich das gleiche rauskommen.

Du darfst halt nicht unüberlegt Quoten reinmische, die keinen Value haben. Aber das gilt für Einzelwetten auch.
 
Aber mal ne andere Frage. Warum wird immer von Value-quoten gesprochen und bei allen weiteren Ausführungen spielt der Value-Gedanke keine Rolle mehr.

Um den Value Gedanken geht es am Ende, ob einem das schmeckt oder nicht. Kleines Rechenbeispiel zur Auswirkung vom Value auf Kombis/Einzelspiele:

Es sei eine 1.5er Quote Value, und 1,33 wäre fair (klar, das kann man nur schätzen, aber nur mal zur Veranschaulichung), dann klappt die Einzelwette zu 75%! Wem das nicht klar ist, der tippe mal 1.33 in seinen Taschenrechner und dann auf die 1/X Taste!
Die Chance, dass das entsprechende double klappt (aus 2 solchen Dingern) ist also 0.75*0.75=0.5625

So, wir nehmen weiterhin an, dass wir jedes Wochenende mit 100€ auf zwei solcher Spiele gehen. Dann haben wir nach 100 Wochenenden :

a) mit 200 Einzelwetten a 50 €: 150*0,5*50€-50*50€=1250€ ... Yield: 12.5%

b) mit 100 Doppelwetten a 100€: 56,25*1,25*100€-43,75*100€=2656€ ... Yield: 26,56%

Doppelwetten in diesem Fall also mehr als doppelt so ertragreich. Bei Value Quoten.

Schalala.

Jetzt nehmen wir mal, es sei die 1,5er Quote eben kein Value und 1.66 wäre fair, dann klappt die Einzelwette zu 60% (1/X Taste benutzen!!)

Analog zum obigen Beispiel ergibt sich dann:

a) mit 200 Einzelwetten a 50 €: 120*0,5*50€-80*50€= -1000€ entspricht -10%

b) mit 100 Doppelwetten a 100€: 36*1,25*100€-64*100€ = -1900€ entspricht -19%

Sieh mal einer an! Tatsächlich verliert man hier mit Einzelspielen weniger schnell sein Geld. qed. [[schwitz]]
 
Zuletzt bearbeitet:
.. ein wenig abschweifende Korinthenkackerei ..

.. ein wenig abschweifende Korinthenkackerei ..

Für einige hier ist eine Quote/Spiel immer dann value, wenn der yield positiv ist. Warum sprecht ihr dann nicht gleich von Quoten/Spielen mit positiven yield? [[nixweiss]]
(Welchen Sinn hat dabei auch die Empfehlung "nur value Wetten/Quoten zu spielen", bedeutet sie dann doch nur den affigen Rat, nur Wetten zu spielen, mit denen man Gewinn macht. Ja super.)

Der Begriff value gibt für mich "nur" an, ob der Quotient aus eigener Einschätzung und Markt-/Buchmachereinschätzung größer 1 ist (& vllt. noch wieviel größer). Er drückt eine Einschätzung, einen Glauben aus und nichts deterministisches.
(Obige Empfehlung bedeutet dementsprechend "nur", dass man darauf achten soll, dass der Quotient größer 1 ist, weil andernfalls trotz richtiger Einschätzung ein Verlust entstehen kann.)

Ob man mit value-Wetten letztlich einen positiven Yield erzielt ist offen, aber signifikant wahrscheinlicher als bei Wetten ohne value!
 
Ich bezieh mich mal nur auf den Eröffnungspost.
Finde auch man sollte weniger Kombiwetten spielen, ausnahmen gibt es natürlich immerwieder.
Aber bei mir sind schon soviele umgefallen, an einen Spiel.
Quoten unter 1.50 werden bei mir auch nicht angespielt, dann doch in eine Kombi gepackt.
Z.b. am Wochenende Uni San Martin + Santa Fe.

Auf Kombi Wetten geh ich grundsätzlich mit weniger Geld drauf.
Einzelwetten ab und an schonmal im Vierstelligen bereich.

Bin auch "nur" Azubi und kann ebenfalls keine 5000,- verspielen, aber wenn man sein Gebiet gefunden hat läuft es schon.
Wenn ich merk es läuft nimmer wird einfachmal so eine kleine Schaffenspause eingelgt von 3-4 Tagen.

Wie viele hab ich auch mit 1-5,- beträgen bei Bwin angefangen und dann ging es immer höher und auch die Bookies wurden andere, hauptsächlich bin ich nun bei den Asiaten unterwegs.

Gewinn ist stets toll, aber dein Ziel sollte erstmal sein mit +/- 0 rauszukommen, grade bei so kleinen Beträgen wird es schwer.
War am Anfang mit den Beträgen stets im Minus und hab damals auch auf jeden Scheiß gewettet ohne irgendwelche Infos.
 
Es sei eine 1.5er Quote Value, und 1,33 wäre fair (klar, das kann man nur schätzen, aber nur mal zur Veranschaulichung), dann klappt die Einzelwette zu 75%! Wem das nicht klar ist, der tippe mal 1.33 in seinen Taschenrechner und dann auf die 1/X Taste!
Die Chance, dass das entsprechende double klappt (aus 2 solchen Dingern) ist also 0.75*0.75=0.5625

So, wir nehmen weiterhin an, dass wir jedes Wochenende mit 100€ auf zwei solcher Spiele gehen. Dann haben wir nach 100 Wochenenden :

a) mit 200 Einzelwetten a 50 €: 150*0,5*50€-50*50€=1250€ ... Yield: 12.5%

b) mit 100 Doppelwetten a 100€: 56,25*1,25*100€-43,75*100€=2656€ ... Yield: 26,56%

Doppelwetten in diesem Fall also mehr als doppelt so ertragreich. Bei Value Quoten.

Schalala.

Jetzt nehmen wir mal, es sei die 1,5er Quote eben kein Value und 1.66 wäre fair, dann klappt die Einzelwette zu 60% (1/X Taste benutzen!!)

Analog zum obigen Beispiel ergibt sich dann:

a) mit 200 Einzelwetten a 50 €: 120*0,5*50€-80*50€= -1000€ entspricht -10%

b) mit 100 Doppelwetten a 100€: 36*1,25*100€-64*100€ = -1900€ entspricht -19%
[[rofl]] Granatenrechnung. Ganz grosses Kino. Ich weiss garnicht, wo ich anfangen soll.

Sieh mal einer an! Tatsächlich verliert man hier mit Einzelspielen weniger schnell sein Geld. qed. [[schwitz]]
Applaus Applaus [[winkewinke]] Woran könnte das wohl liegen? Könnte es damit zusammenhängen, dass du bei den Kombis einfach mal das doppelte setzt? Ist irgendwie meistens so, dass ich bei doppelten Einsatz auch das doppelte wiederbekommen und ganz überraschender Weise auch das doppelte riskiere.

Also ich wollte jetzt nicht behaupten, dass in beiden Fällen das gleiche raus kommt. Aber wat du da zusammenrechnest ist schon Käse hoch 3. Der Unterschied ist wesentlich geringer. Dein drastischer Unterschied kommt einfach zustande, weil du bei den Kombiwetten einfach doppelt soviel riskierst, wie du ja selbst ausgerechnet hast.

Dann müsste ich auch meine 200 Einzelwetten mit 100€ Einsatz setzen. Und siehe da, schon habe ich meine 2500€ Gewinn. Und wenns nach deinem Beispiel in die Hose geht, schwupps hab ich auch da meine 2000€ Verlust. Ja, shalala. Und nun?

Mein Gewinn ist nicht diese 12.5%, sondern das Verhältnis von Gewinn zum Risiko. Und das ist hier ja nun nicht 10000€, sondern nur 1000€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alter Verwalter. Du bist ja ein richtiger Fuchs... schaffst es nicht mal zu sehen, dass 200x50 das gleiche ist wie 100x100. Wow. Aber deppert daher reden. Am End' find ichs aber gut: So Debberle wie Dich brauchts halt auch. [[yo]]

PS: Dass Du den Rest der Rechnung nicht verstehst, wie 90% der User hier vermutlich, war mir schon klar. Aber das ist dann schon nochmal a Pfund. Respekt!

[[rofl]] Granatenrechnung. Ganz grosses Kino. Ich weiss garnicht, wo ich anfangen soll.


Applaus Applaus [[winkewinke]] Woran könnte das wohl liegen? Könnte es damit zusammenhängen, dass du bei den Kombis einfach mal das doppelte setzt? Ist irgendwie meistens so, dass ich bei doppelten Einsatz auch das doppelte wiederbekommen und ganz überraschender Weise auch das doppelte riskiere.

Also ich wollte jetzt nicht behaupten, dass in beiden Fällen das gleiche raus kommt. Aber wat du da zusammenrechnest ist schon Käse hoch 3. Der Unterschied ist wesentlich geringer. Dein drastischer Unterschied kommt einfach zustande, weil du bei den Kombiwetten einfach doppelt soviel riskierst, wie du ja selbst ausgerechnet hast.

Dann müsste ich auch meine 200 Einzelwetten mit 100€ Einsatz setzen. Und siehe da, schon habe ich meine 2500€ Gewinn. Und wenns nach deinem Beispiel in die Hose geht, schwupps hab ich auch da meine 2000€ Verlust. Ja, shalala. Und nun?

Mein Gewinn ist nicht diese 12.5%, sondern das Verhältnis von Gewinn zum Risiko. Und das ist hier ja nun nicht 10000€, sondern nur 1000€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alter Verwalter. Du bist ja ein richtiger Fuchs... schaffst es nicht mal zu sehen, dass 200x50 das gleiche ist wie 100x100. Wow. Aber deppert daher reden. Am End' find ichs aber gut: So Debberle wie Dich brauchts halt auch. [[yo]]

Ja, du Mathe-Genie, genau das ist dein Denkfehler [[bang]]

a.) 100€ inplay. Entweder tradest du mit 1% Gewinn oder 1% Verlust raus.

b.) 100€ und nix traden. Entweder 100€ gewonnen oder Verlust


Na, jetzt verstanden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, vielleicht kann ja auch mal jemand mithelfen das aufzuklären. Sind doch auch im Anfängerforum. Und da kommt die Frage nach kombiwetten. Dann kommt einer an und sagt:

"Jo, das ist so. Du wettest 2 Einzelspiele in einer Kombi. Und weil du ja 100€ auf ein Einzelspiel wetten wolltest, mußt du ja jetzt 200€ die Kombi spielen."

Oder anders ausgedrückt: Spielt man eine @2,1 (50%) mit 100€, dann spielt man natürlich eine @4,41 (25%) mit 200€. Die @9,61 (12,5%) natürlich dann schon 400€.[[bang]]
 
Hergott, so dumm kann doch gar niemand sein.

Ich sagte, zum Vergleich zw Einzel und double nehmen wir an, jedes WE mit 100€ auf die beiden Spiele zu gehen.

einmal mit 50 jeweils Einzel, einmal mit hundert aufs double. Macht jeweils 100€ pro WE.

Da änderst Du auch mit deinen unverschämten Hammer- und Bang Smilies nix dran.
 
Sorry marcopolo, aber ich glaube, du machst hier einen leider typischen Anfängerfehler in Bezug auf die Berechnung/Betrachtung des Risikos!

Wenn ich dich richtig verstehe [[nixweiss]], möchtest du das Verhältnis von Gewinn (=Quote*Eintrittswahrscheinlichkeit) und Risiko (=Ausfallwahrscheinlichkeit) betrachten:

A) Quote 2 - Eintrittswahrscheinlichkeit 45%, also 0.45 -> Gewinn = 2*0.45 = 0.90 + Risiko = 0.55 -> Gewinn/Risiko = 0.90/0.55 = 1.636
B) Quote 6 - Eintrittswahrscheinlichkeit 20%, also 0.20 -> Gewinn = 6*0.20 = 1.20 + Risiko = 0.80 -> Gewinn/Risiko = 1.20/0.80 = 1.5

-> Owohl Wette A defizitär und Wette B profitabel ist, hat bei dieser Herangehensweise Wette A sogar ein besseres Gewinn/Risiko-Verhältnis als Wette B!


Selbst wenn ich vorraussetze, dass die Wetten profitabel (Gewinn>1) sind, kommt man imho zu falschen Schlüssen:

A) Quote 2 - Eintrittswahrscheinlichkeit 60%, also 0.60 -> Gewinn = 2*0.6 = 1.20 + Risiko = 0.40 -> Gewinn/Risiko = 1.2/0.4 = 3
B) Quote 6 - Eintrittswahrscheinlichkeit 30%, also 0.30 -> Gewinn = 6*0.3 = 1.80 + Risiko = 0.70 -> Gewinn/Risiko = 1.8/0.7 = 2.57

-> Das Gewinn/Risiko-Verhältnis mag bei Wette A besser sein, signifikant profitabler ist aber Wette B!


Einzig wenn ich das Reingewinn/Risiko-Verhältnis anschaue, ist der obige Effekt (& und der imho falsche Schluss) nur wenig ausgeprägt:

A) Quote 2 - Eintrittswahrscheinlichkeit 60%, also 0.60 -> Reingewinn = 2*0.60-1 = 0.20 + Risiko = 0.40 -> Reingewinn/Risiko = 0.20/0.40 = 0.50
B) Quote 6 - Eintrittswahrscheinlichkeit 22%, also 0.22 -> Reingewinn = 6*0.22-1 = 0.32 + Risiko = 0.68 -> Reingewinn/Risiko = 0.32/0.68 = 0.47

-> Das Reingewinn/Risiko-Verhältnis mag bei Wette A besser sein, profitabler ist aber Wette B!


Wie gesagt, es ist leider ein typischer Anfängerfehler, eine niedrige Quote deswegen viel höher als eine hohe Quote anzuspielen, weil die Ausfallwahrscheinlichkeit entsprechend niedriger ist!

Die Ausfallwahrscheinlichkeit mag beim Money-Management eine wichtige Kenngröße sein, aber bei Berechnungen (mit festen Annahmen bzgl. dem ROI/Yield) wie der von elektrosushi hat sie imho keine Bedeutung, im schlimmsten Fall (s.o.) ist sie sogar kontraproduktiv!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also kA ob der Punkt auf dem ich hier rumhacke wirklich der ist, den marcopolo meinte, aber ich versuche nochmal darzulegen, warum imho das Betrachten/Einberechnen der Ausfallwahrscheinlichkeit beim Wetten (fast) nichts verloren hat:

Szenario 1: Sie erhalten 10 Euro, müssen diese aber entweder in Automat A oder in Automat B geben.
Szenario 2: Sie erhalten 100 Mal 10 Euro, müssen diese aber entweder in Automat A oder in Automat B geben.

Automat A gibt in 4 von 5 Fällen 12 Euro zurück, in 1 von 5 Fällen aber 0 Euro.
Automat B gibt in 1 von 5 Fällen 60 Euro zurück, in 4 von 5 Fällen aber 0 Euro.

Frage: In welchen Automaten geben sie die (100x) 10 Euro?

-> Während man in Szenario 1 eine Entscheidung für Automat A nur schwer kritisieren kann, wenn überhaupt ("Lieber .., als ..."), ist sie im Szenario 2 imho eindeutig falsch/schlecht!
 
a) mit 200 Einzelwetten a 50 €: 150*0,5*50€-50*50€=1250€ ... Yield: 12.5%

b) mit 100 Doppelwetten a 100€: 56,25*1,25*100€-43,75*100€=2656€ ... Yield: 26,56%

Doppelwetten in diesem Fall also mehr als doppelt so ertragreich. Bei Value Quoten.


a) mit 200 Einzelwetten a 50 €: 120*0,5*50€-80*50€= -1000€ entspricht -10%

b) mit 100 Doppelwetten a 100€: 36*1,25*100€-64*100€ = -1900€ entspricht -19%

Sieh mal einer an! Tatsächlich verliert man hier mit Einzelspielen weniger schnell sein Geld.

Wahrscheinlichkeitsverteilung ergibt nicht die Gewinnchancen.
Stichwort: Arithmetisches Mittel, Riemannsche Verteilung, abzählbar, unabzählbar

schaffst es nicht mal zu sehen, dass 200x50 das gleiche ist wie 100x100.

It`s not the same. It`s a Milchmädchenrechnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachdem also von dem Großkotz mit 5 Beiträgen nach
It`s a Milchmädchenrechnung.
nix mehr zu kommen scheint, hab ich mich mal selber auf die Suche gemacht.

Das arithmetische Mittel hat noch irgendwas mit Stochastik zu tun.. Wikipedia schreibt:

Hat also eine Zufallsvariable endlichen Mittelwert und endliche Varianz, so folgt aus der Tschebyschow-Ungleichung, dass das arithmetische Mittel einer Stichprobe gegen den Erwartungswert der Zufallsvariablen stochastisch konvergiert.

Tja, was auch immer das für den Wetter bedeuten mag... vielleicht kann sich "floberto" herablassen, es zu erklären.

Wenn man mal nach Riemannsche Verteilung googelt, erhält man genau einen wörtlichen Treffer, und zwar diesen Thread. Die Riemannsche Vermutung hingegen gibts wohl, hat aber nix mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun.

abzählbar und unabzählbar war mir jetzt zu blöd zu suchen, ich vermute aber, dass floberto auch da nur

a) mit mathematischen Kanonen auf Spatzen schießt

b) ein Klugscheißer ist.

Müsste ich wetten, ich tät auf b) gehen.

Ich kann mich an nimmer viel Mathe aus der Schule erinnern, aber ich weiß noch sicher, dass die Chance, eine 1 zu würfeln 1/6 ist, und die Chance auf nen Einserpasch 1/6x1/6. Das langt mir, um die Gewinnchancen einer Kombiwette zu kalkulieren.

Und das einmaleins habi a noch drauf. 200x50 = 100x100

Basta.

Und das hier:
Wahrscheinlichkeitsverteilung ergibt nicht die Gewinnchancen.
fährt vorläufig mal in meine Signatur. [[flipa]]
 
Also kA ob der Punkt auf dem ich hier rumhacke wirklich der ist, den marcopolo meinte, aber ich versuche nochmal darzulegen, warum imho das Betrachten/Einberechnen der Ausfallwahrscheinlichkeit beim Wetten (fast) nichts verloren hat:
hm, soll ich denn was von Ausfallwahrscheinlichkeiten gemeint haben oder wen meintest jetzt.
Wenn ich dich richtig verstehe , möchtest du das Verhältnis von Gewinn (=Quote*Eintrittswahrscheinlichkeit) und Risiko (=Ausfallwahrscheinlichkeit) betrachten:
Achso, ne, du redest ja nun von was ganz anderem. Das Risiko auf das ich mich beziehe hat ja nix mit der Ausfallwahrscheinlichkeit zu tun. Die is ja auch für Sushis Rechnung völlig unrelevant. Also z.B.
A) Quote 2 - Eintrittswahrscheinlichkeit 60%, also 0.60 -> Reingewinn = 2*0.60-1 = 0.20 + Risiko = 0.40 -> Reingewinn/Risiko = 0.20/0.40 = 0.50
Da rechnest du ja das Gewinn-Risiko-Verhältnis dieser einen Quote unter der Annahme, dass die Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich 60% beträgt. Kein plan, was du da verstanden hast, was ich damit vor haben sollte.

Aber Sushi hat ja nun was ganz anderes gerechnet. Er hat ja nur an zwei Fallbeispielen verdeutlicht, wie sich zwei unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten auswirken. Einmal mit Value-Quoten bzw. mit Gewinn und einmal die gleichen Quote ohne value bzw. mit Verlust. Und diesen Gewinn aufgrund der richtigen Einschätzung und dieses Risiko aufgrund der falschen Einschätzung vergleiche ich.
Und dann kommt raus, bei den Kombis: 2656/1900 oder als Quotient 1.39 und bei den Einzelwetten: 1250/1000 bzw. 1.25.
Es wurden nur diese beiden Fallbeispiele gezeigt und die sagt nur aus, dass das Gewinn-Risiko-Verhältnis bei den Kombis auch noch günstiger ist. Wie schon gesagt, diese Rechnung vergleicht nur den Gewinn unter richtige Annahme und das Risiko einer Fehleinschätzung.

Desweitern soll diese Rechnung ausdrücken, dass Kombis zwar ertragreicher sind, aber man verliert auch mehr Geld als mit Einzelwetten. Auch dieses drückt diese Rechnung nicht aus. Es wird einfach nur der 1000€ Verlust mit 1900€ Verlust verglichen. Aber der V-G-Quotient sagt ja schon aus, dass dies nicht der Fall ist.

In diesen beiden Fallbeispielen wird ja die Wahrscheinlichkeit und eine gleichmäßige Verteilung von vorneherein vorrausgesetzt. Und wenn ich mit 100*100€ Einzelwetten 1000€ Verlust mache oder 1250€ Gewinn, warum soll ich dann nicht 50*100€ Kombis spielen, wenn ich nur 950€ Verlust mache oder 1358€ Gewinn.

Also nochmal, es geht hier garnicht darum, wie wahrscheinlich das Durchkommen der Kombis ist, das wird hier ja schon vorrausgesetzt. Und jetzt soll mir mal ernsthaft einer erzählen, wo ich mit Einzelwetten anhand dieser Rechnung weniger verliere als mit Kombis.

Die Rechnung ist ja ganz schön und gut, aber dass mein Verlust bei Kombis 19% und bei einzelwetten 10% meines Wetteinsatzes ist, ändert nix an der Tatsache, dass 950<1000 ist und 1300>1200 ist.

Also diese Rechnung sagt in keinsterweise aus, dass man mit Kombis ein höheres Risiko hat bzw. mehr Geld verliert. Ich sag ja nicht, dass es nicht so ist, aber diese Rechnung sagt es nicht aus.

So, und jetzt kann ja wieder Electroluschi, nachdem er paar MAC-Adressen ausm Internet ausgelesen hat:mrgreen:(sowas kann er nämlich auch[[bang]]), wieder drauf lospoltern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um den Value Gedanken geht es am Ende, ob einem das schmeckt oder nicht. Kleines Rechenbeispiel zur Auswirkung vom Value auf Kombis/Einzelspiele:

Es sei eine 1.5er Quote Value, und 1,33 wäre fair (klar, das kann man nur schätzen, aber nur mal zur Veranschaulichung), dann klappt die Einzelwette zu 75%! Wem das nicht klar ist, der tippe mal 1.33 in seinen Taschenrechner und dann auf die 1/X Taste!
Die Chance, dass das entsprechende double klappt (aus 2 solchen Dingern) ist also 0.75*0.75=0.5625

So, wir nehmen weiterhin an, dass wir jedes Wochenende mit 100€ auf zwei solcher Spiele gehen. Dann haben wir nach 100 Wochenenden :

a) mit 200 Einzelwetten a 50 €: 150*0,5*50€-50*50€=1250€ ... Yield: 12.5%

b) mit 100 Doppelwetten a 100€: 56,25*1,25*100€-43,75*100€=2656€ ... Yield: 26,56%

Doppelwetten in diesem Fall also mehr als doppelt so ertragreich. Bei Value Quoten.

Schalala.

Jetzt nehmen wir mal, es sei die 1,5er Quote eben kein Value und 1.66 wäre fair, dann klappt die Einzelwette zu 60% (1/X Taste benutzen!!)

Analog zum obigen Beispiel ergibt sich dann:

a) mit 200 Einzelwetten a 50 €: 120*0,5*50€-80*50€= -1000€ entspricht -10%

b) mit 100 Doppelwetten a 100€: 36*1,25*100€-64*100€ = -1900€ entspricht -19%

Sieh mal einer an! Tatsächlich verliert man hier mit Einzelspielen weniger schnell sein Geld. qed. [[schwitz]]

Voll korrekt die Ausführungen.

Bei Pimperlquoten ist es durchaus angebracht über Kombis nachzudenken, weil sonst kaum was rüberkommt (weil IMHO in diesem Quotenbereich auf die einzelne Wette bezogen kein signifikanter Value erquetscht werden kann, irgendwas geht immer mal irgendwie schief, und schon muß man ganz schön knuffen, um erst mal die Verluste wieder abzuarbeiten)

Bei höheren Quoten, die ich persönlich bevorzuge macht es aber schon einen Unterschied ob ich zwei Quoten @3 jeweils Single spiele oder als Kombi mit doppeltem Einsatz.
Die Kombiquote bringt zwar zumindest theoretisch tatsächlich den höheren ROI, ist aber IMHO bankrolltechnisch, varianzmäßig und auch psychiologisch doch arg bedenklich - denn im Endeffekt hieße es ja 2* 5/10 auf @3 oder 1*10/10 auf @9

Aber anyway, wer bei Einzelwetten langfristig systematisch verliert, dem hilft auch kein irgendwie geartetes Sytem wirklich weiter, im Gegenteil er beschleunigt nur seine Verlustr, hat ja Sushi schon gesagt.
 
Die Kombiquote bringt zwar zumindest theoretisch tatsächlich den höheren ROI, ist aber IMHO bankrolltechnisch, varianzmäßig und auch psychiologisch doch arg bedenklich - denn im Endeffekt hieße es ja 2* 5/10 auf @3 oder 1*10/10 auf @9
imho ein sehr interressanter Ansatz. Bin der Meinung, dass diese Komponente zuweilen sehr unterschätzt wird und durchaus miteinzurechnen ist. Wer setzt denn einfach mal so 10/10 auf eine 9er Quote? Ist ja auch oft beim "die und die Quote hat Value"-System so.
Bsp.: @ 10 angeboten, @ 5 wäre angemessen, ist ja riesen Value drin, der durchaus mit (je nach Geschmack) 7-10/10 angespielt werden müsste (beim System: je mehr Value, desto mehr Einsatz). Aber - wie oben schon gesagt - da muss man schon Mumm (und Erfahrung und und und) haben. Da setzt man doch eher mal 10/10 auf eine 1.40, auch wenn die fast nicht mehr Value haben kann als obige.
 
Wenn die Leute ihre wertvolle Zeit in die Suche guten Quoten stecken würden, statt in die völlig irrelevante Frage "kombinieren oder nicht" würde sich das schön auf ihren Profit auswirken :mrgreen:.

Belassen wir es doch dabei, dass es Geschmackssache ist, ob man kombiniert oder nicht. Der langfristige Profit ändert sich dadurch nicht, wie viele Leute in diesem Thread brav vorgerechnet haben...[[yo]]
 
Aber anyway, wer bei Einzelwetten langfristig systematisch verliert, dem hilft auch kein irgendwie geartetes Sytem wirklich weiter, im Gegenteil er beschleunigt nur seine Verlustr, hat ja Sushi schon gesagt.

Oh mann, ihr macht doch immer einen entscheidenden Denkfehler. Rendite und Verlust bezieht sich nur auf den Kapitaleinsatz. Ihr bezieht das gleich auf das komplette Vermögen.
Anlage A: Rendite 80% oder Verlust 40%
Anlage B: Rendite 25% oder Verlust 25%

Ich verlier doch nicht mit Anlage A mehr Geld. Ich verliere nur mehr meines eingesetzten Kapitals. Wenn ich in B mein komplettes Vermögen anlegen würde, dann hätte ich 25% meines Vermögens verloren oder gewonnen. Wenn ich die Hälfte meines Vermögens in Anlage A reinhauen würde, dann hätte ich anstatt 25% nur 20% meines Vermögens verloren oder anstatt 25% sogar 40% gewonnen. Es ist eine völlig schwachsinnig Behauptung mit Anlage A verliere man schneller sein Geld.

Kombiwetten: 26,56% oder Verlust 19%
Einzelwetten: 12,50% oder Verlust 10%

Hier genau das gleiche. 19% Verlust des Wetteinsatzes ist nicht 19% Verlust meines Kontostandes. Wenn ich die Kombis mit insgesamt nur die Hälfte meines Einsatzes spiele, dann verliere ich auch im Verlustfall weniger als bei den Einzelwetten und im Erfolgsfall gewinne ich sogar mehr als bei der Einzelwette. Sprich: Mein Kontostand verringert sich um einen kleineren Betrag oder erhöht sich um einen grösseren Betrag. Wie soll es da möglich sein, schneller sein Geld zu verlieren, wenn in der tollen Rechnung der Nachteil von Kombis garnicht berücksichtigt wird?
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh mann, ihr macht doch immer einen entscheidenden Denkfehler. Rendite und Verlust bezieht sich nur auf den Kapitaleinsatz. Ihr bezieht das gleich auf das komplette Vermögen.
Anlage A: Rendite 80% oder Verlust 40%
Anlage B: Rendite 25% oder Verlust 25%

Ich verlier doch nicht mit Anlage A mehr Geld. Ich verliere nur mehr meines eingesetzten Kapitals. Wenn ich in B mein komplettes Vermögen anlegen würde, dann hätte ich 25% meines Vermögens verloren oder gewonnen. Wenn ich die Hälfte meines Vermögens in Anlage A reinhauen würde, dann hätte ich anstatt 25% nur 20% meines Vermögens verloren oder anstatt 25% sogar 40% gewonnen. Es ist eine völlig schwachsinnig Behauptung mit Anlage A verliere man schneller sein Geld.

Kombiwetten: 26,56% oder Verlust 19%
Einzelwetten: 12,50% oder Verlust 10%

Hier genau das gleiche. 19% Verlust des Wetteinsatzes ist nicht 19% Verlust meines Kontostandes. Wenn ich die Kombis mit insgesamt nur die Hälfte meines Einsatzes spiele, dann verliere ich auch im Verlustfall weniger als bei den Einzelwetten und im Erfolgsfall gewinne ich sogar mehr als bei der Einzelwette. Sprich: Mein Kontostand verringert sich um einen kleineren Betrag oder erhöht sich um einen grösseren Betrag. Wie soll es da möglich sein, schneller sein Geld zu verlieren, wenn in der tollen Rechnung der Nachteil von Kombis garnicht berücksichtigt wird?

Du hast recht und ich hab meine Ruhe.
Außerdem ist es mir egal, ich spiele fast ausschließlich Einzelwetten.